Ja, wir räumen in Mariendorf zuverlässig – mit 3 Mio. € DEVK-Haftpflichtschutz
Wer morgens am U-Bahnhof Alt-Mariendorf aussteigt, sieht den Ortsteil in seiner ganzen Bandbreite: Bäckereien, Apotheken und Arztpraxen in den Erdgeschossen entlang der Bundesstraße, dahinter Wohnzeilen aus den 1950er- bis 1970er-Jahren, weiter östlich und südlich Siedlungshäuser mit Vorgärten. Für jede dieser Lagen gelten im Winter andere Anforderungen – an der Geschäftsstraße zählt die Breite, in der Wohnanlage die Zahl der Zugänge, im Siedlungsgebiet die Länge der Grundstücksfront. Dazu kommen Kanalbrücken im Norden und offene Freiflächen rund um Trabrennbahn und Volkspark, an denen Glätte und Schneeverwehungen anders entstehen als zwischen dicht stehenden Häusern.
In diesem Teil von Tempelhof-Schöneberg übernimmt RAT Winterdienst für Eigentümer, Hausverwaltungen und Gewerbetreibende die Pflicht zum Räumen und Streuen. Vor Saisonbeginn begehen wir Ihr Objekt kostenfrei, messen die Gehwegmeter, notieren Treppen, Rampen und Mülltonnenwege und halten fest, welche Breite vor Ihrem Haus verlangt ist. Auf dieser Basis kalkulieren wir ein Festpreisangebot für Mariendorf, in dem keine versteckten Zuschläge stecken.
Im Einsatz arbeiten geschulte Kräfte mit abstumpfendem Streugut, weil Salz auf Berliner Gehwegen grundsätzlich tabu ist. Mit Uhrzeit wird jeder Räumgang digital protokolliert – das hilft Ihnen als Nachweis, sollte nach einem Sturz die Verkehrssicherung hinterfragt werden. Gerade wer als Eigentümer nicht selbst vor Ort wohnt, behält so den Überblick, ohne morgens nachsehen zu müssen.
Bebauung zwischen Kanal und Stadtrand
Der Ortsteil ist kein einheitliches Wohngebiet, sondern ein Flickenteppich aus Epochen. Rund um die Dorfkirche in Alt-Mariendorf, deren Feldsteinmauern zu den ältesten Bauwerken Berlins gehören, erinnert der Straßengrundriss noch an das einstige Angerdorf. Entlang der Hauptachse folgen mehrgeschossige Wohn- und Geschäftshäuser, viele davon aus der Wiederaufbau- und Nachkriegszeit. Östlich in Richtung Britz und südlich zur Grenze nach Lichtenrade dominieren Doppelhaushälften, Reihenhäuser und frei stehende Einfamilienhäuser aus den 1920er- und 1930er-Jahren sowie aus späteren Bauphasen.
Für den Winterdienst bedeutet diese Mischung: Es gibt kaum zwei Objekte mit gleichem Aufwand. Ein Wohnblock mit vier Hauseingängen, Fahrradständern und Müllplatz verlangt eine andere Reihenfolge als eine Reihenhauszeile, deren Eigentümer sich die Gehwegfront teilen. Bei kleineren Grundstücken ist der Bürgersteig oft länger als der Weg zur Haustür – gerade an Eckgrundstücken, wo zwei Straßenseiten zur Pflicht gehören.
- Wohn- und Geschäftshäuser mit Ladeneingängen an der Bundesstraße
- Wohnzeilen mit mehreren Hauseingängen und Innenhöfen
- Reihenhaus- und Doppelhaussiedlungen mit gemeinsamer Gehwegfront
- Discounter, Baumärkte und Autohäuser mit eigenen Stellflächen
Geschäftsstraße an der B 96: breiter räumen, früher fertig sein
Der Mariendorfer Damm ist die Lebensader des Ortsteils. Zwischen den U-Bahnhöfen Ullsteinstraße, Westphalweg und Alt-Mariendorf drängen sich morgens Pendler, Schulkinder und Kundschaft auf den Bürgersteigen. Laut Berliner Straßenreinigungsgesetz sind Gehwege nach aktuellem Stand an Hauptverkehrs- und vielen Geschäftsstraßen auf 1,5 Metern statt auf dem sonst üblichen einen Meter zu räumen – Einzelheiten im Ratgeber zur Pflichtbreite auf Gehwegen.
