Ja, wir räumen in Oberschöneweide Altbau- und Gewerbeflächen – geschult und versichert
Oberschöneweide liegt fast wie auf einer Insel: Südlich begrenzt die Spree den Ortsteil, im Norden und Osten grenzt die Wuhlheide an, ein Waldgebiet von 370 Hektar. Mehr als hundert Jahre Industriegeschichte haben das Straßenbild geprägt. Entlang der Wilhelminenhofstraße reihen sich Backsteinhallen, die AEG und andere Elektrounternehmen errichtet haben; viele stehen seit 1991 unter Denkmalschutz.
Heute wohnen hier rund 23.000 Menschen, dazu kommen täglich Tausende Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft, deren Campus Wilhelminenhof auf dem früheren AEG-Gelände liegt. In den sanierten Altbauten nördlich der Wilhelminenhofstraße gibt es Mietwohnungen mit Hinterhöfen und Tordurchfahrten, in den Fabrikhallen Werkstätten, Galerien und mittelständische Firmen.
Diese Mischung verlangt einen Winterdienst, der Wohn- und Gewerbeflächen gleichermaßen beherrscht. Bei einer kostenlosen Besichtigung nehmen wir Gehweg, Hof, Durchfahrt und Laderampe auf; danach steht ein Festpreis ohne versteckte Zuschläge fest, gültig für die komplette Saison von November bis März. Geschulte Kräfte räumen und streuen nach festen Touren, jeder Einsatz wird digital dokumentiert – gesteuert von unserem Büro in der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg.
Gründerzeithäuser mit Hinterhof und Tordurchfahrt
Nördlich der Wilhelminenhofstraße und rund um die Rathenaustraße stehen viele Mietshäuser aus der Gründerzeit, die in den vergangenen Jahrzehnten saniert wurden. Typisch sind ein Vorderhaus an der Straße, eine Tordurchfahrt und ein oder zwei Hinterhöfe mit Seitenflügeln. Für den Winterdienst bedeutet das: Der öffentliche Gehweg ist nur der Anfang.
In Tordurchfahrten bildet sich bei Frost schnell Glätte, weil dort kaum Sonne hinkommt und Zugluft den Boden auskühlt. Hinterhöfe sind eng, oft mit Kopfsteinpflaster belegt und mit Fahrradständern, Mülltonnen und Kellerabgängen verstellt. Schnee lässt sich dort nicht beliebig ablegen. Wir räumen solche Flächen mit Schieber und Besen, schaffen eine sichere Gehspur zu jedem Hauseingang und streuen die Treppen zu Keller und Seitenflügel.
- Tordurchfahrt in voller Breite
- Gehspur zu Vorderhaus, Seitenflügel und Gartenhaus
- Weg zum Müllplatz für die Abholung
- Kellertreppen und Hofeingänge
Vermieter, die mehrere solcher Häuser besitzen, betreuen wir über den Winterdienst für Vermieter. Einzelne Höfe lassen sich auch gesondert über die Hofräumung beauftragen.
Industriedenkmäler mit neuem Leben: Fabrikhöfe und Laderampen
Die großen Industriebauten prägen den Ortsteil bis heute: die Rathenau-Hallen auf dem Gelände des früheren Kabelwerks Oberspree, die Reinbeckhallen, der markante Peter-Behrens-Bau und zahlreiche weitere Backsteinhallen. Nach 1990 schlossen die meisten Großbetriebe; heute arbeiten dort kleine und mittelständische Firmen, vor allem aus Solar- und Energietechnik, außerdem Künstler, Galerien und Veranstaltungsorte.
Solche Areale haben andere Anforderungen als ein Wohnhaus. Es gibt weite, gepflasterte Fabrikhöfe, Laderampen mit Höhenunterschied, Zufahrten für Lieferwagen und Lkw, dazu Besucherbereiche für Ausstellungen. Mehrere Mieter teilen sich oft einen Hof, die Verantwortung liegt beim Eigentümer oder einer Verwaltung.
