Ja, unser Streugutservice befüllt Ihre Kiste – mit persönlichem Ansprechpartner
Nicht jedes Haus braucht einen kompletten Winterdienst. In vielen Wohnanlagen, kleineren Gewerbehöfen oder bei Eigentümern, die gern selbst zur Schaufel greifen, liegt das eigentliche Problem woanders: Das Material fehlt im entscheidenden Moment. Ein harter Wintereinbruch leert die Regale der Baumärkte binnen Tagen, und wer dann noch Splitt sucht, steht mit leeren Händen vor dem vereisten Gehweg. Hinzu kommt das Gewicht: Ein Sack Splitt wiegt schnell 25 Kilo, und eine Wohnanlage braucht davon über den Winter oft mehrere Dutzend. Sie gehört zu unserem Gesamtangebot – mehr dazu beim Winterdienst in Berlin.
Hier setzt unser Angebot an. Wir kümmern uns um alles, was vor dem eigentlichen Streuen kommt: den richtigen Standort für die Kiste, das passende Material, die erste Befüllung zum Saisonstart und das Nachfüllen, sobald der Vorrat zur Neige geht. Das Streuen selbst übernehmen Sie, Ihre Mieter oder Ihr Hausmeister – mit einem Vorrat, der griffbereit in der Kiste steht. Ein gut organisierter Streugutservice ist damit die schlanke Lösung für alle, die ihre Pflicht selbst erfüllen, aber Logistik und Lagerung abgeben möchten.
Damit grenzt sich diese Leistung klar vom Streuen durch unsere Teams ab. Wer die Arbeit irgendwann doch abgeben möchte, kann zur Komplettleistung wechseln; die Kiste bleibt dann als Reserve für Eingänge und Nebenwege stehen.
Leistungsübersicht: von der Kiste bis zur Nachlieferung
Unser Angebot ist modular. Sie wählen nur die Bausteine, die Ihnen fehlen:
| Baustein | Was wir tun | Für wen geeignet |
|---|---|---|
| Standortberatung | Platz für die Kiste festlegen: nah am Eingang, trocken, gut erreichbar | alle Objekte |
| Aufstellen der Kiste | Vorhandene Kiste umsetzen oder neue Kiste nach Absprache beschaffen und aufstellen | Neubezug, Verwalterwechsel |
| Erstbefüllung | Kiste vor Saisonbeginn mit Splitt, Sand oder Granulat füllen | Hausmeister, Selbststreuer |
| Nachfüllen auf Abruf | Anfahrt und Befüllung, wenn der Vorrat knapp wird | Wohnanlagen, Gewerbehöfe |
| Gesackte Lieferung | Streugut in handlichen Säcken für Keller oder Garage | Einfamilienhäuser, kleine Objekte |
| Zubehör prüfen | Schaufel, Handstreuer und Deckel auf Vollständigkeit kontrollieren | jede Kiste |
Die Kisten selbst können Sie behalten, wenn Sie den Service später beenden. Auf Wunsch kennzeichnen wir sie mit einem Hinweis auf das Material und eine Kontaktnummer für Nachbestellungen.
Bei größeren Anlagen mit mehreren Eingängen planen wir die Zahl der Kisten so, dass von jedem Hauseingang aus ein Behälter in wenigen Schritten erreichbar ist. Lange Wege mit vollen Eimern über bereits glatte Flächen sind genau das, was eine gute Verteilung vermeiden soll.
Für wen sich das Nachfüllen lohnt
Der Service richtet sich an alle, die das Streuen selbst organisieren, aber keine Zeit oder keinen Platz für Materialbeschaffung haben:
- Hausmeister und Hausmeisterdienste: Sie betreuen mehrere Häuser und wollen nicht vor jedem Frost Säcke schleppen.
- Wohnungseigentümergemeinschaften: Der Räumplan verteilt die Pflicht auf die Bewohner, das Material soll zentral bereitstehen.
- Vermieter mit Mieterpflicht: Der Mietvertrag überträgt den Winterdienst auf die Mieter, der Vermieter stellt das Streugut.
