Ja, wir räumen Ihre Wohnanlage in Friedrichsfelde – mit Protokoll nach jedem Einsatz
Der Ortsteil im Süden des Bezirks Lichtenberg ist vor allem durch zwei Dinge bekannt: den Tierpark mit dem Schloss in seinem Park und die großen Wohnquartiere, die ab den 1960er-Jahren entlang der Frankfurter Allee und rund um die Straße Am Tierpark entstanden. Dazwischen liegen der alte Dorfkern an der Straße Alt-Friedrichsfelde, der Zentralfriedhof an der Gudrunstraße und Gewerbeflächen entlang der Bahn. Wer hier Immobilien verwaltet, betreut meist viele Eingänge, Rampen, Wohnwege und Stellplätze auf einem Grundstück.
Im Winter muss all das schnell sicher werden. Ältere Mieterinnen und Mieter, Familien mit Kinderwagen und Pendler auf dem Weg zur U5 verlassen ihre Häuser früh am Morgen. Rutscht jemand am Hauseingang aus, stellt sich sofort die Frage, wer wann geräumt und gestreut hat.
Wir sorgen dafür, dass diese Frage eine klare Antwort hat. Nach einer kostenfreien Besichtigung erstellen wir einen Räumplan mit Prioritäten und Zielzeiten. Geschulte Einsatzkräfte arbeiten ihn GPS-gestützt ab, auf Gehwegen ausschließlich mit abstumpfenden Streumitteln, und jede Maßnahme landet mit Zeitstempel im digitalen Protokoll.
Vom ersten Plattenbau bis zum Hochhaus der 1970er
Die Baugeschichte des Ortsteils ist für den Winterdienst erstaunlich relevant. Schon in den 1920er-Jahren entstand hier mit der Splanemann-Siedlung eine der ersten Wohnsiedlungen Deutschlands in Großtafelbauweise: zweigeschossige Reihenhäuser mit Vorgärten und schmalen Wohnwegen. Später folgten die Wohnquartiere der DDR, zunächst vier- bis fünfgeschossige Zeilen, dann Hochhäuser entlang der Hauptstraßen und große Wohnblöcke im Süden, etwa im Hans-Loch-Viertel.
Jede dieser Epochen hat eigene Außenanlagen hinterlassen:
- Siedlungshäuser der Zwischenkriegszeit: kurze Fronten, schmale Wege, Kopfsteinpflaster in einigen Nebenstraßen.
- Zeilenbauten: lange Wohnwege parallel zu den Häusern, Hauseingänge mit wenigen Stufen, Müllplätze an den Giebeln.
- Hochhäuser: zentrale Eingänge mit Vordach, oft nachträglich angebaute Rampen, große Mieterparkplätze.
- Sanierte und neu gebaute Häuser: Tiefgaragen, Fahrradhäuschen, barrierefreie Wege mit glatter Oberfläche.
Viele Bestände wurden in den vergangenen Jahrzehnten saniert, Eingänge abgesenkt und Wege neu angelegt. Das erleichtert den Alltag, verlangt im Winter aber besondere Sorgfalt: Glatte Betonsteine und flache Rampen werden bei Reif schneller rutschig als raues Altpflaster.
Hauseingänge, Rampen und Müllplätze
In einer Wohnanlage mit zehn oder zwanzig Aufgängen entscheidet die Reihenfolge darüber, ob die Mieter morgens sicher aus dem Haus kommen. Wir beginnen bei Feuerwehrzufahrten und Hauseingängen, räumen dann die Wohnwege zu Haltestellen und Straße und widmen uns anschließend den Müllplätzen, damit die Abfuhr die Tonnen erreicht. Unser Winterdienst an Müllstandplätzen deckt dabei auch die Wege ab, über die Tonnen zur Straße gerollt werden.
Rampen und Stufen erfordern Handarbeit. Auf flachen Rampen setzen wir feinkörniges Granulat ein, das auf glattem Beton gut greift und von Rollstuhlreifen nicht weggeschleudert wird. Wie Eingänge mit Stufen gesichert werden, beschreibt die Leistung Winterdienst an Treppen und Eingängen; für Häuser mit vielen älteren Bewohnern bieten wir zusätzlich einen barrierefreien Winterdienst an, bei dem auch Handläufe, Bordsteinabsenkungen und Wege zu Behindertenparkplätzen im Plan stehen.
