Ja, wir übernehmen den Winterdienst in Reinickendorf – planbar, dokumentiert, rechtssicher
Der Bezirk im Nordwesten Berlins ist geprägt von Wohngebieten, Gewerbezonen, Behördenstandorten und Schulkomplexen – und von viel Wasser und Wald. Gartenstädte mit Villen liegen hier wenige Kilometer von einer der größten Großsiedlungen West-Berlins entfernt; alte Dorfanger grenzen an Industrieareale, und am Tegeler See beginnt der Wald. Diese Vielfalt der Flächen erfordert einen Winterdienst, der flexibel, präzise und dauerhaft einsatzbereit ist.
Mit RAT Winterdienst erhalten Sie ein Komplettpaket aus technischer Effizienz, persönlicher Betreuung und lückenloser Dokumentation. Wir räumen Gehwege, Zufahrten, Höfe und Parkflächen, stumpfen Glätte mit umweltschonenden Mitteln ab und halten jeden Einsatz digital fest. Von unserem Standort an der Kollwitzstraße im Prenzlauer Berg aus steuern wir die Touren in den Norden GPS-gestützt und bündeln sie nach Ortsteilen, damit die Wege kurz bleiben.
Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über alle Ortsteile, die typischen Gebäude und Gefahrenstellen, unsere Kernleistungen, Preisbeispiele und den Ablauf. Der gleichnamige Ortsteil Reinickendorf rund um die Residenzstraße ist dabei eingeschlossen – für ihn gibt es keine eigene Unterseite, sondern alle Informationen hier.
Elf Ortsteile zwischen Tegeler See und Stadtgrenze
Kaum ein Berliner Bezirk ist so unterschiedlich bebaut. Für die Einsatzplanung teilen wir das Gebiet in vier Räume, die jeweils eigene Anforderungen stellen.
Wasser und Wald im Westen
Tegel verbindet Altstadtkern mit Geschäftsstraße, Uferpromenade am Tegeler See und das Gelände des früheren Flughafens, auf dem neue Forschungs-, Gewerbe- und Wohnquartiere entstehen. Nördlich davon liegen Konradshöhe und Heiligensee an der Havel: Einfamilienhäuser, Wassergrundstücke und ein alter Dorfkern, viele schmale Anliegerstraßen, kaum Durchgangsverkehr.
Gartenstädte im Norden
Frohnau wurde als Gartenstadt mit großzügigen Villengrundstücken angelegt, Hermsdorf und Waidmannslust zeigen eine Mischung aus Villen, Einfamilienhäusern und kleineren Mietshäusern an den S-Bahnhöfen. Lübars hat sich seinen dörflichen Charakter mit Anger, Feldern und Pferdehöfen bewahrt. Hier dominieren lange Grundstücksfronten, alte Bäume und Laub unter dem Schnee.
Großsiedlung, Verwaltung und Gewerbe
Das Märkische Viertel ist eine Großsiedlung der 1960er und 1970er Jahre mit Wohnhochhäusern, Ladenzentrum und weitläufigen Wohnwegen. In Wittenau liegen das Rathaus am Eichborndamm, Kliniken, Gewerbeflächen und Wohngebiete, in Borsigwalde Werkssiedlungen und Industrieareale rund um die frühere Borsig-Produktion.
Der gleichnamige Ortsteil im Süden
Rund um Residenzstraße und Franz-Neumann-Platz ist der Ortsteil Reinickendorf städtisch geprägt: Altbauten und Nachkriegsblöcke, Läden im Erdgeschoss, Hinterhöfe und belebte Gehwege nahe dem Kurt-Schumacher-Platz. Hier gelten an vielen Abschnitten die erhöhten Räumbreiten von Geschäftsstraßen.
Villen, Hochhäuser und Werkshallen: was jede Bauform verlangt
In den Gartenstädten sind die Grundstücke groß und die Gehwege lang. Ein Eigentümer in Frohnau ist oft für 30 oder mehr Meter Gehweg verantwortlich, nicht selten an zwei Straßen. Bäume stehen auf dem Gehwegstreifen, Wurzeln heben Platten an, und unter der ersten Schneedecke liegt Laub. Wir räumen solche Flächen überwiegend von Hand oder mit kompakten Geräten und streuen sparsam mit Splitt, um Bäume und Gärten zu schonen.
