Räumen & Streuen

Glätte­bekämpfung in Berlin gesucht?

Reifglätte nach klarer Nacht, gefrierender Regen am Nachmittag, Blitzeis auf nassem Pflaster: Gefährlich glatt wird es in Berlin oft ohne eine einzige Schneeflocke. RAT verfolgt Temperatur, Taupunkt und Niederschlagsradar, plant Einsätze möglichst vor dem Überfrieren und streut nach, wenn die erste Schicht nicht mehr greift. So behalten Sie auch bei wechselnder Wetterlage die Verkehrssicherung im Blick.

  • Wetterlage rund um die Uhr
  • Einsatz vor dem Überfrieren
  • Nachstreuen nach Vertrag

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Einsatzkraft streut nachts bei Eisregen den Zugang zu einer Klinik ab
Eisregen in der Nacht: Zugänge zu Kliniken und Praxen stehen auf der Prioritätenliste ganz oben, weil Patienten dort besonders sturzgefährdet sind.

Ja, wir übernehmen Ihre Glättebekämpfung – mit 24/7-Bereitschaft und Protokoll

Schnee sieht man kommen. Eisglätte dagegen bildet sich oft unsichtbar: Ein Pflasterstein, der nachts auf minus zwei Grad auskühlt, überzieht sich mit einer hauchdünnen Reifschicht, obwohl die Luft noch über null liegt. Fällt Regen auf gefrorenen Boden, entsteht in Minuten ein durchgehender Eispanzer. Genau diese Lagen sind in Berlin besonders häufig, weil die Stadt im Winter oft um den Gefrierpunkt pendelt. Ein Wechsel von plus drei auf minus zwei Grad innerhalb weniger Stunden kommt zwischen Dezember und Februar häufig vor. Wie wir Touren, Protokolle und Ansprechpartner organisieren, beschreibt die Startseite zum Schneeräumdienst in Berlin.

Fachgerechte Glättebekämpfung beginnt deshalb nicht beim Streugerät, sondern bei der Wetterbeobachtung. Die Einsatzleitung wertet Warnungen, Temperaturverläufe und Niederschlagsdaten aus und entscheidet, welche Objekte vorbeugend angefahren werden. Kündigt sich gefrierender Regen an, erhöhen wir die Bereitschaft, bevor der erste Tropfen fällt. Bleibt die Lage kritisch, folgt je nach Vertrag eine zweite oder dritte Runde, bis die Glättegefahr nachlässt.

Damit unterscheidet sich diese Leistung vom planmäßigen Abstreuen nach festem Streuplan: Dort geht es um feste Zielzeiten über die ganze Saison, hier um das Reagieren auf Wetterumschwünge, die keinen Plan respektieren. Hat sich bereits dickes, festgefrorenes Eis gebildet, übernimmt unsere mechanische Eisbeseitigung.

Illustration: Mitarbeiter behandelt eine vom Reif überzogene Tiefgaragenrampe im Morgengrauen
Gefällestrecken vereisen zuerst: Rampen werden bei Reifglätte vorrangig abgestumpft, möglichst bevor der Berufsverkehr die Zufahrt nutzt.

Glätteformen im Berliner Winter und ihre Tücken

Nicht jede Glätte verhält sich gleich. Wer die Entstehung kennt, kann den Einsatzzeitpunkt richtig wählen.

