Ja, Hausmeisterservice im Winter – abgesichert über DEVK-Betriebshaftpflicht
Wenn nachts zweistellige Minusgrade herrschen, entscheidet sich in Kellern, Durchfahrten und Dachböden, ob ein Haus unbeschadet durch den Winter kommt. Viele Frostschäden entstehen nicht durch Pech, sondern durch kleine Versäumnisse: ein gekipptes Kellerfenster, ein Heizkörper in einer leer stehenden Wohnung auf null gedreht, ein Außenhahn, den jemand im Dezember wieder aufgedreht hat. Ein Bewohner bemerkt das selten rechtzeitig, weil niemand regelmäßig in diese Ecken schaut – erst recht nicht über die Feiertage. Alles Weitere zu Bezirken, Vertragsarten und Ablauf lesen Sie beim Winterdienst Berlin.
Genau hier setzt unser winterlicher Hausmeisterdienst an. Unsere geschulten Mitarbeiter gehen nach einer festen Prüfliste durch Ihr Gebäude, kontrollieren frostgefährdete Leitungen, lesen den Druck der Heizungsanlage ab, prüfen Dachrinnen und Fallrohre vom Boden aus und erfassen zum Jahreswechsel die Zählerstände. Jeder Rundgang wird digital protokolliert, Auffälligkeiten melden wir zeitnah mit Foto an Eigentümer oder Verwaltung. Reparaturen an Heizung und Installation führen wir bewusst nicht selbst aus – dafür ist Ihr Fachbetrieb zuständig, den wir auf Wunsch direkt informieren. Die Glättekontrolle auf Wegen und Flächen ist eine eigene Leistung; beides lässt sich aber zu einem gemeinsamen Termin bündeln. So wird aus vielen einzelnen Handgriffen, die sonst jeder dem anderen überlässt, ein planbarer Ablauf mit festen Zeiten, Prüfpunkten und Nachweisen.
Prüfpunkte des Winter-Hausmeisters im Überblick
Jeder Kontrollgang folgt derselben Liste, damit nichts vergessen wird und die Ergebnisse von Woche zu Woche vergleichbar sind. Welche Punkte für Ihr Objekt gelten, legen wir bei der gründlichen Erstbegehung fest.
| Prüfpunkt | Was wir tun | Häufigkeit |
|---|---|---|
| Kellerräume und Leitungswege | Raumtemperatur prüfen, Fenster und Türen schließen, Leitungen auf Reif und Feuchte ansehen | bei jedem Rundgang |
| Außenwasserhähne | Absperrung und Entleerung kontrollieren, Zugang sichern | bei jedem Rundgang |
| Heizungsanlage | Anlagendruck ablesen, Störanzeigen notieren, Fachbetrieb informieren | bei jedem Rundgang |
| Treppenhäuser und Leerwohnungen | Heizkörper auf Frostschutzstellung, Fenster geschlossen | wöchentlich |
| Dachrinnen und Fallrohre | Sichtkontrolle vom Boden auf Eis, Überlauf und Verstopfung | nach Schneefall und Tauwetter |
| Streugutvorrat | Füllstand der Kisten prüfen, Nachbestellung auslösen | wöchentlich |
| Zähler | Wasser, Allgemeinstrom und Gas ablesen und fotografieren | zum Stichtag oder monatlich |
Die Prüfliste wächst mit dem Objekt. Ein Altbau mit Remise und Gartenhaus braucht andere Punkte als ein Neubau mit Tiefgarage, und eine Gewerbeeinheit mit Betriebsruhe zwischen den Jahren wieder andere.
Wichtig ist uns, dass jeder Befund eine klare Folge hat. Ein Punkt gilt entweder als in Ordnung, als beobachtungsbedürftig oder als Mangel, der zeitnah gemeldet wird. Diese Einstufung steht im Protokoll, sodass Sie auf einen Blick erkennen, wo Handlungsbedarf besteht und wo nicht.
Frostschutz für Wasserleitungen und Keller
Wasser dehnt sich beim Gefrieren um rund neun Prozent aus. Steht es in einer Leitung, entsteht ein Druck, dem weder Kupfer noch Kunststoff dauerhaft standhält. Der Schaden zeigt sich oft erst beim Auftauen: Dann läuft Wasser unbemerkt in Wände, Decken oder Kellerräume.
