Ortsteil im Bezirk Spandau

Winterdienst in Haselhorst gesucht?

Hunderte Hauseingänge in langen Wohnzeilen, Tiefgaragen der neuen Uferquartiere und Werkstore, an denen der erste Schichtwechsel lange vor Sonnenaufgang beginnt: Zwischen Zitadelle und Spree treffen sehr verschiedene Winterflächen aufeinander. Unsere eingespielten Teams räumen diese Flächen in einer festen Reihenfolge und stumpfen salzfrei ab; jeder einzelne Einsatz wird schriftlich im Protokoll belegt.

  • Räumpläne für lange Wohnzeilen
  • Werkszufahrten am Anfang der Tour
  • Abstumpfende Mittel statt Salz

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Kompakte Schneefräse räumt einen schmalen Weg zwischen parallelen Wohnzeilen
Zwischen den langen Wohnzeilen der Siedlung räumen kompakte Fräsen die schmalen Zuwege zu jedem Aufgang in fester Reihenfolge.

Ja, wir räumen Wege in Haselhorst – mit digitalem Einsatzprotokoll

Der Ortsteil liegt am Ostufer der Havel, eingerahmt von der Zitadelle im Westen, dem Industrieband an der Nonnendammallee im Süden und den Werksgeländen in Richtung Siemensstadt. Wer hier eine Liegenschaft verwaltet, hat es im Winter mit drei sehr unterschiedlichen Flächentypen zu tun: mit den streng gereihten Wohnblöcken der Reichsforschungssiedlung aus den frühen 1930er-Jahren, mit den jüngeren Wohnanlagen der Wasserstadt am Ufer und mit Gewerbe- und Produktionsflächen entlang der Straße Am Juliusturm. Was für alle Bezirke gilt – Flächenanalyse, Angebot, Protokoll –, fasst unser Winterdienst Berlin zusammen.

Gemeinsam ist allen drei Typen, dass morgens früh viel Betrieb herrscht. Bewohner laufen zu den U-Bahnhöfen der Linie U7, Beschäftigte der Werke fahren zu Schichtbeginn auf die Parkplätze, Lieferfahrzeuge steuern die Rampen an. Ein Winterdienst, der erst gegen acht Uhr mit dem Räumen beginnt, kommt hier zu spät.

Ob Eigentümer, Hausverwaltung oder Betrieb: In Haselhorst übernimmt RAT für Sie die Durchführung der Räum- und Streupflicht. Nach einer kostenfreien Begehung erhalten Sie einen Räumplan mit Prioritäten und ein objektbezogenes Festpreisangebot für die Saison. Darin ist geregelt, in welcher Reihenfolge und zu welchen Einsatzzeiten Hauptwege, Rampen und Werkszufahrten bearbeitet werden, wo Schnee abgelegt wird und wie wir Rückfragen von Mietern oder Behörden mit dem Protokoll beantworten.

Lage von Haselhorst im Berliner StadtgebietWinterdienst MitteWinterdienst Friedrichshain-KreuzbergWinterdienst PankowWinterdienst Charlottenburg-WilmersdorfWinterdienst SpandauWinterdienst Steglitz-ZehlendorfWinterdienst Tempelhof-SchönebergWinterdienst NeuköllnWinterdienst Treptow-KöpenickWinterdienst Marzahn-HellersdorfWinterdienst LichtenbergWinterdienst ReinickendorfMitteFriedrichsh.-KreuzbergPankowCharlottenb.-WilmersdorfSteglitz-ZehlendorfTempelhof-SchönebergNeuköllnTreptow-KöpenickMarzahn-HellersdorfLichten-bergReinicken-dorfWinterdienst SiemensstadtSiemensstadtWinterdienst HakenfeldeHakenfeldeWinterdienst WilhelmstadtWilhelmstadtHaselhorst
Lage im Stadtgebiet. Der Ortsteil liegt am Ostufer der Havel zwischen Spandauer Altstadt, Hakenfelde im Norden und Siemensstadt im Osten; im Süden begrenzt die Spree das Gebiet. Als Verkehrsadern dienen Am Juliusturm, Nonnendammallee, Gartenfelder Straße und die U7. Daraus ergeben sich kurze Wege zwischen Wohnsiedlung und Gewerbeband und eine frühe Anfahrt über die Ost-West-Achse.