- Kleine Gewerbehöfe: Werkstätten oder Praxen, deren Personal morgens selbst streut.
- Kitas und Vereine: Einrichtungen mit eigenem Personal, aber ohne Lagerraum für größere Mengen.
- Ältere Eigentümer: Wer noch selbst streuen kann, aber keine 25-Kilo-Säcke mehr tragen möchte.
Für Hausmeister, die den Winter insgesamt entspannter angehen wollen, gibt es außerdem den Hausmeisterservice im Winter, der weitere Aufgaben rund um das Gebäude einschließt.
Gerade in Häusern mit wechselnder Zuständigkeit nach Räumplan zeigt sich der Nutzen: Jede Partei findet dieselbe gefüllte Kiste vor und muss sich nicht um eigenes Material kümmern. Streit darüber, wer zuletzt Splitt gekauft hat, erübrigt sich meist.
- 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
- 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · nach Terminabsprache, bei Glätte kurzfristig
- 3AngebotPreis auf Anfrage nach kostenloser Besichtigung – verbindlich ist das schriftliche Angebot
- 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Glättegefahr · Saisonstart, dann Nachfüllen nach Bedarf
Der richtige Standort für die Streugutkiste
Eine Kiste nützt nur, wenn sie im Ernstfall schnell erreichbar ist. Bei der sorgfältigen Standortwahl achten wir auf folgende Punkte:
- Nähe zur Gefahrenstelle: Am besten direkt am Hauseingang oder an der Hofdurchfahrt, damit niemand mit vollen Eimern über glatte Flächen laufen muss.
- Fester, ebener Untergrund: Eine befüllte Kiste wiegt mehrere Zentner und darf weder kippen noch einsinken.
- Schutz vor Nässe: Unter einem Vordach oder an einer geschützten Hauswand bleibt das Material trocken und rieselfähig.
- Keine Behinderung: Fluchtwege, Feuerwehrzufahrten und Zugänge zu Müllplätzen bleiben frei.
- Zugang für die Befüllung: Unser Fahrzeug muss nah genug herankommen, um Säcke oder Schüttgut abzuladen.
Steht die Kiste auf öffentlichem Straßenland, etwa auf dem Gehweg vor dem Haus, kann dafür eine Erlaubnis des Bezirksamts nötig sein. Das sollte im Einzelfall geklärt werden; in den meisten Fällen findet sich ohnehin ein Platz auf dem eigenen Grundstück. Tipps zur Lagerung bietet der Ratgeber Streugut richtig lagern.
Welches Material in die Kiste gehört
Auf öffentlichen Gehwegen sind in Berlin nach aktuellem Stand nur abstumpfende Mittel erlaubt; Streusalz und andere Auftaumittel sind grundsätzlich verboten. Ausnahmen, die die Senatsverwaltung seit Februar 2026 für extreme Glätte befristet zulassen kann, sind für eine den ganzen Winter genutzte Streugutkiste keine Grundlage. Wir befüllen Kisten deshalb ausschließlich mit salzfreiem Material.
Bei der Wahl spielt auch die Rieselfähigkeit eine Rolle. Feuchter Sand backt in der Kiste schnell zusammen, gut getrockneter Splitt oder Granulat bleibt dagegen auch nach Wochen locker. Für Kisten, die viel Nässe abbekommen, empfehlen wir deshalb gröbere Körnungen, die sich leichter wieder lösen lassen.
| Material | Eigenschaften | Empfehlung für |
|---|---|---|
| Splitt | griffig, robust, muss im Frühjahr aufgenommen werden | Gehwege, Hofeinfahrten, Wege mit Fahrverkehr |
| Sand | fein, günstig, wird schnell verweht | ruhige Wohnwege, kleine Flächen |
| Granulat | leicht, schonend, wenig Staub | Eingänge, Stufen, empfindliche Beläge |
Eine klare Kennzeichnung an der Kiste beugt vor, dass Bewohner Salzreste aus dem eigenen Keller untermischen. Für Objekte mit besonderem Anspruch an Baum- und Bodenschutz stimmen wir die Auswahl mit unserem ökologischen Winterkonzept ab.
