Berliner Bezirk

Winterdienst in Charlottenburg-­Wilmersdorf gesucht?

Vom Kurfürstendamm mit seinen breiten Bürgersteigen über Gründerzeitblöcke mit Vorgärten bis zu den Villenkolonien am Grunewald: Der Bezirk bündelt fast jede Art von Fläche, die ein Winterdienst in Berlin kennt. RAT Winterdienst übernimmt Räumen und Streuen in allen sieben Ortsteilen von Charlottenburg-Wilmersdorf – für Hausverwaltungen, Geschäftshäuser, Wohnanlagen und Eigentümer.

  • Alle sieben Ortsteile abgedeckt
  • Boulevardgehwege in voller Breite
  • Altbauhöfe und Vorgärten inklusive

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Einsatzkraft räumt den breiten Gehweg vor einem Gründerzeit-Eckhaus mit Läden
An Geschäftsstraßen mit Altbauten räumen wir den breiteren Streifen vor Ladenöffnung und halten Hauseingänge und Lichtschächte frei.

Ja, wir übernehmen den Winterdienst in Charlottenburg-Wilmersdorf – DEVK-versichert

Der Bezirk im Westen der Innenstadt entstand 2001 aus der Fusion zweier eigenständiger Bezirke, und man merkt ihm diese doppelte Herkunft bis heute an. Im Norden das alte Charlottenburg mit Schloss, Spree und Industriegeschichte, im Süden das bürgerliche Wilmersdorf mit seinen Plätzen, dazwischen die City West rund um Kurfürstendamm und Bahnhof Zoo. Nach Westen hin werden die Grundstücke größer, die Häuser freistehender, bis Villenkolonien in den Grunewald übergehen.

Für den Winterdienst heißt das: Kaum ein Objekt gleicht dem anderen. Ein Geschäftshaus am Boulevard verlangt eine deutlich breitere Räumung als ein Wohnhaus in der Seitenstraße, ein Altbau mit Hinterhaus hat andere Wege als eine Siedlung aus den 1960er-Jahren, und eine Villa am Waldrand vereist anders als ein Bürogebäude an der Stadtautobahn. Wir beginnen deshalb jede Zusammenarbeit mit einer kostenfreien Begehung, erfassen Gehwegfront, Höfe, Zugänge und Gefahrenstellen und erstellen ein Festpreisangebot. Unsere Disposition in Prenzlauer Berg ordnet Ihr Objekt per GPS-Planung einer festen Tour im Westen zu. Nach jedem Einsatz erhalten Sie ein digitales Protokoll als Nachweis.

Lage von Charlottenburg-Wilmersdorf im Berliner StadtgebietWinterdienst MitteWinterdienst Friedrichshain-KreuzbergWinterdienst PankowWinterdienst Charlottenburg-WilmersdorfWinterdienst SpandauWinterdienst Steglitz-ZehlendorfWinterdienst Tempelhof-SchönebergWinterdienst NeuköllnWinterdienst Treptow-KöpenickWinterdienst Marzahn-HellersdorfWinterdienst LichtenbergWinterdienst ReinickendorfMitteFriedrichsh.-KreuzbergPankowCharlottenb.-WilmersdorfSpandauSteglitz-ZehlendorfTempelhof-SchönebergNeuköllnTreptow-KöpenickMarzahn-HellersdorfLichten-bergReinicken-dorfWinterdienst CharlottenburgCharlottenburgWinterdienst WilmersdorfWilmersdorfWinterdienst SchmargendorfSchmargendorfWinterdienst GrunewaldGrunewaldWinterdienst WestendWestendWinterdienst Charlottenburg-NordCharlottenburg-NordWinterdienst HalenseeHalensee
Lage im Stadtgebiet. Der Bezirk liegt im Westen der Innenstadt zwischen Spandau im Westen, Reinickendorf und Mitte im Norden und Osten sowie Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf im Süden. Stadtautobahn, Kurfürstendamm, Stadt- und Ringbahn sind die Hauptachsen. Wir teilen das Gebiet in vier Touren, die Boulevards und Geschäftsstraßen zuerst bedienen und danach die Wohnlagen.

