Flächen & Bereiche

Winterdienst an Treppen und Eingängen in Berlin gesucht?

Gefährlich wird es am Haus oft nicht auf dem Gehweg, sondern auf den letzten Metern: an der Stufenkante, auf dem Podest vor der Tür, unter dem tropfenden Vordach. RAT räumt und streut Außentreppen und Hauseingänge Stufe für Stufe und achtet darauf, dass Streugut draußen bleibt, statt im Treppenhaus Böden zu zerkratzen.

  • Stufenkanten einzeln bestreut
  • Podest und Handlauf im Blick
  • Sauberlaufzone wird gekehrt

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Einsatzkraft kehrt morgens bei Schneefall die Natursteinstufen eines Berliner Altbaueingangs frei
Gründerzeithäuser mit Hochparterre haben oft fünf bis acht Steinstufen direkt am Gehweg – jede Kante wird einzeln bestreut.

Ja, Winterdienst an Treppen und Eingängen mit geschulten Einsatzkräften

Eine Treppe ist im Winter mehr als ein Stück Weg mit Höhenunterschied. Jede Stufe hat eine Vorderkante, an der der Fuß abrollt, eine Trittfläche, auf der Schmelzwasser stehen bleibt, und eine Setzstufe, an der sich Schnee anlehnt. Wer hier ausrutscht, fällt nicht auf ebenen Boden, sondern über Kanten – Verletzungen an Hüfte, Handgelenk oder Kopf drohen entsprechend eher. Alles Weitere zu Bezirken, Vertragsarten und Ablauf lesen Sie beim Winterdienst für ganz Berlin.

Unsere Teams arbeiten deshalb anders als bei der Räumung des Gehwegs. Statt mit breitem Schieber geht es mit Handbesen, schmalem Schieber und Eiskratzer Stufe für Stufe von oben nach unten. Unsere Einsatzkräfte kontrollieren Handläufe, die bei Frost überfrieren und dann keinen Halt mehr bieten, und das Podest vor der Haustür, auf dem Schnee von Schuhsohlen zu einer glatten Schicht festgetreten wird. Abschließend wird die Sauberlaufzone gekehrt, damit Splitt nicht ins Haus wandert. Tipps, wie Sie eine Außentreppe auch baulich sicherer machen, finden Sie im Ratgeber Außentreppe im Winter rutschfest machen. Vor Saisonbeginn sehen wir uns Ihren Eingang kostenlos an, zählen Stufen, prüfen Belag und Entwässerung und erstellen ein transparentes Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge. Mehrere Eingänge eines Hauses fassen wir dabei in einem Angebot zusammen, damit Haupttür, Kellerabgang und Hofzugang im selben Durchgang bearbeitet werden.

Illustration: Mitarbeiter streut abends bei Eisregen feines Granulat auf die Freitreppe eines Hotels
Bei Eisregen auf poliertem Stein kommt feines, rundes Granulat zum Einsatz, das Halt gibt, ohne die Oberfläche zu zerkratzen.

Leistungsumfang von der untersten Stufe bis zur Fußmatte

Ein Hauseingang besteht aus mehreren Zonen, die im Winter unterschiedliche Probleme haben. Wir betreuen sie als Einheit, legen aber in einem strukturierten Plan für jede Zone fest, welcher Handgriff nötig ist.

