Ja, Hofräumung für Berliner Hinterhöfe – mit persönlichem Ansprechpartner
Gründerzeitblöcke in Prenzlauer Berg, Friedrichshain oder Wedding haben eine eigene Winterlogik. Der Schnee fällt in einen Schacht aus Vorderhaus, Seitenflügel und Quergebäude, die Sonne erreicht den Boden zwischen Dezember und Februar kaum. Was einmal angetaut ist, gefriert über Nacht wieder. Unter Fallrohren und Dachtraufen wachsen Eisplatten, und das alte Kopfsteinpflaster in der Durchfahrt wird bei Frost besonders tückisch. Alles Weitere zu Bezirken, Vertragsarten und Ablauf lesen Sie beim Winterdienst Berlin.
Für die Bewohner sind diese Wege trotzdem täglich unverzichtbar: zum Kinderwagenraum, zum Fahrrad, zum Keller, zum Hauseingang im zweiten Hof. Ein Räumfahrzeug passt durch eine Toreinfahrt von gut zwei Metern Breite selten hindurch, und selbst wenn, wäre der Hof hinter dem nächsten Bogen zu eng zum Wenden. Deshalb arbeiten unsere Einsatzkräfte im Hof fast ausschließlich mit Schieber, Besen und Streuwagen.
Wir nehmen jeden Hof vor der Saison kostenfrei auf: Wie viele Durchgänge gibt es, wo liegen Stufen und Kellerschächte, wo darf Schnee hin, ohne Beete oder Lichtschächte zuzuschütten? Daraus entsteht ein transparentes Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge. Den öffentlichen Gehweg vor dem Haus übernehmen wir auf Wunsch über die Gehwegräumung gleich mit, damit der Weg von der Straße bis zur Wohnungstür in einer Hand liegt.
Leistungsumfang: Vom Torbogen bis zum zweiten Hinterhof
Der Umfang hängt stark von der Hausform ab. Ein Berliner Mietshaus mit zwei Höfen hat andere Schwerpunkte als eine Wohnanlage aus den Zwanzigerjahren mit großem Gartenhof. Diese Tabelle zeigt, welche Flächen wir typischerweise übernehmen:
| Bereich im Hof | Was wir tun | Besonderheit |
|---|---|---|
| Tordurchfahrt | Schnee von Hand räumen, Kopfsteinpflaster abstumpfen | Zugluft lässt Pflaster dort zuerst gefrieren |
| Hauptweg durch den Hof | Durchgehende Gasse räumen und streuen | Verbindet Vorderhaus, Seitenflügel und Quergebäude |
| Eingänge im Hof | Podeste und Stufen freilegen | Häufig ohne Vordach und damit voll verschneit |
| Fahrrad- und Kinderwagenplätze | Zugang und Abstellfläche räumen | Schnee nicht gegen abgestellte Räder schieben |
| Kellerabgänge | Außentreppe und Podest räumen, abstumpfen | Steile Stufen, oft schattig und feucht |
| Bereiche unter Fallrohren | Eisplatten lösen, gezielt nachstreuen | Tropfwasser erzeugt täglich neues Eis |
| Weg zu den Tonnen | Gangbare Spur durch den Hof räumen | Abholung organisieren wir separat, siehe unten |
Für die Strecke vom Tonnenhaus bis zur Straße am Abholtag gibt es einen eigenen, auf die Entsorger abgestimmten Winterdienst an Müllstandplätzen.
Welche Höfe und Eigentümer wir betreuen
In Berlin begegnen uns sehr unterschiedliche Hofsituationen. Allen gemeinsam ist, dass sie für Mieter, Besucher und Lieferdienste begehbar sein müssen:
- Altbau-Mietshäuser mit mehreren Höfen: lange Wege, enge Durchgänge, viele Hauseingänge.
- Eigentümergemeinschaften: gemeinschaftlich genutzte Höfe, deren Pflege per Beschluss geregelt wird.
- Hausverwaltungen mit Bestand in mehreren Bezirken: ein Ansprechpartner und einheitliche Protokolle für alle Objekte. Mehr dazu unter Winterdienst für Hausverwaltungen.
