Sonderleistungen & Absicherung

Glättekontrolle in Berlin gesucht?

Glätte entsteht oft ohne Schneeflocke: überfrierende Nässe, Reif auf Brücken, Tauwasser, das nachts wieder anzieht. Unsere Einsatzkräfte prüfen Ihre Flächen zu festgelegten Zeiten, messen die Oberflächentemperatur und halten fest, ob gestreut werden muss. So reagieren Sie nicht erst auf den ersten Sturz, sondern auf einen belegten Befund.

  • Kontrollgänge zu festen Uhrzeiten
  • Bodentemperatur per Messung geprüft
  • Jede Streuentscheidung schriftlich festgehalten

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Einsatzkraft prüft im Morgengrauen bereifte Wege einer Berliner Wohnanlage mit Messgerät
Der erste Kontrollgang beginnt vor der Nutzung: Reif auf Pflaster ist im Halbdunkel kaum sichtbar, die Messung zeigt ihn zuverlässig.

Ja, wir übernehmen Ihre Glättekontrolle – mit Messwerten und Protokoll

Wer im Winter nur dann ausrückt, wenn Schnee liegt, übersieht die gefährlichste Wetterlage Berlins: Temperaturen knapp um den Gefrierpunkt, feuchte Luft und klare Nächte. Unter diesen Bedingungen bildet sich auf Pflaster, Stahltreppen und Rampen ein dünner Eisfilm, der von oben kaum zu erkennen ist. Genau hier setzt eine planmäßige Glättekontrolle an. Unsere geschulten Einsatzkräfte gehen oder fahren Ihre Flächen zu vorher vereinbarten Uhrzeiten ab, messen mit einem Infrarot-Thermometer die Temperatur der Oberfläche und vergleichen sie mit Luftfeuchte und Wetterlage.

Das Ergebnis ist eine klare Entscheidung: streuen, beobachten oder ohne Maßnahme weiter. Jede dieser Entscheidungen landet mit Uhrzeit, Messwert und Begründung im digitalen Einsatzprotokoll. Fällt der Befund auf „glatt“, folgt der Streueinsatz mit abstumpfenden Mitteln ohne Umweg über eine neue Beauftragung. Liegt dagegen keine Glätte vor, ist auch das dokumentiert – ein Punkt, der bei späteren Streitfragen oft mehr wert ist als ein zusätzlicher Streugang. Für Eigentümer und Verwalter bedeutet das: Sie wissen zu jedem Zeitpunkt, wann zuletzt jemand vor Ort war und welche Bedingungen dort herrschten. Wie wir den Kontrollplan auf Ihr Objekt zuschneiden, klären wir bei der kostenfreien Besichtigung; Hintergründe zu tückischen Glättearten finden Sie im Ratgeber Glatteis, Blitzeis, Reifglätte.

Illustration: Messpunkt an einer nassen Tiefgaragenrampe am Abend bei einsetzendem Nachtfrost
Rampen sind feste Messpunkte im Kontrollplan, weil Tauwasser hier abends besonders schnell zu einer geschlossenen Eisschicht gefriert.

Leistungsübersicht: Was ein Kontrollgang bei uns umfasst

Ein Kontrollgang ist mehr als ein kurzer Blick aus dem Fahrzeugfenster. Er folgt einer festen Abfolge, die auf jedem Objekt gleich abläuft und deshalb vergleichbar bleibt. Die Strecke ist vorab im Flächenplan festgelegt, inklusive der Stellen, an denen gemessen wird. Welche Bausteine Sie buchen, hängt von Objektgröße und Nutzung ab. Kleine Wohnhäuser kommen oft mit Früh- und Abendprüfung aus, während ein Klinikgelände mit Rettungszufahrt einen engeren Takt benötigt.

