Räumen & Streuen

Manuelle Schnee­räumung in Berlin gesucht?

Treppen, Rollstuhlrampen, Hofdurchfahrten und schmale Durchgänge erreicht kein Räumfahrzeug. Hier arbeiten unsere erfahrenen Einsatzkräfte mit Schieber, Schaufel und Besen – Stufe für Stufe, bis in die Ecken und schonend für empfindliche Beläge. RAT übernimmt diese Handarbeit für Altbauten, Praxen, Läden und Privathäuser in allen Berliner Bezirken.

  • Treppen bis zur Kante frei
  • Rampen auf voller Breite
  • Schonend für Naturstein

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Räumkraft mit Schneeschieber räumt den Zugang zu einem Einfamilienhaus bei Schneefall
Wo kein Fahrzeug hinpasst, wird von Hand geräumt – mit dem passenden Schieber für den jeweiligen Belag und in fester Reihenfolge.

Ja, manuelle Schneeräumung für Treppen und Höfe – von geschulten Einsatzkräften

Berlin hat unzählige Hauseingänge mit Außenstufen, ebenso viele Hinterhöfe und Durchfahrten, in die kein Fahrzeug passt. Genau dort zeigt sich, wie gut ein Grundstück im Winter betreut ist. Denn Stürze passieren häufig nicht auf dem breiten Gehweg, sondern auf der letzten Stufe vor der Haustür, auf einer schneebedeckten Rampe oder im dunklen Durchgang zum Hinterhaus. Diese Bereiche sind klein, aber sie werden täglich von allen Bewohnern, Gästen und Zustellern genutzt. Einen Überblick über alle Bausteine finden Sie auf der Startseite zum Winterdienst in Berlin.

Unsere manuelle Schneeräumung setzt an diesen Stellen an. Die Einsatzkräfte räumen mit dem passenden Werkzeug, also mit Kunststoffkante auf Naturstein, mit dem Besen in Pflasterfugen und mit dem schmalen Schieber zwischen Fahrradbügeln. Sie arbeiten nach einem Räumflächenplan, der bei einer kostenlosen Besichtigung entsteht und genau festhält, welche Stufen, Rampen und Wege in welcher Reihenfolge frei werden.

Für Turnus, Fristen und Räumbreiten auf öffentlichen Gehwegen gelten dieselben Regeln wie bei jedem anderen Räumdienst; einen Überblick dazu gibt unsere Seite zur Schneeräumung in Berlin. Hier geht es um die Detailarbeit, die Maschinen nicht leisten können. Jeder Einsatz wird mit Uhrzeit und Ort digital protokolliert, und für die Arbeit besteht eine Betriebshaftpflicht bei der DEVK.

Illustration: Mitarbeiter fegt Schnee von einer Rollstuhlrampe mit Handlauf vor einem Klinikeingang
Rampen werden auf ganzer Breite geräumt, Handläufe gesäubert und Übergänge freigehalten, damit Rollstühle und Rollatoren leichter hinaufkommen.

Wo Handarbeit unverzichtbar bleibt

Kein Fahrzeug passt auf eine Außentreppe, durch eine 1,20 Meter breite Hofdurchfahrt oder zwischen zwei Fahrradbügel. Überall dort, wo Platz, Gewicht oder Belag Maschinen ausschließen, räumen unsere Einsatzkräfte mit Schieber, Schaufel und Besen. In Berlin betrifft das einen großen Teil aller Grundstücke, denn Gründerzeitbebauung, Hinterhöfe und Seitenflügel prägen viele Kieze.

