Räumen & Streuen

Streudienst in Berlin gesucht?

Überfrierende Platten vor dem Haus, eine vereiste Hofeinfahrt, glatte Stufen am Büroeingang: Im Berliner Winter entscheidet rechtzeitiges Abstreuen über sichere Schritte. RAT bringt Splitt, Sand oder Granulat nach festem Plan aus – abgestimmt auf Belag, Nutzungszeiten und Wetterlage. Jede Tour wird digital erfasst, sodass Sie Ihre Sorgfalt belegen können.

  • Fester Streuplan nach Nutzungszeiten
  • Abstumpfende Mittel, exakt dosiert
  • Digitales Protokoll je Tour

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Einsatzkraft streut im Morgengrauen Splitt auf einen gefrorenen Altbau-Gehweg
Frühstreuung vor Arbeitsbeginn: Abstumpfender Splitt wird gleichmäßig über die volle Gehwegbreite verteilt – zu den im Streuplan festgelegten Zeiten.

Ja, unser Streudienst betreut Ihre Wege – haftpflichtversichert bis 3 Mio. €

Glätte auf Verkehrsflächen stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Unser Streudienst zielt auf frühzeitige Rutschhemmung auf Gehwegen, Einfahrten, Zufahrten und Parkbereichen – maßgeschneidert für Immobilienverwaltungen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Berlin. Präventiv statt hinterher: Wir planen die Einsätze möglichst vor dem ersten Glätteschleier und streuen nach, solange die Frostlage anhält – von der ersten Novembernacht bis zum letzten Märzfrost. Für diese Leistung gelten dieselben Grundlagen wie für unseren gesamten Winterdienst in Berlin: Flächenanalyse, schriftliches Angebot, digitales Protokoll.

Im Mittelpunkt steht ein Streuplan, den wir für jedes Objekt einzeln festlegen. Darin steht, welche Teilflächen in welcher Reihenfolge bestreut werden, welches Material auf welchen Belag gehört und bis zu welcher Uhrzeit die Wege begehbar sein müssen. Mosaikpflaster im Altbaukiez verlangt eine andere Körnung als Betonsteine auf dem Firmenparkplatz; eine Kita braucht sichere Zugänge früher als ein Ladengeschäft, das erst um zehn öffnet.

Auf öffentlichen Gehwegen setzen wir ausschließlich abstumpfende Mittel ein, denn Streusalz ist dort nach Berliner Recht grundsätzlich verboten. Wie viel Material wir ausbringen, richtet sich nach der Art der Vereisung und der Fläche – nicht nach Gefühl. Plötzliches Blitzeis oder Eisregen behandeln wir als Sonderlage über unsere akute Glättebekämpfung; dieser Abschnitt hier beschreibt das planmäßige Abstreuen über die gesamte Saison.

Illustration: Mitarbeiter streut von Hand feines Granulat auf vereiste Außenstufen einer Wohnanlage
Handstreuung an Stufen: Feines Granulat haftet an Kanten besser als grober Splitt und schont Natursteinbeläge an Hauseingängen.

Warum ist richtiges Streuen entscheidend?

Rechtzeitiger Streumitteleinsatz schützt Personen, Sachwerte und die Betriebssicherheit:

  • Gesetzlicher Rahmen: Ausrichtung an § 3 in Verbindung mit § 1 Abs. 4 Berliner Straßenreinigungsgesetz.
  • Vorausschauende Planung: Streueinsätze basierend auf Wetterdaten und Bodenwerten.
  • Weniger Haftungsrisiko: Prävention statt Reaktion – möglichst vor dem ersten Glätteschleier.
  • Ortsnahe Teams: Unsere Fahrer kennen ihr Revier – das hält Anfahrtswege kurz.

Wer selbst streut, merkt schnell, wo die Grenzen liegen: Der Eimer Splitt reicht für die vordere Gehwegkante, aber nicht mehr für die Zufahrt zum Hinterhaus. Morgens um sechs ist niemand da, der die Stufen am Seiteneingang übernimmt. Wer krank ist oder im Urlaub, fällt ganz aus. Ein gewerblicher Dienst arbeitet dagegen eine feste Abfolge ab, hat Material in ausreichender Menge geladen und dokumentiert jede Fahrt. Daraus entsteht ein gleichmäßiger Standard, auf den sich Mieter, Kundschaft und Belegschaft einstellen können.

