Ja, wir räumen in Prenzlauer Berg – unser Betrieb sitzt selbst im Kollwitzkiez
Wer hier ein Haus besitzt oder verwaltet, kennt die Situation am Wintermorgen: Vor dem Vorderhaus liegt Schnee auf einem Gehweg, der zwischen Hauswand, Kellerlichtschacht und Baumscheibe kaum zwei Meter misst. Fahrräder lehnen an den Bügeln, die ersten Eltern schieben Kinderwagen zur Kita, und die Bäckerei an der Ecke öffnet um sechs. Bis sieben Uhr muss der Streifen frei und abgestumpft sein – bei Nachtschnee so verlangt es das Berliner Straßenreinigungsgesetz.
Der Betriebssitz von RAT Winterdienst liegt in der Kollwitzstraße. Die Kieze rund um Kollwitzplatz, Helmholtzplatz, Arnimplatz und das Bötzowviertel liegen damit im unmittelbaren Umfeld unseres Betriebs. Kontrollgänge nach überfrierender Nässe lassen sich hier besonders dicht takten, weil die Wege zwischen den Objekten kurz sind.
Wir übernehmen den öffentlichen Gehweg vor dem Grundstück, die Durchfahrt zum Hof, die Wege zu Seitenflügel und Gartenhaus sowie den Müllplatz. Jede Fläche wird vorher besichtigt, das Angebot nennt einen festen Saisonpreis. So wissen Eigentümer in Prenzlauer Berg schon im Herbst, was der Winter kostet, und müssen bei Schneefall nicht selbst zur Schaufel greifen.
Gründerzeitblöcke mit Vorderhaus, Durchfahrt und Hinterhof
Der größte Teil des Ortsteils wurde zwischen etwa 1870 und dem Ersten Weltkrieg als Mietskasernenviertel bebaut. Daraus ergibt sich eine Flächenlogik, die sich von Haus zu Haus wiederholt und die wir bei jeder Begehung systematisch erfassen.
- Gehweg an der Straße: öffentliche Fläche in Anliegerpflicht, meist mit Mosaik- oder Granitplatten, unterbrochen von Kellerschächten und Baumscheiben.
- Hauseingang und Durchfahrt: oft mit Stufe, Fliesen oder glattem Steinboden, auf dem eingetragener Schnee schnell zu einer Eisschicht wird.
- Erster und zweiter Hof: Wege zu Seitenflügeln und Quergebäude, Fahrradständer, manchmal Kita-Spielflächen im Erdgeschoss.
- Müllstandplatz: muss für die BSR-Abholung erreichbar sein, sonst bleiben die Tonnen voll.
Maschinen passen weder durch die Durchfahrt noch zwischen die Fahrradbügel. Deshalb räumen wir hier mit Schieber, Besen und Handstreuer. Für den Bereich hinter der Haustür bietet sich eine Hofräumung als feste Vertragsposition an; den Weg zu den Tonnen sichern wir über den Winterdienst an Müllstandplätzen.
Viele Häuser wurden saniert und im Dachgeschoss ausgebaut. Neue Aufzüge im Hof, barrierearme Eingänge und Fahrradräume haben die Laufwege verändert. Wir nehmen deshalb nicht den Grundriss von gestern als Maßstab, sondern gehen jede Fläche bei der Begehung ab.
Plätze, Kopfsteinpflaster und Café-Vorflächen
Das Leben im Kiez spielt sich auf dem Bürgersteig ab. Am Kollwitzplatz findet der Wochenmarkt statt, um Helmholtzplatz, Arnimplatz und in der Kastanienallee reihen sich Cafés, Spätis und kleine Läden. Ihre Außenbestuhlung ist im Winter zwar reduziert, doch Aufsteller, Fahrradbügel und Pflanzkübel bleiben stehen und verengen den Streifen, den wir frei halten müssen.