Leistungsübersicht nach Bereich

BereichWerkzeugWorauf wir achten
Außentreppen und Eingangspodesteschmaler Schieber, HandbesenStufe für Stufe von oben nach unten, Kanten vollständig frei
Rollstuhl- und KinderwagenrampenSchieber mit Kunststoffkante, Besenvolle Rampenbreite, Übergang zur Tür ohne Schneewulst
Hofdurchfahrten und DurchgängeStoßschieber, SchaufelSchnee nicht vor Kellerfenster oder Fassade schieben
Wege zu Müllstandplatz und FahrradkellerSchieber, BesenTonnenstellplatz und Deckel frei, damit die Abfuhr funktioniert
Briefkastenanlagen, Klingeltableaus, HandläufeHandbesen, weiche BürsteBedienelemente erreichbar, Geländer schneefrei
Engstellen zwischen Pollern, Bügeln und Baumscheibenschmaler SchieberRestflächen, die ein Fahrzeug nicht erreicht

Großflächige Parkplätze oder lange Wegeachsen sind nicht Gegenstand dieser Seite; dafür gibt es die Räumung mit Fahrzeugen. Häufig arbeiten beide Varianten Hand in Hand: Das Fahrzeug fährt die freie Fläche, die Räumkraft übernimmt Treppe und Eingang.

Werkzeug: Schieber, Schaufel und Besen

Das passende Werkzeug entscheidet darüber, wie sauber das Ergebnis wird und ob der Belag den Winter unbeschadet übersteht. Unsere Teams führen deshalb mehrere Geräte mit und wählen vor Ort.

  • Schneeschieber mit Kunststoff- oder Gummikante: für Naturstein, Klinker, Holz und frisch verlegtes Pflaster, weil er keine Kratzer hinterlässt.
  • Schieber mit Metallkante: nur auf robustem Beton oder Asphalt, wenn angefrorene Reste gelöst werden müssen.
  • Stoßschieber: schmal und wendig, ideal für Durchgänge und Wege zwischen Hecken.
  • Schaufel: zum Anheben und Umsetzen, wenn der Schnee nicht weiter geschoben werden kann.
  • Reisig- oder Piassavabesen: holt lockeren Pulverschnee aus Fugen und von Stufen, ohne Spuren zu hinterlassen.

Festgetretene Eisschichten lassen sich mit Schiebern nur begrenzt entfernen. Hier beginnt die fachgerechte Eisbeseitigung, die wir als eigene Leistung anbieten. Für das Räumen selbst gilt: Je früher die Räumkraft vor Ort ist, desto weniger wird der Schnee von Passanten verdichtet und desto schneller ist der Weg frei.

Unser Grundsatz beim Ablegen: Schnee kommt dorthin, wo er beim Tauen keinen Schaden anrichtet. Das bedeutet Abstand zu Fassaden, Kellerfenstern, Hydranten, Gullys und Grundstückseinfahrten. Auf schmalen Gehwegen schichten wir ihn an der Bordsteinkante so auf, dass Überwege und Haltestellenbereiche frei bleiben und Fußgänger nicht auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

  1. 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
  2. 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · fristgerecht bzw. laut Vertrag
  3. 3AngebotPreis ab 1,80 € pro lfm und Monat – verbindlich ist das schriftliche Angebot
  4. 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Schnee und Glätte · nach Schneefallende, bei Dauerschnee erneut
Vom ersten Kontakt bis zum ersten Räumeinsatz: Manuelle Schneeräumung in vier Schritten.

Treppen und Eingänge: Stufe für Stufe

Außentreppen gehören zu den gefährlichsten Stellen eines Grundstücks. Schon eine dünne Schicht auf der Trittfläche oder ein Wulst an der Stufenkante kann einen Sturz auslösen, der auf Stein besonders schwer ausfällt.