Hinzu kommt der Zeitdruck. Bäckereien und Apotheken öffnen früh, die Wege zur U6 und zu den Bushaltestellen müssen lange vor 7 Uhr begehbar sein. Wir legen Ladenzeilen deshalb an den Anfang der Morgentour. Den von der BSR auf die Fahrbahnränder geschobenen Schnee lassen wir nicht einfach auf den Gehweg zurückfallen, sondern setzen ihn so, dass Haltestellen und Überwege frei bleiben.
Worauf Ladenbetreiber achten sollten
- Pflichtig ist meist der Eigentümer – der Mietvertrag kann die Aufgabe auf Gewerbemieter übertragen.
- Eingangsstufen und Windfänge liegen auf privatem Grund und gehören zur eigenen Verkehrssicherung.
- Kundenstopper und Warenauslagen sollten bei Schneefall so stehen, dass die geforderte Breite frei bleibt.
Für Händler, die Gehweg und Zugang gemeinsam vergeben möchten, haben wir eine eigene Lösung für Einzelhandel und Supermärkte.
Gewerbeflächen, Kundenparkplätze und Ladezonen
Abseits der Ladenzeilen prägen großflächige Handelsstandorte und Betriebe das Bild: Lebensmittelmärkte mit eigenem Parkplatz, Autohäuser entlang der Ausfallstraße, Handwerksbetriebe und Lagerhallen am Teltowkanal sowie an der Großbeerenstraße in Richtung Marienfelde. Hier gilt nicht das Straßenreinigungsgesetz, sondern die allgemeine Verkehrssicherungspflicht. Nach gängiger Rechtsprechung müssen Stellflächen und Fußwege während der Öffnungszeiten sicher sein – bei Märkten, die um 7 Uhr öffnen, entsprechend früher.
Wir räumen Parkplätze mit Kleintraktor oder Räumschild, setzen den Schnee auf vorher festgelegte Lagerflächen und halten Einkaufswagenboxen, Behindertenstellplätze und Fußgängerachsen frei. Für Lieferhöfe mit Rampen gibt es einen gesonderten Räumgang vor der ersten Anlieferung. Mehr dazu auf unserer Seite zur Parkplatzräumung.
Autohäuser haben ein eigenes Problem: Ausstellungsflächen sollen schneefrei und ansehnlich wirken, ohne dass Streusplitt den Lack der Fahrzeuge verkratzt. Hier arbeiten wir mit feinem Granulat in den Laufwegen und räumen die Präsentationsflächen vorsichtig mit Gummischild. Handwerksbetriebe am Kanal brauchen dagegen vor allem eine freie Hofeinfahrt um 6 Uhr, wenn die Transporter zur ersten Baustelle ausrücken.
- Schnee wird auf Stellplätze geschoben und gefriert dort zu Wällen
- Fußgängerweg vom Gehweg zum Markteingang bleibt ungeräumt
- Ablaufrinnen frieren zu, Tauwasser überzieht die Fläche mit Eis
Kanalbrücken, offene Flächen und Glätteinseln
Mariendorf liegt auf der flachen Teltow-Hochfläche, Höhenunterschiede spielen kaum eine Rolle. Umso stärker wirken zwei andere Faktoren. Erstens der Teltowkanal an der Nordgrenze: Über Brücken und Uferwege streicht kalte, feuchte Luft, Reifglätte bildet sich dort oft Stunden früher als in den Wohnstraßen. Zweitens die großen offenen Flächen – das weitläufige Gelände der Trabrennbahn und der Volkspark mit seinen Wiesen. Wind kann dort Schnee aufnehmen und an angrenzenden Gehwegen zu Verwehungen ablagern.
Wir berücksichtigen diese Unterschiede bei der Tourenplanung. Objekte nahe am Wasser und an offenen Freiflächen erhalten bei Frostnächten nach Regen einen zusätzlichen Kontrollgang. Schattige Durchgänge zwischen Wohnzeilen, in denen Tauwasser nachts wieder gefriert, werden gezielt nachgestreut. Wie sich Reifglätte und Blitzeis unterscheiden, lesen Sie im Beitrag Wo Glätte zuerst entsteht.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Mariendorf
Zwischen Ladenzeile und Reihenhausgarten unterscheiden sich die Anforderungen deutlich. Diese zehn Punkte zeigen, wie wir darauf eingehen.
