Ja, wir räumen große Wohn- und Gewerbeflächen in Hellersdorf – mit Protokoll für jede Liegenschaft
Die Großsiedlung im Nordosten des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ist eine der jüngsten Plattenbausiedlungen Berlins. Wer hier Wohnungen verwaltet, eine Schule betreibt oder einen Markt führt, hat im Winter vor allem eine Aufgabe: sehr viel Fläche in sehr kurzer Zeit sicher zu machen. Zwischen 5 und 7 Uhr wollen Hunderte Menschen gleichzeitig aus den Häusern, zur U-Bahn, zum Auto oder zur Kita. Ein einzelner Hausmeister mit Schneeschieber kommt da nicht hinterher.
RAT Winterdienst kombiniert in der Siedlung kompakte Räumfahrzeuge, die nach § 35 StVO auch Gehwege befahren dürfen, mit Handkolonnen für Eingänge, Treppen und Rampen. Jede Liegenschaft erhält einen Räumplan, in dem Rettungswege, Hauseingänge und Stellplätze in einer festen Reihenfolge stehen. Für große Stellflächen von Handel und Gewerbe bieten wir die Parkplatzräumung nach Quadratmeterpreis an. Gestreut wird mit abstumpfenden Mitteln, damit Grünanlagen, Spielplätze und Hundepfoten nicht mit Salz belastet werden. Alle Einsätze sind digital dokumentiert und lassen sich für Verwaltungen nach Objekten getrennt auswerten. Die Flächenanalyse vor dem ersten Angebot ist kostenlos und schließt einen Vorschlag für die Reihenfolge der Flächen ein.
Großsiedlung im Wandel: Platte, Höfe und neue Quartiere
Gebaut wurde die Siedlung in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren, überwiegend als fünf- bis sechsgeschossige Plattenbauten, ergänzt durch einzelne höhere Gebäude. In den Jahren nach der Wende wurden die meisten Gebäude saniert, Fassaden farbig gestaltet, Höfe neu angelegt und Mietergärten, Spielplätze und Stellplätze geschaffen. In den vergangenen Jahren sind auf freien Flächen zusätzlich neue Wohnhäuser entstanden, oft mit Tiefgarage und barrierefreien Zugängen.
Für den Winterdienst ist diese Struktur anspruchsvoll. Ein typisches Quartier besteht aus mehreren Blöcken, die einen großen Innenhof umschließen. Durch den Hof führen breite Wege, an den Außenseiten liegen Stellplatzreihen und öffentliche Gehwege. Oft gehören Teile der Wege der Wohnungsgesellschaft, andere dem Land Berlin, wieder andere sind öffentlich gewidmet, aber privat zu räumen. Diese Grenzen sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen.
Wir klären die Zuständigkeiten deshalb vor Saisonbeginn anhand von Lageplänen und markieren sie im Räumplan farbig. So ist für jeden Meter festgelegt, ob wir ihn räumen, ob die BSR zuständig ist oder ob ein anderer Eigentümer verantwortlich bleibt. Lücken an den Übergängen, an denen sonst niemand räumt, fallen auf diese Weise schon im Herbst auf. Typisch sind kurze Wegstücke zwischen zwei Grundstücken oder der Anschluss eines Hofwegs an den öffentlichen Gehweg, die keiner der Beteiligten auf dem Zettel hat.
Feuerwehrzufahrten und Höfe: Flächen mit Vorrang
In den Höfen der Siedlung liegen zahlreiche Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen. Sie sind oft mit Rasengittersteinen oder Pflaster befestigt und im Alltag kaum als solche zu erkennen. Im Winter müssen sie trotzdem befahrbar bleiben. Wird Schnee aus den Wegen ausgerechnet auf diese Flächen geschoben, kann im Ernstfall die Drehleiter nicht aufgestellt werden.
Bei uns stehen Rettungswege deshalb an erster Stelle im Räumplan. Wir kennzeichnen sie auf dem Plan, legen fest, wo der Schnee abgelegt werden darf, und kontrollieren nach jedem Einsatz, dass Zufahrt und Aufstellfläche frei sind. Details zu Breiten, Kennzeichnung und Kontrolle stehen auf der Seite zu Fluchtwegen und Feuerwehrzufahrten.
Für die breiten Hofwege setzen wir Fahrzeuge mit Räumschild und Kehrbürste ein. Die Fahrzeuge bleiben unter den Gewichtsgrenzen, die für das Befahren von Gehwegen gelten, damit Pflaster und Leitungen nicht beschädigt werden. Mehr zur Technik lesen Sie bei der maschinellen Schneeräumung. Eingänge, Stufen und Rampen räumt die Handkolonne parallel, damit nicht erst nach dem Fahrzeug mit der Feinarbeit begonnen wird.