ZoneLeistungZiel
Zuweg bis zur ersten StufeRäumen und abstumpfend streuenAnlauf ohne Schneekante
Stufen und StufenkantenEinzelne Stufen freikehren, Kanten gezielt bestreuenGriff beim Abrollen des Fußes
Zwischenpodest und EingangspodestFestgetretenen Schnee lösen, nachstreuenMöglichst keine Eisfläche vor der Haustür
Handlauf und GeländerSchnee und Raureif entfernenFester Halt für die Hand
Bereich unter dem VordachTropfeis entfernen, Ablauf prüfenWeniger überfrierendes Tropfwasser
Sauberlaufzone und Rost vor der TürSplitt und Schneematsch abkehrenWeniger Streugut im Gebäude
Kellerabgang und NebeneingangRäumen, streuen, Ablauf am Fuß freihaltenZugang zu Keller, Müllraum, Fahrradkeller

Geht es um Rampen für Rollstuhl- und Rollatornutzer oder um Bodenindikatoren für sehbehinderte Menschen, übernimmt das unser barrierefreies Räumkonzept, das eigene Anforderungen an Neigung und Streumaterial berücksichtigt.

Hochparterre, Plattenbau-Podest, Praxiseingang: typische Objekte

Berlin hat eine besondere Treppenlandschaft. In Gründerzeitvierteln liegt das Erdgeschoss häufig im Hochparterre, erreichbar über fünf bis acht Natursteinstufen direkt vom Gehweg. Viele Plattenbauten besitzen breite Betonpodeste mit Vordach, auf denen sich morgens Dutzende Bewohner begegnen. Bürohäuser und Hotels haben repräsentative Freitreppen aus poliertem Granit, die schon bei Nässe rutschig sind.

  • Mehrfamilienhäuser: Hauseingang, Kellerabgang, Zugang zum Hinterhof.
  • Arztpraxen und Apotheken: Kurze Treppen mit hohem Publikumsverkehr älterer Menschen.
  • Schulen und Kitas: Haupteingang vor Unterrichtsbeginn, oft mit Kinderwagen und Laufrädern.
  • Hotels und Gastronomie: repräsentativer Aufgang und Windfang, die bis in die Nacht genutzt werden.
  • Einfamilienhäuser und Villen: Gartentreppen und Außentreppen zum Souterrain.

Die Unterschiede betreffen nicht nur Material und Länge, sondern vor allem den Zeitpunkt. Eine Praxis braucht ihre Treppe ab Sprechstundenbeginn, eine Schule eine Stunde vorher, ein Hotel praktisch durchgehend. Wir legen den Einsatz entsprechend fest, statt alle Eingänge nach einem Schema abzuarbeiten.

  1. 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
  2. 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · 24/7 bei Schnee und Eisbildung
  3. 3AngebotPreis ab 25 € pro Einsatz – verbindlich ist das schriftliche Angebot
  4. 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Schnee und Glätte · Saisonvertrag oder auf Abruf
Vom ersten Kontakt bis zum ersten Räumeinsatz: Winterdienst an Treppen und Eingängen in vier Schritten.

Warum Stufen gefährlicher sind als ebene Wege

Auf einem glatten Gehweg rutscht man meist nach vorn oder hinten und fängt sich mit den Händen ab. Auf einer Treppe fehlt diese Chance: Der Körper fällt über mehrere Kanten, Abstützen gelingt kaum.

Die Stufenkante als Schwachstelle

Beim Hinabgehen setzt der Fuß zuerst auf der Vorderkante der Stufe auf. Genau dort sammelt sich Feuchtigkeit, die von der Trittfläche abläuft und an der Kante gefriert. Eine Stufe kann in der Mitte griffig, an der Kante aber spiegelglatt sein.

Vordach und Tropfwasser

Vordächer schützen vor Schnee, erzeugen aber Tropfwasser, wenn die Sonne den Schnee darauf anschmilzt. Nachmittags tropft es auf das Podest, abends gefriert die Pfütze. Bewohner, die nach Einbruch der Dunkelheit heimkommen, sehen die Eisfläche nicht.

Festgetretener Schnee

Auf Podesten treten viele Menschen auf dieselbe Stelle. Schnee verdichtet sich dort zu einer harten Platte, die tagsüber antaut und nachts überfriert. Diese Schicht lässt sich nur mit Eiskratzer lösen, Streugut allein greift nicht.

