Berliner Bezirk

Winterdienst in Treptow-Köpenick gesucht?

Kein Berliner Bezirk ist größer, keiner hat mehr Wald und Wasser. Zwischen dem Treptower Park und der Südspitze bei Schmöckwitz liegen Altbaustraßen, Forschungscampus, Großsiedlungen, Villen am Ufer und Häuser mitten im Wald. Wir planen den Winterdienst hier nach Gebieten, damit jede Fläche zur richtigen Zeit geräumt und gestreut ist.

  • Touren nach Gebiet geplant
  • Ufer und Brücken im Blick
  • Für Gewerbe, Verwaltung und Privat

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Mitarbeiter räumt am Morgen den Gehweg einer Altstadtstraße mit Kopfsteinpflaster und Läden
In historischen Straßen mit Kopfsteinpflaster räumen wir von Hand, damit der Belag unbeschädigt bleibt und Kunden sicher zu den Läden kommen.

Ja, wir sind in ganz Treptow-Köpenick im Einsatz – mit GPS-geplanten Touren und digitalem Nachweis

Wer im Südosten Berlins Flächen betreut, hat es mit einem Bezirk zu tun, der eher einer eigenen Stadt gleicht. Auf rund 168 Quadratkilometern liegen fünfzehn Ortsteile, die sich kaum ähneln: gründerzeitliche Mietshäuser an der Spree, ehemalige Industrieareale in Schöneweide, die Wissenschaftsstadt in Adlershof, Plattenbauviertel, Gartenstädte, Fischerdörfer und Villenkolonien an Dahme und Müggelsee. Dazwischen erstrecken sich große Wälder und zahlreiche Gewässer.

Für den Winterdienst heißt das: Eine Standardlösung gibt es nicht. Ein Ladeninhaber in der Altstadt braucht einen geräumten Gehweg vor Geschäftsöffnung, ein Laborbetrieb am Forschungsstandort eine freie Zufahrt zu jeder Uhrzeit, eine Eigentümerin am Seeufer jemanden, der den Weg zum Haus auch bei Nebel und Reif im Blick behält. RAT Winterdienst plant deshalb nach Gebieten: Die Ortsteile an der Spree bilden eine Tour, die Forschungs- und Gewerbestandorte eine zweite, die wasser- und waldreichen Ortsteile im Süden und Osten eine dritte. Alle Einsätze werden GPS-gestützt geplant und digital protokolliert. Im ganzen Bezirk streuen wir ohne Tausalz; bevor Sie ein Angebot bekommen, erfassen wir jede Fläche kostenlos und legen dann einen Saisonfestpreis fest.

Lage von Treptow-Köpenick im Berliner StadtgebietWinterdienst MitteWinterdienst Friedrichshain-KreuzbergWinterdienst PankowWinterdienst Charlottenburg-WilmersdorfWinterdienst SpandauWinterdienst Steglitz-ZehlendorfWinterdienst Tempelhof-SchönebergWinterdienst NeuköllnWinterdienst Treptow-KöpenickWinterdienst Marzahn-HellersdorfWinterdienst LichtenbergWinterdienst ReinickendorfMitteFriedrichsh.-KreuzbergPankowCharlottenb.-WilmersdorfSpandauSteglitz-ZehlendorfTempelhof-SchönebergNeuköllnTreptow-KöpenickMarzahn-HellersdorfLichten-bergReinicken-dorfWinterdienst Alt-TreptowAlt-TreptowWinterdienst PlänterwaldPlänterwaldWinterdienst BaumschulenwegBaumschulenwegWinterdienst JohannisthalJohannisthalWinterdienst NiederschöneweideNiederschöneweideWinterdienst AltglienickeAltglienickeWinterdienst AdlershofAdlershofWinterdienst BohnsdorfBohnsdorfWinterdienst OberschöneweideOberschöneweideWinterdienst KöpenickKöpenickWinterdienst FriedrichshagenFriedrichshagenWinterdienst RahnsdorfRahnsdorfWinterdienst GrünauGrünauWinterdienst MüggelheimMüggelheimWinterdienst SchmöckwitzSchmöckwitz
Lage im Stadtgebiet. Der Bezirk bildet den Südosten Berlins und grenzt an Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf sowie an Brandenburg. Spree und Dahme, die S-Bahn-Knoten in Schöneweide und die Autobahn A113 gliedern ihn. Für die Tourenplanung teilen wir ihn in die innenstadtnahen Ortsteile, die Forschungs- und Gewerbestandorte und die wasserreichen Randlagen.

