Ja, wir betreuen Wohnblöcke in Neu-Hohenschönhausen – jeder Einsatz digital protokolliert
Die Großsiedlung im Norden des Bezirks Lichtenberg entstand überwiegend in den 1980er-Jahren in industrieller Plattenbauweise. Fünf- und sechsgeschossige Zeilen wechseln sich mit Elfgeschossern und einzelnen Hochhäusern ab, dazwischen liegen großzügige Höfe, Spielplätze, Stellplatzanlagen und ein dichtes Netz von Fußwegen. Nach der Wende wurde vieles saniert, ergänzt durch Nahversorgungszentren wie das Einkaufszentrum am Prerower Platz. Wie wir stadtweit arbeiten, erklärt die Startseite zum Winterdienst in Berlin.
Für den Winterdienst ist die Siedlung eine Großaufgabe. Pro Wohnblock fallen Gehwege an der Straße, Zuwege zu mehreren Hauseingängen, Rampen, Müllstandplätze, Feuerwehrzufahrten und Parkflächen an. Viele Bewohner sind auf Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen angewiesen, und an Werktagen machen sich zwischen sechs und acht Uhr tausende Menschen auf den Weg zu Straßenbahn, S-Bahn und Schule.
RAT betreut solche Anlagen für Hausverwaltungen, Wohnungsunternehmen, Eigentümergemeinschaften und Gewerbemieter. Wir erfassen alle Flächen bei einer kostenfreien Begehung, legen in einem strukturierten Räumflächenplan fest, was zuerst geräumt wird, und erstellen ein Festpreisangebot, das Sie sauber auf die Wohnungen verteilen können. Jeder Einsatz wird digital dokumentiert – adressgenau, sodass Sie auch bei großen Beständen nachvollziehen können, wann welcher Block betreut wurde.
Plattenbau-Zeilen, Elfgeschosser und ihre Außenflächen
Die Bauweise der Siedlung folgt einem Raster: lange Zeilen mit vier bis acht Hauseingängen, punktförmige Hochhäuser an Kreuzungen und Wohnhöfe, die von mehreren Blöcken umschlossen werden. Was im Sommer großzügig wirkt, bedeutet im Winter viele Meter Weg pro Wohnung. Ein einzelner Fünfgeschosser hat schnell 150 Meter Zuwege, Gehwege und Stellplatzzufahrten, ein Elfgeschosser mit Vorplatz und Rampe kaum weniger.
- Hauseingänge: oft mit einigen Stufen und nachträglich angebauter Rampe, teils mit Vordach, teils ungeschützt.
- Hausdurchgänge: Passagen unter den Gebäuden, in denen der Wind Schnee hineintreibt und Nässe gefriert.
- Innenhöfe: Wege zu Spielplätzen, Wäscheplätzen und Fahrradhäusern.
- Ränder zur Straße: öffentliche Gehwege mit Anliegerpflicht nach Straßenreinigungsgesetz.
Wir trennen im Räumflächenplan zwischen dem öffentlichen Gehweg, für den die Frist nach Straßenreinigungsgesetz gilt, und den privaten Wegen der Anlage, für die die Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers maßgeblich ist. Beides wird in einem Durchgang bearbeitet, aber in einer festen Reihenfolge. Wie wir große Anlagen organisieren, beschreibt die Seite zu Winterdienst für Wohnanlagen.
Ein Detail, das bei der Begehung oft auffällt: Die Wege in den Höfen bestehen vielfach noch aus Betonplatten oder Verbundpflaster der Bauzeit. Über die Jahrzehnte haben sich Platten gesetzt, an Kanten entstehen Versätze, in Mulden steht nach Tauwetter Wasser. Diese Stellen markieren wir im Räumflächenplan, weil sich dort bei Frost zuerst Eis bildet und weil ein Schneeschild an hochstehenden Kanten hängen bleiben kann. Gemeldete Schäden geben wir an die Verwaltung weiter.
