Ja, wir übernehmen Ihren Winterdienst in Borsigwalde – mit Festpreis ohne Zuschläge
Der Name verrät die Herkunft: Ab 1899 ließ das Unternehmen Borsig hier eine Wohnkolonie für die Beschäftigten seines neuen Werks in Tegel errichten. Bis heute ist Borsigwalde ein Ortsteil, in dem Arbeiten und Wohnen eng beieinander liegen. Auf der einen Seite stehen Gewerbe- und Industrieflächen mit Hallen, Höfen und Rampen, auf der anderen die Wohnstraßen der alten Kolonie, ergänzt durch spätere Siedlungsbauten und Einfamilienhäuser.
Für den Winterdienst heißt das: Zwei sehr unterschiedliche Kundengruppen brauchen zur selben Zeit freie Flächen. Betriebe erwarten ihre ersten Lieferungen oft vor Sonnenaufgang, und Beschäftigte kommen zum Schichtbeginn auf den Parkplatz. In den Wohnstraßen wollen Mieter und Eigentümer morgens sicher zur Bushaltestelle oder zum S-Bahnhof Eichborndamm.
RAT Winterdienst plant beide Welten in einer Tour. Betriebsflächen bekommen einen Einsatzbeginn nach Ihrem Schichtplan, Wohnstraßen werden vor dem Berufsverkehr geräumt. Vor dem Vertrag besichtigen wir jedes Objekt kostenlos und kalkulieren einen Festpreis für die Saison. Über jeden Einsatz in Borsigwalde bekommen Sie anschließend ein digitales Protokoll. Eine Übersicht aller Ortsteile im Norden finden Sie beim Bezirk Reinickendorf.
Werkskolonie, Siedlungsbauten und Gewerbeband
Die Bebauung lässt sich grob in drei Bereiche gliedern. Im Kern stehen die Mietshäuser der früheren Werkskolonie aus der Zeit um 1900, meist drei- bis viergeschossig, mit kleinen Vorgärten, Hofzugängen und Hauseingängen mit einigen Stufen. Ihre Gehwegfronten sind überschaubar, dafür gibt es viele Eigentümer mit jeweils eigenen Pflichten.
Um diesen Kern herum entstanden in späteren Jahrzehnten Siedlungsbauten mit gemeinschaftlichen Grünflächen, Stellplätzen und Müllplätzen sowie Straßen mit Einfamilien- und Doppelhäusern. Hier ähneln die Anforderungen denen anderer Wohnquartiere im Bezirk.
Prägend ist aber das Gewerbeband, das sich unter anderem entlang der Holzhauser Straße erstreckt. Dort sitzen Produktionsbetriebe, Handwerksfirmen, Großhändler und Dienstleister mit Hallen, Werkhöfen und Lagerflächen. Die Stadtautobahn ist über die Anschlussstelle Holzhauser Straße schnell erreichbar, was den Ortsteil für Logistik und Lieferverkehr attraktiv macht – und im Winter für viele Lkw-Bewegungen auf vereisten Höfen sorgt.
Wir betreuen alle drei Bereiche, passen Technik und Zeitpunkt aber jeweils an. Dass Borsigwalde so klein ist, hilft dabei: Zwischen Werkhof und Wohnstraße liegen oft nur wenige hundert Meter, und eine Einsatzkraft kann nach dem Gewerbegelände ohne lange Wege in die Kolonie wechseln. Auf Werkhöfen arbeiten wir mit Räumfahrzeugen, vor den Mietshäusern der Kolonie mit Schieber und Streuwagen.
Werkhöfe, Laderampen und Rangierflächen
Für Betriebe mit Warenverkehr ist der Winter vor allem ein logistisches Problem. Ein Lkw, der auf einer vereisten Rampe nicht andocken kann, blockiert die Anlieferung, und ein Stapler, der auf Schneematsch rutscht, gefährdet Personal und Ware. Die Flächen vor Rolltoren und Rampen werden außerdem durch ein- und ausfahrende Fahrzeuge ständig neu verschmutzt und verdichtet.