Fünfzehn Ortsteile im Überblick

Die Ortsteile des Bezirks lassen sich grob in vier Gruppen einteilen, die im Winter jeweils eigene Anforderungen stellen.

Innenstadtnah an der Spree

Alt-Treptow grenzt an Kreuzberg und Neukölln und ist von gründerzeitlicher Blockbebauung, dem Treptower Park und Bürohäusern an der Spree geprägt. Südöstlich schließt Plänterwald mit Wohnsiedlungen am Waldrand und dem früheren Spreepark an. In Baumschulenweg wechseln sich Altbauten, Nachkriegsbauten und Kleingärten ab; Wohnstraßen und die Wege zum S-Bahnhof stehen hier im Vordergrund.

Industrie, Forschung und Neubau

Niederschöneweide und Oberschöneweide liegen sich an der Spree gegenüber und sind von ihrer Industriegeschichte geprägt; in den alten Fabrikbauten arbeiten heute Hochschule, Kreative und Gewerbe. Adlershof ist mit Wissenschafts- und Technologiepark, Universitätscampus und Medienstandort einer der großen Arbeitsorte der Stadt. Im benachbarten Johannisthal sind auf dem ehemaligen Flugfeld neue Wohnquartiere rund um einen Landschaftspark entstanden.

Siedlungen im Süden

Altglienicke verbindet Einfamilienhausgebiete mit einem Plattenbauviertel und grenzt an das Umland am Flughafen. In Bohnsdorf befindet sich die Gartenstadt Falkenberg, die zu den als UNESCO-Welterbe ausgezeichneten Siedlungen der Berliner Moderne zählt; im übrigen Ortsteil bestimmen Siedlungshäuser das Bild.

Altstadt, Seen und Wald

Köpenick mit Altstadt, Schlossinsel, Geschäftsstraßen und großen Wohnvierteln ist das Zentrum des Bezirks. Friedrichshagen am Nordufer des Müggelsees lebt von seiner Geschäftsstraße und Villen. Rahnsdorf mit Wilhelmshagen, Hessenwinkel und den Kanälen von Neu-Venedig liegt am östlichen Stadtrand. Grünau ist für Regattastrecke und Villen an der Dahme bekannt, Müggelheim ist ein Dorf zwischen Wald und Wasser, und Schmöckwitz bildet mit seinen Seen und Inseln die Südspitze Berlins.

Wasser, Wald und Hanglagen: ein eigenes Winterklima

Spree, Dahme, Müggelsee, Langer See, Seddinsee und Zeuthener See bestimmen das Bild im Südosten. Der Müggelsee ist der größte See Berlins, die Müggelberge an seinem Südufer bilden die höchste natürliche Erhebung der Stadt. Diese Landschaft hat Folgen für den Winterdienst, die man in der Innenstadt kaum kennt.

Über den Gewässern entsteht in klaren Nächten Nebel, der sich an Ufer- und Waldwegen als Reif oder gefrierender Nebel absetzt. Wege können dann vereisen, ohne dass Niederschlag gefallen ist. In den Wäldern bleibt der Boden im Schatten der Bäume länger gefroren, Schnee taut dort später und gefriert abends schneller wieder. Wer in einer Waldsiedlung wohnt, hat deshalb oft eine längere Glätteperiode als der Nachbar in einer offenen Straße.