Sieben Ortsteile im Überblick

Jeder Ortsteil des Bezirks hat ein eigenes Profil, und entsprechend unterschiedlich fallen die Aufgaben im Winter aus. Auf den jeweiligen Ortsteilseiten finden Sie die Details; hier ein kurzer Überblick:

  • Charlottenburg: dichte Gründerzeitbebauung um Savignyplatz, Wilmersdorfer Straße und Schloss, viele Geschäftshäuser, Hochschulen am Ernst-Reuter-Platz und der Bahnhof Zoo als Verkehrsknoten.
  • Wilmersdorf: bürgerliche Wohnquartiere mit Schmuckplätzen, Behördenbauten am Fehrbelliner Platz und das Rheingauviertel mit seinen Gartenterrassenhäusern.
  • Schmargendorf: ruhige Wohnstraßen mit Mehrfamilienhäusern und Villen, ein kleiner Ortskern mit eigenem Rathaus am Berkaer Platz.
  • Grunewald: Villenkolonie zwischen Seenkette und Wald, große Grundstücke, lange Auffahrten und viele Botschaftsresidenzen.
  • Westend: Messegelände, Olympiastadion und Kliniken, dazu die historische Villenkolonie und Wohnblöcke rund um den Theodor-Heuss-Platz.
  • Charlottenburg-Nord: Großsiedlungen der Nachkriegszeit, Gewerbeflächen am Kanal und Teile der Ringsiedlung Siemensstadt.
  • Halensee: das westliche Ende des Kurfürstendamms, Bürohäuser an der Stadtautobahn und Wohnblöcke rund um den Ringbahnhof.

Diese Vielfalt ist der Grund, warum wir im Bezirk nicht mit einem Standardpaket arbeiten. Die Tour für einen Boulevard-Anlieger beginnt früher und arbeitet mit anderer Technik als die für ein Einfamilienhaus am Waldrand, auch wenn beide nur wenige Kilometer auseinanderliegen. Für Verwaltungen mit Beständen in mehreren Ortsteilen fassen wir die Objekte trotzdem in einem Vertrag zusammen, damit Abstimmung und Abrechnung über eine Stelle laufen.

Boulevards und Geschäftsstraßen: Räumbreite bis drei Meter

Der Kurfürstendamm ist eines der wenigen Beispiele, an denen das Berliner Recht ausdrücklich eine Räumbreite von bis zu drei Metern vorsieht. Maßgeblich ist das Fußgängeraufkommen: Wo täglich Zehntausende Menschen unterwegs sind, reicht ein schmaler Pfad nicht aus. An Hauptverkehrs- und vielen Geschäftsstraßen gilt nach aktuellem Stand eine Mindestbreite von 1,5 Metern, in Wohnstraßen von einem Meter. Welche Breite für Ihr Grundstück gilt, prüfen wir bei der Begehung; Hintergründe erläutert unser Ratgeber Wie breit muss der Gehweg geräumt werden?.

Neben dem Kurfürstendamm gehören die Tauentzienstraße, die Wilmersdorfer Straße mit ihrem Fußgängerbereich, die Kantstraße, die Schloßstraße vor dem Schloss und die Bundesallee zu den Abschnitten mit hohem Fußverkehr. Hier haben Geschäftshäuser oft mehrere Eingänge, Schaufensterfronten über die gesamte Grundstücksbreite und Lieferzonen an der Bordsteinkante.

Was an Geschäftsstraßen zählt
  • Räumung vor Ladenöffnung, bei Dauerschnee mehrfach am Tag
  • Schneeablage am Fahrbahnrand, nicht vor Schaufenstern, Hydranten oder Haltestellen
  • Freie Querungen zu Fußgängerüberwegen, die die BSR räumt
  • Sichere Eingangsbereiche, Rampen und Lieferzonen

Eigentümer und Verwalter von Geschäftshäusern betreuen wir im Rahmen unseres Angebots für Gewerbeimmobilien, bei dem Gehweg, Zugänge und Anlieferung in einem Vertrag zusammengefasst sind. Wer als Gewerbemieter räumen muss, sollte den Mietvertrag prüfen; die Pflicht liegt nach dem Gesetz zunächst beim Eigentümer, kann aber vertraglich weitergegeben werden.