Rund um den Alice-Salomon-Platz: Zentrum, Verwaltung und Hochschule
Am U-Bahnhof Hellersdorf liegt das Stadtteilzentrum Helle Mitte mit dem Alice-Salomon-Platz. Hier befinden sich das Rathaus mit Teilen des Bezirksamts, die Alice Salomon Hochschule, Geschäfte, Gastronomie, Ärzte und Büros. Auf engem Raum treffen also Verwaltungsbesucher, Studierende, Kundschaft und Pendler zusammen, und das schon ab dem frühen Morgen.
Für Eigentümer und Gewerbemieter in diesem Bereich bedeutet das: Die Gehwege vor ihren Häusern müssen in der breiteren Mindestbreite geräumt sein, die für stark frequentierte Geschäftslagen gilt. Eingänge mit Glastüren und glatten Bodenplatten werden schnell zur Rutschfalle, wenn Schneematsch hineingetragen wird. Wir räumen deshalb nicht nur die Fläche vor der Tür, sondern streuen den Übergang zur Eingangsmatte besonders sorgfältig.
Viele Gebäude im Zentrum verfügen über Tiefgaragen. Deren Rampen sind bei Frost besonders gefährlich, weil warme Luft aus der Garage auf kalten Beton trifft und dort Eis bildet. Für solche Rampen haben wir eine eigene Vorgehensweise, die auf der Seite zum Winterdienst an Tiefgaragenzufahrten beschrieben ist. Öffentliche Platzflächen werden teilweise von der BSR betreut; wo die Grenze zu Ihrer Fläche verläuft, klären wir beim Ortstermin.
Kundenparkplätze von Märkten und Fachgeschäften
In der Siedlung gibt es zahlreiche Supermärkte, Discounter und Fachmärkte mit großen ebenerdigen Parkplätzen. Für diese Flächen gilt keine Pflicht aus dem Straßenreinigungsgesetz, sondern die private Verkehrssicherungspflicht des Betreibers. Sie umfasst nach der Rechtsprechung im Wesentlichen die Öffnungszeiten, also zum Beispiel ab 7 Uhr bis zum Ladenschluss. Was das im Einzelnen heißt, erklärt der Ratgeber zur Räumpflicht auf Kundenparkplätzen.
Auf einem Parkplatz mit 80 oder 100 Stellplätzen entsteht bei starkem Schneefall schnell ein Platzproblem. Schneehaufen an den Rändern blockieren Stellplätze, Sichtachsen an den Ausfahrten und Gehwege zwischen den Reihen. Ab einer gewissen Menge lohnt es sich, den Schnee abzufahren statt ihn aufzutürmen. Wir organisieren das als Schneeabtransport mit Lader und Lkw, möglichst außerhalb der Öffnungszeiten.
Worauf Marktbetreiber achten sollten
- Wege von den Stellplätzen zum Eingang zuerst räumen, dann die Fahrgassen.
- Einkaufswagenboxen und Pfandautomaten-Zugänge mit einbeziehen.
- Anlieferzone vor der ersten Lieferung frei machen, getrennt von den Kundenflächen.
- Bei Eisregen während der Öffnungszeit nachstreuen.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Hellersdorf
Große Flächen, viele Menschen und wenig Zeit am Morgen kennzeichnen den Winter in der Großsiedlung. Diese zehn Vorteile richten sich an Verwaltungen, Händler und Einrichtungen vor Ort.
- 01Maschineneinsatz
Breite Wege in kurzer Zeit
Kompakte Räumfahrzeuge mit Schild und Kehrbürste räumen Hofwege und Stellplatzreihen deutlich schneller als eine Handkolonne. So sind große Flächen vor dem Berufsverkehr frei, ohne dass Pflaster oder Leitungen Schaden nehmen.
- 02Rettungswege
Feuerwehrzufahrten immer zuerst frei
Zufahrten und Aufstellflächen für die Feuerwehr stehen im Räumplan an erster Stelle. Wir legen keinen Schnee darauf ab und prüfen nach jedem Einsatz, ob die Flächen tatsächlich befahrbar sind.
- 03Liegenschaften
Viele Objekte in einer Tour
Verwaltungen mit mehreren Häusern in der Siedlung erhalten eine gebündelte Tour. Kurze Wege zwischen den Objekten sorgen dafür, dass alle Liegenschaften in einem verlässlichen Zeitfenster am frühen Morgen fertig sind.
