Ja, wir übernehmen Winterdienst für Bürogebäude – mit digitalem Einsatzprotokoll
Bei einem Bürohaus entscheidet die erste Stunde des Tages. Wer morgens über einen vereisten Vorplatz zur Drehtür balanciert, beginnt den Arbeitstag mit einem Risiko, das der Arbeitgeber und der Eigentümer gleichermaßen im Blick haben müssen. Hinzu kommen Bereiche, die beim klassischen Gehwegräumen gern vergessen werden: der Seiteneingang zum Treppenhaus, die überdachten Fahrradbügel, die Zufahrt zur Tiefgarage oder die Rampe am Haupteingang. Gerade diese Nebenwege nutzen viele Beschäftigte täglich, weil sie direkt zu Aufzug, Umkleide oder Fahrradraum führen. Bleiben sie liegen, weichen Menschen auf Abkürzungen über Beete und Rasen aus.
Unser Winterdienst für Bürostandorte ist deshalb nach der Uhr organisiert. Bei der Begehung erfragen wir, wann Empfang, Reinigung und erste Teams eintreffen, und planen die Route so, dass Ihr Objekt rechtzeitig davor an der Reihe ist. Geschulte Einsatzkräfte räumen den öffentlichen Gehweg nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz, sichern Eingänge und Wege auf dem Grundstück und kontrollieren bei Frost auch die Stellen unter Vordächern, wo Tropfwasser über Nacht zu Eis wird. Jeder Einsatz landet mit Uhrzeit im digitalen Protokoll, das Hausverwaltung oder Facility Management jederzeit abrufen können. Stufen und Podeste verlangen besondere Sorgfalt, wie unsere Seite Winterdienst an Treppen und Eingängen zeigt.
Leistungsübersicht für Bürostandorte
Ein Bürogebäude hat meist weniger Fläche als ein Gewerbehof, dafür aber mehr Menschen, die gleichzeitig ankommen. Der Leistungsumfang konzentriert sich deshalb auf die Wege zwischen Straße, Haltestelle, Parkplatz und Arbeitsplatz. Die folgende Übersicht zeigt, was ein typischer Vertrag für einen Bürostandort enthält.
| Bereich | Was wir tun | Wann |
|---|---|---|
| Gehweg vor dem Gebäude | Räumen und abstumpfend streuen, Räumbreite je nach Straße | Nach StrReinG-Fristen, bei Bedarf mehrfach |
| Vorplatz und Haupteingang | Komplett räumen, Granulat statt grobem Splitt vor Glastüren | Vor Eintreffen von Empfang und Belegschaft |
| Nebeneingänge und Notausgänge | Türschwenkbereich und Außenstufen freihalten | Mit dem Haupteingang im selben Durchgang |
| Fahrradabstellanlage | Zuwege und Gänge zwischen den Bügeln räumen | Vor Arbeitsbeginn, Kontrolle bei Frost |
| Bereiche unter Vordächern | Tropfeis beseitigen, gezielt nachstreuen | Kontrollgang bei Tauwetter und Nachtfrost |
| Besucherparkplätze, Garagenabfahrt | Fahrspuren und Fußwege sichern | Nach Absprache |
Welche Flächen tatsächlich dazugehören, legen wir bei der kostenfreien Besichtigung fest. Für eine steile Abfahrt ins Untergeschoss gelten eigene Anforderungen, die wir auf der Seite zur Tiefgaragenzufahrt beschreiben. Größere Mitarbeiterparkplätze rechnen wir nach Quadratmetern ab, schmale Wege und Fronten nach laufendem Meter.
Welche Bürohäuser wir betreuen
Die Berliner Bürolandschaft ist vielfältig, und jeder Gebäudetyp stellt andere Anforderungen an den Winter. Wir betreuen Objekte unterschiedlicher Größe und Eigentümerstruktur, vom einzelnen Haus bis zum Campus mit mehreren Bauteilen.
- Bürohochhäuser und Solitäre: großzügige Vorplätze aus Naturstein, Drehtüren, oft eine Vorfahrt für Taxis und Besucher.
- Multi-Tenant-Häuser: mehrere Firmen mit unterschiedlichen Startzeiten teilen sich Eingang und Fahrradkeller; der Vertrag läuft über die Verwaltung.
