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Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte in Berlin gesucht?

Wenn um sieben Uhr die Schiebetür aufgeht, sollen Kundschaft, Personal und Lieferanten sicher vom Auto oder vom Gehweg in den Markt kommen. RAT Winterdienst räumt Kundenparkplätze, Laufwege und Einkaufswagenboxen vor Ladenöffnung, kontrolliert bis Ladenschluss und hält jeden Einsatz digital fest – für Filialen, Discounter, Fachmärkte und Geschäfte an Berliner Einkaufsstraßen.

  • Parkplatz frei vor Ladenöffnung
  • Wagenboxen und Laufwege inklusive
  • Kontrollen bis Ladenschluss möglich

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Räumfahrzeug befreit frühmorgens die Fahrgassen eines Supermarktparkplatzes von Neuschnee
Vor Ladenöffnung räumt ein kompaktes Fahrzeug die Fahrgassen, während Laufwege und Wagenboxen anschließend von Hand gesichert werden.

Ja, wir übernehmen Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte – mit Festpreis

Ein Markt lebt von Laufkundschaft, und die bleibt bei Glätte schnell weg. Wer auf dem Parkplatz ausrutscht oder den Einkaufswagen über eine Eisplatte zerren muss, fährt beim nächsten Mal zur Konkurrenz. Für Filialleitungen und Betreiber kommt eine zweite Sorge hinzu: Ein Kundenparkplatz ist eine Fläche mit regem Publikumsverkehr, auf der die Verkehrssicherungspflicht während der gesamten Öffnungszeit gilt, nicht nur am frühen Morgen.

Unser Winterdienst für den Handel orientiert sich deshalb an zwei Zeitpunkten: der Ladenöffnung und dem Ladenschluss. Vor der Öffnung räumen und streuen wir Zufahrt, Fahrgassen, die Wege zwischen Stellplätzen und Eingang, den Bereich um die Einkaufswagenboxen und den Gehweg vor dem Gebäude. Während des Tages kontrollieren wir bei anhaltendem Schneefall oder überfrierender Nässe nach, bis zum Ende der Öffnungszeit. Die Belieferung über Rampe und Hof behandeln wir als eigenen Bereich; mehr dazu lesen Sie bei Ladezonen und Laderampen. Ob Vollsortimenter am Stadtrand, Discounter im Kiez, Drogeriemarkt im Fachmarktzentrum oder Boutique an der Einkaufsstraße: Den Umfang legen wir nach einer kostenfreien Besichtigung fest und nennen Ihnen dann einen festen Saisonpreis. Für Filialnetze mit mehreren Standorten erhalten Sie ein gebündeltes Angebot.

Illustration: Einsatzkraft streut Granulat auf dem Fußweg eines offenen Parkdecks am Einkaufszentrum
Auf dem Weg vom Parkdeck zum Eingang wird gezielt nachgestreut, wenn Nässe tagsüber bei sinkenden Temperaturen anfriert.

Was wir auf Kundenparkplätzen und vor dem Laden erledigen

Der Handel stellt besondere Anforderungen, weil sich Fußgänger, Autos und Einkaufswagen dieselbe Fläche teilen. Unsere Leistungen sind deshalb darauf ausgelegt, sichere Laufbeziehungen zu schaffen, nicht nur Schnee wegzuschieben.

BereichLeistungZeitpunkt
Zufahrt und FahrgassenMaschinell räumen, Kreuzungspunkte abstumpfenVor Ladenöffnung
Laufwege Parkplatz–EingangDurchgehend räumen und streuen, markierte Fußwege bevorzugtVor Ladenöffnung, Kontrolle tagsüber
EinkaufswagenboxenBoden und Zugang freihalten, Schnee aus der Box entfernenVor Ladenöffnung
Behinderten- und FamilienparkplätzeVollständig räumen, Weg zum Eingang zuerstVor Ladenöffnung
Eingang und VordachFeines Granulat, Abstimmung mit SchmutzfangmattenVor Ladenöffnung, Nachstreuen
Öffentlicher GehwegRäumen und streuen nach StrReinGGesetzliche Fristen

Große Parkflächen räumen wir mit kompakten Fahrzeugen, Laufwege, Boxen und Eingangsbereich von Hand. Wie die Arbeit auf reinen Stellplatzanlagen ohne Handelsbezug abläuft, etwa bei Mitarbeiter- oder Mieterparkplätzen, beschreibt die Seite zur Parkplatzräumung. Hier geht es um das Zusammenspiel aus Parkplatz, Wagenrücklauf und Kundeneingang, das nur während der Öffnungszeit relevant ist, dann aber ununterbrochen.