BausteinInhaltWann sinnvoll
FrühkontrolleBegehung aller Pflichtflächen vor Beginn der Nutzungjedes Objekt mit Publikumsverkehr ab 7 Uhr
TageskontrolleNachprüfung zur Mittagszeit und am NachmittagKliniken, Märkte, Bürostandorte mit langen Öffnungszeiten
AbendkontrollePrüfung vor dem nächtlichen TemperatursturzFlächen mit Tauwasser von Dächern oder Fassaden
MesspunkteOberflächentemperatur an festgelegten KritikstellenBrücken, Rampen, Schattenlagen, Stahlgitter
EntscheidungsprotokollBefund, Messwert, Maßnahme, Uhrzeit, Kürzelimmer – Grundlage jeder weiteren Maßnahme

Die Kontrolle ist bewusst von der eigentlichen Glättebeseitigung getrennt beschrieben. Sie schafft die Entscheidungsgrundlage; das Streuen selbst, das Freilegen festgetretener Schichten oder das Räumen bei Schneefall sind eigene Arbeitsschritte, die bei Bedarf unmittelbar anschließen.

Oberflächentemperatur messen statt schätzen

Die Lufttemperatur aus der Wetter-App sagt wenig darüber, ob ein Gehweg gefriert. Bei klarem Himmel verlieren Pflaster, Beton und Metall nachts deutlich mehr Wärme als die Luft in zwei Metern Höhe. Umgekehrt kann eine sonnenbeschienene Asphaltfläche bei leichtem Frost noch eisfrei sein. Deshalb arbeiten wir mit Messwerten direkt am Boden.

Was wir erfassen

  • Oberflächentemperatur per berührungslosem Infrarot-Thermometer an jedem festgelegten Messpunkt
  • Feuchtezustand der Fläche: trocken, feucht, nass, Reifansatz oder bereits gefroren
  • Luftbedingungen wie Temperaturtrend und Nebel, die Reifglätte begünstigen
  • Amtliche Warnlage des Deutschen Wetterdienstes für den betreffenden Bezirk

Entscheidend ist die Kombination: Eine Fläche bei minus einem Grad, die trocken ist, braucht keine Streuung. Dieselbe Temperatur auf nassem Pflaster ist ein klares Signal zum Handeln. Unsere Einsatzkräfte sind darin geschult, diese Konstellationen zu erkennen und nicht nach Gefühl zu streuen. Ebenso wichtig ist der Trend: Sinkt der Wert zwischen zwei Gängen deutlich, wird die nächste Prüfung vorgezogen. Das spart Material, schont Belag und Umwelt und verhindert zugleich, dass ein trügerisch sicherer Eindruck zur Unterlassung führt. Warum Glätte schon oberhalb von null Grad Luft entstehen kann, erklärt der Beitrag Ab wie viel Grad wird es glatt?

  1. 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
  2. 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · erster Gang vor 7 Uhr, weitere nach Plan
  3. 3Festpreisin der Saisonpauschale ab 1,80 €/lfm/Monat – ohne versteckte Zuschläge
  4. 4Einsatz24/7 einsatzbereit bei Eisbildung · nach Kontrollplan, November bis März
Vom ersten Kontakt bis zum ersten Räumeinsatz: Glättekontrolle in vier Schritten.

Feste Prüfzeiten und Routen nach Kontrollplan

Der Kontrollplan legt fest, wann welche Fläche geprüft wird. Er orientiert sich an der Nutzung Ihres Objekts, nicht an einem starren Raster. Ein Supermarkt mit Öffnung um 7 Uhr braucht einen anderen Rhythmus als eine Wohnanlage, deren Bewohner ab halb sechs zur Schicht gehen.

Typischer Tagesrhythmus in der Saison

  • Früh: Erste Prüfung so rechtzeitig, dass bei Glätte vor Beginn des Fußgängerverkehrs gestreut ist.
  • Mittag: Nachkontrolle, wenn Sonne Schnee an Dachkanten antaut und Wasser auf Wege läuft.
  • Später Nachmittag: Prüfung vor Einbruch der Dunkelheit, wenn nasse Flächen wieder gefrieren.
  • Bei Warnlage: zusätzliche Gänge nach DWD-Hinweis auf Eisregen oder überfrierende Nässe.