In Berliner Altbauten liegen die Risiken an typischen Stellen. Leitungen verlaufen in Außenwänden zum Hof, durch unbeheizte Durchfahrten oder in ehemaligen Kohlenkellern mit undichten Fenstern. In Nachkriegs- und Plattenbauten sind es eher Verteilleitungen in langen Kellergängen und Hausanschlussräume an der Außenwand. Neubauten haben ihre Schwachstellen in Tiefgaragen, wo Zuleitungen zu Waschplätzen oder Sprinklern nah am offenen Tor liegen.
Was wir bei Frost konkret tun
- Kellerfenster und Lichtschächte schließen, defekte Verschlüsse melden
- Temperatur in kritischen Räumen messen und festhalten
- Nicht genutzte Leitungsabschnitte nach Absprache absperren und entleeren
- Fehlende oder beschädigte Rohrdämmung dokumentieren
- Heizkörper in Gemeinschaftsräumen auf Frostschutz stellen
- Viele Wohngebäudeversicherungen verlangen, dass nicht genutzte Gebäude beheizt oder Leitungen entleert werden.
- Werden solche Obliegenheiten verletzt, kann die Leistung gekürzt werden.
- Prüfen Sie die Bedingungen Ihres Vertrags; unsere Protokolle helfen beim Nachweis regelmäßiger Kontrollen.
Eine umfassende Liste für die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit bietet unsere Winter-Checkliste für Hausbesitzer.
- 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
- 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · Werktags tagsüber, bei Frostwarnung auch abends
- 3AngebotPreis auf Anfrage nach kostenloser Besichtigung – verbindlich ist das schriftliche Angebot
- 4Einsatz24/7-Bereitschaft, Notfall: Preis auf Anfrage · Wöchentlich oder bei angekündigtem Dauerfrost
Außenwasserhähne und Gartenleitungen während der Frostperiode
Im Herbst werden Außenhähne meist abgesperrt und entleert. Diese einmalige Vorbereitung gehört zur Winterfestmachung von Außenanlagen. Unsere Aufgabe im Winter ist eine andere: regelmäßig prüfen, ob dieser Zustand bis zum Frühjahr erhalten bleibt.
Häufig werden Außenhähne im Laufe des Winters wieder geöffnet – von Handwerkern, die Wasser für Bauarbeiten brauchen, von Bewohnern, die das Auto waschen wollen, oder vom Gärtner, der an einem milden Januartag Pflanzkübel gießt. Wird danach das Absperrventil im Keller nicht wieder geschlossen, steht Wasser bis zur Außenwand. Bei der nächsten Frostnacht platzt der Hahn oder die Leitung dahinter.
Bei jedem Rundgang kontrollieren wir deshalb Absperrventil und Entleerungsstellung, öffnen den Hahn kurz, um Restwasser abzulassen, und vermerken den Zustand. Frostsichere Armaturen prüfen wir auf Dichtigkeit, denn auch sie funktionieren nur, wenn kein Schlauch angeschlossen bleibt. Fällt uns ein dauerhaft genutzter Außenanschluss auf, etwa für eine Baustelle, empfehlen wir eine provisorische Dämmung und informieren den Verantwortlichen.
Heizungscheck: Sichtprüfung statt Wartung
Eine Heizung, die an einem Wochenende mit Dauerfrost ausfällt, ist nicht nur unangenehm für die Bewohner. Nach wenigen Stunden kühlen Treppenhäuser und Keller so weit ab, dass Leitungen gefährdet sind. Je früher eine Störung auffällt, desto eher kann der Wartungsbetrieb reagieren.
Unser Heizungscheck ist bewusst eine Sichtprüfung. Wir lesen den Anlagendruck am Manometer ab, notieren Störanzeigen und Fehlercodes, kontrollieren, ob der Brenner arbeitet und ob Vorlauf und Heizkörper in Gemeinschaftsräumen warm werden. Bei Öl- oder Pelletanlagen erfassen wir auf Wunsch den Füllstand, damit die nächste Lieferung rechtzeitig bestellt werden kann.
