Ja, wir räumen und streuen in Tegel – mit Protokoll für jeden Einsatz
Wer morgens aus dem U-Bahnhof Alt-Tegel kommt, steht sofort zwischen Schaufenstern, Bäckereien und Arztpraxen. Genau hier entscheidet sich, ob ein Winterdienst funktioniert: Bevor die ersten Rollgitter hochgehen, müssen Zugänge, Gehwegstreifen und Lieferzonen trittsicher sein. Ein paar hundert Meter weiter verlangen die Gewerbeflächen rund um den Borsigturm ganz andere Abläufe – dort zählen Zufahrten für Lieferverkehr, Mitarbeiterparkplätze und Laderampen. Dieser Ort ist eines von vielen Einsatzgebieten; das Gesamtangebot finden Sie beim Winterdienst in der Hauptstadt.
Wir betreuen beides aus einer Hand und planen die Touren so, dass die publikumsstarken Flächen vorn in der Reihenfolge stehen. Die Wohnanlagen in den Straßen zwischen Berliner Straße und Tegeler Forst folgen im selben Durchgang. Für Hauseigentümer, Hausverwaltungen und Gewerbemieter übernehmen wir die fachgerechte Räumung der Gehwege nach Berliner Straßenreinigungsgesetz, streuen ausschließlich abstumpfende Mittel und halten Uhrzeit, Fläche und Material digital fest. Damit haben Sie im Streitfall einen belastbaren Nachweis in der Hand, und bei der Kontrolle durch das Ordnungsamt des Bezirks liegt jeder Durchgang dokumentiert vor. Bevor der Vertrag startet, besichtigen wir Ihr Grundstück in Tegel kostenlos, nehmen die Frontmeter auf und erstellen Ihnen ein schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge.
Fußgängerzone Gorkistraße: Handel braucht freie Eingänge
Die Fußgängerzone rund um die Gorkistraße und den alten Ortskern ist das Einkaufszentrum des Bezirksnordens. Mit dem Tegel-Center, kleineren Fachgeschäften, Gastronomie und Dienstleistern ist das Fußgängeraufkommen von morgens bis abends hoch. Für Anlieger bedeutet das: Wo viel gelaufen wird, reicht ein schmaler Pfad nicht. Liegt Ihr Haus an einer Tegeler Geschäftsstraße, schreibt das Straßenreinigungsgesetz nach aktuellem Stand für den Gehweg 1,5 Meter Räumbreite statt des Mindestmeters vor – die genaue Breite vor Ihrer Tür ermitteln wir bei der Begehung über die Einstufung der Straße.
Hinzu kommt die Frage, wer überhaupt zuständig ist. In vielen Gewerbemietverträgen ist der Winterdienst auf den Mieter übertragen, in anderen bleibt er beim Eigentümer. Unser Ratgeber zu Gewerbemietern und Vermietern erklärt die typischen Klauseln. Für Händler richten wir den Einsatz nach den Öffnungszeiten: Eingangsstufen, Schwellen vor Glastüren und der Bereich vor Auslagen stehen früh in der Tour, bei anhaltendem Schneefall wird im Tagesverlauf nachgeräumt.
- Lieferanten kommen früh: Einsatzzeit für Ladezugänge vertraglich festlegen
- Fußmatten und Gitterroste nicht überschütten, Splitt wird sonst in den Laden getragen
- Schnee nicht auf Radwege oder in Baumscheiben schieben
- Zuständigkeit im Mietvertrag schriftlich klären
Ein weiterer Punkt betrifft Wochenmärkte und Aktionsstände: Wo Händler Stände aufbauen, muss die Restbreite für Fußgänger trotzdem geräumt sein. Wir sprechen die Flächen vorab mit den Betreibern ab.
Für Filialen und größere Märkte mit eigenen Kundenstellplätzen gibt es eine eigene Leistung: den Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte mit Räumung der Fahrgassen, Einkaufswagenboxen und Behindertenparkplätze.
