Ja, wir übernehmen den Winterdienst in Konradshöhe – vom Gehweg bis zur Haustür
Konradshöhe, der kleine Ortsteil zwischen Tegeler Forst und Havel, ist fast vollständig von Einfamilienhäusern, Villen und Wassergrundstücken geprägt. Durchgangsverkehr gibt es kaum, Geschäfte nur wenige. Gerade deshalb fällt hier auf, wenn vor einem Haus nicht geräumt ist: Spaziergänger, Hundehalter und Schulkinder nutzen die ruhigen Straßen als Fußwege, und mancher Gehweg ist nur einen Spaten breit vom Gartenzaun entfernt.
Wir kümmern uns um alles, was ein Eigentümer im Winter sicher halten muss oder will: den öffentlichen Gehweg vor dem Grundstück nach Berliner Straßenreinigungsgesetz, die oft lange Zufahrt zum Haus, Außentreppen, den Weg zur Mülltonne und den Zugang zum Briefkasten. Weil viele Grundstücke tief geschnitten sind und zur Havel hin liegen, planen wir nicht nach Frontmetern allein, sondern sehen uns jeden Weg vorher an. Die Besichtigung ist kostenlos, das Angebot ein Festpreis für die Saison. Unsere Einsatzkräfte streuen auf öffentlichen Gehwegen ausschließlich abstumpfende Mittel, was Gärten, Uferbewuchs und das Wasser schont. Jeder Einsatz wird digital protokolliert, damit Sie auch aus der Ferne sehen, wann vor Ihrem Haus gearbeitet wurde.
Ein Ortsteil aus Gärten, Wasser und Wald
Wer von Tegel über die Ruppiner Chaussee nach Norden fährt und nach Konradshöhe abbiegt, erreicht ein Wohngebiet, das sich wie eine eigene kleine Gemeinde anfühlt. Im Osten schließt der Tegeler Forst an, im Westen bildet die Havel die Grenze, im Süden läuft die Spitze bei Tegelort in den Übergang zum Tegeler See aus. Nach Norden schließt Heiligensee an.
Die Bebauung ist kleinteilig. Neben Villen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stehen Nachkriegshäuser, umgebaute frühere Sommerhäuser und Neubauten auf geteilten Grundstücken. Viele Gärten haben hohe Kiefern, die im Winter Schatten werfen. Am Ufer liegen Bootshäuser, Stege und die Gelände von Wassersportvereinen, die im Winter ruhen, aber erreichbar bleiben müssen.
Für den Winterdienst entsteht daraus ein Muster: kurze Gehwegfronten, dafür lange und oft schmale private Wege, Höhenunterschiede zwischen Straße und Haus, wenig Platz zum Ablagern von Schnee. Mit schwerer Technik kommt man hier selten weiter, und für Räumfahrzeuge auf Gehwegen gelten ohnehin Gewichtsgrenzen nach der Straßenverkehrsordnung. Unsere Teams arbeiten überwiegend mit Schieber, Besen und handgeführter Schneefräse und laden das Streugut für jede Straße vorab auf.
Ruhige Anliegerstraßen und ihre besonderen Pflichten
Die meisten Straßen sind reine Anliegerstraßen mit wenig Verkehr. Für die Räumpflicht ist das nicht gleichgültig: Das Berliner Straßenreinigungsgesetz teilt Straßen in Kategorien ein. In Straßen der Kategorie C können Anlieger nach aktuellem Stand erweiterte Pflichten treffen, die über den Gehweg hinausgehen. Ob Ihre Straße betroffen ist, steht im amtlichen Straßenreinigungsverzeichnis. Unser Ratgeber zur Straßenkategorie C erklärt, was das in der Praxis bedeutet.
Bei der Begehung gleichen wir Ihre Adresse mit dem Verzeichnis ab und nehmen die Pflichtfläche in den Räumplan auf. So vermeiden Sie, dass nur der Gehweg frei ist, während eine Fläche liegen bleibt, für die Sie ebenfalls einstehen müssten. Wo Gehwege fehlen oder nicht befestigt sind, klären wir mit Ihnen, welcher Streifen am Fahrbahnrand für Fußgänger frei bleiben soll.
- Räumbreite auf normalen Gehwegen: mindestens ein Meter
- Schnee nach 20 Uhr: Frist bis 7 Uhr am Folgetag, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr
- Streusalz auf Gehwegen grundsätzlich verboten
- Im Einzelfall rechtlich prüfen lassen, welche Kategorie gilt
Den Gehweg selbst übernehmen wir im Rahmen unserer Gehwegräumung, die Fahrbahnränder auf Wunsch gleich mit.
