Ortsteil im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

Winterdienst in Charlottenburg-Nord gesucht?

Weitläufige Siedlungen der Moderne mit Hunderten Metern Fußwegen zwischen Rasenflächen, Gewerbehöfe am Kanal und eine Stadtautobahn als Rückgrat: Hier entscheidet die Organisation darüber, ob jeder Hauseingang morgens erreichbar ist. Wir räumen Wegenetze, Müllstandplätze, Zufahrten und Ladezonen für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften, Verwaltungen und Betriebe – mit festem Räumplan und Protokoll.

  • Wegenetze mit klarer Prioritätenfolge
  • Müllplätze und Feuerwehrzufahrten frei
  • Gewerbehöfe vor Schichtbeginn geräumt

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Kompaktes Räumfahrzeug räumt einen langen Wohnweg zwischen flachen Wohnzeilen und Rasen
Auf den langen Wohnwegen der Siedlungen arbeiten wir mit kompakten Räumfahrzeugen und einer festen Reihenfolge, damit alle Eingänge früh erreichbar sind.

Ja, wir sichern Siedlungen und Betriebe in Charlottenburg-Nord – mit Räumplan und Protokoll

Der Ortsteil ist im Wesentlichen ein Kind des 20. Jahrhunderts. Ende der 1920er-Jahre entstand die Großsiedlung Siemensstadt, deren größter Teil hier liegt und die heute zum UNESCO-Welterbe der Siedlungen der Berliner Moderne gehört. Nach dem Krieg folgten weitere Wohnsiedlungen wie die Paul-Hertz-Siedlung, dazu Schulen, Kirchen und Gewerbeflächen entlang der Kanäle. Gemeinsam ist diesen Quartieren eine Bauweise mit Zeilen und Blöcken, die in großzügige Grünflächen gesetzt sind. Für den Winterdienst bedeutet das: wenig Straßenfront, aber sehr viele Meter Fußweg zwischen Häusern, Müllplätzen, Spielplätzen und Stellplätzen, die alle täglich genutzt werden.

RAT Winterdienst übernimmt diese Flächen für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und Hausverwaltungen ebenso wie für Gewerbebetriebe am Saatwinkler Damm und entlang der Kanäle. Wir erstellen nach der kostenlosen Besichtigung einen Räumplan mit Prioritäten, legen einen Festpreis für die Saison fest und halten jede Tour digital fest. Auf Schnee und Eis reagieren unsere geschulten Kräfte zu jeder Tages- und Nachtzeit, gestreut wird auf Gehwegen ausschließlich mit abstumpfenden Mitteln. Eine persönliche Ansprechperson ist für Verwalter, Hauswarte und Betriebsleiter jederzeit erreichbar, auch nachts.

Lage von Charlottenburg-Nord im Berliner StadtgebietWinterdienst MitteWinterdienst Friedrichshain-KreuzbergWinterdienst PankowWinterdienst Charlottenburg-WilmersdorfWinterdienst SpandauWinterdienst Steglitz-ZehlendorfWinterdienst Tempelhof-SchönebergWinterdienst NeuköllnWinterdienst Treptow-KöpenickWinterdienst Marzahn-HellersdorfWinterdienst LichtenbergWinterdienst ReinickendorfMitteFriedrichsh.-KreuzbergPankowSpandauSteglitz-ZehlendorfTempelhof-SchönebergNeuköllnTreptow-KöpenickMarzahn-HellersdorfLichten-bergReinicken-dorfWinterdienst CharlottenburgCharlottenburgWinterdienst WestendWestendWinterdienst SiemensstadtSiemensstadtWinterdienst MoabitMoabitCharlottenburg-Nord
Lage im Stadtgebiet. Der Ortsteil liegt im Norden des Bezirks zwischen Spree, Westhafenkanal und Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. Nachbarn sind Charlottenburg im Süden, Westend im Südwesten, Siemensstadt im Westen und Moabit im Osten. Die Stadtautobahn mit dem Jakob-Kaiser-Platz und die U7 sind die Hauptachsen. Wir fahren zuerst die Siedlungen an, danach die Gewerbeflächen am Kanal.