Was unser Streuprogramm konkret umfasst

Alle Maßnahmen werden objektbezogen geplant und durchgeführt.

Streuung mit System

  • Frühstreuung: Abgestimmt auf Nutzungszeiten wie Arbeitsbeginn oder Schulbetrieb, festgelegt im Streuplan.
  • Streumittelwahl: Nach Untergrund, Umgebung und Sicherheitsanforderung.
  • Manuelle Ergänzung: Detailarbeit an Eingängen, Rampen, Stufen oder schmalen Wegen.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Bausteine ein Streuauftrag bei uns enthalten kann und wofür sie gedacht sind:

LeistungsbausteinInhaltTypische Fläche
Streuplan erstellenTeilflächen, Reihenfolge, Zielzeiten und Material je Belag festlegenalle Objekte
FrühstreuungAbstreuen zu den Planzeiten, orientiert an Öffnung, Schichtbeginn oder SchulstartGehweg, Eingang, Zufahrt
WiederholungsstreuungErneutes Abstreuen, wenn Splitt eingefahren oder verweht istParkplatz, Ladezone
HandstreuungFeindosierung an Stufen, Rampen und engen DurchgängenTreppe, Hofdurchfahrt
MaterialbereitstellungSplitt, Sand oder Granulat vorhalten, Nachschub organisierenobjektabhängig
EinsatzprotokollUhrzeit, Fläche, Mittel und Menge digital festhaltenjede Tour

Das Räumen von Schnee ist bewusst ein eigener Baustein: Liegt eine geschlossene Schneedecke, kombinieren wir das Abstreuen mit unserer Schneeräumung, damit das Material auf festem Grund liegt und nicht im Neuschnee versinkt.

Welche Bausteine Sie tatsächlich brauchen, ergibt sich aus der Besichtigung. Ein Reihenhaus mit kurzer Gehwegfront kommt meist mit Frühstreuung und Protokoll aus. Ein Gewerbehof mit Lkw-Verkehr braucht dagegen Wiederholungsrunden, weil Reifen das Material binnen Stunden zur Seite drücken. Wir empfehlen nur, was die Fläche wirklich verlangt.

  1. 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
  2. 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · Frühstreuung laut Streuplan und Vertrag
  3. 3AngebotPreis ab 1,80 € je lfm/Monat – verbindlich ist das schriftliche Angebot
  4. 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Glättegefahr · Saison Nov.–März nach Streuplan
Vom ersten Kontakt bis zum ersten Räumeinsatz: Streudienst in vier Schritten.

Technik & Materialien: Splitt, Sand oder Granulat

  • Streugeräte mit präziser Ausbringung: flächenspezifisch dosiert, die Touren GPS-gestützt geplant.
  • Salzfreie Granulate: Geeignet für empfindliche Flächen und umweltschonend.
  • Feuchtsalzoption: Langanhaltende Wirkung bei kritischen Witterungsbedingungen – allerdings nur dort, wo Auftaumittel zulässig sind. Auf öffentlichen Gehwegen gilt in Berlin das Salzverbot, Ausnahmen kann allein die Senatsverwaltung befristet zulassen; auf Privatflächen klären wir den Einsatz vorab mit Ihnen.

Jedes abstumpfende Mittel hat seinen Platz. Splitt mit gebrochenen Kanten verzahnt sich gut mit Eis und bleibt auch bei Autoverkehr wirksam, muss aber im Frühjahr wieder aufgenommen werden. Sand ist fein und günstig, wird jedoch schnell weggetreten und eignet sich eher für ruhige Wohnwege. Granulate aus Blähton oder Lava sind leicht, schonen glatte Beläge und lassen sich mit der Hand sauber ausbringen – beliebt an Hauseingängen mit Natursteinstufen.