- Büroetagen im Altbau: schmale Eingänge direkt an der Straße, Außenstufen, kein Vorplatz, dafür häufig eine Geschäftsstraße mit breiterer Räumpflicht.
- Bürocampus und Technologieparks: verbundene Gebäude, interne Wege zwischen Häusern, Kantine, Parkhaus und Haltestelle.
- Coworking-Flächen: lange Öffnungszeiten, wechselnde Nutzer, viele Radfahrer und Lastenräder.
Unser Ansprechpartner auf Ihrer Seite ist meist das Facility Management, die Hausverwaltung oder bei kleineren Häusern direkt die Geschäftsführung. Für Häuser, in denen zusätzlich gewohnt wird oder viele Gewerbemieter Höfe teilen, empfehlen wir das Modell für gemischt genutzte Gewerbeobjekte, weil dort die Abgrenzung der Mieterflächen im Vordergrund steht. Reine Bürostandorte profitieren dagegen am meisten von einer präzisen Zeitplanung rund um den Arbeitsbeginn, wie sie im nächsten Abschnitt beschrieben ist.
- 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
- 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · Vor Bürobeginn, bei Bedarf 24/7
- 3Festpreisab 1,80 € pro lfm und Monat – ohne versteckte Zuschläge
- 4EinsatzRoute nach Arbeitsbeginn priorisiert · Saisonvertrag November bis März
Eingänge vor Arbeitsbeginn: Zeitfenster und Prioritäten
Auf dem Grundstück gehen Gerichte üblicherweise von einer Sicherungspflicht ab ungefähr 7 Uhr aus, oder ab dem Moment, in dem das Gebäude tatsächlich genutzt wird. In vielen Bürohäusern fängt der Betrieb früher an: Die Unterhaltsreinigung kommt um sechs, der Empfang öffnet um halb sieben, Schichtteams im Kundenservice starten noch eher. Maßgeblich für uns ist daher nicht die allgemeine Faustregel, sondern Ihr tatsächlicher Tagesablauf.
So legen wir die Reihenfolge fest
- Haupteingang mit Zuweg von der Straße und von der nächsten Haltestelle.
- Barrierefreie Rampe und Aufzugszugang, damit niemand auf Umwege angewiesen ist.
- Fahrradabstellanlage und Seiteneingang, über den Radfahrende ins Gebäude kommen.
- Besucherparkplätze und Vorfahrt.
- Nebenflächen wie Raucherbereich, Müllplatz oder Lieferzugang.
Fällt nachts Schnee, beginnt die Räumung so früh, dass Punkt eins bis drei vor dem ersten Eintreffen abgeschlossen sind. Hält der Schneefall an, folgt ein zweiter Durchgang kurz vor der Hauptankunftszeit gegen acht. Am späten Nachmittag sichern wir bei erneuter Glätte die Wege für den Heimweg. Wie Kontrollgänge bei wechselnder Wetterlage organisiert werden, erläutert die Seite zur Glättekontrolle. Rampe und stufenloser Zugang erhalten bei uns grundsätzlich dieselbe Priorität wie der Haupteingang; Einzelheiten zum barrierefreien Winterdienst finden Sie dort.
Vordächer, Fahrradbügel und Glastüren im Blick
Einige Bereiche eines Bürohauses sehen auf den ersten Blick unkritisch aus und werden genau deshalb zur Gefahr. Drei davon begegnen uns bei fast jeder Begehung.
Unter dem Vordach
Ein Vordach schützt den Eingang vor Schnee, aber nicht vor Tropfwasser. Tagsüber taut die weiße Auflage, das Wasser läuft über die Kante und gefriert nachts auf den Platten darunter zu einer glatten Fläche, die morgens kaum zu sehen ist. Wir kontrollieren diese Zone bei Tauwetter mit Nachtfrost gezielt und streuen nach. Bilden sich an der Dachkante Eiszapfen oder liegt zu viel Schnee auf der Konstruktion, ist das eine eigene Aufgabe; dafür gibt es die Eiszapfenentfernung.
An den Fahrradstellplätzen
Viele Beschäftigte in Berlin kommen auch im Winter mit dem Rad. Werden nur die Fußwege geräumt, schieben sie ihr Fahrrad durch Schneematsch zwischen den Bügeln und tragen den Dreck ins Treppenhaus. Wir räumen die Gänge der Abstellanlage mit, auch unter Überdachungen, wo sich Flugschnee sammelt.
