Räumen & Streuen

Umweltfreundlicher Winterdienst in Berlin gesucht?

Streusalz greift Straßenbäume, Beton und Hundepfoten an – und ist auf Berliner Gehwegen ohnehin grundsätzlich verboten. RAT Winterdienst sichert Ihre Flächen mit abstumpfenden, salzfreien Mitteln, dosiert sparsam und räumt zuerst, damit weniger Material nötig ist. Nach der Saison wird der Splitt wieder aufgenommen, statt in Gullys und Baumscheiben zu verschwinden.

  • Salzfrei auf allen Gehwegen
  • Sparsame Dosierung schont Ressourcen
  • Splitt wird wieder aufgenommen

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Einsatzkraft streut salzfreies Granulat auf einen Parkweg neben verschneiten Bäumen
Salzfrei am Grün: Abstumpfendes Granulat landet gezielt auf dem Weg, damit Wurzelraum und Rinde der angrenzenden Bäume unbelastet bleiben.

Ja, umweltfreundlicher Winterdienst ohne Streusalz – abgesichert über die DEVK

Ein sicherer Gehweg und eine gesunde Stadtnatur schließen sich nicht aus. Berlin hat sich bereits vor Jahrzehnten dafür entschieden, Auftaumittel auf Gehwegen grundsätzlich zu verbieten, weil das Salz mit dem Schmelzwasser in die Baumscheiben sickert und Straßenbäume über Jahre schädigt. Wer seine Räum- und Streupflicht ernst nimmt, arbeitet deshalb mit abstumpfenden Mitteln – und wer es gut macht, achtet auch auf Menge, Herkunft und Verbleib des Materials.

Genau hier setzt ein umweltfreundlicher Winterdienst an, wie wir ihn verstehen. Wir wählen das Streumittel passend zu Belag und Umgebung, räumen Schnee vor dem Streuen gründlich ab und dosieren nach Fläche statt nach Gefühl. Wo Bäume, Hecken oder Rasenflächen an den Weg grenzen, halten wir einen Abstand ein und lagern keinen verschmutzten Schnee auf Pflanzflächen ab. Am Ende des Winters planen wir das Aufnehmen des Splitts gleich mit ein, damit er nicht in die Kanalisation gelangt.

Der Verzicht auf Salz ist dabei kein Sicherheitsabschlag. Richtig ausgebrachter Splitt oder ein grobes Granulat stumpft Eis zuverlässig ab und wirkt sofort, auch bei Temperaturen, bei denen Salz ohnehin kaum noch taut. Die Grundlagen zum Rechtsrahmen erklärt der Ratgeber Ist Streusalz in Berlin verboten?.

Illustration: Mitarbeiter räumt Schnee vom Gartenweg einer Villa, bevor gestreut wird
Erst räumen, dann streuen: Wer den Schnee vollständig abschiebt, braucht anschließend deutlich weniger Streumaterial für sichere Wege.

Was zu einem ökologischen Räum- und Streukonzept gehört

Umweltschutz im Winter beginnt nicht erst beim Material. Er zieht sich durch Planung, Ausführung und Nachsorge. Die folgende Übersicht zeigt die Bausteine, aus denen wir das Konzept für Ihr Objekt zusammenstellen:

BausteinUmsetzungUmweltnutzen
Salzfreie StreumittelSplitt, Sand oder Granulat je nach BelagKein Chlorid im Boden und Grundwasser
Räumen vor StreuenSchnee vollständig abschieben, dann abstumpfenDeutlich weniger Material pro Einsatz
Bedarfsgerechte DosierungMenge nach Fläche und GlätteartWeniger Staub, weniger Rückstände
BaumschutzAbstand zu Baumscheiben, kein Schneedepot auf PflanzflächenWurzelraum bleibt unbelastet
Splittaufnahme nach der SaisonKehren und Aufnehmen nach dem letzten FrostSaubere Gullys, weniger Feinstaub
WiederverwertungAufbereitung über geeignete Entsorgungswege, wo möglichWeniger neuer Rohstoffabbau

Nicht jeder Baustein passt auf jedes Grundstück. Bei einem Reihenhaus mit sechs Metern Gehweg geht es vor allem um das richtige Material; bei einer Wohnanlage mit Innenhof, Spielplatz und altem Baumbestand lohnt sich ein durchdachtes Konzept mit festgelegten Schneeablageflächen.