Die Route wird GPS-gestützt geplant, damit Objekte mit frühem Nutzungsbeginn zuerst angefahren werden. Innerhalb eines Grundstücks gilt eine feste Reihenfolge: zuerst die Kritikstellen, dann Hauptwege, zuletzt Nebenflächen. So bleibt nachvollziehbar, dass gerade die Stellen, an denen Glätte zuerst entsteht, nie ausgelassen werden. Welche Orte das typischerweise sind, beschreibt der Ratgeber Wo Glätte zuerst entsteht.

Das Entscheidungsprotokoll: streuen, beobachten oder abwarten

Jeder Kontrollgang endet mit einer festgehaltenen Entscheidung. Diese Disziplin unterscheidet eine geplante Überwachung von einem Hausmeister, der „mal schaut“. Das Protokoll beantwortet drei Fragen: Was wurde festgestellt? Was wurde daraufhin getan? Wann erfolgt die nächste Prüfung?

Diese Angaben enthält jeder Eintrag
  • Datum, Uhrzeit und Kürzel der Einsatzkraft
  • geprüfte Teilfläche laut Flächenplan
  • gemessene Oberflächentemperatur und Feuchtezustand
  • Befund in drei Stufen: glättefrei, Glättegefahr, Glätte vorhanden
  • Maßnahme: keine, Beobachtung mit Zeitpunkt, Streuung mit Mittel
  • Freitext bei Besonderheiten, etwa Wasserlauf aus einem Fallrohr

Die Stufe „Glättegefahr“ ist bewusst vorgesehen. Sie bedeutet: Die Fläche ist im Moment begehbar, aber Messwert und Wetterlage lassen eine Verschlechterung erwarten. In diesem Fall wird die nächste Prüfung vorgezogen oder vorbeugend gestreut. Alle Einträge fließen in die laufende Dokumentation Ihres Winterdienstes, die Sie jederzeit einsehen können. Wie ein Protokoll grundsätzlich aufgebaut sein sollte, zeigt die Vorlage für Räumprotokolle.

Illustration: Abstumpfendes Streumittel wird nach Glättebefund vor dem Eingang einer Klinik verteilt
Auf den protokollierten Befund folgt die Maßnahme: Vor dem Klinikeingang wird nach Eisregen sofort mit Splitt abgestumpft.

Für welche Objekte geplante Kontrollen besonders wichtig sind

Grundsätzlich profitiert jedes Grundstück mit Wegen, die von anderen genutzt werden. Bei manchen Objekten ist ein dichter Kontrollrhythmus aber kaum verzichtbar, weil Nutzer schlechter ausweichen können oder schon früh unterwegs sind.

  • Kliniken und Praxen: Patienten mit Gehhilfen, Rettungszufahrten und Schichtwechsel rund um die Uhr. Mehr dazu unter Winterdienst für Arztpraxen und Kliniken.
  • Pflegeeinrichtungen: Bewohner, Besucher und Lieferverkehr bei oft eingeschränkter Mobilität.
  • Einzelhandel: Kundenparkplätze und Eingänge, deren Sicherheit während der gesamten Öffnungszeit gewährleistet sein muss.
  • Wohnanlagen mit vielen Zugängen: Hauseingänge, Müllstandplätze und Tiefgaragenrampen in unterschiedlicher Besonnung.
  • Schulen und Kitas: Bringzeiten am frühen Morgen, Kinder, die Pfützen gezielt ansteuern.

Auch bei kleineren Objekten lohnt sich der Blick auf die Lage. Ein Einfamilienhaus mit Nordhang-Zufahrt oder ein Altbau mit Hof, in den kaum Sonne fällt, ist häufiger betroffen als ein offenes Grundstück. Bei der Besichtigung bewerten wir deshalb nicht nur Fläche und Nutzung, sondern auch Schatten, Gefälle und Wasserführung. Daraus ergibt sich, ob zwei oder vier Prüfzeiten täglich angemessen sind.

