Ja, wir räumen in Altglienicke Gehwege und Höfe – mit 3 Mio. € Haftpflichtdeckung
Wer hier ein Grundstück besitzt, kennt den Unterschied zwischen oben und unten: Auf der Altglienicker Höhe sammelt sich Reif auf freien Flächen, während im tiefer gelegenen Grund Schmelzwasser zusammenläuft und nachts überfriert. Ein Winterdienst muss diese Höhenunterschiede kennen, sonst bleibt genau der abschüssige Gehweg glatt, auf dem morgens Schulkinder und Pendler zum S-Bahnhof unterwegs sind.
Wir betreuen im Ortsteil ganz unterschiedliche Objekte: Einfamilienhäuser in den ruhigen Siedlungsstraßen, Reihenhauszeilen mit gemeinsamen Wohnwegen, die mehrgeschossigen Blöcke im Kosmosviertel an der Schönefelder Chaussee und die Höfe im Kölner Viertel nahe der Wegedornstraße. Für jedes Grundstück legen wir nach einer kostenlosen Besichtigung fest, welche Wege in welcher Reihenfolge geräumt werden, wo Splitt oder Granulat liegt und wie breit der Gehweg frei sein muss.
Gesteuert werden die Touren aus unserer Zentrale in der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg, die Einsätze selbst laufen über GPS-gestützte Routen durch die Wohngebiete südlich des Teltowkanals. Sie erhalten einen Festpreis für die Saison und nach jedem Einsatz einen digitalen Nachweis – wichtig, weil Sie als Eigentümer auch nach der Übertragung kontrollieren müssen, ob geräumt wurde.
Höhe, Grund und Feldränder: das Mikroklima im Süden Berlins
Der Ortsteil liegt am südöstlichen Stadtrand, wo die Bebauung zur offenen Feldflur und zum Flughafenumfeld hin ausläuft. Ostwind trifft hier ungebremst auf die Siedlungen, Schnee wird über freie Flächen geweht und lagert sich an Zäunen, Hecken und Garagenzufahrten als Verwehung ab. Auf solchen Flächen reicht ein einmaliges Räumen nach Schneefallende oft nicht – der Wind trägt Schnee nach, und wir fahren eine zweite Runde.
Zwischen der Altglienicker Höhe mit ihren Reihenhäusern an der Kasperstraße und dem tiefer liegenden Grund ergeben sich spürbare Gefälle. Folgt auf Tauwetter Nachtfrost, werden geneigte Gehwege und Grundstückszufahrten in Altglienicke zur größten Gefahr: Tagsüber fließt das Schmelzwasser bergab, staut sich an Bordsteinkanten und Einfahrtsrinnen und erstarrt nach Sonnenuntergang zu einer dünnen, kaum erkennbaren Eisschicht.
- Abstumpfendes Material zuerst auf die steilsten Abschnitte
- Rinnen und Senken am Einfahrtsende gesondert kontrollieren
- Bei Tauwetter abends einen zusätzlichen Kontrollgang einplanen
Mehr zu typischen Problemzonen wie Rampen und Schattenlagen lesen Sie im Ratgeber Wo Glätte zuerst entsteht.
Siedlungsstraßen mit Einfamilien- und Reihenhäusern
Ein großer Teil der Grundstücke gehört privaten Eigentümern: freistehende Häuser auf schmalen Parzellen, Doppelhaushälften und Reihenhauszeilen, darunter die Gagfah-Siedlung aus den 1930er-Jahren, die einst als Heimstätte für Angestellte entstand, sowie die Wohngebiete Grüneck und Sachsenberg. Im alten Dorfkern rund um die Pfarrkirche sind die Straßen besonders schmal, Gehwege oft nur einen guten Meter breit und von Baumscheiben unterbrochen.