- Kein Eingriff in Regelung, Brenner oder Hydraulik
- Kein Nachfüllen von Heizungswasser ohne Freigabe des Fachbetriebs
- Bei Störung: zeitnahe Meldung an Sie und – wenn vereinbart – an den Wartungsdienst
Für diese Meldekette hinterlegen wir bei Auftragsbeginn eine Liste mit Notfallnummern: Eigentümer, Verwaltung, Heizungsfirma, Wasserversorger. So soll bei einem Ausfall am Sonntagmorgen möglichst wenig Zeit mit der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner verloren gehen.
Dachrinnen und Fallrohre im Blick behalten
Rinnen und Fallrohre sind im Winter ein unterschätztes Risiko. Sammelt sich Laub vom Herbst in der Rinne, kann Schmelzwasser nicht abfließen und gefriert. Es entstehen Eiswülste, die über die Kante wachsen, und an der Traufe bilden sich Zapfen. Friert der Auslauf des Fallrohrs am Boden zu, staut sich das Wasser im Rohr, oder es läuft über den Gehweg und bildet dort eine Eisfläche.
Bei unseren gewissenhaften Rundgängen kontrollieren wir Rinnen und Fallrohre vom Boden aus: Läuft Wasser bei Tauwetter ab? Hängen Zapfen über Eingängen? Ist der Auslauf frei? Auffälligkeiten dokumentieren wir mit Foto. Eine Reinigung der Rinne mit Hubsteiger ist eine eigene Leistung, die unter Dachrinnenreinigung beschrieben ist; akute Gefahr durch herabhängendes Eis beseitigt die Eiszapfenentfernung.
Warum sich Eis überhaupt in der Rinne festsetzt und welche baulichen Ursachen dahinterstecken können, erklärt der Ratgeber Eis in der Dachrinne. Häufig sind es Wärmebrücken am Dachrand oder ein zu geringes Gefälle, die sich nur dauerhaft durch eine Fachfirma beheben lassen.
Ihre Vorteile beim Hausmeisterservice im Winter
Frostschäden sind teuer, aber in vielen Fällen vermeidbar. Diese zehn Punkte zeigen, was eine regelmäßige Gebäudekontrolle in der kalten Jahreszeit für Sie leistet.
- 01Frostschutz
Leitungen frühzeitig geschützt
Gekippte Kellerfenster, fehlende Dämmung oder unbeheizte Räume fallen uns auf, bevor Wasser gefriert. So lassen sich Rohrbrüche oft vermeiden, die oft erst beim Auftauen sichtbar werden und dann Wände und Decken durchfeuchten.
- 02Heizungscheck
Störungen früh bemerkt
Wir lesen bei jedem Rundgang Anlagendruck und Störanzeigen ab. Fällt etwas auf, informieren wir Sie und auf Wunsch direkt Ihren Wartungsbetrieb, damit Bewohner nicht lange im Kalten sitzen.
- 03Leerstand
Unbewohnte Räume regelmäßig kontrolliert
Leer stehende Wohnungen und unsanierte Gebäude sind besonders gefährdet, weil dort niemand Schäden bemerkt. Regelmäßige Kontrollen mit Protokoll helfen auch, Obliegenheiten gegenüber Ihrer Gebäudeversicherung nachweisbar zu erfüllen.
- 04Prüfliste
Feste Kontrollpunkte je Objekt
Bei der Erstbegehung entsteht eine individuelle Liste für Keller, Technik, Außenanschlüsse und Rinnen. Jeder Rundgang folgt ihr, sodass die Ergebnisse vergleichbar bleiben und auch an hektischen Frosttagen alle vereinbarten Punkte im Blick sind.
- 05Fotobeleg
Zählerstände mit Zeitstempel
Zum Jahreswechsel oder monatlich fotografieren wir alle vereinbarten Zähler in Keller und Technikräumen. Die Werte erhalten Sie als übersichtliche Liste, die sich direkt für Betriebskostenabrechnung oder Verbrauchskontrolle bei Leerstand nutzen lässt.
- 06Rinnencheck
Dachrinnen und Fallrohre im Blick
Zugefrorene Ausläufe und überlaufende Rinnen erkennen wir vom Boden aus und melden sie mit Foto. So lassen sich Eisflächen auf dem Gehweg und Schäden an der Fassade oft rechtzeitig vermeiden.
