Ja, wir halten Höfe und Gehwege in Malchow frei – mit Haftpflichtschutz der DEVK
Kaum ein Ortsteil Berlins wirkt so ländlich wie dieses alte Angerdorf im Norden des Bezirks Lichtenberg. Nur wenige hundert Menschen leben hier, verteilt auf den historischen Dorfkern, einzelne Höfe und kleinere Wohnhäuser. Gleichzeitig rollt auf der Bundesstraße 2 Richtung Bernau Tag und Nacht Verkehr durch den Ort. Diese Mischung aus Dorf und Durchgangsachse prägt die Anforderungen an den Winterdienst.
Wer hier ein Grundstück besitzt, ist Anlieger an einer stark befahrenen Straße und zugleich für Hofflächen, Zufahrten und Wege verantwortlich, die oft deutlich größer sind als in der Stadt. Wir erfassen bei einer kostenfreien Besichtigung alle Flächen, trennen die gesetzliche Pflicht auf dem öffentlichen Gehweg von der Verkehrssicherung auf Ihrem Gelände und legen fest, wohin der Schnee darf. Auf dieser Basis erhalten Sie einen Festpreis für die Saison.
Im Winter fahren unsere geschulten Einsatzkräfte die Grundstücke in einer GPS-gestützten Route an, räumen, stumpfen mit Splitt oder Granulat ab und kontrollieren nach. Dass die Wiesen und das Wasser am Ortsrand eigene Wetterlagen erzeugen, berücksichtigen wir bei der Planung. Jeder Einsatz wird im digitalen Protokoll mit Zeit und Maßnahme dokumentiert.
Angerdorf, Hofstellen und vereinzelte Neubauten
Das Ortsbild wird von der alten Dorfanlage bestimmt: Bauern- und Gutsgebäude aus Backstein, Scheunen, Stallungen und Wohnhäuser, die mit großem Abstand zueinander auf langen Grundstücken stehen. Ergänzt wird der Bestand durch einige Einfamilienhäuser jüngeren Datums sowie Gebäude, die heute von Betrieben, Vereinen und Bildungseinrichtungen genutzt werden. Eine dichte Bebauung mit Mietshäusern gibt es nicht.
Für den Winterdienst ergeben sich daraus ungewöhnlich große Flächen pro Objekt. Ein ehemaliger Hof besteht häufig aus einer Toreinfahrt, einem gepflasterten oder geschotterten Innenhof, Wegen zu mehreren Gebäuden und Stellplätzen für Fahrzeuge. Kopfsteinpflaster ist im historischen Kern verbreitet; es lässt sich maschinell nur eingeschränkt räumen, weil Schieber an den Steinkanten hängen bleiben.
- Auf grobem Pflaster arbeiten wir mit Kehrwalze oder Handgerät, um Fugen und Steine nicht herauszureißen.
- Schotterflächen werden mit angehobenem Schild geräumt, damit kein Material mitgeschoben wird.
- Tore und Durchfahrten werden so freigehalten, dass Flügel sich vollständig öffnen lassen.
Wer Teile seines Hofes vermietet oder gewerblich nutzt, trägt die Verkehrssicherungspflicht auch gegenüber Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern. Wie wir solche Flächen betreuen, beschreibt die Seite zur Hofräumung.
Hinzu kommen die Wohnhäuser abseits der Höfe. Viele ihrer Bewohner leben seit Jahrzehnten im Ort, und nicht wenige räumen ihre langen Fronten noch selbst – bis der erste schwere Winter zeigt, wie viel Kraft das kostet. Weil Grundstücke hier tiefer und Wege zwischen Haus und Straße länger sind als in der Stadt, dauert ein Räumgang von Hand leicht eine Stunde. Wir übernehmen diese Arbeit vollständig oder nur für die gesetzlich geforderten Abschnitte, ganz wie es Ihnen passt.
