Ja, wir räumen in Alt-Hohenschönhausen – mit DEVK-Haftpflicht bis 3 Mio. €
Zwischen Landsberger Allee im Süden und Arnimstraße im Norden liegt ein Ortsteil, in dem ein einziger Räumplan selten genügt. Rund um Obersee und Orankesee stehen Landhäuser aus der Zeit um 1900, an der Hauptstraße erinnert die Taborkirche an den alten Dorfkern, und dazwischen ziehen sich die Wohnblöcke der Siebziger- und Achtzigerjahre mit langen Zuwegungen. Ganz im Osten, am Berliner Außenring, laden Lkw an Hallen und Werkstoren. Jede dieser Lagen verlangt im Winter eine andere Antwort.
Als RAT Winterdienst übernehmen wir für Eigentümer, Hausverwaltungen und Betriebe in Alt-Hohenschönhausen die Schneeräumung und das Abstumpfen der Flächen, die das Berliner Straßenreinigungsgesetz Anliegern zuweist – und auf Wunsch alles, was dahinter auf dem Grundstück liegt. Vor der Saison sehen wir uns Ihr Objekt kostenlos an, messen Frontmeter und Parkflächen auf und halten Engstellen fest: die schmale Gartenpforte am Seeufer ebenso wie die Laderampe eines Marktes an einer Hauptstraße. Auf dieser Grundlage erhalten Sie für Ihr Grundstück in Alt-Hohenschönhausen ein Festpreisangebot, das keine versteckten Zuschläge enthält.
Unsere Teams starten bei Schneefall und Eisbildung rund um die Uhr. Die Touren werden per GPS so geplant, dass Seeufer, Werkszufahrten und Wohnwege in einer sinnvollen Reihenfolge angefahren werden. Ist ein Einsatz abgeschlossen, bekommen Sie das digitale Protokoll dazu.
Drei Bauepochen, drei Räumaufgaben
Wer im Ortsteil unterwegs ist, wechselt alle paar hundert Meter die Kulisse. Diese Mischung bestimmt, mit welchem Gerät und in welcher Reihenfolge wir räumen.
Villenkolonien an den Seen
Am Orankesee entstanden ab 1892 Landhäuser, um 1900 folgte die Kolonie am Obersee, wo auch das von Mies van der Rohe entworfene Haus Lemke steht. Typisch sind lange Zäune mit Hecken, Gartentore auf Natursteinstufen und Gehwege mit altem Mosaikpflaster. Hier arbeiten wir überwiegend mit Schieber und Besen, weil Wurzeln das Pflaster anheben und ein Schild an den Kanten hängen bleiben würde. Einfahrten mit Kopfsteinpflaster bekommen gröberen Splitt, der in den Fugen hält.
Siedlungen der Zwanziger- und Dreißigerjahre
Die Bruno-Taut-Siedlung von 1926/27 und die ab 1934 angelegte Siedlung Weiße Taube prägen ganze Straßenzüge mit gleichförmigen Fronten und kurzen Vorgärten. Pro Grundstück sind es oft nur wenige Frontmeter, dafür viele Eigentümer nebeneinander. Wenn sich mehrere Nachbarn zusammenschließen, fahren wir die Zeile in einem Durchgang ab – das spart Anfahrten und damit Kosten.
Großsiedlungen der DDR-Zeit
Zwischen 1972 und 1984 kamen rund 8.000 Wohnungen in Plattenbauweise hinzu, etwa an der Wartenberger und Falkenberger Straße. Hier zählen nicht die Meter an der Straße, sondern die Wege dazwischen: Hauseingänge, Feuerwehraufstellflächen, Müllplätze und Verbindungswege zu den Haltestellen. Für solche Anlagen bietet sich unser Winterdienst für Wohnanlagen an, der Außenflächen nach Nutzungsintensität staffelt.
Seenähe und Mikroklima: Wo Glätte zuerst entsteht
Obersee und Orankesee geben in klaren Winternächten Feuchtigkeit an die Umgebung ab. Kühlt die Luft darüber ab, schlägt sich Reif auf Gehwegen, Treppen und Holzstegen nieder – oft, ohne dass es geschneit hat. Uferwege und die Straßen direkt am Wasser, etwa Oberseestraße und Orankestraße, werden deshalb in unseren Touren als erste Kontrollpunkte geführt.