Lange Zufahrten, Gefälle und Außentreppen
Wie der Name andeutet, ist das Gelände nicht überall flach. Zum Ufer hin fallen Grundstücke teilweise ab, Garagen liegen tiefer als die Straße, Hauseingänge sind über Stufen erreichbar. Wenn tagsüber Schnee antaut und nachts wieder gefriert, bilden sich auf geneigten Pflasterflächen Eisfilme, die mit dem Auto kaum zu bewältigen sind.
Bei Zufahrten mit Gefälle räumen wir zunächst den Fahrstreifen vollständig bis zum Belag und streuen anschließend gröberen Splitt, der auch beim Anfahren Halt gibt. Den Schnee lagern wir hangabwärts so, dass Schmelzwasser nicht über die Zufahrt läuft. Treppen werden Stufe für Stufe von Hand bearbeitet, Handläufe und Podeste eingeschlossen. Wie man Stufen dauerhaft rutschfester macht, lässt sich mit Haftstreifen oder Gitterrosten verbessern, das Räumen ersetzt es aber nicht.
- Zufahrten mit Gefälle zuerst räumen, dann abstumpfen
- Schneehaufen nicht oberhalb von Wegen anlegen
- Garagenvorplätze und Rinnen auf Eisrinnen prüfen
- Stufen mit feinem Splitt streuen, damit nichts ins Haus getragen wird
Für Grundstücke mit besonders langen Wegen ist die Räumung von Einfahrten und Zufahrten die passende Grundlage.
Nähe zur Havel: Reif, Nebel und offene Wasserflächen
Die Lage zwischen Fluss und Forst prägt das Wetter im Kleinen. Über der Havel bildet sich im Frühwinter oft Nebel, solange das Wasser noch wärmer ist als die Luft. Kühlt die Nacht ab, setzt sich die Feuchtigkeit als Reif auf Wegen, Stegen und Treppen ab. Im Forst dagegen hält sich Schnee unter den Kiefern länger als in offenen Lagen der Innenstadt, und auf schattigen Straßen bleibt festgetretener Schnee oft tagelang liegen.
Wir behandeln Grundstücke am Ufer deshalb anders als solche am Waldrand. Am Wasser achten wir auf Reifglätte und streuen früh, im Schatten der Kiefern auf festgetretene Schneereste, die bei einer zweiten Frostnacht zu Eisplatten werden. Streusalz kommt auf öffentlichen Gehwegen ohnehin nicht in Frage, und auf Privatflächen raten wir in Ufernähe ebenfalls davon ab, weil Salz über Rinnen und Boden ins Wasser gelangt.
Wer nicht nur bei Schnee, sondern auch bei überfrierender Nässe abgesichert sein möchte, sollte die Glättebekämpfung als Teil der Saison vereinbaren.
Eigene Regeln gelten für Bootshäuser, Stege und Vereinsgelände am Wasser. Holzbohlen vereisen schneller als Pflaster, und unter einer dünnen Schneeschicht sieht man Spalten und Kanten nicht. Wir räumen solche Flächen nur, wenn sie im Winter tatsächlich genutzt werden, und streuen dann ausschließlich Sand oder Granulat. Wege, die ruhen, sollten sichtbar abgesperrt werden.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Konradshöhe
Kleine Grundstücke mit langen Wegen, Ufernähe und viel Baumbestand stellen eigene Anforderungen. Darauf ist unser Angebot hier zugeschnitten.
- 01Einfamilienhaus
Alles vom Zaun bis zur Tür
Gehweg, Zufahrt, Treppe und der Weg zur Mülltonne laufen in einem Auftrag. Sie müssen nicht selbst entscheiden, welche Fläche bei Schneefall zuerst dran ist, das legt der Räumplan bereits vor der Saison fest.
- 02Handarbeit
Technik passend zu engen Wegen
Schmale Pfade zwischen Hecken und Gartenmauern räumen wir mit Schieber und handgeführter Fräse. So entstehen keine Schäden an Kanten, Beeten oder Zäunen, die schwere Maschinen auf kleinen Grundstücken leicht verursachen würden.