Siedlungen der Moderne: Zeilenbau zwischen Grünflächen

Die Ringsiedlung der späten 1920er-Jahre wurde von mehreren bekannten Architekten der Moderne gemeinsam geplant. Lange, flache Wohnzeilen stehen in Nord-Süd-Richtung zwischen Rasenflächen und Baumgruppen, die Hauseingänge liegen häufig nicht an der Straße, sondern an Wohnwegen im Grünen. Ähnlich, wenn auch in größerem Maßstab, sind die Siedlungen der 1950er- und 1960er-Jahre aufgebaut. Für Eigentümer und Verwaltungen ergeben sich daraus drei typische Flächenarten:

  • Gehwege an der Straße: Hier gilt die gesetzliche Räumpflicht nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz mit festen Fristen.
  • Wohnwege im Grün: Private Wege zu den Hauseingängen, oft fünfzig bis hundert Meter lang je Zeile. Sie unterliegen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht.
  • Nebenflächen: Müllstandplätze, Fahrradräume, Stellplätze, Garagenhöfe und Wäscheplätze, die von den Bewohnern täglich genutzt werden.

Weil die Gebäude unter Denkmalschutz stehen, achten wir zusätzlich auf die Substanz: Kein Schnee wird gegen Fassaden geschoben, Sockel und Eingangsstufen werden schonend behandelt, und bei Außenanlagen, die zum Gesamtkunstwerk gehören, halten wir die Rasenkanten frei von Splitt und Schneewällen.

Ein Räumplan für Hunderte Meter Wohnweg

Bei großen Siedlungen ist nicht die Frage, ob geräumt wird, sondern in welcher Reihenfolge. Wenn ein Team morgens um fünf Uhr beginnt, müssen die wichtigsten Wege zuerst frei sein. Wir legen dafür gemeinsam mit der Verwaltung eine Prioritätenliste fest:

  1. Priorität 1: Öffentliche Gehwege an der Straße und Zugänge zu Haltestellen, weil hier gesetzliche Fristen gelten.
  2. Priorität 2: Hauseingänge mit Stufen und Rampen sowie die Hauptwohnwege, über die die meisten Bewohner zur Straße gehen.
  3. Priorität 3: Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen, die jederzeit frei sein müssen.
  4. Priorität 4: Müllstandplätze und der Weg dorthin, abgestimmt auf die Abholtage der BSR.
  5. Priorität 5: Stellplätze, Garagenhöfe und Nebenwege.

Wie man einen solchen Plan für ein Mehrfamilienhaus oder eine Wohnanlage aufstellt, beschreibt unser Ratgeber Räumplan im Mehrfamilienhaus. Für Feuerwehrzufahrten haben wir zudem einen eigenen Baustein, Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten freihalten, der auch die Kennzeichnung und regelmäßige Kontrolle umfasst.

Auf den langen Wohnwegen setzen wir kompakte Räumfahrzeuge ein, die nach der Straßenverkehrsordnung auf Gehwegen fahren dürfen, sofern sie das zulässige Gewicht nicht überschreiten und keine Schäden an Belag und Leitungen verursachen. Stufen, Podeste und enge Durchgänge räumen wir von Hand.

Wenn Bewohner selbst räumen sollen

In manchen Häusern ist der Winterdienst noch über die Hausordnung auf die Mieter übertragen. In Siedlungen mit vielen älteren Bewohnern, Berufstätigen im Schichtdienst und wechselnden Mietparteien funktioniert das erfahrungsgemäß selten zuverlässig. Bleibt ein Weg ungeräumt, haftet am Ende häufig doch der Eigentümer, weil er die Ausführung nicht ausreichend kontrolliert hat. Eine Übertragung auf einen Fachbetrieb schafft hier klare Verhältnisse, entlastet die Bewohner und gibt der Verwaltung einen einzigen Ansprechpartner für alle Häuser. Was bei einer Regelung über die Hausordnung rechtlich zu beachten ist, erläutert unser Ratgeber Winterdienst in der Hausordnung; im Zweifel sollte die eigene Regelung im Einzelfall geprüft werden.

Müllstandplätze und Abholtage

In Großsiedlungen stehen die Müllbehälter meist gesammelt in eingehausten Plätzen zwischen den Zeilen. Im Winter werden sie zu Problemstellen: Der Weg dorthin wird täglich von vielen Bewohnern genutzt, Tonnen werden über die Fläche gerollt, und am Abholtag müssen die Fahrzeuge der Müllabfuhr nahe genug herankommen. Ist der Zugang vereist oder zugeschneit, bleiben die Tonnen stehen, und es drohen Nachfahrten oder Beschwerden.