Ein Ortsteil zwischen Festung, Fluss und Fabrik

Auf engem Raum treffen hier mehrere Epochen aufeinander. Die Renaissancefestung der Zitadelle mit dem Juliusturm liegt auf einer Insel im Havelwasser und gehört verwaltungstechnisch zu diesem Gebiet. Östlich davon erstreckt sich die Großsiedlung der Zwischenkriegszeit, deren parallele Wohnzeilen in Nord-Süd-Richtung angeordnet sind. Dazwischen und am Rand haben sich Gewerbebetriebe, Autohäuser, Baumärkte und produzierende Unternehmen angesiedelt, darunter das Motorradwerk von BMW an der Straße Am Juliusturm.

Seit den 1990er-Jahren ist am Havelufer mit der Wasserstadt ein neues Wohngebiet gewachsen: Mehrfamilienhäuser mit Tiefgaragen, begrünten Innenhöfen und Uferpromenaden. Nördlich schließt sich Hakenfelde an, wo die Wasserstadt weitergeht, östlich folgt Siemensstadt mit ihren Werks- und Bürobauten. Auf der benachbarten Insel Gartenfeld entsteht zudem ein großes neues Stadtquartier, dessen Bauverkehr die Zufahrtsstraßen im Winter zusätzlich belastet.

Für die Einsatzplanung bedeutet diese Mischung, dass wir Siedlungswege, Uferanlagen und Gewerbeflächen nicht in einem Durchgang bedienen, sondern in getrennten Abschnitten, die wir jeweils auf die passende Uhrzeit hin planen.

Zeilenbauten der Reichsforschungssiedlung: viele Eingänge, lange Wege

Die Siedlung aus den Jahren um 1930 war ein Experimentierfeld des sozialen Wohnungsbaus. Ihre Blöcke stehen dicht in Reihe, verbunden durch schmale Wohnwege, Rasenflächen und kleine Plätze. Für den Winterdienst entsteht daraus ein feinmaschiges Netz: Jede Zeile hat mehrere Hauseingänge, zu denen ein eigener Zuweg führt, dazu kommen Wege zu Müllhäuschen, Fahrradabstellplätzen und Kellerzugängen.

Mit großen Maschinen ist auf diesen Wegen wenig zu gewinnen. Viele sind kaum breiter als ein Meter, gesäumt von Hecken, Lampenmasten und Bänken. Wir setzen hier auf kompakte Schneefräsen und Schieber und räumen in einer festen Reihenfolge: zuerst der öffentliche Gehweg an der Straße, dann die Hauptachsen zu den Eingängen, zuletzt Nebenwege und Stellplätze. Wo Schnee abgelegt wird, legen wir vorab fest, damit keine Wälle auf Rasenkanten oder vor Kellerfenstern entstehen.

Räumplan statt Hausordnung

In vielen Beständen war der Winterdienst früher über die Hausordnung an Mieter verteilt. Mit älter werdenden Bewohnern und vielen berufstätigen Haushalten funktioniert das oft nicht mehr. Ein professioneller Räumplan nach dem Vorbild unseres Ratgebers zum Räumplan im Mehrfamilienhaus schafft klare Zuständigkeiten. Unser Winterdienst für Wohnanlagen kann dabei alle Flächen übernehmen, die bisher in der Verantwortung der Mieter lagen.

Neubauten am Ufer: Rampen, Promenaden und Innenhöfe

Die Wohnhäuser der Wasserstadt stellen andere Anforderungen als die Altbestände. Fast jede Anlage hat eine Tiefgarage, deren Rampe bei Frost zur Rutschbahn werden kann. Gefälle, glatter Beton und Feuchtigkeit aus der Garage führen dazu, dass sich gerade hier früh Eis bildet. Wir planen die Rampe möglichst vor dem morgendlichen Ausfahren ein, streuen griffigen Splitt und kontrollieren bei Temperaturen um null Grad auch ohne neuen Schnee.

