Ja, wir räumen Wohnwege im Falkenhagener Feld – mit Festpreis je Saison
Die Großsiedlung am westlichen Stadtrand entstand überwiegend in den 1960er und 1970er Jahren: Wohnhochhäuser und lange Zeilenbauten, dazwischen Grünflächen, Spielplätze, Garagenhöfe und Ladenzentren. Bis heute leben hier sehr viele Menschen auf vergleichsweise kleiner Fläche, darunter viele Familien und ein wachsender Anteil älterer Bewohner. Im Winter bedeutet das: Auf wenigen Hundert Metern Wohnweg sind morgens zahlreiche Menschen unterwegs – zur Haltestelle, zur Schule, zum Einkauf.
Die Wege gehören meist nicht zum öffentlichen Straßenland, sondern zu den Grundstücken der Wohnungsunternehmen. Damit liegt die Verkehrssicherungspflicht beim Eigentümer, und die Anforderungen sind hoch: Hauseingänge mit Rampen, Feuerwehrzufahrten zwischen den Blöcken, Müllstandplätze, die die BSR anfahren muss, und Parkflächen, auf denen Pendler vor Sonnenaufgang ihr Auto freikratzen.
RAT Winterdienst plant solche Flächen nach Priorität und Nutzung. Unsere geschulten Einsatzkräfte fahren das Gebiet als Teil der westlichen Spandauer Tour an, gesteuert per GPS aus der Einsatzleitung in der Kollwitzstraße. Jede Räumung und jedes Abstumpfen wird digital protokolliert – für Hausverwaltungen ein belastbarer Nachweis gegenüber Mietern und Versicherung. Den Umfang ermitteln wir bei einer kostenlosen Begehung; danach erhalten Sie einen Festpreis für die Saison.
Hochhäuser und Zeilenbauten: viele Eingänge, lange Wohnwege
Typisch für das Falkenhagener Feld sind Gebäude mit acht bis zwanzig Geschossen und Zeilen mit mehreren Treppenhäusern. Jeder Eingang hat seinen eigenen Zugang vom Wohnweg, oft mit Stufen und daneben einer Rampe für Kinderwagen und Rollstühle. Hinzu kommen Fahrradräume, Kellerzugänge und Wege zu den Garagenhöfen. Wer einen solchen Bestand betreut, muss nicht einen Gehweg, sondern ein ganzes Wegenetz sichern. Dazu kommt, dass Eingänge häufig unter Vordächern liegen, von denen bei Tauwetter Wasser tropft – genau dort, wo Bewohner stehen bleiben, um den Schlüssel zu suchen. Diese Stellen gefrieren über Nacht als Erste und gehören deshalb in jede Kontrollrunde.
Bei der Begehung erfassen wir alle Zugänge und legen eine Reihenfolge fest: zuerst die Wege von den Hauseingängen zur Straße und zu den Haltestellen, dann Rampen und Treppen, danach Nebenwege, Müllplätze und Stellplätze. Wohnwege, die für Rettungsfahrzeuge freigehalten werden müssen, räumen wir in voller Breite, damit Feuerwehr und Krankenwagen bis an das Gebäude heranfahren können. Was dabei zu beachten ist, erläutert unsere Seite zu Fluchtwegen und Feuerwehrzufahrten.
Typische Flächen je Wohnblock
- Hauszugang mit Vordach, Stufen und Rampe
- Wohnweg zur öffentlichen Straße, häufig 2 bis 3 m breit
- Feuerwehrzufahrt und Aufstellfläche
- Müllstandplatz mit Zufahrt für das Entsorgungsfahrzeug
- Stellplatzanlage oder Garagenhof
Wind zwischen den Blöcken: Verwehungen und Schattenseiten
Hohe Gebäude verändern das Wetter auf Bodenhöhe. Wind wird an den Ecken der Hochhäuser beschleunigt und zwischen den Zeilen kanalisiert. Bei Schneefall entstehen dadurch Verwehungen an Gebäudeecken, vor Eingängen auf der windabgewandten Seite und in Durchgängen, während andere Flächen fast schneefrei bleiben. Ein einmaliges Räumen reicht an solchen Tagen nicht; der Wind trägt den Schnee wieder auf die gerade freigelegten Wege.
Die Nordseiten der Hochhäuser liegen im Winter fast den ganzen Tag im Schatten. Dort taut nichts, festgetretener Schnee wird zu Eis, und Tropfwasser von Balkonen gefriert auf den Wegen darunter. Wir erfassen diese Zonen als eigene Kategorie im Flächenplan, streuen sie dichter und kontrollieren sie bei Dauerfrost häufiger. Größere Schneemengen, die sich auf engen Flächen nicht mehr unterbringen lassen, können per Schneeabtransport abgefahren werden.