Zahlreiche Brücken über Spree, Dahme und Kanäle kommen hinzu. Weil kalte Luft auch unter der Fahrbahn entlangstreicht, gefrieren Brücken deutlich eher als Straßen, die auf dem Erdreich liegen. Anlieger an Brückenauffahrten und Uferpromenaden sollten mit erhöhter Glättegefahr rechnen. Warum gerade diese Stellen so tückisch sind, beschreibt unser Ratgeber zu typischen Glätte-Gefahrenstellen.

In Hanglagen rund um die Müggelberge und an Ufergrundstücken mit Gefälle zum Wasser spielt außerdem die Topografie eine Rolle. Einfahrten mit Steigung, Außentreppen und Wege zum Steg sind nach Eisregen besonders tückisch. Wir planen für solche Lagen zusätzliche Kontrollfahrten und streuen Gefällestrecken mit grobem, kantigem Material. Wo Laub und Nadeln unter dem Schnee liegen, räumen wir besonders gründlich, weil diese Schicht unter einer dünnen Eisdecke kaum zu erkennen ist und den Weg zusätzlich rutschig macht.

Altstadt, Kopfsteinpflaster und Geschäftsstraßen

Die Altstadt auf der Insel zwischen Spree und Dahme, die Bahnhofstraße als wichtigste Einkaufsstraße im Zentrum des Bezirks, die Bölschestraße in Friedrichshagen und die Gründerzeitstraßen in Alt-Treptow haben eines gemeinsam: viel Fußverkehr auf engem Raum. Wo viel gelaufen wird, reicht der eine Meter aus Wohnstraßen nicht: Für Geschäfts- und Hauptverkehrsstraßen sind nach aktuellem Stand in vielen Fällen 1,5 Meter Räumbreite vorgesehen.

Eine Besonderheit ist der Belag. In historischen Straßen liegt oft Kopfsteinpflaster oder Mosaikpflaster mit tiefen Fugen. Ein Räumschild bleibt darin hängen, Schnee setzt sich in den Fugen fest und gefriert zu einer unebenen Eisschicht. Hier räumen wir überwiegend von Hand, mit Schiebern und harten Besen, und streuen feinen Splitt, der sich in die Fugen legt und Halt gibt.

Für Läden und Gastronomie
  • Gehweg vor Ladenöffnung geräumt, bei Schneefall tagsüber nachgeräumt
  • Durchgänge im Schneewall an der Bordsteinkante für Kunden und Lieferanten
  • Streugut, das nicht an Schuhsohlen in den Verkaufsraum getragen wird
  • Außenbereiche und Aufsteller bleiben unbeschädigt

Wer im Erdgeschoss nur Mieter ist, sollte vor dem ersten Frost im Mietvertrag nachsehen, welche Seite für den Gehweg einzustehen hat. Für Häuser mit Läden im Erdgeschoss und Wohnungen darüber betreuen wir Gehweg und Hauseingang in einem Auftrag, damit keine Lücke zwischen Gewerbe- und Wohnteil entsteht.

Illustration: Räumfahrzeug räumt nachts die Zufahrt zu einem modernen Forschungs- und Bürogebäude
Auf Forschungs- und Gewerbearealen mit Schichtbetrieb sind Zufahrten und Stellplätze auch nachts frei, damit Mitarbeiter und Lieferanten jederzeit ankommen.

Firmenareale zwischen Wissenschaftsstadt und Spreeufer

Mit dem Technologiepark in Adlershof und den Gewerbe- und Hochschulstandorten in Ober- und Niederschöneweide hat der Bezirk zwei große Arbeitsorte. Dort gibt es Labore, Rechenzentren, Produktionshallen, Medienunternehmen, Hochschulgebäude und Bürokomplexe. Viele Betriebe arbeiten im Schichtbetrieb oder haben Anlieferungen zu Zeiten, in denen anderswo noch niemand unterwegs ist.