So räumen wir eine Außentreppe
  • Von oben nach unten arbeiten, damit kein Schnee auf geräumte Stufen fällt
  • Jede Trittfläche bis zur Kante freilegen, auch in den Ecken am Geländer
  • Handlauf abfegen, damit er bei Frost griffig bleibt
  • Podest vor der Tür vollständig räumen, inklusive Fußabstreifer-Bereich
  • Schnee seitlich ablegen, nicht auf den unteren Stufen oder dem Zugangsweg

Bei Stufenanlagen mit überdachtem Oberteil kontrollieren wir zusätzlich, ob Tropfwasser von der Dachkante auf die Stufen läuft, denn dort bildet sich nachts gern Eis. Ergänzende Maßnahmen für diese Bereiche beschreibt unser Winterdienst an Treppen und Eingängen; praktische Hinweise für Eigentümer bietet der Ratgeber Außentreppe im Winter rutschfest machen.

Rampen und barrierefreie Zugänge sichern

Für Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder Kinderwagen ist eine verschneite Rampe ein unüberwindbares Hindernis. Schon wenige Zentimeter Schnee verhindern, dass Räder greifen, und auf geneigten Flächen rutschen Gehhilfen besonders leicht weg.

Wir räumen Rampen auf ganzer Breite und achten auf die Übergänge: Am Fuß der Rampe darf kein Schneewall vom Gehweg liegen, oben muss die Schwelle zur Tür frei sein. Querrinnen und Gitterroste werden ausgekehrt, damit Tauwasser abfließen kann. Handläufe auf beiden Seiten säubern wir ebenfalls. Bei Rampen aus Metallgitter oder Holz arbeiten wir ausschließlich mit Besen und Kunststoffschieber, weil Metallkanten die Oberfläche beschädigen würden.

Praxen, Pflegeeinrichtungen, Behörden und Wohnhäuser mit barrierefreiem Zugang setzen wir in der vorausschauenden Tourenplanung bewusst früh an. Ausführliche Informationen zu Anforderungen und Organisation finden Sie beim barrierefreien Winterdienst, Tipps für Betreiber im Beitrag Rampen und barrierefreie Zugänge im Winter sichern.

Illustration: Geräumte Außentreppe eines Berliner Altbaus mit freien Stufenkanten und Handlauf
Das Ergebnis: jede Stufe bis zur Kante frei, der Handlauf griffig und der Schnee seitlich abgelegt, statt auf den unteren Stufen.

Altbauhöfe, Durchfahrten und Engstellen

Typisch für Berlin sind Grundstücke mit Vorderhaus, Seitenflügel und Hinterhaus, verbunden durch schmale Durchfahrten und gepflasterte Höfe. Viele dieser Flächen sind zu eng oder zu verwinkelt für Fahrzeuge, oft liegen Kellerschächte, Fahrradständer und Mülltonnen mitten im Weg.

  • Kopfsteinpflaster: Wir räumen in Längsrichtung der Steinreihen, damit der Schieber nicht hängen bleibt.
  • Kellerfenster und Lichtschächte: Schnee wird weggeschoben, nicht davor abgelegt, damit kein Schmelzwasser eindringt.
  • Hofdurchfahrten: Ablage in Hofecken oder auf Beeten, nicht in der Durchfahrt selbst.
  • Wege zu den Tonnen: frei bis zum Standplatz, damit die Abfuhr nicht ausfällt.

Wo ganze Innenhöfe zu räumen sind, lohnt ein Blick auf unsere Leistung Hofräumung. In dicht bebauten Altbauquartieren fehlt oft der Platz für größere Mengen; dann besprechen wir mit Ihnen, an welchen Stellen der Schnee lagern darf, ohne Durchgänge oder Rettungswege zu verengen.

Ihre Vorteile bei manueller Schneeräumung mit RAT

Handarbeit lohnt sich überall dort, wo Präzision mehr zählt als Tempo. Was Sie davon konkret haben, zeigen die folgenden zehn Punkte.

  1. 01Hauseingang

    Stufen bis zur Kante geräumt

    Jede Trittfläche wird vollständig freigelegt, auch in den Ecken am Geländer. Gerade an Stufenkanten bleibt bei schneller Arbeit oft ein Wulst stehen, der später zur Stolperfalle wird; bei uns gehört die Kante ausdrücklich zum Auftrag.