Vor Glas- und Drehtüren
Grober Splitt wird an Schuhsohlen ins Foyer getragen, zerkratzt Steinböden und blockiert Drehtürmechaniken. Direkt vor dem Eingang setzen wir daher feines Granulat ein und stimmen mit der Gebäudereinigung ab, wie Schmutzfangmatten und Sauberlaufzone den Rest auffangen.
Arbeitsstättenregeln und Anliegerpflicht in Berlin
Für Bürostandorte überlagern sich zwei Pflichtenkreise. Als Anlieger muss der Eigentümer nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz den Gehweg vor dem Grundstück räumen und bei Glätte abstumpfend streuen, mindestens einen Meter breit, an Hauptverkehrs- und vielen Geschäftsstraßen 1,5 Meter. Für Schneefall nach 20 Uhr endet die Frist am nächsten Morgen um sieben. Streusalz ist auf Gehwegen grundsätzlich unzulässig; Ausnahmen kann die Senatsverwaltung seit 2026 nur befristet bei extremer Glätte zulassen.
Daneben steht der Arbeitgeber in der Pflicht. Nach der Arbeitsstättenverordnung und der zugehörigen Technischen Regel für Verkehrswege (ASR A1.8) müssen Verkehrswege auf dem Betriebsgelände, zu denen auch Wege im Freien gehören, sicher benutzbar sein; dazu zählt nach aktuellem Stand auch das Freihalten von Schnee und Eis. Mietet ein Unternehmen Flächen in einem fremden Bürohaus, sollten Mietvertrag und Hausordnung klar regeln, wer diese Aufgabe für Eingang und Außenanlagen übernimmt.
- Die Pflicht kann an eine geeignete Firma übertragen werden; Auswahl- und Kontrollpflicht bleiben beim Auftraggeber.
- Ein Sturz auf dem direkten Weg zur Arbeit kann als Wegeunfall gelten, die Frage nach der Haftung des Grundstücksverantwortlichen bleibt davon unberührt.
- Rechtliche Einzelfragen sollten im Zweifel fachkundig geprüft werden; unsere Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung.
Mehr zu den Pflichten des Arbeitgebers lesen Sie im Ratgeber Winterdienst auf dem Firmengelände.
Ihre Vorteile beim Winterdienst für Bürogebäude mit RAT
Ein Bürostandort braucht vor allem Pünktlichkeit und einen gepflegten ersten Eindruck. Diese zehn Punkte sorgen dafür, dass beides auch bei Schnee gelingt.
- 01Pünktlichkeit
Frei vor dem ersten Mitarbeiter
Wir planen die Route nach Ihrer frühesten Ankunftszeit, nicht nach einer pauschalen Uhrzeit. Eingang, Rampe und Zuweg zur Haltestelle sind fertig, bevor Empfang und Belegschaft das Haus betreten.
- 02Eingangszone
Feines Granulat vor Glastüren
Direkt am Eingang verwenden wir feines Streumittel, das weniger an den Sohlen haftet. Das schont Natursteinböden im Foyer und Drehtürmechaniken, entlastet die Unterhaltsreinigung an nassen Wintertagen und hält die Sauberlaufzone wirksam.
- 03Radpendler
Fahrradstellplätze werden mitgeräumt
Die Gänge zwischen den Fahrradbügeln und der Weg zum Seiteneingang gehören bei uns zum Standardumfang. Radfahrende Beschäftigte müssen ihr Rad nicht durch Matsch schieben und kommen sicher bis zur Tür.
- 04Tropfeis
Kontrolle unter Vordächern und Kanten
Bei Tauwetter mit Nachtfrost prüfen wir gezielt die Bereiche, in die Schmelzwasser vom Vordach tropft. Dort entsteht morgens oft unsichtbares Eis, das wir vor Arbeitsbeginn abstumpfen, bevor die ersten Beschäftigten mit Kaffeebecher und Laptoptasche darüberlaufen.
- 05Dokumentation
Protokolle für Ihr Gebäudemanagement
Die App unserer Einsatzkräfte speichert zu jedem Morgen Zeitpunkt und bearbeitete Bereiche. Das Facility Management kann die Daten in die eigene Objektakte übernehmen und bei Rückfragen sofort belegen, wann geräumt wurde.