Das Berliner Tausalzverbot und die Ausnahmeregel 2026

Nach aktuellem Stand verpflichtet das Berliner Straßenreinigungsgesetz Anlieger, Gehwege vor ihrem Grundstück bei Glätte mit abstumpfenden Mitteln zu bestreuen. Auftaumittel wie Streusalz sind dort grundsätzlich verboten. Erlaubt sind Sand, Splitt und Granulate, die nicht tauen, sondern die Oberfläche aufrauen.

Das Abgeordnetenhaus hat das Gesetz am 26. Februar 2026 geändert: Erfordern öffentliche Belange es, darf die Senatsverwaltung bei extremer Glätte für eine begrenzte Zeit Ausnahmen vom Salzverbot zulassen. Das ist keine allgemeine Erlaubnis, im Winter wieder Salz zu streuen. Die Ausnahme muss ausdrücklich angeordnet werden und gilt nur für den genannten Zeitraum. Ohne eine solche Anordnung bleibt es beim Verbot.

Was das für Sie bedeutet
  • Auf öffentlichen Gehwegen streuen wir ausschließlich abstumpfend.
  • Gilt eine befristete Ausnahme, prüfen wir mit Ihnen, ob und wo sie für Ihr Objekt überhaupt sinnvoll ist.
  • Auf Privatflächen raten wir aus Umweltgründen ebenfalls zu salzfreien Mitteln; Abweichungen stimmen wir vorab ab.
  • Rechtliche Einzelfragen sollten Sie im Einzelfall prüfen lassen.

Zusätzlich wichtig: Bei Versäumnissen kann der Senat eine Ersatzvornahme durch Bezirke oder BSR anordnen, deren Kosten die Eigentümer tragen. Ein umweltgerechter Dienst muss also vor allem eines sein – zuverlässig.

  1. 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
  2. 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · vor Nutzungsbeginn, auch nachts
  3. 3Festpreisab 1,80 € je lfm/Monat – ohne versteckte Zuschläge
  4. 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Schnee und Eis · Saison Nov.–März, nach Wetterlage
Vom ersten Kontakt bis zum ersten Räumeinsatz: Umweltfreundlicher Winterdienst in vier Schritten.

Salzfreie Streumittel im Umweltvergleich

Abstumpfende Mittel unterscheiden sich in Wirkung, Staubentwicklung und Wiederverwendbarkeit. Wir wählen sie nach Belag, Nutzung und Umgebung aus:

StreumittelStärkenSchwächenBevorzugter Einsatz
Splitt (gebrochenes Gestein)sehr griffig, auch bei Fahrverkehr wirksam, wiederverwertbarmuss aufgenommen werden, kann Glas und Lack verkratzenZufahrten, Parkplätze, Gehwege mit hoher Frequenz
Sandpreiswert, natürlich, fein dosierbarwird schnell verweht und eingetreten, staubt bei Trockenheitruhige Wohnwege, Gartenwege
Granulat (z. B. Blähton, Lava)leicht, schonend für empfindliche Beläge, wenig Staubteurer, bei starkem Verkehr schneller verdrängtEingänge, Natursteinstufen, Terrassen

Ein Hinweis zum Umweltzeichen: Das Siegel „Blauer Engel“ wird für bestimmte abstumpfende Streumittel vergeben. Was es aussagt und worauf Sie beim Kauf achten können, erläutert der Ratgeber Umweltfreundliche Streumittel und der Blaue Engel. Für uns zählt in der Praxis vor allem, dass das Material salzfrei, staubarm und passend zur Fläche ist.

Straßenbäume, Beete und Böden schützen

Salz schadet Bäumen auf zwei Wegen. Im Boden verdrängt es Nährstoffe und stört die Wasseraufnahme der Wurzeln, über Spritzwasser verätzt es Rinde und Knospen. Die Folgen zeigen sich oft erst im Sommer: braune Blattränder, vorzeitiger Laubfall, absterbende Kronenteile. Für die Berliner Straßenbäume ist das eine erhebliche Belastung, weil ihr Wurzelraum ohnehin begrenzt ist.