Mengen: so viel wie nötig, so wenig wie möglich

Als Orientierung gelten bei abstumpfenden Mitteln häufig rund 100 bis 200 Gramm pro Quadratmeter, je nach Körnung und Glätteart. Bei dünner Reifschicht reicht die untere Spanne, auf festgetretenem Schneematsch die obere. Zu viel Splitt bildet eine rollende Schicht, die selbst rutschig wird; zu wenig verfehlt die Wirkung. Unsere Teams dosieren deshalb nach Fläche statt nach Augenmaß. Wer es genauer wissen möchte, findet im Ratgeber Streumittelmenge pro Quadratmeter eine Rechenhilfe, und der Vergleich Splitt, Sand oder Granulat erklärt die Materialeigenschaften im Detail.

Erweiterte Schutzmaßnahmen und Umweltverantwortung

Erweiterte Schutzmaßnahmen

  • Spezialbeschilderung: Temporäre Warnhinweise auf Wunsch.
  • Wetterbeobachtung: Einsatzvorbereitung anhand von Wetterprognosen.
  • Kurzfristige Einsätze: Zusätzliche Streuung bei plötzlichem Glatteis nach Absprache – 24/7 erreichbar.

Umweltverantwortung & Effizienz

Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil unserer Streustrategie:

  • Umweltschonende Mittel: Abstumpfende Streustoffe, die Boden und Pflanzen schonen.
  • Streuoptimierung: Dosierung nach Bedarf – ressourcenschonende Verteilung.
  • Schulung der Einsatzkräfte: Fachwissen zu Dosierung, Materialwahl und Streulogistik.

Wer Baumscheiben, Rasenkanten oder Beete auf dem Grundstück besonders schützen möchte, findet die passenden Konzepte beim salzfreien, ökologischen Winterdienst. Für den regulären Streuauftrag gilt: Das Material soll auf der Gehfläche liegen, nicht im Grün.

Die Warnschilder stellen wir dort auf, wo trotz Streuung Restrisiken bleiben – etwa an steilen Rampen oder an Durchgängen, die nachts kaum beleuchtet sind. Anhand der Wetterprognosen plant die Einsatzleitung in der Regel schon am Vorabend, welche Touren in der Nacht starten.

Illustration: Einsatzleiter prüft abends bestreuten Kundenparkplatz und erfasst Daten auf einem Tablet
Nach der Tour: Die bestreute Fläche wird geprüft und mit Uhrzeit, Material und Menge im digitalen Einsatzprotokoll festgehalten.

Für welche Objekte sich ein fester Streuplan lohnt

Ein planmäßiger Streuauftrag rechnet sich überall dort, wo viele Menschen zu festen Zeiten unterwegs sind und ein einzelner Sturz teuer werden kann.

  • Wohnanlagen und Mietshäuser: lange Gehwegfronten, Wege zu Müllplätzen und Fahrradkellern, Hofdurchfahrten im Altbau.
  • Hausverwaltungen: mehrere Liegenschaften in verschiedenen Bezirken mit einheitlichem Standard und gesammelten Nachweisen.
  • Büro- und Gewerbehöfe: Mitarbeiterparkplätze, Anlieferung, Raucherbereiche und Nebeneingänge.
  • Einzelhandel: Kundenwege zwischen Parkplatz und Eingang, Einkaufswagenboxen.
  • Schulen, Kitas, Praxen: Zugänge, die früh am Morgen begehbar sein müssen.
  • Private Eigentümer: der Gehweg vor dem Einfamilienhaus, wenn Beruf, Urlaub oder Gesundheit das Selbststreuen verhindern.

Für Verwalter mit vielen Adressen lohnt sich ein Blick auf unseren Winterdienst für Hausverwaltungen, der Sammelabrechnung und Portfoliosteuerung bündelt.

Ihre Vorteile bei einem Streudienst von RAT

Planmäßiges Abstreuen ist Handwerk, das von Timing, Materialkenntnis und sauberer Aufzeichnung lebt. Diese zehn Punkte machen den Unterschied zum Eimer Splitt aus dem Keller.