Gewerbe am Borsigturm: Zufahrten, Rampen und Hallenvorplätze
Wo früher Lokomotiven der Borsigwerke gebaut wurden, stehen heute die Hallen am Borsigturm mit Einzelhandel und Freizeitangeboten sowie Büro- und Dienstleistungsflächen. Der denkmalgeschützte Turm selbst gilt als eines der ersten Hochhäuser Berlins. Für den Winterdienst ist das Areal eine Mischfläche: großzügige Parkplätze, Anlieferzonen mit Lkw-Verkehr, Fußwege zum U-Bahnhof Borsigwerke und Eingangsportale mit Glasfronten.
Was auf Gewerbeflächen anders läuft
Auf privaten Betriebsflächen gilt nicht das Straßenreinigungsgesetz, sondern die allgemeine Verkehrssicherungspflicht. Die Rechtsprechung verlangt in der Regel gesicherte Wege während der Nutzungszeiten, häufig ab etwa 7 Uhr. Für Betriebe mit Schichtbeginn um 6 Uhr verschieben wir den ersten Durchgang entsprechend nach vorn. Auf großen Flächen setzen wir maschinelle Technik ein, an Rampen, Treppen und Schleusen arbeiten unsere eingewiesenen Einsatzkräfte von Hand.
- Fahrgassen und Stellplätze maschinell räumen, Schnee an abgestimmten Lagerplätzen sammeln
- Lkw-Rangierflächen und Torvorfelder zur vereinbarten Zeit abstumpfen
- Fluchtwege und Notausgänge nach Brandschutzplan freihalten
- Fußwege zwischen Parkplatz und Eingang mehrfach am Tag kontrollieren
Eigentümer und Betreiber solcher Areale finden die Details unter Winterdienst für Gewerbeimmobilien.
Wohnen zwischen See, Forst und Bahntrasse
Das Wohnbild im Ortsteil ist ungewöhnlich gemischt. In der Ortsmitte stehen Mietshäuser aus der Zeit um 1900 neben Nachkriegsbauten, am Tegeler Hafen prägen die Wohnhäuser der Internationalen Bauausstellung von 1987 das Ufer. Richtung Forst lockert sich die Bebauung auf, dort finden sich Einfamilienhäuser, Reihenhauszeilen und kleinere Wohnanlagen mit Gemeinschaftsflächen.
Jeder dieser Typen hat eigene Schwachstellen. Bei Altbauten liegt der Gehweg direkt an der Fassade, Fallrohre entwässern auf den Bürgersteig und bilden bei Tauwetter mit Nachtfrost Eisrinnen. In den Anlagen der Achtziger- und Neunzigerjahre sind es lange Wohnwege, Müllstandplätze, Tiefgaragenrampen und Durchgänge zwischen den Häusern. Am Waldrand fallen Kiefernnadeln und Zapfen in die Rinnen, sodass Schmelzwasser nicht abfließt.
| Bebauung | Typische Problemstelle | Unsere Lösung |
|---|---|---|
| Mietshaus in der Ortsmitte | Eisrinne unter dem Fallrohr | Abschlagen, abstumpfen, Hausverwaltung informieren |
| Wohnanlage mit Tiefgarage | Steile Rampe, Schatten | Rampe zuerst, Kontrollgang am Nachmittag |
| Reihenhäuser am Forst | Nadeln und Laub unter dem Schnee | Vor der Saison Flächen freiräumen |
| Uferbebauung am Hafen | Reifglätte auf Promenaden und Brücken | Frühe Streuung bei feuchter Kälte |
Für Verwaltungen mit mehreren Häusern lohnt sich der Winterdienst für Wohnanlagen, der Gehweg, Hof, Müllplatz und Rampe in einem Vertrag bündelt.
Feuchte Kälte am Ufer: warum Glätte hier oft früher kommt
Der Tegeler See, nach dem Müggelsee der zweitgrößte See Berlins, prägt das Kleinklima der ufernahen Straßen. An Tagen mit Temperaturen knapp unter null steigt über dem offenen Wasser Feuchtigkeit auf, die sich als Reif auf Bohlen, Brücken und Pflaster niederschlägt. Die Greenwichpromenade, die Fußgängerbrücke am Hafen und die Anlegestellen der Fahrgastschiffe werden dadurch glatt, obwohl im Wetterbericht kein Niederschlag angekündigt war.
