Rund ums Jahr

Winterfest­machung von Außenanlagen in Berlin gesucht?

Eine einzige Frostnacht genügt, damit ein vergessener Außenwasserhahn platzt oder ein Brunnenbecken reißt. RAT Winterdienst bereitet Gärten, Höfe und Grünflächen in Berlin auf die kalte Jahreszeit vor: Leitungen entleeren, Pflanzen schützen, Möbel verstauen, Entwässerung prüfen und Streugut bereitstellen – damit Ihr Grundstück den Winter ohne Schäden übersteht.

  • Keine Frostschäden an Leitungen
  • Pflanzen und Brunnen geschützt
  • Streugut vor dem ersten Schnee

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Einsatzkraft prüft einen Außenwasserhahn im Garten einer Villa bei leichtem Frost
Bei der Begehung erfassen wir jede Zapfstelle, jeden Brunnen und jeden Ablauf – daraus entsteht die Checkliste für Ihr Grundstück.

Ja, wir übernehmen die Winterfestmachung von Außenanlagen – mit Festpreis nach Begehung

Wenn im November die ersten Nächte unter null Grad fallen, zeigt sich, welche Außenanlage gut vorbereitet ist. Wasser, das in Gartenleitungen, Zapfstellen, Pumpen oder Brunnenschalen steht, dehnt sich beim Gefrieren um etwa ein Zehntel aus und sprengt Rohre, Ventile und Becken. Kübelpflanzen erfrieren an den Wurzeln, Gartenmöbel verwittern, und verstopfte Hofrinnen lassen Schmelzwasser über Wege laufen, wo es nachts zu Glatteis wird.

Wir nehmen Ihnen diese Herbstaufgaben ab. Bei einer kostenfreien Begehung erfassen wir alle wasserführenden Teile im Außenbereich, empfindliche Pflanzen, Wasserspiele, Mobiliar und Entwässerungseinrichtungen. Daraus entsteht eine Checkliste, die unsere geschulten Einsatzkräfte an einem oder zwei Terminen abarbeiten. Jeder Schritt wird im digitalen Einsatzprotokoll vermerkt, sodass Sie später genau wissen, welcher Hahn abgesperrt und welche Pumpe eingelagert wurde.

Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Gartenservice: Bei unserer Winterfestmachung von Außenanlagen denken wir die Räumsaison gleich mit, denn wir sind in erster Linie ein Winterdienst. Wege, auf denen später geräumt werden muss, werden markiert, Streugutkisten gefüllt und Hindernisse beseitigt. Wer anschließend unseren Winterdienst nutzt, startet so mit einer Fläche, die das Team bereits kennt. Den Preis legen wir vorher fest, Nachforderungen gibt es nicht.

Illustration: Mitarbeiter füllt Splitt in eine Streugutkiste neben der Haustür eines Einfamilienhauses
Gefüllte Streugutkisten mit abstumpfendem Splitt oder Granulat sorgen dafür, dass beim ersten Glatteis sofort Material griffbereit ist.

Leistungsübersicht: Was wir im Außenbereich vorbereiten

Jede Anlage ist anders, deshalb stellen wir den Umfang aus Bausteinen zusammen. Die folgende Übersicht zeigt, was typischerweise dazugehört:

BereichArbeitenZiel
Gartenleitungen und ZapfstellenAbsperren, entleeren, Ventile öffnen, Schläuche einlagernkeine geplatzten Rohre
Brunnen, Teiche, WasserspielePumpen ausbauen, Becken entleeren oder Wasserstand absenkenkeine Risse und Pumpendefekte
Beete und Pflanzenmulchen, Kübel einpacken, empfindliche Stauden abdeckenFrostschutz für Wurzeln
Gartenmöbel und Ausstattungreinigen, trocknen, einlagern oder abdeckenlängere Lebensdauer
Hof- und Kastenrinnen, AbläufeLaub und Schlamm entfernen, Durchfluss prüfenkein Rückstau, keine Eisflächen
Vorbereitung WinterdienstStreugutkisten füllen, Wegränder markieren, Stolperstellen beseitigensicherer Saisonstart