Wir räumen Werkhöfe deshalb in zwei Schritten: Zunächst werden Zufahrt, Rangierflächen und Rampenvorfelder maschinell freigeschoben und abgestumpft, danach räumen wir die Rampen selbst, Treppen zur Verladung und Wege für Fußgänger von Hand. Schnee wird an vorher festgelegten Stellen gelagert, die weder Rangierwege noch Hydranten, Feuerwehrzufahrten oder Abläufe blockieren.
- Torzufahrt und Wendefläche für Sattelzüge
- Rampenvorfelder und Andockbereiche
- Verladetreppen und Rampenkanten
- Stapler- und Fußgängerwege zwischen Hallen
- Sammelplätze und Fluchtwege
Was wir an Rampen im Einzelnen tun, beschreibt die Seite Winterdienst für Ladezonen und Laderampen.
Schichtbetrieb: Wann der Hof frei sein muss
Auf Betriebsgeländen gilt die privatrechtliche Verkehrssicherungspflicht. Die Rechtsprechung geht in der Regel davon aus, dass ab etwa 7 Uhr bis etwa 20 Uhr geräumt und gestreut sein muss – oder während der tatsächlichen Nutzungszeiten. Beginnt die Frühschicht um 6 Uhr oder kommt der erste Lkw um 5 Uhr, verschiebt sich das Zeitfenster entsprechend nach vorn.
Wir vereinbaren deshalb für jedes Betriebsgelände einen festen Einsatzbeginn, der sich nach Ihrem Schichtplan richtet. Bei Schichtwechseln am Nachmittag oder in der Nacht kontrollieren wir erneut. Fällt tagsüber weiter Schnee, wird nachgeräumt, damit Parkplatz und Wege zum Werkstor auch für die Spätschicht sicher sind.
Arbeitgeber haben zusätzlich Pflichten aus dem Arbeitsschutz: Wege auf dem Gelände müssen sicher begehbar sein, Fluchtwege frei. Einen Überblick über diese Anforderungen gibt unser Ratgeber zum Winterdienst auf dem Firmengelände. Ob Ihr Betrieb damit alle Anforderungen erfüllt, klärt im Zweifel eine fachkundige Rechtsberatung.
Mitarbeiter- und Kundenparkplätze
Viele Betriebe im Gewerbeband haben große Stellplatzanlagen für Beschäftigte und Besucher. Gerade hier passieren im Winter die meisten Stürze: beim Aussteigen auf einer vereisten Parkbucht, auf dem Weg zwischen den Autoreihen oder am Bordstein vor dem Eingang. Fahrzeuge, die über Nacht stehen bleiben, erschweren die maschinelle Räumung zusätzlich.
Wir räumen Fahrgassen und freie Stellplätze maschinell und arbeiten an parkenden Fahrzeugen von Hand nach. Die Fußwege vom Parkplatz zum Eingang erhalten eigene Priorität, ebenso Behindertenstellplätze und E-Ladeplätze. Wer möchte, kann Parkflächen für die Räumung vorübergehend sperren – das beschleunigt den Einsatz erheblich und verbessert das Ergebnis.
Die Abrechnung erfolgt nach Quadratmetern und Saison. Weitere Details zum Vorgehen auf großen Stellflächen finden Sie unter Parkplatzräumung. Sammelt sich so viel Schnee an, dass Stellplätze dauerhaft verloren gehen, kann ein Abtransport des Schnees sinnvoll sein.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Borsigwalde
Ob Werkhof mit Sattelzügen oder Mietshaus mit fünf Stufen zur Haustür: Jede Fläche bekommt die passende Technik und den passenden Zeitpunkt. Darauf können Sie sich verlassen.
- 01Anlieferung
Rampen frei vor dem ersten Lkw
Rampenvorfelder, Andockbereiche und Torzufahrten räumen wir so früh, dass die erste Anlieferung ohne Verzögerung andocken kann. Den Zeitpunkt legen wir nach Ihren Lieferfenstern fest, nicht nach einem pauschalen Tourplan.