- Gewerbehöfe: Werkstätten, Ateliers und Büros im Hinterhaus, deren Kunden und Beschäftigte durch die Einfahrt kommen.
- Genossenschaftliche Wohnhöfe: großzügige Innenhöfe mit Spielplatz, Wäscheplatz und mehreren Wegen.
- Kleine Häuser mit nur einem Hof: hier lohnt oft auch ein Einsatz auf Abruf.
Ob zwölf oder sechzig Wohneinheiten: Entscheidend für die Planung ist weniger die Größe des Hauses als die Zahl der Durchgänge und Eingänge, die geräumt werden müssen. Ein kleines Haus mit langer Durchfahrt und drei Hofeingängen kann mehr Arbeit machen als ein großer Block mit einem einzigen Zugang. Deshalb zählen wir bei der Besichtigung Meter und Türen, nicht Wohnungen.
- 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
- 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · Frühmorgens nach Räumplan, bei Bedarf mehrmals täglich
- 3AngebotPreis ab 1,80 € pro lfm und Monat (netto) – verbindlich ist das schriftliche Angebot
- 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Schnee und Glätte · Saisonpauschale Nov.–März, kleine Höfe auch auf Abruf
Warum Hinterhöfe im Winter so lange glatt bleiben
Ein Gehweg an der Straße taut nach einem Schneefall meist innerhalb weniger Tage ab. Im Hinterhof kann dieselbe Schneeschicht wochenlang liegen bleiben. Das hat mehrere Gründe:
Schatten durch hohe Brandwände
Bei fünf Geschossen ringsum erreicht die tief stehende Wintersonne den Hofboden praktisch nicht. Tagsüber steigen die Temperaturen dort kaum über den Gefrierpunkt, nachts sinken sie deutlich darunter.
Tropfwasser von Dach und Fallrohr
Schmilzt Schnee auf dem Dach, läuft das Wasser über Rinnen und Fallrohre in den Hof. Ist der Bodenablauf zugefroren, breitet es sich als dünne Schicht aus und gefriert zu einer glatten Fläche, die kaum zu erkennen ist.
Zugluft in Durchfahrten
Toreinfahrten wirken wie ein Kamin. Kalter Wind zieht hindurch und kühlt das Pflaster stärker aus als die offene Hoffläche. Deshalb ist die Durchfahrt häufig die glatteste Stelle des ganzen Grundstücks.
Wer diese Eigenheiten kennt, räumt nicht nur nach Schneefall, sondern kontrolliert auch an trockenen Frosttagen die bekannten Problemstellen. Genau diese Kontrollen fehlen, wenn Mieter im Wechsel räumen: Bei sichtbarem Schnee greift jeder zur Schaufel, eine dünne Eisschicht in der Durchfahrt bemerkt dagegen oft erst derjenige, der darauf ausrutscht. Unsere ortskundigen Einsatzkräfte kennen die kritischen Punkte jedes betreuten Hofs aus der Begehung.
Was ohne geregelten Hofdienst passieren kann
In vielen Häusern gilt noch eine Hausordnung, nach der Mieter abwechselnd räumen sollen. In der Praxis funktioniert das selten zuverlässig: Wer früh zur Arbeit muss, verreist ist oder krank wird, fällt aus, und der Hof bleibt liegen.
- Stürze auf dem Weg zum Hinterhaus, besonders bei älteren Bewohnern und Eltern mit Kinderwagen
- Festgetretener Schnee, der sich zu einer harten Eisschicht verdichtet und nur noch mühsam zu lösen ist
- Paketboten und Pflegedienste, die den zweiten Hof meiden
- Streit unter Mietparteien über Zuständigkeiten und Ausfälle
- Beschwerden bei der Verwaltung und Mietminderungsforderungen wegen unzugänglicher Wege
- Haftungsfragen für Eigentümer und Verwaltung nach einem Unfall
Wie sich die Pflichten in einem Mehrfamilienhaus fair und praktikabel verteilen lassen, beschreibt unser Ratgeber zum Räumplan im Mehrfamilienhaus. Viele Eigentümer entscheiden sich nach einem schwierigen Winter dafür, den Hof komplett an einen Dienstleister zu geben.