Wer besonders gefährdet ist
  • Ältere Menschen mit Gehhilfe oder unsicherem Gang
  • Eltern, die Kinderwagen über Stufen tragen
  • Paketboten mit voller Sicht auf das Paket statt auf die Stufen

Auftaumittel an Treppen: Wo eine Ausnahme in Betracht kommt

Kaum ein Thema sorgt bei Eigentümern für so viel Unsicherheit wie Streusalz. Für öffentliche Gehwege ist die Lage in Berlin klar: Auftaumittel sind dort grundsätzlich verboten, erlaubt sind abstumpfende Mittel wie Sand, Splitt oder Granulat. Einen Überblick gibt der Ratgeber Ist Streusalz in Berlin verboten?.

Treppen sind jedoch ein Sonderfall. Abstumpfendes Material rollt auf schmalen Stufen schnell herunter, und bei Eisregen bildet sich auf jeder Trittfläche ein Panzer, gegen den Splitt wenig ausrichtet. Seit der Gesetzesänderung vom 26. Februar 2026 kann die Senatsverwaltung bei extremer Glätte zudem befristet Ausnahmen vom Salzverbot zulassen, wenn öffentliche Belange es erfordern. Liegt die Treppe auf Privatgrund und nicht im öffentlichen Gehwegbereich, gilt das Verbot des Straßenreinigungsgesetzes nach aktuellem Stand nicht unmittelbar.

Unser Vorgehen bleibt dennoch zurückhaltend:

  • Auftaumittel nur bei Eisregen oder Eisglätte, die sich mechanisch nicht beseitigen lässt.
  • Nur auf der Trittfläche, sparsam dosiert, nicht auf angrenzenden Beeten oder Baumscheiben.
  • Kein Einsatz auf Stufen, die zum öffentlichen Gehweg gehören, außer bei behördlich zugelassener Ausnahme.
  • Abstimmung mit Ihnen vor Saisonstart, ob und wo eine Ausnahme gewünscht ist.

Bitte lassen Sie im Einzelfall prüfen, welche Regel für Ihre Treppe gilt; wir geben keine Rechtsberatung.

Illustration: Geräumter Schuleingang mit freiem Podest und Handlauf an einem frostigen Wintertag
Vor Unterrichtsbeginn drängen sich Kinder, Eltern und Kinderwagen am Eingang – Podest, Stufen und Handlauf planen wir deshalb früh in die Tour ein.

Naturstein, Beton, Gitterrost: Material je Stufenbelag

Das passende Streugut hängt stark vom Belag der Treppe ab. Was auf Waschbeton gut greift, kann polierten Granit verkratzen oder in Gitterroststufen durchfallen.

Naturstein und Granit

Polierte oder geflammte Steinstufen sind empfindlich gegenüber scharfkantigem Splitt, der beim Darüberlaufen Kratzer erzeugt. Wir verwenden hier feines, rundes Granulat und kehren es nach der Glättephase zügig ab. Auftaumittel können Naturstein zudem durch Abplatzungen schädigen.

Beton und Betonwerkstein

Der robusteste Belag. Splitt mittlerer Körnung hält gut, Frost-Tau-Wechsel setzen ihm aber zu, wenn Salzlösung in Poren eindringt.

Gitterrost- und Lochblechstufen

Bei Stahltreppen fällt Streugut durch die Öffnungen. Hier wird vor allem mechanisch geräumt und Eis von den Stegen gelöst; Streumittel wirkt nur in grober Körnung.

Fliesen und Klinker

Glasierte Beläge sind bei Nässe ohnehin rutschig. Wir halten sie möglichst schnee- und wasserfrei, statt sie dauerhaft zu bestreuen. Welche Mittel sich wofür eignen, vergleicht der Beitrag Splitt, Sand oder Granulat.

Ihre Vorteile beim Winterdienst an Treppen und Eingängen mit RAT

Stufen verlangen Handarbeit und ein Auge für Details, die auf ebenen Flächen keine Rolle spielen. Diese Punkte machen unseren Einsatz am Hauseingang aus.