Gründerzeitblöcke mit Vorgarten, Hof und Hinterhaus

Große Teile des Bezirks bestehen aus vier- bis fünfgeschossigen Altbauten der Zeit um 1900, viele mit Vorgärten, Seitenflügeln und Hinterhäusern. Diese Bauweise bringt im Winter typische Aufgaben mit sich, die über den Bürgersteig hinausgehen. Zwischen Gehweg und Haustür liegt oft ein Vorgartenweg mit Stufen, die Mülltonnen stehen im Hof und müssen am Abholtag durch die Durchfahrt an die Straße, und der Weg zum Hinterhaus führt über Pflaster, das im Schatten der Seitenflügel kaum abtaut.

Hinzu kommen Kellerlichtschächte und Kohlenluken im Gehweg, die sich bei Frost anders verhalten als der umgebende Belag, sowie Eingangsstufen aus Naturstein, die mit den Jahren ausgetreten sind. Wir nehmen diese Stellen bei der Begehung auf und behandeln sie bei jedem Einsatz bevorzugt.

Für Verwaltungen mit mehreren Häusern im Bezirk bieten wir einen einheitlichen Vertrag mit Flächenplänen pro Objekt an; Einzelheiten stehen beim Winterdienst für Hausverwaltungen. Die Kosten lassen sich, wenn der Mietvertrag es vorsieht, als Betriebskosten umlegen. Wie das sauber gelingt und welche Positionen umlagefähig sind, erklärt der Ratgeber Winterdienst in den Nebenkosten.

Eine Besonderheit vieler Altbauten sind Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss. Hier überlagern sich die Interessen: Der Laden möchte einen breiten, sauberen Eingangsbereich, die Mieter oben einen sicheren Weg zur Haustür. Wir planen beides zusammen und verhindern, dass der Schnee vom Ladeneingang vor die Haustür geschoben wird. Restaurants mit Außenbestuhlung im Winter, wie sie rund um den Savignyplatz üblich sind, bekommen einen eigenen Abschnitt im Flächenplan, damit Tische und Heizstrahler nicht im Weg der Räumung stehen.

Illustration: Mitarbeiter streut Splitt zwischen Ständen eines Weihnachtsmarkts vor einem Schloss
Auf Weihnachtsmärkten streuen wir abends nach, wenn die Temperatur fällt und noch Tausende Besucher unterwegs sind.

Großsiedlungen und Nachkriegsquartiere im Norden

Nördlich der Spree verändert sich das Bild. In den 1950er- und 1960er-Jahren entstanden hier große Wohnsiedlungen wie die Paul-Hertz-Siedlung, dazu Wohnanlagen von Genossenschaften und Wohnungsunternehmen. Ein Teil der Ringsiedlung Siemensstadt aus den 1920er-Jahren, die zum UNESCO-Welterbe der Berliner Moderne gehört, liegt ebenfalls im Bezirk.

Solche Anlagen haben weitläufige Wegenetze zwischen Zeilenbauten und Grünflächen, gemeinsame Müllstandplätze, Spielplätze und Stellplatzanlagen. Die Gehwege an den Straßen sind oft lang, die inneren Wege verzweigt. Wir arbeiten hier mit kompakten Räumfahrzeugen, die nach § 35 StVO auf Gehwegen eingesetzt werden dürfen, und ergänzen sie durch Handräumung an Treppen, Hauseingängen und engen Durchgängen.