Ihre Vorteile bei einer Glättekontrolle durch RAT Winterdienst

Ein durchdachter Prüfrhythmus verhindert Unfälle, bevor sie passieren, und schafft Klarheit für alle Beteiligten. Diese Punkte machen den Unterschied im Alltag.

  1. 01Feste Zeiten

    Prüfung vor Beginn der Nutzung

    Der erste Gang ist so terminiert, dass bei Glätte gestreut ist, bevor Bewohner, Kunden oder Beschäftigte unterwegs sind. Die Uhrzeit richtet sich nach Ihrem Objekt und nicht nach einem allgemeinen Tourenplan.

  2. 02Messwerte

    Bodentemperatur statt Wetter-App

    Wir messen direkt an der Oberfläche und erkennen dadurch Reif und überfrierende Nässe, die bei Lufttemperaturen knapp über null leicht übersehen werden. Entscheidungen beruhen auf Zahlen, nicht auf einem flüchtigen Blick.

  3. 03Nachvollziehbarkeit

    Jede Entscheidung schriftlich begründet

    Auch der Befund „keine Maßnahme nötig“ wird mit Uhrzeit und Messwert festgehalten. Damit lässt sich später zeigen, dass die Fläche geprüft und bewusst bewertet wurde, statt einfach vergessen zu werden.

  4. 04Kritikstellen

    Messpunkte an Brücken und Rampen

    Schattige Höfe, Stahltreppen, Tiefgaragenrampen und Stege kühlen schneller aus. Diese Stellen sind im Plan als eigene Messpunkte hinterlegt und werden bei jedem Gang zuerst angesteuert, bevor die Einsatzkraft die übrigen Wege prüft.

  5. 05Haftungsschutz

    Bessere Position im Streitfall

    Ein lückenloser Verlauf aus Befunden und Maßnahmen belegt organisiertes Handeln. Das stärkt Eigentümer und Verwalter, wenn nach einem Sturz Ansprüche erhoben werden, und ist zugleich durch unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK abgesichert.

  6. 06Materialeinsatz

    Gestreut wird nur bei Bedarf

    Weil jede Streuung auf einem Befund beruht, landet kein Splitt auf trockenen Wegen. Das reduziert Materialverbrauch, Schmutzeintrag in Treppenhäuser und Eingangsbereiche sowie den Aufwand für das Kehren im Frühjahr.

  7. 07Tagesverlauf

    Kontrollen auch nach Tauphasen

    Mittags taut Schnee an Dachkanten, abends gefriert das Wasser auf dem Weg. Nachkontrollen am Nachmittag erfassen genau diese Wechsel zwischen Tauen und Frieren, die ein reiner Frühdienst zwangsläufig verpasst, weil er zu diesem Zeitpunkt längst abgeschlossen ist.

  8. 08Ansprechpartner

    Ein fester Kontakt für Rückfragen

    Ihr persönlicher Ansprechpartner kennt den Kontrollplan Ihres Objekts. Änderungen bei Öffnungszeiten, Baustellen oder Zugängen setzen wir über ihn direkt um, ohne dass Sie Ihr Anliegen mehrfach erklären müssen.

  9. 09Bereitschaft

    Schneller Übergang zum Streueinsatz

    Stellt die Einsatzkraft Glätte fest, wird unmittelbar abstumpfend gestreut. Bei angekündigtem Eisregen rücken zusätzliche Gänge aus, denn unser Team ist bei Eisbildung rund um die Uhr und auch an Wochenenden einsatzbereit.

  10. 10Festpreis

    Kalkulierbar in der Saisonpauschale

    Die Kontrollen sind im Festpreis enthalten, der nach der kostenlosen Flächenanalyse feststeht. Es gibt keine Abrechnung pro Gang und keine versteckten Zuschläge für zusätzliche Prüfungen bei Warnlagen, sodass Ihr Budget über die gesamte Saison planbar bleibt.