Rechtlicher Rahmen und Kostenumlage für Wohnhöfe
Der Innenhof ist privates Grundstück. Für ihn gilt nicht das Berliner Straßenreinigungsgesetz, sondern die allgemeine Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers gegenüber Mietern, Besuchern und Dienstleistern. Nach aktueller Rechtsprechung sind Wege, die regelmäßig genutzt werden, in der Regel ab etwa 7 Uhr bis etwa 20 Uhr begehbar zu halten.
Die Pflicht lässt sich auf eine Fachfirma übertragen. Der Eigentümer oder die Verwaltung muss den Dienstleister aber sorgfältig auswählen und gelegentlich kontrollieren, ob er seine Arbeit erledigt. Unsere digitalen Einsatzprotokolle erleichtern diese Kontrolle.
- Kosten für Schneeräumung und Streuen sind als Betriebskosten umlagefähig, wenn der Mietvertrag dies vorsieht.
- Je nach Vertrag erfolgt die Umlage unter § 2 Nr. 8 BetrKV oder über die Hauswartkosten nach Nr. 14.
- Details erläutert unser Ratgeber Winterdienst in den Nebenkosten.
Ob Ihre Mietverträge eine Umlage zulassen und wie eine Hausordnung wirksam formuliert ist, sollte im Einzelfall rechtlich geprüft werden. Wir geben hier einen Überblick nach aktuellem Stand, keine Rechtsberatung.
Ihre Vorteile bei der Hofräumung durch RAT
Im Innenhof zeigt sich, ob ein Winterdienst Berliner Altbauten wirklich kennt. Diese zehn Punkte machen für Bewohner und Verwaltung den Unterschied.
- 01Altbau-Know-how
Abläufe für Durchfahrten und Seitenflügel
Wir kennen die typische Abfolge aus Vorderhaus, Seitenflügel und Quergebäude. Jeder Weg vom Tor bis zum hintersten Eingang wird durchgehend geräumt, auch wenn er durch zwei oder drei Höfe führt.
- 02Handarbeit
Präzise Räumung ohne schweres Gerät
In engen Höfen arbeiten unsere geschulten Einsatzkräfte mit Schieber, Besen und Stoßeisen. Das schont Pflaster, Beeteinfassungen und abgestellte Fahrräder und vermeidet Motorenlärm am frühen Morgen.
- 03Problemstellen
Gezielte Kontrolle unter Fallrohren
Bereiche unter Dachrinnen und Fallrohren vereisen auch ohne Neuschnee wiederholt. Wir prüfen sie bei Frost gezielt und streuen nach, wenn sich Tropfeis auf dem Hofweg bildet.
- 04Fahrradplätze
Zugang zu Rädern und Kinderwagen
Fahrradständer und Kinderwagenplätze gehören zum Alltag im Hof. Wir räumen Zugänge und Abstellflächen frei, ohne Schnee gegen geparkte Räder zu schieben, sodass Bewohner morgens ohne Umwege losfahren können.
- 05Umlagefähig
Abrechnung passend zur Nebenkostenabrechnung
Auf Wunsch schlüsseln wir den Angebotspreis so auf, dass Sie ihn sauber in die Betriebskostenabrechnung übernehmen können. Das erleichtert die Umlage auf die Mietparteien und beugt Rückfragen bei der Abrechnungsprüfung vor.
- 06Einsatznachweis
Digitale Protokolle für die Verwaltung
Jeder Einsatz im Hof wird mit Zeitpunkt und Maßnahme dokumentiert. Verwaltungen können ihre Kontrollen damit nachvollziehbar dokumentieren und haben bei einem Unfall Unterlagen zur Hand, die beim Nachweis helfen.
- 07Pflanzenschutz
Abstumpfende Mittel statt Salz
Wir verwenden umweltschonende Streumittel wie Splitt und Granulat. Das schont Hofbäume, Rasenflächen und Beete, und Hunde aus dem Haus laufen nicht über aggressive Salzlauge. Auch Natursteinstufen und altes Pflaster werden geschont.