- 07Notfall
Hilfe auch am Wochenende
Platzt trotz aller Vorsorge ein Rohr, sperren wir nach Absprache das Wasser ab und alarmieren den Installateur. Für akute Winterlagen auf Ihren Flächen steht zusätzlich unser Winterdienst-Notdienst rund um die Uhr bereit.
- 08Kostentransparenz
Umlagefähiges klar getrennt ausgewiesen
Kontrollgänge und Ablesungen erscheinen auf der Rechnung getrennt von sonstigen Arbeiten. Das erleichtert die Zuordnung in der Betriebskostenabrechnung und kann Streit mit Mietern oder Beiräten über nicht umlagefähige Positionen vorbeugen.
- 09Ansprechpartner
Eine Person für alle Fragen
Sie haben einen persönlichen Ansprechpartner, der Ihr Haus, die Schlüsselregelung und die Notfallkontakte kennt. Rückfragen zu Protokollen oder zusätzlichen Terminen klären Sie mit einem Anruf statt mit mehreren E-Mails.
- 10Versicherung
Betriebshaftpflicht mit hoher Deckung
Unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK umfasst 3.000.000 € für Personen- und Sachschäden und 500.000 € für Vermögensschäden. Das ist ein wichtiger Punkt, wenn wir mit Schlüssel in Ihrem Gebäude unterwegs sind.
Argumente für RAT aus Eigentümer- und Verwaltersicht
Ein Kontrollgang ist nur so viel wert wie die Zuverlässigkeit, mit der er stattfindet. Fünf Gründe, die für einen Kontrollgang mit uns sprechen.
Winterkompetenz unter einem Dach
Weil wir ohnehin bei Frost und Schnee unterwegs sind, lassen sich Gebäudekontrolle, Gehwegräumung und Streugutnachschub in einem Termin erledigen. Sie koordinieren nur einen Dienstleister statt drei, ein Termin bündelt mehrere Aufgaben, und alle Befunde landen in einem gemeinsamen Protokoll.
Ehrliche Grenzen
Wir sagen klar, was ein Hausmeister leisten kann und wofür ein Fachbetrieb nötig ist. Statt an Heizung oder Installation herumzuprobieren, dokumentieren wir den Befund sauber und sorgen dafür, dass der richtige Handwerker zeitnah davon erfährt.
Nachweise, die Bestand haben
Digitale Protokolle mit Fotos und Zeitstempel zeigen auch Monate später, wann welcher Raum kontrolliert wurde. Das hilft bei Gesprächen mit Versicherungen, Mietern oder Miteigentümern, wenn es um die Frage geht, ob rechtzeitig und angemessen gehandelt wurde.
Schriftliches Festpreisangebot
Nach der kostenfreien Begehung erhalten Sie ein Festpreisangebot für Turnus und Prüfpunkte. Ob für Feiertage zwischen den Jahren oder für Rundgänge bei Dauerfrost Zuschläge anfallen, klären wir vorab und legen es mit Umfang, Terminen und Preis schriftlich fest.
In allen Bezirken unterwegs
Vom Gründerzeithaus in Prenzlauer Berg bis zum Einfamilienhaus am Stadtrand von Spandau sind wir in ganz Berlin im Einsatz. GPS-gestützte Touren helfen, Rundgänge auch bei glatten Straßen zu den vereinbarten Zeiten einzuplanen.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Rohrbrüchen durch Frost vorbeugen | Kellerfenster schließen, Temperatur messen, Dämmung prüfen | Weniger Wasserschäden und Ausfälle |
| Funktionierende Heizung bei Dauerfrost | Sichtprüfung von Anlagendruck und Störanzeigen bei jedem Termin | Fachbetrieb wird früh informiert |
| Dauerhaft geschlossene Außenanschlüsse im Winter | Absperrung und Entleerung bei jedem Rundgang kontrollieren | Geringeres Risiko geplatzter Hähne |
| Freie Rinnen und Fallrohre | Sichtkontrolle und Fotomeldung nach Schnee und Tauwetter | Weniger Eis auf Gehweg und Fassade |
| Korrekte Zählerstände zum Stichtag | Ablesung aller Zähler mit Foto und Zeitstempel | Abrechnung auf Basis abgelesener Werte |
Zählerablesung zum Jahreswechsel und bei Leerstand
Zwischen Weihnachten und Neujahr sind viele Eigentümer verreist, Verwaltungen arbeiten mit kleiner Besetzung, und trotzdem brauchen Betriebskostenabrechnungen Zählerstände zum Stichtag. Wir lesen Wasserzähler, Zähler für Allgemeinstrom und – wo vorhanden – Gaszähler ab und fotografieren jede Anzeige mit Datum und Uhrzeit.