  1. 01Dosierung

    Zielgenauer Einsatz der Streumittel

    Unsere Streugeräte dosieren bedarfsgerecht – abgestimmt auf Fläche, Nutzung und Wetterlage. So erreichen wir gute Griffigkeit bei sparsamem Materialverbrauch und vermeiden rollende Splittschichten, auf denen man erneut ins Rutschen gerät.

  2. 02Timing

    Zeitgerechte Behandlung des Bodens

    Unsere Streupläne richten sich nach Glätteprognosen – je nach Temperatur, Luftfeuchte und Niederschlag planen wir die Behandlung möglichst vor dem ersten Frost. Die Zielzeiten für Ihre Wege legen wir im Streuplan fest – fristgerecht und abgestimmt auf die Nutzung.

  3. 03Salzalternativen

    Schonende Mittel im Einsatz

    Wir verwenden abstumpfende, nicht korrosive Streumittel – geeignet für empfindliche Beläge, Grünflächen und tierfreundliche Zonen. Natursteinstufen, Betonpflaster, Hundepfoten und Baumscheiben werden dadurch auch über viele Frostwochen in Folge geschont.

  4. 04Protokoll

    Digitale Protokollierung jeder Tour

    Jeder Streueinsatz wird digital dokumentiert – mit Uhrzeit, Streustofftyp und Fläche. Sie erhalten vollständige Protokolle für Ihre Unterlagen, wahlweise gesammelt als Monatsübersicht oder einzeln zum gewünschten Termin.

  5. 05Verfügbarkeit

    Erreichbar an allen Tagen

    Bei Glättegefahr sind wir rund um die Uhr einsatzbereit – auch an Wochenenden oder Feiertagen. Das hilft gerade dann, wenn Hausmeister und Verwaltung nicht erreichbar sind.

  6. 06Rechtsrahmen

    Streuen nach gesetzlichen Vorgaben

    Unsere Streuleistungen richten sich nach den Vorgaben des Berliner Straßenreinigungsgesetzes ; zudem besteht eine Betriebshaftpflicht bei der DEVK. Räumbreiten, Fristen und das Salzverbot auf Gehwegen sind in jedem Streuplan von Beginn an berücksichtigt und für Sie nachlesbar.

  7. 07Ortskenntnis

    Teams, die ihr Revier kennen

    Unsere Fahrer sind möglichst in denselben Kiezen unterwegs. Sie wissen, wo eine Hofdurchfahrt eng wird, welche Ecke im Schatten liegt und an welchem Tor der Schlüssel hängt – das spart Zeit pro Objekt.

  8. 08Festpreisangebot

    Kalkulierbare Kosten pro Saison

    Nach der kostenfreien Flächenanalyse erhalten Sie ein schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge. Ob Saisonpauschale je Meter oder Abrechnung je Quadratmeter: Sie kennen den vereinbarten Preis schon vor dem ersten Frost.

  9. 09Ansprechpartner

    Ein fester Kontakt für alles

    Fragen zu Teilflächen, Zusatzterminen oder Protokollen klären Sie mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner. Für Verwalter mit vielen Häusern bündeln wir Objekte zu einer Tour – ergänzend bieten wir regelmäßige Glättekontrollen an.

  10. 10Materiallogistik

    Material auf der Tour dabei

    Splitt, Sand und Granulat haben wir auf der Tour dabei. Sie müssen weder Säcke lagern noch im Januar einem ausverkauften Baumarkt hinterherfahren, wenn die Kälte länger anhält als geplant.

Fünf Argumente für RAT in Berlin

Unsere Streuleistungen folgen klaren Grundsätzen, die sich im Alltag nachvollziehen lassen – Tour für Tour.

Planungssicherheit

Einsätze sind exakt auf Ihre Flächen abgestimmt. Im Streuplan steht für jede Teilfläche, wann sie spätestens begehbar sein muss und welches Material dort liegt. Änderungen, etwa ein neuer Nebeneingang oder eine Baustelle im Hof, arbeiten wir kurzfristig ein.