GlätteartEntstehungTypisches ZeitfensterUnsere Gegenmaßnahme
ReifglätteFeuchte Luft kühlt an kalten Oberflächen unter den Taupunkt abklare Nächte, früher MorgenAbstumpfen in den Morgenstunden
Überfrierende NässeRegen- oder Tauwasser gefriert bei sinkenden TemperaturenAbend nach mildem TagVorbeugendes Streuen bei Temperatursturz
EisregenUnterkühlter Regen gefriert beim Aufprall sofortoft tagsüber, wenige StundenBereitschaft vor Beginn, mehrfaches Nachstreuen
BlitzeisRegen fällt auf tief gefrorenen Untergrundplötzlich, schwer vorhersehbarEinsatz nach Lage, Bereitschaft rund um die Uhr
SchneeglätteFestgetretener oder angefahrener Schnee verdichtet sichnach Schneefall, BerufsverkehrRäumen, dann abstumpfen

Besonders tückisch ist der Übergang zwischen den Formen. Ein Tag mit Tauwetter hinterlässt Pfützen; fällt die Temperatur nach Sonnenuntergang, entsteht spiegelglattes Eis genau dort, wo am Mittag noch Wasser stand. Solche Stellen kennen unsere ortskundigen Teams von den betreuten Objekten und behandeln sie bevorzugt.

Hinzu kommt der Stadtklima-Effekt: In der dicht bebauten Innenstadt bleibt es nachts oft ein bis zwei Grad wärmer als am Stadtrand. Während in Mitte noch Regen fällt, kann es in Kladow oder Buch bereits gefrieren. Die Einsatzleitung berücksichtigt diese Unterschiede, wenn sie entscheidet, welche Touren zuerst starten.

Leistungsübersicht: was wir bei Eis und Reif übernehmen

LeistungWas genau passiertWann sinnvoll
WetterbeobachtungAuswertung von Warnungen, Taupunkt und Bodentemperatur durch die Einsatzleitungganze Saison
Präventiver EinsatzAbstumpfen kritischer Flächen vor dem erwarteten Überfrierenangekündigter Eisregen, Temperatursturz
AkuteinsatzBehandlung bereits glatter Wege, Priorität für Eingänge und GefällestreckenBlitzeis, unerwartete Reifglätte
NachstreuenWeitere Runden, wenn Regen das Material überfriert oder Verkehr es verdrängtanhaltender Eisregen
Gefahrenstellen markierenTemporäre Warnhinweise an Stellen mit RestrisikoRampen, Brückenzugänge
EinsatznachweisProtokoll mit Uhrzeit, Wetterlage, Fläche und Materialjeder Einsatz

Diese Bausteine lassen sich als feste Saisonbereitschaft vereinbaren oder einzeln abrufen. Für Kunden mit Saisonvertrag sind sie in den Touren hinterlegt; bei Neukunden ohne Vertrag greift im Ernstfall unser Winterdienst-Notdienst.

  1. 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
  2. 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · rund um die Uhr, auch nachts
  3. 3AngebotPreis ab 1,80 € je lfm/Monat, Soforteinsatz auf Anfrage – verbindlich ist das schriftliche Angebot
  4. 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Glättewarnung · wetterabhängig, Nachstreuen nach Vertrag
Vom ersten Kontakt bis zum ersten Räumeinsatz: Glättebekämpfung in vier Schritten.

Wetterbeobachtung: wie wir Eisglätte kommen sehen

Die entscheidende Größe ist nicht die Lufttemperatur, sondern die Temperatur der Oberfläche. Asphalt, Beton und Pflaster kühlen in klaren Nächten deutlich stärker aus als die Luft zwei Meter darüber. Liegt die Bodentemperatur unter null und erreicht die Luft ihren Taupunkt, schlägt sich Feuchtigkeit als Reif nieder – auch ohne jeden Niederschlag.

Unsere umsichtige Einsatzleitung beobachtet deshalb mehrere Signale gleichzeitig:

  • Amtliche Glättewarnungen für Berlin und die einzelnen Bezirke.
  • Temperaturverlauf der kommenden zwölf Stunden, vor allem fallende Kurven nach mildem Tag.
  • Taupunktdifferenz: Je kleiner der Abstand zwischen Luft- und Taupunkttemperatur, desto höher die Reifgefahr.
  • Niederschlagsradar, um den Beginn von Eisregen möglichst genau abzuschätzen.
  • Rückmeldungen der Teams von Objekten, die bereits im Einsatz sind.