- 02Schichtplan
Einsatzbeginn nach Ihren Arbeitszeiten
Frühschicht um sechs, Spätschicht um vierzehn Uhr: Wir richten Räumung und Kontrollen an Ihren Schichtwechseln aus. So sind Parkplatz und Werkstor zu jeder Schicht sicher erreichbar, auch bei Dauerschneefall.
- 03Technik
Maschine im Hof, Hand an Treppen
Große Hofflächen räumen wir mit Räumfahrzeugen, Verladetreppen, Rampenkanten und Hauseingänge von Hand. Die Kombination arbeitet schnell und verhindert Schäden an Toren, Rampen und Bordsteinen, die bei rein maschineller Räumung häufig auftreten.
- 04Schneelager
Festgelegte Flächen für den Schnee
Wir bestimmen vor der Saison, wo Schnee auf dem Gelände gelagert wird. Rangierwege, Hydranten, Feuerwehrzufahrten und Abläufe bleiben frei, und kein Schneehaufen versperrt im Februar plötzlich die Sicht an der Ausfahrt.
- 05Abrechnung
Meter und Quadratmeter getrennt
Für öffentliche Gehwege zählt der laufende Meter, für Höfe und Stellplätze die Quadratmeterzahl. Gemischt genutzte Grundstücke lassen sich so sauber aufteilen, etwa zwischen Gewerbemieter und Eigentümer oder zwischen mehreren Kostenstellen Ihres Unternehmens.
- 06Arbeitsschutz
Protokolle für Behörden und Versicherer
Zeitpunkt, bearbeitete Fläche und eingesetztes Material halten wir bei allen Räumgängen elektronisch fest. Arbeitgeber können damit gegenüber Berufsgenossenschaft, Versicherer oder Ordnungsamt belegen, dass Wege und Fluchtwege im Winter gesichert waren, auch bei Prüfungen lange nach dem Einsatz.
- 07Wohnstraßen
Gemeinsamer Räumplan für Nachbarhäuser
In der alten Kolonie fassen wir auf Wunsch mehrere benachbarte Häuser in einem Plan zusammen. An Grundstücksgrenzen entstehen keine Lücken, und gemeinsame Höfe werden einheitlich geräumt und gestreut.
- 08Haftpflicht
Starke Deckung bei Gewerbeflächen
Für den Ernstfall besteht bei der DEVK eine Betriebshaftpflicht: pauschal 3 Millionen Euro bei Personen- und Sachschäden, 500.000 Euro bei Vermögensschäden. Bei Betrieben mit Publikums- und Lieferverkehr ist das eine wichtige Absicherung, die Sie bei der Auswahl Ihres Dienstleisters berücksichtigen sollten.
- 09Frühjahr
Streugutreste werden aufgekehrt
Lkw verteilen im Winter viel Splitt auf Höfen und Gehwegen. Im Frühjahr kehren wir die Reste auf Wunsch auf und entsorgen sie, damit Rinnsteine und Abläufe frei bleiben und niemand auf losem Material ausrutscht.
- 10Gesundheit
Auch für Praxen und Pflegeangebote
In der Nähe des Klinikums am Nordgraben gibt es Praxen und Pflegedienste mit Patientenverkehr. Für sie bieten wir den Winterdienst für Arztpraxen und Kliniken mit frühen, barrierearmen Zugängen an.
Warum Gewerbebetriebe und Vermieter uns den Winter überlassen
Zwischen Werkhof und Wohnstraße braucht es einen Dienst, der beides beherrscht. Diese fünf Punkte geben bei unseren Gewerbekunden meist den Ausschlag.
Gewerbe und Wohnen aus einer Hand
Wir betreuen Gewerbeflächen, Wohnanlagen, Hausverwaltungen, öffentliche Einrichtungen und Privatkunden. Wer einen Betrieb führt und zugleich ein Mietshaus besitzt, hat einen einzigen Ansprechpartner und einen gemeinsamen Vertrag, der beide Objekte und ihre unterschiedlichen Zeitfenster abdeckt. Absprachen zwischen mehreren Firmen entfallen.