- 03Hanglage
Gefälle sicher im Griff
Geneigte Zufahrten und Garagenvorplätze erhalten gröberen Splitt, der auch beim Anfahren mit dem Auto greift. Den geräumten Schnee lagern wir so, dass Schmelzwasser nicht über die Fahrspur läuft und nachts erneut gefriert.
- 04Gewässerschutz
Ohne Salz nahe am Fluss
Wir streuen abstumpfendes Material und verzichten in Ufernähe auch auf Privatflächen auf Auftaumittel. So werden Gärten, Kiefern und das Havelufer nicht belastet, und wer möchte, bekommt den Splitt im Frühjahr wieder zusammengekehrt.
- 05Abwesenheit
Betreut, auch wenn Sie verreisen
Während Ihrer Abwesenheit rücken wir selbstständig aus und senden Ihnen nach jedem Einsatz das Protokoll. Auffälligkeiten wie herabhängende Äste oder Eiszapfen über dem Eingang melden wir Ihnen umgehend, damit Sie reagieren können.
- 06Straßenkategorie
Pflichtfläche vorab geklärt
Wir gleichen Ihre Adresse mit dem Straßenreinigungsverzeichnis ab. Gelten erweiterte Pflichten, kommen die zusätzlichen Flächen direkt in den Räumplan, und Sie wissen von Anfang an, wofür Sie nach aktuellem Stand verantwortlich sind.
- 07Fristen
Pünktlich vor dem Schulweg
Kinder laufen hier oft über ruhige Wohnstraßen zur Schule. Hat es in der Nacht geschneit, ist Ihr Gehweg in Konradshöhe spätestens um 7 Uhr frei (sonn- und feiertags um 9 Uhr); schneit es weiter, räumen wir mehrmals täglich.
- 08Kostenrahmen
Saisonpreis für kleine Fronten
Auch für 15 oder 20 Meter Gehweg lohnt sich ein fester Vertrag. Sie zahlen eine kalkulierbare Pauschale für die Monate November bis März, ohne dass ein schneereicher Winter nachträglich teurer wird.
- 09Dokumentation
Nachweis für jeden Durchgang
Jeder Einsatz wird mit Uhrzeit und Maßnahme digital festgehalten. Stürzt jemand vor Ihrem Grundstück, können Sie belegen, dass geräumt und gestreut wurde, was im Haftungsfall entscheidend sein kann.
- 10Saisonstart
Vorbereitung schon im Herbst
Vor dem ersten Frost markieren wir Kanten und Hindernisse, prüfen Streugutkisten und auf Wunsch Rinnen und Laubreste. So beginnt die Saison ohne Überraschungen, und beim ersten Schneefall sitzt jeder Handgriff an Ihrem Haus.
Warum Eigentümer am Stadtrand auf feste Partner setzen
Am nördlichen Stadtrand sind die Wege weit und die Grundstücke individuell. Wer hier zuverlässig sein will, muss sie kennen.
Kenntnis jedes einzelnen Grundstücks
Bei kleinteiliger Bebauung gleicht kein Weg dem anderen. Wir dokumentieren bei der Besichtigung Besonderheiten wie Stufen, Kanten, Gefälle und Zugänge, damit jede Einsatzkraft auch im Dunkeln weiß, wo sie räumen muss und wo sie aufpassen sollte.
Gebündelte Touren statt Einzelfahrten
Unsere Routen verbinden die Wohnstraßen zwischen Forst und Havel mit den Nachbarorten. Durch GPS-gestützte Planung sind die Wege zwischen den Grundstücken kurz, sodass auch abgelegene Adressen rechtzeitig vor den gesetzlichen Fristen erreicht werden. Bei Dauerschneefall fahren wir dieselbe Runde mehrfach.
Rücksicht auf Natur und Garten
Wir arbeiten mit umweltschonenden Streumitteln und passen Technik und Menge an die Fläche an. Wir schonen Hecken, Rasenkanten und die Wurzeln der alten Kiefern und suchen für den Schnee Ablageplätze, an denen er bei der Schneeschmelze im Frühjahr keinen stört. Nach der Saison fegen wir liegengebliebenen Splitt auf Wunsch wieder auf.
Verlässlichkeit ohne Nachfragen
Wer einen Vertrag mit uns hat, muss bei Schneefall nicht anrufen. Wir beobachten die Wetterlage, rücken eigenständig aus und melden uns nur, wenn etwas zu klären ist. Viele Eigentümer schätzen genau diese Ruhe in den Wintermonaten.