  1. 01Kantensicherung

    Jede Stufenkante wird gezielt bestreut

    Wir behandeln die Vorderkante jeder Stufe gesondert, weil der Fuß beim Hinabgehen genau dort aufsetzt. Eine Treppe gilt erst als gesichert, wenn auch die Kanten griffig sind und nicht nur die Mitte der Trittflächen.

  2. 02Haltepunkt

    Handläufe frei von Raureif

    Ein überfrorener Handlauf bietet keinen Halt, wenn der Fuß wegrutscht. Unsere Teams entfernen Schnee und Raureif vom Geländer, damit Bewohner und Besucher dort wieder Halt finden.

  3. 03Sauberkeit

    Weniger Splitt im Treppenhaus

    Durch das Kehren der Sauberlaufzone bleibt mehr Streugut draußen. Böden im Foyer werden geschont, die Hausreinigung hat weniger Aufwand, und das Treppenhaus wirkt auch im Januar gepflegt statt verschmutzt.

  4. 04Tropfeis

    Podest unter dem Vordach im Blick

    Tropfwasser vom Vordach gefriert abends auf dem Podest. Wir entfernen diese Eisflächen und prüfen den Ablauf, damit Heimkehrende nach Einbruch der Dunkelheit möglichst nicht auf eine unsichtbare Eisschicht treten.

  5. 05Belagschutz

    Streugut passend zum Stein

    Für polierten Granit wählen wir feines, rundes Granulat, für Beton robusten Splitt, für Gitterroste vor allem mechanische Räumung. Das schont den Belag und beugt Kratzern und Abplatzungen vor.

  6. 06Streumittelwahl

    Zurückhaltung beim Auftaumittel

    Salz setzen wir nur nach Absprache, bei Eisglätte und ausschließlich auf zulässigen Flächen ein. Auf öffentlichen Gehwegen bleibt es tabu, sofern keine behördliche Ausnahme gilt. So halten wir uns an die geltenden Vorgaben.

  7. 07Zeitplanung

    Einsatz nach Ihren Öffnungszeiten

    Praxis, Schule und Hotel brauchen ihren Eingang zu unterschiedlichen Zeiten. Wir richten die Tour danach aus und halten die Einsatzzeiten für Ihren Eingang im Vertrag fest.

  8. 08Protokoll

    Digitaler Nachweis jedes Einsatzes

    Uhrzeit, Tätigkeit und verwendetes Streumittel werden elektronisch dokumentiert. Kommt es dennoch zu einem Sturz, zeigt das Protokoll, wann und wie der Eingang zuletzt bearbeitet wurde, und kann als Nachweis dienen. Sie selbst können die Einträge digital einsehen.

  9. 09Nebeneingänge

    Keller- und Hofzugänge inklusive

    Auf Wunsch sichern wir auch Kellerabgang, Hofeingang und den Weg zu Müllraum oder Briefkasten. Warum das wichtig ist, erläutert der Ratgeber zu Mülltonnen und Briefkasten im Winter, denn auch Postboten und Müllabfuhr brauchen einen begehbaren Weg.

  10. 10Erreichbarkeit

    Persönlicher Ansprechpartner während der Saison

    Sie erreichen während des ganzen Winters dieselbe Person, die Ihren Eingang kennt. Hinweise auf lose Stufen, defekte Beleuchtung oder neue Zugangscodes werden ohne Umwege an das Einsatzteam weitergegeben.

Warum Hausverwaltungen und Praxen in Berlin auf RAT setzen

Am Hauseingang zeigt sich, ob ein Winterdienst sorgfältig arbeitet. Diese Punkte sind uns dabei besonders wichtig.