Hinzu kommen Uferwege, Holzstege und Treppen zum Wasser, die je nach Eigentumsverhältnissen zur Anlage gehören. Holz und Naturstein vertragen kein Auftausalz, und unmittelbar am Fluss wäre Salz auch aus Umweltgründen fehl am Platz. Wir arbeiten deshalb mit abstumpfenden Mitteln und kehren nach dem Winter überschüssigen Splitt wieder ein, bevor er in die Havel gespült wird.

In begrünten Innenhöfen gilt es außerdem, Pflanzbeete, Spielgeräte und Feuerwehraufstellflächen zu respektieren. Gerade Letztere müssen dauerhaft frei bleiben – wir kennzeichnen sie im Räumplan, damit dort kein Schnee abgelagert wird.

Illustration: Einsatzkraft streut Splitt auf die vereiste Rampe einer Tiefgarage bei Nacht
Tiefgaragenrampen der Uferneubauten frieren durch Feuchtigkeit aus der Garage besonders schnell – deshalb stumpfen wir sie früh in der Tour ab.

Werkstore, Ladezonen und Mitarbeiterparkplätze

Entlang der Straße Am Juliusturm, der Gartenfelder Straße und im Umfeld der Paulsternstraße prägen Gewerbe und Produktion das Bild. Für Betriebe mit Schichtarbeit ist der Winterdienst eine Frage der Betriebsfähigkeit: Wenn um sechs Uhr die Frühschicht beginnt, müssen Pförtnerzufahrt, Fußwege vom Parkplatz zum Werkstor und die Wege zwischen den Hallen geräumt sein. Später am Vormittag folgen Lieferverkehr und Besucher.

An Laderampen kommt eine besondere Gefahr hinzu. Schnee, der von Lkw-Planen fällt, und Schmelzwasser von den Fahrzeugen frieren an der Rampenkante schnell fest. Unser fachgerechter Winterdienst für Ladezonen und Laderampen kümmert sich über den Tag hinweg um diese Bereiche – auf Wunsch mit mehreren Kontrollen pro Schicht. Für Lager- und Produktionsbetriebe mit größeren Freiflächen bieten wir zusätzlich die maschinelle Räumung mit Kleintraktor an, die wir mit Ihrem Werkschutz oder Facility-Management abstimmen.

Vor der Saison mit uns klären
  • Schichtzeiten und Anlieferfenster
  • Zufahrtsberechtigung für unser Team außerhalb der Bürozeiten
  • Lagerflächen für geräumten Schnee ohne Behinderung des Werksverkehrs
  • Ansprechpartner für Rückfragen in der Nacht

Ihre Vorteile mit RAT in Haselhorst

Zwischen Siedlungszeilen, Uferhäusern und Werkshallen gelten unterschiedliche Zeitfenster und Techniken. So stellen wir uns darauf ein.

  1. 01Reihenfolge

    Feste Abfolge für jede Wohnzeile

    Erst die Straßenfront, dann die Hauptzuwege zu den Aufgängen, zuletzt Nebenwege und Stellplätze. Diese feste Reihenfolge sorgt dafür, dass die meistgenutzten Wege zuerst an der Reihe sind – auch bei anhaltendem Schneefall.

  2. 02Kompakttechnik

    Schmale Fräsen für enge Siedlungswege

    Auf Wohnwegen von kaum einem Meter Breite arbeiten wir mit kompakten Schneefräsen und Schiebern. Das schont Hecken, Bänke und Lampenmasten, und Schnee legen wir nicht auf Rasenkanten oder vor Kellerfenstern ab.