Aus diesen Daten entsteht eine Entscheidung je Objektgruppe: abwarten, Bereitschaft erhöhen oder ausrücken. Wer zusätzlich feste Messrunden auf dem eigenen Gelände wünscht, kombiniert das mit unserer Glättekontrolle vor Ort. Was genau einen Einsatz auslöst, erklärt der Ratgeber Wann rückt der Winterdienst aus?.

Vorbeugend handeln, bevor der Boden gefriert

Abstumpfende Mittel wirken am besten, wenn sie liegen, bevor die Glätte entsteht. Gelangt Reif auf bereits bestreute Flächen, bleibt die Körnung als raue Struktur in der Eisschicht eingebettet. Wird erst gestreut, wenn die Fläche spiegelt, rollen die Körner auf der glatten Oberfläche und müssen dichter ausgebracht werden.

Bei Eisregen gilt eine Einschränkung: Hier überzieht der gefrierende Regen auch bestreutes Pflaster mit einer neuen Schicht. Vorbeugendes Streuen verschafft trotzdem einen wichtigen Zeitvorsprung, ersetzt aber nicht das Nachbehandeln. Deshalb planen wir bei angekündigtem Eisregen in der Regel mindestens zwei Durchgänge ein.

Prioritäten, wenn alles gleichzeitig glatt wird

Bei großflächiger Glätte arbeiten wir eine feste Rangfolge ab: zuerst Notausgänge, Zugänge zu Praxen, Pflegeeinrichtungen und Schulen, dann Hauseingänge, Gehwege und Treppen, zuletzt Parkflächen und Nebenwege. Diese Rangfolge ist im Vertrag hinterlegt, damit Sie wissen, in welcher Reihenfolge Ihre Flächen behandelt werden.

Innerhalb eines Objekts gilt dasselbe Prinzip im Kleinen: Zuerst wird der Weg vom Hauseingang bis zum Gehweg griffig gemacht, dann folgen Seitenwege, Fahrradstellplätze und Müllplätze. So entsteht zuerst eine griffige Hauptverbindung, die anschließend verbreitert wird.

Illustration: Teamleiter prüft nach dem Nachstreuen den Eingangsbereich eines Bürogebäudes bei Tauwetter
Nach dem Nachstreuen: Die Fläche wird auf Restglätte geprüft, der Durchgang samt Wetterlage im digitalen Protokoll festgehalten.

Nachstreuen: warum ein Durchgang selten genügt

Ein bestreuter Weg bleibt nicht automatisch sicher. Drei Vorgänge machen die Wirkung zunichte: Neuer Niederschlag friert über dem Material zu, Fahrzeuge und Fußgänger drücken die Körnung an den Rand, und Tauwasser spült feines Material in Fugen und Rinnen. In jedem dieser Fälle muss erneut behandelt werden.

Wann ein zweiter Durchgang nötig ist, entscheidet nicht der Kalender, sondern der Zustand der Fläche. Unsere Teams prüfen beim ersten Einsatz die Wetterentwicklung und melden der Einsatzleitung, welche Objekte voraussichtlich nachbehandelt werden müssen. Bei andauerndem Eisregen kann das in Abständen von wenigen Stunden der Fall sein.

Gut zu wissen
  • Nach Berliner Recht ist Glätte unverzüglich nach ihrem Entstehen zu beseitigen – das gilt auch für erneut entstandene Glätte.
  • Jedes Nachstreuen erscheint als eigener Eintrag im Protokoll.
  • Bei Saisonverträgen ist das Nachstreuen in der Regel Teil der vereinbarten Leistung; die Einzelheiten stehen im Angebot.

Ihre Vorteile bei der Glättebekämpfung durch RAT

Gegen Eisregen und Reif hilft keine Routine, sondern Aufmerksamkeit für die Wetterlage. Diese zehn Punkte zeigen, was unsere Glättebekämpfung im Einzelnen ausmacht.