Lokale Einsatzleitung

Kurze Wege durch lokale Einsatzleitung: Gesteuert wird von Prenzlauer Berg aus, die Touren verteilen sich auf alle Bezirke. Kündigt sich überfrierende Nässe an, werden die Fahrzeuge in der Regel schon am Vorabend beladen, damit die Tour möglichst vor der Glättebildung starten kann. Das hält Anfahrtswege kurz.

Rechtliche Vorgaben im Plan

Die gesetzlichen Vorgaben sind Grundlage jedes Streuplans. Abstumpfende Mittel auf Gehwegen, die vorgeschriebenen Uhrzeiten und Breiten sowie die Nachweise für Ihre Kontrollpflicht als Eigentümer sind Teil jedes Auftrags, nicht ein kostenpflichtiges Extra. Bei Unklarheiten zur Rechtslage empfehlen wir eine Prüfung im Einzelfall.

Flexibilität

Auch kurzfristige Streuaufträge ohne Vertragsbindung sind möglich. Wer nur einzelne Termine braucht oder eine Lücke im bestehenden Vertrag schließen will, bucht unseren Winterdienst auf Abruf und zahlt je Einsatz. Eine Mindestlaufzeit gibt es dabei nicht, abgerechnet wird nur, was tatsächlich gestreut wurde.

Geschultes Personal

Unsere Einsatzkräfte lernen vor der Saison, welches Mittel auf welchen Belag gehört, wie viel davon nötig ist und wie ein Protokoll korrekt ausgefüllt wird. Dieses Wissen sieht man an gleichmäßig bestreuten Flächen ohne Splitthaufen und an Protokollen, die vollständig und lesbar sind.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
StrReinGFristenTouren darauf geplant
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Streuen passend zum NutzungsbeginnZielzeiten je Teilfläche im Streuplan festgelegtPlanbare Zielzeiten für jede Fläche
Passendes Mittel für jeden BelagSplitt, Sand oder Granulat nach Untergrund gewähltSchonend für Stein und Pflaster
Richtige Menge statt AugenmaßDosierung nach Fläche und GlätteartWirksam ohne rollende Splittschicht
Lücken an Nebenwegen schließenHandstreuung an Stufen, Rampen und DurchgängenAuch Müllplatz und Fahrradkeller einbezogen
Nachweis für den ErnstfallDigitales Protokoll mit Uhrzeit, Fläche und MengeBelege für Kontrollpflicht und Abrechnung

Streupflicht in Berlin: was das Gesetz verlangt

Wer in Berlin an einen Gehweg grenzt – in aller Regel der Eigentümer –, muss diesen nach aktuellem Stand bei Glätte mit abstumpfenden Mitteln bestreuen; Grundlage ist das Berliner Straßenreinigungsgesetz (§ 3 i. V. m. § 1 Abs. 4 StrReinG). Bildet sich Glätte, muss sie ohne schuldhaftes Zögern abgestumpft werden. Fällt der Schnee erst nach 20 Uhr, müssen Räumen und Streuen bis 7 Uhr am Folgetag erledigt sein; sonn- und feiertags gilt 9 Uhr.

Wer zuständig ist, regelt im Zweifel der Mietvertrag oder die Hausordnung, öffentlich-rechtlich bleibt aber der Eigentümer in der Pflicht. Wie breit gestreut werden muss, hängt davon ab, wie viele Menschen zu Fuß unterwegs sind: Das Minimum ist ein Meter, an Hauptverkehrs- sowie vielen Geschäftsstraßen sind 1,5 Meter nötig, und in besonderen Lagen sind es bis zu drei Meter. Auftaumittel wie Streusalz sind auf Gehwegen grundsätzlich untersagt. Mit der Gesetzesänderung vom 26. Februar 2026 hat die Senatsverwaltung die Befugnis erhalten, bei extremer Glätte zeitlich begrenzte Ausnahmen festzulegen – eine Einzelentscheidung der Behörde, nicht etwa eine pauschale Freigabe.