Supermärkte, Discounter, Fachmärkte und Ladengeschäfte

Die Bandbreite der Objekte im Berliner Handel ist groß. Jede Form verlangt eine andere Planung, auch wenn das Ziel überall dasselbe ist: Kundschaft soll ohne Rutschgefahr einkaufen können.

  • Freistehende Supermärkte und Discounter: eigener Parkplatz mit 40 bis 150 Stellplätzen, Wagenboxen, Pfandrückgabe, frühe Öffnung oft um 7 Uhr.
  • Fachmarktzentren: mehrere Märkte an einem gemeinsamen Parkplatz, unterschiedliche Öffnungszeiten, Abstimmung über die Centerverwaltung.
  • Märkte im Erdgeschoss von Wohnhäusern: kleiner oder kein Parkplatz, dafür breiter Gehweg mit hohem Fußgängeraufkommen und Fahrradständern.
  • Läden an Einkaufsstraßen: Boutiquen, Apotheken, Bäckereien, Späti und Optiker mit Eingang direkt am Gehweg, häufig an Straßen mit erweiterter Räumbreite.
  • Baumärkte und Gartencenter: große Außenflächen, Abholbereiche für sperrige Ware, Kundschaft mit Rollwagen.

Für Filialketten mit mehreren Standorten in Berlin richten wir einen einheitlichen Leistungsstandard ein, damit Regionalleitungen nicht jede Filiale einzeln steuern müssen. Einzelhändler mit kleinem Ladenlokal buchen dagegen häufig nur den Gehweg und den Eingang. Wer dort Mieter ist, sollte zuerst klären, ob nicht der Vermieter die Räumung bereits beauftragt hat; Hintergründe dazu liefert der Ratgeber Gewerbemieter oder Vermieter.

  1. 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
  2. 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · Vor Öffnung und bis Ladenschluss
  3. 3Festpreis0,80–1,50 € pro m² und Saison – ohne versteckte Zuschläge
  4. 4EinsatzRoute nach Öffnungszeit priorisiert · Saisonvertrag November bis März
Vom ersten Kontakt bis zum ersten Räumeinsatz: Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte in vier Schritten.

Öffnungszeiten als Taktgeber für Räumen und Streuen

Auf privaten Flächen gilt nach der Rechtsprechung in der Regel eine Räum- und Streupflicht ab etwa 7 Uhr bis etwa 20 Uhr beziehungsweise während der Öffnungs- und Nutzungszeiten. Für den Handel ist der zweite Teil entscheidend. Viele Berliner Supermärkte öffnen früh und schließen erst um 22 Uhr oder später. Dann reicht ein einziger Morgeneinsatz nicht, wenn es nachmittags erneut schneit oder Nässe bei sinkenden Temperaturen anfriert.

Typischer Tagesrhythmus im Winter

  1. Vor Öffnung: vollständige Räumung der Laufwege, Boxen und Eingänge, Fahrgassen maschinell.
  2. Vormittag: Kontrolle nach Schneefall in der Nacht, insbesondere an Schattenstellen.
  3. Nachmittag: zweiter Durchgang bei anhaltendem Niederschlag oder einsetzendem Frost.
  4. Abend: Kontrolle vor der Hauptkundenzeit nach Feierabend und bis Ladenschluss nach Vereinbarung.

Nicht jeder Markt braucht alle vier Stufen. Ein Discounter mit Ladenschluss um 20 Uhr kommt oft mit zwei Durchgängen aus, eine Filiale mit Öffnung bis Mitternacht benötigt einen späten Kontrollgang. Diese Staffelung legen wir bei der Begehung fest und passen sie an, wenn sich Ihre Ladenzeiten etwa in der Vorweihnachtszeit ändern. Was die Rechtsprechung zu Öffnungszeiten und Räumpflicht im Handel sagt, fasst der Ratgeber Räumpflicht nach Öffnungszeiten zusammen. Für die Nacht zwischen Ladenschluss und Öffnung gilt: Wir räumen so, dass morgens alles fertig ist, nicht schon um Mitternacht, wenn es danach weiterschneit.