- Zugänge zu Kellern und Fahrradräumen auf der Gebäuderückseite
- Wege zwischen Hauseingang und Behindertenparkplatz
- Schmelzwasser unter Vordächern, das nachts überfriert
- Schneewälle, die Bordsteinabsenkungen blockieren
Hauptstraßen, U-Bahn und Tierpark
Die Frankfurter Allee setzt sich als Alt-Friedrichsfelde nach Osten fort und ist eine der wichtigsten Ausfallstraßen der Stadt. Unter ihr fährt die U5 mit den Bahnhöfen Friedrichsfelde und Tierpark; im Osten liegt der S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost. Auf den Gehwegen dieser Hauptverkehrsstraßen sind in vielen Fällen 1,5 Meter Räumbreite vorgeschrieben. An den Ausgängen der U-Bahn, an Bushaltestellen und vor Geschäften planen wir die breitere Spur ein.
Der Tierpark selbst zieht auch im Winter Besucher an. Wer an der Straße Am Tierpark oder in der Nähe der Eingänge ein Grundstück hat, muss mit mehr Fußverkehr rechnen, als die ruhige Lage vermuten lässt, vor allem an Wochenenden und in den Ferien. Zur Erinnerung: Sonn- und feiertags gilt nach aktuellem Stand bei Schneefall nach 20 Uhr die Räumfrist bis 9 Uhr. Auf privaten Flächen mit Publikumsverkehr kann die Verkehrssicherung je nach Nutzungszeit auch darüber hinaus reichen.
Vom Park geht zudem ein spürbarer Kälteeffekt aus. Unter den Baumreihen entlang der Parkgrenze bleiben Schnee und Reif länger liegen, und Gehwege im Schatten der Hochhäuser tauen tagsüber kaum ab. Solche Abschnitte kontrollieren wir nach Frostnächten gesondert.
Gewerbe, Friedhof und soziale Einrichtungen
Nicht nur Wohnungsunternehmen gehören zu unseren Auftraggebern. Entlang der Bahn und an der Rhinstraße liegen Gewerbebetriebe mit Hofzufahrten und Kundenparkplätzen, an den Hauptstraßen Supermärkte, Ärztehäuser und Apotheken. Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen brauchen sichere Zugänge, bevor Kinder gebracht werden oder der Frühdienst beginnt.
Für Pflegeeinrichtungen mit Bewohnern, die auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, gelten besonders strenge Maßstäbe. Hier zählen Zufahrten für Krankentransporte, überdachte Vorfahrten und kurze Wege zum Eingang. Unsere Betreuung für Pflegeheime sieht dafür feste Kontrollzeiten am Morgen, am Mittag und am Nachmittag vor.
Eine Besonderheit ist der Zentralfriedhof mit der Gedenkstätte der Sozialisten. Rund um Friedhöfe gibt es lange Mauern und Zäune mit Gehwegen davor, die zwar wenig belebt sind, aber dennoch der Räumpflicht unterliegen. Gerade an Gedenktagen im Januar ist dort erfahrungsgemäß deutlich mehr Fußverkehr unterwegs; Anlieger sollten diese Termine im Blick haben.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Friedrichsfelde
Große Wohnanlagen, Hauptverkehrsstraßen und der Tierpark prägen den Ortsteil. Diese Punkte machen den Unterschied, wenn der erste Schnee fällt.
- 01Wohnblöcke
Viele Aufgänge, eine klare Reihenfolge
Wohnanlagen mit zahlreichen Eingängen bearbeiten wir nach einer festen Prioritätenliste. Feuerwehrzufahrten und Hauseingänge kommen zuerst, damit alle Bewohner früh sicher hinauskommen und Rettungskräfte ungehindert vorfahren können. Erst danach folgen Nebenwege.
- 02Barrierefreiheit
Rampen für Rollator und Rollstuhl
Abgesenkte Eingänge, Rampen und Wege zu Behindertenparkplätzen sichern wir von Hand mit feinem Granulat. So finden Menschen mit Gehhilfe oder Rollstuhl auch an frostigen Tagen einen griffigen, gleichmäßig abgestumpften Untergrund vor.
- 03Müllplätze
Tonnen für die Abfuhr erreichbar
Die Wege zu Müllstandplätzen und zur Straße räumen wir rechtzeitig vor den Abfuhrterminen. So bleiben Tonnen nicht stehen, und Hausmeister müssen bei Schnee nicht selbst zur Schaufel greifen, um die Entleerung zu sichern.
- 04Pendler
Wege zur U5 früh frei
Wohnwege in Richtung U-Bahnhöfe und Bushaltestellen haben bei uns Vorrang. Wer frühmorgens zur Arbeit fährt, soll den Weg von der Haustür bis zur Bahn sicher zurücklegen können, auch nach einer Schneenacht.