Nicht Teil dieses Pakets sind Arbeiten im Gebäudeinneren wie das Entlüften von Heizkörpern oder die Kontrolle von Kellerleitungen; das übernimmt unser Hausmeisterservice im Winter. Auch hoch liegende Rinnen am Dach behandeln wir separat über die Reinigung von Dachrinnen, weil dort Leitern oder Hubsteiger nötig sind.

Gartenleitungen und Außenzapfstellen frostsicher machen

Der häufigste und teuerste Frostschaden im Außenbereich ist ein geplatztes Wasserrohr. Tückisch daran: Oft bemerkt ihn niemand, bis im Frühjahr der Hahn wieder aufgedreht wird und Wasser in die Fassade oder den Keller läuft. Deshalb gehen wir in einer festen Reihenfolge vor:

  1. Das innen liegende Absperrventil der Außenleitung schließen.
  2. Den Außenhahn öffnen, damit Luft nachströmen kann.
  3. Das Entleerungsventil am Absperrhahn öffnen und Restwasser ablaufen lassen.
  4. Gartenschläuche, Brausen und Kupplungen abnehmen, entleeren und frostfrei lagern.
  5. Bewässerungscomputer und Tropfschläuche demontieren oder mit Druckluft ausblasen.
  6. Außenhahn geöffnet lassen und den Zustand im Protokoll vermerken.

Bei frostsicheren Außenarmaturen, die sich selbst entleeren, prüfen wir, ob kein Schlauch mehr angeschlossen ist – sonst funktioniert die Selbstentleerung nicht. Versenkte Bewässerungsanlagen mit Erdleitungen werden nach Herstellerangaben entleert; für das Ausblasen mit Kompressor sprechen wir das Vorgehen vorher mit Ihnen ab.

Hinweis zur Versicherung
  • Viele Wohngebäudeversicherungen verlangen, dass nicht genutzte wasserführende Anlagen in der kalten Jahreszeit entleert werden.
  • Ein Protokoll über das Entleeren kann im Schadenfall hilfreich sein.
  • Welche Pflichten Ihr Vertrag konkret enthält, sollten Sie in den Versicherungsbedingungen nachlesen.
  1. 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
  2. 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · Mitte Oktober bis zum ersten Dauerfrost
  3. 3Festpreiskleine Anlagen 25–45 € je Einsatz (netto) – ohne versteckte Zuschläge
  4. 4EinsatzTermin nach Besichtigung, vor Frost priorisiert · einmal im Herbst, Frühjahrscheck optional
Vom ersten Kontakt bis zum ersten Räumeinsatz: Winterfestmachung von Außenanlagen in vier Schritten.

Beete, Gehölze und Kübelpflanzen durch den Frost bringen

Berliner Winter sind wechselhaft: Auf milde Wochen folgen oft Kahlfröste ohne schützende Schneedecke. Gerade dann leiden Pflanzen, deren Wurzeln in Töpfen oder an windigen Hofecken stehen.

Beete und Stauden

Wir decken empfindliche Pflanzflächen mit Mulch, Reisig oder einer lockeren Schicht aus gesundem Laub ab. Pflanzen mit hohlen Stängeln bleiben stehen, weil Insekten darin überwintern und die Stängel im Frühjahr gut zurückgeschnitten werden können.

Kübel und Hochbeete

Frostempfindliche Kübel rücken an geschützte Hauswände, bekommen Füße gegen Staunässe und eine Umhüllung aus Vlies oder Jute. Was gar nicht draußen bleiben darf, tragen wir auf Wunsch ins Winterquartier.