Die Lage am Stadtrand verstärkt den Effekt: Nach Westen öffnet sich das Gebiet zum Brandenburger Umland. Kalte Luftmassen und Wind treffen ohne Abschirmung durch dichte Innenstadtbebauung auf die Siedlung, die Temperaturen liegen in klaren Nächten oft niedriger als in der Altstadt. Für die Einsatzplanung heißt das: Hier beginnt die Glätte häufig früher, und Streugut muss bei Dauerfrost länger halten. Wir beobachten deshalb Wetterdaten für den westlichen Stadtrand gesondert, statt uns auf Werte aus der Innenstadt zu verlassen.
Müllplätze, Garagenhöfe und Stellplatzanlagen
In einer Großsiedlung sind Müllstandplätze kein Nebenschauplatz. Kann das Entsorgungsfahrzeug wegen Schnee oder Eis nicht anfahren, bleiben Tonnen und Container stehen – mit Folgen für Hygiene und Betriebskosten. Zudem gehen Mieter täglich mit vollen Taschen über diese Wege, oft in der Dunkelheit. Wir räumen Standplätze, Zufahrten und die Bewegungsflächen für die Tonnen und stumpfen den Belag ab. Mehr dazu beim Winterdienst an Müllstandplätzen.
Stellplatzanlagen und Garagenhöfe räumen wir maschinell in Fahrgassen, die Stellplätze selbst je nach Vertrag. Wichtig ist eine Absprache über die Schneeablage: Wird der Schnee auf Parkplätze geschoben, fehlen Stellplätze, wird er an Wege geschoben, entstehen Schmelzwasserrinnen, die nachts gefrieren. Bei der Planung legen wir deshalb feste Ablageflächen fest, die keine Rettungswege blockieren.
- Termine der Müllabfuhr in die Tourenplanung einbeziehen
- Schneeablage nicht vor Garagentoren oder Containertüren
- Beleuchtung der Wege vor Saisonbeginn prüfen lassen
Falkenseer Chaussee, Ladenzentren und Pendlerverkehr
Die Falkenseer Chaussee ist die Hauptachse des Ortsteils und zugleich eine wichtige Verbindung zwischen Spandauer Innenstadt und Falkensee. Über sie laufen Buslinien, auf denen morgens Schüler, Beschäftigte und Pendler aus dem Umland unterwegs sind. Gehwege an solchen Hauptverkehrsstraßen sind nach aktuellem Stand in der Regel 1,5 m breit zu räumen; wir prüfen die Einstufung und den Verlauf der Grundstücksgrenzen vor Vertragsbeginn.
An der Chaussee und im Inneren der Siedlung liegen Ladenzentren mit Supermärkten, Bäckereien, Apotheken und Dienstleistern. Dort gilt neben der Anliegerpflicht die Verkehrssicherungspflicht während der Öffnungszeiten. Kundenparkplätze, Anlieferzonen und die Eingangsbereiche müssen geräumt sein, bevor der erste Kunde kommt. Wie wir Handelsflächen organisieren, beschreibt unser Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte. Mehrere Mieter in einem Ladenzentrum können sich einen gemeinsamen Vertrag teilen; die Abrechnung erfolgt dann nach Flächenanteilen.
- Uhrzeit, bis zu der Eingänge und Parkplätze fertig sein müssen
- Lage der Anlieferzone und Zeitfenster der Lieferungen
- Flächen für die Schneeablage, die keine Stellplätze kosten
- Zuständigkeit für Einkaufswagenboxen und Fahrradständer
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst im Falkenhagener Feld
Großsiedlungen stellen eigene Anforderungen: viele Zugänge, viele Menschen, wenig Platz für Schnee. Diese zehn Punkte zeigen, wie wir darauf antworten.
- 01Wegenetz
Jeder Hauseingang im Flächenplan
Wir erfassen nicht nur den Gehweg an der Straße, sondern jeden Zugang, jede Rampe und jeden Nebenweg der Wohnblöcke. So weiß die Einsatzkraft genau, welche Wege zu einem Treppenhaus gehören und in welcher Reihenfolge sie zu räumen sind.
- 02Verwehungen
Nacharbeit an windigen Gebäudeecken
Wo Wind zwischen den Hochhäusern Schnee zurück auf die Wege trägt, planen wir zusätzliche Durchgänge ein. Eingänge auf der windabgewandten Seite und Durchgänge werden bei Sturm mit Schneefall mehrmals freigelegt.