Windkanäle zwischen Hochhäusern: das Klima der Großsiedlung
Hohe Gebäude verändern das Wetter am Boden. Zwischen Elfgeschossern und an Gebäudeecken beschleunigt sich der Wind, Schnee wird in Durchgänge, an Hauswände und vor Eingänge getrieben. An Stellen, die im Windschatten liegen, bilden sich dagegen Schneewehen, während wenige Meter weiter der Asphalt blank gefegt ist. Für den Winterdienst bedeutet das: Die Schneehöhe ist auf derselben Anlage höchst unterschiedlich.
Dazu kommen Schattenzonen. Nordseiten hoher Zeilen bekommen im Winter über Wochen keine direkte Sonne. Dort hält sich Glätte, während die Südseite längst trocken ist. Tropfwasser von Balkonen und Vordächern gefriert vor Hauseingängen zu Eisflecken, die man im Dunkeln kaum sieht.
Kontrollen nach Gebäudeseite
Unsere ortskundigen Teams prüfen bei Frost gezielt Nordseiten, Durchgänge und Bereiche unter Balkonreihen. Dort wird bei Bedarf nachgestreut, auch wenn die Hauptwege bereits abgestumpft sind. Schneewehen vor Eingängen und Fluchttüren beseitigen wir bei jedem Durchgang, denn ein zugewehter Notausgang ist bei einem Brand ein erhebliches Risiko. Mehr dazu unter Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten freihalten.
Stoßzeit am Morgen: Wege zu Tram, S-Bahn und Schulen
Die Siedlung ist dicht an das Nahverkehrsnetz angebunden. Mehrere Straßenbahnlinien fahren über die großen Achsen wie die Falkenberger Chaussee und die Zingster Straße, im Osten verläuft die S-Bahn-Linie S75 mit mehreren Stationen. Zwischen den Wohnblöcken und diesen Haltestellen bewegen sich an Werktagen frühmorgens sehr viele Menschen gleichzeitig: Beschäftigte, Auszubildende, Schulkinder und Eltern auf dem Weg zur Kita.
Daraus folgt eine klare Reihenfolge im Einsatz:
- Hauseingänge, Rampen und Stufen – niemand soll schon an der Haustür ausrutschen.
- Öffentliche Gehwege an Hauptachsen mit 1,5 Metern Räumbreite nach aktuellem Stand.
- Zuwege zu Haltestellen, Schulen und Kitas innerhalb der Anlage.
- Stellplätze und Zufahrten.
- Nebenwege zu Spiel- und Wäscheplätzen.
Fällt Schnee nach 20 Uhr, endet die gesetzliche Frist für den Gehweg um 7 Uhr. Für eine Großsiedlung ist das oft spät, weil viele Bewohner früher aufbrechen. Eingänge und Hauptwege stehen deshalb am Anfang der Tour; die konkreten Einsatzzeiten legen wir im Vertrag fest. Sonn- und feiertags gilt die 9-Uhr-Frist, dann verschieben wir die Prioritäten in Richtung Einkaufswege.
Stellplatzanlagen und Müllstandplätze
Zu nahezu jedem Wohnblock gehören offene Parkflächen, oft mit Dutzenden Stellplätzen, und mehrere eingehauste oder offene Müllstandplätze. Beide Flächen werden im Winter häufig vernachlässigt, obwohl sie täglich genutzt werden. Auf Parkplätzen stürzen Menschen beim Aussteigen auf festgefahrenem Schnee, an Müllplätzen auf vereisten Wegen mit vollen Beuteln in der Hand.
Parkplätze räumen wir maschinell, wenn sie leer sind – in der Regel nachts oder frühmorgens –, und schaffen tagsüber Gehgassen zwischen den Reihen. Wo geparkte Autos maschinelles Räumen verhindern, wird von Hand nachgearbeitet. Einzelheiten zur Technik und Abrechnung pro Quadratmeter beschreibt die Parkplatzräumung.
Für Müllstandplätze gilt: Der Weg vom Hauseingang zum Müllplatz und vom Müllplatz zur Abholstelle muss passierbar sein, sonst bleiben die Tonnen stehen. Wir richten die Räumung an Müllplätzen nach dem Abfuhrrhythmus aus und halten Tore sowie Rampen für die Großbehälter frei. Mehr dazu unter Winterdienst an Müllstandplätzen.