- 06Absicherung
Haftpflicht mit hohen Deckungssummen
Wir sind bei der DEVK haftpflichtversichert: drei Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden, eine halbe Million für Vermögensschäden. Eigentümer und Mieter wissen damit, dass ein leistungsfähiger Versicherer hinter uns steht.
- 07Mehrere Mieter
Ein Dienst für das ganze Haus
Statt dass jede Firma im Haus eigene Lösungen sucht, gibt es einen gemeinsamen Auftrag über die Verwaltung. Das vermeidet Doppelarbeit, widersprüchliche Absprachen und Schnee, der von einem Eingang zum nächsten geschoben wird.
- 08Erreichbarkeit
Direkter Draht für den Empfang
Bemerkt der Empfang morgens eine glatte Stelle, genügt ein Anruf beim persönlichen Ansprechpartner. Wir reagieren im Rahmen der laufenden Route, schicken eine Einsatzkraft vorbei und vermerken den Nachtrag anschließend im digitalen Einsatzprotokoll.
- 09Planbarkeit
Saisonpreis statt Einzelrechnungen
Die Kosten für November bis März stehen nach dem Ortstermin als fester Betrag. Ihr Budget steht damit vor dem Winter fest, unabhängig davon, wie oft es tatsächlich schneit, und lässt sich sauber in die Objektplanung einstellen.
- 10Erster Eindruck
Gepflegter Vorplatz für Besucher
Kunden, Bewerber und Geschäftspartner sehen zuerst Ihren Eingang. Wir räumen sauber bis an die Kanten, streuen gezielt statt flächig und lassen keine Schneehaufen vor Firmenschildern, Klingeltableaus oder Schaufenstern liegen.
Warum Facility Manager in Berlin auf RAT Winterdienst setzen
Wer Bürohäuser betreut, braucht einen Partner, auf den morgens um sechs Verlass ist. Das sind die Gründe, die in Gesprächen am häufigsten fallen.
Zeitplanung nach echtem Betrieb
Wir fragen nicht nur nach der Fläche, sondern nach Ihrem Tagesablauf. Reinigung, Empfang und Frühdienste geben den Takt vor, nach dem unsere Route aufgebaut wird. So ist das Haus bereit, bevor der erste Schlüssel ins Schloss gesteckt wird.
Blick für Details am Gebäude
Vordachkanten, Gitterroste, Natursteinplatten und Fahrradbügel sind Stellen, an denen pauschale Räumdienste regelmäßig scheitern. Unsere Einsatzkräfte kennen diese Schwachpunkte aus vielen Begehungen und kontrollieren sie gezielt, besonders an klaren Frostmorgen nach Tauwetter, wenn der Gehweg trügerisch trocken aussieht.
Saubere Schnittstelle zur Reinigung
Was draußen gestreut wird, landet später im Foyer. Wir stimmen Streumittel und Mengen mit Ihrer Unterhaltsreinigung ab, damit Sauberlaufzonen funktionieren und Böden nicht leiden. Das spart Folgekosten für Schleifen, Polieren oder Reparaturen an Türantrieben, die in keinem Winterdienstangebot auftauchen.
Nachweise ohne Zusatzaufwand
Die digitalen Protokolle entstehen automatisch bei jedem Einsatz. Ihr Team muss keine Listen führen, keine Fotos sammeln und keine Uhrzeiten nachtragen, kann aber jederzeit belegen, dass der Dienst ordnungsgemäß ausgewählt, beauftragt und regelmäßig kontrolliert wurde.