Gehwege an der Durchgangsstraße: Breite, Fristen, BSR-Schneewall
Die Bundesstraße zerschneidet den Ort in Nord-Süd-Richtung und ist die mit Abstand verkehrsreichste Fläche. Für Anlieger bedeutet das zunächst eine größere Räumbreite: Auf Gehwegen an Hauptverkehrsstraßen fordert das Berliner Straßenreinigungsgesetz nach heutigem Stand 1,5 Meter statt eines Meters. Die Fahrbahn selbst räumt die BSR, nicht aber den Bürgersteig vor Ihrem Grundstück.
Gerade dieser Unterschied führt an Durchgangsstraßen regelmäßig zu Ärger. Räumfahrzeuge auf der Fahrbahn schieben Schnee und Matsch an den Rand, wo er als fester Wall auf dem Gehweg oder an der Bordsteinkante liegen bleibt. Wurde der Bürgersteig vorher geräumt, ist er danach oft wieder blockiert. Wer was zu erledigen hat, erläutert unser Ratgeber Was räumt die BSR – und was bleibt Sache der Anlieger?
Spritzwasser und Matsch vom Durchgangsverkehr
Bei Tauwetter schleudern vorbeifahrende Lkw salzhaltiges Wasser von der Fahrbahn auf den Gehweg. Sinkt die Temperatur am Abend, gefriert dieser Film. Wir fahren Grundstücke an der Bundesstraße deshalb nach dem Durchgang der BSR-Räumfahrzeuge erneut an, beseitigen den Wall an Übergängen und Einfahrten und stumpfen nach. An den Bushaltestellen entlang der Straße achten wir darauf, dass Fahrgäste ohne Kletterpartie über den Wall ein- und aussteigen können. Schnee, der nicht mehr seitlich abgelegt werden kann, nehmen wir bei Bedarf mit dem Schneeabtransport auf.
See, Aue und Feuchtwiesen: Nebel, Raureif und überfrierende Nässe
Westlich des Dorfkerns liegt ein kleiner See, ringsum erstrecken sich Wiesen und Niederungen der Malchower Aue, die heute als Landschaftspark genutzt werden. Solche feuchten Flächen erzeugen im Winter ein eigenes Kleinklima. In ruhigen Nächten sammelt sich kalte Luft in den Senken, Nebel steigt auf und schlägt sich auf Wegen, Zäunen und Fahrzeugen als Raureif nieder. Auf Pflaster und Asphalt entsteht dabei eine dünne, schwer erkennbare Eisschicht.
Diese Glätte kündigt sich nicht durch Schneefall an. Deshalb verlassen wir uns nicht allein darauf, dass es geschneit hat, sondern werten Glättewarnungen und Temperaturverläufe aus. Bei Nebel um den Gefrierpunkt werden Grundstücke in Wassernähe in die Frühkontrolle aufgenommen. Wie solche Kontrollen ablaufen, beschreibt unsere Seite zu Glättekontrolle.
Hinzu kommt der Wind über den offenen Wiesen. Lockerer Schnee wird an Hecken und Mauern abgelagert und kann Zufahrten über Nacht zuwehen. Grundstücke am Rand der Feldflur erhalten bei solchen Lagen einen zusätzlichen Räumgang.
Auch Eisregen trifft die offenen Lagen rund um Malchow härter als die geschützten Straßen der Innenstadt. Fällt Regen auf gefrorenen Boden, überzieht sich jede Fläche binnen Minuten mit einem Eispanzer. In solchen Fällen wird nicht nach der üblichen Reihenfolge gearbeitet, sondern nach Dringlichkeit: Zugänge mit Publikumsverkehr und Gehwege an der Bundesstraße zuerst, danach Höfe und Nebenwege.