  1. 01Wetterlage

    Prognosen ständig im Blick

    Die Einsatzleitung verfolgt Temperaturverlauf, Taupunkt und Niederschlagsradar auch nachts. Zeichnet sich die Lage schon am Abend ab, kann die Einsatzplanung früh reagieren, statt erst am Morgen zu beginnen.

  2. 02Bereitschaft

    Vorbereitet auf Blitzeis

    Bei plötzlicher Vereisung entfallen lange Rückfragen. Objekte mit Vertrag sind priorisiert hinterlegt, sodass niemand erst Adressen oder Schlüssel suchen muss, während die Wege spiegelglatt werden.

  3. 03Prävention

    Behandlung vor dem Überfrieren

    Abstumpfendes Material, das vor dem Reif liegt, wird in die Eisschicht eingebunden und bleibt griffig. Dieser Zeitvorsprung verkürzt gerade an Hauseingängen die Phase, in der Flächen ungeschützt sind.

  4. 04Nachstreuen

    Weitere Runden je nach Wetterlage

    Hält der Eisregen an oder friert Tauwasser erneut, folgt eine weitere Runde. Wie oft das nötig ist, entscheidet der Zustand der Fläche – bei Saisonverträgen nach den Konditionen, die im Angebot festgehalten sind.

  5. 05Gefahrenstellen

    Bekannte Problemzonen zuerst behandeln

    Rampen, Brückenzugänge, Schattenlagen und Tropfstellen unter Fallrohren werden bei der Besichtigung erfasst. Im Einsatz behandeln die Teams diese Punkte als Erstes, weil sie früher vereisen als der Rest.

  6. 06Nachweis

    Protokoll mit Wetterdaten

    Jeder Durchgang wird mit Uhrzeit, Fläche, Material und Wetterlage festgehalten. Im Streitfall kann das Protokoll als Nachweis dienen, wann behandelt wurde – ein hilfreicher Baustein für Ihre Kontrollpflicht als Eigentümer.

  7. 07Prioritäten

    Klare Rangfolge bei Großlagen

    Wird die ganze Stadt gleichzeitig glatt, gilt eine vereinbarte Reihenfolge: Notausgänge und sensible Zugänge zuerst, Parkflächen danach. Sie wissen vorab, in welcher Reihenfolge Ihre Flächen an der Reihe sind, und können Nutzer entsprechend informieren.

  8. 08Rechtslage

    Vorgaben des Straßenreinigungsgesetzes beachtet

    Auf Gehwegen kommen nur abstumpfende Mittel zum Einsatz. Gilt eine befristete Ausnahme der Senatsverwaltung, wissen unsere Teams davon und richten sich nach den Bedingungen, die dafür bekannt gegeben wurden.

  9. 09Kostenkontrolle

    Kosten vorab schriftlich geklärt

    Mit einer Saisonbetreuung gilt der im Angebot vereinbarte Saisonpreis; was er umfasst und wie zusätzliche Durchgänge berechnet werden, steht dort schriftlich. Ohne Vertrag bleiben Einzeleinsätze auf Abruf möglich, die Sie je Durchgang bezahlen, ohne sich für die ganze Saison zu binden.

  10. 10Erreichbarkeit

    Direkter Draht zur Einsatzleitung

    Bemerken Sie selbst eine vereiste Stelle, melden Sie sich bei Ihrem persönlichen Ansprechpartner. Die Meldung wird an das zuständige Team weitergegeben, das die Stelle nach Möglichkeit in seine laufende Tour aufnimmt.

Warum Berliner Praxen, Verwaltungen und Betriebe auf RAT setzen

Eisglätte lässt wenig Spielraum. Diese Punkte prägen unsere Arbeit bei Reif, Eisregen und Blitzeis.