Wie viel Vorrat Sie wirklich brauchen
Die nötige Menge hängt von der Fläche, der Zahl der Streugänge und der Glätteart ab. Als Orientierung gelten bei abstumpfenden Mitteln häufig 100 bis 200 Gramm pro Quadratmeter und Durchgang. Eine einfache Rechnung hilft bei einer vorausschauenden Planung:
- Gehweg 30 m lang, 1,5 m breit = 45 m² Streufläche.
- Bei 150 g/m² ergeben sich 45 × 0,15 kg = 6,75 kg je Streugang.
- Bei 20 Streugängen pro Winter sind das 20 × 6,75 kg = 135 kg.
- Hinzu kommen Hauseingang, Stufen und Hofweg – oft noch einmal ein Drittel.
Ein milder Winter kommt mit einem Bruchteil aus, ein langer Frost im Januar kann den Bedarf verdoppeln. Deshalb setzen wir nicht auf eine einzige große Lieferung, sondern auf eine Erstbefüllung plus Nachfüllen nach Verbrauch. So steht nichts monatelang feucht herum; wie Material und Nachfüllungen berechnet werden, legt das Angebot fest. Weitere Rechenhilfen finden Sie im Ratgeber Wie viel Streumittel pro m² braucht man?.
Ihre Vorteile beim Streugutservice von RAT
Wer selbst streut, braucht vor allem eines: Material, das da ist, wenn es glatt wird. Diese zehn Punkte nehmen Ihnen die Beschaffung ab.
- 01Lieferung
Material kommt direkt zu Ihnen
Keine Fahrt zum Baumarkt, keine schweren Säcke im Kofferraum. Wir liefern das Streugut bis an die Kiste und füllen es dort ein, wo es im Winter gebraucht wird.
- 02Verfügbarkeit
Vorrat auch bei Engpässen
Wenn nach einem Wintereinbruch die Regale leer sind, steht Ihr Grundvorrat bereits in der Kiste. Die Erstbefüllung vor Saisonbeginn schafft einen Grundstock für die ersten Frostwochen.
- 03Zulässigkeit
Nur erlaubtes, salzfreies Material
In die Kiste kommt ausschließlich abstumpfendes Streugut, das auf Berliner Gehwegen zulässig ist. Das beugt vor, dass Bewohner aus Unwissenheit verbotenes Salz ausbringen und Ärger mit dem Ordnungsamt entsteht.
- 04Standort
Kiste am richtigen Platz
Unsere fachkundige Beratung empfiehlt die Aufstellung nah am Eingang, auf festem Grund und geschützt vor Nässe. Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten bleiben dabei frei, und die Kiste ist für alle Bewohner gut erreichbar.
- 05Nachfüllen
Nachschub rechtzeitig planen
Ob feste Kontrolltermine oder Nachfüllen auf Zuruf: Ziel ist, den Vorrat zu ergänzen, bevor die Kiste leer ist. Bei akuter Glätte ist auch eine kurzfristige Befüllung als Soforteinsatz möglich, selbst nachts.
- 06Nachweis
Lieferprotokoll für Ihre Unterlagen
Jede Befüllung wird mit Datum, Menge und Material festgehalten. Das hilft Vermietern und Verwaltern nachzuweisen, dass sie das Streugut für den Mieterwinterdienst bereitgestellt haben. Das Protokoll ist auch für Rückfragen der Versicherung hilfreich.
- 07Kostenkontrolle
Bedarfsgerecht nachfüllen
Statt einer großen Vorratslieferung, die im milden Winter ungenutzt verklumpt, füllen wir nach tatsächlichem Bedarf nach. Wie Material und Anfahrt berechnet werden, steht nach der Besichtigung in Ihrem Angebot.
- 08Ausstattung
Schaufel und Deckel im Blick
Bei jeder Befüllung prüfen wir, ob Schaufel oder Handstreuer vorhanden sind und der Deckel dicht schließt. Kleine Mängel melden wir direkt nach der Befüllung, damit im Ernstfall möglichst nichts fehlt und niemand mit bloßen Händen streuen muss.