Bildungsstätten, Betriebe und Besucherparkplätze
Trotz der geringen Einwohnerzahl ist der Ort tagsüber belebt. Der Naturhof mit seiner Naturschutzstation empfängt Schulklassen und Familien, Ausflügler kommen zum Spazierengehen in die Aue, und einige Gewerbetreibende nutzen die alten Hofgebäude als Werkstatt, Lager oder Büro. Wo Publikum erwartet wird, steigen die Anforderungen an die Verkehrssicherheit: Besucher kennen die Wege nicht, Kinder laufen voraus, und auf unbefestigten Parkflächen bilden sich gefrorene Spurrinnen.
- Zugänge zu Gebäuden mit Publikumsverkehr werden vor Öffnungsbeginn geräumt und abgestumpft.
- Parkflächen erhalten freigeschobene Gehgassen zwischen Stellplätzen und Eingang.
- Bei Betrieben mit Lieferverkehr bleiben Tor, Rangierfläche und Laderampe nutzbar.
Für Wege mit Splitt und Granulat setzen wir auf den Streudienst mit dosiertem Materialeinsatz. Gerade neben Gewässern und Schutzgebieten ist es sinnvoll, die Streumenge so gering wie möglich zu halten und das Material im Frühjahr wieder aufzunehmen, damit es nicht in Gräben und Uferzonen gespült wird.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Malchow
Dorfanger, Durchgangsverkehr und Feuchtwiesen stellen eigene Anforderungen. Unsere Leistungen sind auf große Grundstücke, schwierige Beläge und plötzliche Glätte abgestimmt.
- 01Durchgangsstraße
Nachräumen nach dem Fahrbahndienst
Haben die Räumfahrzeuge auf der Bundesstraße Schnee an den Rand geschoben, kommen wir erneut. Übergänge, Einfahrten und der Gehweg vor Ihrem Grundstück werden vom Wall befreit, bevor er festfriert.
- 02Pflaster
Geeignetes Gerät für Kopfsteinpflaster
Historisches Pflaster und Schotter verlangen andere Technik als glatter Asphalt. Wir setzen Kehrwalze, angehobenen Schild oder Handschieber ein, damit Steine im Verband bleiben und kein Material vom Hof wandert.
- 03Nebelglätte
Frühkontrolle in Wassernähe
Bei Nebel und Temperaturen um null Grad bildet sich Raureif auf Wegen nahe See und Aue. Solche Grundstücke stehen bei entsprechenden Wetterlagen auf der Liste für eine Kontrolle am frühen Morgen.
- 04Hofstellen
Ein Plan für das ganze Gelände
Toreinfahrt, Innenhof, Wege zu Scheune und Nebengebäuden: Wir erfassen alle Flächen im Räumflächenplan und legen fest, was zuerst geräumt wird. So ist der wichtigste Zugang auch bei Dauerschnee immer frei.
- 05Naturschutz
Sparsames Streuen neben Schutzflächen
In der Nähe von Gewässern und Landschaftspark dosieren wir Splitt und Granulat bewusst. Salz kommt auf Gehwegen ohnehin nicht zum Einsatz, und im Frühjahr wird das Material auf Wunsch wieder aufgenommen.
- 06Besucher
Sichere Wege für Gäste
Wo Schulklassen, Kunden oder Ausflügler erwartet werden, räumen wir Zugänge und Gehgassen auf Parkflächen vor Öffnungsbeginn. Das reduziert das Haftungsrisiko, das gerade bei ortsfremden Besuchern besonders hoch ist.
- 07Zuständigkeit
Richtige Zuordnung zur Bezirksgrenze
Ob Ihr Grundstück zu Lichtenberg oder zur Pankower Stadtrandsiedlung gehört, klären wir anhand der Anschrift. So wissen Sie, welches Ordnungsamt zuständig ist und welche Regeln für Ihre Straße gelten.
- 08Rufbereitschaft
Tag und Nacht einsatzbereit
Glätte richtet sich nicht nach Geschäftszeiten. Unsere Teams sind während der Saison rund um die Uhr bereit, auch an Wochenenden und Feiertagen, wenn auf der Bundesstraße weniger Pendler, aber mehr Ausflügler unterwegs sind.