- 08Schneeablage
Feste Ablageflächen statt wachsender Wälle
Wo der Schnee hin darf, legen wir vor der Saison fest. Lichtschächte, Kellerfenster und Hauseingänge sparen wir dabei aus, und bei Platzmangel organisieren wir nach Absprache den Abtransport vom Grundstück.
- 09Erreichbarkeit
Direkter Draht bei Mieterbeschwerden
Meldet ein Mieter eine glatte Stelle, kann die Verwaltung uns direkt erreichen. Rund um die Uhr sind wir bei Schnee und Eis für Ihre Höfe einsatzbereit; wann ein Team vor Ort sein kann, sagen wir Ihnen beim Anruf.
- 10Gesamtbestand
Mehrere Häuser mit einheitlichem Standard
Verwaltungen mit Häusern in verschiedenen Bezirken erhalten für alle Höfe dieselben Abläufe und Protokolle. Wie das für Vermieter mit kleinerem Bestand aussieht, steht beim Winterdienst für Vermieter.
Was Hausverwaltungen in Berlin bei RAT erwartet
Verwaltungen brauchen einen Dienstleister mit klaren Abläufen. Darauf können Sie sich bei uns einstellen.
Sitz mitten im Altbaugebiet
Unser Betrieb liegt in der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg, mitten in einem dicht bebauten Altbauquartier. Enge Toreinfahrten, mehrere Höfe hintereinander und schattige Hofwege gehören für uns zum Alltag, nicht zur Ausnahme. Die umliegenden Kieze mit ihren Hofsituationen kennen wir deshalb aus nächster Nähe.
Kostenlose Hofaufnahme vor Vertragsbeginn
Bevor ein Angebot entsteht, sehen wir uns jeden Hof an. Sie erhalten eine realistische Einschätzung der Wege, Problemstellen und Ablageflächen und ein Festpreisangebot, das auf diesem konkreten Grundstück beruht und nicht auf Schätzungen. Für Sie entsteht dadurch keinerlei Verpflichtung.
Weniger Ärger mit Hausordnung und Mietern
Wenn ein Fachbetrieb räumt, entfällt der Streit über verpasste Räumtage und vertretende Nachbarn. Mieter wissen, wer den Hof betreut, und die Verwaltung muss seltener Beschwerden über ausgefallene Dienste schlichten. Das entlastet besonders in schneereichen Wochen.
Nachweise für die Verwaltung
Digitale Einsatzprotokolle zeigen, wann geräumt und gestreut wurde. Kommt es trotz allem zu einem Sturz im Hof, helfen sie beim Nachweis, dass die Verwaltung ihre Pflichten organisiert und überwacht hat. Die Protokolle stellen wir auf Anfrage bereit, auch rückwirkend für die ganze Saison.
Abgesichert und erreichbar
Bei Personen- und Sachschäden greift die Betriebshaftpflicht von RAT Gebäudeservice bei der DEVK mit pauschal 3.000.000 € – auch für die Arbeit in Ihren Höfen. Ein fester Ansprechpartner ist während der Saison direkt erreichbar, auch bei Fragen zur Abrechnung oder zu Änderungen im Leistungsumfang während des Winters.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Durchgehende Gasse vom Tor bis Quergebäude | Räumreihenfolge vom Hauptweg zu den Nebenwegen | Hauptweg zu den Eingängen zuerst geräumt |
| Weniger Eis unter Fallrohren | Gezielte Kontrolle und Nachstreuen bei Frost | Tropfeis auf dem Hofweg wird gezielt abgestumpft |
| Geräumte Kellerabgänge und Hofeingänge | Stufen und Podeste von Hand freigelegt | Geringeres Sturzrisiko an steilen Treppen |
| Geordnete Schneeablage im engen Hof | Ablageflächen vorab festgelegt, Abtransport bei Bedarf | Lichtschächte und Wege sind als Ablage tabu |
| Saubere Umlage der Kosten | Festpreisangebot mit Aufschlüsselung für die Abrechnung | Klare Betriebskosten für Mieter |
Werkzeug und Vorgehen in engen Höfen
Im Hinterhof zählt Präzision mehr als Schlagkraft. Unsere eingespielten Teams räumen mit breiten Schiebern, schmalen Schaufeln für Treppen und harten Besen für Restschnee auf Pflaster. Eisplatten unter Fallrohren lösen sie mit Stoßeisen, ohne Fugen oder Steine herauszubrechen. Wie wir manuell arbeiten, zeigt die Seite zur manuellen Schneeräumung.