Rückhalt beim Arbeitsschutz
Sicherheitsfachkräfte und Betriebsräte fragen im Winter nach, wie Verkehrswege im Freien gesichert sind. Mit einem festen Zeitplan, einer Flächenliste und laufenden Protokollen haben Sie darauf eine konkrete Antwort, die sich auch in die Gefährdungsbeurteilung des Standorts übernehmen lässt.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Sicherer Zugang vor Arbeitsbeginn | Route nach frühester Ankunftszeit im Haus geplant | Kein Sturzrisiko für Frühdienste und Empfang |
| Glättefreie Zone unter dem Vordach | Kontrollgang bei Tauwetter mit anschließendem Nachtfrost | Unsichtbares Tropfeis wird rechtzeitig abgestumpft |
| Nutzbare Abstellanlage für Fahrräder | Gänge zwischen den Bügeln werden mitgeräumt | Radpendler kommen trocken und sicher ins Haus |
| Schonung von Foyer und Böden | Feines Granulat direkt vor Glastüren | Weniger Kratzer und geringerer Reinigungsaufwand |
| Belegbare Erfüllung der Pflichten | Digitales Protokoll für das Facility Management | Auswahl und Kontrolle des Dienstes nachweisbar |
Was ein externer Dienst dem Facility Management abnimmt
Haustechnik und Empfang haben im Winter genug zu tun: Heizungsstörungen, nasse Böden im Foyer, ausgefallene Aufzüge. Wenn zusätzlich jemand um fünf Uhr Schnee schieben soll, bleibt das an einzelnen Personen hängen, und bei Krankheit oder Urlaub entsteht eine Lücke. Mit einem externen Partner verlagern Sie diese Aufgabe vollständig.
Ob um drei Uhr nachts Schnee fällt oder am Sonntag Blitzeis auftritt: Wir sind jederzeit erreichbar und fahren eine per GPS geplante Tour. Sie müssen niemanden wecken und keine Wetter-App beobachten. Gleichzeitig bekommen Sie, was für ein professionelles Gebäudemanagement zählt: einen festen Ansprechpartner, ein Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge und digitale Einsatzprotokolle, die sich in Ihre Dokumentation übernehmen lassen.
Ein oft unterschätzter Vorteil betrifft den Eindruck nach außen. Ein sauber geräumter Vorplatz mit klar begrenzter Streufläche zeigt Besuchern, Bewerbern und Kunden, dass das Haus gut geführt wird. Umgekehrt fallen ungeräumte Ecken oder zentimeterdicker Splitt im Eingangsbereich sofort auf. Wir achten deshalb darauf, abstumpfendes Material sparsam und gezielt auszubringen, Schneehaufen nicht vor Schaufenster, Firmenschilder oder Briefkastenanlagen zu schieben und den Zugang zum Haus nach Ende der Frostperiode wieder in einen ordentlichen Zustand zu bringen. Umweltschonende Mittel schützen dabei auch Natursteinbeläge und Pflanzkübel am Eingang.
Häufige Probleme an Büroeingängen und wie sie entstehen
Die meisten Glätteunfälle vor Bürohäusern passieren nicht bei starkem Schneefall, sondern an klaren, kalten Morgen danach. Dann ist der Gehweg zwar geräumt, aber an bestimmten Stellen hat sich unbemerkt Eis gebildet.
- Überfrorenes Tropfwasser unter Vordächern und Balkonkanten.
- Glatte Natursteinplatten auf dem Vorplatz, die schon bei Reif rutschig werden.
- Metallene Gitterroste und Schachtabdeckungen am Eingang.
- Rampen mit Gefälle, auf denen Schmelzwasser abfließt und gefriert.
- Ungeräumte Abkürzungen über Grünflächen, die Beschäftigte trotzdem nutzen.
Hinzu kommen organisatorische Fehler. Häufig wird der Dienst nach festen Uhrzeiten bestellt, etwa „täglich 7 Uhr“, obwohl die Wetterlage einen früheren oder zweiten Einsatz erfordert. Oder der Vertrag umfasst nur den Gehweg, während der Weg vom Parkplatz zum Seiteneingang niemandem zugeordnet ist. Ein drittes Muster: Mehrere Mieter eines Hauses beauftragen jeweils eigene Firmen, die sich gegenseitig den Schnee vor die Tür schieben.
Kommt es trotzdem zu einem Sturz, ist schnelles und sachliches Handeln wichtig. Wie Betroffene und Unternehmen bei einem Glatteisunfall auf dem Arbeitsweg vorgehen, haben wir in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.