  3. 03Schichtbeginn

    Werkszufahrten passend zur Frühschicht

    Für Betriebe mit Schichtarbeit setzen wir Pförtnerzufahrt und Fußwege vom Parkplatz zum Werkstor an den Anfang der Tour; die Einsatzzeiten legen wir im Vertrag fest. Spätere Anlieferfenster am Vormittag berücksichtigen wir bei Bedarf mit einem zweiten Durchgang über das Gelände.

  4. 04Rampenschutz

    Tiefgaragenrampen im Blick

    Rampen der Uferneubauten planen wir möglichst vor dem morgendlichen Ausfahren ein und stumpfen sie mit Splitt ab. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kontrollieren wir zusätzlich, denn Feuchtigkeit aus der Garage gefriert hier besonders schnell.

  5. 05Gewässerschutz

    Salzfrei an Havel und Spree

    Uferwege, Holzstege und Natursteintreppen vertragen kein Auftausalz. Wir setzen auf abstumpfende Mittel und sammeln überschüssigen Splitt nach dem Winter ein, bevor er bei Regen über Gullys und Böschungen ins Wasser gelangen kann.

  6. 06Ladebereich

    Laderampen über den Tag betreut

    Schnee von Lkw-Planen und Schmelzwasser frieren an Rampenkanten rasch fest. Wir planen deshalb mehrere Kontrollen pro Schicht ein, damit Lagerpersonal, Staplerfahrer und Lkw-Fahrer möglichst sicheren Halt finden, auch wenn mittags Tauwetter einsetzt.

  7. 07Ortskenntnis

    Eckgrundstücke vollständig erfasst

    Viele Siedlungsgrundstücke grenzen an zwei oder drei Straßen. Bei der Begehung messen wir jede Front einzeln und weisen sie im Angebot getrennt aus, damit keine Teilstrecke übersehen wird.

  8. 08Mieterentlastung

    Schluss mit der Hausordnungs-Rotation

    Wir übernehmen Flächen, die bisher reihum von Mietern geräumt wurden. Das entlastet ältere Bewohner, kann Streit um vergessene Räumtage beenden und schafft klare, nachweisbare Zuständigkeiten, die bei einem Unfall auch gegenüber Versicherungen hilfreich sind.

  9. 09Belegbarkeit

    Auch Kontrollen ohne Einsatz dokumentiert

    Selbst wenn bei einer Kontrolle keine Glätte festgestellt wird, halten wir Uhrzeit und Ergebnis fest. Das dokumentiert die regelmäßige Betreuung, falls später ein Sturz auf dem Grundstück gemeldet wird.

  10. 10Direktkontakt

    Ein Ansprechpartner für Verwalter

    Hausverwaltungen mit mehreren Wohnblöcken im Ortsteil erreichen eine persönliche Kontaktperson. Kommen neue Gerüste oder Baustellen hinzu oder werden Müllstandorte verlegt, fließt das so direkt in den Räumplan ein – ohne dass Sie etwas zweimal erklären müssen.

Warum Verwalter und Betriebe zwischen Zitadelle und Spree uns beauftragen

Wer Wohnblöcke und Gewerbeflächen in direkter Nachbarschaft betreut, braucht einen erfahrenen Dienstleister, der beide Rhythmen beherrscht.

Zwei Tagesrhythmen in einer Tour

Werke brauchen ihre Flächen vor sechs Uhr, Wohnanlagen spätestens zum Schul- und Arbeitsweg. Wir ordnen Ihre Objekte so in die Tour ein, dass beide Anforderungen berücksichtigt sind.

Vorgaben im Räumplan

Räumbreite, Fristen und das Streusalzverbot auf Gehwegen sind in jedem Räumplan berücksichtigt. Bei Ihrer Pflicht zur Auswahl und Kontrolle des Dienstleisters unterstützt Sie das Protokoll. Rechtliche Einzelfragen, etwa zur Kategorie Ihrer Straße, sollten Sie dennoch im Einzelfall fachlich prüfen lassen.