Hinzu kommt der Lindwerderberg am Obersee, die höchste Erhebung der Umgebung. Wo Gehwege leicht geneigt sind, reicht ein dünner Eisfilm, damit Fußgänger ins Rutschen geraten. Auf diesen Abschnitten streuen wir dichter und kontrollieren nach Tauphasen gezielt nach. Wie Reifglätte, Eisregen und Blitzeis sich unterscheiden, erklärt unser Ratgeber zu den typischen Gefahrenstellen bei Glätte.
Ein drittes Phänomen betrifft die Wohnblöcke: Zwischen hohen Gebäudezeilen kann der Wind Schnee zu Wehen auftürmen, während andere Stellen fast frei bleiben. Eine Pauschalannahme nach dem Motto „zehn Zentimeter überall“ führt hier zu falschen Einsatzplänen. Wir notieren deshalb bei der Begehung, an welchen Hausecken sich Schnee sammelt und wo Schatten bis mittags auf dem Weg liegt.
- Reif an Seeufern entsteht häufig zwischen 4 und 7 Uhr – also genau vor dem Berufsverkehr.
- Nordseiten der Wohnblöcke tauen später ab als die Südseiten.
- Holzstege und Brücken über Gräben frieren früher als Asphalt.
Gewerbe am Außenring: Industriegebiet und Schienenfahrzeugbau
Am östlichen Rand, zwischen Gehrenseestraße und Außenring, erstreckt sich das Industriegebiet Lichtenberg Nordost aus den Siebzigerjahren. Im ehemaligen Plattenwerk montiert heute Stadler Rail Schienenfahrzeuge, ringsum arbeiten Handwerksbetriebe, Großhändler und Logistiker. Auf dem früheren Gelände der Bauakademie ist ein weiteres Gewerbegebiet entstanden.
Für diese Betriebe zählt vor allem die Uhrzeit. Wenn die erste Schicht um sechs beginnt, muss die Werkszufahrt vorher befahrbar sein, Gabelstapler brauchen griffige Wege zwischen Halle und Lager, und an den Toren darf sich kein festgefahrener Schnee bilden. Wir fahren solche Flächen mit Räumschild und Kehrmaschine an und behandeln Rampen und Andockbereiche als eigene Position im Vertrag – Details dazu finden Sie unter Winterdienst für Industrie und Logistik.
Auch die Gehwege vor dem Betriebsgelände bleiben Anliegerpflicht. Gerade an der Gehrenseestraße mit dem S-Bahnhof der S75 sind morgens viele Beschäftigte zu Fuß unterwegs. Wir räumen deshalb beide Bereiche in einem Durchgang: zuerst den öffentlichen Gehweg, dann die Betriebsflächen.
Verkehrsachsen, Einkaufszentren und Sportstätten
Die Landsberger Allee mit dem Allee-Center, die Konrad-Wolf-Straße, die Rhinstraße und der Weißenseer Weg tragen den Großteil des Verkehrs. An solchen Hauptverkehrsstraßen verlangt das Straßenreinigungsgesetz nach aktuellem Stand meist einen geräumten Streifen von 1,5 Metern statt des sonst üblichen einen Meters. Welche Breite vor Ihrem Grundstück tatsächlich gilt, prüfen wir bei der Begehung, im Zweifel mit Blick auf das Straßenverzeichnis.
Bei Einkaufszentren wie dem Hohenschönhauser Tor oder dem Storchenhof kommt es auf eine durchdachte Reihenfolge an: zuerst Fahrgassen und Behindertenstellplätze, dann Einkaufswagenboxen und Fußwege zum Eingang. Wie wir solche Flächen organisieren, beschreibt die Seite zur Parkplatzräumung.
