Ortsteil im Bezirk Marzahn-Hellersdorf

Winterdienst in Kaulsdorf gesucht?

Im Norden Wohnblöcke mit Dutzenden Hauseingängen, im Süden Gärten bis an die Badeseen: Kaum ein Ortsteil im Osten vereint so verschiedene Winteraufgaben auf so engem Raum. Wir betreuen Wohnanlagen für Verwaltungen, Siedlungshäuser für Eigentümer und Zugänge rund um die Klinik, jeweils mit eigenem Zeitplan und lückenlosem Nachweis.

  • Hauseingänge vor Schichtbeginn frei
  • Reifglätte an den Seen im Blick
  • Kosten sauber pro Wohnung

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Kleines Räumfahrzeug räumt im Morgengrauen den Weg vor einem sanierten Plattenbau
Zwischen den Wohnblöcken räumt ein kompaktes Fahrzeug die breiten Wege, während Kollegen die Hauseingänge und Stufen von Hand freilegen.

Ja, wir halten Wege in Kaulsdorf frei – mit digitalem Protokoll für jeden Einsatz

Wer in der Großsiedlung nördlich des alten Dorfkerns eine Wohnanlage verwaltet, hat im Winter andere Sorgen als ein Eigentümer am Habermannsee. In den Plattenbauquartieren zählen viele Eingänge, Müllstandplätze, Feuerwehrzufahrten und Mieterparkplätze, die alle vor dem Berufsverkehr begehbar sein müssen. Im Süden dagegen geht es um lange, schmale Gehwege zwischen Hecke und Bordstein, um Einfahrten und um Nachtfrost, der sich über den Seen früher bildet als anderswo.

RAT Winterdienst übernimmt beide Aufgaben im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Für Verwaltungen und Genossenschaften erstellen wir Räumpläne, die jeden Hauseingang einzeln erfassen, und rechnen so ab, dass die Kosten nachvollziehbar in die Betriebskostenabrechnung einfließen können. Mehr zu diesem Bereich steht auf der Seite zum Winterdienst für Wohnanlagen. Eigentümer im Siedlungsteil erhalten einen Saisonpreis pro laufendem Meter, der sich an ihrem Grundstück orientiert, nicht an einer Pauschale für die ganze Straße. Unsere Teams sind bei Schnee und Glätte Tag und Nacht einsatzbereit, streuen ohne Tausalz und halten jeden Einsatz mit Uhrzeit in einem digitalen Protokoll fest. Vor dem Angebot steht immer eine kostenlose Begehung.

Lage von Kaulsdorf im Berliner StadtgebietWinterdienst MitteWinterdienst Friedrichshain-KreuzbergWinterdienst PankowWinterdienst Charlottenburg-WilmersdorfWinterdienst SpandauWinterdienst Steglitz-ZehlendorfWinterdienst Tempelhof-SchönebergWinterdienst NeuköllnWinterdienst Treptow-KöpenickWinterdienst Marzahn-HellersdorfWinterdienst LichtenbergWinterdienst ReinickendorfMitteFriedrichsh.-KreuzbergPankowCharlottenb.-WilmersdorfSpandauSteglitz-ZehlendorfTempelhof-SchönebergNeuköllnTreptow-KöpenickLichten-bergReinicken-dorfWinterdienst BiesdorfBiesdorfWinterdienst MahlsdorfMahlsdorfWinterdienst HellersdorfHellersdorfWinterdienst MarzahnMarzahnKaulsdorf
Lage im Stadtgebiet. Der Ortsteil liegt im Zentrum des Bezirks: Westlich fließt die Wuhle mit Biesdorf am anderen Ufer, nördlich schließt Hellersdorf an, östlich Mahlsdorf. S5, U5 und die Bundesstraße 1/5 sind die wichtigsten Achsen. Für die Tourenplanung trennen wir die Großsiedlung im Norden von den Siedlungsstraßen im Süden, damit Maschinen- und Handkolonnen effizient arbeiten.

Zwei Gesichter: Großsiedlung im Norden, Gartenland im Süden

Der Ortsteil teilt sich in zwei deutlich verschiedene Bereiche. Nördlich der Bahnstrecke entstand in den 1980er-Jahren als Teil des großen Neubaugebiets im Berliner Osten die Siedlung Kaulsdorf-Nord: fünf- bis sechsgeschossige Plattenbauten in industrieller Bauweise, dazu einzelne höhere Gebäude, Kitas, Schulen und Nahversorger. Nach der Wende wurden viele Blöcke saniert, Höfe neu gestaltet und Stellplätze angelegt.