Brücken frieren zuerst, weil sie von unten auskühlen. Holz- und Metallbeläge verlieren schneller ihre Griffigkeit als Asphalt. Wir berücksichtigen das in der vorausschauenden Tourenplanung: Objekte in Ufernähe erhalten bei Reifbildung nach Vereinbarung einen zusätzlichen Kontrollgang, der in der Regel vor dem Berufsverkehr liegt. Warum bestimmte Stellen besonders gefährdet sind, beschreibt unser Beitrag über Gefahrenstellen für Glätte.
Auch der Tegeler Forst wirkt auf die Wege. Unter dichten Kiefern bleibt Schnee länger liegen, zugleich tropft nach Tauwetter Wasser von den Bäumen und gefriert am Abend. Wer Grundstücke am Waldrand verwaltet, bucht deshalb sinnvollerweise die Glättekontrolle mit, damit auch an niederschlagsfreien Tagen jemand nachsieht.
Ihre Vorteile mit RAT in Tegel
Ein Ortsteil mit Fußgängerzone, Gewerbeareal und Seeufer verlangt einen Dienst, der Prioritäten setzen kann. Diese zehn Punkte zeigen, wie wir das umsetzen.
- 01Ladenöffnung
Ladenzugänge weit vorn in der Tour
Geschäfte in der Fußgängerzone stehen bei uns weit vorn in der Tourenfolge. Zugänge, Schwellen und Lieferzonen planen wir auf die Öffnungszeiten hin, und bei Dauerschneefall räumen wir im Tagesverlauf nach.
- 02Räumbreite
Richtige Breite je Straßentyp
Ob ein Meter genügt oder 1,5 Meter nötig sind, hängt von der Einstufung Ihrer Straße ab. Wir prüfen das bei der Begehung und räumen entsprechend, damit Sie bei einer Kontrolle durch das Ordnungsamt nicht nachbessern müssen.
- 03Großflächen
Maschinen für Parkplätze und Höfe
Auf weitläufigen Stellflächen rund um den Borsigturm arbeiten wir maschinell, an Rampen und Treppen von Hand. So bleiben große Areale wirtschaftlich, ohne dass Detailstellen an Eingängen und Notausgängen zu kurz kommen.
- 04Reifglätte
Zusatzkontrolle für ufernahe Objekte
Feuchte Luft vom See lässt Promenaden und Brücken auch ohne Niederschlag vereisen. Grundstücke in Ufernähe erhalten bei solchen Lagen einen eigenen Kontrollgang, der vor dem morgendlichen Berufsverkehr eingeplant wird.
- 05Streumittel
Salzfrei auf Gehwegen und Pflaster
Wir streuen Splitt, Granulat oder Sand und schonen damit Straßenbäume, Uferböschungen und Natursteinbeläge. Auftaumittel setzen wir nur dort ein, wo sie zulässig sind, etwa auf geeigneten privaten Flächen nach Absprache.
- 06Nachweis
Digitales Protokoll je Durchgang
Uhrzeit, Fläche, Maßnahme und Streumittel werden bei jedem Einsatz automatisch festgehalten. Hausverwaltungen und Gewerbemieter können damit gegenüber Versicherern, Eigentümern oder Behörden nachvollziehbar zeigen, wann an welchem Frosttag geräumt und gestreut wurde.
- 07Mischobjekte
Läden und Wohnungen in einem Vertrag
Wohn- und Geschäftshäuser haben unterschiedliche Nutzungszeiten unter einem Dach. Wir richten den Räumplan danach aus, sodass Ladenzugang, Hauseingang und Hof jeweils zur passenden Zeit an der Reihe sind, ohne unnötige doppelte Anfahrten.
- 08Klare Kosten
Saisonpreis im schriftlichen Angebot
Nach der kostenlosen Flächenanalyse erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Ihrem Saisonpreis. Was die Pauschale umfasst und wie Einsätze in einem schneereichen Januar berücksichtigt werden, ist darin geregelt, sodass Sie die Kosten für Mieter oder Eigentümergemeinschaft planbar kalkulieren.