Auch ohne Salz kann der Winterdienst Pflanzen schaden. Deshalb achten unsere Teams auf einige Grundregeln:

  • Kein Schneedepot auf Baumscheiben: Der zusammengeschobene Schnee vom Gehweg enthält Schmutz, Öl und Reifenabrieb.
  • Rasenkanten schonen: Räumschilde werden so geführt, dass Grasnarbe und Beeteinfassungen nicht abgeschält werden.
  • Hecken freihalten: Schnee wird nicht gegen Hecken gedrückt, deren Zweige unter der Last brechen können.
  • Streumaterial auf der Gehfläche: Gezielte Ausbringung statt breiter Wurf über Pflanzflächen.

Woran Sie Salzschäden an Bäumen erkennen und was dagegen hilft, beschreibt der Beitrag Streusalzschäden an Bäumen und Pflanzen.

Illustration: Kompakte Kehrmaschine nimmt nach dem Winter Splitt in einer Wohnanlage auf
Saisonende im Kreislauf: Der Splitt wird aufgenommen, bevor er Gullys verstopft oder als Feinstaub in die Luft gelangt.

Splitt im Kreislauf: aufnehmen, aufbereiten, wiederverwenden

Splitt hat einen großen Vorteil gegenüber Salz: Er löst sich nicht auf und lässt sich nach dem Winter wieder einsammeln. Bleibt er dagegen liegen, wird er zum Problem. Fahrzeuge zermahlen ihn zu feinem Staub, Regen spült ihn in Gullys und Abläufe, und auf trockenem Pflaster wirkt er im Frühjahr wie Kugellager unter den Schuhsohlen.

Darum gehört die Aufnahme zum ökologischen Konzept dazu. Nach dem letzten Frost wird der Splitt gekehrt, aufgenommen und abgefahren. Je nach Verschmutzung kann aufbereitetes Material über geeignete Entsorgungs- und Verwertungswege erneut genutzt werden, stark verunreinigtes Material wird ordnungsgemäß entsorgt. Die praktische Durchführung mit Kehrmaschine oder per Hand übernimmt unsere Splittbeseitigung im Frühjahr, die sich nahtlos an die Wintersaison anschließen lässt.

Weniger einbringen heißt weniger entfernen

Der beste Kreislauf ist der, der gar nicht erst groß wird. Jedes Kilogramm, das wir durch präzise Dosierung einsparen, muss im März nicht gekehrt, transportiert und entsorgt werden. Wer wissen möchte, wer für die Reinigung nach dem Winter zuständig ist, findet Antworten im Ratgeber Streusplitt nach dem Winter.

Ihre Vorteile beim Leistungspaket „Umweltfreundlicher Winterdienst“

Ein ökologischer Ansatz zahlt sich doppelt aus: für Pflanzen und Bauwerke ebenso wie für Ihr Budget. Diese zehn Punkte zeigen, was Sie konkret davon haben.

  1. 01Salzfrei

    Kein Chlorid im Boden

    Wir streuen auf Gehwegen ausschließlich abstumpfende Mittel und raten auch auf Privatflächen dazu. Ihr Grundstück, die Straßenbäume davor und das Grundwasser bleiben frei von Salzeinträgen, die sich über viele Winter ansammeln würden.

  2. 02Bausubstanz

    Treppen und Fassaden bleiben intakt

    Ohne Salz gibt es keine Ausblühungen am Sockel, keine mürben Fugen und keine Abplatzungen an Stufen. Gerade bei Altbauten mit Sandstein oder Klinker sparen Sie damit spätere Restaurierungskosten.

  3. 03Dosierung

    Nur so viel wie nötig

    Die Teams bringen Material nach Fläche und Glätteart aus. Das reicht für sichere Wege, ohne dass dicke Splittschichten entstehen, die später aufwendig gekehrt und entsorgt werden müssen. Das spart Rohstoffe und Arbeitszeit.

  4. 04Räumfolge

    Erst räumen, dann abstumpfen

    Schnee wird zuerst bis auf den Belag abgeschoben, erst danach kommt Streugut zum Einsatz. Diese Reihenfolge spart Material und sorgt dafür, dass die Körner direkt auf der Glätte wirken.

  5. 05Baumschutz

    Wurzelraum und Rinde geschont

    Baumscheiben, Beete und Hecken sind als Tabuzonen für Schneeablage festgelegt. Räumschilde werden so geführt, dass Rasenkanten und Pflanzflächen unbeschädigt durch den Winter kommen. Schwere Schneelasten drücken wir nicht gegen Hecken oder junge Gehölze, deren Äste unter dem Gewicht brechen könnten.