- 01Frühstart
Ladenzeilen zuerst auf der Tour
Geschäfte an der Bundesstraße öffnen früh, Pendler strömen zur U6. Deshalb stehen Gewerbefronten am Beginn der Morgenrunde, damit Kundschaft, Lieferanten und Beschäftigte schon vor Ladenöffnung sicheren Boden unter den Füßen haben.
- 02Räumbreite
Anderthalb Meter, wo sie gelten
An Haupt- und Geschäftsstraßen räumen wir die erhöhte Breite, in Wohnstraßen den gesetzlichen Meter. Welche Vorgabe vor Ihrem Grundstück greift, klären wir vorab anhand von Lage und Fußgängeraufkommen und halten es schriftlich im Angebot fest.
- 03Gemeinschaft
Reihenhauszeilen in einem Zug
Teilen sich mehrere Eigentümer eine Front, räumt eine Kolonne die gesamte Zeile ohne Unterbrechung. Das senkt den Anteil pro Haus, vermeidet ungeräumte Lücken zwischen den Grundstücken und erspart den Nachbarn jede Diskussion darüber, wer heute dran ist.
- 04Ortskenntnis
Kanalufer und Freiflächen im Blick
Objekte nahe Teltowkanal, Volkspark oder Trabrennbahn bekommen bei Frost nach Regen einen zusätzlichen Kontrollgang. Reifglätte und Schneeverwehungen treten dort erfahrungsgemäß früher auf als zwischen geschlossener Bebauung in den Wohnstraßen weiter südlich.
- 05Streugut
Splitt statt Salz am Gehweg
Abstumpfende Mittel schonen Straßenbäume, Vorgartenhecken und das Pflaster vor den Häusern. Auf Privatflächen stimmen wir das Streugut individuell mit Ihnen ab, etwa bei empfindlichen Natursteinstufen am Eingang oder frisch angelegten Pflasterflächen im Hof.
- 06Nachweis
Protokoll für jede Adresse
Bei jedem Einsatz in Mariendorf erfassen wir digital, wann geräumt wurde, was getan und welches Streumittel verwendet wurde. Hausverwaltungen nutzen diese Nachweise direkt für die Kontrolle der übertragenen Pflichten, für Rückfragen von Eigentümern und für eine nachvollziehbare Betriebskostenabrechnung.
- 07Technik
Räumgerät passend zur Fläche
Schmale Siedlungsgehwege räumen wir von Hand oder mit kompaktem Gerät, Kundenparkplätze maschinell. Gehweg-Fahrzeuge setzen wir nur im Rahmen der StVO-Gewichtsgrenzen ein und achten darauf, dass weder Belag noch Leitungsdeckel Schaden nehmen.
- 08Festpreis
Kalkulation nach echten Metern
Grundlage des Angebots ist die vor Ort vermessene Front, keine grobe Schätzung. Sie wissen deshalb schon vor Saisonbeginn, was der Winter kostet – ganz gleich, ob es in diesem Jahr dreimal oder dreißigmal schneit.
- 09Wohnanlagen
Zugänge, Müllplatz und Fahrradraum
In Wohnzeilen räumen wir nicht nur den Bürgersteig, sondern auf Wunsch alle Wege, die Bewohner täglich nutzen. So bleiben auch Tonnenstandplätze, Kellerabgänge und Fahrradräume erreichbar, und die Müllabfuhr kommt ohne Rutschpartie an die Behälter.
- 10Absicherung
Haftpflicht über die DEVK
Für Personen- und Sachschäden besteht eine Betriebshaftpflicht von 3 Mio. € pauschal. Ihre Pflicht zur sorgfältigen Auswahl und Kontrolle bleibt als Eigentümer zwar bestehen, doch unsere Protokolle machen genau diese Kontrolle einfach und belegbar.
Warum Hausverwaltungen und Händler im Berliner Süden auf uns setzen
Gerade in Ortsteilen mit gemischter Bebauung zeigt sich, ob ein Dienstleister Flächen wirklich kennt. Fünf Gründe aus der Praxis:
Besichtigung vor jeder Zusage
Wir kalkulieren nicht vom Schreibtisch aus. Bei der kostenfreien Begehung sehen wir Kellerschächte, Stufen, Rampen und Engstellen mit eigenen Augen. Deshalb können wir ein Angebot abgeben, das im Januar nicht nachverhandelt werden muss, weil plötzlich zusätzliche Flächen auftauchen.