Für diese Kunden geht es weniger um den Gehweg vor dem Haus als um große Areale: Zufahrten, Stellplatzanlagen, Laderampen, Wege zwischen Gebäuden und Notausgänge. Auf privaten Betriebsflächen gilt die Verkehrssicherungspflicht des Betreibers, die sich nach der Rechtsprechung an Nutzungszeiten orientiert. Arbeitet ein Labor rund um die Uhr, müssen auch die Wege rund um die Uhr sicher sein.

Wir erstellen für jedes Areal einen Räumplan mit Prioritäten: zuerst Rettungswege und Notausgänge, dann Zufahrten und Anlieferung, danach Stellplätze und Nebenwege. Auf den großen Freiflächen der ehemaligen Industriestandorte setzen wir Räumfahrzeuge ein, an Eingängen und Rampen die Handkolonne. Für Logistik- und Produktionsbetriebe mit eigenem Lieferverkehr beschreibt die Seite zum Winterdienst für Industrie und Logistik Abläufe und Zeitfenster genauer.

Häufig liegen mehrere Mieter auf einem Campus. Wir klären mit dem Eigentümer, welche Flächen gemeinschaftlich betreut werden und welche einzelne Mieter selbst beauftragen, damit es keine Lücken an den Grundstücksgrenzen gibt.

Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Treptow-Köpenick

Ein Bezirk mit so vielen Gesichtern braucht einen Winterdienst, der Altstadt, Forschungscampus und Seeufer gleichermaßen beherrscht. Diese zehn Vorteile zeigen, wie wir das umsetzen.

  1. 01Gebietstouren

    Touren passend zu jedem Teilgebiet

    Wir fahren den Bezirk in getrennten Touren für Spreeufer, Forschungsstandorte und Wasser- und Waldgebiete. So sind die Wege kurz, die Zielzeiten realistisch, und Ihr Objekt wird nicht am Ende einer quer durch die Stadt laufenden Route bedient.

  2. 02Reifglätte

    Kontrollen bei Nebel über dem Wasser

    In Ufernähe bildet sich Glätte oft ohne Schnee. Liegen Grundstücke an Seen und Flüssen, sehen wir bei Nebel und in klaren Frostnächten gezielt nach und streuen nach, noch ehe morgens die ersten Bewohner aus dem Haus gehen.

  3. 03Pflasterschutz

    Handräumung auf historischem Pflaster

    Auf Kopfstein- und Mosaikpflaster in den Altstadtstraßen räumen wir von Hand und streuen feinen Splitt in die Fugen. Der Belag bleibt unbeschädigt, und Fußgänger finden auch auf unebenem Grund sicheren Halt.

  4. 04Campus

    Räumpläne für große Firmenareale

    Auf Forschungs- und Gewerbearealen legen wir fest, in welcher Reihenfolge Rettungswege, Zufahrten, Anlieferung und Stellplätze geräumt werden. Schichtbetriebe erhalten Einsätze, die zu ihren Arbeitszeiten passen, auch nachts. Notausgänge prüfen wir bei jedem Einsatz eigens.

  5. 05Wassergrundstück

    Betreuung auch bei Abwesenheit

    Villen und Wochenendhäuser am Wasser sind im Winter oft nicht bewohnt. Wir übernehmen den Gehweg trotzdem zuverlässig und senden Ihnen nach jedem Einsatz ein Protokoll, damit Sie aus der Ferne den Überblick behalten.

  6. 06Gewässerschutz

    Kein Salz in Ufernähe

    Gerade an Seen, Flüssen und im Wald wäre Streusalz eine Belastung für Boden, Bäume und Wasser. Wir setzen nur abstumpfendes Material ein und sammeln es im Frühjahr auf Wunsch wieder ein.