Ihre Vorteile mit RAT in Neu-Hohenschönhausen
In einer Großsiedlung zählt die Organisation genauso viel wie die Schaufel. Diese zehn Punkte machen unseren Winterdienst für Wohnblöcke, Höfe und Ladenzeilen aus.
- 01Räumflächenplan
Feste Prioritäten für jede Anlage
Hauseingänge, Rampen, Gehwege, Stellplätze, Nebenwege: Für jede Wirtschaftseinheit legen wir schriftlich fest, was in welcher Reihenfolge geräumt wird. So wissen Verwaltung, Hausmeister und Bewohner, was vereinbart ist.
- 02Schichtbeginn
Eingänge am Anfang der Tour
Hauseingänge und Hauptwege stehen am Anfang jeder Tour, weil Bewohner mit Frühschicht und Schulkinder früh zu Tram und S-Bahn aufbrechen. Die Einsatzzeiten planen wir fristgerecht und halten sie im Vertrag fest.
- 03Barrierefreiheit
Rampen und Aufzugszugänge im Blick
Viele Bewohner sind auf Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen angewiesen. Wir räumen Rampen in voller Breite, stumpfen sie mit feinem Granulat ab und halten Handläufe sowie abgesenkte Bordsteine frei zugänglich.
- 04Brandschutz
Notausgänge ohne Schneewehen
Wind treibt Schnee vor Fluchttüren und in Feuerwehrzufahrten. Diese Flächen kontrollieren wir bei jedem Einsatz und räumen sie gründlich, damit Rettungskräfte anfahren und Bewohner das Gebäude im Notfall verlassen können.
- 05Parkflächen
Stellplätze nachts maschinell geräumt
Große Parkflächen werden geräumt, solange sie leer sind. Tagsüber helfen freigeschobene Gehgassen, damit Fahrer und Mitfahrer vom Auto zum Hauseingang kommen, ohne über festgefahrenen Schnee zu balancieren.
- 06Müllplätze
Müllabfuhr im Winter mitgedacht
Wir räumen Wege und Tore an Müllstandplätzen passend zum Abfuhrrhythmus. Großbehälter lassen sich herausrollen, Bewohner erreichen den Platz über geräumte Wege, und das Risiko sinkt, dass Entsorger Tonnen stehen lassen oder Leerungen verschieben.
- 07Schattenseiten
Nordseiten und Durchgänge im Blick
Wo hohe Gebäude die Sonne abschirmen, hält sich Glätte tagelang. Unsere Kontrollgänge konzentrieren sich gezielt auf Nordseiten, Hausdurchgänge und Bereiche unter Balkonreihen, an denen Tropfwasser von oben gefriert und morgens kaum zu erkennen ist.
- 08Umlage
Kosten sauber je Wohnung verteilbar
Unsere Rechnungen sind nach Gehweg und Anlagenflächen gegliedert und können in die Betriebskostenabrechnung übernommen werden. Bei einem Elfgeschosser beginnen die Kosten im unverbindlichen Rechenbeispiel bei wenigen Euro pro Monat und Wohnung.
- 09Gewerbe
Ladenvorplätze passend zu den Öffnungszeiten
Für Supermärkte, Apotheken und Praxen in der Siedlung räumen wir Eingänge, Kundenparkplätze und Anlieferzonen abgestimmt auf die Öffnungszeiten und kontrollieren tagsüber nach, wenn Kunden und Lieferanten Schnee in Eingänge und auf Vorplätze tragen.
- 10Haftung
Protokoll und Versicherung als Rückhalt
Jeder Einsatz wird digital pro Adresse erfasst. Zusammen mit unserer Betriebshaftpflicht bei der DEVK mit drei Millionen Euro für Personen- und Sachschäden haben Verwaltungen eine belastbare Grundlage, falls nach einem Sturz Ansprüche gestellt werden.
Warum Verwalter von Großwohnanlagen auf uns setzen
Wer hunderte Wohnungen betreut, braucht einen erfahrenen Dienstleister, der Fläche, Zeitdruck und Nachweispflichten gleichzeitig im Griff hat. Fünf Gründe für eine Zusammenarbeit.