Pflaster mit Fugen
Viele Seitenstraßen im Gleimviertel, im Winsviertel und rund um den Teutoburger Platz haben Kopfsteinpflaster auf der Fahrbahn und Platten mit Kleinpflaster-Streifen auf dem Gehweg. Ein Schieber mit Stahlkante bleibt dort hängen. Wir arbeiten mit Gummilippen und kehren den Rest von Hand aus, damit das Pflaster nicht beschädigt wird und kein Schnee in den Fugen festfriert.
Gastronomie und Ladengeschäfte
Für Gewerbemieter im Erdgeschoss zählt, dass der Eingang zur Öffnungszeit sicher ist. Wer räumt, regelt meist der Mietvertrag; Hintergründe dazu stehen im Ratgeber Gewerbemieter oder Vermieter. Wir räumen Café-Vorflächen vor der ersten Lieferung und stimmen uns bei Eckhäusern mit Eigentümer und Pächter ab, damit niemand doppelt zahlt und keine Fläche liegen bleibt. Mehr zu diesem Kundenkreis finden Sie unter Winterdienst für Hotels und Gastronomie.
Hauptachsen, Hochbahn und Ringbahnhöfe
Schönhauser Allee, Prenzlauer Allee, Greifswalder Straße und Danziger Straße sind die großen Verkehrsadern des Ortsteils. Vor Geschäftshäusern an diesen Straßen gilt in vielen Abschnitten eine Mindestbreite von 1,5 Metern statt eines Meters, weil das Fußgängeraufkommen hoch ist. Wir prüfen die Einstufung adressgenau und markieren sie im Räumplan.
Unter dem Viadukt der U2 an der Schönhauser Allee bleibt der Boden länger trocken, an den Rändern tropft jedoch Schmelzwasser vom Bahnkörper und gefriert. Rund um die Ringbahnhöfe Schönhauser Allee, Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße sowie an den Straßenbahnhaltestellen der Linien M1, M2, M4 und M10 ist morgens viel los. Gehwege vor Häusern an diesen Knotenpunkten räumen wir in der ersten Runde.
- Die Front zur Hauptstraße wird geräumt, die Seite zur Nebenstraße vergessen.
- Die Breite an der Hauptstraße bleibt bei einem Meter, obwohl 1,5 Meter verlangt sind.
- Schnee wird auf die Haltestelleninsel oder den Radweg geschoben.
Stuck, Erker und Dachüberstände im Winter
Gründerzeitfassaden haben Gesimse, Balkone und Erker, auf denen sich Schnee sammelt. Bei Tauwetter rutscht er ab oder bildet lange Eiszapfen an Dachrinnen und Balkonplatten. Weil die Gehwege direkt an der Hauswand verlaufen, besteht für Passanten ein echtes Risiko. Eigentümer müssen solche Gefahren absichern; der Ratgeber Eiszapfen am Haus fasst die Pflichten zusammen.
Wir sperren gefährdete Bereiche bei Bedarf ab und entfernen Eiszapfen von Balkonen und Vordächern, soweit sie sicher erreichbar sind. Für hohe Traufen und Dachkanten organisieren wir die Eiszapfenentfernung mit passender Technik. Ausgebaute Dachgeschosse mit Gauben und Flachdachteilen prüfen wir zusätzlich auf Schneelast.
Schmelzwasser aus Fallrohren
Ein typisches Bild im Kiez: Das Fallrohr endet über dem Gehweg, Tauwasser läuft quer über die Platten und gefriert am Abend zu einer spiegelglatten Fläche. Solche Stellen tragen wir in den Räumplan ein und streuen sie bei jeder Kontrolle nach, auch wenn der übrige Gehweg trocken ist.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Prenzlauer Berg
Im Altbauquartier entscheiden Zentimeter und Minuten. Zehn Punkte, mit denen wir auf die Besonderheiten der Gründerzeitkieze eingehen.