- 05Grünanlagen
Abstumpfend statt Salz
Zwischen Rasenflächen, Spielplätzen und Baumreihen setzen wir Splitt, Sand oder Granulat ein. Das schont Pflanzen und Hundepfoten in den grünen Innenhöfen und entspricht dem grundsätzlichen Salzverbot auf Berliner Gehwegen.
- 06Objektabrechnung
Rechnung je Wirtschaftseinheit
Verwalten Sie mehrere Blöcke, erhalten Sie auf Wunsch getrennte Rechnungen und Protokolle für jede Einheit. Das erleichtert die Betriebskostenabrechnung und sorgt für Transparenz gegenüber Eigentümern, Beiräten und Mietern.
- 07Schattenlagen
Kontrollen am Parkrand
Wo Hochhäuser und Baumreihen die Sonne abhalten, bleibt Glätte länger bestehen. Diese Abschnitte stehen nach Frostnächten gesondert auf unserer Liste und werden bei Bedarf erneut abgestumpft, bevor der Tag beginnt.
- 08Saisonpreis
Festbetrag für den ganzen Winter
Nach der kostenfreien Besichtigung steht ein fester Preis für November bis März. Nacht- und Wochenendeinsätze sind enthalten, versteckte Zuschläge gibt es nicht, und Zusatzflächen werden vorab mit Ihnen abgestimmt.
- 09Kontakt
Erreichbar bei Mieterhinweisen
Meldet ein Mieter eine glatte Stelle, reicht ein Anruf bei der Nummer 030 201 64 24 81 oder eine kurze E-Mail. Ihr Ansprechpartner kümmert sich darum, dass die Stelle schnell nachbearbeitet und im Protokoll vermerkt wird.
- 10Haftpflicht
Versichert bis drei Millionen Euro
Jeder Einsatz in Friedrichsfelde ist über die DEVK versichert: Personen- und Sachschäden mit drei Millionen Euro, Vermögensschäden mit 500.000 Euro. Für Bestände mit vielen Bewohnern ist das ein wesentlicher Teil der Absicherung.
Warum Wohnungsunternehmen und soziale Träger uns beauftragen
In dicht bewohnten Quartieren muss der Winterdienst zuverlässig und nachvollziehbar sein. Darauf legen unsere Kunden besonderen Wert.
Struktur für große Grundstücke
Ein Grundstück mit mehreren Blöcken besteht aus Dutzenden Teilflächen. Wir halten sie in einem Räumplan mit Lageskizze fest, ordnen jeder Fläche eine Priorität und eine Zielzeit zu und arbeiten sie in dieser Reihenfolge ab, damit nichts dem Zufall überlassen bleibt.
Rücksicht auf ältere Bewohner
In vielen Häusern leben Menschen, die seit Jahrzehnten hier wohnen und heute auf Gehhilfen angewiesen sind. Wir legen deshalb besonderen Wert auf Eingänge, Rampen und Handläufe und kontrollieren diese Stellen auch tagsüber, wenn Arztbesuche und Einkäufe anstehen.
Nachweise für Verwaltung und Eigentümer
Jeder Einsatz wird digital mit Uhrzeit, Fläche und Streumittel erfasst. Verwaltungen können damit Anfragen von Eigentümern, Mietervertretungen oder Versicherungen schnell beantworten und ihre Kontrollpflicht ohne großen Aufwand dokumentieren. Die Daten bleiben über mehrere Saisons hinweg abrufbar.
Abgestimmte Technik
Breite Wohnwege und Parkplätze räumen wir maschinell mit Fahrzeugen im zulässigen Gewichtsrahmen, Eingänge und Rampen von Hand. So bleiben Pflaster, Bordsteine und Leitungen in den Grünanlagen unbeschädigt, und die Arbeit ist trotzdem in kurzer Zeit erledigt.
Ein Ansprechpartner für alle Fragen
Ob Mieterbeschwerde, geänderte Müllabfuhrzeiten oder eine Baustelle im Hof: Ihr persönlicher Ansprechpartner kennt das Objekt und passt den Plan an. Sie müssen nicht jedes Mal eine neue Person einweisen oder lange auf einen Rückruf warten.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Zahlreiche Hauseingänge pro Anlage | Räumplan mit Prioritäten und Zielzeiten | Alle Bewohner früh sicher unterwegs |
| Rampen und abgesenkte Eingänge | Handräumung und feines Granulat | Barrierefreie Wege auch bei Frost |
| Müllplätze und Abfuhrwege | Räumung vor den Abfuhrterminen | Tonnen werden pünktlich geleert |
| Gehwege an der Frankfurter Allee | Räumbreite nach Fußgängeraufkommen | Vorgaben an Hauptstraßen eingehalten |
| Mehrere Wirtschaftseinheiten einer Verwaltung | Getrennte Protokolle und Rechnungen | Saubere Verteilung in der Betriebskostenabrechnung |
Kostenrahmen für Wohnblock und Gewerbehof
Zwei Beispiele aus dem Ortsteil zeigen, wie wir kalkulieren. Grundlage sind die Richtwerte von 1,80 bis 3,00 € pro laufendem Meter und Monat für Gehwege und Wohnwege sowie 0,80 bis 1,50 € pro m² und Saison für Parkplätze und Gewerbeflächen.