  2. 02Barrierefreiheit

    Rampen nutzbar für Rollstühle

    Rampen räumen wir auf ganzer Breite und achten auf freie Übergänge oben und unten. Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen erreichen den Eingang so leichter, auch am frühen Morgen.

  3. 03Belagschutz

    Schonend für Naturstein und Klinker

    Auf empfindlichen Belägen setzen wir Schieber mit Kunststoff- oder Gummikante ein. Das beugt Kratzern und abgeplatzten Kanten vor, in denen sich später Wasser sammelt und gefriert, und hilft, die Treppe über mehrere Winter gepflegt zu halten.

  4. 04Altbau

    Eingespielt in Hinterhöfen und Durchfahrten

    Kopfsteinpflaster, Lichtschächte, Mülltonnen und Fahrradständer gehören in Berliner Altbauhöfen zum Alltag. Unsere Räumkräfte wissen, wohin der Schnee darf und wo er auf keinen Fall abgelegt werden sollte, etwa vor Lichtschächten, Kellertüren oder direkt an der Fassade.

  5. 05Frühstart

    Frühe Tourplanung für Praxen

    Objekte mit Publikumsverkehr am Morgen setzen wir früh in die Tour. Ziel ist, dass Patienten, Kunden oder Bewohner einen geräumten Zugang vorfinden; die Einsatzzeiten legen wir im Vertrag fest.

  6. 06Werkzeugwahl

    Passendes Gerät für jede Stelle

    Stoßschieber für Durchgänge, Besen für Pulverschnee, Schaufel zum Umsetzen: Die Räumkraft entscheidet vor Ort, welches Werkzeug die Fläche am saubersten und am schonendsten freilegt. Dafür führt jedes Team mehrere Geräte mit, statt sich mit einem Universalschieber zu behelfen.

  7. 07Dokumentation

    Jeder Räumgang digital erfasst

    Uhrzeit, Ort und Maßnahme werden nach jedem Einsatz protokolliert. Verwalter und Eigentümer erhalten damit einen Nachweis, der ihnen bei der gesetzlich geforderten Kontrolle des Dienstleisters hilft. Die Belege lassen sich als Monatsbericht abrufen und an Versicherer weitergeben.

  8. 08Versicherung

    Betriebshaftpflicht bei der DEVK

    Personen- und Sachschäden sind pauschal bis 3.000.000 € abgesichert, Vermögensschäden bis 500.000 €. Sollte bei der Arbeit an Treppe oder Fassade etwas beschädigt werden, wickeln wir den Schaden über diese Versicherung ab, nach deren Bedingungen.

  9. 09Nachräumen

    Erneuter Einsatz bei Dauerschnee

    Schneit es weiter, kommt die Räumkraft wieder. Die Einsatzleitung beobachtet die Wetterlage und plant zusätzliche Durchgänge, damit Treppen und Rampen nicht lange zugeschneit bleiben. Im Saisonvertrag ist geregelt, wann diese Durchgänge ohne gesonderten Auftrag erfolgen.

  10. 10Festpreisangebot

    Klare Kosten nach Besichtigung

    Im Anschluss an den kostenlosen Vor-Ort-Termin bekommen Sie ein Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge. Laufende Meter, Treppen und Rampen sind darin einzeln aufgeführt, sodass Sie den Umfang genau nachvollziehen können. Änderungen, etwa eine neue Rampe, passen wir unkompliziert an.

Warum Altbaueigentümer und Praxen in Berlin auf RAT setzen

Kleine Flächen mit großer Unfallgefahr verlangen Sorgfalt statt Routine. Diese fünf Gründe sprechen für unser Team.

Zuhause in den Berliner Kiezen

Unser Sitz liegt in der Kollwitzstraße mitten in Prenzlauer Berg, umgeben von Gründerzeithäusern mit Hinterhöfen und schmalen Durchfahrten. Die Eigenheiten dieser Bebauung kennen wir aus nächster Nähe und berücksichtigen sie in jedem Räumflächenplan, egal in welchem Bezirk Ihr Objekt steht.