Die Werte erhalten Sie als übersichtliche Liste, die sich direkt in Ihre Abrechnungssoftware oder die Unterlagen für die Verwaltung übernehmen lässt. Heizkostenverteiler und Funkzähler in den Wohnungen liest meist ein Messdienst ab; hier organisieren wir auf Wunsch den Zugang zu Kellern und Technikräumen.
Bei leer stehenden Wohnungen oder Häusern hat die regelmäßige Ablesung einen zweiten Nutzen. Ein plötzlich steigender Wasserverbrauch in einer unbewohnten Einheit ist oft das erste Zeichen für einen Rohrbruch. Wer monatlich abliest, kann den Schaden deutlich früher bemerken als bei der nächsten Jahresabrechnung.
Auch bei Mieterwechseln in den Wintermonaten unterstützen wir: Bei der Übergabe einer Wohnung erfassen wir auf Wunsch die Stände der dort zugänglichen Zähler und halten den Zustand von Heizkörpern und Fenstern fest. So beginnt der neue Mietvertrag mit belegten Ausgangswerten.
Für welche Gebäude und Eigentümer sich der Dienst lohnt
Ein regelmäßiger Kontrollgang ergibt vor allem dort Sinn, wo niemand täglich nach dem Rechten sieht. Typische Auftraggeber sind:
- Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, die keinen eigenen Hauswart beschäftigen
- Verwaltungen mit mehreren Objekten, die feste Prüfroutinen für ihren Bestand wollen – die Organisation für ganze Portfolios beschreibt die Seite Winterdienst für Hausverwaltungen
- Eigentümergemeinschaften, deren Mitglieder nicht vor Ort wohnen
- Besitzer leer stehender oder unsanierter Gebäude, bei denen Frostschäden besonders teuer werden
- Inhaber von Zweitwohnungen und Ferienhäusern am Stadtrand, die den Winter woanders verbringen
- Gewerbetreibende mit Betriebsruhe über Weihnachten und Neujahr
Auch Senioren, die ihr Einfamilienhaus allein bewohnen und den Gang in den kalten Keller scheuen, profitieren von einem festen Termin pro Woche. Angehörige, die nicht in Berlin leben, erhalten auf Wunsch eine Kopie des Protokolls und wissen so, dass jemand regelmäßig nach Heizung und Leitungen schaut.
Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen
Eigentümer sind für den baulichen Zustand ihres Gebäudes verantwortlich. Dazu gehört nach allgemeiner Auffassung auch, dass von Dach, Rinnen und Fassade keine Gefahr für Passanten ausgeht. Fallen Eisplatten aus einer verstopften Rinne oder Zapfen von der Traufe, kann eine Haftung im Raum stehen; die Einzelheiten sollten Sie im Zweifel rechtlich prüfen lassen.
Vermieter schulden ihren Mietern außerdem eine funktionierende Heizung. Fällt sie aus, beginnt die Pflicht zur schnellen Abhilfe. Regelmäßige Kontrollen helfen, Störungen zu erkennen, bevor Mieter sie melden müssen.
Bei den Kosten unterscheidet das Betriebskostenrecht zwischen laufenden Hauswartleistungen und Reparaturen. Kontrollgänge und Ablesungen können nach aktuellem Stand als Hauswartkosten nach § 2 Nr. 14 BetrKV umlagefähig sein, wenn der Mietvertrag das vorsieht. Instandsetzungen und Verwaltungsarbeiten sind dagegen nicht umlagefähig. Auf einer nachvollziehbaren Rechnung weisen wir beide Anteile getrennt aus. Mehr dazu im Ratgeber Winterdienst in den Nebenkosten.