  6. 06Kreislauf

    Splitt kommt wieder weg

    Nach dem letzten Frost wird das Streugut aufgenommen, statt in Gullys zu verschwinden oder als Staub in der Luft zu landen. Wiederverwertbares Material geht in geeignete Verwertungswege, der Rest wird ordnungsgemäß entsorgt.

  7. 07Tierschutz

    Freundlich zu Pfoten

    Hunde laufen ohne wunde Ballen über Ihre Wege, Katzen nehmen beim Putzen kein Salz auf. Für Anlagen mit vielen Tierhaltern ist das ein spürbarer Unterschied, der Beschwerden vermeidet.

  8. 08Rechtslage

    Tausalzverbot sicher eingehalten

    Unsere Teams kennen das Berliner Verbot und die neue Ausnahmeregel. Sie müssen nicht fürchten, dass auf Ihrem Gehweg versehentlich Salz landet und Ärger mit dem Ordnungsamt oder Nachbarn entsteht.

  9. 09Transparenz

    Material im Protokoll nachvollziehbar

    Jeder Einsatz wird mit Uhrzeit, Fläche, Streumittel und Menge digital festgehalten. So sehen Sie, wie viel Material tatsächlich verbraucht wurde, und können das auch gegenüber Mietern oder Eigentümern belegen.

  10. 10Materialwahl

    Passendes Streugut je Belag

    Granulat für Natursteinstufen, Splitt für Zufahrten, Sand für ruhige Gartenwege. Die Auswahl erfolgt bei der Besichtigung und wird im Konzept verbindlich festgeschrieben, als Ergänzung zum regulären planmäßigen Abstreuen.

Warum Berliner Wohnanlagen und Unternehmen auf RAT Winterdienst setzen

Sicherheit und Rücksicht auf die Umwelt lassen sich verbinden, wenn Planung und Ausführung stimmen. Das macht den Unterschied bei uns aus.

Umweltschonende Mittel als Standard

Bei uns müssen Sie keinen Öko-Aufpreis bestellen. Umweltschonende Streumittel sind fester Bestandteil jedes Auftrags, und die Teams kennen die Unterschiede zwischen Splitt, Sand und Granulat aus der täglichen Praxis auf Berliner Flächen. Sie beraten Sie offen, welches Material für Ihre Wege am besten passt.

Geschulte Einsatzkräfte

Unsere Mitarbeiter lernen vor der Saison nicht nur Räumtechnik, sondern auch Dosierung, Baumschutz und den sorgsamen Umgang mit Pflanzflächen. Dieses Wissen sieht man im Frühjahr an Beeten und Rasenkanten, die den Winter heil überstanden haben.

Konzept statt Pauschalrezept

Die kostenfreie Flächenanalyse ist die Grundlage für ein Konzept, das zu Ihrem Grundstück passt. Ein Innenhof mit alten Linden braucht andere Regeln als ein Firmenparkplatz in Marzahn, und genau das bilden wir im Angebot ab.

Faire Festpreise

Sie erhalten nach der Besichtigung einen Festpreis ohne versteckte Zuschläge. Materialkosten weisen wir transparent aus, pauschal oder nach Verbrauch. So sehen Sie, dass sparsames Streuen auch Ihre Kosten senkt, und können das gegenüber Ihren Mietern belegen.

Verlässlich rund um die Uhr

Ökologie hilft nur, wenn die Wege trotzdem sicher sind. Rund um die Uhr rücken unsere Teams bei Schnee und Eis aus, fahren GPS-geplante Touren und dokumentieren jeden Einsatz digital in einem Protokoll, das Sie jederzeit einsehen können – so ist auch der umweltschonende Winterdienst lückenlos belegt.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
7 UhrRäumfristNachtschnee beseitigt
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Salzverbot auf Gehwegen einhaltenAusschließlich abstumpfende Mittel auf öffentlichen FlächenKein Ärger mit Ordnungsamt und Nachbarn
Bäume und Beete schützenTabuzonen für Schneeablage, gezielte AusbringungGesunde Pflanzen im nächsten Frühjahr
Material sparsam einsetzenErst räumen, dann nach Fläche dosierenWeniger Kosten und weniger Rückstände
Beläge dauerhaft erhaltenGranulat für Naturstein, Splitt für ZufahrtenKeine Frostabplatzungen oder Ausblühungen
Rückstände nach dem Winter entfernenSplittaufnahme nach dem letzten Frost einplanenSaubere Abläufe und weniger Feinstaub