Gehölze und Hecken

Ein Rückschnitt größerer Gehölze ist in Deutschland nach dem Bundesnaturschutzgesetz nur außerhalb der Brutzeit, also von Oktober bis Ende Februar, zulässig; schonende Form- und Pflegeschnitte sind ganzjährig erlaubt. Wir schneiden überhängende Zweige zurück, die später Gehwege oder Räumwege einengen würden.

Salz und Pflanzen
  • Beete an Gehwegen leiden unter Tausalz, das auf Berliner Gehwegen grundsätzlich verboten ist.
  • Auf privaten Flächen sollten Sie es trotzdem meiden.
  • Schadbilder erklärt unser Ratgeber zu Streusalzschäden an Bäumen.

Brunnen, Teiche und Wasserspiele richtig einwintern

Zierbrunnen aus Naturstein, Betonbecken in Innenhöfen und Quellsteine in Vorgärten sind besonders empfindlich. Wasser in Poren und Fugen gefriert, hebt Platten an und lässt Kanten abplatzen. Ein Schaden, der im Dezember entsteht, zeigt sich meist erst bei der Inbetriebnahme im April.

  • Pumpen bauen wir aus, reinigen sie und lagern sie frostfrei, bei Tauchpumpen in einem Eimer mit Wasser, damit die Dichtungen nicht austrocknen.
  • Becken werden entleert oder – bei großen Anlagen – so weit abgesenkt, dass Zuleitungen und Düsen trocken liegen.
  • Gartenteiche mit Fischbesatz bleiben gefüllt; hier entfernen wir Laub und Pflanzenreste und setzen bei Bedarf einen Eisfreihalter ein, damit Faulgase entweichen können.
  • Abdeckungen aus atmungsaktivem Material verhindern, dass sich Regenwasser in leeren Schalen sammelt.

Bei Wasserspielen mit Elektrik schalten wir nur die Pumpe ab; Arbeiten an der Elektroinstallation selbst gehören in die Hände eines Elektrofachbetriebs. Diese Abgrenzung vermerken wir offen im Angebot, damit keine Zuständigkeit ungeklärt bleibt.

Für Wohnanlagen und Hotels mit repräsentativen Brunnen erstellen wir auf Wunsch ein kurzes Datenblatt mit Pumpentyp, Lagerort und Zustand. Das erleichtert die Wiederinbetriebnahme im Frühjahr erheblich.

Regenwassertonnen und Zisternen mit oberirdischen Zapfhähnen behandeln wir ähnlich: Tonnen werden geleert und umgedreht, oberirdische Entnahmestellen geöffnet, Zuläufe vom Fallrohr auf Winterbetrieb umgestellt. So läuft Dachwasser in den Kanal statt in einen Behälter, der bei Frost aufreißen würde.

Illustration: Abgedeckte Beete und freie Wege in einer Wohnanlage am frühen Abend
Gesundes Laub schützt Beete als natürliche Mulchschicht, während die Wege frei bleiben und der Winterdienst ungehindert arbeiten kann.

Gartenmöbel, Spielgeräte und Ausstattung

Holzbänke, Polster, Sonnenschirme und Grills sind im Sommer schnell aufgestellt – im Winter bleiben sie oft einfach stehen. Das verkürzt ihre Lebensdauer erheblich. Wir reinigen Möbel und Ausstattung, lassen sie abtrocknen und verstauen sie im Schuppen, im Keller oder unter wetterfesten Hauben.

In Wohnanlagen kommt eine zweite Perspektive hinzu: Was draußen bleibt, darf den späteren Räumdienst nicht behindern. Bänke, Pflanzkübel und Fahrradanhänger auf Wegen werden zu Hindernissen, sobald Schnee liegt und ein Kompakttraktor oder Schneeschieber durch muss. Deshalb stellen wir alle Verkehrsflächen frei, die später bedient werden sollen, und markieren feste Einbauten, die unter einer weißen Decke unsichtbar würden.