Südlich davon liegt der alte Dorfkern mit seiner Kirche, anschließend beginnt das weitläufige Siedlungsgebiet mit Einfamilien- und Doppelhäusern, das bis an die ehemaligen Kiesgruben reicht. Aus diesen sind Badeseen geworden, die im Sommer Besucher aus der ganzen Stadt anziehen.

Für einen Winterdienstplan bedeutet dieses Nebeneinander, dass im selben Ortsteil zwei völlig unterschiedliche Arbeitsweisen gefragt sind. In der Großsiedlung arbeiten wir mit kleinen Räumfahrzeugen auf breiten Wegen, die zwischen den Blöcken verlaufen, und ergänzen die Maschine durch Handarbeit an Eingängen und Stufen. Im Süden überwiegt die Schaufel, weil schmale Gehwege, Zäune, Laternen und parkende Autos den Einsatz größerer Technik verhindern. Wir teilen die Touren deshalb nach Gebietstyp ein, damit Fahrzeuge und Personal dort sind, wo sie gebraucht werden. Ein Fahrzeug, das zwischen Wohnblöcken effizient ist, würde in einer Siedlungsstraße mit Zäunen und Vorgärten mehr Schaden als Nutzen bringen, und eine reine Handkolonne bräuchte für die großen Höfe im Norden zu lange.

Plattenbauquartiere: Eingänge, Müllplätze und Feuerwehrzufahrten

Ein typischer Block mit sechs Aufgängen hat vorne einen Gehweg an der Straße, hinten einen Hof mit Wegen zu Müllstandplatz, Fahrradschuppen und Spielplatz. Dazu kommen Rampen an barrierefrei umgebauten Eingängen, Treppen an Hochparterre-Eingängen und oft eine Feuerwehrumfahrt, die freigehalten werden muss. Wer das alles mit einer einzigen Position im Vertrag abdeckt, erlebt im ersten Winter Streit darüber, was eigentlich gemeint war.

Wir erfassen deshalb jede Fläche getrennt und legen eine Reihenfolge fest: zuerst öffentlicher Gehweg und Hauseingänge, dann Wege zum Müllplatz und zu den Stellplätzen, zuletzt Nebenwege. Für Verwaltungen mit mehreren Liegenschaften im Bezirk bündeln wir die Objekte in einer Tour und liefern gesammelte Protokolle, siehe Winterdienst für Hausverwaltungen.

Häufiger Engpass: der Abholtag
  • Müllfahrzeuge brauchen einen geräumten Weg vom Standplatz bis zur Straße.
  • Tonnen auf vereisten Wegen werden im schlimmsten Fall nicht geleert.
  • Wir räumen diese Wege am Vorabend oder früh am Abholtag gezielt nach.

Welche Besonderheiten an Tonnenplätzen gelten, steht auf der Seite zum Winterdienst an Müllstandplätzen. Die Kostenverteilung auf einzelne Mietparteien erläutert der Ratgeber zu den Winterdienstkosten pro Wohnung.

Rund um die Badeseen: Kaltluft, Nebel und Reifglätte

Im Süden liegen die Kaulsdorfer Seen, darunter Habermannsee, Butzer See und Elsensee. Gewässer verändern das Mikroklima ihrer Umgebung deutlich. Bei klarem Himmel steigt nachts Feuchtigkeit auf, setzt sich als Reif auf Gehwegen und Autos ab und macht Wege glatt, obwohl kein Niederschlag gefallen ist. Kommt Nebel hinzu, gefriert er an Geländern, Treppenstufen und Holzstegen.

Die Wuhle im Westen bildet eine zweite Kältezone. In der Talsenke sammelt sich kalte Luft, sodass Wege am Wuhletal und Brücken über den Bach früher vereisen als die Straßen im bebauten Teil. Welche Orte besonders früh glatt werden, fasst der Beitrag Wo Glätte zuerst entsteht zusammen.