Beim Rundgang über das Areal klären wir die Prioritäten – meist die Zufahrt und die Rampen für Anlieferungen, danach Fußwege zu den einzelnen Hallen. Altes Großpflaster mit breiten Fugen verlangt Vorsicht beim Räumen; zu scharfe Schieberkanten reißen Fugenmaterial heraus. Abgerechnet werden solche Höfe nach Quadratmetern, wie beim Winterdienst für Gewerbeimmobilien.
Hochschulcampus am Wilhelminenhof
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft gilt als größte staatliche Fachhochschule Berlins; ihr Campus am Spreeufer belebt den Ortsteil an Werktagen deutlich. Studierende kommen mit Straßenbahn, Rad und zu Fuß, viele über die Brücken aus Niederschöneweide. Rund um den Campus haben sich Cafés, Copyshops, Wohngemeinschaften und Studierendenwohnungen angesiedelt.
Für Eigentümer in diesem Umfeld steigen im Winter die Anforderungen: Wo morgens Hunderte Menschen innerhalb kurzer Zeit dieselben Gehwege nutzen, wird Schnee schnell zu glattem Matsch festgetreten. Ein einziges Räumen um sechs Uhr reicht dann unter Umständen nicht, wenn danach erneut Schnee fällt. Wir planen bei Häusern an den Laufachsen zur Hochschule zusätzliche Kontrollen ein, insbesondere vor Vorlesungsbeginn.
Fahrradabstellplätze vor Wohnhäusern und Gewerbeeinheiten gehören ebenfalls in den Räumplan. Dort sammelt sich Schnee zwischen den Bügeln, und Radfahrer rutschen beim Absteigen aus. Wir räumen eine Gasse und streuen sie mit Granulat, das nicht an Reifen haften bleibt. Bei Wohnheimen und Wohngemeinschaftshäusern mit wechselnden Bewohnern ist es außerdem sinnvoll, die Räumpflicht nicht über die Hausordnung an Mieter weiterzugeben, sondern zentral zu vergeben – erfahrungsgemäß fühlt sich in solchen Häusern sonst niemand zuständig.
Spree, Brücken und Uferwege: wo es zuerst glatt wird
Vier Brücken verbinden den Ortsteil mit dem südlichen Spreeufer, darunter die Stubenrauchbrücke und der 2007 neu errichtete Kaisersteg, eine Fußgängerbrücke mit neu gestaltetem Platz am Nordufer. Brücken frieren eher als andere Flächen, weil sie von unten und oben auskühlen. Auch Uferpromenaden und Wege am Kranbahnpark sind bei hoher Luftfeuchte über dem Fluss anfällig für Reif.
Für Anlieger in Spreenähe heißt das: Selbst ohne Niederschlag kann sich in klaren Frostnächten eine dünne Reifschicht auf Gehwegen bilden. Die Pflicht, Glätte unverzüglich zu beseitigen, besteht auch dann. Wir kontrollieren uferseitige Grundstücke deshalb bei entsprechender Wetterlage auch ohne Schneefall und streuen vorbeugend.
Wie Glätte an Brücken, Rampen und in Schattenlagen entsteht, erklärt der Ratgeber Wo Glätte zuerst entsteht. Die Brückenflächen selbst und die Fahrbahnen gehören zum Zuständigkeitsbereich der öffentlichen Hand; wir arbeiten auf den Anliegergehwegen und privaten Flächen davor und daneben.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Oberschöneweide
Altbau, Industriedenkmal und Hochschule auf engem Raum: Was das für unsere Arbeit zwischen Spree und Wuhlheide konkret heißt, zeigt die folgende Übersicht. Sie betreffen Vermieter ebenso wie Gewerbetreibende.
- 01Altbau
Durchfahrt und Hof inklusive
Wir räumen nicht nur den Gehweg vor dem Vorderhaus, sondern auf Wunsch auch Tordurchfahrt, Hinterhof und Kellertreppen. Mieter in Seitenflügeln und Gartenhäusern kommen so ebenso sicher ins Haus wie die Bewohner zur Straße.