In der Großsiedlung sind es nicht die Meter pro Eigentümer, sondern die Zahl der Nutzer. Hunderte Bewohner verlassen morgens gleichzeitig die Häuser, Wohnwege und Rampen müssen vor sechs Uhr begehbar sein. Wind zwischen den Hochhäusern verweht Schnee; Schattenseiten vereisen. Für solche Bestände arbeiten wir mit Flächenplänen und festen Reihenfolgen, wie auf der Seite zum Winterdienst für Wohnanlagen beschrieben.
In den Gewerbe- und Industriegebieten zählen Ladezonen, Rampen, Werkszufahrten und Mitarbeiterparkplätze. Schichtbetrieb bedeutet: Glätte muss beseitigt sein, bevor die Frühschicht kommt. Wir räumen Hofflächen maschinell und sichern Laderampen von Hand. Mehr dazu beim Winterdienst für Industrie und Logistik.
Im Altbaubestand des gleichnamigen Ortsteils und in Tegel kommen Hinterhöfe, Durchfahrten, Kellerroste und Eiszapfen an hohen Traufen hinzu. Dorfkerne wie in Lübars und Heiligensee haben Kopfsteinpflaster, das beim Räumen besonders schonend behandelt werden muss.
Hauptstraßen, Bahnhöfe und Geschäftsstraßen im Bezirk
Durch den Bezirk führen wichtige Achsen in den Norden: die Autobahn A111, die Berliner Straße und die Ollenhauerstraße in Tegel, die Residenzstraße im Süden, der Wilhelmsruher Damm am Märkischen Viertel und die Oranienburger Straße Richtung Wittenau und Waidmannslust. Die S-Bahnlinien S1 und S25 sowie die U-Bahnlinien U6 und U8 erschließen die Ortsteile; an den Bahnhöfen in Frohnau, Hermsdorf, Waidmannslust, Tegel und Wittenau sammeln sich morgens Pendler.
Für Gehwege an Hauptverkehrs- und vielen Geschäftsstraßen schreibt das Berliner Straßenreinigungsgesetz derzeit mindestens 1,5 m geräumte Breite vor. Dazu gehören im Bezirk häufig die Einkaufsstraßen um die Gorkistraße in Tegel, die Residenzstraße und die Ladenzonen an den S-Bahnhöfen. Wir prüfen die Einstufung jedes Grundstücks vor Vertragsbeginn. Nach ihrem Streuplan räumt die BSR Fahrbahnen, Fußgängerüberwege und bestimmte Plätze; für den Gehweg an Ihrem Grundstück in Reinickendorf bleiben dagegen die Anlieger in der Pflicht. Besonders an Bahnhofsvorplätzen und Bushaltestellen führt das zu Missverständnissen: Die Haltestellenkante wird oft von der BSR bearbeitet, der Zugang dorthin über den privaten Vorplatz eines Ladens oder einer Wohnanlage aber nicht. Wir klären solche Übergänge bei der Begehung und tragen sie in den Flächenplan ein.
- Unverzüglich räumen, sobald der Schneefall endet; bei Dauerschneefall mehrmals
- Schnee, der nach 20 Uhr fällt: geräumt bis 7 Uhr am nächsten Morgen, sonntags und feiertags bis 9 Uhr
- Glätte abstumpfen, und zwar unverzüglich, sobald sie entsteht
Seen, Fließe und Forst: warum es im Norden früher glatt wird
Der Bezirk gehört zu den grünsten und wasserreichsten Berlins. Tegeler See und Havel, das Tegeler Fließ, der Flughafensee und große Waldflächen wie der Tegeler Forst bestimmen das Mikroklima. Über offenem Wasser bildet sich in kalten Nächten Nebel, der als Reif auf Gehwegen und Brücken niedergeht. In Waldsiedlungen bleibt Schnee im Schatten länger liegen, und am nördlichen Stadtrand fehlt die Wärme der dicht bebauten Innenstadt.