Bereitschaft, die wirklich bereit ist

Unsere Einsatzkräfte sind bei Schneefall und Eisbildung rund um die Uhr erreichbar. Die Fahrzeuge werden am Vorabend kritischer Nächte beladen, damit nach der Alarmierung nicht erst geladen werden muss. Das hilft vor allem bei Blitzeis, das kaum Vorwarnzeit lässt.

Geschulte Augen für Glätte

Unsere Teams lernen, Reif von nassem Pflaster zu unterscheiden, überfrierende Stellen zu erkennen und die Wirkung des Materials zu beurteilen. Vor jeder Saison frischen wir diese Kenntnisse gemeinsam auf. Dieses Wissen entscheidet darüber, ob eine Fläche einen zweiten Durchgang braucht oder griffig bleibt.

Unterwegs in allen Bezirken

Wir sind in allen zwölf Berliner Bezirken unterwegs, vom Märkischen Viertel bis Rudow und von Staaken bis Hellersdorf. Die GPS-gestützte Routenplanung verteilt die Teams so, dass lange Wege zwischen Spandau und Köpenick möglichst vermieden werden. Die Einsatzleitung sieht laufend, welches Team am nächsten steht.

Ehrliche Beratung

Nicht jedes Objekt braucht eine teure Vollbereitschaft. Bei der kostenfreien Besichtigung sagen wir offen, ob eine Saisonbetreuung sinnvoll ist oder ob gelegentliche Einsätze auf Abruf genügen. Das Festpreisangebot erhalten Sie schriftlich und ohne versteckte Zuschläge.

Starke Absicherung

Unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK deckt Personen- und Sachschäden pauschal bis 3.000.000 € sowie Vermögensschäden bis 500.000 € ab. Zusammen mit den digitalen Einsatzprotokollen schafft das Klarheit, falls es trotz aller Sorgfalt zu einem Schadenfall kommt.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
StrReinGFristenTouren darauf geplant
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Glätte früh erkennenAuswertung von Taupunkt, Bodentemperatur und RadarEinsatz möglichst vor dem Überfrieren
Richtigen Zeitpunkt treffenPräventive Durchgänge vor angekündigtem EisregenKürzere ungeschützte Phase am Morgen
Griffigkeit erhaltenNachstreuen, sobald Material überfriert oder verdrängt wirdMehr Halt auch bei Dauerregen
Gefahrenpunkte im Voraus kennenErfassung von Rampen, Schattenlagen und TropfstellenKritische Stellen werden zuerst behandelt
Jede Reaktion dokumentierenProtokoll mit Uhrzeit, Wetterlage und MaterialNachweis für Kontrollpflicht und Versicherung

Wo sich Glatteis zuerst bildet

Manche Flächen frieren früher und länger als andere. Diese Stellen erfassen wir bei der gründlichen Objektaufnahme und behandeln sie in jedem Einsatz vorrangig:

  • Brücken, Rampen und Laubengänge: Sie kühlen von oben und unten aus und sind oft kälter als der Gehweg davor.
  • Nordseiten und Hinterhöfe: Ohne Sonne taut dort tagsüber nichts ab, Reif bleibt bis zum Nachmittag liegen.
  • Ufernahe Wege an Spree, Havel und Kanälen: Hohe Luftfeuchte begünstigt Reif und Nebelfrost.
  • Fallrohre und Dachüberstände: Tropfwasser bildet Eiszungen quer über den Weg.
  • Gefällestrecken: Tiefgaragenrampen und abschüssige Zufahrten sind bei Eisregen kaum begehbar.
  • Glatte Beläge: Polierter Naturstein, Metallroste und Fliesen an Eingängen.

An Außentreppen und Eingangspodesten kann der Einsatz von Auftaumitteln sinnvoll und zulässig sein, weil das Salzverbot nur für öffentliche Gehwege gilt. Die Details behandelt unsere Seite zum Winterdienst an Treppen und Eingängen.