Für Grundstücke in diesen Lagen planen wir bei Frostgefahr zusätzliche Kontrollfahrten ein, auch an Tagen ohne Schneefall. Die Kolonne prüft dann Gehweg, Einfahrt und Eingangsstufen und streut nach, wenn sich ein Belag gebildet hat. Wie diese Kontrollen ablaufen und dokumentiert werden, steht bei der Glättekontrolle. Wer ein Ufergrundstück mit Treppe zum Wasser hat, sollte diese im Winter sperren, statt sie zu räumen; wir beraten dazu beim Ortstermin.

Illustration: Mitarbeiter mit Stirnlampe prüft nachts einen bereiften Gehweg vor einem Siedlungshaus
In klaren Frostnächten kontrollieren wir Gehwege in Wassernähe, weil sich dort Reif bildet, lange bevor es irgendwo schneit.

Schmale Siedlungsgehwege: Schaufel statt Schild

In den Straßen zwischen Dorfkern und Seen sind Gehwege oft nur gut einen Meter breit. Links steht die Hecke oder der Zaun, rechts parken Autos auf dem Bankett, dazwischen Laternenmasten und Hydranten. Ein Räumfahrzeug kommt hier kaum durch, ohne Zäune zu streifen oder Schnee auf parkende Autos zu werfen. Deshalb räumen wir in diesen Straßen überwiegend von Hand, mit breiten Schiebern und Besen, und streuen mit Handstreuwagen oder per Schaufel.

Der Vorteil der manuellen Schneeräumung ist die Genauigkeit: Der Schnee landet nicht im Vorgarten des Nachbarn, Pfosten und Schachtdeckel werden sauber freigelegt, und die Mindestbreite von einem Meter lässt sich auch an engen Stellen einhalten. Wo Wurzeln den Belag angehoben haben, kennen unsere Mitarbeiter die Stolperkanten nach dem ersten Einsatz und streuen dort gezielt.

Wichtig für Eigentümer: Wird der Gehweg durch parkende Fahrzeuge eingeengt, entbindet das nicht von der Räumpflicht. Wir räumen dann bis an die Fahrzeuge heran und dokumentieren, wenn ein Abschnitt dauerhaft zugeparkt war. Diese Notiz kann wichtig werden, falls es an dieser Stelle zu einem Sturz kommt.

Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Kaulsdorf

Ob Wohnblock mit vielen Eingängen oder Doppelhaus am See: Diese zehn Punkte zeigen, was wir im Ortsteil konkret für Sie übernehmen.

  1. 01Wohnanlagen

    Jeder Aufgang einzeln im Plan

    Bei Blöcken mit mehreren Eingängen erfassen wir jeden Aufgang samt Rampe und Stufen. So weiß die Kolonne genau, welche Wege zuerst frei sein müssen, und kein Hauseingang wird übersehen, wenn es schnell gehen muss.

  2. 02Mieterzufriedenheit

    Weniger Beschwerden bei der Verwaltung

    Geräumte Eingänge, freie Müllwege und gestreute Stellplätze vor dem Berufsverkehr bedeuten weniger Anrufe von Mietern. Ihre Verwaltung kann sich im Winter um andere Themen kümmern als um vereiste Hofwege.

  3. 03Abrechnung

    Kosten klar pro Liegenschaft

    Wir weisen die Kosten je Objekt und Fläche getrennt aus. Damit lässt sich der Winterdienst sauber in die Betriebskostenabrechnung übernehmen, und Rückfragen von Mietern beantworten Sie mit wenigen Klicks.

  4. 04Seeufer

    Reifkontrolle in Wassernähe

    Grundstücke an den Badeseen und am Wuhletal bekommen bei Frostgefahr zusätzliche Kontrollfahrten. Wir streuen nach, wenn Reif oder gefrierender Nebel den Weg glatt gemacht haben, auch ohne Schneefall.

  5. 05Handarbeit

    Präzise Räumung enger Gehwege

    In schmalen Siedlungsstraßen arbeiten wir von Hand. Zäune, Hecken und parkende Autos bleiben unbeschädigt, und die vorgeschriebene Breite wird trotzdem eingehalten, auch an Engstellen mit Laternen oder Hydranten.

  6. 06Abholtag

    Freie Wege für die Müllabfuhr

    Am Abholtag räumen wir den Weg vom Tonnenplatz zur Straße gezielt nach. So werden Tonnen auch im Januar geleert, und Ihre Hausmeister müssen keine Behälter über vereiste Flächen ziehen.