- 09Absicherung
Betriebshaftpflicht mit hoher Deckung
Für Personen- und Sachschäden steht unsere DEVK-Betriebshaftpflicht pauschal mit bis zu drei Millionen Euro ein. Das ist bei stark begangenen Flächen wie Ladenzeilen und Bahnhofsumfeldern ein wichtiger Baustein Ihrer Absicherung.
- 10Ansprechpartner
Eine feste Person für Rückfragen
Ändert sich die Belegung im Gewerbehof oder zieht ein neuer Mieter in die Ladenzeile, rufen Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner an. Er passt Räumplan und Prioritäten an, ohne dass Sie den Sachverhalt mehrfach erklären müssen.
Warum Händler, Verwalter und Betriebe uns ihre Flächen anvertrauen
Im Bezirksnorden liegen Ladenstraße, Industriegeschichte und Seeufer dicht beieinander. Das verlangt einen Dienstleister mit klarer Planung.
Prioritäten nach Publikumsverkehr
Wir sortieren die Objekte nicht nach Postleitzahl, sondern danach, wo zuerst Menschen unterwegs sind. Ladenzugänge, Haltestellenumfelder und Praxen kommen vor reinen Wohnwegen, und Betriebe mit frühem Schichtbeginn erhalten ihre Zeitfenster schriftlich im Räumplan. So weiß jeder Beteiligte vorab, wann welche Fläche an der Reihe ist.
Wissen über die Rechtslage
Straßenreinigungsgesetz, Verkehrssicherungspflicht auf Privatgrund und Mietvertragsklauseln greifen oft gleichzeitig. Wir erklären bei der Begehung, welche Pflichten für Ihr Grundstück nach aktuellem Stand gelten, und empfehlen bei Unklarheiten eine rechtliche Prüfung im Einzelfall. Rechtsberatung ersetzt das nicht, aber Sie wissen, welche Fragen Sie stellen sollten.
Gemischte Flächen aus einer Hand
Ein Vertrag kann Fußgängerbereich, Parkplatz, Rampe und Müllstandplatz umfassen. Jede Fläche erhält die passende Technik, vom Kleintraktor bis zur Handschaufel, und das Streumittel wird auf Belag und Nutzung abgestimmt, etwa feiner Splitt vor Glastüren und gröberes Material auf Fahrgassen, wo Reifen für Griff sorgen müssen.
Erreichbar rund um die Uhr
Kommt Eisregen in der Nacht, beginnt der Einsatz nicht erst am Morgen. Unsere Einsatzbereitschaft gilt rund um die Uhr, und Sie erreichen uns unter einer Nummer, die auch an Sonn- und Feiertagen besetzt ist. Die Einsatzplanung startet, sobald die Wetterlage kippt.
Transparenz bis zur Abrechnung
Angebot, Räumplan und Protokolle passen zusammen. Hausverwaltungen können die Einsätze direkt in die Betriebskostenabrechnung übernehmen, und Gewerbemieter sehen schwarz auf weiß, welche Leistungen sie für ihren Anteil erhalten haben. Rückfragen der Mieter lassen sich so mit wenigen Klicks beantworten.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Ladenzugänge vor Geschäftsöffnung | Feste Position früh in der Tourenfolge | Geräumte Zugänge für die Kundschaft |
| Breite nach Straßeneinstufung | Prüfung bei der Begehung, Räumung bis 1,5 m | Räumbreite passend zur Einstufung |
| Reifglätte am Ufer | Zusätzlicher Kontrollgang bei feuchter Kälte | Kontrollierte Promenaden und Brückenaufgänge |
| Lieferverkehr im Gewerbeareal | Torvorfelder und Rampen nach Schichtplan | Anlieferung auch bei Schnee eingeplant |
| Belastbarer Nachweis im Schadensfall | Digitales Protokoll mit Zeit und Fläche | Rückhalt bei Haftungsfragen |
Großbaustelle früherer Flughafen: Winterdienst auf wachsenden Flächen
Seit der Schließung des Flughafens im Jahr 2020 wird das Gelände schrittweise umgebaut. Mit der Urban Tech Republic und dem Schumacher Quartier entstehen Flächen für Forschung, Gewerbe und Wohnen. Für den Winterdienst heißt das: Baustraßen, provisorische Fußwege, Containeranlagen und Zufahrten für Lieferverkehr ändern sich von Saison zu Saison.