- 09Leistungsnachweis
Digitale Dokumentation jedes Gangs
Für Vermieter, Betriebe und Vereine ist ein lückenloser Nachweis wichtig. Jeder Einsatz wird mit Uhrzeit und Maßnahme erfasst und kann bei Rückfragen von Versicherung oder Behörde jederzeit vorgelegt werden.
- 10Transparenz
Getrennte Preise für Gehweg und Hof
Im Angebot weisen wir öffentliche Gehwege nach Metern und Hofflächen nach Quadratmetern getrennt aus. So sehen Sie genau, wofür Sie zahlen, und können Kosten bei Bedarf sauber auf Mieter verteilen.
Warum Hofbesitzer und Betriebe im Angerdorf uns vertrauen
Zwischen historischem Ortskern und offenem Land braucht es Erfahrung mit großen, unregelmäßigen Flächen. Diese fünf Punkte überzeugen unsere Auftraggeber hier.
Erfahrung mit gemischten Belägen
Kopfsteinpflaster, Schotter, Betonpflaster und Asphalt liegen auf einem Hof oft direkt nebeneinander. Unsere geschulten Einsatzkräfte wechseln das Gerät je nach Untergrund, statt alles mit derselben Maschine zu räumen, und schonen damit Belag und Bausubstanz. Das zahlt sich spätestens im Frühjahr aus, wenn keine Steine nachgesetzt werden müssen.
Wetterlagen statt nur Schneefall
Nebelglätte, Raureif und überfrierendes Spritzwasser entstehen ohne Neuschnee. Wir berücksichtigen Glättewarnungen und Temperaturverläufe und planen Kontrollen danach, damit Glätte beseitigt ist, bevor jemand darauf ausrutscht oder ein Fahrzeug ins Rutschen gerät. Gerade die ersten Frostnächte im November werden so nicht unterschätzt.
Feste Route im Norden der Stadt
Die Grundstücke im Dorfkern sind Teil einer Route, die auch benachbarte Ortsteile umfasst. Das sorgt für kurze Wege, verlässliche Reihenfolgen und einen festen Platz für Ihr Objekt, der sich nicht mit jedem Schneefall verschiebt. Bei Bedarf passen wir die Reihenfolge an Öffnungszeiten oder Lieferfenster Ihres Betriebs an.
Belastbare Absicherung
Über die DEVK sind wir für Personen- und Sachschäden mit drei Millionen Euro versichert sowie Vermögensschäden bis 500.000 Euro. Gerade bei Grundstücken mit Publikumsverkehr ist eine solche Absicherung ein wichtiger Baustein Ihrer Risikovorsorge, den Sie Ihrem eigenen Versicherer gegenüber belegen können.
Faire Preise ohne Nebenkosten
Einen Festpreis nennen wir Ihnen, sobald wir Ihr Grundstück in Malchow kostenfrei besichtigt haben. Zusätzliche Durchgänge nach dem Fahrbahndienst oder bei Wind gehören zum vereinbarten Leistungsumfang. Zuschläge für Nachtarbeit, Wochenenden oder besonders lange Winter berechnen wir nicht. Sie wissen also schon im Oktober, was der Winter kostet.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Schneewall nach Fahrbahnräumung | Erneuter Gang nach dem BSR-Durchgang | Gehweg und Übergänge bleiben passierbar |
| Raureif bei Nebel in der Niederung | Frühkontrolle bei Glättewarnung | Glätte beseitigt vor dem ersten Gang |
| Kopfsteinpflaster im Ortskern | Kehrwalze und Handgerät statt Schild | Pflaster bleibt unbeschädigt |
| Große Höfe mit vielen Wegen | Räumflächenplan mit festen Prioritäten | Hauptzugang zuerst frei |
| Streugut neben Schutzgebieten | Dosiertes Streuen, Aufnahme im Frühjahr | Weniger Eintrag in Gräben und Ufer |
Ein Name, zwei Ortslagen: die Siedlung jenseits der Bezirksgrenze
Nicht jede Adresse mit diesem Ortsnamen liegt im Bezirk Lichtenberg. Nördlich schließt sich eine eigene Siedlung an, die zum Bezirk Pankow gehört: die Stadtrandsiedlung im Nachbarbezirk. Dort prägen kleine Siedlungshäuser mit Gärten das Bild, und für Ordnungsfragen ist ein anderes Bezirksamt zuständig. Für unsere Planung spielt die Grenze keine große Rolle, da wir beide Gebiete betreuen und häufig in derselben Tour anfahren.