Reihenfolge der Räumung
Zuerst entsteht eine durchgehende Gasse von der Toreinfahrt bis zum hintersten Eingang. Danach folgen Seitenwege zu Fahrrädern, Kellern und Nebeneingängen, zuletzt die Ränder. So ist der wichtigste Weg zuerst nutzbar, auch wenn an den Rändern noch weitergearbeitet wird.
Streumittel für Pflaster und Platten
Auf Kopfsteinpflaster und Betonplatten streuen wir abstumpfend mit Splitt oder Granulat. Vor Hauseingängen bevorzugen wir feines Granulat, damit weniger Material ins Treppenhaus getragen wird. Für Stufen an Hauseingängen und Kellerabgängen gelten zusätzliche Anforderungen, die wir beim Winterdienst an Treppen und Eingängen ausführlich beschreiben.
Fahrräder, Mülltonnen und Kinderwagen räumen wir nicht weg, sondern arbeiten um sie herum. Wir achten darauf, Schnee nicht vor Kellerfenstern, Lichtschächten oder Beeten mit empfindlicher Bepflanzung abzulegen.
Wohin mit dem Schnee, wenn der Hof keinen Platz hat?
In großzügigen Wohnhöfen gibt es Rasenflächen oder Beete, auf denen Schnee bis zum Tauwetter liegen kann. In dicht bebauten Altbauhöfen fehlt dieser Platz. Häufen wir den Schnee an der Brandwand an, verengt sich der Hof Woche für Woche, und beim Tauen läuft das Wasser über den gerade geräumten Weg.
Wir legen deshalb bei der Besichtigung fest, wo Schnee abgelegt werden darf:
- Flächen, die nicht begangen werden und keine Lichtschächte haben
- Stellen mit Gefälle weg von Wegen und Hauseingängen
- Bereiche, in denen Schmelzwasser einen funktionierenden Ablauf erreicht
Auf den öffentlichen Gehweg oder die Fahrbahn darf der Hofschnee nicht geschoben werden. Welche Möglichkeiten es gibt, fasst der Ratgeber Wohin mit dem Schnee? zusammen. Reicht der Platz nach starkem Schneefall nicht mehr aus, laden wir den Schnee auf und fahren ihn über den Schneeabtransport vom Grundstück. Die Kosten dafür besprechen wir vorab, damit Sie den Aufwand kennen, bevor gefahren wird.
Preise für den Winterdienst im Innenhof
Gehwege, Hofwege und Durchfahrten berechnen wir nach laufenden Metern der zu räumenden Strecke. Für die Hofräumung setzen wir als Richtwert ab 1,80 € je laufenden Meter und Monat an; berechnet wird eine Saisonpauschale für die Monate November bis März. Diese Punkte beeinflussen, wie hoch der Preis für Ihren Hof ausfällt:
- Anzahl der Höfe und Durchgänge
- Zahl der Stufen, Podeste und Kellerabgänge
- Pflasterart: Kopfsteinpflaster erfordert mehr Handarbeit als glatte Platten
- Platz für Schnee oder Bedarf an Abtransport
- Gewünschte Uhrzeit des ersten Einsatzes
| Leistung | Richtwert (netto) | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Saisonpauschale Hofwege | ab 1,80 € pro lfm und Monat | Mietshäuser, Wohnanlagen, Gewerbehöfe |
| Einsatz auf Abruf | ab 25 € pro Einsatz | Kleine Höfe mit kurzen Wegen |
| Soforteinsatz | Preis auf Anfrage | Plötzliches Glatteis ohne Vertrag |
| Streumaterial | nach Verbrauch, Preis auf Anfrage | Splitt, Granulat, Sand |
Unverbindliches Rechenbeispiel: Altbau mit zwei Höfen
Ein Haus in Prenzlauer Berg hat eine Durchfahrt von 12 m, einen Hofweg zum Seitenflügel von 18 m und einen Weg durch den zweiten Hof zum Quergebäude von 10 m – zusammen 40 lfm. Mit dem Satz von ab 1,80 € pro lfm und Monat ergibt das 40 × ab 1,80 € × 5 Monate = ab 360 € netto pro Saison. Auf 24 Wohnungen umgelegt sind das ab 15 € je Einheit und Winter. Kopfsteinpflaster, Stufen oder ein früher Einsatzbeginn können den Betrag erhöhen. Ein verbindliches Festpreisangebot erhalten Sie nach der kostenlosen Besichtigung über unsere Angebotsanfrage. Wer in dieser Gegend ein Objekt hat, findet mehr unter Winterdienst Falkenberg.