Touren mit kurzen Wegen
Benachbarte Objekte im Süden der Stadt fassen wir per GPS-gestützter Planung zu zusammenhängenden Routen. Dadurch verringern sich die Fahrzeiten zwischen den Adressen, die Teams verlieren bei dichtem Schneefall weniger Zeit im Verkehr, und der erste Räumgang erreicht Ihr Grundstück früher am Morgen.
Ein Name statt Hotline
Jeder Kunde hat einen persönlichen Ansprechpartner, der Objekt und Besonderheiten kennt. Änderungen wie eine neue Baustelle vor dem Haus, ein verlegter Müllplatz oder zusätzliche Stellplätze werden ohne Umweg über Callcenter oder Ticketsystem direkt in die Tour übernommen.
Bereitschaft rund um die Uhr
Schnee fällt selten zu Bürozeiten. Wenn es schneit oder vereist, halten sich unsere Teams rund um die Uhr bereit – auch am Wochenende und an Feiertagen. Dann endet die Räumfrist zwar erst um 9 Uhr, doch viele andere Betriebe schicken ihre Leute gar nicht erst los.
Klare Abgrenzung im Vertrag
Im Angebot steht genau, welche Flächen wir betreuen und welche nicht. So entstehen keine Lücken zwischen öffentlichem Gehweg, privatem Zugang und Parkfläche, für die sich am Ende niemand zuständig fühlt – und die im Schadensfall zum Streitpunkt mit der Versicherung werden.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Frühe Ladenöffnung an der Hauptstraße | Gewerbefronten am Anfang der Morgentour | Kunden kommen sicher ins Geschäft |
| Gemeinsame Gehwegfront mehrerer Häuser | Durchgehende Räumung mit Kostenverteilung | Geringerer Anteil pro Eigentümer |
| Reifglätte nahe dem Kanal | Zusätzlicher Kontrollgang in Frostnächten | Glatte Stellen werden früh entschärft |
| Viele Zugänge in Wohnzeilen | Festgelegte Reihenfolge aller Wege | Kein Eingang wird vergessen |
| Nachweis gegenüber Eigentümern und Versicherung | Digitales Einsatzprotokoll mit Uhrzeit | Kontrollpflicht nachvollziehbar erfüllt |
Pflichten für Reihenhaus, Wohnblock und Eckgrundstück
Ob Ihr Grundstück an einer Hauptstraße oder an einer ruhigen Anliegerstraße liegt, entscheidet über Breite und teils auch über den Umfang der Pflicht. In einigen schwach befahrenen Straßen der Kategorie C reichen die Aufgaben der Anlieger nach § 4 Abs. 4 Straßenreinigungsgesetz weiter. Welche Einstufung für Ihre Adresse gilt, prüfen wir im Straßenreinigungsverzeichnis, bevor wir ein Angebot schreiben.
Reihenhauszeilen und Eigentümergemeinschaften
In den Siedlungen teilen sich mehrere Eigentümer oft eine durchgehende Gehwegfront. Statt dass jeder ein eigenes Stück schippt, lohnt eine gemeinsame Beauftragung: Eine Kolonne räumt die gesamte Zeile in einem Zug, die Kosten werden nach Frontmetern verteilt. Wie das bei einer WEG beschlossen wird, zeigt unsere Seite für Eigentümergemeinschaften.
Wohnzeilen mit vielen Zugängen
Bei Mehrfamilienhäusern gehören neben dem Bürgersteig auch Hauszugänge, Wege zum Müllplatz und Fahrradräume zur Verkehrssicherung. Für die Wohnzeilen gilt nach aktuellem Stand: Ist es im Mietvertrag geregelt, können die Kosten als Betriebskosten umgelegt werden.
Grundstücke an zwei Straßen
Ein Eckhaus muss beide Fronten räumen, einschließlich des Bereichs bis zur Bordsteinabsenkung. Welche Abschnitte genau gemeint sind, erläutert der Ratgeber zum Eckgrundstück.