Erst räumen, dann streuen: Material sparen durch die richtige Reihenfolge

Auf einer Schneeschicht verliert Streugut einen großen Teil seiner Wirkung. Die Körner sinken ein, werden vom nächsten Schnee bedeckt oder mit dem Matsch zur Seite getreten. Wer auf ungeräumten Flächen streut, braucht deshalb ein Vielfaches an Material und erreicht trotzdem weniger Sicherheit.

Unsere Teams räumen Schnee daher zuerst vollständig bis auf den Belag ab und stumpfen anschließend nur noch die verbliebene Glätte ab. Bei dünner Reifschicht genügt oft eine sehr geringe Menge. Bei anhaltendem Schneefall wird mehrfach geräumt, aber erst dann gestreut, wenn der Niederschlag nachlässt oder die Zielzeit erreicht ist. Das schont das Budget und die Umwelt gleichermaßen.

Ein weiterer Spareffekt entsteht durch die richtige Körnung. Feines Material ist schnell verbraucht, zu grobes rollt weg. Mit einer auf den Belag abgestimmten Körnung liegt das Streugut länger dort, wo es gebraucht wird, und muss seltener erneuert werden. Wie viel Streumittel Sie für Ihre Fläche einplanen sollten, beantworten wir bei der Flächenanalyse konkret. Für umweltfreundliche, abstumpfende Streumittel kann man häufig grob mit 100 bis 200 Gramm je Quadratmeter und Durchgang rechnen – abhängig davon, welche Art von Glätte vorliegt.

Schonung von Belägen, Bauwerken und Tieren

Salz ist nicht nur ein Problem für Pflanzen. Chloridhaltiges Schmelzwasser dringt in Beton, Mörtelfugen und Naturstein ein, gefriert dort und sprengt das Gefüge auf. Abplatzungen an Treppenstufen, mürbe Fugen und Ausblühungen an Sockeln sind typische Spätfolgen. Auch Bewehrungsstahl in Rampen und Balkonen kann korrodieren.

  • Naturstein und Klinker: Salzfreie Granulate verhindern Ausblühungen und Frostabplatzungen an historischen Eingängen.
  • Betonpflaster und Rampen: Ohne Chlorid bleibt die Oberfläche länger geschlossen.
  • Fahrzeuge und Fahrräder: Kein salzhaltiger Sprühnebel, der Bremsen und Rahmen angreift.
  • Hunde und Katzen: Pfoten werden nicht wund, Tiere nehmen beim Ablecken kein Salz auf.

Gerade für Halter ist das ein häufig unterschätzter Punkt; Tipps gibt der Ratgeber Streusalz und Hundepfoten.

Für wen sich ein salzfreies Konzept besonders lohnt

Auf öffentlichen Gehwegen ist der Verzicht auf Salz Pflicht. Auf privaten Flächen ist er eine bewusste Entscheidung, die sich für viele Eigentümer auszahlt:

  • Wohnanlagen mit Grün: Innenhöfe mit Bäumen, Spielplätzen und Rasenflächen, deren Pflege im Sommer Geld kostet.
  • Denkmalgeschützte Altbauten: Sandsteintreppen und Mosaikpflaster, die bei Salzschäden aufwendig restauriert werden müssten.
  • Kitas und Schulen: Kinder, die im Schnee spielen und Streugut in die Hände nehmen.
  • Kliniken, Pflegeheime und Hotels: Häuser mit Gärten und Wegen, die das Bild des Hauses prägen.
  • Unternehmen mit Nachhaltigkeitszielen: Firmen, die ihre Außenanlagen in Umweltberichte einbeziehen.

Für alle diese Gruppen gilt: Die Sicherheit der Wege hat Vorrang. Der ökologische Ansatz verändert das Wie, nicht das Ob. Im Zweifel entscheidet bei uns immer die Begehbarkeit der Fläche, und erst danach wählen wir das schonendste Mittel, das diese Sicherheit gewährleistet.