- 02Industriehöfe
Erfahrung mit großen Fabrikhöfen
Weitläufige, gepflasterte Höfe mit mehreren Mietern brauchen eine klare Reihenfolge. Zufahrten und Rampen haben Vorrang, danach folgen die Wege zu den einzelnen Hallen, damit Anlieferungen und Besucher gleichermaßen zu ihrem Ziel kommen.
- 03Pflasterschutz
Schonend auf altem Großpflaster
Kopfstein- und Großpflaster mit breiten Fugen räumen wir mit angepassten Schiebern. So bleibt das Fugenmaterial erhalten, und denkmalgeschützte Beläge erleiden keinen Schaden durch zu aggressive Räumtechnik oder ungeeignetes Streugut.
- 04Reifglätte
Vorsorge in Flussnähe
Grundstücke an der Spree kontrollieren wir bei klarer, feuchter Frostluft auch ohne Schneefall. Reif auf Gehwegen und Uferwegen wird abgestumpft, bevor die ersten Studierenden und Beschäftigten unterwegs sind.
- 05Campusnähe
Zusatzkontrollen an Laufachsen
Häuser an den Wegen zur Hochschule erhalten bei Bedarf eine zweite Runde vor Vorlesungsbeginn. Festgetretener Schnee wird dort schneller zu Eis, deshalb reicht ein einziger Durchgang am frühen Morgen nicht immer aus.
- 06Betriebskosten
Protokolle pro Hausnummer
Vermieter und Verwaltungen erhalten Einsatznachweise getrennt nach Objekt. Damit lassen sich Kosten in der Betriebskostenabrechnung sauber zuordnen, und bei Rückfragen von Mietern liegt der Beleg sofort digital vor.
- 07Streugut
Salzfrei an Baum und Fassade
Abstumpfende Mittel schützen die Straßenbäume in den Altbaustraßen, das Mauerwerk der Industriebauten und die Vegetation am Waldrand. Auf Gehwegen sind Auftaumittel in Berlin nach aktuellem Stand ohnehin grundsätzlich unzulässig.
- 08Festpreis
Getrennte Preise für Gehweg und Hof
Gehwege rechnen wir nach laufenden Metern, Höfe nach Quadratmetern ab. Die Zusammensetzung des Saisonpreises ist damit jederzeit transparent und nachvollziehbar, und können einzelne Flächen bei Bedarf hinzunehmen oder streichen.
- 09Haftung
Hohe Deckung über die DEVK
Die DEVK-Haftpflicht unseres Betriebs reicht bis drei Millionen Euro bei Personen- und Sachschäden, Vermögensschäden sind bis zu einer halben Million Euro gedeckt. Für Fabrikhöfe mit Publikumsverkehr und Galerien ist das ein wichtiger Baustein.
- 10Soforthilfe
Schnell da bei Eisregen
Kommt Eisregen überraschend, rücken wir über den Winterdienst-Notdienst aus. Der Soforteinsatz kostet ab 50 € pauschal zuzüglich Fläche und ist auch für Objekte ohne bestehenden Saisonvertrag kurzfristig möglich.
Warum Vermieter und Gewerbetreibende an der Spree auf uns setzen
Wer Altbauten oder Gewerbeflächen verantwortet, haftet für sichere Wege. Diese Gründe sprechen für eine Übertragung an uns.
Wohnen und Gewerbe aus einer Hand
Viele Eigentümer besitzen sowohl Mietshäuser als auch Gewerbeeinheiten. Wir betreuen Wohnhaus und Gewerbehof in einer gemeinsamen Tour, mit einem Ansprechpartner und einheitlichen Protokollen. Das spart Koordinationsaufwand, vermeidet Lücken zwischen verschiedenen Dienstleistern und vereinfacht die Abrechnung.