  7. 07Rechtslage

    Pflichten verständlich eingeordnet

    Wir erklären, welche Flächen nach dem Straßenreinigungsgesetz Ihre Aufgabe sind und welche unter die private Verkehrssicherungspflicht fallen. Für Einzelfragen empfehlen wir eine rechtliche Prüfung, damit Sie auf sicherem Boden stehen.

  8. 08Haftpflicht

    Hohe Deckung für alle Einsätze

    Unsere DEVK-Haftpflichtpolice greift im ganzen Bezirk mit bis zu drei Millionen Euro, wenn Personen- oder Sachschäden entstehen, und mit bis zu 500.000 Euro bei Vermögensschäden. Diese Deckung gilt für alle Einsätze im gesamten Bezirk.

  9. 09Dokumentation

    Nachweis für jeden Einsatz

    Was wann wo geräumt und gestreut wurde, steht nach jedem Einsatz im digitalen Protokoll. Verwaltungen und Unternehmen erhalten die Protokolle auf Wunsch gesammelt, getrennt nach Objekten und Flächen. So lässt sich jede Kontrolle durch Versicherer oder Ordnungsamt schnell belegen.

  10. 10Festpreis

    Klare Kosten nach der Besichtigung

    Ist die Begehung abgeschlossen, steht Ihr Saisonpreis fest und gilt bis März. Zuschläge für Nacht, Wochenende, Feiertag oder lange Anfahrt in die Randlagen kommen nicht hinzu, auch nicht im schneereichen Winter.

Warum Kunden im Südosten Berlins auf RAT Winterdienst setzen

Unsere Kunden im Bezirk reichen vom Einzelhändler bis zum Forschungsinstitut. Diese fünf Gründe nennen sie am häufigsten.

Planung, die die Entfernungen ernst nimmt

In einem so großen Bezirk entscheidet die Tourenplanung darüber, ob ein Gehweg um 7 Uhr frei ist oder erst um 9 Uhr. Wir planen GPS-gestützt nach Gebieten und starten die Touren in die Randlagen früher, damit die gesetzlichen Fristen überall eingehalten werden.

Erfahrung mit Wasser- und Waldlagen

Glätte an Ufern, Schatten im Wald, Gefälle zum Wasser: Diese Besonderheiten kennen unsere Kolonnen. Sie wissen, wo zuerst gestreut werden muss und wann eine zusätzliche Kontrollfahrt nötig ist, auch wenn in der Innenstadt noch alles trocken ist.

Ein Ansprechpartner für viele Objekte

Verwaltungen und Unternehmen mit mehreren Standorten im Bezirk haben bei uns einen festen Ansprechpartner. Er kennt alle Objekte, koordiniert die Einsätze und ist in der Saison erreichbar, wenn kurzfristig etwas geändert werden muss. Sie erklären Ihre Standorte einmal und nicht bei jedem Anruf neu.

Transparente Nachweise

Unsere digitalen Einsatzprotokolle zeigen jederzeit, wann welche Fläche geräumt und gestreut wurde. Das erleichtert Ihnen die Kontrolle des Dienstleisters, die Ihnen als Eigentümer weiterhin obliegt, und liefert im Schadensfall belastbare Belege. Auf Wunsch erhalten Sie zum Monatsende eine gesammelte Übersicht aller Einsätze.

Ehrliche Angebote ohne Überraschungen

Wir nennen nach der Besichtigung einen Festpreis und halten ihn. Wenn ein Abrufeinsatz für Ihr Objekt günstiger ist als ein Saisonvertrag, sagen wir Ihnen das. Versteckte Zuschläge gibt es nicht, auch nicht für Einsätze in den entlegenen Ortsteilen.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
7 UhrRäumfristNachtschnee beseitigt
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Weite Wege bis in die RandlagenGetrennte Gebietstouren mit früherem StartFristen werden überall eingehalten
Glätte durch Nebel an GewässernKontrollfahrten auch ohne SchneefallWeniger Stürze am frühen Morgen
Kopfsteinpflaster in historischen StraßenHandräumung und feiner Splitt in den FugenSicherer Halt, kein Pflasterschaden
Große Firmenareale im SchichtbetriebRäumplan mit Prioritäten und ZeitfensternBetrieb läuft auch bei Schnee weiter
Grundstücke ohne Bewohner im WinterSaisonvertrag mit Protokoll nach jedem EinsatzPflicht erfüllt, auch aus der Ferne