Für die Praxis heißt das: In Heiligensee oder Hermsdorf kann es glatt sein, während die Straßen in Mitte noch trocken sind. Unsere Einsatzleitung wertet deshalb Wetterdaten für den Norden gesondert aus und schickt Einsatzkräfte bei überfrierender Nässe auch ohne Schneefall los. Auf Uferwegen, in der Nähe von Fließen und an Bäumen bleibt Tausalz tabu; dort arbeiten wir nur mit Splitt, Sand oder Granulat.
Brücken über Kanäle und Fließe, Treppen zu Uferwegen und Gefälle zu Bootsstegen sind typische Gefahrenpunkte. Wir markieren sie im Flächenplan und kontrollieren sie bei Frost-Tau-Wechseln häufiger als ebene Flächen. Wassergrundstücke in Konradshöhe und Heiligensee haben oft lange, schmale Zufahrten zum Ufer; dort räumen wir mit kleinem Gerät und achten darauf, dass Schnee nicht auf Stege oder in Gräben geschoben wird. Auch in Lübars, wo Feldwege und Reitwege an Wohngrundstücke grenzen, zeichnen wir die Grenzen der Räumpflicht im Plan ein.
Rathaus, Kliniken, Schulen: Einrichtungen mit Publikumsverkehr
Neben Wohnen und Gewerbe prägen öffentliche Einrichtungen den Bezirk: das Rathaus am Eichborndamm mit Bürgerämtern, Krankenhäuser wie das Vivantes Humboldt-Klinikum, zahlreiche Schulen, Kitas, Sportanlagen, Seniorenheime und Arztpraxen. Hier sind frühmorgens viele Menschen unterwegs, darunter Kinder, Ältere und Patienten. Bei Schulen kommt hinzu, dass Eltern-Taxis, Schulbusse und Fußgänger auf engen Vorplätzen zusammentreffen; Sportanlagen werden abends noch genutzt, wenn Glätte bereits zurückkehrt. Beide Situationen verlangen andere Räumzeiten als ein Bürogebäude.
Für solche Standorte legen wir Prioritäten fest: Haupteingänge, Rampen, Behindertenparkplätze, Notausgänge und Liegendanfahrten zuerst, danach Nebenwege und Parkplätze. Öffentliche Auftraggeber erhalten Protokolle in einer Form, die sich für Vergabe und Kontrolle eignet. Große Kliniken haben oft eigene Dienste; wir übernehmen auf Wunsch einzelne Außenbereiche, Nebengebäude oder Parkflächen.
- Uhrzeit, bis zu der Eingänge geräumt sein müssen
- Notausgänge und Feuerwehrzufahrten im Flächenplan
- Ansprechpartner für Schließdienste und Ferienzeiten
- Form der Dokumentation für Träger und Vergabestellen
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Reinickendorf
Gartenstadt, Großsiedlung, Gewerbegebiet und Seeufer liegen im Bezirk dicht beieinander. Diese zehn Punkte zeigen, wie wir jeder dieser Flächen gerecht werden.
- 01Nordtour
Eigene Route für den Nordwesten
Wir bündeln Objekte zwischen Tegel, Frohnau und dem Märkischen Viertel in einer eigenen Tour. Fahrzeuge und Personal stehen bei Schneewarnung bereits im Bezirk, statt erst aus der Innenstadt anzureisen.
- 02Begehung
Jede Fläche vorab vermessen
Vor Vertragsbeginn begeht ein Einsatzleiter Ihr Objekt, misst Gehwege und Höfe, prüft die Straßeneinstufung und markiert Gefahrenpunkte. Daraus entsteht ein Flächenplan, nach dem jede Einsatzkraft arbeitet – auch eine Vertretung, die Ihr Objekt zum ersten Mal anfährt.
- 03Gewässerschutz
Salzfrei an Seen und Fließen
Am Tegeler See, an der Havel und am Tegeler Fließ streuen wir ausschließlich abstumpfende Mittel. So gelangt kein Salz in Gewässer, Böden und Wurzeln, und die Wege bleiben trotzdem sicher begehbar.