Respekt vor historischer Substanz
Denkmalgeschützte Fassaden, Laderampen aus Backstein und altes Pflaster verlangen einen behutsamen Umgang. Unsere geschulten Teams räumen mit passender, leichter Technik und verzichten konsequent auf Salz, damit nach dem Winter keine Folgeschäden an Mauerwerk, Rampen und Belägen entstehen.
Verlässlichkeit zu Stoßzeiten
Morgens zwischen Schichtbeginn in den Hallen und Vorlesungsstart sind besonders viele Menschen unterwegs. Wir planen die Touren so, dass Gehwege und Zufahrten vor diesen Spitzen frei sind und bei Neuschnee rechtzeitig nachgeräumt wird, auch mehrmals am Tag.
Nachweis gegenüber Behörden und Versicherern
Die Ordnungsämter der Bezirke kontrollieren die Anliegerpflichten, Versicherer fragen nach einem Sturz nach Belegen. Aus den digitalen Protokollen geht jederzeit hervor, wann geräumt und gestreut wurde – so kommen Sie als Eigentümer Ihrer weiter bestehenden Kontrollpflicht einfach und nachvollziehbar nach, auch gegenüber Ordnungsamt und Versicherer.
Kostenlose Besichtigung vorab
Bevor ein Angebot entsteht, sehen wir uns jedes Objekt an. Erst dann wissen wir, wie breit die Durchfahrt ist, wo der Schnee hin kann und welche Flächen Vorrang haben. Das Ergebnis ist ein Festpreis, der zur Realität passt.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Enge Altbauhöfe mit Durchfahrt | Handräumung mit Gehspur zu jedem Eingang | Sichere Wege für alle Mietparteien |
| Gewerbehöfe mit Lieferverkehr | Zufahrt und Rampen zuerst räumen | Anlieferungen laufen ohne Verzögerung |
| Reif an Spree und Brücken | Vorbeugendes Streuen bei Frostluft | Weniger Glätte auf Uferwegen |
| Tramhaltestellen an Hauptstraßen | Schneeablage abseits von Gleisen und Haltestellen | Fahrgäste steigen gefahrlos ein und aus |
| Waldrand mit Schattenlagen | Häufigere Kontrollen und Nachstreuen | Gehwege bleiben auch tagsüber sicher |
Wohnen am Waldrand: Siedlungen nahe der Wuhlheide
Neben den Gründerzeitstraßen gibt es Wohnanlagen aus den Zwanziger- und Dreißigerjahren sowie Bauten aus den Sechziger- und Siebzigerjahren. Im Nordwesten liegen Kleingartenanlagen, im Osten der Volkspark Wuhlheide mit dem Freizeit- und Erholungszentrum FEZ, der Parkeisenbahn und dem Modellpark. Am Waldrand ist es spürbar kälter als in den dichten Altbaustraßen an der Spree.
Unter Bäumen bleibt Schnee länger liegen, Nadelstreu und Laub vermischen sich mit Schneematsch zu einer rutschigen Schicht. Gehwege entlang des Waldes tauen tagsüber kaum ab, weil die Sonne nicht durchdringt. Für Wohnanlagen in diesen Lagen planen wir mehr Streugut und häufigere Kontrollen ein als für vergleichbare Flächen an der Wilhelminenhofstraße.
Wohnungsunternehmen und Genossenschaften erhalten für ihre Bestände einen Räumflächenplan mit allen Hauseingängen, Müllplätzen und Stellplätzen. So ist für jede Hausnummer nachvollziehbar, wann und wie geräumt wurde – eine Grundlage für die Abrechnung der Betriebskosten, sofern der Mietvertrag das vorsieht.
Hauptstraßen, Straßenbahn und Gehwegbreiten
Hauptverkehrsadern sind die Wilhelminenhofstraße, die Edisonstraße, die Siemensstraße, die Spreestraße und die Straße An der Wuhlheide. Auf vielen dieser Straßen fährt die Straßenbahn, die Haltestellen liegen mitten im Gehwegbereich. Wer an solchen Straßen Anlieger ist, muss den Gehweg in der Regel in 1,5 Metern Breite räumen, weil die Gehwege von Hauptverkehrs- und Geschäftsstraßen stärker frequentiert sind. Die Einstufung prüfen wir vor Vertragsbeginn.