Struktur für große Bestände
Wir arbeiten mit Räumflächenplänen, festen Prioritäten und Touren, die ganze Straßenzüge der Siedlung abdecken. Für Verwalter bedeutet das: ein Vertrag, ein Ansprechpartner, eine nachvollziehbare Leistung für jeden Block, ohne dass sie einzelne Hausmeister koordinieren müssen.
Nachweise für die Überwachungspflicht
Das digitale Einsatzprotokoll weist für jede Adresse aus, wann geräumt und gestreut wurde. Das unterstützt Sie dabei, die Arbeit eines beauftragten Dienstleisters zu überwachen, und Sie haben im Schadensfall eine solide Dokumentation zur Hand, die Datum, Uhrzeit und Maßnahme belegt.
Geschulte Teams für viele Menschen
Arbeiten auf belebten Wegen mit Kindern, Senioren und Radfahrern verlangen Umsicht. Unsere Einsatzkräfte setzen Maschinen dort ein, wo es sicher ist, und arbeiten in Eingangsbereichen und auf Rampen von Hand, um Passanten nicht zu gefährden.
Transparente Kalkulation
Gehweg nach laufendem Meter, Anlagenflächen nach Quadratmeter: Diese Aufteilung macht unsere Angebote vergleichbar und lässt sich direkt auf die Wohnungen umrechnen. Für Nacht- und Wochenendeinsätze gibt es keine versteckten Zuschläge; wiederholte Durchgänge bei langem Schneefall sind im Rahmen des vereinbarten Leistungsumfangs abgedeckt.
Umweltschonende Streumittel
In einer Siedlung mit vielen Grünflächen, Spielplätzen und Hunden spielt das Streumittel eine große Rolle. Wir verwenden abstumpfende Mittel ohne Salz, die Pfoten, Rasen und Bäume schonen, und nehmen das Material im Frühjahr auf Wunsch wieder auf.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Viele Menschen gleichzeitig unterwegs | Eingänge und Hauptwege zuerst geräumt | Geräumte Hauptwege für Pendler und Schulkinder |
| Schneewehen zwischen hohen Gebäuden | Kontrolle von Durchgängen und Fluchttüren | Rettungswege regelmäßig kontrolliert |
| Glätte auf schattigen Nordseiten | Gezielte Nachkontrolle bei Frost | Geringeres Sturzrisiko an Hauseingängen |
| Große Stellplatzanlagen am Block | Maschinelle Räumung bei leeren Flächen | Weniger festgefahrener Schnee auf Stellplätzen |
| Kostenumlage auf viele Mietparteien | Gegliederte Rechnung je Wirtschaftseinheit | Einfache, prüfbare Betriebskostenabrechnung |
Ladenzeilen, Einkaufszentrum und Nahversorger
Neben dem großen Einkaufszentrum am Prerower Platz gibt es in der Siedlung mehrere kleinere Nahversorgungszentren mit Supermärkten, Discountern, Apotheken, Bäckereien und Arztpraxen. Für Gewerbemieter und Eigentümer dieser Flächen gelten eigene Anforderungen: Der Kundenparkplatz muss während der Öffnungszeiten sicher sein, Eingänge und Einkaufswagenboxen frei, Lieferzonen für den frühen Warenverkehr nutzbar.
- Kundenparkplätze vor Supermärkten und Discountern
- Ladenvorplätze in Ladenzeilen der 1980er-Jahre
- Zugänge zu Arztpraxen und Apotheken im Erdgeschoss von Wohnblöcken
- Anlieferzonen an der Gebäuderückseite
Wie wir Märkte und Läden betreuen, beschreibt die Seite zum Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte. Für Praxen in Wohnblöcken lohnt eine Abstimmung mit der Hausverwaltung, damit Eingang und Gehweg nicht doppelt oder gar nicht geräumt werden.
Verwaltungen, Genossenschaften und Eigentümergemeinschaften
Die Bestände der Siedlung gehören überwiegend Wohnungsunternehmen und Genossenschaften, ein Teil wurde in Eigentumswohnungen umgewandelt. Für alle gilt: Die Pflicht zur Verkehrssicherung lässt sich übertragen, die Überwachung bleibt beim Eigentümer. Verwaltungen brauchen deshalb einen gewissenhaften Dienstleister, der Nachweise liefert.