- 04Wetterdaten
Glätteprognose für den Stadtrand
Im Norden wird es oft früher glatt als im Zentrum. Unsere Einsatzleitung wertet Temperatur und Feuchte für den Bezirk gesondert aus und schickt Einsatzkräfte auch dann los, wenn in der Innenstadt noch kein Handlungsbedarf besteht.
- 05Großobjekte
Flächenpläne für Wohnhochhäuser
In Großsiedlungen arbeiten wir mit festen Reihenfolgen: Hauszugänge, Rampen und Wege zur Haltestelle zuerst, dann Müllplätze und Stellplätze. So werden viele Bewohner gleichzeitig sicher aus dem Haus gebracht.
- 06Gewerbe
Ladezonen vor der Frühschicht frei
In Gewerbegebieten räumen wir Zufahrten, Laderampen und Mitarbeiterparkplätze passend zu Schichtzeiten. Lkw kommen an die Rampe, Beschäftigte sicher ins Werk – auch bei Schneefall in der Nacht oder am Wochenende vor einem Montagsbetrieb.
- 07Dokumentation
Georeferenziertes Protokoll je Einsatz
Jede Aktion wird mit Zeitstempel, Fläche, Position und Streumittelmenge erfasst und archiviert. Kommt es nach einem Unfall zu Rückfragen, haben Eigentümer, Hausverwaltungen und Versicherungen damit einen belastbaren Beleg in der Hand.
- 08Objektleiter
Fester Betreuer für alle Standorte
Ein Objektleiter betreut Ihre Standorte dauerhaft. Er kennt Zufahrten, Schlüsselregelungen und Besonderheiten jedes Objekts und stimmt Änderungen ohne Wartezeiten ab, bei Bedarf auch vor Ort. Nutzerwechsel oder neue Flächen fließen sofort in die Planung ein.
- 09Festpreis
Kosten ohne versteckte Zuschläge
Sobald wir Ihr Objekt begangen haben, nennen wir Ihnen einen Festpreis – wahlweise für die ganze Saison oder pro Einsatz. Nacht-, Wochenend- und Feiertagseinsätze sind eingeschlossen, damit Ihre Kalkulation auch in einem schneereichen Winter stimmt.
- 10Haftpflicht
DEVK-Deckung für beauftragte Leistungen
Die DEVK-Police sichert Personen- und Sachschäden pauschal bis 3 Mio. € und Vermögensschäden bis 500.000 € ab. Damit sind beauftragte Leistungen umfassend abgesichert, was bei der Auswahl eines Dienstleisters ein wichtiges Kriterium ist.
Warum Verwaltungen, Betriebe und Eigentümer im Berliner Norden auf uns setzen
Zwischen Seeufer und Stadtgrenze fallen Winterpflichten auf sehr unterschiedliche Flächen. Diese Gründe sprechen dafür, sie in eine Hand zu geben.
Ein Partner für gemischte Bestände
Viele Verwaltungen betreuen im Bezirk Villen, Mietshäuser und Großobjekte zugleich. Statt mehrerer Dienstleister gibt es bei uns einen Vertrag, einen Ansprechpartner und eine einheitliche Dokumentation – für den Altbau im Süden ebenso wie für die Wohnanlage im Norden.
Haftung wirksam übertragen
Die Räumpflicht darf auf eine geeignete Firma übertragen werden. Der Eigentümer bleibt zur sorgfältigen Auswahl und Kontrolle verpflichtet. Mit unseren Protokollen lässt sich diese Kontrolle einfach nachweisen – im Einzelfall sollte die Vertragsgestaltung rechtlich geprüft werden.
Ersatzvornahme vermeiden
Wird der Winterdienst versäumt, kann der Senat anordnen, dass Bezirk oder BSR ersatzweise räumen – auf Kosten der Eigentümer. Hinzu kommen mögliche Ordnungswidrigkeitenverfahren. Ein zuverlässiger Winterdienst mit dokumentierten Einsätzen verhindert, dass es so weit kommt, und erspart Ärger mit dem Ordnungsamt.