Laufwege und Wagenboxen: wo Kundschaft wirklich geht

Ein häufiger Irrtum lautet, dass ein geräumter Parkplatz automatisch sicher sei. In der Praxis laufen Kundinnen und Kunden nicht auf der Fahrgasse, sondern quer zwischen den Autos zur nächstgelegenen Wagenbox und von dort zum Eingang. Genau diese Linien sichern wir zuerst.

Einkaufswagenboxen

In überdachten Boxen sammelt sich Flugschnee, auf dem Boden davor entsteht durch das Hin- und Herschieben eine festgefahrene Schicht, die schnell vereist. Wagen frieren an, Kunden ziehen kräftig und rutschen dabei weg. Wir räumen den Boden in und vor der Box, stumpfen ihn ab und kontrollieren ihn bei Frost mit.

Wege zwischen Stellplätzen und Eingang

Wo markierte Fußwege vorhanden sind, räumen wir sie vollständig. Wo sie fehlen, legen wir gemeinsam mit der Filialleitung einen Hauptlaufweg fest, der zuerst geräumt wird. Behindertenparkplätze und Eltern-Kind-Stellplätze liegen meist nah am Eingang und werden von Menschen genutzt, für die ein Sturz besonders schwer wiegt; sie stehen in der Reihenfolge ganz vorn.

Pfandautomaten, Fahrradständer und Außenauslagen

Außen liegende Rückgabestellen, Fahrradständer und Bereiche für saisonale Ware wie Weihnachtsbäume oder Brennholz werden oft vergessen. Wir nehmen sie in den Räumplan auf, damit dort keine ungeräumte Insel bleibt, an der Kundschaft mit vollen Händen plötzlich auf Glätte trifft. Liegt der Schnee nach starkem Fall so hoch, dass Stellplätze verloren gehen, lässt er sich nach Absprache auch abfahren.

Illustration: Mitarbeiter entfernt abends Eis vom Gehweg vor einer Ladenzeile an einer Berliner Einkaufsstraße
Auch kleine Läden an Einkaufsstraßen profitieren: Nach Eisregen wird der Gehweg vor der Ladenzeile bis zum Abend sicher gehalten.

Ihre Vorteile beim Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte

Im Handel zählt jede Stunde der Öffnungszeit. Mit diesen zehn Punkten sorgen wir dafür, dass Glätte Ihre Kundschaft nicht vertreibt.

  1. 01Ladenöffnung

    Fertig, bevor die Tür aufgeht

    Die Route richtet sich nach Ihrer Öffnungszeit. Märkte, die um sieben öffnen, stehen vorn in der Reihenfolge, damit Laufwege, Boxen und Eingang beim ersten Kunden bereits geräumt und abgestumpft sind.

  2. 02Kundenwege

    Laufwege statt nur Fahrgassen

    Wir sichern die Wege, die Kundschaft tatsächlich nimmt, von den Stellplätzen über die Wagenboxen bis zum Eingang. Sonderparkplätze für Menschen mit Behinderung und Familien behandeln wir dabei mit Vorrang.

  3. 03Wagenboxen

    Einkaufswagen frei zugänglich

    Boden und Zugang der Wagenboxen werden geräumt und bei Frost nachgestreut. So frieren Wagen seltener fest, und niemand muss auf einer glatten Fläche kräftig ziehen, um einen Wagen zu lösen.

  4. 04Ganztägig

    Kontrollen bis zum Ladenschluss

    Auf Wunsch kontrollieren wir nachmittags und abends, wenn es erneut schneit oder Nässe anfriert. Das schützt auch Beschäftigte, die nach Ladenschluss im Dunkeln zum Auto oder zur Haltestelle gehen.

  5. 05Ausstattung

    Gerät und Streugut bringen wir mit

    Räumfahrzeug, Streuer und Material stellen wir. Sie müssen weder investieren noch Lagerfläche für Splitt freihalten; eine kleine Reserve deponieren wir auf Wunsch direkt am Markt, damit das Team bei plötzlicher Glätte am Eingang selbst nachstreuen kann.

  6. 06Kundenbindung

    Sicherer Einkauf auch bei Schnee

    Ein geräumter, gepflegter Parkplatz signalisiert Kundschaft, dass sich der Weg lohnt. Gerade an Tagen mit schwierigem Wetter entscheiden sich viele für den Markt, bei dem sie sicher parken und laufen können.