Rechtlicher Rahmen: unverzüglich und abstumpfend

Das Berliner Straßenreinigungsgesetz verlangt nach aktuellem Stand, dass Anlieger Glätte auf dem Gehweg vor ihrem Grundstück unverzüglich nach dem Entstehen beseitigen und dabei abstumpfende Mittel verwenden. Auftaumittel sind auf Gehwegen grundsätzlich verboten. Mit der Gesetzesänderung vom 26. Februar 2026 kann die Senatsverwaltung bei extremer Glätte – etwa nach großflächigem Eisregen – befristete Ausnahmen zulassen, wenn öffentliche Belange dies erfordern. Ob und wie lange eine solche Ausnahme gilt, wird jeweils bekannt gegeben.

Auf privaten Parkplätzen, Höfen und Zufahrten greift die allgemeine Verkehrssicherungspflicht. Gerichte erwarten dort in der Regel Schutz während der Nutzungszeiten, meist zwischen etwa 7 und 20 Uhr. Wer die Aufgabe an eine Fachfirma überträgt, bleibt zur sorgfältigen Auswahl und Kontrolle verpflichtet. Was nach einem Sturz auf Glatteis haftungsrechtlich passiert, erläutert der Ratgeber Wer haftet bei Glatteis vor dem Haus?. Konkrete Fälle sollten Sie im Einzelfall rechtlich prüfen lassen.

Für wen eine Eisbereitschaft unverzichtbar ist

Grundsätzlich braucht jedes Grundstück mit öffentlichem Gehweg Schutz vor Glätte. Für einige Nutzungen ist die schnelle Reaktion auf Eisregen aber besonders wichtig:

  • Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen: Patienten mit Rollator oder Gehhilfe stürzen schon bei leichtem Reif.
  • Schulen und Kitas: Bring- und Abholzeiten fallen genau in die kritischen Morgenstunden.
  • Hausverwaltungen: Viele Eingänge, die bei Blitzeis alle gleichzeitig glatt werden.
  • Einzelhandel und Gastronomie: Kundschaft kommt auch bei Eisregen, Haftungsfälle schaden dem Ruf.
  • Logistik und Gewerbe: Laderampen und Rangierflächen, auf denen Glätte den Betrieb stoppt.

Privathaushalte profitieren vor allem dann, wenn niemand zu Hause ist, wenn Eisregen einsetzt – etwa tagsüber während der Arbeitszeit. Auch ältere Eigentümer, die bei Glätte selbst nicht mehr sicher auf den Beinen sind, geben diese Aufgabe gern ab.

Typische Fehler bei Reif und Eisregen

Viele Glätteunfälle passieren nicht trotz, sondern wegen gut gemeinter Maßnahmen. Diese Fehler begegnen uns bei Objekten, die wir neu übernehmen, besonders häufig:

Das sollten Sie vermeiden
  • Warmes Wasser auf vereiste Stufen gießen – es gefriert binnen Minuten zu einer noch glatteren Schicht.
  • Nur nach Lufttemperatur entscheiden, obwohl der Boden längst unter null liegt.
  • Einmal streuen und bei anhaltendem Eisregen nicht mehr nachsehen.
  • Tropfwasser von Fallrohren und Vordächern ignorieren, bis sich eine Eiszunge quer über den Weg zieht.
  • Streusalz auf dem öffentlichen Gehweg verwenden, obwohl keine Ausnahme angeordnet ist.

Ein weiterer Klassiker ist die Annahme, nach einem sonnigen Tag sei die Gefahr vorbei. Gerade dann frieren Schmelzwasser und Pfützen nach Sonnenuntergang wieder zu. Wir behandeln deshalb nach Tauwetter gezielt die Stellen, an denen sich Wasser gesammelt hat. Ein Beispiel für die Umsetzung vor Ort beschreibt Winterdienst Hakenfelde.