- Datum und Uhrzeit jedes Rundgangs
- Fotos von Zählerständen und Mängeln
- Meldungen an Fachbetriebe mit Zeitpunkt
Kosten, Preistabelle und Beispielrechnung
Die Kosten hängen von Größe und Zahl der Prüfpunkte, vom Turnus und von der Anfahrt ab. Für den Hausmeisterservice im Winter nennen wir deshalb keinen pauschalen Betrag – den Preis erhalten Sie auf Anfrage, verbindlich ist das Festpreisangebot nach kostenfreier Besichtigung.
| Leistung | Preis (netto) | Hinweis |
|---|---|---|
| Kontrollgang im Objekt | auf Anfrage | abhängig von Objektgröße und Prüfpunkten |
| Zählerablesung mit Fotobeleg | auf Anfrage | einzeln oder mit Kontrollgang kombiniert |
| Notfalleinsatz bei Frostschaden | auf Anfrage | nach Aufwand vor Ort |
| Räumen und Streuen am Grundstück | ab 1,80 € je lfm und Monat | optional mit Rundgang bündeln |
Unverbindliches Beispiel: Altbau mit sechs Wohnungen in Friedrichshain
Das Haus erhält von Anfang Dezember bis Ende Februar einen wöchentlichen Kontrollgang, das sind 13 Termine, dazu kommt eine Zählerablesung zum Jahresende als eigener Einsatz. Diesen Teil kalkulieren wir nach Prüfpunkten und Anfahrt, der Preis dafür steht auf Anfrage im Angebot. Übernehmen wir zusätzlich die Räumung des Gehwegs mit 20 Metern Front, lässt sich dieser Anteil mit dem Einstiegssatz überschlagen: 20 m × ab 1,80 € × 5 Monate = ab 180 € netto pro Saison. Die tatsächlichen Kosten richten sich nach Objekt, Lage und Aufwand und werden erst im schriftlichen Angebot festgelegt. Lokale Besonderheiten eines Einsatzgebiets finden Sie etwa unter Winterdienst Falkenberg.
Ablauf von der Anfrage bis zum ersten Rundgang
- Anfrage: Sie nennen Adresse, Gebäudetyp und besondere Sorgen, etwa Leerstand oder alte Leitungen.
- Erstbegehung: Wir sehen uns Keller, Technikräume, Außenanschlüsse und Rinnen kostenfrei an.
- Prüfliste: Gemeinsam legen wir fest, welche Punkte bei jedem Rundgang kontrolliert werden.
- Schlüssel und Kontakte: Zugang zu Kellern und Heizraum wird geregelt, Notfallnummern werden hinterlegt.
- Festpreisangebot: Sie erhalten Turnus und Preis schriftlich.
- Rundgänge: Kontrollen nach Plan, zusätzlich bei angekündigtem Dauerfrost.
- Meldung und Protokoll: Auffälligkeiten gehen zeitnah an Sie, das Protokoll folgt digital.
- Saisonende: Abschlussbericht mit Empfehlungen für Dämmung, Armaturen oder Rinnen.
Typische Versäumnisse im Winter und eine kurze Checkliste
Viele Frostschäden gehen auf wenige wiederkehrende Ursachen zurück. Wer sie kennt, kann viele davon schon mit einfachen Mitteln verhindern.
- Gekippte Kellerfenster nach dem Lüften oder Wäschetrocknen
- Heizung in leeren Wohnungen komplett abgedreht
- Außenhahn nach Handwerkereinsatz wieder offen
- Fallrohrauslauf unter Schnee und Eis verschwunden
- Keine aktuelle Telefonliste für den Notfall
- Hauptabsperrventil beschriften und Zugang freiräumen
- Rohrdämmung in unbeheizten Räumen prüfen
- Kontakt der Heizungsfirma gut sichtbar im Heizraum anbringen
- Ersatzschlüssel für Technikräume hinterlegen
- Bewohner per Aushang über Lüften bei Frost informieren
Gebäudekontrollen von Prenzlauer Berg bis Zehlendorf
In Prenzlauer Berg liegen Wasserleitungen in Gründerzeithäusern oft an kalten Hofwänden und in alten Kohlenkellern. Friedrichshain und Kreuzberg bringen Seitenflügel und Remisen mit unbeheizten Durchfahrten mit. In Charlottenburg sind hohe Traufen mit langen Fallrohren typisch, an denen Ausläufe schnell zufrieren. Villen und Zweitwohnsitze in Steglitz-Zehlendorf stehen im Winter häufig leer und brauchen regelmäßige Kontrollen. In Marzahn-Hellersdorf verlaufen Verteilleitungen durch lange Kellergänge von Plattenbauten. Für jedes dieser Gebäude erstellen wir eine eigene Prüfliste.