Für diese Objekte zählt vor allem eines: Der Gehweg vor dem Grundstück muss nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz in mindestens einem Meter Breite geräumt und abstumpfend gestreut sein, und zwar werktags bis 7 Uhr, wenn es nach 20 Uhr geschneit hat. Viele Eigentümer arbeiten tagsüber außerhalb, pendeln Richtung Innenstadt oder sind im Winterurlaub – genau dann fehlt jemand, der um halb sieben zur Schaufel greift.
Was bei Reihenhauszeilen anders ist
Reihenhäuser teilen sich häufig einen gemeinsamen Wohnweg, Müllplatz und Parkplatz. Hier stimmen wir uns mit allen Parteien oder der Gemeinschaft ab, damit nicht jedes Haus einen eigenen Dienstleister beauftragt. Für Einzelhäuser bieten wir den Winterdienst für Privathaushalte mit fester Saisonpauschale an; vom Gehweg bis zur Haustür, inklusive Stufen und Briefkastenweg.
Großsiedlungen der Achtziger- und Neunzigerjahre
Ganz anders sieht es in den verdichteten Quartieren aus. Das Kosmosviertel an der Schönefelder Chaussee mit seinen drei- bis elfgeschossigen Bauten, das Plattenbaugebiet an der Falkenhöhe aus den späten Achtzigern und das in den Neunzigern errichtete Kölner Viertel bündeln viele Wohnungen auf engem Raum. Entsprechend hoch ist der Fußverkehr auf Hauswegen, an Kita-Zugängen und zwischen Haustür und Bushaltestelle.
In diesen Wohnanlagen räumen wir nicht nur die öffentlichen Gehwege entlang der Straßen, sondern auch die inneren Wege zwischen den Blöcken, Hauseingänge mit Rampen, Fahrradabstellanlagen und die Zufahrten der Mieterparkplätze. Bei mehreren Hauseingängen pro Block arbeiten wir mit einer festen Reihenfolge, die im Räumflächenplan steht – zuerst die Eingänge mit Rampe und Aufzug, dann die Nebeneingänge, zuletzt die Stellplätze.
- Hauseingänge, Rampen und Treppenpodeste
- Wege zu Müllstandplätzen und Containerboxen
- Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen zwischen den Blöcken
- Parkplätze der Mieter und Besucher
Für Verwalter solcher Bestände gibt es den Winterdienst für Wohnanlagen mit einem Ansprechpartner für alle Hausnummern und einem gemeinsamen Protokoll. Zugänge zu Müllplätzen behandeln wir dabei mit eigener Priorität, da Abholfahrzeuge sonst nicht anfahren – mehr dazu unter Winterdienst an Müllstandplätzen.
Verkehrsachsen, Schulwege und Haltestellen
Die Schönefelder Chaussee ist die wichtigste Straße durch den Ortsteil und verbindet die Wohngebiete mit dem Flughafenumfeld im Süden. Für die Gehwege an diesen Hauptverkehrsstraßen sind meist 1,5 Meter Räumbreite gefordert, damit sich entgegenkommende Fußgänger begegnen können, ohne in den Schneewall auszuweichen. Die genaue Einstufung prüfen wir vor Vertragsbeginn für jedes Grundstück.
Hinzu kommen die Buslinien, die durch die Wohngebiete fahren. Haltestellen liegen häufig direkt vor Grundstücken, und wer dort Anlieger ist, muss den Gehweg bis zum Haltestellenbereich frei halten. Der Schnee darf nicht so abgelegt werden, dass Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen über einen Wall klettern müssen – ein Detail, das wir bei der Besichtigung gezielt ansehen.
Morgens sind viele Bewohner zum S-Bahnhof Altglienicke unterwegs, der an der Strecke Richtung BER liegt, oder zu den Bushaltestellen in den Siedlungen. Auf diesen Wegen kommen Berufspendler, Schulkinder und ältere Menschen mit Rollator zusammen. Gehwege an Schulen, Kitas und Arztpraxen räumen wir deshalb früh in der Tour, sobald der Vertrag eine Priorisierung vorsieht.