Wir nehmen die Abholtage in den Räumplan auf und räumen die Zugänge zu den Müllplätzen am Vorabend oder früh am Morgen des Abholtags besonders gründlich. Innerhalb der Einhausung streuen wir ab, damit niemand beim Einwerfen ausrutscht. Details zu diesem Leistungsbaustein finden Sie unter Winterdienst an Müllstandplätzen.

Illustration: Einsatzkraft räumt und streut eine Laderampe in einem beleuchteten Gewerbehof
Laderampen und Hofflächen räumen wir vor der ersten Lieferung, damit Lkw andocken und Stapler sicher arbeiten können.

Gewerbehöfe am Kanal, Ladezonen und Werkstätten

Entlang des Saatwinkler Damms und in der Nähe der Kanäle liegen Gewerbeflächen mit Lagerhallen, Werkstätten, Großhändlern und Betrieben, die früh am Morgen beliefert werden. Für sie ist der Winterdienst eine Frage der Betriebsfähigkeit: Kann der Lkw um sechs Uhr nicht an die Rampe, steht die Arbeit still.

  • Hofflächen und Zufahrten: Maschinell geräumt vor Schichtbeginn, mit festgelegten Ablageflächen für den Schnee.
  • Laderampen und Ladezonen: Abgestumpft und frei von festgefahrenem Schnee, damit Hubwagen und Stapler sicher arbeiten können. Mehr dazu unter Winterdienst für Ladezonen und Laderampen.
  • Fußwege auf dem Gelände: Wege von Parkplatz und Pforte zu Büros und Sozialräumen werden gesondert gestreut.

Größere Betriebe mit Lager und Logistik betreuen wir im Rahmen unseres Angebots Winterdienst für Industrie und Logistik. Für Gewerbeflächen in Charlottenburg-Nord setzen wir je Quadratmeter und Saison Richtwerte von 0,80 bis 1,50 € an.

Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Charlottenburg-Nord

Große Siedlungen und Gewerbehöfe brauchen Organisation, Gerät und klare Absprachen. Diese zehn Punkte machen unseren Dienst für Verwaltungen und Betriebe planbar.

  1. 01Räumplan

    Feste Reihenfolge für alle Wege

    Gemeinsam mit der Verwaltung legen wir fest, welche Wege zuerst frei sein müssen. So erreichen die meisten Bewohner früh die Straße, und gesetzliche Fristen am öffentlichen Gehweg werden sicher eingehalten.

  2. 02Technik

    Kompakte Fahrzeuge für lange Wohnwege

    Auf den langen Wegen zwischen den Zeilen arbeiten wir mit kompakten Räumfahrzeugen, die für Gehwege zugelassen sind. Stufen, Rampen und enge Stellen räumen wir anschließend von Hand nach.

  3. 03Müllplatz

    Abholtage im Plan berücksichtigt

    Wir kennen die Abholtage Ihrer Müllplätze und räumen die Zugänge vorher besonders gründlich. So kommt die Müllabfuhr heran, und Bewohner rutschen beim Einwerfen oder beim Herausrollen der Tonnen nicht aus.

  4. 04Feuerwehr

    Rettungswege jederzeit frei

    Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen halten wir konsequent frei und lagern dort keinen Schnee. Bei anhaltendem Schneefall kontrollieren wir sie wiederholt, damit Einsatzfahrzeuge im Ernstfall nicht steckenbleiben oder umständlich ausweichen müssen.

  5. 05Denkmal

    Schonend an geschützten Gebäuden

    An den denkmalgeschützten Zeilen schieben wir keinen Schnee gegen Fassaden und Sockel und halten Rasenkanten frei. So bleibt die Substanz des Welterbes unbeschädigt, auch nach vielen Wintern mit Schnee, Splitt und Tauwasser.

  6. 06Gewerbe

    Rampen frei vor der ersten Lieferung

    Gewerbehöfe und Laderampen räumen wir vor Schichtbeginn. Lkw können andocken, Stapler arbeiten sicher, und der Betrieb startet pünktlich, auch nach einer Nacht mit starkem Schneefall oder überfrierender Nässe.