Der Schlüssel ist eine klare Priorisierung: Hauseingänge, Wege zu Bushaltestellen und Rettungszufahrten zuerst, danach Verbindungswege, zuletzt Nebenflächen. Unser Angebot für Wohnanlagen legt diese Reihenfolge im Flächenplan fest, sodass Bewohner und Verwaltung nachvollziehen können, welche Bereiche wann frei sind. Bei denkmalgeschützten Siedlungsteilen achten wir zusätzlich auf empfindliche Wegebeläge und Grünflächen, die nicht als Schneelager dienen dürfen.

Auch Gewerbeflächen am Westhafenkanal und an der Spree gehören zum Norden des Bezirks. Dort stehen Ladezonen, Werkstatthöfe und Mitarbeiterparkplätze im Vordergrund, die vor Schichtbeginn befahrbar sein müssen. Hier setzen wir je nach Fläche auf maschinelle Räumung und berechnen nach Quadratmetern statt nach laufenden Metern.

Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Charlottenburg-Wilmersdorf

Ein Bezirk mit Boulevards, Altbauquartieren, Großsiedlungen und Villenkolonien braucht einen Winterdienst, der flexibel plant. Das bieten wir Ihnen konkret.

  1. 01Räumbreite

    Die richtige Breite für jede Straße

    Ob ein Meter in der Wohnstraße, anderthalb an der Geschäftsstraße oder bis zu drei am Boulevard: Wir prüfen die geltende Räumbreite für jede Front Ihres Grundstücks und setzen sie bei jedem Einsatz vollständig um.

  2. 02Altbau

    Vorgarten, Durchfahrt und Hof inklusive

    In Gründerzeithäusern endet der Weg nicht an der Haustür. Wir räumen Vorgartenwege, Durchfahrten und Höfe bis zum Hinterhaus und Müllplatz und achten auf Lichtschächte, ausgetretene Stufen und schattige Hofecken.

  3. 03Frühe Tour

    City West vor Ladenöffnung frei

    Geschäftshäuser an Kurfürstendamm, Tauentzien und Wilmersdorfer Straße stehen am Anfang unserer Morgentour. Bei anhaltendem Schneefall kommen wir mehrfach am Tag, damit Kunden und Passanten durchgehend sicher gehen können.

  4. 04Großsiedlung

    Klare Prioritäten in Wohnanlagen

    In den Siedlungen im Norden räumen wir Hauseingänge, Wege zu Haltestellen und Rettungszufahrten zuerst. Der Flächenplan zeigt Bewohnern und Verwaltung genau, in welcher Reihenfolge welche Bereiche frei werden.

  5. 05Veranstaltungen

    Märkte und Messen sicher begehbar

    Bei Weihnachtsmärkten und Messetagen beginnt unser Einsatz, bevor die ersten Händler aufbauen, und endet erst, wenn die letzten Besucher gegangen sind. Rettungsgassen, Notausgänge und Zugänge legen wir vorab gemeinsam mit dem Veranstalter und dem Sicherheitsdienst fest.

  6. 06Salzfrei

    Schonend für Bäume und Naturstein

    Wir streuen ausschließlich Splitt, Sand oder Granulat. Das schützt Straßenbäume, Vorgärten, historische Natursteinstufen und Villenauffahrten vor Salzschäden und entspricht dem grundsätzlichen Berliner Verbot von Auftaumitteln auf Gehwegen. Im Frühjahr fegen wir den Splitt auf Wunsch wieder zusammen.

  7. 07Touren

    Vier Touren für einen Bezirk

    Unsere GPS-gestützte Routenplanung teilt den Bezirk in City West, Wohnquartiere im Süden, Westend mit Norden und die Villengebiete. So erreichen wir jedes Grundstück in der passenden Reihenfolge und halten die Fristen ein.

  8. 08Protokolle

    Nachweise pro Objekt und Fläche

    Hausverwaltungen mit mehreren Häusern erhalten Protokolle getrennt nach Objekt, mit Datum, Uhrzeit, Fläche und Streumittel. Das erleichtert die Kontrolle der übertragenen Pflicht ebenso wie die spätere Betriebskostenabrechnung gegenüber den Mietparteien.