Sorgfalt an den kritischen Stellen

Treppen, Rampen und Eingänge sind die häufigsten Unfallorte auf einem Grundstück. Unsere Räumkräfte arbeiten dort besonders gründlich und kontrollieren vor dem Abschluss, ob jede Stufe, jeder Handlauf und jede Schwelle wirklich frei ist. Erst dann wird der Einsatz im Protokoll abgeschlossen und das nächste Objekt der Tour angefahren.

Feste Abläufe statt Zufall

Jedes Objekt hat einen schriftlichen Räumflächenplan mit Reihenfolge und Prioritäten. Auch wenn eine andere Person einspringt, wird nach demselben Schema gearbeitet. Das sorgt für ein einheitliches Vorgehen über die gesamte Saison, auch wenn Personal oder Wetterlage wechseln.

Nachweise für Verwalter und Versicherer

Nach einer Übertragung der Räumpflicht müssen Eigentümer den Dienstleister kontrollieren. Unsere digitalen Protokolle zeigen, wann geräumt wurde, und stehen als Monatsbericht oder Einzelbeleg für Versicherungen und Verwalter zur Verfügung. Das kann eigene Kontrollgänge deutlich vereinfachen; Stichproben bleiben sinnvoll.

Persönlich erreichbar, auch nachts

Sie haben einen festen Ansprechpartner, der Ihr Objekt kennt. Bei Schneefall und Eisbildung ist unsere Einsatzleitung rund um die Uhr erreichbar, sodass sich auch kurzfristige Wünsche wie ein zusätzlicher Räumgang vor einer Veranstaltung nach Absprache einplanen lassen.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
StrReinGFristenTouren darauf geplant
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Sichere Außentreppen am HauseingangRäumen von oben nach unten, Kanten und Handlauf freiWeniger Stürze an der gefährlichsten Stelle
Nutzbare Rampen für Rollstuhl und RollatorVolle Breite, freie Übergänge, ausgekehrte QuerrinnenBarrierefreier Zugang wird erleichtert
Schutz empfindlicher BelägeSchieber mit Kunststoffkante auf Naturstein und KlinkerWeniger Kratzer und Frostschäden am Belag
Ordnung im AltbauhofAblage abseits von Kellerfenstern, Durchfahrt und TonnenWeniger Schmelzwasser am Keller, Abfuhr bleibt erreichbar
Dokumentation jedes EinsatzesDigitales Protokoll nach jedem RäumgangBelege für Kontrollpflicht und Versicherung

Für wen sich der Räumdienst von Hand eignet

Gefragt ist die Handarbeit vor allem bei Objekten mit kleinteiligen Flächen, bei denen jeder Quadratmeter zählt:

  • Hausverwaltungen von Altbauten: Gehweg, Eingang, Hofdurchgang und Mülltonnenweg aus einer Hand.
  • Arztpraxen, Apotheken und Pflegeeinrichtungen: Treppen und Rampen, die zur Öffnung sicher sein müssen.
  • Läden und Gastronomie: Eingangsbereiche, Außenstufen und der Gehweg vor dem Schaufenster.
  • Kitas und Schulen: Wege vom Tor zum Eingang und Zugänge zu Notausgängen.
  • Eigentümer von Reihen- und Einfamilienhäusern: Gehweg, Hauszugang und Garagenvorplatz, wenn sie selbst nicht schippen können oder wollen.