Gut gemeint, aber schädlich: häufige Fehler

Viele Umweltschäden im Winter entstehen nicht durch böse Absicht, sondern durch Gewohnheit. Diese Fehler sehen wir bei der Übernahme neuer Objekte immer wieder:

Darauf sollten Sie verzichten
  • Restbestände an Streusalz aus dem Keller „nur ausnahmsweise“ auf dem Gehweg verteilen.
  • Asche aus dem Kamin streuen – sie verschmutzt Schuhe und Böden und kann Schadstoffe enthalten.
  • Splitt im Frühjahr einfach liegen lassen, bis der Regen ihn in den Gully spült.
  • Geräumten Schnee samt Fahrbahnsalz auf Baumscheiben und Rasenflächen schieben.
  • Auf ungeräumtem Schnee streuen und damit ein Vielfaches an Material verbrauchen.

Auch vermeintliche Hausmittel wie Katzenstreu, Kaffeesatz oder Spülmittel halten nicht, was sie versprechen: Sie verklumpen, verschmieren oder verunreinigen Boden und Abwasser. Abstumpfende Streumittel aus dem Fachhandel sind die einfachere und sauberere Lösung. Wer es lieber in professionelle Hände gibt, spart sich zudem Lagerung und Transport schwerer Säcke.

Was ein salzfreier Winterdienst kostet

Die Preise unterscheiden sich nicht grundsätzlich von einem konventionellen Dienst, denn auf Berliner Gehwegen wird ohnehin abstumpfend gestreut. Kostenfaktoren sind die Länge der Gehwegfront, die Größe der privaten Flächen, die Zahl der Einsätze und das gewählte Material. Granulate sind meist teurer als Splitt, werden dafür aber oft sparsamer verbraucht. Material rechnen wir pauschal oder nach Verbrauch ab. Die folgenden Werte verstehen sich als Netto-Richtwerte; welcher Festpreis verbindlich gilt, steht nach der kostenfreien Flächenanalyse fest.

LeistungRichtwert (netto)Hinweis
Räumen und Streuen Gehweg/Zufahrt1,80–3,00 € je lfm und MonatSaisonpauschale Nov.–März
Gewerbliche Flächenbetreuung0,80–1,50 € je m² und SaisonParkplätze, Firmenareale
Einzeleinsatz auf Abruf25–45 € je Einsatzkleine Flächen
StreumaterialPauschale oder nach Verbrauchabhängig von Splitt, Sand oder Granulat

Rechenbeispiel: Wohnhaus mit Innenhof in Zehlendorf

Ein Mehrfamilienhaus hat 20 Meter Gehweg und einen Hof mit 150 m² Wegefläche, die zwischen Linden und Beeten verläuft. Für den Gehweg werden 2,50 € je Meter und Monat angesetzt: 20 × 2,50 € × 5 Monate = 250 €. Der Hof wird mit 1,00 € je m² und Saison berechnet: 150 × 1,00 € = 150 €. Die Saison kostet damit 400 € netto zuzüglich Material. Die Splittaufnahme im Frühjahr wird separat angeboten.

Von der Beratung bis zum ersten Einsatz

  1. Erstgespräch: Sie schildern Objekt, Nutzung und besondere Schutzgüter wie alte Bäume oder Natursteinstufen.
  2. Flächenanalyse vor Ort: Wir erfassen kostenfrei Beläge, Pflanzflächen, Ablaufrinnen und mögliche Schneeablageflächen.
  3. Konzept und Festpreis: Sie erhalten einen Vorschlag zu Material, Schneeablage und Splittaufnahme mit Festpreis.
  4. Vertragsstart: Ihr persönlicher Ansprechpartner hinterlegt alle Vorgaben in der Tourenplanung.
  5. Saisonbetreuung: Räumen, abstumpfen und Nachbehandeln nach Wetterlage, jeder Einsatz digital protokolliert.
  6. Nachsorge: Nach dem letzten Frost wird der Splitt aufgenommen, die Fläche ist für den Frühling bereit.
Checkliste für Ihr grünes Winterkonzept
  • Sind Baumscheiben und Beete als Tabuzonen für Schneeablage festgelegt?
  • Gibt es empfindliche Beläge, die Granulat statt Splitt brauchen?
  • Ist die Splittaufnahme im Frühjahr eingeplant?
  • Weiß der Hausmeister, dass auf dem Gehweg kein Salz gestreut werden darf?