In fünf Schritten zum betreuten Hof
Für Verwaltungen und Eigentümer soll die Umstellung möglichst wenig Aufwand bedeuten. So gehen wir vor:
- Kontakt: Sie schicken uns Adresse, Zahl der Höfe und Hauseingänge – gern mit ein paar Fotos.
- Hofbegehung: Wir messen Wege aus, markieren Problemstellen unter Fallrohren und legen Schneeablageflächen fest.
- Angebot und Vertrag: Sie erhalten ein Festpreisangebot für die Saison, auf Wunsch aufgeschlüsselt für die Nebenkostenabrechnung.
- Zugang: Wir klären Schlüssel oder Türcodes für Haustür und Hoftor; die Mieter informieren Sie am besten per Aushang über den neuen Dienstleister.
- Winterbetrieb: Wir räumen und streuen nach Wetterlage, kontrollieren Problemstellen und protokollieren jeden Einsatz digital.
Fällt im Laufe des Winters etwas auf, etwa ein neu entstandener Eiszapfen über dem Hofweg oder ein defekter Ablauf, melden wir es Ihrem Ansprechpartner, damit Sie reagieren können.
Typische Versäumnisse im Hof – und eine Checkliste für Eigentümer
Bei Hofbegehungen vor der Saison fallen uns immer wieder dieselben Punkte auf. Viele davon kosten im Winter Zeit und Nerven, lassen sich aber schon im Herbst beheben:
- Verstopfte Hofabläufe: Laub und Splitt aus dem Vorjahr verschließen den Gully, Tauwasser kann nicht abfließen und gefriert auf dem Weg.
- Fahrräder kreuz und quer im Hof: Ohne feste Abstellfläche lässt sich keine durchgehende Gasse räumen.
- Defekte Hofbeleuchtung: Im Dunkeln sind Eisflächen am Kellerabgang nicht zu erkennen.
- Kein Streugut im Haus: Zwischen zwei Einsätzen fehlt Mietern die Möglichkeit, eine akute Stelle selbst abzustumpfen.
- Unklare Zuständigkeit zwischen Hausmeister und Winterdienst: Jeder verlässt sich auf den anderen, und am Ende räumt niemand.
- Hofabläufe und Rinnen von Laub befreit?
- Abstellbereich für Fahrräder und Kinderwagen eindeutig markiert?
- Beleuchtung in Durchfahrt, Hof und an Kellertreppen geprüft?
- Streugutkiste an zentraler Stelle aufgefüllt?
- Mieter per Aushang über den neuen Dienstleister informiert?
- Schlüssel oder Code für Tor und Haustür übergeben?
Haben Sie diese Punkte geklärt, kann die Betreuung vom ersten Schneetag an reibungslos laufen.
Hinterhöfe in Pankow, Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg
Besonders gefragt ist unser Hofdienst in den Gründerzeitvierteln. In Prenzlauer Berg, wo unser Betrieb sitzt, prägen Häuser mit zwei und drei Höfen ganze Straßenzüge. Ähnlich dicht bebaut sind Kreuzberg mit seinen Gewerbehöfen und Remisen sowie der Wedding mit langen Seitenflügeln. Auch in Friedrichshain, Moabit, Schöneberg und Neukölln räumen wir schattige Innenhöfe und schmale Durchfahrten. Größere Wohnhöfe der Zwanzigerjahre mit Spielplatz und Wäscheplatz betreuen wir zum Beispiel in Lichtenberg und Steglitz.