Einsatzbereit, wenn andere schlafen
Schnee fällt oft nachts, und Betriebe beginnen früh. Unser geschultes Team steht Tag und Nacht bereit und räumt Werkhöfe und Wege, bevor der erste Lkw vorfährt. Bei Eisregen oder plötzlicher Glätte rücken wir auch außerhalb der geplanten Touren aus.
Planbare Kosten ohne Nachforderung
Unsere Angebote sind Festpreise für die Saison, kalkuliert nach kostenloser Besichtigung. Auch nach einem langen, schneereichen Winter bleibt die Rechnung gleich, sodass der Betrag sicher im Jahresbudget oder in der Betriebskostenabrechnung landet. Versteckte Zuschläge gibt es nicht.
Pflichten sauber übertragen
Gehwegpflicht nach Landesrecht und Sicherungspflicht auf dem Werkgelände lassen sich per Vertrag an uns abgeben. Sie behalten lediglich die Aufsicht, die Sie anhand unserer Einsatzberichte schnell erledigen. Vertragsdetails lassen Sie am besten juristisch gegenprüfen, bevor die Saison beginnt.
Umweltschonend auch auf dem Werkhof
Salz bleibt auf öffentlichen Gehwegen nach Berliner Recht grundsätzlich außen vor. Stattdessen streuen wir Splitt, Sand oder Granulat, was Pflaster, Fahrzeugunterböden und angrenzendes Grün schont. Auf Betriebsflächen stimmen wir das Streumittel auf Belag, Verkehr und Entwässerung des Geländes ab.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Lkw-Anlieferung vor Sonnenaufgang | Rampen und Zufahrten zuerst geräumt | Keine Wartezeiten an der Rampe |
| Schichtwechsel mit vollem Parkplatz | Kontrollrunden zu jedem Schichtbeginn | Sichere Wege für alle Schichten |
| Schneehaufen auf engen Werkhöfen | Festgelegte Lagerflächen vor Saisonbeginn | Rangierwege und Hydranten bleiben frei |
| Mehrere Eigentümer in der Kolonie | Gemeinsamer Räumplan für Nachbarhäuser | Keine Lücken an Grundstücksgrenzen |
| Splitteintrag durch Lieferverkehr | Nachstreuen und Frühjahrskehrung | Saubere Gehwege und freie Abläufe |
Werkstätten, Kfz-Betriebe und Hinterhofgewerbe
Neben großen Hallen gibt es im Ortsteil zahlreiche kleinere Betriebe: Kfz-Werkstätten, Handwerksfirmen mit Lager, Baustoffhändler und Dienstleister in umgenutzten Gewerbehöfen. Ihre Flächen sind kleiner, aber oft verwinkelt. Fahrzeuge stehen dicht an dicht, Kunden holen ihr Auto ab, Monteure laden morgens Material ein.
Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Räumfahrzeuge passen nicht überall zwischen abgestellte Fahrzeuge, und Schnee darf nicht gegen Kundenautos oder vor Hallentore geschoben werden. Wir arbeiten auf solchen Höfen mit kompakter Technik und viel Handarbeit, räumen zuerst die Wege zur Annahme und zum Büro und danach die Stellflächen, sobald Fahrzeuge bewegt wurden.
Bei Werkstätten mit Kundenverkehr kommt die Verkehrssicherungspflicht während der Öffnungszeiten hinzu. Wer Fahrzeuge auf dem Hof präsentiert oder übergibt, braucht außerdem saubere, gut begehbare Flächen ohne Splitthaufen. Für Betriebe dieser Art bieten wir den Winterdienst für Tankstellen und Autohäuser an, der sich auch auf kleinere Werkstatthöfe übertragen lässt.
Gehwege an der alten Kolonie und in den Wohnstraßen
Für die Wohnstraßen von Borsigwalde ist das Berliner Straßenreinigungsgesetz maßgeblich: Die Anlieger, meist also die Eigentümer, sind verpflichtet, den Gehweg vor dem eigenen Grundstück freizuräumen und bei Glätte mit abstumpfendem Material zu streuen – und zwar nach aktuellem Stand mindestens einen Meter breit. Bei Schneefall nach 20 Uhr bleibt dafür Zeit bis 7 Uhr am Folgetag – sonntags und an gesetzlichen Feiertagen bis 9 Uhr.