- 09Ansprechpartner
Eine Nummer für Nachbestellungen
Ihr fester Ansprechpartner kennt Ihre Standorte und Mengen. Hausmeister oder Beirat melden sich direkt, ohne lange Erklärungen zur Adresse oder zur Lage der Kiste. Das spart gerade bei mehreren Objekten Zeit und Missverständnisse.
- 10Flexibilität
Umstieg auf Komplettservice möglich
Wird das Selbststreuen zu viel, übernehmen unsere Teams die ganze Arbeit, auf Wunsch auch nur für einzelne Einsätze über den Winterdienst auf Abruf. Die Kiste bleibt dann als Reserve für Eingänge stehen.
Warum Hausmeister und Selbststreuer in Berlin auf RAT setzen
Materialbeschaffung klingt nach Nebensache, entscheidet im Winter aber über sichere Wege. Diese Gründe sprechen für uns.
Fachwissen zu Streumitteln
Unsere geschulten Einsatzkräfte wissen, welches Material für welchen Belag taugt und was auf Berliner Gehwegen erlaubt ist. Diese Kenntnis geben wir bei der Standortberatung weiter, damit Ihre Bewohner von Anfang an richtig streuen und weder zu viel noch zu wenig Material ausbringen.
Wege durch die ganze Stadt
Unsere ortskundigen Teams sind in allen Berliner Bezirken unterwegs, und wir planen die Touren GPS-gestützt. Nachfüllungen lassen sich deshalb meist mit Einsätzen in der Nachbarschaft verbinden, was kurze Wege und zügige Termine ermöglicht. Für Sie bedeutet das weniger Wartezeit, wenn der Vorrat knapp wird.
Erreichbar, wenn es glatt wird
Fällt Schnee oder bildet sich Eis, steht unser Team für Ihre Streugutversorgung Tag und Nacht bereit. Ist der Vorrat trotz aller Planung erschöpft, können Sie eine Sofortbefüllung anfordern, statt dass Ihre Bewohner ohne Streugut vor dem vereisten Gehweg stehen. Die Befüllung wird wie jede andere Lieferung protokolliert.
Transparentes Festpreisangebot
Nach der kostenfreien Besichtigung erhalten Sie ein Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge. Wie Material und Anfahrt berechnet werden, steht nachvollziehbar im Angebot, sodass Sie in der Betriebskostenabrechnung zuordnen können, was angefallen ist. So bleibt die Rechnung übersichtlich.
Mehr als nur Lieferant
Hinter dem Streugut steht ein professioneller Winterdienstbetrieb mit Betriebshaftpflicht bei der DEVK. Brauchen Sie irgendwann mehr als Material, etwa Räumen, Kontrollgänge oder Dokumentation, bekommen Sie das aus derselben Hand und mit demselben Ansprechpartner wie bisher.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Material rechtzeitig vor Ort | Erstbefüllung der Kiste vor Saisonbeginn | Vorrat schon zum ersten Frost |
| Nur zulässiges Streugut verwenden | Ausschließlich salzfreie, abstumpfende Mittel in der Kiste | Material entspricht dem Salzverbot |
| Kiste gut erreichbar aufstellen | Standort nah am Eingang, trocken und standsicher | Schnelles Streuen ohne Umwege |
| Vorrat rechtzeitig ergänzen | Nachfüllen zu festen Terminen oder auf Abruf | Streugut auch im langen Frost |
| Bereitstellung belegen können | Lieferprotokoll mit Datum, Menge und Material | Nachweis gegenüber Mietern und Versicherung |
Nachfüllen: feste Termine oder auf Zuruf
Für das Nachfüllen gibt es zwei Modelle, die sich auch kombinieren lassen:
- Feste Kontrolltermine: Wir schauen in vereinbarten Abständen, etwa monatlich, nach dem Füllstand und ergänzen, was fehlt.