  7. 07Seniorenwohnen

    Mehr Sorgfalt an sensiblen Zugängen

    An Pflegeeinrichtungen und Wohnungen für ältere Menschen kontrollieren wir auch an Wochenenden und Feiertagen bis in den Mittag. Rampen und Handläufe erhalten feines Granulat, das Rollatoren nicht bremst.

  8. 08Versicherung

    Deckung bei Personen- und Sachschäden

    Unsere DEVK-Haftpflicht sichert Personen- und Sachschäden mit drei Millionen Euro ab, Vermögensschäden mit einer halben Million. Für Verwaltungen mit vielen Mietparteien ist dieser Schutz ein wichtiges Auswahlkriterium.

  9. 09Tourplanung

    Feste Touren durch den Bezirk

    Ihr Objekt liegt in einer festen, GPS-gestützten Tour mit benachbarten Liegenschaften. Kurze Wege zwischen den Einsätzen bedeuten verlässliche Zielzeiten, auch wenn es die ganze Nacht durchschneit. Die Route wird vor jeder Saison neu berechnet.

  10. 10Planbarkeit

    Saisonpreis schon im Herbst bekannt

    Sie erhalten nach der Besichtigung einen Festpreis für die Saison. Es gibt keine versteckten Zuschläge für Nacht, Wochenende oder Feiertag, sodass Ihr Budget auch in einem schneereichen Winter hält.

Warum Verwaltungen und Eigentümer im Osten Berlins zu uns wechseln

Wer hier Wohnungen verwaltet oder ein Haus besitzt, wünscht sich vor allem Verlässlichkeit. Diese fünf Punkte nennen unsere Kunden als Grund für die Zusammenarbeit.

Räumpläne statt Pauschalabsprachen

Wir arbeiten mit einem schriftlichen Räumplan, in dem jede Fläche, ihre Reihenfolge und ihre Zielzeit stehen. Verwaltung, Hausmeister und Kolonne sprechen dadurch über dieselben Wege, und Diskussionen nach dem ersten Schneefall bleiben aus. Änderungen werden im Plan nachgetragen und gelten ab dem nächsten Einsatz.

Nachweise für Kontrolle und Haftung

Als Auftraggeber bleiben Sie zur Kontrolle verpflichtet. Unsere digitalen Einsatzprotokolle zeigen Uhrzeit und Maßnahme für jedes Objekt. So erfüllen Sie Ihre Überwachungspflicht mit geringem Aufwand und haben im Schadensfall die nötigen Belege sofort zur Hand.

Verständnis für Mietrecht und Umlage

Wir kennen die Fragen, die bei der Betriebskostenabrechnung auftauchen, und gestalten Angebote so, dass die Positionen nachvollziehbar sind. Für die rechtliche Bewertung im Einzelfall empfehlen wir dennoch eine Prüfung durch Fachleute, die Ihre Verträge kennen.

Erreichbarkeit in der Saison

Wenn nachts der Eisregen einsetzt, ist unser Team einsatzbereit. Ihr Ansprechpartner kennt Ihre Liegenschaften und kann kurzfristig entscheiden, ob ein zusätzlicher Einsatz nötig ist. Sie müssen niemandem erst Ihr Objekt erklären, bevor geholfen wird. Rückfragen der Mieter leiten wir auf Wunsch direkt an Sie weiter.

Rücksicht auf Grün und Bausubstanz

In Höfen mit Bäumen, Hecken und Mietergärten verwenden wir nur abstumpfende Streumittel. Pflaster, Betonstufen und Pflanzen bleiben so von Salzschäden verschont, und nach dem Winter kehren wir das Streugut auf Wunsch wieder auf und entsorgen es.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
7 UhrRäumfristNachtschnee beseitigt
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Viele Eingänge pro WohnblockJeder Aufgang mit Rampe und Stufen erfasstKein Eingang bleibt ungeräumt
Frost und Nebel an den SeenZusätzliche Kontrollfahrten bei klaren NächtenWeniger Stürze durch Reifglätte
Enge Gehwege im SiedlungsteilHandräumung mit Schieber und BesenKeine Schäden an Zäunen und Autos
Kostenumlage auf MietparteienGetrennter Ausweis je Objekt und FlächeNachvollziehbare Abrechnung für alle Mietparteien
Abholtag bei Schnee und EisMüllweg gezielt vorab geräumtTonnen werden zuverlässig geleert

Klinikumfeld und Seniorenwohnen: Wege ohne Risiko

Mit dem Vivantes Klinikum an der Myslowitzer Straße gibt es im Ortsteil einen Krankenhausstandort; dazu kommen Praxen, ambulante Pflegedienste und Wohnangebote für Senioren. Hier bewegen sich viele Menschen, für die ein Sturz besonders schwere Folgen hat. Der Winterdienst muss deshalb früher beginnen und gründlicher sein als in einem gewöhnlichen Wohnhaus.