- 01Nachbarschaft
Unser Betrieb liegt im Kiez
Mit der Adresse in der Kollwitzstraße sind wir in wenigen Minuten an Ihrem Haus. Das hilft besonders bei überfrierender Nässe, wenn nach dem ersten Durchgang kurzfristig nachgestreut werden muss.
- 02Handgerät
Schieber statt Maschine im Hof
Durchfahrten, Hofwege und Plätze zwischen Fahrradbügeln räumen wir von Hand. Das schont Fliesen, Mosaikpflaster und Kellerschächte und kommt auch dort hin, wo kein Fahrzeug passt, etwa in den zweiten Hof hinter einer schmalen Tordurchfahrt.
- 03Räumbreite
Anderthalb Meter an der Hauptstraße
An Schönhauser Allee, Prenzlauer Allee oder Greifswalder Straße gilt in vielen Abschnitten eine größere Mindestbreite. Welche Einstufung für Ihre Hausnummer gilt, ermitteln wir bei der Begehung; danach räumen wir den Streifen in genau der verlangten Breite frei.
- 04Eiszapfen
Gefahr von oben im Blick
Bei Tauwetter kontrollieren wir Gesimse, Balkone und Dachrinnen über dem Gehweg. Gefährliche Eiszapfen melden wir sofort, sperren bei Bedarf ab und entfernen sie, soweit sie sicher erreichbar sind.
- 05Straßenbäume
Salzfreies Streugut an Baumscheiben
Linden und Ahorne an den Kiezstraßen stehen dicht am Gehweg. Splitt und Granulat schaden ihren Wurzeln nicht, anders als Streusalz, das auf Berliner Gehwegen ohnehin grundsätzlich verboten ist.
- 06Ladenöffnung
Frei vor der ersten Kundschaft
Für Bäckereien, Cafés und Praxen im Erdgeschoss planen wir den Einsatz so, dass der Eingang zur Öffnungszeit begehbar ist – oft schon deutlich vor der gesetzlichen Frist um sieben Uhr.
- 07WEG-tauglich
Angebot als Beschlussvorlage
Unsere Angebote nennen Flächen, Längen, Leistungsumfang und Saisonpreis so klar, dass Verwalter sie direkt der Eigentümerversammlung vorlegen können. Das spart eine zweite Abstimmungsrunde im Beirat und beschleunigt die Vergabe vor dem ersten Frost.
- 08Protokoll
Einsatznachweis für jedes Haus
Wann wir da waren, was geräumt wurde und welches Material lag, speichert das digitale Protokoll bei jedem Einsatz. Stürzt jemand vor dem Haus, liegt der Nachweis für Verwaltung und Versicherung sofort bereit, ohne dass jemand alte Zettel aus dem Hausflur suchen muss.
- 09Müllplatz
Tonnen für die Abfuhr erreichbar
Der Weg vom Hof zur Straße und der Müllstandplatz werden mitgeräumt. So kann die Abfuhr die Behälter leeren, und Bewohner müssen nicht mit vollen Beuteln über vereiste Hofwege balancieren.
- 10Versicherung
DEVK-Haftpflicht im Hintergrund
Unsere DEVK-Police sichert Personen- und Sachschäden mit 3 Mio. € pauschal und Vermögensschäden mit 0,5 Mio. € ab – wichtig in einem Viertel mit so viel Fußverkehr wie hier.
Warum Altbau-Eigentümer und Verwalter auf uns setzen
In dicht bebauten Kiezen zählt, dass jemand die Eigenheiten jedes Hauses kennt. Diese fünf Gründe hören wir von unseren Kunden am häufigsten.
Kenntnis der Gründerzeitbauten
Wir wissen, wie Vorderhaus, Seitenflügel und Hof zusammenhängen, wo Fallrohre auf den Gehweg entwässern und welche Durchfahrten bei Frost vereisen. Diese Erfahrung aus dem Alltag im Viertel fließt in jeden Räumplan ein und erspart Ihnen lange Erklärungen.