  9. 09Haftpflicht

    Abgesichert über die DEVK

    Kommt am Boulevard trotz aller Sorgfalt ein Fußgänger zu Fall, springt unsere Versicherung bei der DEVK ein – mit einer Pauschaldeckung von drei Millionen Euro für Schäden an Personen und Sachen und einer halben Million für Vermögensschäden. Bei dichtem Fußverkehr ist das ein handfestes Auswahlkriterium.

  10. 10Festpreis

    Kalkulierbar für die ganze Saison

    Den Saisonpreis legen wir nach einer Begehung fest, die Sie nichts kostet, und er enthält keine versteckten Zuschläge. Mehrfacheinsätze bei Dauerschnee, Nacht- und Feiertagseinsätze sind in der Saisonpauschale enthalten, sodass Ihre Kosten auch in einem harten Winter planbar bleiben.

Warum Verwaltungen und Eigentümer in der City West auf uns setzen

Im Westen Berlins treffen hohe Erwartungen auf anspruchsvolle Flächen. Diese Punkte überzeugen unsere Kunden.

Ein Partner für sehr verschiedene Objekte

Viele Verwaltungen betreuen im Bezirk Altbauten, Nachkriegsanlagen und Gewerbeobjekte zugleich. Wir decken alle diese Typen ab, mit einem Vertrag, einer Ansprechperson und einheitlichen Protokollen, statt für jede Objektart einen anderen Dienstleister koordinieren zu müssen. Das spart Abstimmungsaufwand in der Verwaltung.

Erfahrung mit hohen Anforderungen

Breite Räumstreifen an Boulevards, enge Höfe im Altbau und sensible Villengrundstücke verlangen unterschiedliche Technik und Vorgehensweisen. Unsere geschulten Einsatzkräfte kennen diese Unterschiede und setzen das passende Gerät ein, von der Kehrmaschine bis zum Handschieber. Jede Fläche wird mit dem Werkzeug bearbeitet, das zu ihr passt.

Erreichbar, wenn es schneit

Zwischen November und März halten wir Tag und Nacht Einsatzkräfte bereit, auch an Wochenenden. Ihr persönlicher Ansprechpartner ist auch während einer Schneelage erreichbar und kann kurzfristige Änderungen, etwa eine Baustelle vor dem Haus, direkt in die Tour übernehmen.

Umweltschonend aus Prinzip

Der Bezirk hat viele alte Straßenbäume, Schmuckplätze und Gärten. Wir verzichten auf Auftaumittel, streuen abstumpfend und nehmen den Splitt auf Wunsch im Frühjahr wieder auf, damit er nicht in Gullys, Beete und Hauseingänge gelangt. Baumscheiben bleiben frei von hohen Schneewällen.

Transparente Abrechnung

Jede Fläche steht mit Länge, Breite und Preis im Angebot. Zuschläge für Schneetage, Nachteinsätze oder Feiertage gibt es nicht. So können Verwaltungen die Kosten sicher kalkulieren und, wenn vereinbart, nachvollziehbar auf die Mietparteien umlegen. Rückfragen zur Rechnung beantwortet Ihr Ansprechpartner direkt.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
7 UhrRäumfristNachtschnee beseitigt
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Boulevards mit hohem FußverkehrRäumbreite bis drei Meter, mehrfach täglichPassanten und Kunden gehen sicher
Altbau mit Vorgarten und HofWege bis Hinterhaus und Müllplatz geräumtAlle Mietparteien sicher erreichbar
Großsiedlungen im NordenPrioritäten im Flächenplan festgelegtEingänge und Rettungswege zuerst frei
Weihnachtsmärkte und MessenKontrollgänge während des BetriebsBesucher sicher bis in den Abend
Villen am GrunewaldFeste Einsatzkräfte, belagsschonendes GerätDiskreter Ablauf, Beläge bleiben intakt

Messe, Stadion und Weihnachtsmärkte

Im Westend liegen mit dem Messegelände unter dem Funkturm und dem Olympiapark zwei der größten Veranstaltungsorte der Stadt. Messen und Großveranstaltungen finden auch im Winter statt, und mit ihnen Besucherströme, die auf geräumte Gehwege zwischen S-Bahnhof, U-Bahnhof und Eingang angewiesen sind. Anlieger an diesen Wegen tragen an solchen Tagen eine besondere Verantwortung.