- Nachfüllen auf Abruf: Sie oder Ihr Hausmeister melden sich, sobald die Kiste halb leer ist. Wir kommen zum nächsten möglichen Termin.
Bei angekündigter Kälte empfehlen wir, nicht bis zum letzten Eimer zu warten. Wenn ganz Berlin gleichzeitig streut, sind auch unsere Teams stark gefordert. Wer frühzeitig Bescheid gibt, kann seinen Vorrat vor Beginn der Frostwelle auffüllen lassen. Für akute Engpässe bei bereits eingetretener Glätte bieten wir eine Sofortbefüllung an, die als Soforteinsatz abgerechnet wird.
Ein Tipp aus der Praxis: Markieren Sie innen an der Kiste eine Linie bei etwa einem Drittel Füllhöhe. Wer beim Streuen sieht, dass diese Linie erreicht ist, gibt Bescheid – so entsteht ein einfaches Meldesystem ohne zusätzlichen Aufwand. Jede Befüllung wird mit Datum, Menge und Material dokumentiert. Das ist mehr als eine Formalie: Als Vermieter oder Verwalter kann Ihnen das als Nachweis dienen, dass Sie das nötige Material bereitgestellt haben.
Selbst streuen heißt: die Pflicht bleibt bei Ihnen
Wichtig zu wissen: Mit unserem Lieferservice übertragen Sie nicht Ihre Räum- und Streupflicht. Nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz bleiben die Anlieger – meist die Eigentümer – dafür verantwortlich, dass der Gehweg bei Glätte unverzüglich abstumpfend bestreut wird. Ist der Winterdienst per Mietvertrag oder Hausordnung auf Mieter übertragen, muss der Eigentümer dennoch kontrollieren, ob die Aufgabe tatsächlich erledigt wird.
Bei Versäumnissen drohen nach aktuellem Stand Ersatzvornahmen auf Kosten des Pflichtigen, Ordnungswidrigkeitenverfahren und bei Unfällen zivilrechtliche Ansprüche. Wer die Arbeit abgeben möchte, beauftragt statt des Materials die ganze Leistung – die Überwachungspflicht des Eigentümers bleibt dabei bestehen; wie das vertraglich funktioniert, beschreibt unsere Seite zur Übernahme der Verkehrssicherungspflicht. Ob Mieter überhaupt zum Streuen verpflichtet werden können, klärt der Ratgeber Muss der Mieter Schnee räumen?. Im Zweifel lassen Sie die Rechtslage im Einzelfall prüfen.
Praktisch bedeutet das: Halten Sie fest, wer im Haus an welchen Tagen streut, und prüfen Sie stichprobenartig, ob es geschieht. Ein gut sichtbarer Räumplan neben der Kiste und unsere Lieferprotokolle zeigen, dass Sie Ihren Teil der Organisation ernst nehmen. Wie sich der Dienst gerecht auf mehrere Parteien verteilen lässt, erklärt der Ratgeber Räumplan im Mehrfamilienhaus.
Typische Pannen rund um die Streukiste
- Die Kiste ist leer, weil niemand die Nachbestellung übernommen hat.
- Das Material ist zu einem festen Block verklumpt, weil der Deckel undicht war.
- Bewohner haben Streusalz untergemischt, das auf dem Gehweg verboten ist.
- Die Kiste ist abgeschlossen, und der Schlüssel liegt beim Hausmeister im Urlaub.
- Die Schaufel fehlt, gestreut wird mit dem Blumentopf oder gar nicht.
Die meisten dieser Pannen lassen sich mit wenig Aufwand verhindern: ein dichter Deckel, eine angekettete Schaufel, ein gut sichtbarer Hinweis auf das zulässige Material und eine klare Zuständigkeit für die Nachbestellung. Bei der Erstbefüllung prüfen wir diese Punkte und weisen Sie auf Mängel hin. Verklumptes Material lockern wir auf oder tauschen es aus, damit die Kiste zum Saisonstart wirklich einsatzbereit ist. Eine vollständige Ausstattungsliste finden Sie in der Checkliste zur Winterdienst-Ausrüstung. Wer in dieser Gegend ein Objekt hat, findet mehr unter Winterdienst Fennpfuhl.