Diese Gegenstände sollten vor dem Frost verstaut sein
  • Polster, Kissen und Schirmbespannungen
  • Tontöpfe und glasierte Keramik
  • Grills, Gasflaschen und Feuerschalen
  • Trampoline, Planschbecken und Sandkastenabdeckungen
  • Rasenmäher und Gartengeräte mit Benzintank

Spielplätze in Wohnanlagen prüfen wir auf lose Teile und kennzeichnen Geräte, die bei Glätte gesperrt werden sollten. Die eigentliche Sicherheitsprüfung nach Norm bleibt dabei Aufgabe eines zertifizierten Prüfers. Sandkästen decken wir ab, damit sie im Frühjahr nicht verschmutzt sind.

Ihre Vorteile einer Winterfestmachung von Außenanlagen durch Profis

Frostschäden entstehen meist durch Kleinigkeiten, die im Alltag untergehen. Diese zehn Punkte zeigen, wie wir solche Lücken schließen.

  1. 01Frostschutz

    Leitungen fachgerecht entleert

    Absperren, Entleeren, Hahn offen lassen – wir halten die richtige Reihenfolge ein und dokumentieren jede Zapfstelle. So bleibt kein Restwasser im Rohr, das bei Dauerfrost Armaturen sprengt oder Wasser in die Fassade drückt.

  2. 02Pflanzenschutz

    Beete und Kübel gut geschützt

    Mulch, Vlies und Jute schützen Wurzeln vor Kahlfrost. Stauden mit hohlen Stängeln lassen wir als Insektenquartier stehen, empfindliche Kübel rücken an geschützte Wände oder ins Winterquartier, wenn Sie es wünschen.

  3. 03Wasseranlagen

    Brunnen und Pumpen sicher eingelagert

    Pumpen werden ausgebaut, gereinigt und frostfrei gelagert, Becken entleert oder abgesenkt. Ein kurzes Datenblatt hält fest, wo welche Komponente liegt, und erleichtert die Inbetriebnahme im Frühjahr spürbar. Verschleißteile melden wir rechtzeitig.

  4. 04Checkliste

    Objektbezogene Liste statt Pauschalprogramm

    Nach der Begehung arbeiten wir nicht nach Schema, sondern nach einer Liste, die genau Ihre Anlage abbildet. Erledigte Punkte stehen im digitalen Protokoll und sind für Verwaltung und Eigentümer jederzeit einsehbar.

  5. 05Saisonstart

    Vorbereitet auf den ersten Schnee

    Gefüllte Streugutkisten, markierte Wegränder und freie Räumwege sorgen dafür, dass der Winterdienst vom ersten Einsatz an sicher arbeitet. Hindernisse unter der Schneedecke werden vorab beseitigt oder deutlich gekennzeichnet.

  6. 06Festpreis

    Planbare Ausgaben nach der Begehung

    Sie erhalten einen Festpreis, der jeden Arbeitsschritt nennt. Versteckte Zuschläge gibt es nicht. Streumaterial rechnen wir nachvollziehbar pauschal oder nach Verbrauch ab, je nachdem, welches Mittel Sie wählen.

  7. 07Absicherung

    Betriebshaftpflicht bei der DEVK

    Arbeiten an Leitungen, Brunnen und Möbeln bergen Risiken. Deshalb sind wir über eine DEVK-Betriebshaftpflicht abgesichert, die Personen- wie Sachschäden mit pauschal 3.000.000 € und Vermögensschäden mit 500.000 € abdeckt – falls doch einmal etwas zu Bruch geht.

  8. 08Ansprechpartner

    Feste Person für Ihr Objekt

    Ein persönlicher Ansprechpartner koordiniert Begehung, Termin und Rückfragen. Er weiß, welche Besonderheiten Ihre Anlage hat, und stimmt sich bei Mehrfamilienhäusern auf Wunsch direkt mit Hausmeister oder Verwaltung ab.