Kosten für Bürostandorte mit Rechenbeispiel
Die Preise setzen sich aus der Gehwegfront und den Flächen auf dem Grundstück zusammen. Bei Bürohäusern mit kleinem Vorplatz überwiegt meist die Frontlänge, beim Campus die Fläche. Die Beträge sind Orientierungswerte ohne Umsatzsteuer; was Ihr Haus konkret kostet, steht nach unserem unentgeltlichen Vor-Ort-Termin fest.
| Position | Richtwert netto | Einheit |
|---|---|---|
| Gehweg und schmale Zuwege | 1,80–3,00 € | pro lfm und Monat, Nov.–März |
| Vorplatz, Fahrradanlage, Parkflächen | 0,80–1,50 € | pro m² und Saison |
| Kleiner Standort ohne Saisonvertrag | 25–45 € | pro Einsatz auf Abruf |
| Kurzfristiger Soforteinsatz | ab 50 € | pauschal zzgl. Fläche |
Beispiel: Bürohaus in Mitte
Ein Bürohaus liegt an einer Geschäftsstraße mit 30 m Front, der Gehweg muss 1,5 m breit geräumt werden. Wir setzen dafür 2,80 € pro Meter und Monat an: 30 × 2,80 € × 5 Monate = 420 €. Hinzu kommen Vorplatz, Rampe und überdachte Fahrradanlage mit zusammen 350 m², kalkuliert mit 1,40 € pro m²: 350 × 1,40 € = 490 €. Die Saison kostet damit 910 € netto, inklusive Kontrollgängen unter dem Vordach.
Kostentreiber sind ein sehr früher Arbeitsbeginn, Natursteinflächen mit hohem Kontrollaufwand und viele getrennte Eingänge. Wie sich diese Werte im Berliner Marktvergleich einordnen, zeigt unser Beitrag Was kostet ein Winterdienst?
Ablauf: vom Erstkontakt bis zum ersten Morgen
Ideal ist eine Beauftragung zwischen September und Oktober, solange Begehungstermine noch frei sind. So läuft die Zusammenarbeit ab:
- Kontakt: Sie schicken uns Adresse, Ansprechpartner und die übliche Ankunftszeit der Belegschaft über das Angebotsformular oder telefonisch.
- Begehung: Wir sehen uns Gehweg, Vorplatz, Eingänge, Vordächer und Fahrradanlage vor Ort an, kostenfrei und unverbindlich.
- Zeitplan: Gemeinsam legen wir fest, bis wann welche Fläche frei sein muss und welche Bereiche abends nachkontrolliert werden.
- Angebot: Ein Pauschalbetrag für November bis März samt Liste aller enthaltenen Flächen.
- Einweisung: Empfang und Haustechnik erhalten eine Kontaktnummer für Hinweise, etwa wenn eine Lieferung den Eingang blockiert.
- Saisonbetrieb: Ab November rücken wir wetterabhängig aus und dokumentieren jeden Einsatz digital.
- Rückblick: Nach der Saison besprechen wir auf Wunsch, ob Zeitfenster oder Flächen angepasst werden sollten.
Ändern sich im Lauf des Winters Ihre Bürozeiten, etwa durch einen neuen Mieter mit Frühdienst, passen wir die Route an.
Checkliste für Facility Manager vor dem ersten Frost
Mit dieser kurzen Liste prüfen Sie, ob Ihr Bürostandort für den Winter vorbereitet ist. Sie eignet sich auch als Grundlage für ein Gespräch mit Ihrem Dienstleister.
- Früheste Ankunftszeit von Reinigung, Empfang und Belegschaft ist bekannt.
- Alle Ein- und Ausgänge einschließlich Notausgängen sind im Plan erfasst.
- Fahrradabstellanlage und Wege dorthin sind Bestandteil des Auftrags.
- Zonen unter Vordächern sind als Kontrollpunkte markiert.
- Für Glastüren und Steinböden ist feines Streumittel vereinbart.
- Schneeablageflächen behindern weder Rettungswege noch Besucherparkplätze.
- Zuständigkeit zwischen Eigentümer und Mietern ist schriftlich geregelt.
- Protokolle sind für das Facility Management zugänglich.
Wer diese Punkte im Oktober abhakt, startet entspannt in den Winter. Fehlt etwas, ergänzen wir es bei der Begehung gemeinsam mit Ihnen.
Bürostandorte von Mitte bis Charlottenburg im Einsatzgebiet
Wir räumen Bürohäuser in allen Berliner Bezirken. Rund um Friedrichstraße und Potsdamer Platz in Mitte stehen große Vorplätze aus Naturstein und Geschäftsstraßen mit breiteren Räumstreifen im Vordergrund. An der Spree in Friedrichshain prägen neue Bürotürme mit großen Fahrradanlagen das Bild. In der City West rund um den Kurfürstendamm in Charlottenburg kann die Räumbreite besonders hoch ausfallen. Technologieparks in Adlershof, Büroetagen im Altbau von Schöneberg und Verwaltungssitze in Lichtenberg betreuen wir ebenso.