Viele Eigentümergemeinschaften verteilen die Pflicht bisher per Hausordnung auf Mieter. Das funktioniert, solange alle gesund und zu Hause sind. Fällt jemand aus, steht die Gemeinschaft ohne Vertretung da. Ein professioneller Räumdienst mit eigener Vertretungsregelung kann diese Lücke schließen. Hinzu kommt, dass Mieter oft erst nach Arbeitsbeginn oder gar nicht räumen, während das Gesetz eine Frist bis 7 Uhr setzt. Ein fester Tourenplan, der auf diese Frist hin ausgerichtet ist, nimmt viel Unsicherheit aus dem Winter.

Risiken und rechtlicher Rahmen in Berlin

Nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz müssen Anlieger, meist die Eigentümer, Gehwege vor ihrem Grundstück von Schnee räumen. Für private Flächen wie Treppen, Hauszugänge und Höfe ergibt sich eine vergleichbare Pflicht aus der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht. Stürzt jemand auf einer verschneiten Treppe, drohen Schadensersatzforderungen nach § 823 BGB und unter Umständen ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Typische Fehler, die zu Unfällen führen
  • Schnee wird auf die unteren Stufen oder vor die Rampe geschoben
  • Nur ein schmaler Trampelpfad statt der nötigen Wegbreite wird freigelegt
  • Metallschieber zerkratzen Naturstein, in den Riefen sammelt sich Eis
  • Handläufe bleiben vereist, obwohl sie gerade bei Glätte gebraucht werden
  • Nach erneutem Schneefall räumt niemand nach

Wer die Pflicht an eine Firma überträgt, muss diese sorgfältig auswählen und kontrollieren. Unsere digitalen Protokolle erleichtern diese Überwachung, weil sie Uhrzeit und Ort jedes Durchgangs festhalten und bei Bedarf als Beleg vorgelegt werden können. Alle Angaben entsprechen dem aktuellen Stand und ersetzen keine rechtliche Prüfung im Einzelfall.

Eingearbeitete Räumkräfte statt Gelegenheitshelfer

Schnee schippen sieht einfach aus, ist aber körperlich anspruchsvoll. Ein Quadratmeter nasser Neuschnee mit zehn Zentimetern Höhe kann je nach Beschaffenheit deutlich über zehn Kilogramm wiegen. Wer frühmorgens ungeübt und in Eile arbeitet, riskiert Rückenprobleme, Zerrungen oder einen eigenen Sturz.

Unsere eingewiesenen Räumkräfte sind auf diese Arbeit eingestellt. Sie kennen rückenschonende Techniken, tragen rutschfestes Schuhwerk und Warnkleidung und arbeiten nach einer festen Reihenfolge, die im Räumflächenplan steht. Das sorgt für ein gleichbleibendes Ergebnis, auch wenn innerhalb einer Saison mehrere Personen dasselbe Objekt betreuen. Vor dem Abschluss prüft die Räumkraft, ob alle vereinbarten Bereiche frei sind, und erfasst den Einsatz digital mit Uhrzeit und Ort.

Ein typischer Räummorgen im Altbau

Wie die Arbeit konkret aussieht, zeigt ein Beispiel: ein Mietshaus mit Vorderhaus, Seitenflügel und Hinterhaus, sechs Außenstufen am Eingang und einer Rampe zum Fahrradkeller. Es hat ab Mitternacht geschneit, gegen vier Uhr hört der Niederschlag auf.

  1. Die Räumkraft beginnt am Gehweg, weil das Gesetz hier die Frist bis 7 Uhr setzt und dort die meisten Menschen unterwegs sind.
  2. Danach folgt die Außentreppe mit Podest und Handlauf, damit die ersten Bewohner sicher das Haus verlassen können.
  3. Durch die Hofdurchfahrt wird eine Bahn in voller Breite geschoben; der Schnee landet in der vereinbarten Hofecke.
  4. Anschließend werden der Weg zu den Mülltonnen und die Rampe zum Fahrradkeller freigelegt.
  5. Zum Schluss prüft die Räumkraft alle Bereiche, kehrt Reste aus Fugen und erfasst den Einsatz im digitalen Protokoll.