  7. 07Verwehung

    Zweiter Durchgang nach Wind

    Auf offenen Flächen zwischen den Zeilen verweht Wind den Schnee zurück auf geräumte Wege. Wir kontrollieren nach Sturm erneut und räumen nach, statt die Wege bis zum nächsten Morgen sich selbst zu überlassen.

  8. 08Umlage

    Rechnung aufteilbar nach Häusern

    Unsere Rechnungen weisen Flächen und Leistungen so aus, dass Sie die Kosten nach Häusern oder Wirtschaftseinheiten aufteilen und als Betriebskosten umlegen können, wenn die Mietverträge eine Umlage erlauben. Rückfragen von Mietern lassen sich damit schnell beantworten.

  9. 09Hauswart

    Direkter Kontakt für Hauswarte

    Hauswarte und Verwalter erreichen eine persönliche Ansprechperson direkt. Meldungen über vereiste Stellen oder blockierte Zufahrten werden sofort an das zuständige Team weitergegeben und von der nächsten Tour verlässlich erledigt.

  10. 10Nachweis

    Protokoll für jede Wirtschaftseinheit

    Jeder Einsatz wird digital erfasst und kann nach Häusern oder Flächen ausgewertet werden. Das erleichtert die Kontrolle durch die Verwaltung und liefert belastbare Unterlagen, falls es trotz aller Sorgfalt zu einem Schadensfall kommt.

Warum Wohnungsunternehmen und Betriebe im Nordwesten der City auf uns bauen

Wer Hunderte Wohnungen oder einen Gewerbehof verantwortet, braucht einen Winterdienst mit System.

Organisation für große Flächen

Siedlungen mit Hunderten Metern Wegen lassen sich nicht mit Schaufel und gutem Willen betreuen. Wir arbeiten mit Räumplan, Prioritäten, passender Technik und festen Teams, die das Gelände kennen und wissen, wo sie anfangen und wo sie aufhören.

Rechtssicherheit im Blick

Öffentliche Gehwege, private Wohnwege und Feuerwehrzufahrten unterliegen unterschiedlichen Pflichten. Wir trennen diese Flächen im Plan, halten alle Fristen ein und dokumentieren jeden Einsatz, damit die Verwaltung ihrer Überwachungspflicht jederzeit belegbar nachkommen kann, auch gegenüber Versicherern.

Faire Preise für lange Wege

Zusammenhängende Wegenetze lassen sich maschinell effizient räumen. Das spiegelt sich in unseren Preisen wider: Für lange Strecken kalkulieren wir am unteren Ende der Spanne, und der Festpreis steht nach der kostenlosen Besichtigung verbindlich fest, ohne Nachforderungen.

Erreichbar bei jeder Lage

Ob Sonntagmorgen, Feiertag oder tiefe Nacht: Unsere Teams sind jederzeit einsatzbereit. Bei Schneefall rücken wir selbstständig aus, bei kurzfristigen Problemen erreichen Verwalter und Hauswarte ihre persönliche Ansprechperson direkt und ohne lange Warteschleife oder wechselnde Zuständigkeiten.

Rücksicht auf Umgebung

Wir streuen salzfrei, halten Baumscheiben und Rasenflächen frei von Schneewällen und lagern Schnee nur an abgestimmten Stellen. Das schont die Grünanlagen der Siedlungen, das Welterbe und die Kanäle, in die das Schmelzwasser nach jedem Tauwetter abfließt.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
7 UhrRäumfristNachtschnee beseitigt
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Lange Wohnwege zwischen den ZeilenKompakte Räumfahrzeuge und klare PrioritätenlisteAlle Eingänge morgens erreichbar
Müllplätze an AbholtagenZugänge vorab gründlich geräumt und gestreutKeine stehengebliebenen Tonnen
Feuerwehrzufahrten und AufstellflächenKonsequent frei, wiederholt kontrolliertRettungskräfte kommen jederzeit durch
Gewerbehöfe und LaderampenMaschinelle Räumung vor SchichtbeginnLieferungen und Betrieb starten pünktlich
Umlage auf die MieterRechnung nach Häusern und Flächen gegliedertNachvollziehbare Abrechnung der Betriebskosten

Kanäle, Volkspark und offene Flächen: das Klima vor Ort

Der Ortsteil ist von Wasser umgeben: Im Süden fließt die Spree, im Osten und Norden verlaufen der Westhafenkanal und der Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. Dazu kommt der Volkspark Jungfernheide mit seinem markanten Wasserturm und viel offenem Gelände. Das hat zwei Auswirkungen auf die Glättebildung.