Großsiedlungen und neue Wohnquartiere

Neben Altbau und Villen hat der Bezirk auch große Wohnanlagen. Das Allende-Viertel in Köpenick und das Kosmosviertel in Altglienicke sind Plattenbausiedlungen mit vielen Hauseingängen, Höfen und Stellplätzen. In Johannisthal und Adlershof sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Mehrfamilienhäuser entstanden, oft mit Tiefgaragen, begrünten Höfen und barrierefreien Zugängen.

In solchen Anlagen müssen viele Flächen gleichzeitig frei sein: Hauseingänge, Wege zum Müllplatz, Feuerwehrzufahrten, Fahrradstellplätze und Tiefgaragenrampen. Wir legen deshalb mit der Verwaltung eine feste Reihenfolge fest und erfassen jeden Aufgang im Räumplan. Die Kosten weisen wir pro Objekt aus, damit sie bei entsprechender Vereinbarung in die Betriebskostenabrechnung übernommen werden können.

Bei Neubauten kommt eine weitere Frage hinzu: Wer ist für die Wege zuständig, solange Teile des Quartiers noch Baustelle sind oder öffentliche Straßen noch nicht gewidmet wurden? Wir klären die Grenzen anhand der Lagepläne und nehmen Übergangsflächen auf Wunsch befristet mit auf. Unser Vorgehen in großen Anlagen erläutert die Leistungsseite Winterdienst für Wohnanlagen.

Villen, Wassergrundstücke und Waldsiedlungen

In Grünau, Friedrichshagen, Müggelheim, Rahnsdorf und Schmöckwitz sind große Grundstücke mit alten Villen, Siedlungshäusern und Wochenendhäusern typisch. Viele liegen direkt am Wasser oder mitten im Wald. Straßen sind teils schmal, einige nur mit Sand oder Schotter befestigt, und die Wege zum Haus führen oft über Gefälle oder unter Bäumen hindurch.

Hier sind lange Fronten zu räumen, und das bei Wetterlagen, die durch Wasser und Wald verschärft werden. Ein besonderes Thema sind Grundstücke, die im Winter nur zeitweise bewohnt sind. Die Anliegerpflicht für den Gehweg gilt auch dann, wenn niemand im Haus ist. Bei Wassergrundstücken mit Stegen und Uferwegen empfehlen wir, diese Bereiche im Winter abzusperren, statt sie zu räumen.

Für diese Ortsteile planen wir eine eigene Tour, die die weiten Wege zwischen den Grundstücken berücksichtigt und rechtzeitig startet. Eigentümer, die ihr Haus über den ganzen Winter betreut wissen wollen, schließen in der Regel einen Winterdienst-Saisonvertrag ab. Er umfasst alle Einsätze von November bis März zu einem festen Preis, einschließlich Kontrollfahrten bei Reif und Nebel.

Wer seine Räumpflicht vollständig abgeben möchte, etwa weil er nicht vor Ort lebt, kann mit uns die Übernahme der Verkehrssicherungspflicht vereinbaren. Die Kontrollpflicht des Eigentümers bleibt dabei bestehen, lässt sich aber mit unseren Protokollen einfach erfüllen.

Illustration: Mitarbeiter streut abends Splitt auf den Weg vor einer Villa am Seeufer
An Villen in Ufernähe streuen wir bei Eisregen auch am Abend nach, weil Nebel und Feuchtigkeit vom Wasser die Wege schnell wieder vereisen.