Versicherungsschutz bei der DEVK

Unsere Betriebshaftpflicht deckt Personen- und Sachschäden mit 3.000.000 € pauschal und Vermögensschäden mit 500.000 €. Für größere Wohnanlagen und Gewerbeflächen im Ortsteil ist das ein wichtiger Baustein, falls trotz aller Sorgfalt etwas passiert.

Planbare Kosten für die Abrechnung

Die im Angebot vereinbarte Saisonpauschale steht vor Winterbeginn fest und lässt sich sauber auf Wohneinheiten oder Kostenstellen verteilen. Verwalter bekommen eine nach Liegenschaften aufgeschlüsselte Abrechnung, die sich direkt in die Betriebskostenabrechnung übernehmen lässt, ohne dass Sie Einzelbelege zusammensuchen müssen.

Geschulte Einsatzkräfte

Unsere Teams kennen die Unterschiede zwischen Pflaster, Beton, Holz und Naturstein und wählen Werkzeug und Streumittel entsprechend. Das schont Ihre Außenanlagen und sorgt für eine Räumung, die auch nach mehreren Einsätzen sauber aussieht.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
StrReinGFristenTouren darauf geplant
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Viele Hauseingänge in langen ZeilenFeste Räumreihenfolge mit PrioritätenHauptwege kommen zuerst an die Reihe
Schmale Siedlungswege mit HeckenKompakte Fräsen und HandschieberSchonung von Grün und Mobiliar
Frühschicht in den WerkenWerkszufahrten am Anfang der TourBesser vorbereiteter Betriebsstart
Glatte Tiefgaragenrampen am UferRäumung früh in der Tour plus SplittGriffigere Rampe beim Ein- und Ausfahren
Feuchtigkeit von Havel und SpreeKontrollgänge bei Nebel und FrostReifglätte wird früh erkannt

U-Bahnhöfe, Hauptstraßen und die erforderliche Räumbreite

Drei Stationen der U7 – Zitadelle, Haselhorst und Paulsternstraße – liegen im Ortsteil, dazu verkehren mehrere Buslinien. Rund um die Zugänge herrscht morgens dichter Fußverkehr. Befindet sich Ihr Grundstück an einer solchen Stelle oder an einer Hauptverkehrsstraße wie Am Juliusturm oder der Nonnendammallee, kann das Berliner Straßenreinigungsgesetz 1,5 Meter Räumbreite verlangen, wo sonst ein Meter genügt. Maßgeblich ist das Fußgängeraufkommen; im Zweifel lohnt eine Rückfrage beim Ordnungsamt.

Die BSR räumt Fahrbahnen, Radwege und Überwege nach eigenem Streuplan. Der Gehweg vor Ihrem Grundstück bleibt Aufgabe der Anlieger. Für Schneefall nach 20 Uhr läuft die Frist in Haselhorst bis 7 Uhr am nächsten Morgen; an Sonn- und Feiertagen haben Sie bis 9 Uhr Zeit. Auftaumittel sind auf Gehwegen nach aktuellem Stand grundsätzlich nicht erlaubt; die Senatsverwaltung kann seit einer Gesetzesänderung im Februar 2026 bei extremer Glätte befristete Ausnahmen zulassen.

Viele Grundstücke im Siedlungsbereich sind Eckgrundstücke mit zwei oder sogar drei Straßenseiten. Hier unterschätzen Eigentümer häufig die tatsächlich zu räumende Länge. Bei unserer sorgfältigen Begehung wird jede Front vermessen und als eigener Posten kalkuliert, sodass Sie genau sehen, welcher Abschnitt zu welchem Preis betreut wird. Unsere Gehwegräumung deckt dabei auch Haltestellenbereiche ab, die direkt an Ihr Grundstück grenzen.

Wind vom Wasser und überfrierende Nässe

Havel und Spree umschließen den Ortsteil an zwei Seiten. Über den offenen Wasserflächen kann der Wind ungebremst auf die Ufergrundstücke treffen und Schnee an Hauswänden und Zäunen anwehen. Gleichzeitig sorgt die Feuchtigkeit bei Temperaturen knapp unter null für Reif und dünne Eisfilme, die man auf dunklem Asphalt kaum sieht.