Was in Pflege- und Seniorenobjekten zählt

  • Zugänge für Rettungsdienst und Fahrdienste haben oberste Priorität.
  • Gehwege zwischen Gebäuden und Gärten werden auch am Wochenende und an Feiertagen bis zur Mittagszeit nachkontrolliert.
  • Streugut wird so gewählt, dass es nicht an Schuhsohlen in die Flure getragen wird und dort zur Rutschgefahr wird.
  • Pflegepersonal im Frühdienst braucht freie Wege von Parkplatz und Haltestelle.

Betreiber von Wohngruppen und Heimen finden Details zu Einsatzzeiten und Abstimmung mit der Hausleitung auf der Seite zum Winterdienst für Pflegeheime. Für kleine Einrichtungen in Einfamilienhäusern, wie sie im Siedlungsteil vorkommen, kombinieren wir Gehweg und Hauszugang in einer Position.

Dorfkern, Bundesstraße und Bahnhof

Der Durchgangsverkehr der B1/B5 rollt mitten durch den alten Ortskern, die Straße heißt hier Alt-Kaulsdorf. Rund um die Dorfkirche und entlang der Durchgangsstraße liegen Geschäfte, Gaststätten und Dienstleister, die Kunden ab dem Morgen empfangen. Für Gehwege an solchen Hauptverkehrsstraßen gilt in vielen Fällen eine Mindestbreite von 1,5 Metern. Zusätzlich räumen wir auf Wunsch Kundenstellplätze und Zugänge zu Hinterhöfen.

Der S-Bahnhof an der Strecke der S5 und der U-Bahnhof in der Großsiedlung sorgen für viel Fußverkehr in den Morgenstunden. Wege von Wohnanlagen zur Station sind oft Privatwege der Eigentümer, die nicht von der BSR betreut werden, obwohl sie öffentlich genutzt werden. Wir ermitteln beim Ortstermin, welche dieser Verbindungen zu Ihrem Grundstück gehören und deshalb in den Plan aufgenommen werden müssen.

Gewerbetreibende, die nur einen Laden mieten, sollten vor Saisonbeginn klären, wer laut Vertrag den Gehweg vor dem Schaufenster übernimmt. Steht dazu nichts Eindeutiges im Mietvertrag, lohnt eine rechtliche Prüfung. Wir arbeiten für beide Seiten, sofern einer von beiden den Auftrag erteilt. Wichtig ist nur, dass am Ende genau eine Partei verantwortlich ist und der Gehweg vor dem Laden nicht zwischen zwei Zuständigkeiten liegen bleibt.

Illustration: Gefüllte Streugutkiste neben dem Müllstandplatz einer Wohnanlage bei Tauwetter
Eine gefüllte Streugutkiste am Müllplatz sorgt dafür, dass auch bei überfrierendem Tauwasser schnell nachgestreut werden kann.

Rechenbeispiel: Wohnblock mit 40 Wohnungen

Ein typischer sanierter Plattenbau in der Großsiedlung: vier Aufgänge mit 40 Wohnungen, 70 Meter öffentlicher Gehweg an der Straße und rund 900 Quadratmeter Hof- und Stellplatzfläche mit Wegen zum Müllplatz. So sieht die Saison mit unseren Richtwerten aus:

FlächeAnsatzSaison netto
Gehweg an der Straße70 m × 1,90 € × 5 Monate665 €
Hof, Stellplätze, Müllweg900 m² × 0,90 €810 €
Summe1.475 €

Auf 40 Wohnungen verteilt sind das rund 37 € pro Wohnung und Saison. Ist der Winterdienst im Mietvertrag als Betriebskosten vereinbart, kann dieser Betrag umgelegt werden. Für eine Doppelhaushälfte im Süden mit 12 Metern Front liegt der Saisonpreis bei 2,50 € pro Meter dagegen bei 12 × 2,50 € × 5 = 150 €.