Wichtig ist der Unterschied dennoch: Fragen zur Straßenkategorie, zu Ausnahmegenehmigungen oder zu Beschwerden über nicht geräumte Wege landen beim jeweils zuständigen Ordnungsamt. Bei der Angebotserstellung ordnen wir Ihr Grundstück deshalb anhand der vollständigen Anschrift eindeutig zu.
Besitzen oder verwalten Sie Grundstücke diesseits und jenseits der Bezirksgrenze bei Malchow, bündeln wir die Objekte dennoch in einem gemeinsamen Vertrag. Die Rechnung weist dann jedes Grundstück einzeln aus, sodass sich Kosten etwa für Betriebskostenabrechnungen ohne Umrechnung zuordnen lassen. Auch das Einsatzprotokoll wird pro Adresse geführt, damit es bei einer Anfrage des jeweiligen Ordnungsamts sofort griffbereit ist.
Diese Leistungen werden im Dorfkern besonders oft gebucht
| Fläche | Umfang | Typische Herausforderung |
|---|---|---|
| Gehweg an der Bundesstraße | 1,5 m Breite, Nachräumen nach BSR-Durchgang | Schneewall, Spritzwasser |
| Hof und Toreinfahrt | Räumen, abstumpfen, Tore freihalten | Kopfsteinpflaster, Schotter |
| Parkfläche für Besucher | Gehgassen und Stellplätze | Gefrorene Spurrinnen |
| Wege zu Nebengebäuden | Räumen nach Priorität | Große Distanzen auf dem Grundstück |
| Zufahrt am Feldrand | Zusätzlicher Gang bei Wind | Verwehungen über Nacht |
Wohin mit dem Schnee, wenn der Hof voll ist? Diese Frage stellt sich auf großen Grundstücken seltener als in der Innenstadt, aber Ablageflächen dürfen weder Abläufe noch Feuerwehrzufahrten blockieren. Hinweise dazu gibt der Ratgeber Wohin mit dem Schnee? Wir legen Ablageplätze vorab im Räumflächenplan fest, damit nach dem dritten Schneetag nicht improvisiert werden muss.
Preisbeispiel: Hofstelle an der Durchgangsstraße
Ein typisches Objekt im Ortskern ist eine umgenutzte Hofstelle mit 35 Metern Front zur Bundesstraße und einem gepflasterten Innenhof von 400 Quadratmetern, auf dem Mieter und Kunden parken. Der Gehweg wird über eine Saisonpauschale je Meter abgerechnet, die gewerblich genutzte Hoffläche je Quadratmeter.
| Position | Rechnung | Netto pro Saison |
|---|---|---|
| Gehweg an der Bundesstraße, 1,5 m breit | 35 m × 2,60 € × 5 Monate | 455 € |
| Innenhof mit Stellplätzen | 400 m² × 1,00 € | 400 € |
| Summe | 855 € |
Der Meterpreis für den Gehweg liegt über dem Durchschnitt, weil die größere Breite und das Nachräumen nach dem Fahrbahndienst mehr Aufwand verursachen. Der Hof bewegt sich mit einem Euro je Quadratmeter im mittleren Bereich der Spanne von 0,80 bis 1,50 Euro. Ein einzelnes Wohnhaus mit 15 Metern Front an einer Nebenstraße käme dagegen bei 2,00 Euro pro Meter und Monat auf 150 Euro für die Saison. Alle Werte sind unverbindliche Richtpreise; das verbindliche Angebot folgt nach der Besichtigung.