Bei den Mietshäusern der früheren Kolonie liegen Hauseingang, Hofeinfahrt und Gehweg dicht beieinander. Oft teilen sich mehrere Häuser einen Hof mit Müllplatz und Fahrradständern. Hier ist es sinnvoll, die Flächen mehrerer Eigentümer in einem gemeinsamen Räumplan zusammenzufassen, damit an den Grundstücksgrenzen keine Lücken entstehen.
Vermieter, die die Räumpflicht bislang per Hausordnung an Mieter weitergegeben haben, stoßen häufig an Grenzen: Ältere Mieter können nicht mehr schippen, Berufstätige sind früh aus dem Haus. Ein beauftragter Dienst ist hier oft die verlässlichere Lösung, und die Kosten dürfen über die Nebenkosten weitergegeben werden, sofern der Mietvertrag eine entsprechende Klausel enthält. Mehr dazu unter Winterdienst für Vermieter.
Splitteintrag durch Lkw und Glätte an Gräben
Ein Effekt, der in reinen Wohngebieten kaum vorkommt: Lkw und Transporter tragen Schneematsch und Streugut von den Werkhöfen auf die Straßen und Gehwege. Bei Frost gefriert dieser Matsch zu harten, unebenen Spuren an Einfahrten und Überfahrten. Wir stumpfen solche Stellen nach, statt nur die ursprüngliche Fläche zu betrachten.
Am Ende der Saison bleibt dadurch mehr Material liegen als anderswo. Splitt auf Gehwegen und in Rinnsteinen wird bei Trockenheit zur Rutschgefahr für Radfahrer und Fußgänger und verstopft Abläufe. Wir bieten an, die Streugutreste im Frühjahr aufzukehren und zu entsorgen.
Hinzu kommen Brücken und Gräben in der Umgebung, etwa am Nordgraben. Wege, die über Brücken oder an Wasserläufen entlangführen, frieren in klaren Nächten früher als die übrigen Flächen. Solche Punkte nehmen wir als gesonderte Kontrollstellen in den Räumplan auf und prüfen sie bei Frostprognose auch ohne Schneefall.
Saisonpreise für Werkhof und Mietshaus
Die Werte sind Nettorichtwerte und dienen Ihrer Orientierung. Bindend wird erst unser Angebot nach dem kostenlosen Vor-Ort-Termin auf Ihrem Gelände.
| Fläche | Richtwert netto |
|---|---|
| Gehwege, Hofeinfahrten, Zuwege | 1,80–3,00 € pro lfm und Monat |
| Werkhöfe, Parkplätze, Ladezonen | 0,80–1,50 € pro m² und Saison |
| Einzelner Abrufeinsatz für kleine Flächen | 25–45 € pro Einsatz |
| Soforteinsatz bei Eisglätte | ab 50 € pauschal zzgl. Fläche |
Gewerbebetrieb mit Werkhof und Parkplatz
Hof, Rampenvorfeld und Mitarbeiterparkplatz umfassen zusammen 2.500 m². Bei 0,85 € pro m² und Saison ergibt das 2.125 €. Dazu kommen 50 Meter öffentlicher Gehweg an der Grundstücksgrenze zu 1,80 € pro Meter und Monat: 50 × 1,80 € × 5 = 450 €. Die Saison kostet damit 2.575 € netto.
Mietshaus der alten Kolonie
20 Meter Gehweg plus Hofeinfahrt kosten bei 2,50 € pro Meter und Monat 20 × 2,50 € × 5 = 250 € netto pro Saison. Der höhere Meterpreis berücksichtigt die Handräumung an Stufen und engen Hofzugängen.
Für Betriebe, die den Winterdienst langfristig planen möchten, empfiehlt sich ein Saisonvertrag mit festen Einsatzzeiten.