- Fahrbahn, Radstreifen und Überwege räumt die BSR – nicht der Anlieger
- Den Schnee vom Gehweg nicht auf die Fahrbahn schieben
- Streusalz ist auf Gehwegen grundsätzlich untersagt
Welche Breite an Ihrer Adresse gilt, klären wir bei der Besichtigung – im Einzelfall sollte die Pflicht rechtlich geprüft werden.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Altglienicke
Die folgenden Punkte beziehen sich auf das, was Grundstücke zwischen Seegraben und Stadtautobahn im Winter tatsächlich brauchen. Sie gelten für Privathäuser ebenso wie für große Bestände.
- 01Gefälle
Abschüssige Wege zuerst gesichert
Gehwege und Zufahrten mit Gefälle stehen in unserer Tour oben auf der Liste. Dort entstehen bei Tauwetter und Nachtfrost die gefährlichsten Eisschichten, deshalb streuen wir sie vorrangig und kontrollieren sie bei Bedarf am Abend erneut.
- 02Verwehungen
Zweite Runde bei Wind
Am offenen Stadtrand weht Schnee über freie Flächen nach. Wo der Wind geräumte Wege wieder zuweht, fahren wir erneut an, damit der Gehweg nicht nur kurz nach dem Einsatz, sondern auch zur Hauptgehzeit begehbar bleibt.
- 03Reihenhäuser
Ein Vertrag für die Hauszeile
Reihenhauszeilen mit gemeinsamem Wohnweg, Müllplatz und Stellplatz können wir als Einheit betreuen. Das spart Abstimmung unter den Nachbarn und verhindert, dass ein Abschnitt zwischen zwei Dienstleistern ungeräumt bleibt.
- 04Großsiedlung
Feste Reihenfolge für Hauseingänge
In den Wohnblöcken arbeiten wir Eingänge, Rampen und Nebenwege nach einem festgelegten Plan ab. So weiß die Verwaltung genau, wann welche Hausnummer frei ist, und Mieter finden morgens sichere Wege zur Haltestelle.
- 05Nachweis
Digitales Protokoll nach jedem Einsatz
Uhrzeit, Fläche und eingesetztes Streumittel werden nach jedem Durchgang festgehalten. Das Protokoll dient Ihnen als Beleg gegenüber Ordnungsamt, Versicherung oder Mietern, falls nach einem Sturz Fragen zur Räumung aufkommen.
- 06Festpreis
Saisonpreis nach kostenloser Analyse
Nach der Begehung erhalten Sie einen festen Preis für die Saison ohne versteckte Zuschläge. Gefälle, Treppen und Engstellen sind im Angebot bereits berücksichtigt, sodass auch ein schneereicher Winter keine Überraschung auf der Rechnung bringt.
- 07Streumittel
Ohne Salz auf Gehwegen
Wir verwenden abstumpfende, umweltschonende Mittel wie Splitt oder Granulat. Das schont Hecken, Vorgärten und Straßenbäume in den Siedlungsstraßen und entspricht dem Berliner Verbot von Auftaumitteln auf Gehwegen nach aktuellem Stand.
- 08Fristen
Bis sieben Uhr geräumt
Schneit es erst nach 20 Uhr, ist Ihr Gehweg in Altglienicke an Werktagen um 7 Uhr geräumt, sonntags und an Feiertagen um 9 Uhr. Damit erreichen Pendler den S-Bahnhof und Kinder die Schule auf geräumten Wegen.
- 09Haftpflicht
Abgesichert über die DEVK
Kommt in Altglienicke jemand zu Schaden oder wird eine Sache beschädigt, zahlt unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK pauschal bis 3 Millionen Euro. Den Dienstleister auszuwählen und zu kontrollieren bleibt zwar Ihre Pflicht – mit der Dokumentation fällt Ihnen das aber deutlich leichter.
- 10Ansprechpartner
Direkter Kontakt für Ihr Objekt
Sie haben eine feste Ansprechperson, die Ihre Flächen kennt. Ändert sich etwas, etwa ein neuer Stellplatz, ein Bauzaun oder ein zusätzlicher Hauseingang, passen wir den Räumplan ohne Umwege an. Die Protokolle erleichtern Ihnen zudem die Kontrolle.