Rücksicht auf Bewohner und Gäste
Frühmorgens im Hof wird leise gearbeitet, ohne laute Maschinen unter den Schlafzimmerfenstern. Schnee schieben wir nicht vor Hauseingänge, Fahrräder oder Kellerfenster, sondern lagern ihn so, dass er beim Tauen keine neuen Probleme verursacht und Schmelzwasser zum Gully ablaufen kann.
Klare Zuständigkeit an Eckhäusern
Bei Häusern mit Läden im Erdgeschoss klären wir, welche Fläche der Eigentümer und welche der Gewerbemieter übernimmt. Der Räumplan hält das schriftlich fest, damit im Ernstfall kein Streit über einen vergessenen Meter vor dem Schaufenster entsteht.
Transparente Abrechnung für die Umlage
Rechnungen weisen Objekt, Zeitraum und Leistung getrennt aus. Verwaltungen können die Kosten damit sauber in der Betriebskostenabrechnung ansetzen, sofern der Mietvertrag die Umlage vorsieht, und Mieter sehen nachvollziehbar, wofür sie im Winter zahlen. Nachfragen aus dem Haus lassen sich so ohne Aktensuche beantworten.
Erreichbar bei jedem Wetter
Bei Schneefall oder Eisbildung sind unsere Einsatzkräfte rund um die Uhr bereit. Ihr persönlicher Ansprechpartner kennt Ihr Haus und nimmt Hinweise zu Baustellen, Gerüsten oder Umzügen direkt auf, damit der Räumplan auch bei einer Fassadensanierung aktuell bleibt.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Schmale Gehwege mit Baumscheiben | Räumung von Hand mit Gummikante | Pflaster und Bäume bleiben unbeschädigt |
| Durchfahrt und Hof hinter der Haustür | Hofwege und Müllplatz im Vertrag | Bewohner kommen sicher zu allen Aufgängen |
| Größere Breite an Hauptstraßen | Einstufung adressgenau geprüft | Anforderungen des Ordnungsamts erfüllt |
| Eiszapfen über dem Bürgersteig | Kontrolle bei Tauwetter, Absperrung, Entfernung | Passanten vor herabfallendem Eis geschützt |
| Viele Eigentümer mit wenig Zeit | Beschlussfähiges Angebot und digitale Nachweise | Schnelle Entscheidung, einfache Kontrolle |
Wasserturm, Thälmann-Park und Wohnstadt Carl Legien
Nicht alles hier ist Gründerzeit. Einige Ensembles stellen eigene Anforderungen an den Winterdienst.
- Am Wasserturm: Der Hügel zwischen Knaackstraße und Kolmarer Straße hat Treppen und abschüssige Wege. Gefälle und Stufen sind bei Eis besonders tückisch und brauchen griffiges Granulat.
- Ernst-Thälmann-Park: Die Wohnanlage aus den 1980er-Jahren mit Hochhäusern und Parkwegen hat ein weitläufiges Wegenetz, auf dem kompakte Technik sinnvoll eingesetzt werden kann.
- Wohnstadt Carl Legien: Die Siedlung von Bruno Taut gehört zum Welterbe der Berliner Moderne-Siedlungen. Ihre Gartenhöfe und Eingangsbereiche verlangen schonende Arbeitsweise ohne Salz und ohne scharfkantiges Gerät.
- Kulturbrauerei und Mauerpark-Umfeld: Veranstaltungsflächen und Höfe mit hohem Publikumsverkehr am Wochenende, für die wir Einsätze auch abends einplanen.
Hinzu kommen Neubauten auf früheren Brachen und Lückenschließungen mit Tiefgaragen, deren Rampen bei Frost als Erstes vereisen.
Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen im Kiez
Durch Aufteilung vieler Altbauten in Eigentumswohnungen gibt es im Ortsteil zahlreiche kleine WEG mit acht bis dreißig Einheiten. Häufig sitzen Eigentümer nicht vor Ort, und die früher übliche Regel, dass Erdgeschossmieter schippen, funktioniert nicht mehr. Die Versammlung muss beschließen, wer die Aufgabe übernimmt und wie die Kosten verteilt werden. Was dabei zu beachten ist, beschreibt der Ratgeber Winterdienst in der WEG.
Wir erstellen für Beiräte und Verwalter ein Angebot, das als Beschlussvorlage taugt: Flächen mit Längenangaben, Leistungsumfang, Saisonpreis und Laufzeit. Während des Winters erhält die Verwaltung die digitalen Einsatzprotokolle, sodass Rückfragen von Eigentümern schnell beantwortet sind. Informationen für diesen Kundenkreis finden Sie unter Winterdienst für Eigentümergemeinschaften.
Mehrere Häuser, eine Tour
Verwaltungen mit Beständen in Nachbarkiezen fassen wir zu einer Route zusammen. Häuser im angrenzenden Friedrichshain oder in Gesundbrunnen jenseits der Bösebrücke lassen sich damit ohne zusätzlichen Anfahrtsaufwand einbinden.
Stadtklima zwischen Wärmeinsel und Schattenseite
Die dichte Bebauung speichert Wärme. Bei leichtem Schneefall bleibt auf den Hauptstraßen oft weniger liegen als am Stadtrand, und manche Eigentümer schließen daraus, dass sich ein Vertrag kaum lohnt. Die Erfahrung aus den Kiezen zeigt das Gegenteil: Gefährlich sind hier weniger die großen Schneemengen als die vielen Wechsel zwischen Tauen und Gefrieren.
- Schattenseiten: In Straßen mit Ost-West-Verlauf liegt der Gehweg auf der Südseite fast den ganzen Wintertag im Schatten der fünfgeschossigen Häuser. Dort hält sich festgetretener Schnee über Tage.
- Hofschächte: In engen Höfen zwischen fünfgeschossigen Flügeln taut es noch langsamer. Die Wege dorthin vereisen, während die Straße schon trocken ist.
- Nächtliches Überfrieren: Tagsüber geschmolzenes Wasser läuft auf die Gehwege und friert nach Sonnenuntergang erneut. Ohne Abendkontrolle beginnt der nächste Morgen mit Glatteis.
Wir reagieren darauf mit festen Kontrollzeiten am Abend und in den frühen Morgenstunden. Wie Sie eine solche Kontrolle als Eigentümer selbst nachvollziehen, erläutert der Ratgeber zur Kontrolle des Winterdienstes. Festgetretene Eisplatten vor Hauseingängen brechen wir mechanisch auf, statt sie nur mit Splitt zu überdecken.
Preisbeispiel: Eckhaus mit zwei Fronten und Hof
Ein typisches Objekt im Kollwitzkiez: Eckhaus mit 18 Metern Front an einer Geschäftsstraße, 12 Metern an der Seitenstraße und einem Weg von 25 Metern durch Durchfahrt und Hof bis zum Müllplatz.
| Fläche | Rechnung (5 Monate) | Betrag netto |
|---|---|---|
| Gehweg Geschäftsstraße, 1,5 m breit | 18 lfm × 2,80 € × 5 | 252,00 € |
| Gehweg Seitenstraße | 12 lfm × 2,20 € × 5 | 132,00 € |
| Durchfahrt, Hofweg, Müllplatz | 25 lfm × 2,00 € × 5 | 250,00 € |
| Saisonpauschale gesamt | 634,00 € |
Bei 20 Wohnungen entspricht das rund 31,70 € pro Wohnung und Saison, sofern die Umlage im Mietvertrag vereinbart ist. Streugut wird je nach Vereinbarung pauschal oder nach Verbrauch abgerechnet. Diese Zahlen dienen nur zur Orientierung – verbindlich wird der Festpreis für Ihr Haus in Prenzlauer Berg erst nach der kostenlosen Flächenanalyse.