Bei Haltestellen kommt es auf die Ablage des Schnees an. Er darf nicht auf die Fahrbahn oder in die Gleise geschoben werden und sollte Fahrgästen beim Ein- und Aussteigen nicht im Weg liegen. Wir legen geräumten Schnee am Rand des Gehwegs so ab, dass Übergänge, Haltestellenbereiche und Hydranten frei bleiben. Wo der Platz zwischen Hauswand, Baumscheiben und Haltestelle nicht ausreicht, bilden wir kleinere Haufen an mehreren Stellen statt eines durchgehenden Walls, damit Fußgänger jederzeit zwischen Gehweg und Bahnsteig wechseln können.
- Schnee nicht ins Gleisbett schieben
- Haltestellenbereich gesondert betrachten
- Fahrbahn und Überwege räumt die BSR
Kirchen, Friedhof und Kulturorte: Räumen am Sonntag und am Abend
Zwei Kirchen aus dem Jahr 1908 gehören zu den Baudenkmälern des Ortsteils: St. Antonius von Padua an der Griechischen Allee und die Christuskirche an der Firlstraße. Dazu kommt der denkmalgeschützte Waldfriedhof. An Sonn- und Feiertagen, wenn sonst wenig los ist, sind gerade hier ältere Menschen unterwegs – zum Gottesdienst, zur Beerdigung, zum Grabbesuch.
An Sonn- und Feiertagen lässt das Berliner Straßenreinigungsgesetz mehr Zeit: Ist nach 20 Uhr Schnee gefallen, genügt es, bis 9 Uhr zu räumen. Für Grundstücke an Kirchen und Gemeindehäusern reicht das allein oft nicht, wenn der Gottesdienst um zehn beginnt und Gemeindemitglieder schon früher eintreffen. Wir stimmen die Einsatzzeit deshalb mit Gemeinden und Nachbarn ab.
Auch die Kulturorte haben ihren eigenen Rhythmus. Im ehemaligen Funkhaus an der Nalepastraße, in den Rathenau-Hallen und in den Schauhallen finden Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen statt, die erst abends beginnen und bis in die Nacht dauern. Wege zu Eingängen, Garderoben und Parkflächen müssen dann noch sicher sein, wenn die Tagesräumung längst Stunden zurückliegt. Für solche Objekte vereinbaren wir eine Abendrunde mit Kontrolle und Nachstreuen – angepasst an den Veranstaltungskalender, den uns der Betreiber vorab mitteilt.
Preisbeispiele für Altbau und Gewerbehof
| Objekt | Fläche | Berechnung | Saison netto |
|---|---|---|---|
| Gründerzeithaus an einer Hauptstraße | 16 m Gehweg, 1,5 m breit, plus 8 m Durchfahrt und Hofweg | 24 m × 2,60 € × 5 Monate | 312 € |
| Fabrikhof mit mehreren Gewerbemietern | 900 m² Hof und Zufahrt | 900 m² × 1,10 € pro m² und Saison | 990 € |
| Einzeleinsatz bei Gelegenheitsbedarf | kleine Hoffläche | pro Einsatz | 25–45 € |
Die Werte bewegen sich innerhalb unserer Richtpreise: 1,80 bis 3,00 € pro laufendem Meter und Monat für Gehwege und Zuwege, 0,80 bis 1,50 € pro m² und Saison für gewerbliche Flächen. Splitt und Granulat stellen wir pauschal oder verbrauchsabhängig in Rechnung. Der verbindliche Preis ergibt sich aus der kostenlosen Flächenanalyse.
Nach dem Winter bleibt auf gepflasterten Höfen oft Splitt zurück, der Fugen verstopft und bei Trockenheit staubt. Das Aufnehmen und Entsorgen übernehmen wir als eigene Splittbeseitigung; Hintergründe dazu im Ratgeber Streusplitt nach dem Winter.