- 03Schattenzonen
Nordseiten dichter abgestumpft
An den Schattenseiten der Hochhäuser taut im Winter kaum etwas. Diese Flächen markieren wir gesondert, streuen sie dichter und kontrollieren sie bei Dauerfrost öfter, damit festgetretener Schnee nicht zu einer durchgehenden Eisfläche wird.
- 04Entsorgung
Müllabfuhr fährt trotz Schnee an
Abfuhrtermine fließen in die Planung ein. Standplätze und Zufahrten sind geräumt, wenn das Entsorgungsfahrzeug kommt. So bleiben keine Container stehen, und Bewohner erreichen ihre Tonnen auch abends sicher.
- 05Umlage
Kosten pro Wohnung klar ausgewiesen
Wir schlüsseln den Saisonpreis nach Gebäuden und Flächenarten auf. Die Verwaltung kann den Betrag damit direkt in die Betriebskostenabrechnung übernehmen und Mietern bei Rückfragen nachvollziehbar erklären, wie er zustande kommt.
- 06Protokolle
Einsatznachweis für jede Mieteranfrage
Ruft ein Mieter wegen Glätte an, kann die Verwaltung im Protokoll nachsehen, wann und womit die Fläche zuletzt bearbeitet wurde. Das beruhigt Gespräche und hilft im Schadensfall bei der Klärung mit der Versicherung.
- 07Barrierefreiheit
Rampen für Rollator und Kinderwagen
In der Siedlung wohnen viele Familien und ältere Menschen. Rampen neben den Eingangsstufen räumen wir vollständig und stumpfen sie mit feinem Granulat ab, damit Räder rollen und niemand auf die Stufen ausweichen muss.
- 08Frühschicht
Wege frei vor dem ersten Bus
Wer früh zur Arbeit fährt, nutzt die Wege zur Haltestelle an der Chaussee schon vor sechs Uhr. Wir legen die Tour so, dass diese Hauptwege früh bearbeitet sind und die gesetzlichen Fristen sicher eingehalten werden.
- 09Versicherungsschutz
DEVK-Haftpflicht mit hoher Deckung
Bei der DEVK besteht für uns eine Betriebshaftpflicht mit pauschal 3 Mio. € Deckung für Personen- und Sachschäden. Für Wohnungsunternehmen mit vielen Nutzern auf ihren Flächen ist das ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl.
- 10Erreichbarkeit
Eine Nummer für die Verwaltung
Verwaltung und Hausmeister erreichen eine feste Kontaktperson, die den Bestand kennt. Akute Glättemeldungen werden rund um die Uhr angenommen und ohne Umweg an die Einsatzkräfte weitergegeben, die gerade in der Westtour unterwegs sind.
Warum Wohnungsunternehmen am westlichen Stadtrand den Winterdienst auslagern
Eigenes Personal für wenige Wochen im Jahr vorzuhalten, ist teuer und schwer planbar. Diese Gründe sprechen für einen externen Partner.
Spitzenlast ohne eigenes Personal
An einem Schneemorgen müssen in einer Großsiedlung Dutzende Zugänge gleichzeitig frei werden. Mit Hausmeistern allein ist das kaum zu schaffen. Wir bringen die nötigen Einsatzkräfte und Geräte mit, ohne dass Sie Personal für die wenigen Schneetage vorhalten müssen.
Haftungsrisiko bei vielen Nutzern
Je mehr Menschen eine Fläche nutzen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes. Ein dokumentierter Winterdienst verringert das Risiko und belegt im Ernstfall, dass gehandelt wurde. Die Pflicht zur Auswahl und Kontrolle des Dienstleisters bleibt beim Eigentümer.
Klare Abgrenzung zum öffentlichen Grün
Wohnwege, Grünanlagen und öffentliche Gehwege liegen in der Siedlung dicht beieinander. Wir klären die Zuständigkeiten vorab und zeichnen sie in den Flächenplan ein, damit weder Lücken noch doppelte Arbeit entstehen und Mieter wissen, an wen sie sich wenden.
Planbare Betriebskosten
Die Saisonpauschale ermöglicht feste Vorauszahlungen und vermeidet Nachforderungen nach einem schneereichen Winter. Für Mieter bleibt der Betrag pro Wohnung moderat, für die Verwaltung bleibt die Abrechnung übersichtlich, gut erklärbar und frei von Überraschungen am Ende eines langen Winters.