Bahnhöfe, Straßenbahn und Pendlerwege

Der Bahnhof Schöneweide gehört zu den wichtigsten S-Bahn-Knoten im Südosten. Von hier fahren Züge Richtung Innenstadt, Ring und Flughafen, über Adlershof und Grünau weiter nach Süden. Entlang der Spree verbindet die S3 die Ortsteile im Nordosten bis zur Stadtgrenze, und ein dichtes Straßenbahnnetz erschließt die Altstadt, die Wohnviertel und die Siedlungen am Müggelsee. An all diesen Haltepunkten sind morgens viele Menschen zu Fuß unterwegs, oft mit Fahrrad, Kinderwagen oder Rollkoffer.

Für Anlieger an Bahnhofszugängen, Haltestellen und Fußwegen zur Station bedeutet das eine frühe Zielzeit. Ein Gehweg, der um 7 Uhr gerade noch fristgerecht geräumt ist, kommt für Pendler, die um 6 Uhr zur Bahn gehen, zu spät. Wir setzen solche Abschnitte deshalb an den Anfang der Tour. Bei Läden, Bäckereien und Imbissen am Bahnhofsvorplatz räumen wir zusätzlich den Bereich vor dem Eingang, damit Kunden auf dem Weg zum Zug sicher ein- und aussteigen können.

Fahrradabstellanlagen auf Privatgrund, Zugänge zu Parkhäusern und Wege zwischen Haltestelle und Firmengelände nehmen wir auf Wunsch in den Räumplan auf. Gerade an Gewerbestandorten mit vielen Pendlern ist dieser Weg oft der erste, auf dem jemand ausrutscht.

Preisbeispiele aus dem Südosten

Die folgenden Beispiele zeigen, wie sich die Saisonpreise für typische Objekte im Bezirk zusammensetzen. Grundlage sind unsere Richtwerte von 1,80 bis 3,00 € pro laufendem Meter und Monat für Gehwege und von 0,80 bis 1,50 € pro Quadratmeter und Saison für gewerbliche Flächen.

ObjektBerechnungSaison netto
Laden mit 12 m Front an einer Geschäftsstraße, Kopfsteinpflaster12 m × 2,80 € × 5 Monate168 €
Villa am Wasser, 35 m Front im Wald35 m × 2,60 € × 5 Monate455 €
Laborgebäude: Zufahrt und Stellplätze2.400 m² × 1,10 €2.640 €
Laborgebäude: öffentlicher Gehweg90 m × 2,00 € × 5 Monate900 €

Für das Laborgebäude ergeben sich damit zusammen 3.540 € netto für die Saison. Der höhere Meterpreis für Laden und Villa erklärt sich aus der Handräumung auf Kopfsteinpflaster und den zusätzlichen Kontrollfahrten in Wald- und Wasserlage.

Kleine Flächen lassen sich auch einzeln auf Abruf betreuen, für 25 bis 45 € je Einsatz; ein Soforteinsatz nach Eisregen beginnt bei 50 € pauschal plus Fläche. Sämtliche Beträge verstehen sich netto und unverbindlich; bindend wird erst unser Festpreisangebot, das auf die kostenlose Begehung folgt und keine versteckten Nacht- oder Feiertagszuschläge kennt.

Touren durch einen weitläufigen Bezirk

Zwischen unserem Büro in der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg und der Südspitze bei Schmöckwitz liegen viele Kilometer. Wir planen die Touren deshalb nicht nach Eingang der Aufträge, sondern nach Gebieten. Die innenstadtnahen Ortsteile an der Spree werden zusammen mit angrenzenden Kunden in Neukölln und Kreuzberg angefahren, die Forschungs- und Gewerbestandorte bilden eine eigene Tour mit festen Zeitfenstern, und die Ortsteile an Müggelsee und Dahme erhalten eine Tour, die früher startet und die langen Wege einkalkuliert.