Die Pflicht darf an eine geeignete Firma übertragen werden. Wer seinen Streudienst vergibt, muss die Firma jedoch weiterhin mit Sorgfalt auswählen und ihre Arbeit in Stichproben überprüfen. Für private Parkplätze und Höfe gilt die allgemeine Verkehrssicherungspflicht; die Rechtsprechung sieht hier meist den Zeitraum von etwa 7 bis 20 Uhr beziehungsweise die Öffnungszeiten als maßgeblich an. Die Details erklärt der Beitrag zum Berliner Straßenreinigungsgesetz im Winter. Bitte lassen Sie konkrete Haftungsfragen im Einzelfall rechtlich prüfen.

Typische Streufehler und ihre Folgen

Viele Probleme auf bestreuten Flächen entstehen nicht durch fehlendes Material, sondern durch falsche Zeitpunkte und Lücken im Ablauf.

Typische Fehler
  • Gestreut wird erst, wenn die Ersten schon ausgerutscht sind.
  • Splitt auf Neuschnee – nach einer Stunde liegt er unter der nächsten Schicht.
  • Nur der Hauptweg ist bestreut, der Zugang zu Mülltonnen und Fahrradständern nicht.
  • Salz aus dem Baumarkt auf dem öffentlichen Gehweg – verboten und schädlich für Bäume.
  • Keine Aufzeichnung: Im Streitfall fehlt jeder Beleg, dass überhaupt gestreut wurde.

Versäumnisse haben in Berlin spürbare Konsequenzen. Bezirke oder BSR können eine Ersatzvornahme auf Kosten der Eigentümer veranlassen, zudem drohen Ordnungswidrigkeitenverfahren. Kommt auf einer ungestreuten Fläche jemand zu Schaden, drohen zivilrechtliche Forderungen nach § 823 BGB und unter Umständen zusätzlich ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung. Ein dokumentierter Streuplan kann dieses Risiko senken, weil er als Nachweis dienen kann, dass die Fläche zum fraglichen Zeitpunkt betreut war.

Ebenfalls häufig: Das Material wird nur in der Mitte des Weges verteilt, während die Randbereiche an Hauswand und Bordstein frei bleiben. Gerade dort treten Fußgänger aber auf, wenn sie einander ausweichen. Wir streuen deshalb grundsätzlich die volle vorgeschriebene Breite.

Kostentransparenz & Planung

Unsere Preise richten sich nach Einsatzprofil und Fläche:

  • Objekttyp: Wohnanlage, Einzelgewerbe oder kommunale Liegenschaft.
  • Flächencharakter: Gehwege, Hofflächen, Rampen, Ladezonen etc.
  • Streuhäufigkeit: Täglich, witterungsabhängig oder auf Abruf.

Hinzu kommt das Material: Splitt, Granulat oder Sand berechnen wir nach tatsächlichem Verbrauch, den Materialpreis nennen wir auf Anfrage. Die folgenden Ab-Preise verstehen sich netto; verbindlich ist das Festpreisangebot nach der kostenfreien Flächenanalyse.

AbrechnungsformRichtwert (netto)Geeignet für
Saisonpauschale Gehweg/Zufahrtab 1,80 € je lfm und Monat (Nov.–März)Wohnhäuser, private Grundstücke
Flächenbetreuung Gewerbeab 0,80 € je m² und SaisonParkplätze, Firmenareale, Ladezonen
Einzeleinsatz auf Abrufab 25 € je Einsatz (kleine Flächen)seltene Nutzung, Zusatztermine
SoforteinsatzPreis auf Anfragekurzfristige Glätte ohne Vertrag

Unverbindliches Rechenbeispiel: Mietshaus mit Eckgrundstück

Ein Mehrfamilienhaus in Friedenau hat 18 Meter Gehwegfront an der Hauptstraße und 12 Meter an der Seitenstraße, insgesamt also 30 laufende Meter. Mit dem Einstiegssatz gerechnet ergeben sich 30 m × ab 1,80 € = ab 54 € monatlich, über fünf Saisonmonate also ab 270 € netto. Kommt eine 200 m² große Stellplatzfläche im Hof hinzu, sind dafür 200 m² × ab 0,80 € = ab 160 € pro Saison anzusetzen – zusammen ab 430 € netto, Material auf Anfrage. Wo der Preis tatsächlich liegt, hängt von Lage, Fläche und Aufwand ab und wird im schriftlichen Angebot festgelegt. Einen breiteren Preisüberblick bietet der Ratgeber Winterdienst-Kosten in Berlin.