- 04Objektberichte
Protokolle getrennt nach Adresse
Jeder Einsatz wird pro Objekt erfasst und kann getrennt ausgewertet werden. So beantworten Sie Rückfragen von Mietern oder Versicherern schnell und ordnen die Kosten korrekt der richtigen Abrechnungseinheit zu.
- 05Zuständigkeiten
Klare Grenzen im Lageplan
Wir markieren im Räumplan, welche Flächen wir räumen, welche die BSR betreut und welche anderen Eigentümern gehören. Lücken an Übergängen werden so vor dem ersten Schnee sichtbar und geschlossen.
- 06Flächenpreis
Transparente Preise pro Quadratmeter
Große Stellflächen rechnen wir nach Quadratmeter und Saison ab, Gehwege nach laufendem Meter. Sie sehen auf einen Blick, wie sich der Preis zusammensetzt, und können Flächen gezielt hinzunehmen oder herausnehmen.
- 07Kinder
Sichere Wege zu Kita und Schule
Zugänge zu Kitas und Schulen in den Quartieren räumen wir vor dem Eintreffen der Kinder. Das Streugut ist unbedenklich für Kinderhände und wird nicht in großen Mengen in die Räume getragen.
- 08Windseite
Mehr Kontrolle an zugigen Durchgängen
Eingänge und Durchgänge an der Windseite der Blöcke werden bei Sturm häufiger kontrolliert. Schneewehen werden geräumt, bevor sie Türen blockieren oder sich zu harten Eisplatten verdichten. Die betroffenen Eingänge sind im Räumplan eigens gekennzeichnet.
- 09Deckungssumme
Hohe Deckung bei Schäden
Auf großen Flächen mit viel Publikumsverkehr zählt eine solide Absicherung. Die DEVK-Police deckt Personen- und Sachschäden mit drei Millionen, Vermögensschäden mit 500.000 Euro. Den Nachweis legen wir Verwaltungen gern zusammen mit dem Angebot vor.
- 10Grünanlagen
Kein Salz an Bäumen und Spielplätzen
Die Höfe der Siedlung sind grün, mit Bäumen, Rasen und Spielplätzen. Wir streuen nur abstumpfende Mittel, die diese Flächen nicht schädigen, und fegen das Material im März auf Wunsch zusammen.
Warum Verwaltungen und Gewerbe in der Großsiedlung mit uns arbeiten
Wer große Liegenschaften betreut, braucht einen Partner, der Mengen bewältigt und trotzdem genau arbeitet. Diese fünf Gründe hören wir am häufigsten.
Leistungsfähigkeit bei viel Schnee
Bei anhaltendem Schneefall reicht ein Einsatz nicht. Wir planen Folgeeinsätze ein und halten die Kapazität vor, um große Flächen mehrmals am Tag zu räumen. Bei Schneebergen, die Stellplätze blockieren, organisieren wir den Abtransport, damit der Betrieb weiterläuft.
Erfahrung mit Plattenbauquartieren
Die typischen Grundrisse der Siedlung mit Innenhöfen, Durchgängen und Stellplatzreihen sind uns vertraut. Wir wissen, wo Wehen entstehen, welche Eingänge im Schatten liegen und wo Feuerwehrzufahrten versteckt sind, und planen die Reihenfolge entsprechend. Neue Mitarbeiter werden vor ihrem ersten Einsatz durch die Quartiere geführt.
Prüfbare Abläufe für Ihre Kontrollpflicht
Als Auftraggeber müssen Sie den Dienstleister auswählen und kontrollieren. Räumplan, Protokolle und feste Ansprechpartner machen diese Kontrolle einfach. Sie sehen jederzeit, wann welches Objekt bearbeitet wurde, und können bei Bedarf gezielt nachfragen. Auf Wunsch begleiten Sie oder Ihr Hausmeister uns bei einem Kontrollgang über die Flächen.
Ein Partner für alle Flächenarten
Gehwege, Hofwege, Parkplätze, Tiefgaragenrampen und Eingänge betreuen wir aus einer Hand. Sie müssen nicht mehrere Dienstleister koordinieren, und es entstehen keine Lücken zwischen den Zuständigkeiten, die im Schadensfall schwer zu klären wären. Ein Ansprechpartner koordiniert alle Flächen und informiert Sie bei Besonderheiten.