Anfahrt, Tourenplanung und Ablauf
Unser Betrieb sitzt in der Kollwitzstraße im Prenzlauer Berg. Die Fahrt in den Norden des Nachbarbezirks führt über Weißensee und die Bundesstraße direkt in den Ort. Die Grundstücke werden zusammen mit denen in Wartenberg und im Norden von Neu-Hohenschönhausen gebündelt.
- Sie schildern uns Ihr Objekt und die gewünschten Flächen.
- Bei der Besichtigung messen wir Front, Hof und Wege und legen Ablageflächen fest.
- Sie erhalten ein Festpreisangebot, getrennt nach Gehweg und Gelände.
- Ihr Grundstück wird in die Route aufgenommen, Zufahrtswege und Schlüssel werden geklärt.
- Bei Schnee, Eisregen oder Nebelglätte rücken wir ohne Abruf aus.
- Das digitale Protokoll weist jeden Einsatz nach.
Für Hofstellen mit verschlossenen Toren vereinbaren wir vorab, wie die Teams auch nachts Zugang erhalten, etwa über einen Schlüsseltresor oder einen Code.
Häufige Fragen
Warum ist der Gehweg nach dem Räumen wieder voller Schnee?
An der Bundesstraße schieben die Räumfahrzeuge der BSR Schnee und Matsch von der Fahrbahn an den Rand. Dieser Wall landet oft auf dem bereits geräumten Bürgersteig. Für den Gehweg bleiben die Anlieger zuständig. Wir fahren Grundstücke an der Durchgangsstraße deshalb nach dem Fahrbahndienst erneut an.
Räumen Sie auch Kopfsteinpflaster und Schotterflächen?
Ja. Auf grobem Pflaster arbeiten wir mit Kehrwalze oder von Hand, auf Schotter mit leicht angehobenem Schild. So bleiben Steine und Material an Ort und Stelle. Abgestumpft wird mit Splitt oder Granulat, das auf unebenen Flächen zuverlässig greift.
Gehört die Stadtrandsiedlung zum gleichen Bezirk?
Nein, die nördlich gelegene Stadtrandsiedlung gehört zum Bezirk Pankow, der Dorfkern zu Lichtenberg. Für unseren Winterdienst macht das keinen Unterschied, wohl aber für die Zuständigkeit der Ordnungsämter. Wir ordnen jedes Grundstück anhand der Anschrift zu.
Wie viel kostet der Winterdienst für einen Hof mit Parkplätzen?
Hofflächen mit gewerblicher Nutzung berechnen wir mit 0,80 bis 1,50 Euro pro Quadratmeter und Saison. Ein Innenhof von 400 Quadratmetern liegt bei einem Euro je Quadratmeter bei 400 Euro netto. Der öffentliche Gehweg kommt je nach Länge hinzu. Verbindlich ist das Angebot nach der kostenfreien Besichtigung.
Kommen Sie auch, wenn es nicht geschneit hat?
Ja, wenn Glätte entsteht. Nebel, Raureif oder gefrierendes Spritzwasser machen Wege ohne Neuschnee rutschig. Wir werten Wetterwarnungen aus und kontrollieren gefährdete Flächen, besonders in der Nähe von See und Wiesen, auch an schneefreien Frosttagen. Bei festgestellter Glätte wird sofort abgestumpft und der Einsatz protokolliert.
Was geschieht mit dem Streugut nach dem Winter?
Auf Wunsch nehmen wir Splitt und Granulat im Frühjahr wieder auf. Gerade neben Gräben und Schutzflächen ist das sinnvoll, damit das Material nicht in die Natur gespült wird. Der Aufwand wird nach Fläche berechnet und kann direkt mit dem Saisonvertrag vereinbart werden.