In der Adventszeit kommen die Weihnachtsmärkte hinzu, allen voran der Markt vor dem Schloss Charlottenburg und der am Breitscheidplatz vor der Gedächtniskirche. Auf und um solche Flächen sind abends Tausende Menschen unterwegs, häufig dann, wenn die Temperatur unter den Gefrierpunkt fällt. Betreiber brauchen freie Flächen schon beim Aufbau der Buden, regelmäßige Rundgänge zwischen den Ständen und dauerhaft passierbare Rettungsgassen. Wie Marktbetreiber diese Leistung buchen können, zeigt die Seite Winterdienst für Märkte und Events.

Auch kleinere Formate wie Wochenmärkte auf den Plätzen in Wilmersdorf und Charlottenburg oder Sportveranstaltungen auf den Vereinsanlagen im Westen profitieren von einer vorausschauenden Planung. Wir stimmen Einsatzzeiten mit dem Veranstaltungskalender ab und halten Material für mehrfaches Nachstreuen vor.

Villenkolonien, Seenkette und Waldklima

Im Südwesten des Bezirks beginnt eine andere Welt. Die Villenkolonie Grunewald entstand ab den 1880er-Jahren rund um eine Kette kleiner Seen, im Westend und in Schmargendorf gibt es ähnliche, kleinere Villengebiete. Die Grundstücke sind groß, die Wege vom Tor zum Haus lang, Auffahrten führen teilweise über Gefälle zu tiefer liegenden Garagen.

Das Mikroklima unterscheidet sich deutlich von dem der City West. Wald und Wasser sorgen für höhere Luftfeuchtigkeit, Reif bildet sich in klaren Nächten früher, und unter alten Kiefern und Eichen bleibt Eis lange liegen. Gleichzeitig ist die Bebauung offen, sodass Wind Schnee an manchen Stellen zu Wehen zusammentreibt. Wir planen Objekte in diesen Lagen mit früheren Streugängen und zusätzlichen Kontrollen ein. Den geräumten Schnee legen wir dort ab, wo er bei Tauwetter nicht über Wege und Auffahrten zurückläuft, denn genau dieses Schmelzwasser bildet in der folgenden Nacht die gefährlichsten Eisflächen.

Viele Villen werden als Botschaften, Residenzen oder Sitze von Stiftungen genutzt. Zutritt gibt es dort nur nach den Regeln des Hauses; deshalb schicken wir stets dieselben, namentlich bekannten Einsatzkräfte. Bei denkmalgeschützten Anwesen arbeiten wir mit belagsschonendem Gerät und verzichten konsequent auf Salz, das Naturstein, Klinker und alte Gartenanlagen schädigt.

Illustration: Kompaktes Räumfahrzeug auf einem Weg zwischen Zeilenbauten einer Nachkriegssiedlung
In den Großsiedlungen im Norden arbeiten kompakte Gehwegfahrzeuge, ergänzt durch Handräumung an Treppen und Hauseingängen.

Verkehrsknoten, Brücken und überfrierende Stellen

Durch den Bezirk verlaufen einige der wichtigsten Verkehrsadern Berlins: die Stadtautobahn mit dem Dreieck Funkturm, der Beginn der AVUS, die Stadtbahn und die Ringbahn mit dem Kreuzungsbahnhof Westkreuz. Wo Straßen über Autobahn, Gleise oder Wasser führen, entstehen Brücken, deren Gehwege bei Frost als Erste vereisen, weil sie von unten auskühlen.

Im Norden kommen die Brücken über Spree und Kanäle hinzu, im Zentrum die Bahnunterführungen rund um den Bahnhof Zoo und den Savignyplatz, in denen Schmelzwasser zusammenläuft und nachts gefriert. Grundstücke, die an solche Stellen angrenzen, bekommen bei uns zusätzliche Kontrollgänge, wenn die Temperatur in Richtung Gefrierpunkt sinkt.