Was Lieferung und Befüllung kosten
Die Kosten hängen vom Streumaterial – Splitt, Sand oder Granulat – und vom Aufwand für Befüllung und Anfahrt ab. Wie Material und Anfahrt berechnet werden, klären wir bei der Besichtigung vor Ort und legen es im schriftlichen Angebot fest. Beträge für den Streugutservice nennen wir erst nach der kostenfreien Besichtigung im schriftlichen Festpreisangebot.
| Leistung | Richtwert (netto) | Hinweis |
|---|---|---|
| Befüllung oder Nachfüllung | auf Anfrage | je nach Menge und Anfahrt |
| Sofortbefüllung bei akuter Glätte | Preis auf Anfrage | kurzfristig, ohne Termin |
| Streumaterial | Preis auf Anfrage | je nach Splitt, Sand oder Granulat |
| Umstieg auf Komplettstreuung | ab 1,80 € je lfm und Monat | Saisonpauschale, Streuen durch uns |
Unverbindliches Beispiel: Wohnanlage mit Mieterwinterdienst in Lichtenberg
Eine Wohnanlage hat Räumen und Streuen per Hausordnung auf die Mieter übertragen. Zwei Kisten stehen an einem gemeinsamen Standort im Hof. Vereinbart sind die Erstbefüllung im November und drei Nachfüllungen über den Winter, also vier Anfahrten plus Material; wie beides berechnet wird und was es kostet, nennen wir auf Anfrage nach der Besichtigung. Zum Vergleich: Würden unsere Teams die 25 Meter Gehweg selbst bestreuen, ergäbe sich rechnerisch 25 × ab 1,80 € × 5 Monate = ab 225 € netto, dafür läge das Streuen dann bei unseren Teams. Der tatsächliche Betrag hängt von Fläche, Lage und Aufwand ab und steht erst im schriftlichen Angebot fest.
So kommt das Streugut zu Ihnen
- Anfrage: Schreiben Sie an info@rat-winterdienst.de oder rufen Sie an (+49 (0)30 201 64 24 81) und nennen Sie uns Adresse, gewünschte Kistenzahl und ob bereits Behälter vorhanden sind.
- Besichtigung: Wir prüfen kostenfrei Standorte, Flächen und Zufahrt für die Anlieferung.
- Angebot: Sie erhalten ein schriftliches Festpreisangebot für Erstbefüllung, Nachfüllungen und Material, ohne versteckte Zuschläge.
- Aufstellen und Befüllen: Vor Saisonbeginn stellen wir die Kisten auf und befüllen sie.
- Nachfüllen: Zu festen Terminen oder auf Ihren Anruf hin, jeweils mit Lieferprotokoll.
- Saisonende: Restmengen bleiben trocken in der Kiste für den nächsten Winter oder werden auf Wunsch abgeholt.
- Ist die Kiste dicht, standsicher und gut erreichbar?
- Liegt eine Schaufel oder ein Handstreuer bereit?
- Ist das Material als salzfrei gekennzeichnet?
- Wer im Haus meldet, wenn der Vorrat knapp wird?
- Ist im Räumplan geregelt, wer wann streut?
Streukisten von Friedrichshain-Kreuzberg bis Reinickendorf
In den Hinterhöfen von Kreuzberg und Friedrichshain stehen Kisten oft in engen Durchfahrten, wo wir mit Sackware statt Schüttgut befüllen. In den Wohnanlagen am Fennpfuhl und in Marzahn versorgen wir mehrere Hauseingänge pro Standort. In Hermsdorf und Frohnau liefern wir gesacktes Streugut an Einfamilienhäuser, deren Eigentümer selbst streuen. Auch Selbststreuer in Neukölln und Kleingewerbe in Wedding gehören zu den Abnehmern, die ihre Kiste vor dem ersten Frost füllen lassen und im Januar schnell Nachschub brauchen.