  9. 09Frühjahr

    Wiederinbetriebnahme aus einer Hand

    Im März oder April drehen wir Leitungen wieder auf, setzen Pumpen ein und holen Möbel aus dem Lager. Dabei prüfen wir, ob der Winter Spuren hinterlassen hat, und melden Auffälligkeiten sofort.

  10. 10Timing

    Termine vor dem Dauerfrost

    Wir planen die Einsätze zwischen Mitte Oktober und Ende November. Kündigen Wetterdienste früh Frost an, ziehen wir Termine nach Möglichkeit vor, damit keine Leitung in der ersten kalten Nacht gefüllt bleibt.

Warum Gartenbesitzer und Wohnungsunternehmen in Berlin auf RAT Winterdienst setzen

Ein klassischer Gartenbetrieb denkt an Pflanzen, ein Hausmeister an Technik. Wir verbinden beides mit der Vorbereitung auf Schnee und Glätte.

Herbst und Winter aus einer Hand

Wer die Vorbereitung im Oktober macht, kennt im Januar jede Treppe, jede Rampe und jeden Ablauf. Diese Ortskenntnis fließt direkt in den späteren Räumdienst ein und spart Einarbeitung, Rückfragen und doppelte Besichtigungen. Sie unterschreiben einen Vertrag und haben einen Ansprechpartner für beide Jahreszeiten.

Dokumentation, die im Schadenfall zählt

Digitale Protokolle zeigen, wann welche Leitung entleert und welche Pumpe ausgebaut wurde. Im Gespräch mit Versicherern oder Eigentümern ist das ein klarer Beleg dafür, dass Vorsorge getroffen wurde. Hausverwaltungen legen die Nachweise zusätzlich ihrer Objektakte bei.

Ehrliche Abgrenzung der Gewerke

Was in die Hände eines Elektrikers, Installateurs oder Spielplatzprüfers gehört, benennen wir offen. Sie wissen genau, welche Aufgaben wir übernehmen und wo ein Fachbetrieb hinzugezogen werden sollte – das vermeidet Haftungslücken und spätere Diskussionen über Zuständigkeiten zwischen den beteiligten Betrieben.

Umweltschonende Vorgehensweise

Gesundes Laub dient als Winterschutz für Beete, Stauden bleiben als Insektenquartier stehen. Für den Winter füllen wir ausschließlich abstumpfende Streumittel ein, die Pflanzen, Böden und Grundwasser deutlich weniger belasten als Tausalz. Leere Kisten ergänzen wir auf Wunsch während der Saison.

Kostenfreie Begehung und Festpreis

Bevor Sie sich entscheiden, sehen wir uns die Anlage gemeinsam an. Erst danach steht ein Preis, der alle besprochenen Arbeiten umfasst. Ergeben sich vor Ort zusätzliche Aufgaben, sprechen wir sie vorher mit Ihnen ab. Ohne Ihre Zustimmung entstehen keine Mehrkosten.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
7 UhrRäumfristNachtschnee beseitigt
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Frostsichere Wasserleitungen im GartenAbsperren, Entleeren und Hahn geöffnet lassenkeine geplatzten Rohre und Wasserschäden
Geschützte Pflanzen und KübelMulch, Vlies, Jute und geschützte StandortePflanzen überstehen Kahlfrost ohne Ausfälle
Intakte Brunnen und PumpenAusbau, Reinigung und frostfreie Lagerungkeine Risse und keine teuren Ersatzteile
Freie Abläufe und HofrinnenRoste öffnen, Schlamm entfernen, Durchfluss prüfenkein Rückstau und keine Eisflächen auf Wegen
Startklar für Schnee und GlätteStreugutkisten füllen und Wegränder markierensicherer Winterdienst ab dem ersten Einsatz

Hofrinnen, Abläufe und Entwässerung prüfen

Ein unterschätzter Teil der Herbstvorbereitung liegt auf Bodenhöhe. Kastenrinnen vor Garagen, Schlitzrinnen an Terrassen und Hofabläufe in Innenhöfen sammeln über den Sommer Sand, Blätter und Blütenstaub. Bleibt dieser Schlamm liegen, staut sich Regen- und Schmelzwasser zurück und läuft über die angrenzenden Wege – genau dort, wo morgens Bewohner und Lieferanten gehen.