Klare Kosten von Anfang an
Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie einen Festpreis, der alle vereinbarten Flächen umfasst. Zusätzliche Wünsche wie Laubräumung oder Rinnenkontrolle werden vorab separat ausgewiesen, damit Sie genau wissen, wofür Sie bezahlen. Eine Änderung im Laufe der Saison besprechen wir vorab mit Ihnen.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Lange Wege auf tiefen Grundstücken | Besichtigung jedes Weges vor Vertragsbeginn | Kein Weg wird vergessen |
| Gefälle an Zufahrt und Garage | Vollständig räumen, dann groben Splitt streuen | Sicheres Anfahren auch bei Frost |
| Reifglätte nahe dem Ufer | Frühes Streuen bei Nebel und Feuchte | Trittsichere Wege am Morgen |
| Abwesenheit im Winter | Selbstständiges Ausrücken mit Protokoll | Pflicht erfüllt, auch wenn Sie verreist sind |
| Erweiterte Pflichten nach Straßenkategorie | Abgleich mit dem amtlichen Verzeichnis | Klarheit über die eigene Verantwortung |
Wenn Sie im Winter nicht vor Ort sind
Ein Teil der Häuser wird im Winter nicht dauerhaft bewohnt. Eigentümer verbringen die kalten Monate bei Familie, auf Reisen oder in einer Stadtwohnung. Die Räumpflicht ruht in dieser Zeit nicht. Fällt nachts Schnee und ist der Gehweg morgens nicht geräumt, haftet der Eigentümer für einen Sturz genauso wie bei Anwesenheit. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Im Winterurlaub: Wer räumt vor Ihrem Haus?
Für abwesende Eigentümer richten wir den Auftrag so ein, dass wir selbstständig ausrücken und Sie anschließend über das digitale Protokoll informieren. Auf Wunsch werfen unsere Einsatzkräfte bei jedem Durchgang einen Blick auf auffällige Dinge am Grundstück, etwa einen umgestürzten Ast über der Zufahrt oder einen herabhängenden Eiszapfen über dem Eingang, und melden diese.
- Zugang zum Grundstück: Tor, Schlüssel oder Code
- Wo Streugut gelagert werden darf
- Welche Wege mitbetreut werden sollen
- Wer im Notfall vor Ort ansprechbar ist
Vor dem ersten Schnee: Nadeln, Laub und Rinnen
Unter einer Schneedecke wird jede Schicht aus nassem Laub und Kiefernnadeln zur Rutschfläche. Weil die Gärten hier besonders viel Baumbestand haben, empfehlen wir, Gehwege und Zufahrten im späten Herbst noch einmal freizuräumen. Die Laubbeseitigung lässt sich mit dem Wintervertrag verbinden, sodass derselbe Ansprechpartner zuständig ist.
Auch Dachrinnen und Fallrohre verdienen einen Blick. Sind sie mit Nadeln zugesetzt, läuft Schmelzwasser über den Rand, tropft auf Wege und Treppen und gefriert dort. Eine freie Rinne verhindert Eiszapfen und Eisflächen am Eingang zugleich. Vor dem Saisonstart prüfen wir außerdem, ob Streugutkisten gefüllt sind, ob Gehwegplatten hochstehen und wo Hindernisse wie Pflanzkübel oder niedrige Pfosten unter Schnee verschwinden würden. Solche Stellen markieren wir mit Stäben, damit beim Räumen nichts beschädigt wird und kein Fußgänger stolpert.
Ein letzter Punkt betrifft den Schnee selbst. Auf kleinen Grundstücken mit Hecken und Zäunen fehlt oft der Platz, um größere Mengen abzulegen. Bei der Besichtigung bestimmen wir deshalb die Ablageflächen für den Schnee – weder auf der Fahrbahn noch auf Gullys oder Hydranten und niemals so, dass Nachbarn ihre Ausfahrt nicht mehr nutzen können. Wo der Platz nicht reicht, sprechen wir mit Ihnen über einen Abtransport nach starkem Schneefall.