| Objekt | Fläche | Rechnung | Netto pro Saison |
|---|---|---|---|
| Fünfgeschossiger Wohnblock mit sechs Aufgängen | 80 lfm Gehweg und Wohnweg | 80 m × 2,30 € × 5 Monate | 920 € |
| Dazugehöriger Mieterparkplatz | 600 m² | 600 m² × 0,90 € | 540 € |
| Gewerbebetrieb mit Kundenparkplatz | 1.200 m² | 1.200 m² × 1,20 € | 1.440 € |
Streumaterial wird pauschal oder nach Verbrauch berechnet. Für Vermieter wichtig: Enthält der Mietvertrag eine passende Klausel, gehören die Rechnungen nach heutigem Stand zu den umlagefähigen Nebenkosten; Einzelheiten erläutert der Ratgeber Winterdienst in den Nebenkosten. Verbindlich wird es mit dem Angebot, das auf die kostenlose Flächenanalyse folgt.
Zusammenarbeit mit Hausverwaltungen
Viele Wohnanlagen im Ortsteil werden von Verwaltungen betreut, die mehrere Bestände im Bezirk und darüber hinaus haben. Für sie zählen klare Zuständigkeiten, eine objektbezogene Abrechnung und Nachweise, die sich ohne Aufwand an Eigentümer und Mieter weitergeben lassen. Unser Angebot für Hausverwaltungen ist darauf ausgerichtet.
- Ein Räumplan je Objekt mit Lageskizze und Prioritäten
- Getrennte Rechnungen pro Wirtschaftseinheit für die Betriebskostenabrechnung
- Digitale Protokolle, die Sie bei Bedarf an Eigentümer oder Versicherung weiterleiten
- Ein fester Ansprechpartner, auch bei Mieterbeschwerden
Eine Verwaltung bleibt trotz Übertragung zur Kontrolle verpflichtet. Mit regelmäßigen Protokollen lässt sich diese Pflicht vom Büro aus erfüllen; ergänzend empfehlen wir stichprobenartige Begehungen nach Schneefall. Welche Anforderungen konkret gelten, sollte im Einzelfall rechtlich geprüft werden.
Anfahrt, Nachbarschaft und Ablauf
Von der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg sind wir über die Frankfurter Allee in kurzer Zeit vor Ort. Objekte hier kombinieren wir mit Kunden im angrenzenden Rummelsburg, im südlich gelegenen Karlshorst und im östlich benachbarten Biesdorf. So entstehen Touren mit kurzen Wegen, in denen große Wohnanlagen und kleinere Objekte nach Priorität ineinandergreifen.
- Anfrage: Sie nennen Adresse, Anzahl der Aufgänge und gewünschte Flächen.
- Begehung: Wir erfassen Wege, Rampen, Müllplätze und Parkflächen, gern gemeinsam mit dem Hauswart.
- Angebot: Festpreis für die Saison, aufgeschlüsselt nach Flächen.
- Vorbereitung: Streugut wird bereitgestellt, Zugänge und Schlüssel werden geregelt.
- Einsatz: Räumen und Streuen nach Plan, Kontrollgänge nach Frostnächten, Protokoll nach jeder Runde.
- Saisonabschluss: Auf Wunsch Aufnahme des Splitts und kurze Auswertung für die nächste Saison.
Wie man barrierefreie Zugänge im Winter dauerhaft rutschfest hält, beschreibt der Ratgeber zu Rampen und barrierefreien Zugängen.
Splanemann-Siedlung und kleine Eigentümer
Neben den großen Beständen gibt es im Ortsteil auch Eigentümer mit einem einzelnen Haus. In der Splanemann-Siedlung rund um die Splanemannstraße stehen zweigeschossige Reihenhäuser mit Vorgärten, deren Gehwegfronten nur wenige Meter lang sind. Für diese Eigentümer lohnt sich kein eigenes Räumgerät, und wer berufstätig oder älter ist, schafft das frühe Schippen nicht immer zuverlässig.