Wir heben die Abdeckroste ab, entfernen Ablagerungen, spülen den Ablauf und prüfen, ob Wasser ungehindert abfließt. Geruchsverschlüsse und Schlammeimer werden geleert. Fällt dabei auf, dass ein Ablauf tiefer verstopft ist, informieren wir Sie und empfehlen eine Rohrreinigung durch einen Fachbetrieb.

Ist der Garten stark mit Laub bedeckt, lohnt es sich, die Rinnenpflege mit unserer Laubentfernung im Herbst zu kombinieren, damit nicht bereits eine Woche später neue Blätter die Roste verschließen.

Typische Folgen verstopfter Abläufe
  • Eisflächen vor Garagen und Hauseingängen
  • Feuchtigkeit an Kellerwänden und Lichtschächten
  • gefrierendes Wasser, das Pflastersteine anhebt
  • Rückstau bei Starkregen im Spätherbst

Streugut, Räumwege und Markierungen vorbereiten

Der letzte Schritt verbindet den Herbst mit der Räumsaison. Ab dem ersten Schnee gilt in Berlin die Räum- und Streupflicht für Gehwege, auf privaten Flächen die allgemeine Verkehrssicherungspflicht. Wer erst dann Streugut besorgt, steht oft vor leeren Regalen im Baumarkt.

  • Streugutkisten an Eingängen, Treppen und Rampen werden gefüllt, auf Feuchtigkeit geprüft und mit Deckeln gesichert. Größere Mengen und regelmäßiges Nachfüllen bietet unser Streugutservice.
  • Streumittel wählen wir abstumpfend: Splitt, Sand oder Granulat. Tausalz ist auf Berliner Gehwegen grundsätzlich verboten.
  • Markierungsstäbe an Bordkanten, Beeteinfassungen und Pollern zeigen später, wo Wege enden.
  • Räumwege erfassen wir in einer Skizze; sie bildet die Grundlage eines Räumflächenplans.

Wie Sie Streumittel trocken und griffbereit aufbewahren, beschreibt unser Ratgeber zum Lagern von Streugut. Für Hausverwaltungen mit vielen Höfen lohnt sich zusätzlich ein Räumflächenplan, der Prioritäten und Zuständigkeiten festhält.

Was die Herbstvorbereitung kostet

Der Preis richtet sich nach der Zahl der Zapfstellen und Wasseranlagen, nach Menge und Größe der Pflanzkübel, nach dem Umfang des Mobiliars und nach der Frage, ob Streugut geliefert werden muss. Ein kleiner Reihenhausgarten ist in einer Stunde vorbereitet, eine Wohnanlage mit Brunnen und Spielplatz braucht mehrere Einsatzkräfte. Auch Zugänglichkeit spielt eine Rolle: Liegen Absperrventile in verschlossenen Kellern, muss ein Termin mit Hausmeister oder Mietern koordiniert werden, was die Planung etwas aufwendiger macht.