Eine Besonderheit ist das Sportforum am Weißenseer Weg, ein denkmalgeschütztes Ensemble aus den Fünfzigerjahren mit Hallen, Trainingsplätzen und Internat. Bei Sportstätten dieser Größe geht es um Zuwegungen für Athleten, Lieferverkehr und Rettungsdienst. Für Vereine, Betreiber und Schulen im Umfeld bieten wir den Winterdienst für Sportanlagen an, inklusive Tribünenaufgänge und Parkflächen.
Auch Erinnerungsorte gehören zum Ortsteil: Die Gedenkstätte in der Genslerstraße empfängt ganzjährig Besuchergruppen. Für Einrichtungen mit Publikumsverkehr kombinieren wir Räumung und Kontrollgänge so, dass Wege vor Öffnungsbeginn sicher sind.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Alt-Hohenschönhausen
Seeufer, Siedlungsstraßen und Werkshöfe stellen unterschiedliche Anforderungen. Diese zehn Punkte zeigen, wie wir darauf eingehen.
- 01Seelagen
Ufernahe Wege zuerst kontrolliert
Rund um Obersee und Orankesee bildet sich Reif oft schon in den frühen Morgenstunden. Wir führen diese Straßen als erste Kontrollpunkte, damit Spaziergänger und Anwohner auf griffigem Untergrund unterwegs sind.
- 02Werkshöfe
Zufahrten vor dem Schichtbeginn
Im Industriegebiet am Außenring planen wir den Räumgang rückwärts vom Schichtbeginn. Tore, Lkw-Zufahrten und Andockbereiche sind befahrbar, bevor die ersten Beschäftigten eintreffen. Fußwege zwischen Parkplatz, Pforte und Halle nehmen wir im selben Durchgang mit.
- 03Siedlungen
Ganze Häuserzeilen in einem Durchgang
In Kleinsiedlungen wie der Weißen Taube liegen viele kurze Grundstücksfronten nebeneinander. Schließen sich Nachbarn zusammen, räumen wir die Zeile am Stück und rechnen jedes Haus einzeln ab. Das spart Anfahrten für alle Beteiligten.
- 04Baumschutz
Abstumpfend streuen an alten Bäumen
Die Villenstraßen sind von alten Linden und Ahornen gesäumt. Unsere Streumittel sind salzfrei und umweltschonend, damit Wurzeln, Gärten und das Mosaikpflaster keinen Schaden nehmen. Im Frühjahr kehren wir den Splitt auf Wunsch wieder auf.
- 05Räumbreite
Breite je Straßentyp geklärt
An Hauptstraßen wie der Konrad-Wolf-Straße gelten oft 1,5 Meter, in Seitenstraßen meist ein Meter. Wir klären vorab, was vor Ihrem Grundstück gefordert ist, und räumen genau diese Breite.
- 06Protokoll
Digitaler Nachweis nach jedem Einsatz
Jeder Räumgang wird mit Uhrzeit, Maßnahme und Streumittel dokumentiert. So erfüllen Eigentümer und Verwaltungen ihre Überwachungspflicht und haben bei Rückfragen des Ordnungsamts oder der Versicherung belastbare Unterlagen zur Hand, ohne selbst Listen führen zu müssen.
- 07Absicherung
Haftpflicht über die DEVK
Unsere Betriebshaftpflicht deckt 3.000.000 € pauschal für Personen- und Sachschäden und 500.000 € für Vermögensschäden. Das schützt Sie zusätzlich, wenn an einem Ihrer Wege doch etwas passiert.
- 08Festpreis
Kalkulation nach eigener Begehung
Wir messen Frontmeter und Flächen vor Ort auf, statt nach Grundstücksgröße zu schätzen. Der Festpreis enthält alle vereinbarten Positionen, versteckte Zuschläge gibt es nicht. Ändert sich die Fläche, etwa durch einen neuen Stellplatz, passen wir das Angebot nachvollziehbar an.
- 09Bereitschaft
Rund um die Uhr einsatzbereit
Fällt abends nach 20 Uhr Schnee, räumen wir Ihren Gehweg so, dass er nach aktuellem Stand fristgerecht um 7 Uhr frei ist. Unsere Teams sind bei Schneefall und Eisbildung jederzeit einsatzbereit, auch an Wochenenden und Feiertagen. Sie müssen nicht anrufen – das Objekt ist fest in der Tour eingeplant.