Alle 12 Bezirke
- Reinickendorf
- Neukölln
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Mitte
- Marzahn-Hellersdorf
- Lichtenberg
- Spandau
- Pankow
- Treptow-Köpenick
- Tempelhof-Schöneberg
- Steglitz-Zehlendorf
Ortsteile, in denen wir oft unterwegs sind
- Dahlem
- Wedding
- Blankenburg
- Mahlsdorf
- Biesdorf
- Niederschöneweide
- Kaulsdorf
- Altglienicke
- Steglitz
- Westend
- Hakenfelde
- Haselhorst
- Stadtrandsiedlung Malchow
- Köpenick
Flächenanalyse in jedem Bezirk kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Ist der Hinterhof genauso zu räumen wie der Gehweg?
Rechtlich gelten unterschiedliche Grundlagen. Der öffentliche Gehweg fällt unter das Berliner Straßenreinigungsgesetz, der Innenhof unter die allgemeine Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers. Praktisch müssen aber auch Hofwege, die Mieter und Besucher regelmäßig nutzen, nach aktuellem Stand in der Regel tagsüber sicher begehbar sein. Den Einzelfall sollten Sie rechtlich prüfen lassen.
Kommen Sie auch durch sehr schmale Toreinfahrten?
Ja. Wir arbeiten im Hof überwiegend von Hand und bringen Schieber, Besen, Stoßeisen und Streuwagen zu Fuß durch die Einfahrt. Maschinen setzen wir nur ein, wenn der Hof groß genug ist und kein Schaden an Pflaster, Bepflanzung oder abgestellten Fahrrädern droht.
Können die Kosten auf die Mieter umgelegt werden?
Kosten für Schneeräumung und Streuen sind als Betriebskosten umlagefähig, wenn der Mietvertrag das vorsieht. Je nach Vertrag erfolgt das unter Straßenreinigung oder über die Hauswartkosten. Wir stellen den vereinbarten Preis auf Wunsch so dar, dass er sich sauber in die Abrechnung übernehmen lässt.
Mit welchen Kosten rechnet ein typischer Altbauhof?
Für jeden laufenden Meter Hofweg oder Durchfahrt veranschlagen wir monatlich ab 1,80 €. Unverbindlich gerechnet ergeben 40 lfm über fünf Monate ab 360 € netto pro Saison, bei 24 Wohnungen also ab 15 € je Einheit. Verbindlich ist das Festpreisangebot nach der kostenlosen Hofbegehung.
Räumen Sie auch den Weg zu den Mülltonnen?
Ja, eine gangbare Spur zum Tonnenplatz gehört zum Hofdienst. Wenn die Entsorger die Behälter am Abholtag über einen längeren Weg zur Straße rollen, ist zusätzlich ein auf die Abholtermine abgestimmter Einsatz sinnvoll. Diesen bieten wir als eigene, separat vereinbarte Leistung an.
Wer ist zuständig, wenn ein Mieter im Hof stürzt?
Grundsätzlich trägt der Eigentümer die Verkehrssicherungspflicht. Hat er sie wirksam an einen Fachbetrieb übertragen und diesen mit der gebotenen Sorgfalt ausgewählt und kontrolliert, kann das sein Haftungsrisiko senken; die Pflicht zur Überwachung bleibt aber bei ihm. Unsere digitalen Einsatzprotokolle helfen, den Ablauf nachzuweisen. Im Ernstfall sollte die Situation rechtlich geprüft werden; wir geben hier keine Rechtsberatung.
Wie früh am Morgen räumen Sie im Hof?
Wir richten uns danach, wann die ersten Bewohner das Haus verlassen. Wir planen die Tour so, dass der Hauptweg möglichst vor dem Berufsverkehr geräumt ist; die Einsatzzeiten stehen im Vertrag. Bei anhaltendem Schneefall kommen wir im Laufe des Tages erneut, und an Frosttagen ohne Neuschnee kontrollieren wir die bekannten Eisstellen unter Fallrohren und in Durchfahrten.