  7. 07Belegbarkeit

    Protokoll für jede Filiale

    Jeder Einsatz ist digital mit Uhrzeit und Fläche dokumentiert. Filialleitung, Regionalleitung und Versicherung erhalten bei Bedarf eine klare Übersicht, wann wo geräumt und gestreut wurde, auch Wochen nach einem gemeldeten Vorfall.

  8. 08Budgetsicherheit

    Saisonpreis für jeden Standort

    Jede Filiale erhält nach dem Ortstermin einen eigenen Pauschalbetrag für den Winter. Für Filialnetze bündeln wir die Angebote, sodass Sie pro Standort und für das gesamte Netz planen können. Nachforderungen wegen vieler Schneetage gibt es nicht.

  9. 09Schonung

    Weniger Salz, weniger Schäden

    Wir arbeiten mit umweltschonenden, abstumpfenden Streumitteln. Pflanzinseln, Pflasterfugen und die Fahrzeuge Ihrer Kundschaft werden weniger belastet, und im Frühjahr bleiben teure Ausbesserungen an Bordsteinen, Fugen und Grünflächen der Außenanlage aus.

  10. 10Filialnetz

    Einheitlicher Standard in allen Bezirken

    Betreiben Sie mehrere Märkte in Berlin, gilt überall derselbe Leistungsumfang mit denselben Prioritäten. Ein Ansprechpartner koordiniert alle Standorte, kennt die Besonderheiten jeder Filiale und meldet sich, wenn sich an einem Markt etwas ändert.

Warum Filialleitungen und Händler in Berlin auf RAT Winterdienst setzen

Im Handel ist der Winterdienst Teil des Kundenservice. Diese Gründe hören wir von Marktbetreibern und Ladeninhabern am häufigsten.

Personal bleibt im Markt

Wenn das Team nicht mehr vor Öffnung Schnee schieben muss, steht es an Kasse, Frischetheke und Regal. Gerade an Tagen mit dünner Besetzung, etwa in der Grippezeit, ist das ein spürbarer Unterschied für den gesamten Betriebsablauf.

Planung nach Ladenzeiten

Wir fragen nicht nur nach der Größe des Parkplatzes, sondern nach Öffnungszeiten, Lieferzeiten und Stoßzeiten. Daraus entsteht ein Rhythmus aus Räumung und Kontrollen, der zu Ihrem Markt passt und nicht zu einer allgemeinen Faustregel. Ändern sich Zeiten, ziehen wir mit.

Erfahrung mit Publikumsflächen

Auf einem Kundenparkplatz bewegen sich Menschen mit Kindern, Rollatoren und schweren Einkäufen. Unsere Einsatzkräfte wissen, dass hier sichere Laufwege wichtiger sind als perfekt geräumte Fahrgassen, und setzen die Schwerpunkte entsprechend. Bei laufendem Betrieb arbeiten sie rücksichtsvoll und mit Blick auf rangierende Autos.

Nachvollziehbare Dokumentation

Nach einem Sturz zählt, was belegt werden kann. Unsere digitalen Protokolle zeigen Uhrzeit, Fläche und Maßnahme jedes Einsatzes. Das erleichtert die Abwicklung mit Versicherern und schützt Sie vor dem Vorwurf, untätig geblieben zu sein, wenn eine Forderung erst Wochen später eingeht.

Ehrliche Preise ohne Zuschläge

Der Festpreis gilt für die vereinbarte Saison, unabhängig von der Zahl der Schneetage. Zusätzliche Kosten entstehen nur, wenn Sie Leistungen wie Soforteinsätze außerhalb des Plans oder den Abtransport großer Schneemengen gesondert beauftragen. Beides nennen wir vorab.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
7 UhrRäumfristNachtschnee beseitigt
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Sicherer Weg vom Auto zum EingangHauptlaufweg und markierte Fußwege werden zuerst geräumtKundschaft erreicht den Markt ohne Umwege
Frei nutzbare Boxen für EinkaufswagenBoden und Zugang der Boxen räumen und abstumpfenWagen frieren seltener fest, weniger Stürze
Glättefreiheit während der ÖffnungszeitKontrollen nach Vereinbarung bis zum LadenschlussPflichten gelten auch am Abend als erfüllt
Vorrang für SonderparkplätzeBehinderten- und Familienparkplätze stehen in der Reihenfolge vornBesonders gefährdete Kundengruppen sind geschützt
Saubere und trockene EingangszoneFeines Granulat und Abstimmung mit SchmutzfangmattenWeniger Schmutz und Nässe im Verkaufsraum