Besonders gefährdet sind Brückenrampen und Zuwege zu den Havelübergängen, schmale Fußgängerbrücken, Stege an den Uferpromenaden sowie Treppen der Tiefgaragen. In unserem Ratgeber zu Glätte an Brücken, Rampen und Schattenlagen erklären wir, warum das so ist. An solchen Stellen frieren Flächen schneller durch als auf dem übrigen Grundstück.

Für Objekte am Wasser empfehlen wir deshalb zusätzliche Glättekontrollen, die nicht nur bei Schneefall, sondern auch bei Nebel, Nieselregen und fallenden Temperaturen am Abend ausgelöst werden. Jede Kontrolle wird protokolliert – auch dann, wenn kein Streueinsatz nötig war. Gerade dieser Nachweis kann helfen, wenn später jemand behauptet, die Fläche sei unbetreut gewesen. Für Eigentümergemeinschaften am Ufer, deren Verwalter nicht täglich vor Ort ist, erleichtert das Protokoll zudem die Kontrolle aus der Ferne und zeigt bei der nächsten Eigentümerversammlung transparent, wie oft im Winter tatsächlich gestreut werden musste.

Illustration: Mitarbeiter räumt Schneematsch an der Laderampe einer Werkshalle bei Tauwetter
An Laderampen gefriert Schmelzwasser von Lkw-Planen rasch zu Eis – mehrere Kontrollen pro Schicht helfen, die Kante für Lagerpersonal begehbar zu halten.

Preisbeispiel für einen Wohnblock mit vier Aufgängen

Die Kosten richten sich nach der Länge der Gehwegfronten, der Größe der Zusatzflächen und der gewünschten Einsatzbereitschaft. Alle Beträge sind unverbindliche Nettorichtwerte.

FlächeAbrechnungRichtwert (netto)
Gehweg und HauszuwegeSaisonpauschale pro lfm und Monatab 1,80 €
Mitarbeiter- und Mieterparkplätzepro m² und Saisonab 0,80 €
Kleine Flächen auf Abrufpro Einsatzab 25 €
Soforteinsatz bei plötzlicher Glättenach AufwandPreis auf Anfrage

Unverbindliches Rechenbeispiel: Ein Wohnblock der Siedlung mit vier Aufgängen hat 48 Meter Gehweg an der Straße und zusammen 32 Meter Zuwege zu den Eingängen und zum Müllplatz – insgesamt 80 laufende Meter. Mit dem Ab-Satz ergibt das 80 × ab 1,80 € × 5 Monate = ab 720 € netto für die Saison. Bei 24 Wohnungen sind das ab 30 € pro Wohnung, die bei entsprechender Vereinbarung über die Betriebskosten umgelegt werden können.

Für einen Gewerbebetrieb mit 900 m² Parkfläche an der Gartenfelder Straße ergibt sich mit 900 m² × ab 0,80 € ein Saisonpreis ab 720 € netto. Frühe Schichtzeiten oder viele Hindernisse können den Preis erhöhen; verbindlich wird der Betrag erst mit unserem Festpreisangebot im Anschluss an die Begehung. Was einen Ortsteil weiter zu beachten ist, beschreibt die Seite Winterdienst Siemensstadt.

Vom ersten Anruf bis zum ersten Räumgang

  1. Anfrage: Sie nennen uns Adresse, Objektart und die Flächen, um die es geht – telefonisch oder per E-Mail.
  2. Begehung: Wir messen Fronten und Flächen vor Ort, fotografieren Engstellen und legen Schneeablageplätze fest.
  3. Angebot: Sie erhalten ein Festpreisangebot mit Prioritätenliste, die Hauptwege, Nebenwege und Gewerbeflächen getrennt ausweist.
  4. Einplanung: Ihr Objekt wird der Tour zugeordnet, die den Ortsteil über die Straße Am Juliusturm und die Nonnendammallee erreicht.
  5. Einsatz: Ab November rücken wir bei Schneefall und Glätte nach Plan aus und hinterlegen das Protokoll digital.