Kurze Reaktionszeiten im Norden
Weil Glätte am Stadtrand früher einsetzt, kommt es auf schnelle Reaktion an. Unsere Tour im Nordwesten ist so geplant, dass Einsatzkräfte bei Wetterwechsel zügig an Ihren Objekten sind, auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen.
Umweltschonend aus Überzeugung
Seen, Fließe und Wälder prägen den Bezirk. Wir verzichten auf Auftausalz auf Gehwegen und setzen Splitt, Sand oder Granulat ein. Auf Wunsch kehren wir das Streugut im Frühjahr wieder ab, damit es nicht in Gewässer und Grünflächen gelangt.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Lange Gehwege in Gartenstädten | Handräumung, sparsamer Splitt, Laub vorher entfernt | Gepflegte Wege, geschonte Bäume |
| Viele Nutzer in Großsiedlungen | Flächenplan mit fester Reihenfolge | Alle Zugänge rechtzeitig sicher |
| Schichtbetrieb im Gewerbe | Räumzeiten nach Schichtbeginn geplant | Lieferungen und Personal ohne Verzögerung |
| Gewässernähe am See und Fließ | Nur abstumpfende Streumittel | Kein Salz in Wasser und Boden |
| Geschäftsstraßen mit hohem Aufkommen | Einstufung prüfen, 1,5 m Räumbreite | Rechtssicher und kundenfreundlich |
Strukturiert, haftungssicher und individuell betreut
Vorteile, die überzeugen
- Flächenspezifische Einsatzplanung: Jede Immobilie wird vorab durch unseren Einsatzleiter begangen – für eine maßgeschneiderte Winterlösung.
- Breit aufgestellter Maschinenpark: Von der Einfahrt bis zur Logistikfläche – wir haben die passende Technik für jede Lage.
- Wetterdaten in Echtzeit: Unsere Routen werden dynamisch anhand aktueller Glättemeldungen und Temperaturentwicklungen gesteuert.
- Salzfreie Streumittel: Umweltschonende Materialien mit hoher Wirksamkeit – ideal für Wohnbereiche und sensible Zonen.
Vertrauen durch Nachvollziehbarkeit
Unsere Kunden profitieren von digitaler Dokumentation, geprüften Prozessen und einem festen Ansprechpartner, der alle Maßnahmen persönlich begleitet. Alle Einsätze erfolgen rechtssicher und werden transparent archiviert.
Gerade im Norden der Stadt zahlt sich diese Struktur aus: Wenn Glätte in Frohnau und am Tegeler See früher einsetzt als im Zentrum, entscheidet eine vorausschauende Planung darüber, ob die Wege rechtzeitig sicher sind. Die Begehung vor Saisonbeginn liefert die Grundlage dafür – mit vermessenen Flächen, markierten Gefahrenpunkten und festgelegten Ablageflächen für den Schnee.
Unsere Kernleistungen im Bezirk
1. Räumdienste
- Schneeräumung von Gehwegen, Zufahrten, Rampen, Ladebereichen und Innenhöfen.
- Umsetzung der Anforderungen des Berliner Straßenreinigungsgesetzes – regelmäßig und gründlich.
- Besondere Fokusflächen wie Notausgänge oder öffentliche Zugänge werden priorisiert.
2. Streuarbeiten
- Frühzeitige Glättebekämpfung – auf Basis präziser Wetteranalysen.
- Dosiert und zielgerichtet – für optimale Haftung und minimale Rückstände.
- Einsatz nach § 3 i. V. m. § 1 Abs. 4 Straßenreinigungsgesetz – dokumentiert und haftungssicher.
3. Kontrolle und Bereitschaft
- Laufende Kontrolle bei kritischen Wetterlagen mit Nachstreuoption.
- 24-Stunden-Notdienst mit flexibler Einsatzbereitschaft – auch an Feiertagen.
- Jede Aktion wird dokumentiert, georeferenziert und archiviert.
4. Persönlicher Kundenservice
- Ein Objektleiter betreut Ihre Standorte persönlich und dauerhaft.