Rechtliche Lage für Händler und Vermieter in Berlin

Vor dem Ladengeschäft greift das Berliner Straßenreinigungsgesetz. Nach aktuellem Stand muss der Anlieger, in der Regel der Grundstückseigentümer, den Gehweg räumen und bei Glätte mit abstumpfenden Mitteln streuen. An vielen Geschäftsstraßen gilt eine Räumbreite von 1,5 Metern, auf extrem belebten Boulevards sogar mehr; entscheidend ist, wie viele Menschen dort unterwegs sind. Streusalz ist auf Gehwegen grundsätzlich verboten. Abendlicher Schnee nach 20 Uhr muss werktags spätestens um sieben, sonn- und feiertags um neun Uhr beseitigt sein.

Auf dem eigenen Parkplatz gilt die privatrechtliche Verkehrssicherungspflicht. Nach gängiger Rechtsprechung muss ein Kundenparkplatz nicht lückenlos glättefrei sein, Kundschaft muss aber vom abgestellten Fahrzeug aus mit zumutbarem Aufwand sicher zum Eingang gelangen können. Welche Flächen das im Einzelfall umfasst, hängt von Größe, Aufteilung und Nutzung ab.

Wer ist verantwortlich?
  • Gehört der Markt dem Betreiber, liegt die Pflicht meist bei ihm.
  • Ist die Fläche gemietet, regelt der Mietvertrag, ob Mieter oder Vermieter räumt.
  • Im Fachmarktzentrum übernimmt häufig die Centerverwaltung die gemeinsamen Flächen.

Wer die Aufgabe an uns überträgt, bleibt zur Auswahl und stichprobenartigen Kontrolle verpflichtet. Rechtliche Details sollten im Einzelfall geprüft werden. Weitere Hinweise gibt der Ratgeber zur Räumpflicht auf dem Kundenparkplatz.

Warum sich ein Fachbetrieb für den Markt rechnet

In vielen Filialen erledigt bis heute das Personal den Winterdienst nebenbei. Das funktioniert, solange es nur gelegentlich schneit. Bei einer längeren Frostperiode fehlen die Leute dann an Kasse und Regal, und die Räumung beginnt erst, wenn der Markt schon geöffnet hat. Ein externer Dienst trennt diese Aufgaben sauber.

Wir rücken auch in der Nacht vor einem verkaufsstarken Samstag aus, wenn der Wetterdienst Schnee meldet. Märkte mit früher Öffnung stehen in unserer per GPS geplanten Tour an erster Stelle. Für die Filialleitung entfällt die Frage, ob heute geräumt werden muss, und für die Regionalleitung entsteht ein vergleichbarer Standard über alle Standorte.

Hinzu kommt die Ausstattung. Für einen Parkplatz mit 80 Stellplätzen braucht es ein Räumfahrzeug, einen Streuer mit ausreichender Kapazität und Lagerplatz für Streugut. Diese Investition lohnt sich für einen einzelnen Markt selten, zumal die Technik in milden Wintern monatelang ungenutzt herumsteht. Wir bringen Gerät und Material mit, deponieren auf Wunsch eine Reserve vor Ort und setzen auf umweltschonende Streumittel, die Pflasterflächen, Pflanzinseln und die Reifen der Kundschaft weniger belasten als Salz. Nach der Saison bleiben auf großen Parkflächen erhebliche Mengen Splitt liegen; deren Beseitigung können Sie über die Splittbeseitigung gleich mitbeauftragen.

Risiken im Handel bei Schnee und Glätte

Ein Glätteunfall auf dem Parkplatz kostet mehr als Schmerzensgeld. Er bindet Zeit von Filialleitung und Versicherung, beschädigt das Ansehen des Standorts und landet im schlimmsten Fall in der Lokalpresse. Die typischen Ursachen ähneln sich von Markt zu Markt.