- Räumflächenplan pro Wirtschaftseinheit mit Flächenangaben und Prioritäten.
- Digitale Einsatzprotokolle pro Adresse, geeignet für Kontrolle und Haftungsfragen.
- Ein persönlicher Ansprechpartner für alle Objekte eines Verwalters.
- Abrechnung so gegliedert, dass sie in die Betriebskostenabrechnung übernommen werden kann.
Eine faire Aufteilung der Kosten auf die Mietparteien in den großen Wohnblöcken zeigt unser Beitrag Winterdienst im Mehrfamilienhaus: Kosten pro Wohnung. Für Verwalter mit mehreren Objekten in Lichtenberg und den Nachbarbezirken bündeln wir die Betreuung, sodass ein Vertrag den gesamten Bestand abdeckt. Mehr unter Winterdienst für Hausverwaltungen.
Kalkulation für einen Elfgeschosser mit 132 Wohnungen
Wie sich ein Saisonpreis für die Großsiedlung zusammensetzt, zeigt ein unverbindliches Rechenbeispiel mit unseren Ab-Sätzen: ein Elfgeschosser mit 132 Wohnungen, 85 Metern öffentlichem Gehweg an der Straße und rund 1.500 Quadratmetern privaten Flächen aus Zuwegen, Rampe, Müllplatz und Stellplatzanlage.
| Position | Rechnung | Netto je Saison |
|---|---|---|
| Öffentlicher Gehweg | 85 m × ab 1,80 € × 5 Monate | ab 765 € |
| Zuwege, Rampe, Müllplatz, Parkfläche | 1.500 m² × ab 0,80 € | ab 1.200 € |
| Gesamt | ab 1.965 € | |
| Rechnerisch je Wohnung | ab 1.965 € ÷ 132 | ab rund 14,89 € |
Lange, gerade Gehwegabschnitte lassen sich maschinell räumen, was den Aufwand niedrig hält; Rampen, Müllplätze und verwinkelte Zuwege brauchen dagegen mehr Handarbeit. Für Wohnanlagen dieser Größe gilt deshalb: verbindlicher Preis auf Anfrage. Das schriftliche Festpreisangebot erhalten Sie, sobald wir das Gelände kostenfrei begangen haben. Was einen Ortsteil weiter zu beachten ist, beschreibt die Seite Winterdienst Alt-Hohenschönhausen.
Ablauf und Anbindung an benachbarte Ortsteile
Vom Firmensitz in der Kollwitzstraße erreichen unsere Teams die Siedlung über die großen Radialstraßen in Richtung Nordosten. Die Wohnblöcke werden zu Touren zusammengefasst, die auch Objekte in Alt-Hohenschönhausen, Wartenberg und Falkenberg einschließen.
- Anfrage mit Objektliste oder einzelner Adresse.
- Begehung mit Erfassung aller Flächen, Prioritäten und Ablageplätze für Schnee.
- Objektbezogenes Festpreisangebot, auf Wunsch je Wirtschaftseinheit aufgeschlüsselt.
- Aufnahme in die GPS-gestützte Tour noch vor dem ersten Frost.
- Ausrücken bei Schnee und Glätte rund um die Uhr, Kontrollgänge bei Frost.
- Digitale Protokolle je Adresse für Verwaltung und Eigentümer.
Bei großen Beständen lohnt eine Begehung bereits im September. Dann bleibt Zeit, Schlüssel für Müllplätze und Streugutlager zu übergeben und Ansprechpartner der Hausmeister einzubinden.
Gerade in Beständen mit eigenem Hausmeisterdienst klären wir die Schnittstellen schriftlich: Wer räumt den Bereich direkt vor der Haustür, wer kontrolliert Kellerabgänge, wer meldet Schäden an Rampen und Geländern? Klare Absprachen helfen zu vermeiden, dass Flächen doppelt bearbeitet werden oder zwischen zwei Zuständigkeiten liegen bleiben.