Anfahrt und Ablauf eines Auftrags
Unsere Teams erreichen den Ortsteil über die Brücken aus Richtung Schöneweide und über die Straße An der Wuhlheide. Die Touren verknüpfen ihn mit den Nachbarn Niederschöneweide und Köpenick sowie mit Karlshorst jenseits der Wuhlheide.
- Anfrage: Sie nennen Adresse, Objektart und Umfang.
- Besichtigung: Wir gehen Gehweg, Durchfahrt, Hof und Rampen ab und notieren Hindernisse.
- Angebot: Sie erhalten einen Saisonfestpreis, getrennt nach Gehweg- und Hofflächen.
- Saisonstart: Ab November gehört Ihr Objekt zur Tour, und das Streugut ist bereits eingelagert.
- Einsatz: Räumen und Streuen nach Schneefall und bei Glätte, auch nachts und am Wochenende.
- Dokumentation: Jeder Durchgang wird in der digitalen Winterdienst-Dokumentation festgehalten.
Weitere Ortsteile im Bezirk finden Sie in der Übersicht Treptow-Köpenick.
Häufige Fragen
Gehört die Tordurchfahrt zur Räumpflicht des Vermieters?
Die Durchfahrt ist Teil des Grundstücks; für die sichere Nutzung durch Mieter ist im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht in der Regel der Eigentümer verantwortlich. Er kann die Aufgabe an einen Dienstleister übertragen. Wir nehmen Durchfahrt und Hofwege auf Wunsch in den Saisonvertrag auf. Die Einzelheiten sollten im Mietvertrag geregelt und rechtlich geprüft sein.
Warum ist es an der Spree manchmal glatt, obwohl es nicht geschneit hat?
Über dem Wasser ist die Luft feuchter. In klaren Frostnächten schlägt sich diese Feuchtigkeit als Reif auf Gehwegen, Brücken und Uferwegen nieder. Auch dann besteht die Pflicht, Glätte zu beseitigen. Wir kontrollieren Grundstücke in Spreenähe deshalb bei passender Wetterlage auch ohne Niederschlag.
Räumen Sie auch große Fabrikhöfe mit mehreren Mietern?
Ja. Bei Höfen mit mehreren Gewerbemietern schließen wir den Vertrag meist mit Eigentümer oder Verwaltung. Im Räumflächenplan legen wir fest, welche Zufahrten, Rampen und Wege in welcher Reihenfolge frei werden. Abgerechnet wird nach Quadratmetern, die Kosten können dann auf die Mieter verteilt werden.
Wie breit muss der Gehweg an der Wilhelminenhofstraße geräumt werden?
An Hauptverkehrs- und Geschäftsstraßen gilt in Berlin meist eine Räumbreite von 1,5 Metern, an Nebenstraßen mindestens ein Meter. Die konkrete Einstufung eines Straßenabschnitts prüfen wir vor Vertragsbeginn. Ist die Zuordnung unklar, halten wir vorsorglich anderthalb Meter frei und vermerken das im Protokoll.
Was passiert mit dem Splitt nach dem Winter?
Splitt bleibt auf Gehwegen und Höfen zurück, verstopft Fugen und Abläufe und wird bei Trockenheit zu Staub. Auf öffentlichen Gehwegen kehrt die Stadtreinigung im Rahmen ihrer Reinigung, auf privaten Höfen liegt das beim Eigentümer. Wir bieten das Aufnehmen und Entsorgen als eigene Leistung im Frühjahr an.
Lohnt sich ein Saisonvertrag für ein einzelnes Mietshaus?
Für ein Gründerzeithaus mit Gehweg, Durchfahrt und Hof meist ja. Die Saisonpauschale liegt bei rund 24 Metern Strecke etwa bei 250 bis 350 € netto, abhängig von Räumbreite und Gegebenheiten. Dafür ist der Vermieter von der täglichen Organisation entlastet und hat einen lückenlosen Nachweis.