Festpreise, die sich planen lassen
Jedes Objekt und jede Fläche erhält nach der kostenlosen Begehung einen eigenen Festpreis. Zuschläge für Nacht, Wochenende oder Feiertage gibt es nicht. Damit lassen sich Budgets und Betriebskostenvorauszahlungen bereits im Herbst verlässlich kalkulieren. Ändert sich die Fläche, etwa durch einen Neubau im Hof, passen wir das Angebot transparent an.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Große Flächen in kurzer Zeit | Räumfahrzeuge plus Handkolonne parallel | Alles frei vor dem Berufsverkehr |
| Unauffällige Feuerwehrzufahrten im Hof | Rettungswege im Plan markiert und kontrolliert | Einsatzfähigkeit der Feuerwehr gesichert |
| Schneeberge auf Kundenparkplätzen | Abtransport außerhalb der Öffnungszeiten | Alle Stellplätze bleiben nutzbar |
| Unklare Grenzen zwischen Eigentümern | Zuständigkeiten im Lageplan farbig markiert | Keine ungeräumten Lücken an Übergängen |
| Viele Objekte einer Verwaltung | Gebündelte Tour, Protokolle je Adresse | Saubere Zuordnung in der Abrechnung |
Schulen und Kitas in den Wohnvierteln
Die Siedlung wurde als Wohngebiet für junge Familien geplant, entsprechend dicht ist das Netz aus Schulen und Kindertagesstätten. Viele liegen mitten in den Quartieren, erreichbar über Fußwege zwischen den Blöcken. Morgens zwischen 7 und 8 Uhr sind diese Wege voll mit Kindern, Eltern mit Kinderwagen und Erziehern, die zum Dienst kommen.
Für Träger von Kitas und Schulen ist deshalb entscheidend, dass Zugangswege, Treppen und Rampen vor dem Ankommen der Kinder geräumt und gestreut sind. Auf Schulhöfen geht es zusätzlich darum, eine ausreichend große Fläche für Pausen sicher zu machen, ohne Spielgeräte und Sandflächen zu beschädigen. Streugut wählen wir so, dass es für Kinderhände und Kleidung unbedenklich ist und nicht in die Klassenräume getragen wird.
Bei freien Trägern, die Räume in Wohngebäuden gemietet haben, ist die Zuständigkeit nicht immer eindeutig. Wir klären vorab mit Vermieter und Träger, wer den Auftrag erteilt, und übernehmen auf Wunsch auch nur den Kita-Zugang, wenn der Rest von der Wohnungsgesellschaft betreut wird. Mehr dazu auf der Seite zum Winterdienst für Schulen und Kitas.
Wind zwischen den Blöcken und Kälte aus dem Wuhletal
Lange Häuserzeilen und Durchgänge zwischen den Blöcken wirken bei starkem Wind wie Düsen. Schnee wird durch die Durchgänge gepresst und lagert sich in Nischen, vor Hauseingängen und an Ecken ab. Ein Hauseingang, der an der Windseite liegt, kann nach einem Sturm mit einer Schneewehe zugesetzt sein, während der Eingang gegenüber kaum Schnee abbekommen hat.
Wir berücksichtigen die Ausrichtung der Gebäude im Räumplan. Eingänge und Durchgänge an der Windseite werden bei Schneesturm häufiger kontrolliert. Auf der Schattenseite der hohen Häuser bleibt Eis dagegen länger liegen, weil die Sonne den Boden im Winter kaum erreicht. Dort streuen wir nach dem Räumen besonders gründlich und kontrollieren auch am Nachmittag.
Am westlichen Rand fällt das Gelände zum Wuhletal hin ab. Wege, die hinunter ins Tal oder über Brücken führen, frieren früher als die Flächen in der Siedlung. Für Liegenschaften an diesem Rand planen wir bei klaren Frostnächten Kontrollfahrten ein, auch ohne Schneefall. Treppen und Rampen mit Gefälle sind dabei besonders wichtig, weil schon eine dünne Reifschicht dort zum Sturz führen kann. Wo Fußwege in die Grünanlagen am Tal führen, sprechen wir mit dem Eigentümer ab, ob sie im Winter betreut oder abgesperrt werden.
Rechenbeispiel: Supermarkt mit Parkplatz und Gehweg
Ein Nahversorger in der Siedlung hat einen Parkplatz mit rund 3.000 Quadratmetern einschließlich Fahrgassen und Gehwegen. Dazu kommen 50 Meter öffentlicher Gehweg an der Straße. Legt man unsere Richtwerte zugrunde, sieht die Saison so aus:
| Fläche | Berechnung | Saison netto |
|---|---|---|
| Parkplatz mit Fahrgassen | 3.000 m² × 0,85 € | 2.550 € |
| Öffentlicher Gehweg | 50 m × 2,20 € × 5 Monate | 550 € |
| Gesamt | 3.100 € |
Muss nach einem schneereichen Wochenende Schnee abgefahren werden, wird das nach Aufwand gesondert berechnet. Für eine Wohnanlage mit 120 Metern Gehweg und 1.200 Quadratmetern Hof- und Stellplatzfläche ergäben sich mit 1,80 € pro Meter und Monat sowie 0,90 € pro Quadratmeter 1.080 € plus 1.080 €, zusammen 2.160 € netto pro Saison.