- 10Ansprechpartner
Eine feste Person für Ihr Objekt
Ganz gleich, ob Sie in Alt-Hohenschönhausen eine Sportstätte, einen Gewerbehof oder ein Landhaus betreuen: Ihr fester Ansprechpartner kennt die Flächen und trägt Änderungen direkt in den Einsatzplan ein. Rückfragen landen nicht in einer Warteschleife, sondern direkt bei der zuständigen Person.
Warum Eigentümer und Betriebe im Berliner Nordosten auf RAT Winterdienst setzen
Der Ortsteil verlangt Flexibilität zwischen sehr unterschiedlichen Objekten. Diese fünf Gründe nennen unsere Auftraggeber am häufigsten.
Ein Team für alle Objektarten
Vom Landhaus bis zur Montagehalle betreuen wir unterschiedliche Flächen mit passendem Gerät. Hausverwaltungen mit mehreren Objekten im Ortsteil erhalten eine gemeinsame Abrechnung und einen Ansprechpartner, statt für jedes Haus einen eigenen Dienstleister zu koordinieren. Das reduziert Abstimmungsaufwand spürbar.
Erfahrung mit Seeufern und Schattenlagen
Feuchtigkeit vom Wasser und lange Schatten zwischen Wohnblöcken führen zu Glätte, die man nicht sofort sieht. Wir berücksichtigen diese Stellen in der Einsatzplanung und kontrollieren dort auch an Tagen ohne Schneefall nach. Gerade diese unscheinbaren Stellen führen sonst zu Stürzen.
Transparente Abrechnung
Unsere Angebote nennen Meterzahl, Flächengröße und Preis je Position. Sie sehen auf einen Blick, was Gehweg, Zufahrt und Parkplatz kosten, und können die Kosten bei Mietobjekten sauber auf die Betriebskosten umlegen, sofern der Mietvertrag es vorsieht.
Umweltschonendes Material
Auf Gehwegen ist Streusalz in Berlin grundsätzlich verboten. Gestreut wird abstumpfend mit Splitt, Sand oder Granulat; auf Wunsch sammeln wir den Splitt im Frühjahr wieder ein, bevor er in die Gräben am Seeufer gerät.
Kurze Wege für Rückfragen
Unser Sitz in Prenzlauer Berg liegt nur wenige Kilometer entfernt. Wenn Sie eine Frage zum Einsatz haben oder eine Fläche neu hinzukommt, erreichen Sie uns telefonisch oder per E-Mail und bekommen eine konkrete Antwort statt einer Ticketnummer.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Reif an Seeufern am frühen Morgen | Uferstraßen als erste Kontrollpunkte der Tour | Sichere Wege vor dem Berufsverkehr |
| Werkszufahrten vor Schichtbeginn | Räumbeginn rückwärts vom Schichtstart geplant | Lieferungen und Personal kommen pünktlich an |
| Unebenes Pflaster in Villenstraßen | Handräumung und grober Splitt statt Schild | Keine Schäden an Kanten und Mosaik |
| Lange Zuwegungen bei Wohnblöcken | Prioritäten für Eingänge, Müllplätze und Rettungswege | Bewohner erreichen Haltestellen sicher |
| Nachweis gegenüber Ordnungsamt und Versicherung | Digitales Protokoll mit Uhrzeit und Streumittel | Überwachungspflicht einfach erfüllt |
Was Eigentümer an Seeufern und in Siedlungen beachten
Viele Hauseigentümer in den Villenvierteln und Siedlungen räumen bislang selbst. Das funktioniert, solange man zu Hause ist. Auf Dienstreise, im Urlaub oder bei Schneefall nach 20 Uhr stößt das an Grenzen, denn nach aktuellem Stand muss der Gehweg dann am nächsten Morgen bis 7 Uhr geräumt sein, an Sonn- und Feiertagen erst um 9 Uhr.
- Eckgrundstücke: In den verwinkelten Straßen um den Obersee haben viele Häuser zwei Fronten. Beide Gehwege gehören zur Anliegerpflicht.