  • Wind auf freien Flächen: Zwischen den Zeilen und über den Rasenflächen weht der Wind ungebremst. Er verweht Schnee auf bereits geräumte Wege, sodass nach einem Sturm oft ein zweiter Durchgang nötig ist.
  • Feuchtigkeit von den Kanälen: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bildet sich in Wassernähe Nebel, der sich als Reif auf Wegen und Brücken niederschlägt.

Die Brücken über Spree und Kanäle frieren früher als die Straßen auf festem Untergrund. Grenzen Ihre Flächen an Brückenköpfe oder Uferwege, planen wir dort frühere Kontrollen ein. Offene Wohnwege zwischen den Zeilen kontrollieren wir nach Wind und Schneeverwehungen auch tagsüber, damit die Wege zum Feierabend nicht wieder zugeweht sind und Bewohner sicher nach Hause kommen.

Schulen, Kirchen und öffentliche Einrichtungen

In den Siedlungen liegen zahlreiche Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen und Kirchengemeinden, darunter die Gedenkkirche Maria Regina Martyrum am Heckerdamm. Nicht weit davon erinnert die Gedenkstätte Plötzensee an die Opfer der NS-Justiz. Solche Orte haben regelmäßigen Besucherverkehr, häufig auch am Wochenende und abends. Ihre Zugänge müssen dann sicher sein, unabhängig davon, ob gerade Bürozeit ist.

Für Schulen und Kitas gilt besonders: Kinder kommen früh, oft zu Fuß, und ihre Wege führen über die Wohnwege der Siedlungen. Wir planen Grundstücke an Schulwegen in die ersten Touren ein. Für öffentliche Träger erstellen wir ein Leistungsverzeichnis mit Flächenplan, das sich in Ausschreibungs- und Vergabeverfahren verwenden lässt.

Bei Kirchengemeinden und Gedenkorten kommt hinzu, dass Veranstaltungen, Gottesdienste und Führungen zu wechselnden Zeiten stattfinden. Wir lassen uns dafür einen Terminplan geben und legen Kontrollgänge so, dass Treppen, Vorplätze und Wege zum Eingang rechtzeitig vor Beginn geräumt und abgestumpft sind. Gerade ältere Besucherinnen und Besucher, die zu Gedenkveranstaltungen oder Gemeindefesten kommen, sind auf solche Wege angewiesen.

Illustration: Mitarbeiter streut Splitt auf dem Zugangsweg zu einem Schulgebäude am frühen Morgen
Schulwege in den Siedlungen stehen früh auf dem Plan, weil Kinder oft schon vor Sonnenaufgang zu Fuß unterwegs sind.

Kosten auf Mieter umlegen

Für Wohnungsunternehmen und Vermieter ist die Umlagefähigkeit ein zentraler Punkt. Winterdienstkosten können als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden, wenn der Mietvertrag das vorsieht. Je nach Vertragsgestaltung fallen sie unter die Position Straßenreinigung oder unter den Hauswart. Wichtig ist eine Rechnung, die Leistungen und Flächen nachvollziehbar ausweist.

Wir stellen unsere Rechnungen so auf, dass sie diesen Anforderungen gerecht werden und sich bei Bedarf nach Häusern oder Wirtschaftseinheiten aufteilen lassen. Welche Positionen umlagefähig sind und worauf Mieter bei der Prüfung achten, erklärt unser Ratgeber Winterdienst in den Nebenkosten. Eine rechtliche Prüfung der eigenen Mietverträge ersetzt das nicht.

Preisbeispiel: Wohnzeile mit 60 Wohnungen

Eine Wohnanlage besteht aus drei Zeilen mit zusammen 60 Wohnungen. Zur Straße gibt es 40 Meter öffentlichen Gehweg, die Wohnwege zu den Eingängen und zu zwei Müllplätzen messen zusammen 140 Meter.