Kosten bei Eisregen und Reifglätte

Der Preis hängt davon ab, ob Sie eine Saisonbereitschaft vereinbaren oder im Bedarfsfall einzeln beauftragen. Hinzu kommen Flächengröße, Anzahl der kritischen Stellen und das verwendete Material, das pauschal oder nach Verbrauch abgerechnet wird. Alle Werte verstehen sich netto als Richtwerte; verbindlich ist das Festpreisangebot nach kostenfreier Besichtigung.

VarianteRichtwert (netto)Enthalten
Saisonbetreuung Gehweg/Zufahrtab 1,80 € je lfm und MonatBereitschaft, präventive Einsätze, Nachstreuen
Saisonbetreuung Gewerbeflächeab 0,80 € je m² und Saisonwie oben, für Parkplätze und Areale
Einzeleinsatz auf Abrufab 25 € je Einsatz (kleine Flächen)ein Durchgang nach Anforderung
Notfall- und SoforteinsatzPreis auf Anfragekurzfristiger Einsatz ohne Vertrag

Unverbindliches Rechenbeispiel: Bürostandort in Adlershof

Ein Bürogebäude hat 25 Meter öffentlichen Gehweg und einen Mitarbeiterparkplatz mit 400 m². Für den Gehweg: 25 m × ab 1,80 € × 5 Monate = ab 225 €. Für den Parkplatz: 400 m² × ab 0,80 € = ab 320 €. Die Saisonbetreuung kostet damit ab 545 € netto, Streumaterial nach Aufwand. Der tatsächliche Betrag richtet sich nach Belag, kritischen Stellen und Einsatzzeiten und steht erst im schriftlichen Angebot fest. Ohne Vertrag ist jeder Notfalleinsatz ein Sondereinsatz, dessen Preis wir auf Anfrage nennen. Wann sich welche Variante rechnet, zeigt der Vergleich Saisonpauschale oder Einzeleinsatz.

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Kontakt: Sie schildern Objekt, Nutzungszeiten und bekannte Problemstellen.
  2. Objektaufnahme: Bei der kostenfreien Besichtigung markieren wir Brückenzugänge, Rampen, Schattenlagen und Tropfstellen.
  3. Prioritätenliste: Gemeinsam legen wir fest, welche Bereiche bei Glätte zuerst behandelt werden.
  4. Festpreisangebot: Sie erhalten ein transparentes Angebot mit Leistungsumfang und Preis ohne versteckte Zuschläge.
  5. Aufnahme in die Bereitschaft: Ihr Objekt wird in die Einsatzplanung und die GPS-gestützte Routenführung übernommen.
  6. Einsatz und Bericht: Bei Glättegefahr rücken die Teams aus, behandeln nach und dokumentieren jeden Durchgang digital.
Checkliste für Ihr Objekt
  • Sind Fallrohre so geführt, dass kein Wasser über Gehflächen läuft?
  • Gibt es Rampen oder Stufen ohne Überdachung?
  • Ist geklärt, wer nachts Zugang zu Hof und Tor hat?
  • Liegen Notfallnummern bei Hausmeister und Verwaltung aus?

Eisglätte-Brennpunkte von Spandau bis Treptow-Köpenick

Berlins Gewässer prägen die Glättelage. In Oberschöneweide und Friedrichshagen sorgen Spree und Müggelsee für feuchte Luft, die an Brückenzugängen schnell zu Reif gefriert. In Wilhelmstadt und Hakenfelde begünstigt die Havel Nebelfrost auf Uferwegen. Tegel liegt am gleichnamigen See mit ähnlichen Bedingungen. Im schattigen Grunewald hält sich Reif unter alten Bäumen bis in den Nachmittag, während in Moabit die Spreeufer und Kanalbrücken bei Eisregen zuerst vereisen. Für diese Lagen planen wir zusätzliche Kontrollen ein.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Reifglätte und Blitzeis?