Beide Rechnungen sind unverbindliche Nettorichtwerte. Gebunden sind Sie erst an den Festpreis, der nach der kostenlosen Besichtigung folgt, ohne spätere Aufschläge für Nacht- oder Feiertagseinsätze.

So läuft die Zusammenarbeit

Die Kolonnen für den Osten brechen frühzeitig von der Kollwitzstraße auf und arbeiten die Objekte nach Gebietstyp ab. Die Großsiedlung liegt in derselben Tour wie die Wohnquartiere im angrenzenden Hellersdorf, die Siedlungsstraßen im Süden bilden eine Schleife mit Mahlsdorf und dem westlich der Wuhle gelegenen Biesdorf.

  1. Kontakt: Sie schildern Objekt und Flächen, gern mit Lageplan oder Fotos.
  2. Begehung: Wir sehen uns die Flächen kostenlos an und markieren Gefahrenstellen wie Rampen, Stufen und Gefälle.
  3. Räumplan und Angebot: Sie erhalten einen Plan mit Reihenfolge der Flächen und ein Festpreisangebot.
  4. Saisonstart: Ab November ist Ihr Objekt in der Tour hinterlegt, Streugut wird bei Bedarf vor Ort deponiert.
  5. Bericht: Nach jedem Einsatz steht das digitale Protokoll bereit, auf Wunsch gesammelt zum Monatsende.

Während der Saison erreichen Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner direkt. Änderungen wie eine Baustelle im Hof oder ein gesperrter Aufgang werden noch vor dem nächsten Einsatz an die Kolonne weitergegeben.

Häufige Fragen

Wer räumt die Wege zwischen den Wohnblöcken?

Das hängt davon ab, wem die Wege gehören. Viele Verbindungen zwischen den Blöcken sind Privatflächen der Wohnungsunternehmen, auch wenn die Öffentlichkeit sie nutzt. Für diese Wege gilt die private Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers. Öffentliche Gehwege an der Straße fallen unter das Straßenreinigungsgesetz. Wir klären die Zuordnung beim Ortstermin anhand des Lageplans.

Können die Kosten auf die Mieter umgelegt werden?

Ist es im Mietvertrag vereinbart, sind Kosten für den Winterdienst in der Regel als Betriebskosten umlagefähig, je nach Vertrag unter Straßenreinigung oder Hauswart. Wir weisen die Kosten pro Objekt und Fläche getrennt aus, damit die Abrechnung transparent bleibt. Ob die Vereinbarung in Ihren Verträgen wirksam ist, sollte im Einzelfall rechtlich geprüft werden.

Warum ist es an den Seen glatter als im übrigen Ortsteil?

Wasser hält die Luft in Ufernähe feucht. In klaren, windstillen Nächten kühlt der Boden stark ab, und die Feuchtigkeit schlägt sich als Reif auf Wegen und Treppen nieder. Gefrierender Nebel kann zusätzlich Geländer und Stufen überziehen. Wer am See wohnt, bekommt von uns bei Frost daher auch schneefreie Kontrollbesuche.

Räumen Sie auch Wege an einem Wochenendgrundstück?

Ja, auch Grundstücke, die im Winter nur gelegentlich bewohnt sind, betreuen wir. Gerade dort ist der Winterdienst wichtig, weil niemand vor Ort bemerkt, wenn der Gehweg vereist ist. Die Anliegerpflicht gilt unabhängig davon, ob jemand im Haus wohnt. Auf Wunsch senden wir Ihnen nach jedem Einsatz eine kurze Rückmeldung.

Wie schnell kommen Sie bei Eisregen?

Bei Eisregen rücken wir aus, sobald sich Glätte bildet, auch mitten in der Nacht. Weil gefrierender Regen gestreute Flächen erneut überziehen kann, planen wir bei anhaltendem Niederschlag Folgeeinsätze ein. Haben Sie keinen Saisonvertrag, kommen wir bei freien Kapazitäten auch für einen Soforteinsatz nach Kaulsdorf – pauschal ab 50 € zuzüglich Fläche.

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Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem Festpreis für die Saison.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Festpreis ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

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RAT Winterdienst · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

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