Warum Berliner Verwalter und Betreiber auf RAT Winterdienst setzen

Kontrolle ist Vertrauenssache, denn sie findet meist statt, wenn niemand zuschaut. Diese Gründe sprechen aus Sicht unserer Auftraggeber für uns.

Geschulte Einsatzkräfte

Unser Personal weiß, wie sich Reifglätte von nassem Pflaster unterscheidet und welche Messwerte eine Streuung erfordern. Diese Schulung ist die Voraussetzung dafür, dass eine Kontrolle mehr liefert als eine Momentaufnahme und im Zweifel richtig entschieden wird.

GPS-gestützte Tourenplanung

Die Reihenfolge der Objekte richtet sich nach dem jeweiligen Nutzungsbeginn. So erreicht die Einsatzkraft ein Krankenhaus mit Schichtwechsel um sechs Uhr früher als eine Bürofläche, die erst um acht Uhr öffnet. Die Wege sind digital hinterlegt und für Vertretungen sofort verfügbar.

Digitale Einsatzprotokolle

Befunde und Maßnahmen landen direkt im digitalen System, nicht auf einem Zettel im Fahrzeug. Sie können sie als Leistungsnachweis abrufen, an Eigentümer weitergeben oder im Schadensfall Ihrer Versicherung vorlegen, ohne auf Rückmeldungen warten zu müssen.

Alle Berliner Bezirke

Ob Altbauhof in Prenzlauer Berg, Gewerbehof in Marienfelde oder Siedlung in Hellersdorf: Wir betreuen Objekte im gesamten Stadtgebiet, in allen zwölf Bezirken. Dadurch lassen sich auch verstreute Bestände einer Verwaltung in einem gemeinsamen Kontrollplan zusammenfassen und einheitlich auswerten.

Kostenfreie Flächenanalyse

Bevor ein Preis feststeht, sehen wir uns Ihr Objekt an und markieren die Stellen, an denen Glätte zuerst auftritt. Sie erhalten danach einen Kontrollplan und ein Festpreisangebot, das auf dieser Analyse beruht und nicht auf einer pauschalen Schätzung.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
7 UhrRäumfristNachtschnee beseitigt
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Glätte erkennen, bevor jemand stürztKontrollgänge zu festen Zeiten vor NutzungsbeginnGefahren werden beseitigt, bevor Betrieb beginnt
Verlässliche Bewertung der FlächeMessung der Oberflächentemperatur an KritikstellenEntscheidungen beruhen auf belegten Werten
Nachweis auch ohne StreueinsatzProtokoll mit Befund, Uhrzeit und KürzelSorgfalt lässt sich später belegen
Wechselnde Wetterlagen am selben TagNachkontrollen mittags und am späten NachmittagTau- und Frostwechsel werden rechtzeitig erfasst
Aufsicht ohne eigene AnwesenheitDigitaler Zugriff auf alle EinträgeÜberwachungspflicht bequem aus dem Büro erfüllen

Welche Risiken ein fester Prüfrhythmus abfängt

Die meisten Glätteunfälle passieren nicht im Schneechaos, sondern an Tagen, an denen niemand mit Eis rechnet. Ein planmäßiger Kontrollgang erfasst genau diese Situationen, weil er unabhängig vom sichtbaren Wetter stattfindet.

Typische Glättefallen ohne Schnee
  • Reifglätte nach klaren, windstillen Nächten, besonders auf Brücken und Stegen
  • überfrierende Nässe nach Regen, wenn die Temperatur am Abend fällt
  • Tropfwasser von Vordächern, Balkonen und Fallrohren, das sich zu Eiszungen sammelt
  • Eisregen, der binnen Minuten jede Fläche überzieht
  • angetaute und wieder gefrorene Schneereste an Rändern geräumter Wege

Für Eigentümer kommt ein zweites Risiko hinzu: die fehlende Nachweisbarkeit. Wer nach einem Sturz nicht belegen kann, dass die Fläche kontrolliert und als glättefrei befunden wurde, steht in einer schwachen Position. Ein zeitgestempelter Befund mit Messwert zeigt dagegen, dass organisiert und sorgfältig gehandelt wurde. Ob das im Einzelfall ausreicht, entscheiden am Ende Gerichte; die Chancen verbessern sich aber deutlich, wenn ein lückenloser Verlauf vorliegt. Welche Haftungsrisiken Eigentümern nach einem Sturz drohen, wenn Kontrollen fehlen, erläutert unser Ratgeber zur Haftung bei Glatteis vor dem Haus.