Schulwege, Praxen und Haltestellen
Ein großer Teil des winterlichen Fußverkehrs im Ortsteil folgt festen Mustern: Kinder laufen morgens zu den Grundschulen und Gymnasien, ältere Menschen besuchen Arztpraxen und Physiotherapien in den Geschäftshäusern, Pendler steigen an den Bushaltestellen in Querlinien zur U-Bahn um. Diese Wege sind es, auf denen Stürze besonders häufig passieren – und auf denen eine Hausverwaltung oder ein Praxisinhaber am ehesten haftet, wenn der Zugang vereist ist.
Wir behandeln solche Adressen deshalb mit Vorrang. Praxen mit Rollstuhlzugang erhalten eine sorgfältig abgestumpfte Rampe und einen breit geräumten Weg bis zur Tür; Hauseingänge mit Stufen bekommen einen eigenen Streudurchgang, weil Kanten bei Frost besonders tückisch sind. Für Schulen und Kitas in öffentlicher Trägerschaft gelten eigene Zuständigkeiten, freie Träger und private Einrichtungen beauftragen uns dagegen direkt.
- Rampen und Treppen am Praxiseingang: zusätzlicher Streugang bei Reif und Eisregen
- Bereiche vor Bushaltestellen: Schnee wird so abgelegt, dass Ein- und Ausstieg frei bleiben
- Schulwegseiten von Eckgrundstücken: Räumung vor Unterrichtsbeginn
So verbinden wir die gesetzliche Anliegerpflicht mit dem, was die Menschen auf diesen Wegen tatsächlich brauchen: einen griffigen Untergrund zu genau der Uhrzeit, zu der sie unterwegs sind.
Leistungen, die hier am häufigsten gebucht werden
Aus der Bebauung ergibt sich, welche Bausteine im Ortsteil besonders gefragt sind. Die folgende Übersicht ordnet sie den typischen Objekten zu:
| Objekt | Passende Leistung | Besonderheit vor Ort |
|---|---|---|
| Laden an der Bundesstraße | Gehwegräumung plus Eingang | 1,5 m Breite, früher Tourstart |
| Wohnzeile mit Innenhof | Saisonbetreuung inklusive Hauszugängen | Mehrere Eingänge, Müllplatz, Fahrräder |
| Reihenhauszeile | Gemeinsame Frontbetreuung | Kostenverteilung nach Metern |
| Discounter, Autohaus | Flächenräumung nach m² | Schneelagerfläche festlegen |
| Objekt am Kanal | Zusätzliche Glättekontrolle | Früh einsetzende Reifglätte |
Wer lieber erst bei konkretem Schneefall bezahlt, kann statt der Saisonpauschale auch den Winterdienst auf Abruf wählen – sinnvoll vor allem für kleine Flächen ohne gesetzliche Gehwegpflicht.
Rechenbeispiel: sechs Reihenhäuser mit gemeinsamer Front
Eine Zeile aus sechs Reihenhäusern in einer Wohnstraße östlich der Bundesstraße hat eine durchgehende Gehwegfront von 42 Metern. Hinzu kommen zwei Stirnseiten-Zugänge, die nicht zur öffentlichen Pflicht zählen, aber ebenfalls frei sein sollen. Die Begehung ergibt einen Richtwert von 2,10 € je laufendem Meter und Monat, da die Front gerade ist und ohne Treppen auskommt.
| Position | Rechnung | Betrag netto |
|---|---|---|
| Gehwegfront Saison | 42 m × 2,10 € × 5 Monate | 441,00 € |
| Anteil je Haus | 441,00 € ÷ 6 | 73,50 € |
| Einzelauftrag ohne Gemeinschaft (7 m) | 7 m × 3,00 € × 5 Monate | 105,00 € |
Der Vergleich zeigt, warum sich die gemeinsame Vergabe auszahlt: Der Anteil pro Haus sinkt, weil die Kolonne die Zeile ohne Umsetzen abarbeitet. Kurze Einzelfronten liegen dagegen eher am oberen Ende der Spanne. Alle Beispielwerte sind unverbindlich; den Ausschlag gibt das Festpreisangebot, das nach der kostenlosen Flächenanalyse vor Ort entsteht. Weitere Kostenbeispiele finden Sie unter Preise.
Vom ersten Anruf bis zum ersten Räumgang
- Anfrage: Telefonisch oder über das Formular teilen Sie uns Adresse, Art des Objekts und die gewünschten Flächen mit.