- Baumscheiben: Unter alten Linden und Ahornen darf kein Streusalz landen. Wir nutzen ausschließlich abstumpfende Mittel.
- Gartentore und Stufen: Natursteinstufen werden schnell glatt. Treppen bis zur Haustür nehmen wir auf Wunsch mit auf – siehe Winterdienst an Treppen und Eingängen.
- Kontrolle: Wer den Winterdienst überträgt, bleibt zur Überwachung verpflichtet. Unser Protokoll erleichtert diese Pflicht.
Für Eigentümer, die ohnehin oft unterwegs sind, lohnt sich eine Saisonvereinbarung. Wer nur gelegentlich Hilfe braucht, kann einzelne Einsätze abrufen. Beide Modelle erklären wir bei der Begehung, ohne dass Sie sich vorab festlegen müssen.
Preisbeispiel: Landhaus mit Eckgrundstück am See
Ein typisches Objekt aus der Villenkolonie: Ein Landhaus auf einem Eckgrundstück mit 24 Metern Gehweg an der Längsseite und 14 Metern an der Querstraße, dazu eine gepflasterte Zufahrt von 12 Metern bis zur Garage. Insgesamt sind das 50 laufende Meter.
| Position | Ansatz | Betrag pro Saison |
|---|---|---|
| Gehwege an zwei Fronten (38 m) | 38 m × 2,60 € × 5 Monate | 494 € |
| Zufahrt zur Garage (12 m) | 12 m × 2,20 € × 5 Monate | 132 € |
| Summe Saisonpauschale | netto, November bis März | 626 € |
Der etwas höhere Meterpreis am Gehweg erklärt sich aus Handarbeit am unebenen Pflaster und dem zusätzlichen Kontrollaufwand wegen der Seenähe. Streumaterial rechnen wir je nach Vereinbarung pauschal oder nach Verbrauch ab. Wer lieber nur bei Bedarf bestellt, zahlt für kleine Flächen 25 bis 45 € je Einsatz; Soforteinsätze außerhalb einer Vereinbarung beginnen bei 50 € pauschal zuzüglich Fläche.
Zum Vergleich ein Wohnblock aus den Achtzigern mit 80 Metern Gehweg und Zuwegungen: Bei 1,90 € je Meter und Monat ergeben sich 760 € für die Saison, umgelegt auf rund 60 Wohnungen knapp 13 € pro Wohnung. Diese Summen verstehen sich netto und als unverbindliche Richtwerte – bindend wird erst das Festpreisangebot, das wir nach der Begehung Ihrer Wohnanlage erstellen. Mehr zu Kostenfaktoren steht im Ratgeber Winterdienst fürs Einfamilienhaus.
Passende Leistungen für den Ortsteil
Aus den Begehungen im Ortsteil ergeben sich regelmäßig dieselben Schwerpunkte. Welche davon für Ihr Objekt sinnvoll sind, legen wir gemeinsam fest:
- Abstumpfen ohne Salz: Unser Streudienst arbeitet mit Splitt, Sand oder Granulat und schont so das Pflaster der Villenstraßen und die Bäume an den Seeufern.
- Glättekontrollen: An Reiftagen ohne Schneefall fahren wir Uferlagen und Hanglagen gezielt an.
- Werkszufahrten: Maschinelle Räumung großer Flächen im Industriegebiet, ergänzt durch Handarbeit an Toren und Rampen.
- Wohnblock-Zuwegungen: Hauseingänge, Müllplätze und Feuerwehrzufahrten nach festgelegter Priorität.
- Frühjahrsabschluss: Nach der Saison kehren wir Splitt von Gehwegen und Parkflächen auf, damit er nicht in Gullys und Rasen landet.
Die Gesamtübersicht über unser Angebot im Bezirk finden Sie auf der Seite zum Winterdienst in Lichtenberg.
Ablauf und Anfahrt in den Nordosten
Vom Firmensitz in der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg erreichen unsere Teams den Ortsteil in erster Linie über die Landsberger Allee. Entscheidender als die Anfahrt ist aber die Reihenfolge innerhalb des Gebiets: Die Touren beginnen in der Regel bei den Betrieben mit frühem Schichtbeginn, führen dann über die Zuwegungen der Wohnblöcke und enden in den Villenstraßen, wo der Fußgängerverkehr später einsetzt.