Handarbeit statt Schnellverfahren

Eine Treppe lässt sich nicht im Vorbeifahren sichern. Unsere erfahrenen Einsatzkräfte nehmen sich jede Stufe einzeln vor, lösen festgetretenen Schnee mit dem Eiskratzer und kontrollieren anschließend Kanten, Podest und Handlauf. Diese Sorgfalt braucht etwas mehr Zeit, senkt aber das Risiko der typischen Stürze am Hauseingang.

Bereit bei jeder Wetterlage

Ob Schnee fällt oder sich Eis auf den Stufen bildet: Wir stehen rund um die Uhr bereit. Gerade Eisregen trifft Eingänge oft am späten Abend oder in der Nacht. Dann rücken wir nach Tourenplan aus und bearbeiten die Treppe fristgerecht für Bewohner, Patienten oder Schulkinder.

Klare Absprachen zum Streumittel

Bevor die Saison beginnt, legen wir mit Ihnen schriftlich fest, welches Material auf welchem Belag verwendet wird und ob in Ausnahmefällen Auftaumittel zum Einsatz kommen dürfen. Das beugt späteren Überraschungen bei Steinschäden oder Beschwerden von Bewohnern vor.

Abgesichert über die DEVK

Unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK umfasst 3.000.000 € pauschal für Personen- und Sachschäden und 500.000 € für Vermögensschäden. Für Eigentümer, die ihre Pflicht am Hauseingang übertragen, ist das eine wichtige Grundlage bei der Auswahl des Dienstleisters.

Festpreisangebot nach Begehung

Wir kalkulieren nicht pauschal nach Hausnummer, sondern nach den tatsächlich gezählten Stufen, Podesten und Zuwegen. Wir begehen Treppen und Eingänge kostenfrei und verzichten im Angebot auf versteckte Zuschläge – so steht Ihr Angebot schon vor dem ersten Frost schriftlich fest.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
StrReinGFristenTouren darauf geplant
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Griffige Kante an jeder StufeKanten einzeln freikehren und gezielt bestreuenBesserer Tritt beim Hinabgehen
Halt am GeländerHandläufe von Schnee und Raureif befreienAbstützen bei Glätte möglich
Podest vor der Tür im BlickFestgetretenen Schnee lösen, Tropfeis entfernenGeringeres Sturzrisiko beim Aufschließen
Sauberes Foyer mit weniger StreugutSauberlaufzone und Abstreifrost bei jedem Einsatz kehrenWeniger Reinigungsaufwand und Kratzer
Belag schonend behandelnStreugut passend zu Stein, Beton oder GitterrostWerterhalt der Treppe

Sauberlaufzone: Damit der Winter draußen bleibt

Ein Eingang ist erst dann winterfest, wenn auch der Bereich direkt vor und hinter der Tür funktioniert. Streugut, das an Schuhsohlen haftet, landet sonst im Treppenhaus. Splittkörner wirken auf Parkett, Linoleum oder Terrazzo wie Schleifpapier, Schneematsch macht glatte Fliesen im Foyer zur Rutschfalle.

Wir kehren daher bei jedem Einsatz die äußere Sauberlaufzone: den Abstreifrost vor der Tür, die Fußmatte im Windfang, soweit sie von außen zugänglich ist, und die letzten zwei Meter vor dem Eingang. Abstreifroste mit Wanne prüfen wir auf Eis, denn ein zugefrorener Rost lässt Schmutz nicht mehr durchfallen und wird selbst zur glatten Fläche.

  • Streugut auf dem Podest sparsam einsetzen und überschüssiges Material entfernen.
  • Matten bei Schneefall von Schnee befreien, damit sie nicht durchnässen und überfrieren.
  • Bei Tauwetter Pfützen vor der Tür abziehen.

Für Hausverwaltungen bedeutet das weniger Reinigungsaufwand im Gebäude und weniger Beschwerden über verschmutzte Treppenhäuser. Für Praxen, Hotels und Büros zählt zusätzlich der erste Eindruck, den Besucher beim Betreten gewinnen.