Ablauf und Anfahrt im Westen des Bezirks
Von der Anfrage bis zum ersten Einsatz vergehen bei rechtzeitiger Beauftragung meist nur wenige Tage.
- Anfrage: Sie schildern Objekt, Flächen und Betriebszeiten.
- Begehung: Wir nehmen Höfe, Rampen, Parkplätze und Gehwege auf, klären Lagerflächen für Schnee und notieren Schichtzeiten.
- Angebot: Sie erhalten einen Festpreis, getrennt nach Gehwegmetern und Betriebsfläche.
- Einsatzplanung: Wir legen den Einsatzbeginn fest und binden das Objekt in die GPS-Route ein.
- Durchführung: Räumen, Streuen, Kontrollieren – mit digitalem Protokoll für jeden Einsatz.
Die Touren in diesem Teil des Bezirks verbinden wir mit den Nachbarortsteilen Tegel und Wittenau. Über die Stadtautobahn und den Eichborndamm sind die Objekte auch bei Schneefall gut erreichbar, sodass Gewerbeflächen früh und Wohnstraßen rechtzeitig vor dem Berufsverkehr an der Reihe sind.
Häufige Fragen
Wann ist unser Werkhof morgens geräumt?
Das richtet sich nach Ihrem Betrieb. Wir legen vertraglich einen Einsatzbeginn fest, der vor Ihrer ersten Anlieferung oder Ihrem Schichtbeginn liegt. Kommt der erste Lkw um 5 Uhr, sind Zufahrt und Rampenvorfeld vorher frei. Bei anhaltendem Schneefall räumen wir im Tagesverlauf erneut.
Wie werden Betriebsflächen abgerechnet?
Für Höfe, Parkplätze und Ladezonen gilt ein Flächenpreis; der Richtwert pro Saison liegt je Quadratmeter bei 0,80 bis 1,50 €. Hinzu kommen die öffentlichen Gehwege entlang der Grundstücksgrenze mit monatlich 1,80 bis 3,00 € für jeden laufenden Meter. Den Festpreis für Ihr Objekt in Borsigwalde erfahren Sie nach unserer kostenlosen Besichtigung.
Wohin kommt der Schnee auf unserem Gelände?
Vor der Saison legen wir gemeinsam Lagerflächen fest, die weder Rangierwege noch Hydranten, Feuerwehrzufahrten, Abläufe oder Sichtachsen an Ausfahrten blockieren. Wird der Platz im Laufe eines schneereichen Winters knapp, können wir den Schnee abtransportieren und die Fläche wieder nutzbar machen.
Übernehmen Sie auch Gehwege vor Mietshäusern?
Ja. Für Mietshäuser in den Wohnstraßen räumen wir Gehweg, Hofeinfahrt und Hauseingang und streuen bei Glätte abstumpfend. Benachbarte Häuser können wir in einem gemeinsamen Räumplan zusammenfassen. Über die Nebenkostenabrechnung lassen sich die Beträge weitergeben, falls Ihr Mietvertrag das erlaubt. Auf Wunsch weisen wir die Kosten je Haus getrennt aus.
Was tun Sie gegen Matsch und Splitt durch Lkw?
Wir kontrollieren Ein- und Ausfahrten, an denen Lkw Schneematsch auf Gehwege tragen, und stumpfen gefrorene Spuren gezielt nach. Im Frühjahr kehren wir auf Wunsch die Streugutreste von Höfen, Gehwegen und Rinnsteinen auf und entsorgen sie, damit Abläufe frei bleiben und niemand auf losem Material ausrutscht.
Können wir auch kurzfristig einen Einsatz buchen?
Ja. Ohne Saisonvertrag kommen wir bei kleinen Flächen für 25 bis 45 € pro Einsatz, bei plötzlicher Glätte im Soforteinsatz ab 50 € pauschal zuzüglich Fläche. Für Betriebe mit regelmäßigem Bedarf ist der Saisonvertrag mit festen Einsatzzeiten meist günstiger und verlässlicher.