Grüne Kieze von Steglitz-Zehlendorf bis Treptow-Köpenick

Wo Berlin besonders grün ist, zählt ein salzfreier Winterdienst doppelt. In Dahlem und Nikolassee säumen alte Linden und Eichen die Gehwege vor Villengrundstücken. In Müggelheim und Rahnsdorf grenzen viele Wege direkt an Wald und Uferzonen. Rund um Buch liegen Kliniken mit weitläufigen Parkanlagen. In Frohnau prägen Gartengrundstücke das Bild, und in Kaulsdorf und Mahlsdorf betreuen wir Siedlungshäuser mit gepflegten Vorgärten, deren Beete und Hecken unbeschadet durch den Winter kommen sollen.

Häufige Fragen

Ist Streusalz in Berlin komplett verboten?

Auf öffentlichen Gehwegen sind Auftaumittel wie Streusalz nach aktuellem Stand grundsätzlich verboten. Nur für Fälle extremer Glätte sieht die Gesetzesänderung vom 26. Februar 2026 vor, dass die Senatsverwaltung befristete Ausnahmen zulassen kann. Diese gelten nur, wenn sie ausdrücklich angeordnet sind. Für Privatflächen gelten andere Regeln, wir empfehlen dort aus Umweltgründen trotzdem salzfreie Mittel.

Sind salzfreie Mittel genauso sicher wie Salz?

Ja, wenn sie richtig eingesetzt werden. Abstumpfende Mittel wirken sofort, weil sie die Oberfläche aufrauen, statt das Eis erst schmelzen zu müssen. Bei sehr tiefen Temperaturen ist Salz ohnehin kaum noch wirksam. Entscheidend sind das Räumen vor dem Streuen, die passende Körnung und das Nachbehandeln, wenn Neuschnee oder Eisregen die Schicht überdecken.

Wohin kommt der Splitt, wenn der Frost vorbei ist?

Er wird nach dem letzten Frost gekehrt und aufgenommen, damit er nicht in Gullys gelangt oder zu Feinstaub zermahlen wird. Je nach Verschmutzung kann aufbereitetes Material über geeignete Verwertungswege erneut genutzt werden, stark verunreinigtes wird ordnungsgemäß entsorgt. Die Aufnahme bieten wir als eigene Leistung an und schließen sie auf Wunsch direkt an die Saison an.

Kostet ein ökologischer Winterdienst mehr?

In der Regel nicht wesentlich. Auf Berliner Gehwegen streut man ohnehin abstumpfend, deshalb gelten auch beim umweltfreundlichen Winterdienst die üblichen Grundpreise: monatlich 1,80 bis 3,00 € pro Meter. Granulate sind teurer als Splitt, werden aber sparsamer verbraucht. Durch das Räumen vor dem Streuen sinkt der Materialbedarf insgesamt. Langfristig sparen Sie Kosten für Reparaturen an Belägen und Pflanzen.

Darf geräumter Schnee auf Baumscheiben gelagert werden?

Davon raten wir ab. Der Schnee vom Gehweg enthält Schmutz, Reifenabrieb und gegebenenfalls Salzreste von der Fahrbahn, die beim Tauen in den Wurzelraum sickern. Wir legen deshalb bei der Besichtigung Ablageflächen fest, die keine Pflanzen gefährden. Fehlt der Platz, kann ein Abtransport des Schnees sinnvoll sein, den wir gesondert anbieten.

Welches Streumittel eignet sich für Natursteintreppen?

Für polierte oder empfindliche Natursteinstufen empfehlen wir feines, leichtes Granulat. Es kratzt weniger als scharfkantiger Splitt, haftet gut an Stufenkanten und lässt sich leicht wieder entfernen. Salz sollte auf Naturstein grundsätzlich vermieden werden, weil es Ausblühungen und Frostabplatzungen verursacht. Welches Material genau passt, klären wir bei der Besichtigung.

Unverbindliche Anfrage

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Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem Festpreis für die Saison.

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  • Festpreis ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

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RAT Winterdienst · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

Kostenlose Flächenanalyse in allen zwölf Berliner Bezirken, Festpreis ohne versteckte Zuschläge und ein digitales Protokoll nach jedem Einsatz – für Hausverwaltungen, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Privat.

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