Alle 12 Bezirke
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Tempelhof-Schöneberg
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Ortsteile, in denen wir oft unterwegs sind
- Schöneberg
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Flächenanalyse in jedem Bezirk kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Was unterscheidet den winterlichen Hausmeisterdienst von der Winterfestmachung?
Die Winterfestmachung ist eine einmalige Vorbereitung im Herbst: Leitungen entleeren, Gartenmöbel einlagern, Pflanzen schützen. Unser Kontrolldienst setzt danach ein und überwacht während der Frostperiode regelmäßig, ob dieser Zustand erhalten bleibt und ob Heizung, Keller und Rinnen in Ordnung sind. Beides ergänzt sich, ersetzt sich aber nicht.
Reparieren Sie auch die Heizung oder geplatzte Leitungen?
Nein. Eingriffe in Heizungsanlagen und Trinkwasserinstallationen gehören in die Hände von Fachbetrieben. Wir erkennen Störungen, dokumentieren sie mit Foto und informieren Sie sowie auf Wunsch direkt Ihre Heizungs- oder Sanitärfirma. Im Notfall sperren wir nach Absprache das Wasser am Hauptventil ab, um den Schaden zu begrenzen.
Wie oft sollte ein Gebäude im Winter kontrolliert werden?
Für bewohnte Mehrfamilienhäuser reicht meist ein wöchentlicher Rundgang. Bei Leerstand, alten Leitungen oder angekündigtem Dauerfrost empfehlen wir zusätzliche Termine. Den passenden Turnus legen wir nach der Erstbegehung gemeinsam fest und passen ihn an, wenn sich Wetterlage oder Nutzung des Gebäudes ändern.
Was kostet ein Kontrollgang?
Die Kosten hängen von Objektgröße, Zahl der Prüfpunkte, Turnus und Anfahrt ab, deshalb nennen wir den Preis auf Anfrage. Ob 13 wöchentliche Rundgänge im Altbau oder nur Kontrollen bei Dauerfrost: Das verbindliche Festpreisangebot für den Hausmeister-Winterdienst erhalten Sie nach einer kostenfreien Besichtigung Ihres Objekts.
Können die Kosten auf Mieter umgelegt werden?
Laufende Hauswartleistungen wie Kontrollgänge können nach aktuellem Stand als Betriebskosten nach § 2 Nr. 14 BetrKV umlagefähig sein, sofern der Mietvertrag das vorsieht. Reparaturen und Verwaltungstätigkeiten gehören nicht dazu. Wir weisen die Anteile getrennt aus; die konkrete Umlage sollten Sie im Einzelfall prüfen lassen.
Lesen Sie auch Heizkostenverteiler in den Wohnungen ab?
Heizkostenverteiler und Funkzähler in Wohnungen werden in der Regel von einem Messdienst erfasst. Wir übernehmen die Ablesung von Zählern in Gemeinschaftsräumen wie Wasserhauptzähler, Allgemeinstrom und Gas. Auf Wunsch organisieren wir den Zugang für den Messdienst und informieren Bewohner per Aushang über den Termin.
Kann ich den Kontrollgang mit dem Räumdienst kombinieren?
Ja, das ist oft wirtschaftlich. Wenn unser eingespieltes Team ohnehin für Räumung oder Streuen vor Ort ist, lässt sich der Rundgang durch Keller und Technikräume anschließen. Sie sparen Anfahrten und erhalten beide Nachweise in einem gemeinsamen Protokoll für Ihre Unterlagen.