Bauherren und Generalunternehmer müssen auch im Winter für sichere Wege sorgen, etwa zu Baubüros, Sammelplätzen und Materiallagern. Wir passen Räumpläne an den jeweiligen Bauabschnitt an, markieren Hindernisse unter dem Schnee und halten Rettungswege frei. Details stehen auf der Seite zum Winterdienst für Baustellen.
- Räumplan nach jedem Bauabschnitt aktualisieren
- Kabeltrassen, Schachtdeckel und Bordsteinkanten vorher kennzeichnen
- Schneelagerflächen außerhalb von Fahrwegen festlegen
- Protokolle für die Bauleitung bereitstellen
Verkehrsachsen und Bahnhöfe im Ortsteil
Durch das Gebiet führen mit der Berliner Straße und den Zubringern zur Stadtautobahn A111 stark befahrene Achsen. Hinzu kommen der U-Bahnhof Alt-Tegel als Endpunkt der Linie U6, der U-Bahnhof Borsigwerke und der S-Bahnhof an der Strecke der S25. Rund um diese Stationen sind morgens viele Pendler unterwegs, oft zu Fuß zwischen Bus, Bahn und Arbeitsplatz.
Die Berliner Stadtreinigung räumt Fahrbahnen und Überwege nach eigenem Streuplan. Die Gehwege vor den angrenzenden Grundstücken bleiben dagegen Sache der Anlieger. Gerade an Busbuchten und Haltestellen entsteht so häufig eine Lücke: Die Fahrbahn ist frei, der Gehweg dahinter nicht. Wir räumen bis an die Bordsteinkante, schieben Schnee nicht auf geräumte Überwege zurück und lassen Durchgänge an Kreuzungen offen.
Liegt Ihr Grundstück an einer Hauptverkehrsstraße, gilt dieselbe erhöhte Räumbreite wie in Geschäftsstraßen. Für Eckgrundstücke rechnen wir beide Fronten getrennt aus, damit das Angebot übersichtlich bleibt.
Ein Sonderfall sind die Wege zu den Anlegestellen der Ausflugsschiffe und die Zugänge zu Vereinsgeländen am Ufer. Sie werden im Winter weniger genutzt, sind aber nicht gesperrt. Wer hier Grundstücke verantwortet, sollte mit uns festlegen, welche Wege offen bleiben und welche mit Absperrung und Hinweisschild außer Betrieb gehen. Ein solches Schild allein ersetzt die Räumpflicht auf öffentlich genutzten Wegen allerdings nicht; es dokumentiert nur eine bewusste Entscheidung für Nebenflächen.
Preisbeispiel: Geschäftshaus mit Ladenzeile in der Ortsmitte
Ein typisches Objekt: ein viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit zwei Läden im Erdgeschoss, 22 Meter Straßenfront an einer Geschäftsstraße und einer Hofeinfahrt zu sechs Stellplätzen mit etwa 120 Quadratmetern.
| Fläche | Berechnung | Saisonpreis netto |
|---|---|---|
| Gehweg, 22 lfm, 1,5 m breit | 22 lfm × ab 1,80 € × 5 Monate | ab 198,00 € |
| Hofzufahrt und Stellplätze, 120 m² | 120 m² × ab 0,80 € | ab 96,00 € |
| Summe Saisonpauschale | November bis März | ab 294,00 € |
Die Tabelle ist ein unverbindliches Rechenbeispiel mit den Einstiegssätzen. Beim Gehweg wird der Preis über ab 1,80 Euro je laufendem Meter und Monat liegen, weil die größere Räumbreite und frühe Einsatzzeiten den Aufwand erhöhen. Die Hoffläche rechnen wir zum Satz für Gewerbeflächen ab, also mit ab 0,80 Euro je Quadratmeter und Saison. Der tatsächliche Preis hängt von Fläche, Lage und Aufwand ab; bindend ist erst das transparente Festpreisangebot, das auf die kostenlose Begehung Ihres Grundstücks in Tegel folgt. Ob die Kosten auf die Mieter umgelegt werden können, hängt vom Mietvertrag ab. Im selben Bezirk geht es weiter mit Winterdienst Konradshöhe.