Wir nehmen solche Häuser in die Touren auf, die ohnehin durch die Nachbarschaft führen. Bei einer Front von acht Metern und einem Richtwert von 2,00 € pro Meter und Monat sind es 80 € netto pro Winter, Streugut kommt hinzu. Der Weg vom Gartentor zur Haustür lässt sich ergänzen. Weil die Siedlung ein bedeutendes Zeugnis früher Industriebauweise ist und viele Vorgärten historische Einfassungen haben, achten wir auf Beläge und Kanten und setzen kein schweres Gerät ein, das Kanten oder Pflaster beschädigen könnte.
Auch Eigentümer kleiner Mietshäuser am alten Dorfkern profitieren von diesem Modell: Gehweg, Hauseingang und Hof werden gemeinsam betreut, die Kosten lassen sich bei entsprechender Vereinbarung über die Betriebskosten verteilen.
Glättefallen zwischen Bahn und Allee
Der Ortsteil wird von Bahntrassen und breiten Straßen durchschnitten, über die Brücken und Unterführungen führen. Diese Bauwerke kühlen von allen Seiten aus und werden deshalb früher glatt als der Gehweg davor. Wer an einer solchen Stelle ein Grundstück hat, sollte mit früher Reifglätte rechnen, auch wenn in der Wetter-App noch Plusgrade angezeigt werden.
Ähnlich verhält es sich mit den Freiflächen zwischen den Wohnhochhäusern. Wind treibt Schnee um die Gebäudeecken und lagert ihn an Eingängen und Durchgängen ab, während offene Rasenflächen kaum Schnee tragen. Bei Tauwetter laufen Dächer und Vordächer ab, das Wasser sammelt sich auf Wegen und gefriert am Abend. Wir beobachten solche Stellen im Verlauf der Saison und passen den Räumplan an, wenn sich herausstellt, dass eine Ecke regelmäßig nachgearbeitet werden muss. So wächst der Plan mit den Erfahrungen jedes Winters und wird von Jahr zu Jahr genauer. Für Sie als Auftraggeber bedeutet das weniger Rückfragen und weniger Beschwerden aus der Mieterschaft.
Häufige Fragen
Wer muss bei einer Wohnanlage die Wege im Innenhof räumen?
Für Wohnwege, Zugänge und Parkplätze auf dem Grundstück ist der Eigentümer im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht verantwortlich. Für den öffentlichen Gehweg davor gilt zusätzlich das Berliner Straßenreinigungsgesetz. Beides kann an eine Fachfirma übertragen werden; die Pflicht zur Auswahl und Kontrolle bleibt beim Eigentümer beziehungsweise bei der beauftragten Verwaltung.
Können die Kosten auf die Mieter umgelegt werden?
Grundsätzlich ja, sofern der Mietvertrag die Umlage dieser Position ausdrücklich erlaubt und die Kosten wirtschaftlich angemessen sind. Wir stellen auf Wunsch getrennte Rechnungen je Wirtschaftseinheit aus, damit die Verteilung in der Abrechnung nachvollziehbar ist. Ob eine bestimmte Klausel wirksam ist, sollte im Einzelfall rechtlich geprüft werden.
Wie gehen Sie mit Rampen und barrierefreien Eingängen um?
Rampen räumen wir von Hand und streuen sie mit feinkörnigem Granulat, das auf glatten Oberflächen gut haftet und von Rädern nicht weggeschleudert wird. Nach Tauwetter mit Nachtfrost kontrollieren wir diese Stellen gesondert, weil sich dort schnell neues Eis bildet. Handläufe und Bordsteinabsenkungen nehmen wir auf Wunsch in den Räumplan auf.
Was kostet ein einzelner Einsatz für einen kleinen Hauseingang?
Für kleine Flächen liegen Einzeleinsätze auf Abruf bei 25 bis 45 € netto. Bei akuter Glätte ohne bestehenden Vertrag berechnen wir einen Soforteinsatz ab 50 € pauschal zuzüglich Fläche. Für Wohnanlagen ist ein Saisonvertrag in der Regel günstiger und planbarer, weil wir Ihre Flächen dann fest in die Tour einplanen.
Räumen Sie auch an Sonn- und Feiertagen?
Ja. Unsere Bereitschaft kennt kein Wochenende: Auch an Sonn- und Feiertagen rücken wir bei Schnee und Eis aus. Nach aktuellem Stand gilt bei Schneefall nach 20 Uhr an Sonn- und Feiertagen eine Räumfrist bis 9 Uhr. Auf privaten Flächen mit Besucherverkehr richten wir uns zusätzlich nach den tatsächlichen Nutzungszeiten.