Ablauf und kurze Wege ab der Kollwitzstraße
- Sie melden sich telefonisch oder per Formular mit Adresse und den Flächen, die betreut werden sollen.
- Wir kommen zur Begehung, messen Fronten und Hofwege und notieren Engstellen, Fallrohre und Treppen.
- Sie erhalten ein Festpreisangebot mit allen Positionen.
- Ihr Haus wird in eine Kieztour eingeordnet; der persönliche Ansprechpartner bleibt die ganze Saison derselbe.
- Kommt der Winter, arbeiten die Teams den Räumplan ab; jede Runde erscheint anschließend im digitalen Protokoll.
Die Nähe zum Betriebssitz hat einen praktischen Effekt: Wenn nach einem Einsatz Regen einsetzt und die Temperatur fällt, ist ein zusätzlicher Kontrollgang im Kiez schnell erledigt. Objekte weiter nördlich, etwa in Weißensee, liegen in einer Anschlusstour. Eine Übersicht über alle Ortsteile des Bezirks bietet die Bezirksseite.
Häufige Fragen
Wer muss vor einem Altbau mit Laden im Erdgeschoss räumen?
Grundsätzlich ist der Eigentümer als Anlieger verantwortlich. Er kann die Pflicht per Mietvertrag auf den Gewerbemieter oder per Auftrag auf eine Firma übertragen, behält aber eine Überwachungspflicht. Ist nichts geregelt, bleibt es beim Eigentümer. Wir empfehlen, die Aufteilung schriftlich festzuhalten und im Einzelfall rechtlich prüfen zu lassen.
Räumen Sie auch den Hof und den Weg zu den Mülltonnen?
Ja, das ist in den Altbauten des Kiezes sogar der häufigste Zusatzwunsch. Hofwege, Durchfahrten, Zugänge zu Seitenflügel und Gartenhaus sowie der Müllstandplatz werden bei der Begehung vermessen und als eigene Position ins Angebot aufgenommen. Gerechnet wird wie beim Gehweg nach laufendem Meter und Monat.
Was kostet der Winterdienst für ein Mietshaus im Kiez?
Für die Wintersaison (November bis März) setzen Sie je laufendem Meter und Monat Richtwerte von 1,80 bis 3,00 € an. Ein Eckhaus mit 30 Metern Gehweg und 25 Metern Hofweg kommt damit auf rund 630 € netto pro Saison. Ihren verbindlichen Festpreis bekommen Sie, sobald wir die Flächen kostenlos analysiert haben.
Dürfen Sie vor dem Haus Streusalz verwenden?
Grundsätzlich gilt in Berlin – auch hier in Prenzlauer Berg –, dass auf öffentlichen Gehwegen kein Streusalz verwendet werden darf. Wir verwenden Splitt, Sand oder Granulat, die die Straßenbäume und das historische Pflaster nicht angreifen. Eine befristete Ausnahme bei extremer Glätte kann nach aktuellem Stand nur die Senatsverwaltung erlauben; dann informieren wir Sie, was erlaubt ist.
Kümmern Sie sich auch um Eiszapfen und Dachlawinen?
Wir kontrollieren bei Tauwetter Gesimse, Balkone und Dachrinnen über dem Gehweg und sperren gefährdete Bereiche ab. Eiszapfen, die sicher erreichbar sind, entfernen wir direkt. Für hohe Traufen und Dachflächen bieten wir Eiszapfenentfernung und Dachräumung mit geeigneter Technik und Sicherung an.
Wie läuft der Winterdienst am Sonntag?
Für Schneefall nach 20 Uhr gilt nach aktuellem Stand: Der Gehweg muss um 7 Uhr morgens frei sein, sonntags wie feiertags um 9 Uhr. Unsere Teams arbeiten auch am Wochenende. Für Cafés mit Sonntagsfrühstück planen wir auf Wunsch einen früheren Durchgang, damit Gäste ab Öffnung sicher hineinkommen.