Rechtliche Anforderungen an die Glätteüberwachung in Berlin

Das Berliner Straßenreinigungsgesetz verpflichtet Anlieger, Gehwege vor ihrem Grundstück bei Glätte abstumpfend zu streuen. Nach aktuellem Stand gilt: Glätte ist unverzüglich nach ihrem Entstehen zu beseitigen. Diese Formulierung setzt voraus, dass jemand das Entstehen überhaupt bemerkt – praktisch ist das ohne regelmäßige Prüfung kaum möglich.

Für private Flächen wie Parkplätze, Höfe oder Zufahrten greift die allgemeine Verkehrssicherungspflicht. Gerichte erwarten dort meist eine Räum- und Streupflicht für den Zeitraum ab etwa 7 Uhr bis 20 Uhr oder – je nach Betrieb – für die Öffnungs- und Nutzungszeiten. Ein Kontrollplan, der genau diese Zeitfenster abdeckt, ist deshalb die organisatorische Antwort auf eine rechtliche Erwartung.

Überwachung bleibt Pflicht des Eigentümers

Wer den Winterdienst an eine Firma vergibt, muss sich nach aktuellem Stand weiterhin davon überzeugen, dass die Arbeit erledigt wird. Lesbare Kontrollprotokolle erleichtern diese Aufsicht erheblich, weil Sie nicht selbst vor Ort sein müssen. Wie die Übertragung vertraglich sauber gestaltet wird, erläutern wir auf der Seite zur Übertragung der Räum- und Streupflicht. Bitte beachten Sie: Diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung und sollten im Einzelfall rechtlich geprüft werden.

Kosten der Kontrollgänge und Preisbeispiele

Kontrollgänge sind bei uns Bestandteil der Winterbetreuung. Sie werden deshalb nicht pro Gang abgerechnet, sondern sind in der Saisonpauschale oder im Einzelauftrag enthalten. Die Höhe hängt im Wesentlichen von vier Faktoren ab: Länge beziehungsweise Größe der Flächen, Anzahl der Kontrollzeiten pro Tag, Zahl der Kritikstellen mit Messpunkten und Lage im Stadtgebiet.

ModellRichtwert (netto)Geeignet für
Saisonbetreuung Gehweg/Zufahrt1,80–3,00 € pro lfm und MonatWohnhäuser, Wohnanlagen, kleine Gewerbeobjekte
Gewerbliche Flächenbetreuung0,80–1,50 € pro m² und SaisonParkplätze, Firmenareale, Ladezonen
Einsatz auf Abruf25–45 € pro Einsatzkleine Flächen, gelegentlicher Bedarf
Soforteinsatzab 50 € pauschal zzgl. Flächeakute Warnlage ohne bestehenden Vertrag

Durchgerechnetes Beispiel

Eine Wohnanlage in Lichtenberg hat 40 laufende Meter öffentlichen Gehweg. Bei einem Richtwert von 2,20 € pro Meter und Monat ergibt sich für die fünf Monate von November bis März: 40 × 2,20 € × 5 = 440 € netto pro Saison – inklusive Kontrollgängen, Streuung bei Befund und Protokoll. Ein Supermarktparkplatz mit 1.500 m² bei 1,10 € pro m² kostet 1.650 € netto für die Saison. Diese Beträge dienen der Orientierung; was Sie tatsächlich zahlen, steht im Festpreisangebot, das wir nach der kostenlosen Flächenanalyse erstellen. Weitere Rechenbeispiele bietet der Überblick Was kostet ein Winterdienst?