Pflichten am Hauseingang: Eigentümer, Mieter, Dienstleister

Der öffentliche Gehweg vor dem Grundstück fällt in Berlin unter die Anliegerpflicht nach dem Straßenreinigungsgesetz. Treppen und Eingänge auf dem Grundstück sind dagegen Teil der privatrechtlichen Verkehrssicherungspflicht. Der Eigentümer muss Zugänge, die er für Bewohner, Besucher und Lieferanten öffnet, in einem zumutbar sicheren Zustand halten. Für Treppen und Eingänge bedeutet das laut Rechtsprechung meist die Zeit zwischen etwa 7 und 20 Uhr; werden sie länger genutzt, verlängert sich die Pflicht entsprechend – so der aktuelle Stand, stets abhängig vom Einzelfall.

Viele Vermieter übertragen den Winterdienst per Mietvertrag oder Hausordnung auf Mieter. Das ist nicht in jedem Fall wirksam und kann bei Krankheit oder Urlaub zu Lücken führen. Wird stattdessen eine Fachfirma beauftragt, bleibt der Eigentümer verpflichtet, sie mit der gebotenen Sorgfalt auszuwählen und zu kontrollieren. Die Frage, wer nach einem Sturz am Hauseingang haftet, klärt unser Ratgeber zur Glatteis-Haftung vor dem Haus.

Treppen, die als Notausgang oder Rettungsweg dienen, etwa an Schulen oder Gewerbebauten, unterliegen zusätzlichen Anforderungen. Diese Wege betreuen wir im Rahmen des Dienstes für Rettungswege und Notausgänge. Winterdienstkosten sind als Betriebskosten umlagefähig, wenn der Mietvertrag es vorsieht; konkrete Fragen lassen Sie bitte rechtlich prüfen.

Was die Sicherung von Stufen und Podesten kostet

Kleine Eingänge rechnen wir häufig pro Einsatz ab, größere Anlagen mit Zuweg über eine Saisonpauschale nach laufenden Metern. Bei Treppen zählen wir die Lauflänge von der untersten bis zur obersten Stufe sowie Podeste und Zuwege. Zusätzlicher Aufwand entsteht durch viele kurze Stufen, empfindliche Beläge oder mehrere Eingänge pro Haus.

ModellRichtwert nettoGeeignet für
Einsatz auf Abrufab 25 € pro EinsatzEinzelner Hauseingang, Praxis, kleines Büro
Saisonpauschale Treppe mit Zuwegab 1,80 € pro lfm und MonatMehrfamilienhaus, Wohnanlage, Schule
Soforteinsatz bei EisregenPreis auf AnfragePlötzliche Eisglätte ohne Vertrag
Streumaterialnach Verbrauch, Preis auf AnfrageGranulat, Splitt, Sand

Unverbindliches Rechenbeispiel: Altbau mit Hochparterre

Ein Gründerzeithaus in Schöneberg hat einen Zuweg von 10 Metern, eine Eingangstreppe mit 3 Metern Lauflänge, ein Podest von 2 Metern und einen Kellerabgang mit 3 Metern. Zusammen ergibt das 18 laufende Meter: 18 lfm × ab 1,80 € × 5 Monate = ab 162 € netto pro Saison. Naturstein und Kellerabgang erhöhen den Aufwand, deshalb liegt der tatsächliche Preis für dieses Haus darüber – wie viel, klärt erst die Begehung. Einzeleinsätze auf Abruf wirken auf den ersten Blick günstiger, decken aber nur die Wetterlagen ab, für die Sie uns tatsächlich rufen. Weitere Richtwerte stehen auf der Preisseite; verbindlich ist das Festpreisangebot nach kostenloser Besichtigung. Wie das in einem konkreten Stadtteil aussieht, zeigt beispielhaft die Seite Winterdienst Westend.