Je nach Schneemenge dauert ein solcher Durchgang unterschiedlich lange. Fällt später erneut Schnee, beginnt die Reihenfolge von vorn. Weil sie im Räumflächenplan steht, arbeitet auch eine Vertretung exakt nach demselben Muster, und die wichtigsten Wege kommen auch dann zuerst an die Reihe. Wie das in einem konkreten Stadtteil aussieht, zeigt beispielhaft die Seite Winterdienst Lübars.

Kosten für das Räumen von Hand

Abgerechnet wird überwiegend nach laufenden Metern als Saisonpauschale. Wie weit der Preis über dem Einstiegssatz liegt, hängt von der Zahl der Stufen, der Länge der Hofwege, dem Belag und der gewünschten Uhrzeit ab. Treppen und Rampen verursachen mehr Aufwand pro Meter als ein gerader Gehweg.

LeistungAbrechnungRichtwert (netto)
Gehweg, Hauszugang, Hofwegepro laufendem Meter und Monat, Saison November bis Märzab 1,80 €
Einzeleinsatz auf Abruf, kleine Flächepro Einsatzab 25 €
Notfall- und Soforteinsatzkurzfristige Disposition außerhalb der TourPreis auf Anfrage
Streumaterial bei kombiniertem Auftraglaut AngebotPreis auf Anfrage
Unverbindliches Rechenbeispiel: Altbau mit Hinterhof
  • Gehweg an der Straße 18 m, Durchfahrt und Hofweg bis zum Hinterhaus 25 m
  • Summe: 43 laufende Meter × ab 1,80 € × 5 Monate = ab 387 € netto pro Saison
  • Verteilt auf 16 Wohnungen sind das rechnerisch ab 24,19 € je Einheit und Winter
  • Stufen, Belag und Einsatzzeit bestimmen, wo der tatsächliche Preis liegt – festgelegt wird er im schriftlichen Angebot.

Eine Arztpraxis, die nur bei Bedarf einen Treppenaufgang räumen lässt, zahlt dagegen pro Einsatz: Bei sechs Einsätzen zu je ab 25 € ergeben sich unverbindlich gerechnet ab 150 € netto im Winter. Welche Variante günstiger ist, hängt von der Zahl der Schneetage ab. Wie sich der Betrag auf Wohnungen umlegen lässt, erklärt der Ratgeber Winterdienst im Mehrfamilienhaus: Kosten pro Wohnung. Verbindlich ist das Festpreisangebot nach der kostenlosen Besichtigung.

Ablauf vom Erstkontakt bis zum Räumgang

  1. Kontakt: Sie schildern uns Objekt, Treppen, Rampen und Hofsituation am Telefon oder per Formular.
  2. Besichtigung: Wir messen Wege aus, zählen Stufen und notieren Belag, Engstellen und Ablagemöglichkeiten.
  3. Räumflächenplan: Reihenfolge und Prioritäten werden festgelegt, etwa Rampe vor Hofweg.
  4. Angebot: Sie erhalten ein transparentes Festpreisangebot in Schriftform, ohne versteckte Zuschläge.
  5. Zugang klären: Bei verschlossenen Höfen übergeben Sie Schlüssel oder Codes.
  6. Einsatz: Bei Schneefall rückt die Räumkraft nach Tourenplan aus und dokumentiert jeden Durchgang.

Am besten erfolgt die Besichtigung im Herbst, wenn Stufen, Kanten und Schächte noch gut zu sehen sind. Ihren Termin vereinbaren Sie über unser Anfrageformular.

Altbauviertel in Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg

In Prenzlauer Berg liegen hinter fast jeder Haustür ein oder mehrere Höfe mit Kopfsteinpflaster und engen Durchfahrten, in die nur Räumkräfte mit Schieber passen. Ähnlich sieht es in Kreuzberg und Friedrichshain aus, wo Seitenflügel und Gewerbehöfe verschachtelt sind. In Friedenau und Schöneberg prägen Vorgärten mit Außentreppen das Straßenbild, im Wedding viele Ladeneingänge mit Stufen. Für all diese Lagen planen wir Touren, bei denen jede Treppe und jeder Durchgang von Hand freigelegt wird.