Warum Eigentümer im Berliner Süden uns den Winterdienst übertragen
Am Stadtrand sind die Wege länger und die Witterung rauer als in der Innenstadt. Diese Gründe nennen unsere Kunden am häufigsten.
Kenntnis der Siedlungsstruktur
Wir wissen, wo Wohnwege für Fahrzeuge zu schmal sind, wo Gehwege an Baumscheiben enden und wo zwischen Wohnblöcken Feuerwehrzufahrten liegen. Diese Ortskenntnis fließt in den Räumflächenplan ein und verhindert Lücken, die sonst erst beim ersten Schnee auffallen.
Planbare Kosten auch im harten Winter
Die Saisonpauschale bleibt gleich, ob es drei oder dreißig Einsatztage gibt. Für Eigentümer von Einfamilienhäusern und für Verwalter mit Nebenkostenbudget ist das wichtig, weil Winterdienstkosten bei entsprechender Vereinbarung als Betriebskosten auf Mieter umgelegt werden können.
Einsatzbereitschaft rund um die Uhr
Ob nachts oder an Feiertagen: Bei Schnee und Eisbildung stehen unsere Teams in Altglienicke jederzeit bereit. Die Touren beginnen, bevor die ersten Pendler losgehen, und werden bei anhaltendem Schneefall mehrfach gefahren, wie es das Straßenreinigungsgesetz vorsieht.
Material passend zur Fläche
Auf Pflaster in Wohnwegen nutzen wir anderes Streugut als auf Asphalt an Parkplätzen. Granulat eignet sich für Eingänge, weil es weniger in Treppenhäuser getragen wird, Splitt bewährt sich auf Gefällestrecken. Die Auswahl erfolgt bei der Besichtigung.
Klare Unterlagen für die Verwaltung
Hausverwaltungen erhalten pro Saison übersichtliche Protokolle für jede Adresse. Diese lassen sich der Betriebskostenabrechnung zugrunde legen und helfen bei der Kontrolle, die der Gesetzgeber vom Eigentümer auch nach Übertragung der Räumpflicht ausdrücklich erwartet – ohne zusätzlichen Aufwand für Sie.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Gefälle zwischen Höhe und Grund | Steilste Abschnitte zuerst streuen | Weniger Sturzrisiko bei Tauwetter |
| Schneeverwehungen am Stadtrand | Nachkontrolle nach Windereignissen | Wege bleiben dauerhaft begehbar |
| Viele Eingänge pro Wohnblock | Feste Reihenfolge im Räumflächenplan | Verlässliche Zeiten für alle Mieter |
| Schmale Wege im alten Dorfkern | Handräumung mit Kleingeräten | Saubere Arbeit ohne Schäden am Pflaster |
| Nachweispflicht des Eigentümers | Digitales Protokoll je Einsatz | Beleg bei Kontrolle oder Schadensfall |
Der Wasserturm und die Wege rund um den alten Ortskern
Der Wasserturm gilt als Wahrzeichen des Ortsteils und wird derzeit zu Wohnungen umgebaut. Rund um solche Umbauprojekte entstehen im Winter eigene Aufgaben: Bauzäune verengen den Gehweg, Baustellenzufahrten werden von Lastwagen befahren und festgefahren, und Passanten weichen auf Restflächen aus. Wo ein Gehweg teilweise abgesperrt ist, muss der verbleibende Durchgang trotzdem sicher begehbar bleiben.
Im historischen Dorfkern um die Pfarrkirche stehen niedrige Häuser direkt an der Straße. Dachüberstände sind kurz, Fallrohre enden oft unmittelbar über dem Gehweg. Bei Tauwetter tropft Schmelzwasser vom Dach auf den Bürgersteig und friert dort nachts fest. Solche Stellen nehmen wir bei der Besichtigung in den Plan auf und streuen sie gezielt nach, statt den ganzen Gehweg erneut zu bearbeiten.