Ablauf von der Anfrage bis zum ersten Kontrollgang

Damit der Prüfrhythmus vom ersten Frosttag an greift, sollte die Planung im Herbst abgeschlossen sein. Der Ablauf ist kurz und für Sie mit wenig Aufwand verbunden.

  1. Anfrage: Sie schildern Objekt, Adresse und Nutzungszeiten telefonisch oder per Formular.
  2. Kostenfreie Besichtigung: Wir gehen die Flächen ab, markieren Schattenzonen, Gefälle, Tropfstellen und Brückenbereiche.
  3. Kontrollplan: Sie erhalten einen Vorschlag mit Prüfzeiten, Messpunkten und Reihenfolge der Teilflächen.
  4. Festpreisangebot: Der Preis wird auf Basis der Analyse verbindlich festgelegt.
  5. Einweisung: Der persönliche Ansprechpartner stimmt Zugänge, Schlüssel und Kontaktwege ab.
  6. Saisonstart: Ab dem vereinbarten Termin laufen die Gänge nach Plan; jeder Befund ist sofort im Protokoll abrufbar.

Aus den digitalen Protokollen können Sie während der Saison jederzeit ablesen, wie viele Gänge stattfanden, wie oft Glätte festgestellt wurde und welche Teilflächen am häufigsten betroffen waren. Ändert sich die Nutzung während der Saison, etwa durch eine Baustelle oder veränderte Öffnungszeiten, passen wir den Plan an. Wer den Dienst gleich für die ganze Saison absichern möchte, findet die Vertragsdetails beim Winterdienst-Saisonvertrag.

Häufige Fehler bei der Glätteüberwachung – und eine Checkliste

Viele Probleme entstehen nicht durch fehlenden Willen, sondern durch lückenhafte Organisation. Diese Fehler begegnen uns bei Erstbesichtigungen regelmäßig:

  • Kontrolle nur nach Sicht, ohne Messung – Reif und dünnes Eis werden übersehen.
  • Ein einziger Prüftermin am Morgen, obwohl Tropfwasser erst mittags entsteht.
  • Keine schriftliche Notiz, wenn nicht gestreut wurde.
  • Unklare Zuständigkeit an Wochenenden und Feiertagen.
  • Kritikstellen wie Rampen oder Stahltreppen fehlen im Plan.
Checkliste für Ihren Kontrollplan
  • Alle Pflichtflächen im Lageplan erfasst und nummeriert?
  • Prüfzeiten an Öffnungs- und Nutzungszeiten angepasst?
  • Messpunkte an Brücken, Rampen, Schattenlagen festgelegt?
  • Vertretung für Sonn- und Feiertage geregelt?
  • Befund und Maßnahme bei jedem Gang dokumentiert?
  • Protokolle für Eigentümer oder Verwaltung jederzeit einsehbar?

Können Sie alle Punkte mit Ja beantworten, ist Ihre Überwachung gut aufgestellt. Wer die Prüfung durch eigenes Personal organisiert, sollte zusätzlich festlegen, wer bei Krankheit einspringt und wo die Notizen gesammelt werden. Fehlen einzelne Bausteine, ergänzen wir sie im Rahmen der Besichtigung.

Kontrollgänge zwischen Pankow und Neukölln

Wo Glätte entsteht, hängt stark von der Bebauung ab. In engen Altbauhöfen in Prenzlauer Berg fällt im Winter kaum Sonne auf den Boden, sodass Reif bis mittags bleibt. Die offenen Brücken und Uferwege in Köpenick frieren nach klaren Nächten zuerst. Rampen der Großsiedlungen in Gropiusstadt und Marzahn erfordern eigene Messpunkte, ebenso Laderampen in Gewerbegebieten von Adlershof. In Charlottenburg beachten wir zudem breite Geschäftsgehwege mit hohem Fußgängeraufkommen, die bei Glätte besonders früh gesichert sein müssen.