Häufige Unfallquellen im Handel
  • Festgefahrene Schneeschicht im Wendebereich der Einkaufswagen.
  • Überfrierendes Schmelzwasser, das vom Dach oder Vordach auf den Eingangsbereich tropft.
  • Schneehaufen, die Sichtachsen zwischen Fahrgassen und Fußwegen verdecken.
  • Bordsteinkanten und Rampen zwischen Parkplatz und Gehweg, die unter Schnee kaum zu erkennen sind.
  • Glätte nach Ladenschluss auf dem Weg des Personals zum Auto oder zur Haltestelle.

Ein weiteres Risiko entsteht, wenn auf dem öffentlichen Gehweg vor dem Markt niemand räumt, weil sich Eigentümer und Betreiber gegenseitig für zuständig halten. Dann kann das Bezirksamt eine Ersatzvornahme anordnen, deren Kosten der Pflichtige trägt, und es kann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren folgen. Mit einem klar beauftragten Dienstleister und lückenlosen digitalen Protokollen lässt sich nachweisen, dass Räum- und Streuarbeiten zu welcher Uhrzeit erledigt wurden.

Preise für Märkte und Ladengeschäfte

Parkplätze und Außenflächen werden nach Quadratmetern pro Saison kalkuliert, Gehwegfronten nach laufendem Meter und Monat. Kleine Läden ohne Parkplatz können statt einer Saisonpauschale auch einzelne Einsätze auf Abruf buchen. Die Tabelle nennt Nettowerte zur Orientierung; den bindenden Preis für Ihren Markt ermitteln wir bei einem kostenlosen Termin vor Ort.

LeistungRichtwert nettoAbrechnung
Kundenparkplatz, Laufwege, Wagenboxen0,80–1,50 €pro m² und Saison
Gehweg vor Markt oder Laden1,80–3,00 €pro lfm und Monat, Nov.–März
Kleines Ladenlokal auf Abruf25–45 €pro Einsatz
Soforteinsatz während der Öffnungszeitab 50 €pauschal zzgl. Fläche

Beispiel: Discounter mit Parkplatz in Marzahn

Der Markt hat einen Parkplatz mit Fahrgassen, Laufwegen und zwei Wagenboxen von zusammen 2.500 m². Wegen der offenen, gut befahrbaren Fläche setzen wir 0,90 € pro m² an: 2.500 × 0,90 € = 2.250 €. Der Gehweg an der Straßenseite misst 40 m und wird mit 2,20 € pro Meter und Monat berechnet: 40 × 2,20 € × 5 Monate = 440 €. Die Saison kostet damit 2.690 € netto.

Beispiel: Laden an einer Geschäftsstraße

Eine Boutique mit 8 m Front an einer Straße mit 1,5 m Räumbreite zahlt bei 2,60 € pro Meter und Monat 8 × 2,60 € × 5 = 104 € netto für die ganze Saison. Hilfreiche Rechenbeispiele für Stellflächen enthält auch unser Artikel Winterdienst für Parkplätze: Kosten pro m².

So kommt Ihr Markt in unseren Räumplan

Eine Anfrage im Spätsommer oder Herbst sichert Ihrem Markt einen Platz weit vorn in der Morgentour. So läuft es ab:

  1. Anfrage: Adresse, Öffnungszeiten und Ansprechpartner der Filiale oder Verwaltung genügen für den Anfang.
  2. Besichtigung: Wir vermessen Parkplatz, Laufwege, Boxen und Gehweg kostenfrei und notieren Engstellen sowie Schneeablageflächen.
  3. Prioritäten: Mit der Filialleitung legen wir Hauptlaufweg, Sonderparkplätze und Kontrollzeiten fest.
  4. Angebot: Sie bekommen eine Saisonpauschale, in der Kontrollgänge und Material bereits enthalten sind.
  5. Vorbereitung: Streugut wird bereitgestellt, Ablageflächen werden so gewählt, dass keine Stellplätze unnötig verloren gehen.
  6. Einsatz: Ab November räumen wir wetterabhängig vor Öffnung und kontrollieren nach Vereinbarung bis Ladenschluss.
  7. Dokumentation: Jeder Einsatz ist mit Uhrzeit und Fläche digital abrufbar.

Für kleine Läden, die nur bei Bedarf gerufen werden möchten, eignet sich der Winterdienst auf Abruf. Beachten Sie dabei, dass Abrufkunden bei starkem Schneefall nach den Saisonkunden an die Reihe kommen.