Alle 12 Bezirke
- Reinickendorf
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Neukölln
- Marzahn-Hellersdorf
- Mitte
- Spandau
- Lichtenberg
- Treptow-Köpenick
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Tempelhof-Schöneberg
- Pankow
- Steglitz-Zehlendorf
Ortsteile, in denen wir oft unterwegs sind
- Heiligensee
- Rummelsburg
- Lichtenrade
- Wannsee
- Karow
- Biesdorf
- Bohnsdorf
- Falkenhagener Feld
- Wilmersdorf
- Haselhorst
- Wilhelmstadt
- Stadtrandsiedlung Malchow
- Grünau
- Friedrichshagen
Flächenanalyse in jedem Bezirk kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Bis wann muss der Eingang eines Bürohauses geräumt sein?
Für private Flächen orientiert sich die Rechtsprechung in der Regel an etwa 7 Uhr beziehungsweise am Beginn der tatsächlichen Nutzung. Beginnen Reinigung oder Frühdienste früher, sollte auch früher geräumt sein. Wir richten die Route deshalb nach Ihrer frühesten Ankunftszeit aus. Für den öffentlichen Gehweg gelten zusätzlich die Fristen des Berliner Straßenreinigungsgesetzes.
Gehören Fahrradstellplätze zum Winterdienst?
Gesetzlich ist das nicht pauschal festgelegt, aber wer Beschäftigten eine Abstellanlage zur Verfügung stellt, eröffnet dort Verkehr. Bei uns sind die Zuwege und Gänge zwischen den Bügeln deshalb Teil des empfohlenen Leistungsumfangs. Ob sie in Ihrem Vertrag enthalten sind, sehen Sie in der Flächenliste des Angebots.
Was gilt nach den Arbeitsstättenregeln?
Nach aktuellem Stand verlangen die Arbeitsstättenverordnung und die Technische Regel ASR A1.8, dass Verkehrswege auf dem Betriebsgelände sicher benutzbar sind, auch bei Schnee und Eis. Diese Pflicht trifft den Arbeitgeber. In gemieteten Büros sollte vertraglich geregelt sein, wer sie für Außenbereiche übernimmt. Im Einzelfall empfiehlt sich eine fachkundige Prüfung.
Räumen Sie auch Schnee vom Vordach?
Unser Winterdienst am Bürohaus umfasst die Flächen unter dem Vordach, also Tropfeis und Glätte am Boden. Schnee auf der Konstruktion selbst und Eiszapfen an Kanten sind eine separate Leistung, die wir bei Bedarf mit geeigneter Ausrüstung übernehmen. Bei der Begehung weisen wir Sie auf kritische Dachkanten hin.
Können mehrere Firmen in einem Haus gemeinsam beauftragen?
Das ist sogar die beste Lösung. Idealerweise beauftragt die Verwaltung oder der Eigentümer den Dienst für alle gemeinsamen Flächen. Einzelne Mieter mit eigenem Eingang oder eigenen Stellplätzen können diese zubuchen. So entsteht ein abgestimmter Plan statt mehrerer Firmen, die sich gegenseitig den Schnee vor die Tür schieben.
Was passiert, wenn es tagsüber erneut schneit?
Bei anhaltendem Schneefall räumen wir mehrfach, auf dem öffentlichen Gehweg verlangt das auch das Straßenreinigungsgesetz. Auf dem Grundstück planen wir je nach Vereinbarung einen zweiten Durchgang zur Hauptankunftszeit und einen Kontrollgang vor Feierabend, damit Beschäftigte auch abends sicher nach Hause kommen.
Wie schnell kann der Dienst starten?
Nach Ihrer Anfrage vereinbaren wir zeitnah einen Termin zur kostenfreien Besichtigung. Wenige Tage später liegt Ihnen das Angebot vor. Bei Beauftragung im Herbst ist Ihr Objekt rechtzeitig zum Saisonstart im November eingeplant. Kurzfristige Anfragen im Winter sind möglich, hängen aber von der aktuellen Auslastung der Routen ab.