Alle 12 Bezirke
- Marzahn-Hellersdorf
- Mitte
- Pankow
- Treptow-Köpenick
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Lichtenberg
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Spandau
- Tempelhof-Schöneberg
- Steglitz-Zehlendorf
- Neukölln
- Reinickendorf
Ortsteile, in denen wir oft unterwegs sind
- Lankwitz
- Köpenick
- Schmöckwitz
- Hansaviertel
- Waidmannslust
- Karow
- Märkisches Viertel
- Lübars
- Heinersdorf
- Johannisthal
- Rudow
- Borsigwalde
- Wilhelmsruh
- Charlottenburg
Flächenanalyse in jedem Bezirk kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Muss ich die Streugutkiste selbst kaufen?
Nein, nicht zwingend. Ist bereits eine Kiste vorhanden, prüfen wir sie auf Dichtheit und Standsicherheit und befüllen sie. Fehlt ein Behälter, beschaffen und stellen wir ihn nach Absprache auf; die Kosten dafür nennen wir im Festpreisangebot. Die Kiste gehört anschließend Ihnen und bleibt auch dann stehen, wenn Sie den Service später beenden.
Darf Streusalz in die Kiste?
Für Gehwege in Berlin nicht. Auftaumittel sind dort nach aktuellem Stand grundsätzlich verboten; befristete Ausnahmen kann nur die Senatsverwaltung bei extremer Glätte zulassen. Weil eine Kiste den ganzen Winter genutzt wird, befüllen wir sie ausschließlich mit abstumpfendem Material wie Splitt, Sand oder Granulat. Eine Kennzeichnung hilft, dass niemand Salz untermischt.
Wie oft muss nachgefüllt werden?
Das hängt von Fläche und Witterung ab. In milden Wintern reicht oft die Erstbefüllung mit einer einzigen Ergänzung, bei langen Frostperioden können drei oder mehr Nachfüllungen nötig sein. Sie wählen zwischen festen Kontrollterminen und Nachfüllen auf Abruf. Bei angekündigter Kälte empfehlen wir, rechtzeitig Bescheid zu geben, bevor die Kiste leer ist.
Bin ich mit dem Lieferservice von der Streupflicht befreit?
Nein. Sie oder die von Ihnen beauftragten Personen streuen weiterhin selbst, die Pflicht als Anlieger bleibt bestehen. Wir stellen nur das Material bereit. Wer die Verantwortung vollständig an eine Fachfirma übertragen möchte, beauftragt das Räumen und Streuen insgesamt; auch dann bleibt eine Kontrollpflicht beim Eigentümer. Wie weit diese Kontrolle reichen muss, klären Sie am besten mit einer rechtlichen Beratung.
Was kostet eine Befüllung?
Der Preis für Anfahrt und Befüllung richtet sich nach Menge, Zahl der Kisten und Lage; wir nennen ihn auf Anfrage nach einer kostenfreien Besichtigung. Wie das Material berechnet wird, steht ebenfalls im Angebot. Auch eine Sofortbefüllung bei bereits eingetretener Glätte bieten wir an – Preis auf Anfrage. Verbindlich ist das schriftliche Festpreisangebot.
Liefern Sie auch Streugut in Säcken ohne Kiste?
Ja. Für Einfamilienhäuser oder kleine Objekte ohne Platz für eine Kiste liefern wir gesacktes Streugut, das Sie trocken in Keller, Garage oder Schuppen lagern. Wichtig ist, die Säcke vor Nässe zu schützen, damit das Material nicht verklumpt. Eine kleine Menge in einem Eimer am Hauseingang erleichtert das Streuen am frühen Morgen.
Können Mieter die Nachfüllung selbst bestellen?
Das regeln wir mit dem Auftraggeber. Häufig hinterlegt die Verwaltung eine Ansprechperson im Haus, etwa den Hausmeister oder ein Beiratsmitglied, die Nachfüllungen direkt bei uns anfordern darf. Abgerechnet wird dann gegenüber der Verwaltung, die die Kosten bei entsprechender Vereinbarung über die Betriebskosten umlegen kann.