- Anfrage: Telefonisch oder über das Formular – mit Adresse und groben Angaben zur Fläche.
- Begehung: Wir sehen uns Gehwege, Zufahrten, Treppen und Engstellen an und markieren Sonderpunkte wie Gartentore oder Rampen.
- Festpreisangebot: Sie erhalten eine schriftliche Kalkulation mit allen Positionen.
- Einsatzplan: Ihr Objekt wird in die GPS-gestützte Tour eingebunden.
- Einsatz: Bei Schneefall oder Glätte rücken wir automatisch aus, ohne dass Sie anrufen müssen.
- Nachweis: Uhrzeit, Maßnahme und Streumittel stehen im digitalen Protokoll.
Ihr persönlicher Ansprechpartner bleibt die ganze Saison derselbe. Wenn sich etwas ändert – ein neuer Mieter im Erdgeschoss, eine Baustelle vor dem Tor –, passen wir den Plan an.
Häufige Fragen
Wer muss am Obersee den Gehweg vor dem Landhaus räumen?
Nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz trifft die Pflicht den Anlieger, in der Regel also den Eigentümer. Das gilt auch für Uferstraßen mit wenig Durchgangsverkehr. Sie können die Aufgabe einer Firma übertragen, bleiben aber zur Auswahl und Kontrolle verpflichtet. Unser digitales Protokoll hilft, diese Kontrolle nachzuweisen. Im Einzelfall sollten Sie die genaue Rechtslage prüfen lassen.
Räumen Sie auch Werksgelände im Industriegebiet am Außenring?
Ja. Betriebsflächen, Lkw-Zufahrten, Ladezonen und Mitarbeiterparkplätze gehören zu unseren Schwerpunkten im Osten des Ortsteils. Wir planen den Räumbeginn nach Ihrem Schichtbeginn und behandeln Rampen als eigene Position. Gleichzeitig übernehmen wir den öffentlichen Gehweg vor dem Gelände, damit Anliegerpflicht und Betriebsfläche aus einer Hand erledigt sind.
Warum wird es an den Seen früher glatt als anderswo?
Offene Wasserflächen geben Feuchtigkeit ab, die sich bei Frost als Reif auf Wegen und Treppen niederschlägt. Das passiert oft in klaren Nächten ohne Schneefall. Deshalb kontrollieren wir Uferlagen auch dann, wenn kein Schnee gemeldet ist, und streuen bei Bedarf abstumpfendes Material nach.
Lohnt sich ein gemeinsamer Vertrag für eine Reihenhauszeile?
In Siedlungen mit vielen kurzen Grundstücksfronten oft ja. Wir räumen die gesamte Zeile in einem Durchgang und sparen dadurch Anfahrten. Jeder Eigentümer erhält trotzdem eine eigene Rechnung und ein eigenes Protokoll. Voraussetzung ist, dass sich die Beteiligten auf einen gemeinsamen Leistungsumfang einigen, etwa Gehweg plus Hauszugang.
Was kostet der Winterdienst für einen Wohnblock?
Gehwege und Zuwegungen kalkulieren wir in Alt-Hohenschönhausen mit Richtwerten zwischen 1,80 und 3,00 € je Meter Gehwegfront im Monat. Ein Block mit 80 Metern kommt bei 1,90 € auf 760 € netto pro Saison. Parkplätze kalkulieren wir nach Quadratmetern. Verbindlich ist das Festpreisangebot nach der kostenlosen Begehung.
Ist Streusalz vor meinem Haus erlaubt?
Berlin verbietet Auftaumittel auf öffentlichen Gehwegen grundsätzlich; befristete Ausnahmen kann die Senatsverwaltung allein bei extremer Glätte erlauben. Wir verwenden deshalb Splitt, Sand oder Granulat. Auf privaten Flächen entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, berücksichtigen aber Bäume, Pflaster und Gewässer in der Nähe.