Der Weg aus Prenzlauer Berg, wo RAT Gebäudeservice seinen Sitz an der Kollwitzstraße hat, führt über die Stadtautobahn in den Westen. Für die Planung entscheidend sind aber nicht die Kilometer zum Büro, sondern die Abfolge der Objekte innerhalb einer Tour. Weil die Objekte zwischen Zitadelle und Siemens-Gelände auf engem Raum liegen, lassen sich mehrere Grundstücke nacheinander bedienen, ohne dass lange Leerfahrten entstehen. Die übrigen Ortsteile stellt unsere Übersichtsseite für Spandau vor.

Häufige Fragen

Räumen Sie auch die Wege zwischen den Wohnzeilen?

Ja. Neben dem öffentlichen Gehweg übernehmen wir auf Wunsch alle Zuwege zu den Hauseingängen, Wege zu Müllhäuschen und Fahrradplätzen sowie kleine Plätze innerhalb der Siedlung. Im Räumplan legen wir fest, welche Wege zuerst bedient werden und wo der Schnee abgelegt werden darf.

Wann werden Werkszufahrten bei nächtlichem Schneefall geräumt?

Das richtet sich nach Ihrem Schichtbeginn. Beginnt die Frühschicht um sechs Uhr, setzen wir Zufahrt, Parkplatz und Fußwege an den Anfang der Tour; die genauen Einsatzzeiten stehen im Vertrag. Für spätere Anlieferungen kann ein zweiter Durchgang vereinbart werden, damit auch Laderampen am Vormittag erneut abgestumpft werden.

Ist Streusalz an der Tiefgaragenrampe erlaubt?

Auf privaten Flächen wie einer Tiefgaragenrampe ist Salz nicht generell verboten, auf öffentlichen Gehwegen dagegen nach aktuellem Stand grundsätzlich schon. Wir empfehlen in Ufernähe trotzdem abstumpfende Mittel, weil Salz Beton angreift und mit dem Schmelzwasser in Havel oder Spree gelangen kann.

Gilt vor meinem Haus eine Räumbreite von 1,5 Metern?

Entscheidend sind die Kategorie des Straßenabschnitts und das Fußgängeraufkommen. An Hauptverkehrsstraßen und in der Nähe stark genutzter U-Bahn-Zugänge kann eine größere Breite verlangt sein. Wir prüfen die Lage bei der Begehung und richten uns nach der strengeren Anforderung, wenn sie in Betracht kommt.

Können Mieter weiterhin einen Teil selbst räumen?

Grundsätzlich ja, allerdings müssen die Zuständigkeiten dann klar abgegrenzt sein, damit keine Lücken entstehen. Oft ist es sinnvoller, alle Flächen in eine Hand zu geben, weil sich so Zuständigkeitsfragen reduzieren lassen und die Dokumentation vollständig in einer Hand liegt. Die Kosten können bei entsprechender Vereinbarung umgelegt werden.

Wie schnell kann ein Vertrag noch im Winter starten?

Auch nach Saisonbeginn nehmen wir neue Objekte auf, sofern die Tour es zulässt. Nach Ihrer Anfrage vereinbaren wir zeitnah eine Begehung, erstellen das Angebot und planen Ihr Grundstück ein. Bis dahin können wir bei akuter Glätte einen Einzeleinsatz übernehmen, der separat berechnet wird.

Unverbindliche Anfrage

Anfrage für Ihr Grundstück vor Ort

Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem schriftlichen Angebot für die Saison.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

* Pflichtfelder · Bei akuter Glätte bitte direkt anrufen

RAT · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

Kostenlose Flächenanalyse in allen zwölf Berliner Bezirken, ein schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge und ein digitales Protokoll nach jedem Einsatz – für Hausverwaltungen, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Privat.

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