Eine weitere Besonderheit der Innenstadtlagen sind Tiefgaragen und Hofeinfahrten, deren Rampen direkt auf den Gehweg führen. Schmelzwasser, das aus der Garage oder von Fahrzeugen kommt, gefriert am Übergang zum Bürgersteig. Wir räumen und streuen diese Übergänge gesondert, damit Fußgänger nicht ausgerechnet an der Einfahrt ausrutschen. Bei Bürohäusern mit Tiefgarage an der Stadtautobahn in Halensee oder am Hohenzollerndamm vereinbaren wir zusätzlich, dass die Rampe selbst vor Arbeitsbeginn abgestumpft wird, denn dort fahren morgens viele Fahrzeuge in kurzer Folge ein. Die Zufahrt zur Garage und der Gehwegübergang werden im Protokoll als getrennte Flächen geführt, damit die Zuständigkeit zwischen Anliegerpflicht und privater Verkehrssicherung klar bleibt.

Preisbeispiel: Altbau-Eckhaus mit Ladenzeile

Ein typisches Objekt im Bezirk: Gründerzeit-Eckhaus mit 20 Wohnungen und zwei Läden im Erdgeschoss. Die Front an der Geschäftsstraße misst 24 Meter und ist mit 1,5 Metern Breite zu räumen, die Seitenstraße 18 Meter, dazu kommen 16 Meter Weg durch Durchfahrt und Hof zum Hinterhaus und zum Müllplatz.

PositionRichtwert (netto)Saison Nov.–März
Front Geschäftsstraße, 24 lfm (1,5 m Breite)2,80 € pro lfm und Monat × 5336,00 €
Front Seitenstraße, 18 lfm2,00 € pro lfm und Monat × 5180,00 €
Durchfahrt und Hofweg, 16 lfm2,20 € pro lfm und Monat × 5176,00 €
Saisonpauschale692,00 €

Auf 22 Einheiten verteilt ergeben sich gut 31 Euro pro Einheit und Saison. Für die breitere Räumung an der Geschäftsstraße setzen wir einen höheren Meterpreis an als für die ruhige Seitenstraße; beide bewegen sich innerhalb unserer üblichen Richtwerte. Diese Rechnung dient zur Orientierung; den bindenden Preis nennen wir erst, wenn wir das Haus gesehen und vermessen haben.

Für Geschäftshäuser direkt am Boulevard mit drei Metern Räumbreite und Mehrfacheinsätzen am Tag kalkulieren wir individuell. Für gewerbliche Hof- und Parkflächen gilt eine Quadratmeterpauschale von 0,80 bis 1,50 Euro pro Saison.

Anfahrt, Tourenplanung und Ablauf

Von unserem Sitz in der Kollwitzstraße erreichen wir den Bezirk über die Stadtautobahn oder durch Tiergarten. Innerhalb des Bezirks teilen wir die Objekte auf mehrere Touren: eine für die City West mit Kurfürstendamm und Seitenstraßen, eine für die Wohnquartiere in Wilmersdorf und Schmargendorf, eine für Westend und den Norden sowie eine für die Villengebiete am Grunewald. So lassen sich Geschäftsstraßen mit früher Frist und Wohnlagen sinnvoll staffeln. Angrenzende Bezirke wie Spandau, Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Steglitz-Zehlendorf und Reinickendorf binden wir bei Bedarf in die Touren ein.

  1. Anfrage: Sie nennen Adresse, Nutzung und die Flächen, die wir übernehmen sollen.
  2. Begehung: Wir messen Fronten aus, prüfen die Räumbreite und erfassen Höfe, Zugänge und Gefahrenstellen.
  3. Festpreisangebot: Aufstellung nach Flächen, bei Verwaltungen auf Wunsch pro Objekt.
  4. Saisonbetrieb: Einsätze rund um die Uhr nach Wetterlage, ohne gesonderten Abruf.
  5. Nachweis: Digitales Protokoll nach jedem Einsatz, Saisonübersicht für Verwaltung und Eigentümer.