- Schnelle Abstimmungen ohne Wartezeiten – bei Bedarf auch vor Ort.
- Flexible Anpassungen bei Nutzerwechseln oder neuen Anforderungen jederzeit möglich.
5. Haftung, Versicherung und Nachweise
- Digitale Einsatzprotokolle inklusive Zeitstempel, Flächendaten und Streumittelmenge.
- Belastbare Nachweiskette für Hausverwaltungen, Versicherungen und Eigentümer.
- Abgesichert durch eine Betriebshaftpflicht bei der DEVK für alle beauftragten Leistungen.
Welche Pflichten das Gesetz Anliegern im Einzelnen auferlegt, fasst unser Ratgeber zum Berliner Straßenreinigungsgesetz im Winter zusammen.
Saisonstart: Laub, Streugut und Schlüssel rechtzeitig klären
Der Winterdienst beginnt im Bezirk nicht mit dem ersten Schnee, sondern im Herbst. In den baumreichen Ortsteilen liegt im November noch viel Laub auf Gehwegen und in Rinnen. Bleibt es liegen, deckt der erste Schnee eine rutschige Schicht zu, die sich kaum abstumpfen lässt. Wir empfehlen deshalb, die letzte Laubreinigung und den Saisonstart zu verbinden.
Ebenso wichtig sind die organisatorischen Details: Wo steht die Streugutkiste, wer hat Schlüssel für Tore, Höfe und Tiefgaragen, welche Codes öffnen Schranken in Gewerbegebieten? In Großsiedlungen und auf Firmengeländen kommen Ansprechpartner für Nacht- und Wochenendzeiten hinzu. All das besprechen wir bei der Begehung und tragen es in den Flächenplan ein – so muss beim ersten Einsatz in Reinickendorf um vier Uhr morgens niemand improvisieren.
- Vertrag erst nach dem ersten Schneefall abgeschlossen
- Laub unter der Schneedecke nicht entfernt
- Schlüssel oder Zugangscodes fehlen beim Nachteinsatz
- Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Weg ungeklärt
Preisbeispiele von der Gartenstadt bis zum Gewerbehof
Die Kosten richten sich nach Flächenart und Umfang. Für Gehwege und Zufahrten rechnen wir nach unseren Richtwerten mit 1,80 bis 3,00 € pro laufendem Meter und Monat in der Saison von November bis März, für gewerblich betreute Flächen mit 0,80 bis 1,50 € pro m² und Saison. Einzelne Einsätze auf Abruf kosten 25 bis 45 €, Notfall- und Soforteinsätze ab 50 € pauschal zuzüglich Fläche.
| Objekt | Rechnung (netto) | Saisonbetrag |
|---|---|---|
| Villengrundstück, 30 m Gehweg unter Bäumen | 30 m × 2,50 € × 5 Monate | 375 € |
| Wohnhochhaus, 80 m Wohnwege | 80 m × 2,00 € × 5 Monate | 800 € |
| Dazu Stellplatzanlage, 900 m² | 900 m² × 0,90 € | 810 € |
| Gewerbehof mit Ladezone, 2.500 m² | 2.500 m² × 1,10 € | 2.750 € |
| Soforteinsatz bei Eisregen | Pauschale zzgl. Fläche | ab 50 € |
Für das Wohnhochhaus ergibt sich eine Saisonsumme von 1.610 €; bei 120 Wohnungen sind das rund 13,40 € je Einheit. Alle Beträge sind unverbindliche Richtwerte. Verbindlich ist das Festpreisangebot nach der kostenlosen Flächenanalyse – ohne versteckte Zuschläge für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagseinsätze.
In ganz Berlin aktiv – im Norden mit eigener Tour
RAT Winterdienst betreut Immobilien, Gewerbeflächen und öffentliche Einrichtungen in allen zwölf Berliner Bezirken – von Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln über Mitte und Pankow bis nach Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf. Unsere Leistungen sind ortsnah organisiert, flexibel skalierbar und stets an aktuelle Witterungsbedingungen angepasst. Im Nordwesten fahren wir eine eigene Tour, die Ortsteile nach Lage und Dringlichkeit verbindet.