  1. Anfrage: Sie nennen Objekt, Adresse und gewünschte Flächen.
  2. Besichtigung: Wir prüfen vor Ort Belag, Gefälle, Wasser- und Waldlage und markieren Gefahrenstellen.
  3. Angebot: Sie erhalten einen Festpreis mit Räumplan und Zielzeiten.
  4. Einplanung: Ihr Objekt wird in die passende Gebietstour aufgenommen.
  5. Einsatz: Wir räumen und streuen nach Schneefall und Glätte, rund um die Uhr.
  6. Nachweis: Uhrzeit und Maßnahme jedes Einsatzes in Treptow-Köpenick halten wir digital fest.

Ihr persönlicher Ansprechpartner kennt die Besonderheiten Ihres Gebiets, vom Kopfsteinpflaster in der Altstadt bis zum Sandweg im Wald, und gibt Änderungen direkt an die Kolonne weiter.

Häufige Fragen

Kommen Sie auch in entlegene Ortsteile wie an die Südspitze?

Ja, wir betreuen den gesamten Bezirk, auch Müggelheim, Rahnsdorf und Schmöckwitz. Für diese Ortsteile planen wir eine eigene Tour, die früher startet und die weiten Wege einkalkuliert. Für Anfahrt in Randlagen berechnen wir keinen Zuschlag. Der Preis richtet sich allein nach Fläche und Aufwand, wie er bei der kostenlosen Besichtigung festgestellt wird.

Warum ist es am Wasser oft glatter als in der Stadt?

Seen und Flüsse geben Feuchtigkeit an die Luft ab. In klaren, windstillen Nächten bildet sich Nebel, der sich auf Wegen, Treppen und Brücken als Reif oder Eis absetzt. Das kann geschehen, ohne dass es geschneit oder geregnet hat. Häuser am Wasser fahren wir bei Frostgefahr deshalb auch dann an, wenn kein Flocken fällt.

Muss ich den Uferweg oder Steg auf meinem Grundstück räumen?

Auf privaten Flächen gilt die Verkehrssicherungspflicht, soweit die Wege im Winter genutzt werden oder für Dritte zugänglich sind. Stege und Uferwege, die im Winter niemand braucht, lassen sich oft besser absperren als räumen. Ob das in Ihrem Fall genügt, sollte im Einzelfall rechtlich geprüft werden. Wir beraten Sie gern zu praktischen Lösungen vor Ort.

Wie räumen Sie Kopfsteinpflaster, ohne es zu beschädigen?

Auf Kopfstein- und Mosaikpflaster arbeiten wir überwiegend von Hand mit Schiebern und harten Besen, weil ein Räumschild in den Fugen hängen bleibt. Danach streuen wir feinen Splitt, der sich in die Fugen legt und Halt gibt. Streusalz verwenden wir nicht, da es auf Gehwegen grundsätzlich verboten ist und Fugen und Steine angreifen würde.

Betreuen Sie auch große Firmenareale im Schichtbetrieb?

Ja. Für Forschungs-, Produktions- und Logistikstandorte erstellen wir Räumpläne mit Prioritäten und Zeitfenstern, die sich nach Ihren Schichten richten. Rettungswege und Notausgänge stehen an erster Stelle, danach folgen Zufahrten, Anlieferung und Stellplätze. Die Abrechnung erfolgt nach Quadratmetern und Saison, öffentliche Gehwege nach laufendem Meter.

Was kostet der Winterdienst für ein Einfamilienhaus im Bezirk?

Das hängt vor allem von der Länge des Gehwegs ab. Rechnet man mit 1,80 bis 3,00 € je Meter über fünf Monate, kostet ein Grundstück mit 20 Metern Front zwischen 180 und 300 € netto. In Wald- und Wasserlagen mit zusätzlichen Kontrollfahrten liegt der Preis eher im oberen Bereich.

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