- Begehung: Wir messen vor Ort Gehwegmeter, Zuwege und Stellflächen, prüfen die Straßenkategorie und fotografieren Engstellen.
- Festpreisangebot: Sie erhalten eine schriftliche Kalkulation mit klar abgegrenztem Leistungsumfang.
- Tourenplanung: Mit GPS-gestützter Routenplanung binden wir Ihr Objekt in eine unserer Touren im Süden ein und stimmen es mit den Nachbaradressen ab.
- Einsatz: Schneit es oder wird es glatt, fahren die Teams los, räumen und streuen und halten jeden Durchgang im Protokoll fest.
- Nachweis: Das digitale Protokoll steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, etwa für die Betriebskostenabrechnung.
Unser Betrieb hat seinen Sitz in Prenzlauer Berg, in der Kollwitzstraße. Für den Süden der Stadt planen wir die Touren so, dass die Teams nicht jedes Mal quer durch die Innenstadt fahren, sondern ihre Objekte zwischen Tempelhof und Stadtgrenze in einem zusammenhängenden Abschnitt abarbeiten. Auch angrenzende Ortsteile wie Tempelhof und Marienfelde liegen auf diesen Routen.
Häufige Fragen
Muss ich den Gehweg vor meinem Laden an der Bundesstraße breiter räumen?
Nach aktuellem Stand ja, wenn Ihr Abschnitt als Hauptverkehrs- oder Geschäftsstraße gilt und viele Fußgänger unterwegs sind. Dann sind in der Regel 1,5 Meter statt eines Meters gefordert. Ob das für Ihr Haus in Mariendorf zutrifft, klären wir beim Vor-Ort-Termin. Lassen Sie die Frage im Zweifel rechtlich prüfen – im Räumplan gehen wir vorsorglich von der sicheren Variante aus.
Lohnt sich ein gemeinsamer Auftrag für unsere Reihenhauszeile?
Meist ja. Weil eine Kolonne die ganze Front in einem Zug räumt, landet der Meterpreis meist im unteren Teil des Rahmens von monatlich 1,80 bis 3,00 €. Die Kosten lassen sich nach Frontmetern auf die Häuser verteilen. Jeder Eigentümer bleibt aber für die Kontrolle mitverantwortlich – das digitale Protokoll hilft dabei.
Räumen Sie auch den Kundenparkplatz unseres Marktes?
Ja. Für Parkplätze und Betriebsflächen gilt pro Quadratmeter und Saison ein Richtwert zwischen 0,80 und 1,50 €. Bei der Begehung legen wir fest, wo Schnee gelagert wird, welche Wege zum Eingang Vorrang haben und wann die Fläche vor Öffnung fertig sein muss. Einkaufswagenboxen und Behindertenstellplätze werden gesondert eingeplant.
Was passiert, wenn es nach 20 Uhr noch schneit?
In diesem Fall verlangt das Straßenreinigungsgesetz, dass der Gehweg am Folgetag bis 7 Uhr geräumt ist; sonn- und feiertags endet die Frist um 9 Uhr. Unsere Teams starten frühmorgens so, dass Ihre Front rechtzeitig fertig ist. Hält der Schneefall tagsüber an, wird mehrfach geräumt und nachgestreut, bis die Fläche dauerhaft sicher ist.
Können Mieter in unserer Wohnanlage die Kosten tragen?
Ist die Umlage im Mietvertrag vorgesehen, können Winterdienstkosten nach aktuellem Stand als Betriebskosten abgerechnet werden – verbucht je nach Vertrag als Straßenreinigung oder Hauswart. Auf unseren Rechnungen stehen Objekt und Leistungszeitraum separat, sodass die Hausverwaltung ohne Umwege abrechnen kann. Ob eine Klausel wirksam ist, sollte im Einzelfall geprüft werden.
Kommen Sie auch, wenn ich nur einmal Hilfe brauche?
Ja, für kleine Flächen bieten wir Einzeleinsätze ab etwa 25 bis 45 € an, Soforteinsätze bei akuter Glätte ab 50 € pauschal zuzüglich Fläche. Für einen Gehweg mit gesetzlicher Räumpflicht empfehlen wir dennoch die Saisonbetreuung, weil Sie sonst bei jedem Wetterumschwung selbst anrufen müssen.