Umweltschonend auf großer Fläche
Auf weitläufigen Wohnanlagen fällt viel Streugut an. Wir verwenden abstumpfende Mittel, schonen Rasenflächen und Bäume zwischen den Blöcken und kehren auf Wunsch im Frühjahr das Material von den Wegen, damit es nicht in Gullys und Grünflächen landet.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Viele Hauseingänge pro Block | Flächenplan mit Reihenfolge je Treppenhaus | Kein Zugang wird vergessen |
| Verwehungen an Hochhausecken | Zusätzliche Durchgänge bei Wind und Schneefall | Wege bleiben dauerhaft frei |
| Müllplätze mit Abfuhrterminen | Räumung vor Ankunft des Entsorgungsfahrzeugs | Keine stehengebliebenen Container |
| Stellplatzanlagen mit wenig Ablagefläche | Feste Schneeablage, bei Bedarf Abtransport | Parkplätze bleiben nutzbar |
| Umlage auf viele Wohnungen | Aufschlüsselung nach Gebäude und Fläche | Betriebskosten für Mieter gut nachvollziehbar |
Praxen, Apotheken und das Umfeld des Waldkrankenhauses
Am nördlichen Rand des Ortsteils liegt an der Stadtrandstraße das Evangelische Waldkrankenhaus. Rund um solche Standorte siedeln sich Arztpraxen, Physiotherapien, Apotheken und Sanitätshäuser an, deren Patienten oft schlecht zu Fuß sind. Auch in den Ladenzentren der Siedlung gibt es Praxen, die morgens früh öffnen. Wer mit Gehhilfe, Rollator oder nach einer Behandlung unterwegs ist, braucht eine durchgehend griffige Strecke von der Haltestelle oder vom Parkplatz bis zur Tür – ein einzelner vereister Abschnitt genügt für einen Sturz.
Für diese Nutzer ist ein glatter Zugang mehr als ein Ärgernis. Wir räumen Praxiseingänge, Rampen und Behindertenparkplätze vorrangig und stimmen die Uhrzeiten mit den Sprechzeiten ab. Mehr zu unserem Vorgehen bei Praxen, Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen finden Sie unter Winterdienst für Arztpraxen und Kliniken. Die Winterdienstorganisation großer Häuser ersetzen wir dabei nicht, wir übernehmen aber auf Wunsch einzelne Außenflächen, Nebengebäude oder Parkplätze.
Siedlungshäuser am Rand und Wege durch den Grünzug
Nicht der ganze Ortsteil besteht aus Großwohnanlagen. Am Rand Richtung Forst und Landesgrenze liegen Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und kleinere Siedlungsgebiete. Dort gelten die üblichen Anliegerpflichten: Gehweg vor dem Grundstück räumen, Glätte abstumpfen, Fristen einhalten. Für diese Eigentümer bieten wir Saisonpauschalen nach Frontmetern oder Einzeleinsätze auf Abruf an.
Mitten durch die Siedlung zieht sich der Grünzug mit dem Spektesee. Seine Wege sind öffentliche Grünanlagen, für die nicht die Anlieger zuständig sind. Die angrenzenden Wohnwege und Zugänge der Wohnungsunternehmen dagegen schon. Gerade an diesen Übergängen ist es wichtig, die Grenze genau zu kennen, damit Mieter nicht von einem geräumten Privatweg direkt auf eine unbearbeitete Fläche treten, ohne zu wissen, wer zuständig ist. Wir zeichnen solche Grenzen im Flächenplan ein. Für Eigentümer von Einfamilienhäusern im Falkenhagener Feld gilt außerdem: Wer an zwei Straßen grenzt, räumt beide Seiten, und wer im Winter verreist, muss trotzdem für einen geräumten Gehweg sorgen. Abrufeinsätze mit Protokoll schließen diese Lücke ohne Saisonbindung.
Rechenbeispiel: acht Wohnblöcke mit Stellplatzanlage
Die folgende Kalkulation zeigt einen typischen Bestand einer Hausverwaltung: acht Gebäude mit zusammen 96 Wohnungen, 140 m Wohnwege und öffentliche Gehwege sowie eine Stellplatzanlage. Grundlage sind unsere Richtwerte von 1,80 bis 3,00 € pro laufendem Meter und Monat sowie 0,80 bis 1,50 € pro m² und Saison für gewerblich betreute Flächen.
| Position | Rechnung (netto) | Saisonbetrag |
|---|---|---|
| Wohnwege und Gehwege, 140 m | 140 m × 1,90 € × 5 Monate | 1.330 € |
| Stellplatzanlage, 1.200 m² | 1.200 m² × 0,90 € | 1.080 € |
| Summe Wohnanlage | 96 Wohnungen | 2.410 € (ca. 25,10 € je Wohnung) |
| Zum Vergleich: Ladenzentrum, 3.500 m² Parkfläche | 3.500 m² × 0,85 € | 2.975 € |
Die Kosten für den Winterdienst sind nach aktuellem Stand als Betriebskosten umlagefähig, wenn der Mietvertrag dies vorsieht. Welche Positionen dazugehören und wie Mieter die Abrechnung prüfen können, erklärt unser Ratgeber zu Winterdienst in den Nebenkosten. Alle Beträge sind Richtwerte; der verbindliche Festpreis folgt nach der kostenlosen Flächenanalyse, ohne Zuschläge für Nacht- oder Feiertagseinsätze.