FlächeRechnungSaisonpreis (netto)
Öffentlicher Gehweg40 m × 2,00 € × 5 Monate400,00 €
Wohnwege und Müllplatz-Zugänge140 m × 1,80 € × 5 Monate1.260,00 €
Pauschale für den WinterNov. bis März (5 Monate)1.660,00 €

Auf 60 Wohnungen verteilt ergibt das rund 27,67 € pro Wohnung und Saison. Bei langen, zusammenhängenden Wegen kalkulieren wir am unteren Ende unserer Spanne, weil maschinell gearbeitet werden kann. Das Streugut berechnen wir je nach Vereinbarung pauschal oder mengenabhängig. Ein Gewerbehof mit 2.000 Quadratmetern läge bei 0,90 € pro Quadratmeter bei 1.800 € pro Saison. Bindend ist am Ende das Angebot, das wir nach der kostenlosen Begehung erstellen.

Ablauf und Nachbarschaft

  1. Anfrage: Verwaltung oder Betrieb nennt Objekt, Flächen und Nutzungszeiten.
  2. Begehung: Wir erfassen Wege, Müllplätze, Zufahrten und Feuerwehrflächen im Lageplan.
  3. Räumplan und Angebot: Prioritätenliste und Festpreis, aufteilbar nach Häusern.
  4. Einweisung: Schlüssel für Müllplätze und Tore, Kontakt zu Hauswarten.
  5. Betrieb: Touren per GPS geplant, Nachweise digital.

Unsere Teams starten in Prenzlauer Berg; über die Stadtautobahn ist die Anschlussstelle Jakob-Kaiser-Platz der direkte Zugang. Innerhalb von Charlottenburg-Wilmersdorf ergänzen sich die Touren mit dem südlich der Spree gelegenen Charlottenburg. Westlich schließt Siemensstadt an, wo ein kleinerer Teil der Ringsiedlung liegt, östlich jenseits des Kanals Moabit.

Häufige Fragen

Wie räumen Sie die langen Wege in einer Großsiedlung?

Mit einem Räumplan und passender Technik. Gemeinsam mit der Verwaltung legen wir fest, welche Wege zuerst frei sein müssen, und setzen auf den langen Strecken kompakte Räumfahrzeuge ein, die auf Gehwegen fahren dürfen. Stufen, Rampen und enge Durchgänge räumen wir von Hand. Jeder Einsatz wird digital dokumentiert.

Was kostet der Winterdienst pro Wohnung in einer Siedlung?

Das hängt von der Länge der Wege ab. In unserem Beispiel mit 60 Wohnungen, 40 Metern Gehweg und 140 Metern Wohnwegen liegt die Saison bei 1.660 € netto, also rund 27,67 € pro Wohnung. Bei langen, zusammenhängenden Wegen kalkulieren wir günstiger. Den genauen Betrag erfahren Sie nach dem Ortstermin.

Halten Sie auch Feuerwehrzufahrten frei?

Ja. Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen sind fester Bestandteil des Räumplans. Wir räumen sie konsequent, lagern dort keinen Schnee und kontrollieren sie bei anhaltendem Schneefall wiederholt. So bleiben die Rettungswege jederzeit befahrbar, auch wenn auf den Wohnwegen noch gearbeitet wird und die Teams gerade an anderer Stelle im Einsatz sind.

Können die Kosten auf die Mieter umgelegt werden?

Erlaubt der Mietvertrag die Umlage, können Sie die Winterdienstkosten in Charlottenburg-Nord als Betriebskosten an die Mieter weitergeben. Je nach Vertrag fallen sie unter Straßenreinigung oder Hauswart. Wir gliedern die Rechnung nach Häusern und Flächen, damit die Abrechnung nachvollziehbar ist. Ihre Mietverträge lässt man im Zweifel am besten juristisch prüfen.

Betreuen Sie auch Gewerbehöfe und Lagerflächen?

Ja. Hofflächen, Zufahrten, Laderampen und Fußwege auf dem Betriebsgelände räumen wir vor Schichtbeginn, damit Lieferungen und Betrieb pünktlich starten. Gewerbliche Flächen liegen bei 0,80 bis 1,50 € je Quadratmeter und Winter. Ein Hof mit 2.000 Quadratmetern kostet bei 0,90 € also 1.800 € netto.

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RAT Winterdienst · 24/7 bei Schnee und Glätte

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