Märkte und Läden von Marzahn bis Steglitz im Einsatzgebiet

Wir betreuen Handelsstandorte in allen Berliner Bezirken. Freistehende Discounter und Vollsortimenter mit großen Parkplätzen räumen wir etwa in Marzahn, Hellersdorf und Spandau, wo Kundschaft überwiegend mit dem Auto kommt. Rund um die Schloßstraße in Steglitz stehen breite Gehwege vor Ladenzeilen mit hohem Fußgängeraufkommen im Mittelpunkt. Am Einkaufszentrum in Gropiusstadt und in den Fachmarktzentren von Lichtenberg sichern wir gemeinsame Parkflächen mehrerer Märkte. Kleine Supermärkte im Erdgeschoss von Altbauten in Prenzlauer Berg gehören ebenfalls dazu.

Häufige Fragen

Muss der gesamte Kundenparkplatz geräumt werden?

Nach gängiger Rechtsprechung muss ein Kundenparkplatz nicht lückenlos glättefrei sein. Kundschaft muss aber vom abgestellten Fahrzeug aus mit zumutbarem Aufwand sicher zum Eingang gelangen. In der Praxis räumen wir Fahrgassen, Laufwege, Wagenboxen und Sonderparkplätze. Wie weit die Pflicht im konkreten Fall reicht, sollte im Zweifel rechtlich geprüft werden.

Räumen Sie auch während der Öffnungszeit?

Ja. Die Verkehrssicherungspflicht gilt für die gesamte Öffnungszeit. Je nach Vereinbarung kontrollieren wir vormittags, nachmittags und abends und räumen oder streuen nach, wenn es erneut schneit oder Nässe anfriert. Fahrzeuge setzen wir dabei so ein, dass Kundschaft nicht gefährdet wird, Laufwege werden von Hand bearbeitet.

Was passiert mit den Einkaufswagenboxen?

Wir räumen Boden und Zugang der Boxen und entfernen Flugschnee aus überdachten Boxen. Bei Frost wird die festgefahrene Fläche davor abgestumpft. Bereits festsitzende Wagen lösen wir nicht mit Gewalt; hier hilft es, die Boxen am Vorabend freizuhalten, was wir bei angekündigter Kälte einplanen.

Wer räumt vor einem gemieteten Laden?

Für den Gehweg ist nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz zunächst der Anlieger verantwortlich, also meist der Eigentümer. Der Mietvertrag kann die Aufgabe auf den Ladenmieter übertragen. Klären Sie das vor der Saison, damit nicht beide Seiten davon ausgehen, die andere kümmere sich. Wir können für Eigentümer oder Mieter tätig werden.

Können Sie mehrere Filialen gleichzeitig betreuen?

Ja. Für Filialnetze in Berlin erstellen wir einen einheitlichen Leistungsstandard mit gleichen Prioritäten, vergleichbaren Protokollen und gebündelter Abrechnung. Ein Ansprechpartner koordiniert alle Märkte. Jede Filiale wird trotzdem einzeln besichtigt, weil Parkplatzgröße, Öffnungszeiten und Laufwege stark voneinander abweichen und jeder Standort eigene Prioritäten braucht.

Darf auf dem Parkplatz Streusalz verwendet werden?

Das Salzverbot des Berliner Straßenreinigungsgesetzes bezieht sich auf öffentliche Gehwege. Auf privaten Flächen ist der Einsatz rechtlich anders zu bewerten, schadet aber Pflaster, Pflanzen und Fahrzeugen. Wir setzen deshalb grundsätzlich auf umweltschonende, abstumpfende Mittel und besprechen Ausnahmen nur bei extremen Wetterlagen mit Ihnen.

Wohin kommt der Schnee bei starkem Schneefall?

Bei der Besichtigung legen wir Ablageflächen fest, die möglichst wenige Stellplätze kosten und keine Sichtachsen, Hydranten oder Fluchtwege blockieren. Türmen sich die Haufen nach einer längeren Schneeperiode zu hoch, fahren wir sie nach Absprache ab. Die Kosten dafür nennen wir Ihnen vorab.

Unverbindliche Anfrage

Anfrage für Ihr Objekt und Ihre Nutzungszeiten

Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem Festpreis für die Saison.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Festpreis ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

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RAT Winterdienst · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

Kostenlose Flächenanalyse in allen zwölf Berliner Bezirken, Festpreis ohne versteckte Zuschläge und ein digitales Protokoll nach jedem Einsatz – für Hausverwaltungen, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Privat.

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