LeistungRichtwert (netto)Abrechnung
Herbsteinsatz kleine Anlage25–45 €pro Einsatz
Gärten mit Brunnen, Wohnanlagennach AufwandFestpreis nach Begehung
Streumaterialpauschal oder nach Verbrauchje nach Mittel
Anschließender Gehweg-Winterdienst1,80–3,00 € je lfd. Meterpro Monat, Saison Nov.–März
Flächenbetreuung Höfe und Parkplätze0,80–1,50 € je m²pro Saison
Rechenbeispiel Doppelhaushälfte
  • Außenhahn entleeren, Schläuche einlagern, Kübel einpacken, Streugutkiste füllen: ein Einsatz zu 40 €
  • Anschließender Winterdienst auf 15 m Gehweg: 15 m × 2,40 € × 5 Monate = 180 €
  • Gesamt: 40 € + 180 € = 220 € netto, zuzüglich Streumaterial nach Verbrauch

Die Tabelle nennt Orientierungswerte ohne Gewähr; welcher Betrag für Ihre Anlage gilt, legt erst das Angebot nach der kostenfreien Begehung verbindlich fest.

Ablauf: von der Begehung bis zum frostsicheren Grundstück

  1. Anfrage: Sie beschreiben uns Ihr Grundstück am Telefon oder über das Anfrageformular.
  2. Begehung: Wir gehen gemeinsam alle Zapfstellen, Wasseranlagen, Beete, Möbel und Abläufe durch.
  3. Checkliste und Festpreis: Sie erhalten eine objektbezogene Liste der Arbeiten mit verbindlichem Preis.
  4. Termin vor dem Frost: Den Einsatz legen wir den Einsatz zwischen Mitte Oktober und Ende November und ziehen ihn bei angekündigten Minusgraden nach Möglichkeit vor.
  5. Durchführung: Unsere Einsatzkräfte arbeiten die Liste ab und klären Unklarheiten direkt mit Ihnen oder dem Hausmeister.
  6. Abschlussbericht: Alle erledigten Punkte stehen anschließend im digitalen Einsatzprotokoll.
  7. Frühjahr: Auf Wunsch nehmen wir Leitungen, Pumpen und Möbel im März oder April wieder in Betrieb.

Wer anschließend einen Saisonvertrag für den Winterdienst abschließt, profitiert von der bereits erstellten Wegeskizze. Das Team kennt Treppen, Rampen und Engstellen schon vor dem ersten Schneefall.

Eine kompakte Liste zum Selbstprüfen finden Sie im Ratgeber Haus winterfest machen.

Typische Fehler bei der Herbstvorbereitung

Viele Schäden, die wir im Frühjahr sehen, ließen sich mit wenig Aufwand vermeiden. Die häufigsten Versäumnisse:

  • Außenhahn zugedreht, aber nicht entleert: Das Wasser im Rohrstück zwischen Ventil und Hahn gefriert trotzdem.
  • Schlauch bleibt angeschlossen: Frostsichere Armaturen können sich dann nicht selbst entleeren.
  • Pumpe im leeren Becken vergessen: Restwasser im Gehäuse sprengt Dichtungen und Laufräder.
  • Kübel direkt auf Steinboden: Kälte zieht von unten in den Wurzelballen, Staunässe gefriert.
  • Alle Pflanzen radikal zurückgeschnitten: Insekten verlieren ihr Winterquartier, empfindliche Stauden ihren Schutz.
  • Streugut erst bei Glatteis gekauft: Dann ist es oft vergriffen oder nur noch als Salz zu haben.
  • Wege mit Möbeln zugestellt: Der Räumdienst kommt nicht durch, Flächen bleiben glatt.

Ebenso häufig: Regentonnen bleiben gefüllt und platzen, Gießkannen aus Kunststoff reißen, und Akkus von Mährobotern überwintern im kalten Gartenhaus, wo sie Kapazität verlieren. Unsere Checkliste deckt diese Punkte systematisch ab. Weil jede erledigte Aufgabe im Protokoll steht, können Sie oder Ihre Hausverwaltung später nachvollziehen, dass nichts übersehen wurde.