Häufige Fragen

Wann ist Räumen von Hand sinnvoller als ein Fahrzeug?

Vor allem dann, wenn Fahrzeuge nicht hinkommen oder zu viel Schaden anrichten würden: auf Treppen, Rampen, in schmalen Durchgängen, zwischen Fahrradbügeln oder auf empfindlichen Belägen. Auf vielen Grundstücken kombinieren wir beides. Das Fahrzeug übernimmt die große Fläche, die Räumkraft Treppe, Eingang und Ecken.

Räumen Sie auch Treppen, die nicht direkt am Gehweg liegen?

Ja. Außentreppen zum Hauseingang, Kellerabgänge, Treppen zum Hinterhaus oder zu Terrassen gehören zu unseren typischen Aufgaben. Den genauen Umfang legen wir bei der Besichtigung fest und tragen jede Stufenanlage mit Reihenfolge und Priorität in den objektbezogenen Räumflächenplan ein. So weiß jede Räumkraft, was zum Objekt gehört.

Wohin kommt der Schnee in einem engen Hinterhof?

Wir legen ihn an Stellen ab, an denen er weder Durchgänge, Kellerfenster noch Müllplätze blockiert, etwa in Hofecken oder auf Beeten. Die Ablageplätze besprechen wir vorab mit Ihnen. Wird es nach mehreren Schneefällen zu eng, kann der Schnee aufgeladen und abgefahren werden.

Beschädigt ein Schneeschieber meine Natursteintreppe?

Mit dem richtigen Werkzeug ist das Risiko gering. Auf Naturstein, Klinker und Holz verwenden wir Schieber mit Kunststoff- oder Gummikante und Besen. Metallkanten kommen nur auf robusten Belägen wie Beton oder Asphalt zum Einsatz. So beugen wir Kratzern vor, in denen sich später Wasser sammeln und gefrieren kann.

Was kostet das Räumen eines Hauseingangs mit Treppe?

Die Saisonpauschale gibt es ab 1,80 € je laufendem Meter und Monat. Wer nur bei Bedarf räumen lässt, zahlt für kleine Flächen ab 25 € pro Einsatz. Unverbindlich gerechnet ergeben sechs Einsätze damit ab 150 € netto im Winter. Verbindlich wird der Betrag erst mit unserem Angebot nach dem Vor-Ort-Termin.

Muss ich als Eigentümer weiterhin kontrollieren, ob geräumt wurde?

Nach aktuellem Stand ja. Die Räumpflicht lässt sich übertragen, die Pflicht zur Auswahl und Kontrolle des Dienstleisters bleibt aber beim Eigentümer. Unsere digitalen Protokolle zeigen, wann geräumt wurde, und erleichtern diese Aufgabe erheblich. Einzelfragen sollten Sie rechtlich prüfen lassen.

Räumen Sie auch Rollstuhlrampen vor Arztpraxen?

Ja, barrierefreie Zugänge planen wir mit Vorrang ein. Wir räumen Rampen auf voller Breite, säubern Handläufe und achten darauf, dass am Fuß der Rampe kein Schneewall vom Gehweg liegt. Praxen und Pflegeeinrichtungen setzen wir früh in die Tour und stimmen die Einsatzzeiten im Vertrag auf die Öffnung ab.

Unverbindliche Anfrage

Unverbindliche Anfrage für Ihre Flächen

Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem schriftlichen Angebot für die Saison.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

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RAT · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

Kostenlose Flächenanalyse in allen zwölf Berliner Bezirken, ein schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge und ein digitales Protokoll nach jedem Einsatz – für Hausverwaltungen, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Privat.

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