Häufige Fragen

Wie oft am Tag werden meine Flächen kontrolliert?

Das legen wir gemeinsam im Kontrollplan fest. Üblich sind eine Frühprüfung vor Nutzungsbeginn und je nach Objekt eine oder zwei Nachkontrollen am Mittag und späten Nachmittag. Bei Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor Eisregen oder überfrierender Nässe kommen zusätzliche Gänge hinzu. Entscheidend sind Ihre Öffnungszeiten, die Lage der Flächen und Erfahrungen aus vorherigen Wintern.

Warum messen Sie die Bodentemperatur und nicht die Lufttemperatur?

Weil Glätte an der Oberfläche entsteht. Pflaster und Metall können in klaren Nächten mehrere Grad kälter sein als die Luft. Eine Wetter-App zeigt dann plus eins, während der Gehweg bereits gefriert. Mit einem Infrarot-Thermometer erfassen wir den tatsächlichen Wert an den kritischen Stellen und kombinieren ihn mit dem Feuchtezustand der Fläche.

Wird auch protokolliert, wenn nicht gestreut wurde?

Ja, gerade dieser Eintrag ist wichtig. Er zeigt, dass die Fläche zu einem bestimmten Zeitpunkt geprüft und als glättefrei bewertet wurde. Mit Messwert, Uhrzeit und Kürzel der Einsatzkraft entsteht so ein lückenloser Verlauf. Ein Protokoll, das nur Streueinsätze enthält, lässt dagegen offen, ob zwischendurch überhaupt jemand vor Ort war.

Kann ich die Kontrollgänge ohne Streudienst buchen?

Kontrolle und Glättebeseitigung gehören bei uns zusammen, weil ein Befund ohne Konsequenz wenig nützt. Stellt die Einsatzkraft Glätte fest, wird abstumpfend gestreut. Wie umfangreich Räumen und Streuen ausfallen, regelt der Vertrag. Für kleine Flächen mit seltenem Bedarf eignet sich auch eine Beauftragung auf Abruf zum Richtwert von 25 bis 45 Euro pro Einsatz.

Was passiert an Sonn- und Feiertagen?

Der Kontrollplan gilt an allen Tagen der Saison. Nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz gelten an Sonn- und Feiertagen für Schneefall nach 20 Uhr spätere Fristen, Glätte ist aber nach aktuellem Stand unverzüglich nach ihrem Entstehen zu beseitigen. Unsere Prüfzeiten richten sich deshalb nach der tatsächlichen Nutzung Ihrer Flächen und nicht allein nach dem Kalender.

Kann ich die Protokolle selbst einsehen?

Ja. Alle Einträge sind digital erfasst und für Sie als Auftraggeber abrufbar. Hausverwaltungen geben sie häufig an Eigentümer weiter, um ihre Aufsichtspflicht zu belegen. Im Schadensfall können die Protokolle Ihrer Versicherung oder einem Anwalt vorgelegt werden. Welche Daten zusätzlich erfasst werden, besprechen wir bei der Besichtigung.

Ab wann sollte ich die Kontrollen beauftragen?

Am besten im September oder Oktober. Dann bleibt genug Zeit für Besichtigung, Kontrollplan und Einweisung, bevor die ersten Frostnächte kommen. Erste Reifglätte tritt in Berlin oft schon im November auf, lange bevor Schnee fällt. Wer erst bei der ersten Warnung anfragt, riskiert, dass Messpunkte und Prüfzeiten noch nicht festgelegt sind.

Unverbindliche Anfrage

Anfrage für Ihr Objekt – kostenlos und unverbindlich

Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem Festpreis für die Saison.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Festpreis ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

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RAT Winterdienst · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

Kostenlose Flächenanalyse in allen zwölf Berliner Bezirken, Festpreis ohne versteckte Zuschläge und ein digitales Protokoll nach jedem Einsatz – für Hausverwaltungen, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Privat.

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