Auch Eiszapfen an Dachrinnen gehören in diesem Bereich zu den Gefahren, weil Fußgänger direkt unter den Traufen entlanggehen. Wir weisen Eigentümer darauf hin, sobald wir bei der Kontrolle Behang entdecken, und übernehmen auf Wunsch das Entfernen.
Neue Stadthäuser und Nachverdichtungen auf ehemaligen Gartenflächen verändern das Bild zusätzlich. Wo früher ein einzelnes Haus mit kurzem Gehweg stand, liegen heute mehrere Einheiten mit gemeinsamer Zufahrt, Carport-Reihe und Mülltonnenplatz. Bei solchen Grundstücken klären wir vor der Saison, wer für welchen Abschnitt zuständig ist, und erfassen jede Teilfläche einzeln im Plan. So entsteht kein Streit darüber, wer die Zufahrt räumt, wenn um sechs Uhr morgens das erste Auto das Grundstück verlassen will.
Leistungen, die im Ortsteil besonders gefragt sind
Aus der Mischung von Privathäusern und großen Beständen ergibt sich ein recht klares Bild der Nachfrage. Diese Leistungen kombinieren wir hier am häufigsten:
| Objekt | Typische Leistung | Hinweis |
|---|---|---|
| Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte | Gehwegräumung plus Zugang | Saisonpauschale pro laufendem Meter |
| Reihenhauszeile | Gemeinsamer Wohnweg, Müllplatz, Stellplätze | Ein Vertrag für die Gemeinschaft möglich |
| Wohnblock im Großsiedlungsgebiet | Eingänge, Rampen, Treppen und Eingänge | Feste Reihenfolge nach Räumflächenplan |
| Mieterparkplatz | Fahrgassen und Stellreihen | Abrechnung nach m² und Saison |
| Hausverwaltung mit mehreren Adressen | Gesamtbetreuung mit Sammelprotokoll | Ein Ansprechpartner für alle Objekte |
Verwalter, die mehrere Häuser im Süden des Bezirks betreuen, bündeln ihre Adressen beim Winterdienst für Hausverwaltungen. Wer kein Risiko eingehen möchte, ob im Januar noch ein Dienstleister frei ist, sichert sich die Betreuung frühzeitig über einen Saisonvertrag.
Was kostet die Saison für ein Reihenhaus am Hang?
Ein Rechenbeispiel aus einem typischen Objekt: Reihenmittelhaus auf der Höhe, 7 Meter Gehweg vor dem Grundstück, dazu 9 Meter Wohnweg zur Haustür, der wegen des Gefälles bevorzugt behandelt wird. Zusammen sind das 16 laufende Meter.
- 16 m × 2,40 € pro Meter und Monat × 5 Monate (November bis März) = 192 € netto pro Saison
Für ein Mehrfamilienhaus im Kölner Viertel mit 55 Metern Gehweg und Hausweg sowie einem Mieterparkplatz von 600 m² ergibt sich bei mittleren Ansätzen:
- Gehweg: 55 m × 2,00 € × 5 Monate = 550 €
- Parkplatz: 600 m² × 1,00 € pro m² und Saison = 600 €
- Zusammen: 1.150 € netto pro Saison, zuzüglich Streumaterial nach Vereinbarung
Diese Werte orientieren sich an unseren Richtpreisen von 1,80 bis 3,00 € pro laufendem Meter und Monat sowie 0,80 bis 1,50 € pro m² für gewerblich genutzte Flächen. Verbindlich wird der Preis erst nach der kostenlosen Flächenanalyse, denn Gefälle, Hindernisse und Ablageflächen für Schnee wirken sich auf den Aufwand aus. Weitere Hintergründe liefert der Ratgeber Winterdienst fürs Einfamilienhaus.
Ablauf: von der Begehung bis zum ersten Frost
- Anfrage: Sie nennen Adresse, Flächenart und gewünschten Leistungsumfang – telefonisch oder per E-Mail.