So läuft die Beauftragung ab

Von der ersten Nachricht bis zum gesicherten Eingang vergehen nur wenige Schritte. Je früher Sie anfragen, desto besser lässt sich Ihr Haus in eine bestehende Route einbinden.

  1. Kontakt: Sie melden sich telefonisch oder über das Kontaktformular und nennen Adresse und Anzahl der Eingänge.
  2. Begehung: Bei der gründlichen Begehung zählen wir Stufen, messen Lauflängen, prüfen Belag, Handläufe, Vordach und Abläufe. Die Begehung kostet nichts.
  3. Absprache zum Streumittel: Gemeinsam legen wir fest, welches Material auf welchen Stufen verwendet wird und ob eine Auftaumittel-Ausnahme gewünscht ist.
  4. Festpreisangebot: Schriftlich bekommen Sie ein Angebot, das Treppen- und Eingangsflächen sowie Einsatzzeiten eindeutig benennt.
  5. Tourenplanung: Ihr Eingang wird GPS-gestützt in die Route aufgenommen, abgestimmt auf Sprechzeiten, Schulbeginn oder Berufsverkehr.
  6. Einsatz: Stufen von oben nach unten freikehren, Kanten streuen, Podest und Handlauf sichern, Sauberlaufzone kehren.
  7. Protokoll: Jeder Einsatz wird digital festgehalten und dient Ihnen als Leistungsnachweis.

Typische Fehler und Checkliste für den Eingang

Viele Stürze an Treppen gehen auf vermeidbare Versäumnisse zurück. Die folgenden Punkte begegnen uns bei Besichtigungen besonders häufig.

Häufige Versäumnisse
  • Nur die Stufenmitte gekehrt, die Kanten bleiben vereist.
  • Von unten nach oben geräumt, Schnee fällt auf freie Stufen zurück.
  • Handlauf vergessen, obwohl er bei Glätte der wichtigste Halt ist.
  • Grober Splitt auf poliertem Stein, der nach der Saison zerkratzt ist.
  • Schneehaufen direkt am Aufgang, deren Schmelzwasser nachts über die Stufen läuft.
Vor dem Winter prüfen
  • Beleuchtung an Treppe und Podest funktionsfähig?
  • Handläufe fest verankert und durchgehend?
  • Abläufe am Treppenfuß und unter dem Vordach frei?
  • Abstreifrost vor der Tür sauber und nicht verstopft?
  • Streugutvorrat für den Notfall im Haus vorhanden?
  • Zuständigkeit für Kellerabgang und Nebeneingänge geklärt?

Eine defekte Treppenbeleuchtung beheben wir nicht selbst, vermerken sie aber im Protokoll, damit die Verwaltung reagieren kann. Gerade im Dezember, wenn es um 16 Uhr dunkel wird, ist sie für die Sicherheit ebenso wichtig wie das Streugut. Auch lose Stufenplatten, Risse oder wackelnde Geländer notieren wir, denn sie werden bei Frost schnell größer.

Hauseingänge zwischen Pankow und Steglitz-Zehlendorf

In Prenzlauer Berg führen Natursteinstufen direkt vom Gehweg ins Hochparterre der Gründerzeithäuser. Schöneberg und Friedenau haben ähnliche Eingänge, oft mit schmalen Kellerabgängen daneben. In Marzahn und Hellersdorf sichern wir breite Betonpodeste unter Vordächern, auf denen sich morgens viele Bewohner begegnen. Villen in Lichterfelde und Zehlendorf besitzen lange Gartentreppen, die im Schatten alter Bäume besonders lange vereist bleiben. Arztpraxen in Charlottenburg brauchen ihren Eingang ab Sprechstundenbeginn, Hotels rund um den Kurfürstendamm sogar bis spät in die Nacht, wenn Gäste mit Koffern über die breiten Eingangsstufen kommen.