Preisbeispiel: Wassergrundstück mit langer Zufahrt
Angenommen wird ein Einfamilienhaus auf einem tiefen Grundstück zur Havel: 18 Meter Gehweg an der Straße, eine gepflasterte Zufahrt von 30 Metern bis zur Garage und eine Außentreppe mit sieben Stufen.
| Position | Rechnung | Saison netto |
|---|---|---|
| Gehweg vor dem Grundstück | 18 lfm × 2,00 € × 5 Monate | 180,00 € |
| Zufahrt mit Gefälle | 30 lfm × 2,20 € × 5 Monate | 330,00 € |
| Außentreppe | im Zufahrtspreis enthalten | 0,00 € |
| Gesamt | Saisonpauschale November bis März | 510,00 € |
Für die Zufahrt setzen wir einen etwas höheren Meterpreis an, weil das Gefälle zusätzliches Streugut und Handarbeit am Übergang zur Garage verlangt. Beide Sätze bewegen sich innerhalb des Richtwertkorridors für private Flächen, der monatlich zwischen 1,80 € und 3,00 € pro Meter liegt. Wer nur gelegentlich Hilfe braucht, kann einzelne Einsätze ab 25 Euro abrufen. Die Arbeitskosten für haushaltsnahe Dienstleistungen lassen sich unter Umständen steuerlich geltend machen; das klären Sie am besten mit Ihrer Steuerberatung. Das endgültige Angebot erhalten Sie nach der kostenlosen Besichtigung.
So kommen wir zu Ihnen
- Kontakt: Sie nennen Adresse und die Wege, die betreut werden sollen.
- Besichtigung: Wir gehen Gehweg, Zufahrt und Treppen ab und prüfen die Straßenkategorie.
- Angebot: Festpreis für die Saison oder Abrufvertrag, je nach Nutzung des Hauses.
- Vorbereitung: Markierung von Hindernissen, Absprache zu Zugang und Streugutlager.
- Einsatz: Selbstständiges Ausrücken bei Schnee und Glätte, Touren über die Ruppiner Chaussee gebündelt.
- Bericht: Digitales Protokoll nach jedem Durchgang, auch wenn Sie verreist sind.
Unsere Fahrzeuge kommen von der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg und verbinden die Grundstücke hier mit den Touren im benachbarten Tegel und in Heiligensee. Einen Überblick über den gesamten Bezirk Reinickendorf finden Sie auf der Bezirksseite.
Häufige Fragen
Muss ich auch räumen, wenn vor meinem Haus kein befestigter Gehweg ist?
Auch ohne ausgebauten Gehweg kann eine Pflicht bestehen, einen Streifen für Fußgänger frei zu halten, und in Straßen der Kategorie C gelten nach aktuellem Stand erweiterte Pflichten. Welche Regel für Ihre Adresse greift, zeigt das Straßenreinigungsverzeichnis. Wir prüfen das bei der Besichtigung; im Zweifel sollten Sie die Frage im Einzelfall rechtlich klären lassen.
Was passiert, wenn ich den ganzen Winter verreist bin?
Mit einem Saisonvertrag rücken wir bei jedem Schneefall und bei Glätte selbstständig aus. Nach jedem Einsatz erhalten Sie das digitale Protokoll. Vorher klären wir den Zugang zum Grundstück, den Lagerort für Streugut und eine Kontaktperson für Notfälle. Die Räumpflicht bleibt bei Ihnen, die Ausführung übernehmen wir.
Räumen Sie auch die Zufahrt bis zur Garage?
Ja. Für private Zufahrten gilt dieselbe Abrechnung wie beim Gehweg: pro laufendem Meter und Saisonmonat, in der Regel 1,80 bis 3,00 Euro. Bei Gefälle oder engen Kurven liegt der Satz etwas höher, weil mehr Handarbeit und Streugut nötig sind. Den genauen Preis nennen wir nach der Besichtigung.
Warum streuen Sie kein Salz?
Für Berlins öffentliche Gehwege gilt grundsätzlich ein Streusalzverbot, von dem es nur bei extremer Glätte befristete Ausnahmen geben kann – zugelassen von der Senatsverwaltung. Auf privaten Flächen wäre es erlaubt, doch nahe der Havel und unter alten Bäumen raten wir davon ab, weil Salz Boden, Wurzeln und Gewässer belastet. Splitt und Granulat wirken sofort und schonen die Umgebung.
Kann ich auch nur bei Bedarf anrufen?
Ja, Einzeleinsätze lassen sich auch ohne Saisonvertrag buchen; als Richtwert kostet ein solcher Abruf 25 bis 45 Euro. Bedenken Sie aber, dass Sie dann selbst entscheiden müssen, wann es nötig ist, und die Frist bis 7 Uhr morgens trotzdem gilt. Bei Abwesenheit oder frühem Arbeitsbeginn ist ein Saisonvertrag deshalb meist die sicherere Wahl.