Vom Anruf bis zum ersten Durchgang
- Anfrage: Sie schildern Adresse, Nutzung und gewünschten Leistungsumfang telefonisch oder per Formular.
- Begehung: Wir messen Frontmeter und Flächen, prüfen Straßeneinstufung, Rampen, Treppen und Schattenlagen.
- Räumplan: Sie erhalten einen Plan mit Prioritäten, etwa Ladenzugang vor Hof oder Rampe vor Stellplatz.
- Festpreisangebot: Saisonpauschale oder Abruf, ohne versteckte Zuschläge.
- Einsatz: Bei Schneefall oder Glätte rücken wir aus, GPS-gestützte Routen verbinden die Objekte im Ortsteil mit kurzen Wegen.
- Nachweis: Jedes Protokoll mit Zeit und Maßnahme steht Ihnen digital zur Verfügung.
Unsere Teams fahren aus Prenzlauer Berg über die A111 in den Bezirksnorden und erreichen von dort auch die angrenzenden Ortsteile Borsigwalde und Konradshöhe. Eine Übersicht über alle Ortsteile finden Sie auf der Seite zum Bezirk Reinickendorf.
Häufige Fragen
Wer räumt in der Fußgängerzone vor meinem Laden?
Grundsätzlich sind die Anlieger für die Gehwegflächen vor ihrem Grundstück verantwortlich, also meist der Eigentümer. Häufig ist die Pflicht im Gewerbemietvertrag auf den Mieter übertragen. Prüfen Sie Ihren Vertrag und klären Sie das im Zweifel rechtlich. Wir können den Auftrag für Eigentümer oder Mieter übernehmen und richten Einsatzzeiten an Ihren Öffnungszeiten aus.
Wie früh wird vor Geschäften geräumt?
Hat es nach 20 Uhr geschneit, muss der Schnee nach aktuellem Stand am Folgetag um 7 Uhr verschwunden sein, sonn- und feiertags um 9 Uhr. Für Läden mit frühem Lieferverkehr planen wir den ersten Durchgang davor ein. Fällt tagsüber Schnee, räumen wir nach Ende des Schneefalls erneut, bei Dauerschneefall auch mehrfach.
Warum kostet der Gehweg an einer Geschäftsstraße mehr?
Wo in Tegel viele Fußgänger unterwegs sind, können statt einem Meter auch 1,5 Meter Räumbreite verlangt werden. Mehr Fläche bedeutet mehr Arbeitszeit und Streumittel. Der Preis pro laufendem Meter liegt an solchen Stellen daher meist spürbar über dem Einstiegssatz von 1,80 Euro im Monat.
Kümmern Sie sich auch um Grundstücke direkt am See?
Ja. Ufernahe Grundstücke sind bei feuchter Kälte besonders anfällig für Reifglätte, auch wenn kein Schnee fällt. Wir ergänzen dort auf Wunsch Kontrollgänge, die sich nach Temperatur und Luftfeuchte richten, und streuen Holzstege, Treppen und Brückenaufgänge mit abstumpfendem Material, das Gewässer und Uferbewuchs nicht belastet.
Übernehmen Sie Flächen auf Baustellen des früheren Flughafens?
Ja, sofern es sich um Wege, Zufahrten und Aufenthaltsbereiche handelt, die gesichert werden müssen. Wir stimmen einen individuellen Räumplan mit der Bauleitung ab, aktualisieren ihn bei jedem neuen Bauabschnitt und dokumentieren die Einsätze so, dass sie in die Baustellenunterlagen übernommen werden können.
Kann ich nur einzelne Einsätze buchen?
Für kleinere Flächen ist ein Einsatz auf Abruf möglich, der nach Richtwert ab 25 Euro kostet. Bei Ladenzeilen und Wohnanlagen raten wir zur Saisonpauschale, weil wir dann bei den vereinbarten Wetterlagen selbstständig ausrücken und Sie nicht anrufen müssen. Im Notfall rücken wir ebenfalls aus; den Preis dafür nennen wir auf Anfrage.