Organisation mit Verwaltung und Mietern
In großen Beständen geht es nicht nur um Schnee, sondern auch um Kommunikation. Mieter rufen bei Glätte zuerst die Verwaltung an; die Verwaltung muss wissen, wann zuletzt geräumt wurde. Wir stellen dafür die Einsatzprotokolle bereit und nennen eine feste Kontaktperson für Rückfragen. Auf Wunsch formulieren wir einen Aushang für die Treppenhäuser, der erklärt, wer die Wege betreut und wie Schäden gemeldet werden. Ob Mieter selbst zur Räumung verpflichtet werden können, beantwortet der Beitrag Muss der Mieter Schnee räumen?
- Begehung mit der Verwaltung, Erfassung aller Wege, Zugänge und Parkflächen
- Flächenplan mit Prioritäten, Ablageflächen und Grenzen zum öffentlichen Grün
- Festpreisangebot je Saison, aufgeschlüsselt nach Gebäuden
- Einbindung in die Westtour gemeinsam mit Hakenfelde und Staaken
- Einsätze nach Wetterlage, Protokoll je Einsatz, Monatsübersicht für die Verwaltung
Eine Übersicht über unsere Arbeit in allen Ortsteilen bietet die Seite zum Winterdienst im Bezirk. Wer mehrere Bestände betreut, findet Rahmenbedingungen für Verwaltungen auf der Seite Winterdienst für Hausverwaltungen.
Häufige Fragen
Wer ist für die Wohnwege zwischen den Hochhäusern zuständig?
In der Regel der Grundstückseigentümer, also das Wohnungsunternehmen oder die Eigentümergemeinschaft. Diese Wege sind meist kein öffentliches Straßenland, sodass die privatrechtliche Verkehrssicherungspflicht gilt. Viele Eigentümer übertragen die Arbeit an einen Dienstleister. Die Pflicht zur sorgfältigen Auswahl und zur Kontrolle bleibt beim Eigentümer – im Einzelfall lohnt eine rechtliche Prüfung.
Wie gehen Sie mit Schneeverwehungen um?
Bei Wind und Schneefall planen wir zusätzliche Durchgänge an bekannten Verwehungsstellen ein, etwa an Gebäudeecken und vor Eingängen auf der windabgewandten Seite. Sind die Mengen zu groß, um sie auf dem Grundstück abzulegen, kann Schnee abtransportiert werden. Die Kosten dafür richten sich nach Menge und Aufwand und werden vorab abgestimmt.
Wie hoch sind die Kosten pro Wohnung in einer Großsiedlung?
Das hängt von der Wegelänge und den Parkflächen ab. In unserem Beispiel mit 96 Wohnungen, 140 m Wegen und 1.200 m² Stellplatzanlage ergeben sich rund 2.410 € pro Saison, also etwa 25 € je Wohnung. Den verbindlichen Festpreis erhalten Sie nach einer kostenlosen Begehung mit Ihrer Verwaltung.
Räumen Sie auch die Wege im Grünzug am Spektesee?
Wege in öffentlichen Grünanlagen gehören in der Regel nicht zur Anliegerpflicht der Wohnungsunternehmen; hier ist der Bezirk zuständig. Wir räumen die Wohnwege und Zugänge bis zur Grundstücksgrenze und markieren die Übergänge im Flächenplan. So ist für alle Beteiligten klar, welche Abschnitte zu Ihrem Vertrag gehören.
Können Mieter trotzdem zum Räumen verpflichtet werden?
Eine Übertragung auf Mieter ist nach aktuellem Stand nur möglich, wenn sie wirksam im Mietvertrag vereinbart ist. In Großsiedlungen ist das kaum praktikabel, weil die Wege von sehr vielen Parteien genutzt werden. Im Falkenhagener Feld setzen deshalb die meisten Eigentümer auf eine Fachfirma und verteilen die Kosten – soweit der Vertrag das erlaubt – über die Betriebskosten.