Häufige Fragen

Darf ich auf meinen Außenstufen Streusalz verwenden?

Der Einsatz von Streusalz auf öffentlichen Gehwegen ist in Berlin grundsätzlich unzulässig. Liegt die Treppe auf Ihrem Grundstück, gilt dieses Verbot nach aktuellem Stand nicht unmittelbar. Wir empfehlen trotzdem Zurückhaltung und setzen Auftaumittel nur nach Absprache bei Eisglätte ein, sparsam und nicht neben Pflanzen. Lassen Sie Ihren Fall im Zweifel rechtlich prüfen.

Wer haftet, wenn jemand auf den Stufen zum Hauseingang stürzt?

Grundsätzlich trägt der Eigentümer die Verkehrssicherungspflicht für Zugänge auf seinem Grundstück. Hat er einen Dienstleister beauftragt, kann ein Teil der Verantwortung auf diesen übergehen; Auswahl und Kontrolle mit der gebotenen Sorgfalt bleiben aber Pflicht des Eigentümers. Unsere digitalen Protokolle helfen dabei. Die Bewertung eines konkreten Unfalls sollte immer rechtlich geprüft werden.

Wie oft wird die Treppe bei Schneefall geräumt?

So oft, wie es die Wetterlage erfordert. Bei anhaltendem Schneefall sind mehrere Einsätze am Tag möglich. Bei Eisregen oder Reifglätte wird gestreut, auch wenn kein Schnee liegt. Wie viele Einsätze im Saisonpreis enthalten sind und wann wir anrücken, legen wir im Angebot fest, abgestimmt auf die Nutzungszeiten Ihres Eingangs.

Was kostet der Winterdienst für einen einzelnen Hauseingang?

Ein Einsatz auf Abruf kostet für kleine Eingänge ab 25 € netto. Soll Ihr Eingangsbereich den gesamten Winter über betreut sein, bietet sich die Saisonpauschale an: Sie liegt ab 1,80 € netto monatlich je laufendem Meter. Für 18 Meter ergibt das unverbindlich gerechnet ab 162 € netto für die Saison, je nach Belag und Stufen auch mehr. Das genaue Angebot erstellen wir nach kostenloser Begehung.

Wird auch der Handlauf vom Eis befreit?

Ja. Ein überfrorener Handlauf ist bei Glätte nutzlos, deshalb gehört er bei uns zum Standard. Wir entfernen Schnee und Raureif, damit man sich auf voller Länge festhalten kann. Ist ein Handlauf locker oder fehlt an einer Stelle, vermerken wir das im Protokoll, damit die Verwaltung eine Reparatur veranlassen kann.

Kommt durch die Einsätze Splitt ins Haus?

Wir tun viel dafür, dass es nicht passiert. Auf Podesten streuen wir sparsam und entfernen überschüssiges Material. Bei jedem Einsatz kehren wir die Sauberlaufzone und prüfen den Abstreifrost vor der Tür. Ganz vermeiden lässt es sich nicht, aber die Menge, die ins Gebäude getragen wird, sinkt deutlich.

Können Mieter zum Räumen der Treppe verpflichtet werden?

Eine Übertragung per Mietvertrag ist möglich, aber nicht immer wirksam und bei Krankheit oder Urlaub lückenhaft. Viele Eigentümer beauftragen daher eine Fachfirma und legen die Kosten, sofern vertraglich vereinbart, über die Betriebskosten um. Ob eine Regelung in Ihrer Hausordnung wirksam ist, sollten Sie im Einzelfall prüfen lassen.

Unverbindliche Anfrage

Anfrage: Wir sehen uns die Fläche kostenlos an

Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem schriftlichen Angebot für die Saison.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

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RAT · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

Kostenlose Flächenanalyse in allen zwölf Berliner Bezirken, ein schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge und ein digitales Protokoll nach jedem Einsatz – für Hausverwaltungen, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Privat.

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