Reifglätte entsteht ohne Niederschlag: Feuchte Luft schlägt sich an einer unter null Grad abgekühlten Oberfläche als feine Eisschicht nieder, typischerweise in klaren Nächten. Blitzeis bildet sich, wenn Regen auf tief gefrorenen Boden fällt und dort sofort erstarrt. Reif lässt sich gut vorhersagen und vorbeugend behandeln, Blitzeis verlangt dagegen eine sehr kurze Reaktionszeit.

Hilft vorbeugendes Streuen auch bei Eisregen?

Teilweise. Material, das vor dem Regen liegt, verschafft einen Zeitvorsprung und macht die erste Eisschicht weniger glatt. Weil gefrierender Regen aber auch über bestreuten Flächen eine neue Schicht bildet, reicht ein Durchgang nicht. Bei angekündigtem Eisregen planen wir deshalb grundsätzlich mindestens eine weitere Runde ein und passen die Abstände an die Niederschlagsdauer an.

Darf bei extremer Glätte in Berlin Salz gestreut werden?

Auf öffentlichen Gehwegen bleibt Streusalz nach aktuellem Stand grundsätzlich verboten. Für die Praxis heißt das: Seit Februar 2026 darf die Senatsverwaltung für Phasen extremer Glätte zeitlich begrenzte Ausnahmen erlauben, sofern öffentliche Belange das notwendig machen. Eine solche Ausnahme gilt nur, wenn sie ausdrücklich angeordnet wurde, und nur für den genannten Zeitraum. Ohne Anordnung setzen wir auf Gehwegen ausschließlich abstumpfende Mittel ein.

Wie schnell sind Sie bei plötzlichem Glatteis vor Ort?

Objekte mit Saisonvertrag sind in der Einsatzplanung hinterlegt und werden nach der vereinbarten Rangfolge angefahren, sobald die Wetterlage es erfordert – auch nachts und am Wochenende. Eine feste Minutenzusage geben wir nicht, weil bei stadtweitem Blitzeis viele Flächen zugleich vereisen. Wer keinen Vertrag hat, kann einen Soforteinsatz anfragen; den Preis dafür nennen wir auf Anfrage.

Wer haftet, wenn trotz Streuen jemand stürzt?

Das hängt vom Einzelfall ab. Entscheidend ist, ob angemessen und rechtzeitig gestreut wurde. Unsere Protokolle mit Uhrzeit, Wetterlage und Material helfen, das zu belegen. Wer die Pflicht an eine Fachfirma übertragen hat, muss diese mit der gebotenen Sorgfalt ausgewählt und kontrolliert haben. Bei konkreten Schadensfällen empfehlen wir, die Rechtslage im Einzelfall prüfen zu lassen.

Was passiert, wenn das Eis schon zu dick zum Abstumpfen ist?

Dann reicht Streumaterial allein nicht mehr. Festgefrorene Eisplatten und Eisrinnen werden mechanisch gelöst, etwa mit Stoßeisen oder geeigneten Maschinen, und anschließend abgestumpft. Diese Arbeiten gehören zu unserer Leistung Eisbeseitigung. Im Rahmen der Eisbereitschaft versuchen wir, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, indem wir früh und wiederholt behandeln.

Lohnt sich eine Saisonbetreuung, wenn es kaum schneit?

Gerade dann. In schneearmen Berliner Wintern entstehen viele gefährliche Situationen durch Reif, überfrierende Nässe und Eisregen. Diese Lagen kommen oft nachts oder während der Arbeitszeit, wenn niemand zum Streuen da ist. Ob vorbeugende Einsätze und weitere Durchgänge zur Saisonbetreuung gehören und wie sie berechnet werden, besprechen wir bei der Besichtigung und halten es im schriftlichen Angebot fest.

Unverbindliche Anfrage

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Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem schriftlichen Angebot für die Saison.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

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RAT · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

Kostenlose Flächenanalyse in allen zwölf Berliner Bezirken, ein schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge und ein digitales Protokoll nach jedem Einsatz – für Hausverwaltungen, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Privat.

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