Im ganzen Bezirk gelten dieselben gesetzlichen Fristen: Nach dem Ende des Schneefalls wird unverzüglich geräumt; für Schnee, der erst nach 20 Uhr fällt, gilt 7 Uhr früh als Grenze, sonn- und feiertags 9 Uhr. Wer die Pflicht überträgt, bleibt zur Kontrolle verpflichtet; unsere Protokolle machen das einfach. Im Einzelfall empfehlen wir eine rechtliche Prüfung.

Häufige Fragen

Muss am Kurfürstendamm wirklich drei Meter breit geräumt werden?

Nach aktuellem Stand sieht das Berliner Recht an Straßen mit besonders hohem Fußgängeraufkommen wie dem Kurfürstendamm Räumbreiten bis zu drei Metern vor. An anderen Haupt- und Geschäftsstraßen sind es meist 1,5 Meter, in Wohnstraßen ein Meter. Wir prüfen bei der Begehung, was für Ihr Grundstück gilt; im Zweifel sollte die Pflicht rechtlich geprüft werden.

Räumen Sie auch Höfe und Wege zum Hinterhaus?

Ja. Bei Altbauten mit Seitenflügel und Hinterhaus gehören Durchfahrt, Hofwege und der Weg zum Müllplatz zu den Flächen, die Mieter täglich nutzen. Sie unterliegen der privaten Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers. Wir nehmen sie in den Flächenplan auf und räumen sie im selben Einsatz wie den Gehweg.

Können die Kosten auf die Mieter umgelegt werden?

Auch in Charlottenburg-Wilmersdorf gilt: Sofern der Mietvertrag eine Umlage vorsieht, zählen die Winterdienstkosten zu den Betriebskosten – abhängig von der Vereinbarung als Straßenreinigung oder Hauswart. Unsere Rechnungen weisen die Leistungen so aus, dass sie in die Betriebskostenabrechnung übernommen werden können. Für die Gestaltung im Einzelfall empfehlen wir eine rechtliche Prüfung.

Betreuen Sie auch Weihnachtsmärkte?

Ja. Ja, sowohl große Märkte in der City West als auch kleinere Adventsmärkte auf Kiezplätzen. Der Ablauf wird mit dem Veranstalter abgestimmt: freie Wege beim Aufbau, Rundgänge zwischen den Buden während der Öffnung und eine letzte Runde, wenn der Abendfrost einsetzt. Die Kosten richten sich nach Fläche und Laufzeit und werden vorab als Festpreis vereinbart.

Wie schnell sind Sie bei Glatteis vor Ort?

Glätte muss nach dem Gesetz unverzüglich beseitigt werden. Unsere Einsatzkräfte sind in der Saison rund um die Uhr bereit und arbeiten die Touren nach vorher festgelegten Prioritäten ab: Geschäftsstraßen, Kliniken und Rettungswege zuerst. Für akute Einzelfälle außerhalb eines Vertrags gibt es den Soforteinsatz ab 50 Euro pauschal zuzüglich Fläche.

Übernehmen Sie mehrere Häuser einer Verwaltung?

Ja, das ist im Bezirk sogar der Regelfall. Wir erstellen für jedes Objekt einen eigenen Flächenplan, fassen die Häuser aber in einem Rahmenvertrag zusammen. Protokolle und Rechnungen werden pro Objekt geführt, sodass die Betriebskosten sauber zugeordnet werden können. Ihr Ansprechpartner bleibt für alle Häuser derselbe.

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Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem Festpreis für die Saison.

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  • Festpreis ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

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RAT Winterdienst · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

Kostenlose Flächenanalyse in allen zwölf Berliner Bezirken, Festpreis ohne versteckte Zuschläge und ein digitales Protokoll nach jedem Einsatz – für Hausverwaltungen, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Privat.

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