Dokumentation & Einsatznachweis

Jeder Einsatz wird nachvollziehbar dokumentiert:

  • Digitale Einsatzprotokolle: Uhrzeit, Fläche, Mittelmenge – alles abrufbar.
  • Kundenzugang: Berichte als Monatsübersicht oder Einzelabruf verfügbar.
  • Haftpflichtabdeckung: Unsere Betriebshaftpflicht besteht bei der DEVK – 3.000.000 € pauschal für Personen- und Sachschäden, 500.000 € für Vermögensschäden.

Für Hausverwaltungen hat das Protokoll noch einen zweiten Zweck: Es dient als Beleg für die Betriebskostenabrechnung, denn Winterdienstkosten sind bei entsprechender Vereinbarung im Mietvertrag umlagefähig. Wie weit unsere Aufzeichnungen reichen, beschreibt die Seite zur Einsatzdokumentation im Winter. Ein Beispiel für die Umsetzung vor Ort beschreibt Winterdienst Marzahn.

Von der Anfrage bis zur ersten Streutour

  1. Anfrage: Per E-Mail oder unter der Rufnummer +49 (0)30 201 64 24 81 teilen Sie uns mit, wo gestreut werden soll, um welche Flächen es sich handelt und bis wann sie abgestumpft sein sollen.
  2. Flächenanalyse: Wir besichtigen das Objekt kostenfrei, messen Gehwegfront und Hofflächen und notieren Beläge, Gefälle und Engstellen.
  3. Streuplan und Festpreisangebot: Sie erhalten ein transparentes Angebot mit Teilflächen, Reihenfolge, Material und Preis – ohne versteckte Zuschläge.
  4. Vertrag und Einweisung: Ihr Ansprechpartner legt Zugänge, Schlüssel und Notfallkontakte fest.
  5. Saisonstart: Ab November ist Ihr Objekt in der GPS-gestützten Tourenplanung hinterlegt.
  6. Laufende Betreuung: Bei Glättegefahr rücken die Teams nach Plan aus; Sie erhalten die Protokolle als Monatsübersicht.

Benötigen Sie einen Streudienst für Ihr Objekt? Kontaktieren Sie uns jetzt – wir erstellen Ihnen ein auf Ihre Immobilie zugeschnittenes Winterdienstpaket mit digitaler Streudokumentation.

Beruflicher Einstieg in unser Winterteam

Verstärken Sie unser Winterteam – wir suchen zuverlässige Fahrer & Helfer:

  • Bereitschaft zu Früh- und Nachtdiensten bei Glättewarnung
  • Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
  • Technisches Verständnis für Streumaschinen
  • Attraktives Einsatzgebiet im Berliner Stadtgebiet

Wir bieten feste Touren, moderne Technik und pünktliche Bezahlung.

Streutouren von Pankow bis Tempelhof-Schöneberg

Unsere Touren starten in Prenzlauer Berg und führen durch die ganze Stadt. Im Prenzlauer Berg und in Friedrichshain geht es vor allem um Altbaugehwege mit Mosaikpflaster, wo feines Granulat schonender ist als grober Splitt. In Marzahn und Neu-Hohenschönhausen prägen weitläufige Wegenetze zwischen Wohnblöcken die Planung. Rund um Schöneberg und Steglitz stehen Geschäftsstraßen mit 1,5 Meter Mindestbreite im Vordergrund, in Spandau und Reinickendorf ausgedehnte Gewerbeflächen, deren Zufahrten oft schon zum Schichtbeginn um sechs Uhr abgestumpft sein sollen.

Häufige Fragen

Welches Streumittel darf ich in Berlin auf dem Gehweg verwenden?