Gärten und Höfe von Spandau bis Treptow-Köpenick

Wie viel Vorbereitung ein Grundstück braucht, hängt stark vom Viertel ab. In Kladow und Gatow finden sich große Gärten mit Brunnen, Bewässerungsanlagen und Bootszubehör nahe der Havel. In Friedrichshagen und Grünau kommen Wassergrundstücke am Müggelsee hinzu, deren Leitungen besonders exponiert liegen. In Prenzlauer Berg und Friedenau betreuen wir begrünte Altbauhöfe mit Hochbeeten, Kübeln und Hofabläufen. Wohnanlagen in Karlshorst brauchen zusätzlich freie Wege und gefüllte Streugutkisten für die vielen Hauseingänge, bevor dort der erste Schnee fällt.

Häufige Fragen

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Außenanlagen winterfest zu machen?

In Berlin empfehlen wir die Zeit zwischen Mitte Oktober und Ende November, bevor die ersten Nächte mit Dauerfrost kommen. Leichter Nachtfrost schadet Leitungen meist noch nicht, mehrere Tage unter null Grad dagegen schon. Wir planen die Termine so, dass Wasseranlagen rechtzeitig leer sind, Pflanzen aber nicht unnötig früh eingepackt werden.

Reicht es, den Außenwasserhahn zuzudrehen?

Nein. Entscheidend ist, die Leitung innen abzusperren, den Hahn außen zu öffnen und das Restwasser über das Entleerungsventil ablaufen zu lassen. Bleibt Wasser im Rohrstück, kann es bei Frost gefrieren und das Rohr beschädigen. Der Hahn sollte über den Winter geöffnet bleiben, und angeschlossene Schläuche gehören abgenommen.

Muss ein Teich mit Fischen entleert werden?

Nein, Teiche mit Fischbesatz bleiben gefüllt, damit die Tiere in den tieferen Zonen überwintern können. Wir entfernen Laub und abgestorbene Pflanzenteile, die sonst Fäulnisgase bilden, und bauen Pumpen sowie Filter aus. Bei Bedarf setzen wir einen Eisfreihalter ein, damit ein Gasaustausch möglich bleibt.

Gehört die Dachrinne zur Herbstvorbereitung dazu?

Die Reinigung von Dachrinnen und Fallrohren bieten wir als eigene Leistung an, weil dafür Leitern oder Hubsteiger nötig sind und andere Sicherheitsvorkehrungen gelten. Im Rahmen der Herbstvorbereitung kümmern wir uns um Rinnen und Abläufe auf Bodenhöhe, etwa Kastenrinnen vor Garagen oder Hofabläufe. Beide Arbeiten lassen sich aber am selben Tag erledigen.

Ist die Herbstvorbereitung auf Mieter umlegbar?

Arbeiten an gärtnerisch angelegten Flächen können als Kosten der Gartenpflege nach § 2 Nr. 10 BetrKV umlagefähig sein, wenn der Mietvertrag dies vorsieht. Reparaturen und Instandsetzungen gehören dagegen nicht dazu. Unsere Protokolle trennen die einzelnen Positionen, damit die Abrechnung nachvollziehbar bleibt. Im Einzelfall sollten Sie die Umlage rechtlich prüfen lassen.

Welches Streumittel füllen Sie in die Streugutkisten?

Wir verwenden abstumpfende Mittel wie Splitt, Sand oder Granulat. Auftaumittel wie Streusalz sind auf Berliner Gehwegen grundsätzlich verboten und schaden Pflanzen und Pflasterbelägen. Welches Mittel zu Ihren Flächen passt, besprechen wir bei der Begehung. Abgerechnet wird pauschal oder nach Verbrauch.

Übernehmen Sie auch die Inbetriebnahme im Frühjahr?

Ja, auf Wunsch kommen wir im März oder April wieder, drehen Leitungen auf, prüfen sie auf Dichtigkeit, setzen Pumpen ein und holen Möbel aus dem Lager. Dabei kontrollieren wir, ob der Winter Schäden hinterlassen hat, und melden Auffälligkeiten an Sie oder Ihre Hausverwaltung.

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RAT Winterdienst · 24/7 bei Schnee und Glätte

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