Schulen, Kitas und Sporthallen zwischen den Wohnblöcken
Eine Großsiedlung dieser Größe hat eine eigene soziale Infrastruktur: Grundschulen und Oberschulen, viele Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen und Sporthallen liegen meist mitten in den Wohnquartieren, verbunden durch Fußwege, die morgens von Kindern und Eltern stark genutzt werden. Viele dieser Wege verlaufen über Flächen der Wohnungsunternehmen, andere gehören zum Schulgrundstück oder zum öffentlichen Straßenland.
Genau diese Mischung führt im Winter zu Lücken. Der Schulhausmeister räumt den Hof, die Verwaltung den Weg vor dem Wohnblock, und das Stück dazwischen bleibt liegen. Wir sprechen solche Übergänge bei der Begehung an und schlagen vor, sie eindeutig einem Auftraggeber zuzuordnen. Für Träger von Bildungseinrichtungen übernehmen wir auch Schulhöfe, Zufahrten für Busse im Ganztag sowie Eingänge zu Turnhallen; mehr dazu unter Winterdienst für Schulen und Kitas.
Kita-Eingänge mit Kinderwagenabstellplätzen verdienen besondere Aufmerksamkeit. Eltern stellen Wagen bei Frost auf Flächen ab, die zuvor nicht geräumt wurden, und Kleinkinder laufen voraus. Wir planen diese Bereiche nach Möglichkeit vor der Bringzeit ein, räumen sie und sichern sie mit feinkörnigem Material, das an Schuhen und Rädern nicht in die Gruppenräume getragen wird.
Häufige Fragen
Wer ist in der Großsiedlung für den Winterdienst zuständig?
Für den öffentlichen Gehweg vor dem Grundstück sind die Eigentümer als Anlieger verantwortlich, meist Wohnungsunternehmen, Genossenschaften oder Eigentümergemeinschaften. Für Wege, Rampen und Parkplätze auf dem Grundstück gilt ihre Verkehrssicherungspflicht. Mieter sind nur zuständig, wenn das wirksam im Mietvertrag geregelt ist.
Was kostet die Betreuung im Winter pro Wohnung im Plattenbau?
Das hängt von Gehweglänge und Freiflächen ab. In unserem unverbindlichen Rechenbeispiel für einen Elfgeschosser mit 132 Wohnungen ergeben sich ab 1.965 € netto pro Saison, also ab rund 14,89 € je Wohnung. Bei kleineren Blöcken mit großen Parkflächen kann der Anteil höher liegen. Verbindlich wird erst das Angebot, das auf der Begehung Ihres Wohnblocks beruht.
Räumen Sie auch Parkplätze, auf denen Autos stehen?
Ja. Maschinell räumen wir bevorzugt, wenn die Flächen leer sind, meist nachts oder früh am Morgen. Zwischen geparkten Fahrzeugen schaffen wir Gehgassen von Hand. Wo Schnee nicht mehr seitlich abgelegt werden kann, lässt sich ein Abtransport vereinbaren.
Wie gehen Sie mit Rampen und barrierefreien Zugängen um?
Rampen räumen wir in voller Breite und streuen dort ein feines Granulat, das Rollen nicht blockiert. Handläufe und Zugänge zu Aufzügen bleiben frei. Diese Flächen stehen in unserem Räumflächenplan ganz oben, gemeinsam mit den Hauseingängen.
Bekommen wir als Verwaltung Nachweise über die Einsätze?
Ja. Jeder Einsatz wird digital pro Adresse protokolliert, mit Uhrzeit und Maßnahme. Die Protokolle erhalten Sie auf Anfrage, etwa zur Kontrolle oder bei Rückfragen von Versicherungen. Auf Wunsch erhalten Sie zum Saisonende eine Zusammenfassung für den gesamten Bestand.
Ist Streusalz auf den Wegen der Anlage erlaubt?
Salz ist auf Berlins öffentlichen Gehwegen grundsätzlich untersagt; nur wenn extreme Glätte herrscht, darf der Senat zeitlich befristete Ausnahmen gestatten. Auf privaten Flächen verzichten wir ebenfalls darauf, um Grünflächen, Bäume und Hundepfoten zu schonen. Wir verwenden Splitt, Sand oder Granulat.