Für den Streudienst auf öffentlichen Gehwegen kommen nach aktuellem Stand ausschließlich abstumpfende Mittel infrage, also Splitt, Sand oder Granulat. Streusalz und andere Auftaumittel sind grundsätzlich verboten. Zwar darf die Senatsverwaltung seit Februar 2026 bei extremer Glätte zeitlich begrenzte Ausnahmen anordnen, diese gelten aber ausschließlich für den jeweils festgelegten Zeitraum. Wir setzen auf Gehwegen deshalb ausschließlich abstumpfende Materialien ein.

Wie oft wird während einer Frostperiode gestreut?

So oft, wie es die Lage im Rahmen des Vertrags verlangt. Grundlage ist der vereinbarte Streuplan mit festen Zielzeiten, etwa vor Schichtbeginn. Wird der Splitt durch Autos eingefahren, durch Neuschnee überdeckt oder bildet sich nach Tauwetter erneut Eis, streuen wir nach. Jede zusätzliche Runde erscheint mit Uhrzeit im Protokoll, sodass Sie die Häufigkeit nachvollziehen können.

Was kostet das Abstreuen eines Gehwegs pro Saison?

Den Streudienst für Gehwege und private Zufahrten kalkulieren wir ab 1,80 € je laufendem Meter und Monat. Unverbindlich gerechnet ergeben sich für 15 Meter über fünf Monate 15 × ab 1,80 € × 5 = ab 135 € netto. Material wird nach Verbrauch berechnet, Preis auf Anfrage. Das verbindliche Festpreisangebot erhalten Sie nach der kostenfreien Besichtigung.

Bin ich als Eigentümer nach der Beauftragung aus der Haftung?

Nicht ohne Weiteres. Zwar können Sie das Streuen einer Fachfirma überlassen, als Eigentümer bleiben Sie aber dafür verantwortlich, diese mit Sorgfalt auszusuchen und ihre Arbeit von Zeit zu Zeit zu prüfen. Mit unseren digitalen Streuberichten können Sie diese Aufsicht vom Schreibtisch aus unterstützen. Welche Pflichten konkret bei Ihnen verbleiben, sollten Sie im Einzelfall rechtlich prüfen lassen; einen Überblick bietet unser Ratgeber zur Haftung von Winterdienstfirmen.

Muss der Splitt im Frühjahr wieder entfernt werden?

Ja, liegengebliebener Splitt wird bei trockenem Wetter zur Rutschgefahr, verstopft Abläufe und gelangt in Gullys. Nach dem letzten Frost sollte er aufgenommen werden. Diese Arbeit ist ein eigener Auftrag, den wir als Splittbeseitigung mit Kehrmaschine oder per Hand anbieten und auf Wunsch direkt an die Wintersaison anschließen.

Kann ich nur bestimmte Tage oder Flächen bestreuen lassen?

Ja. Neben der Saisonpauschale gibt es Einzeleinsätze auf Abruf ab 25 € für kleine Flächen. Das passt etwa für ein Ferienhaus, eine selten genutzte Zufahrt oder als Ergänzung, wenn ein Hausmeister an Wochenenden fehlt. Für Flächen mit täglicher Nutzung empfehlen wir dagegen einen festen Plan, weil Abrufe bei Glätte schnell zu spät kommen.

Werden auch Treppen und Rampen bestreut?

Ja, sie sind im Streuplan als eigene Teilflächen erfasst. Dort arbeiten wir von Hand, weil Streugeräte an Stufenkanten und schmalen Rampen nicht sauber dosieren. Für glatte Natursteinstufen wählen wir meist feines Granulat, das nicht kratzt und sich leicht wieder entfernen lässt. Zugänge mit Rollstuhlrampen behandeln wir in der Regel vorrangig.

Unverbindliche Anfrage

Unverbindliche Anfrage für Ihre Flächen

Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem schriftlichen Angebot für die Saison.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

* Pflichtfelder · Bei akuter Glätte bitte direkt anrufen

RAT · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

Kostenlose Flächenanalyse in allen zwölf Berliner Bezirken, ein schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge und ein digitales Protokoll nach jedem Einsatz – für Hausverwaltungen, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Privat.

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