- Anfrage: Sie nennen Objekt, Flächen und gewünschte Zeiten.
- Begehung: Der Einsatzleiter misst Flächen, prüft die Straßeneinstufung und markiert Gefahrenpunkte.
- Festpreisangebot: Sie erhalten einen schriftlichen Preis mit Flächenplan.
- Tourenplanung: Ihr Objekt wird nach Priorität in die Nordtour eingebunden.
- Einsatz und Nachweis: Räumen, Streuen und Kontrolle nach Wetterlage, Protokoll für jeden Einsatz.
Winterklar mit RAT Winterdienst
Setzen Sie auf einen Partner mit Planungssicherheit, moderner Technik und echten Ansprechpartnern. Bei uns erhalten Sie keine anonyme Massenabwicklung, sondern Betreuung auf Augenhöhe. Kontaktieren Sie uns – und lassen Sie uns gemeinsam für sichere Flächen sorgen, bevor der erste Frost kommt.
Häufige Fragen
Gilt die Räumpflicht auch für Grundstücke am Waldrand?
Ja. Die Anliegerpflicht nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz gilt für Gehwege vor dem Grundstück, unabhängig von der Lage. Am Waldrand kommen Schatten, Laub und Wurzelaufbrüche hinzu, die den Aufwand erhöhen. Wir erfassen diese Besonderheiten bei der Begehung und berücksichtigen sie im Festpreis.
Welche Streumittel setzen Sie in der Nähe von Seen ein?
Auf öffentlichen Gehwegen ist Auftausalz nach aktuellem Stand grundsätzlich verboten. In Gewässernähe verzichten wir ohnehin darauf und streuen Splitt, Sand oder Granulat. Diese Mittel stumpfen zuverlässig ab, schonen Boden und Wasser und lassen sich im Frühjahr wieder entfernen. Die Menge passen wir an Fläche und Wetterlage an, damit kein überflüssiges Material liegen bleibt.
Betreuen Sie auch den gleichnamigen Ortsteil rund um die Residenzstraße?
Ja. Der Ortsteil im Süden des Bezirks ist Teil unserer Nordtour. Dort betreuen wir Altbauten, Läden und Wohnanlagen, prüfen die erhöhten Räumbreiten an Geschäftsstraßen und räumen Hinterhöfe, Durchfahrten und Hauseingänge. Eine eigene Unterseite gibt es dafür nicht; alle Informationen zum Ortsteil finden Sie auf dieser Seite.
Was kostet der Winterdienst für ein Wohnhochhaus?
In unserem Beispiel mit 80 m Wohnwegen und 900 m² Stellplatzanlage ergeben sich rund 1.610 € pro Saison, bei 120 Wohnungen etwa 13,40 € je Einheit. Wie hoch der Betrag für Ihr Haus ausfällt, bestimmen Wegelänge, Parkfläche und gewünschte Räumzeiten; den verbindlichen Preis nennen wir nach dem kostenlosen Ortstermin.
Wie schnell sind Sie bei Eisregen vor Ort?
Bei Schneefall und Eisbildung rücken unsere Einsatzkräfte in Reinickendorf jederzeit aus, Tag wie Nacht. Weil unsere Tour im Nordwesten gebündelt ist, sind Einsatzkräfte bei Wetterwechsel schnell an den Objekten. Vertragskunden werden bei Eisregen automatisch angefahren, ohne dass sie anrufen müssen. Für Soforteinsätze außerhalb eines Vertrags gilt eine Pauschale ab 50 € zuzüglich Fläche.
Können öffentliche Einrichtungen bei Ihnen beauftragen?
Ja. Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäude und andere öffentliche Einrichtungen gehören zu unseren Kunden in Berlin. Wir stimmen Prioritäten, Uhrzeiten und Dokumentationsform mit dem Träger ab und liefern Protokolle, die sich für Kontrolle und Abrechnung eignen. Auch Leistungsverzeichnisse aus Ausschreibungen können wir mit einem Angebot beantworten.