Alle Beträge sind unverbindliche Richtwerte. Bindend ist erst das Festpreisangebot im Anschluss an die kostenlose Flächenanalyse, ohne Zuschläge für Nachteinsätze oder Feiertage.
Organisation, Nachweise und Touren
Große Liegenschaften brauchen eine Organisation, die über einen einzelnen Einsatz hinausgeht. Vor der Saison stimmen wir mit Verwaltung oder Objektleitung den Räumplan ab, legen Ansprechpartner und Erreichbarkeit fest und klären, wo Streugut gelagert wird. Während der Saison wird jeder Einsatz mit Uhrzeit, Fläche und Maßnahme digital erfasst. Verwaltungen erhalten die Protokolle getrennt nach Objekten, wie auf der Seite zur Winterdienst-Dokumentation beschrieben.
- Anfrage mit Liste der Objekte oder Lageplänen
- Begehung aller Flächen und Klärung der Zuständigkeiten
- Räumplan mit Reihenfolge, Rettungswegen und Schneeablage
- Festpreisangebot je Objekt und Fläche
- Saisonbetrieb mit GPS-gestützten Touren und digitalem Protokoll
- Saisonabschluss mit Splittaufnahme auf Wunsch
Unsere Touren in der Siedlung schließen an die Großsiedlung im benachbarten Marzahn und an das Plattenbauviertel im Norden von Kaulsdorf an. Einfamilienhäuser in den südlich angrenzenden Siedlungsgebieten, etwa in Mahlsdorf, betreuen wir mit eigenen Handkolonnen.
Häufige Fragen
Dürfen Räumfahrzeuge auf den Gehwegen fahren?
Ja, nach § 35 Abs. 6 StVO dürfen Fahrzeuge für den Winterdienst Gehwege befahren, wenn sie ein zulässiges Gesamtgewicht von 2,8 Tonnen nicht überschreiten, bei geringem Reifendruck bis 3,5 Tonnen, und keine Schäden an Gehweg oder Leitungen entstehen. Unsere Fahrzeuge für Gehwege und Hofwege liegen in diesem Rahmen.
Wer ist für die Wege zwischen den Häusern zuständig?
Das ist je nach Weg unterschiedlich. Viele Verbindungen zwischen den Blöcken gehören Wohnungsgesellschaften oder Eigentümergemeinschaften, andere sind öffentliche Gehwege, wieder andere gehören dem Land Berlin. Wir klären die Zuordnung vor der Saison anhand der Lagepläne und tragen sie in den Räumplan ein, damit kein Abschnitt unbetreut bleibt.
Was passiert, wenn der Parkplatz voller Schnee liegt?
Zunächst räumen wir Fahrgassen und Wege zum Eingang und schieben den Schnee an festgelegte Ablageflächen. Reicht der Platz nicht mehr, weil Schneehaufen Stellplätze oder Sichtachsen blockieren, organisieren wir den Abtransport mit Lader und Lkw. Dieser wird nach Aufwand berechnet und möglichst außerhalb der Öffnungszeiten erledigt.
Können Sie mehrere Objekte einer Verwaltung gemeinsam betreuen?
Ja, das ist in der Großsiedlung sogar die Regel. Wir bündeln die Objekte einer Verwaltung in einer Tour, erstellen für jedes einen eigenen Räumplan und dokumentieren die Einsätze getrennt nach Adresse. Die Abrechnung erfolgt ebenfalls je Objekt, sodass die Kosten korrekt in die jeweilige Betriebskostenabrechnung übernommen werden können.
Wann beginnen Sie bei Schneefall in der Nacht?
Wir beginnen, sobald der Schneefall endet, bei anhaltendem Schneefall auch schon währenddessen. Hat es nach 20 Uhr geschneit, sind die öffentlichen Gehwege bis 7 Uhr geräumt, sonn- und feiertags bis 9 Uhr. Rettungswege und Zugänge zu Schulen und Kitas stehen dabei vorn in der Reihenfolge.
Kehren Sie den Splitt im Frühjahr wieder auf?
Ja, wenn Sie das möchten. Gerade auf großen Hofflächen und Parkplätzen bleibt nach dem Winter viel Streugut liegen, das in Gullys und Grünflächen gelangt. Wir kehren es maschinell auf und entsorgen es. Diese Leistung kann mit dem Saisonvertrag gebucht oder im März gesondert beauftragt werden.