- Besichtigung: Wir messen Gehweg, Zugänge und Höfe aus, notieren Gefälle, Rinnen, Treppen und Ablageflächen für Schnee.
- Festpreis: Sie erhalten ein schriftliches Angebot ohne versteckte Zuschläge.
- Tourenplanung: Ihr Grundstück wird in eine GPS-gestützte Route durch den Süden des Bezirks eingebunden, gemeinsam mit benachbarten Objekten in Bohnsdorf und Adlershof.
- Einsatz: Bei Schneefall und Glätte rücken geschulte Kräfte aus, auch nachts und am Wochenende.
- Nachweis: Jeder Einsatz wird mit Zeit und Fläche digital protokolliert.
Die Anfahrt erfolgt über die großen Achsen im Süden wie das Adlergestell und die Stadtautobahn; innerhalb der Siedlungen arbeiten die Teams überwiegend mit Handgeräten und Kleintechnik, weil viele Wohnwege für Fahrzeuge zu schmal sind. Einen Überblick über alle Ortsteile gibt die Seite Treptow-Köpenick.
Häufige Fragen
Muss ich als Reihenhausbesitzer den gemeinsamen Wohnweg selbst räumen?
Das hängt davon ab, wem der Weg gehört und was in der Teilungserklärung oder im Kaufvertrag steht. Häufig sind alle Eigentümer gemeinsam verantwortlich. Wir können den Weg für die gesamte Zeile übernehmen, sodass niemand einzeln organisieren muss. Die rechtliche Zuordnung sollte im Einzelfall geprüft werden.
Räumen Sie auch die Wege zwischen den Wohnblöcken im Kosmosviertel?
Ja. Neben den öffentlichen Gehwegen räumen wir auf Wunsch innere Wege, Hauseingänge, Rampen, Fahrradplätze und Zufahrten zu Mieterparkplätzen. Welche Flächen enthalten sind, legen wir mit der Verwaltung im Räumflächenplan fest. Grundlage ist eine kostenlose Begehung aller Hausnummern, bei der auch Rampen und Aufzugseingänge erfasst werden.
Was passiert, wenn Schnee über Nacht wieder auf den Gehweg geweht wird?
Bei Verwehungen ist der Gehweg erneut zu räumen, solange Glätte- oder Schneegefahr besteht. Wir planen an windexponierten Grundstücken deshalb Nachkontrollen ein und fahren erneut an, wenn der Weg zugeweht ist. Diese Kontrollen sind im Saisonpreis enthalten, sofern sie im Angebot vereinbart wurden.
Wie früh sollte ich den Vertrag für den nächsten Winter abschließen?
Am besten im Spätsommer oder Herbst. Dann bleibt Zeit für die Besichtigung, und Ihr Grundstück wird von Beginn an in die Tourenplanung aufgenommen. Kommt die Anfrage erst nach dem ersten Schnee, sind die Routen meist schon ausgelastet – Wartezeiten lassen sich dann kaum vermeiden.
Darf ich auf meinem abschüssigen Gehweg Streusalz verwenden?
Streusalz und andere Auftaumittel sind auf öffentlichen Berliner Gehwegen grundsätzlich untersagt. Zulässig ist abstumpfendes Material, zum Beispiel Splitt, Sand oder Granulat. Nur bei extremer Glätte kann die Senatsverwaltung nach aktuellem Stand befristete Ausnahmen zulassen. Wir arbeiten deshalb ausschließlich mit zulässigem Streugut.
Gibt es einen Einzeleinsatz, wenn ich nur gelegentlich Hilfe brauche?
Ja, für kleine Flächen bieten wir Einsätze auf Abruf ab 25 bis 45 € pro Einsatz an. Für ein Haus am Hang mit regelmäßiger Glättegefahr ist die Saisonpauschale meist sinnvoller, weil Sie sich dann nicht bei jedem Wetterumschwung selbst um die Beauftragung kümmern müssen.