Ortsteil im Bezirk Neukölln

Winterdienst in Gropiusstadt gesucht?

Hochhäuser mit Hunderten Bewohnern, kilometerlange Fußwege zwischen den Häusern, Tiefgaragen, Feuerwehrumfahrten und eines der größten Einkaufszentren der Stadt: In der Großsiedlung entscheidet die richtige Reihenfolge darüber, ob morgens alle sicher zur U-Bahn kommen. Wir räumen nach einem abgestimmten Plan, der genau diese Prioritäten abbildet und jeden Einsatz belegt.

  • Räumplan für ganze Wohnquartiere
  • Feuerwehrumfahrten zuverlässig befahrbar
  • Sammelprotokoll für die Hausverwaltung

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Kleintraktor mit Räumschild räumt Fußweg vor einem hohen Wohnhochhaus im Schneefall
Breite Wohnwege zwischen den Hochhäusern räumen wir maschinell, damit der Weg zur U-Bahn vor dem Berufsverkehr frei ist.

Ja, wir betreuen Wohnanlagen in Gropiusstadt – mit nachvollziehbarem Einsatzprotokoll

Die Großsiedlung zwischen Britz, Buckow und Rudow wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren nach Plänen aus dem Umfeld von Walter Gropius errichtet. Sie gehört zum Bezirk Neukölln und unterscheidet sich im Winter grundlegend von gewachsenen Altbauvierteln: Statt einer Hausnummer mit zehn Metern Gehweg betreut man hier ganze Quartiere mit internen Fußwegenetzen, Zufahrten für Rettungsfahrzeuge, Müllplätzen, Spielplätzen und großen Stellplatzanlagen. Viele Wege verlaufen bewusst abseits der Straßen und werden daher nicht von der BSR geräumt, sondern liegen vollständig in der Verantwortung der Eigentümer. Wer in Gropiusstadt Häuser verwaltet, betreut daher oft ein Vielfaches der Fläche eines vergleichbaren Altbaus.

RAT Winterdienst übernimmt diese Flächen für Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften und Gewerbemieter. Vor der Saison gehen wir das Gelände gemeinsam mit Ihnen ab, legen fest, welche Wege zuerst frei sein müssen, und halten das in einem Räumflächenplan fest. In der Saison arbeiten geschulte Teams diesen Plan bei Schnee und Glätte rund um die Uhr ab. Jeder Einsatz wird digital dokumentiert, sodass Verwaltung, Versicherung und Mieter nachvollziehen können, wann welche Fläche bearbeitet wurde.

Lage von Gropiusstadt im Berliner StadtgebietWinterdienst MitteWinterdienst Friedrichshain-KreuzbergWinterdienst PankowWinterdienst Charlottenburg-WilmersdorfWinterdienst SpandauWinterdienst Steglitz-ZehlendorfWinterdienst Tempelhof-SchönebergWinterdienst NeuköllnWinterdienst Treptow-KöpenickWinterdienst Marzahn-HellersdorfWinterdienst LichtenbergWinterdienst ReinickendorfMitteFriedrichsh.-KreuzbergPankowCharlottenb.-WilmersdorfSpandauSteglitz-ZehlendorfTempelhof-SchönebergTreptow-KöpenickMarzahn-HellersdorfLichten-bergReinicken-dorfWinterdienst BritzBritzWinterdienst BuckowBuckowWinterdienst RudowRudowGropiusstadt
Lage im Stadtgebiet. Die Großsiedlung liegt im Süden Neuköllns zwischen Britz, Buckow und Rudow. Die U7 durchquert sie mit vier Stationen, Johannisthaler Chaussee und Fritz-Erler-Allee bilden die Hauptachsen. Für die Tourenplanung bedeutet das kurze Wege zwischen vielen großen Objekten, aber ein dichtes Netz privater Fußwege, das nur nach festem Räumflächenplan effizient abgearbeitet werden kann.

Hochhäuser, Zeilenbauten und Wohnwege: die Siedlungsstruktur

Das Quartier besteht aus Punkthochhäusern, langen Zeilenbauten und geschwungenen Wohnriegeln, die zwischen großzügigen Grünflächen stehen. Das bekannteste Gebäude ist das Ideal-Hochhaus, eines der höchsten Wohnhäuser Deutschlands. Typisch ist die Trennung von Auto- und Fußverkehr: Autos fahren über Sammelstraßen zu Parkplätzen und Tiefgaragen, Fußgänger bewegen sich auf einem eigenen Wegenetz zwischen den Häusern, zu Schulen, Kitas und U-Bahnhöfen.

Für den Winterdienst heißt das: Die eigentlich wichtigen Strecken sind keine öffentlichen Straßen. Sie gehören zu den Grundstücken der Wohnungsunternehmen und Eigentümergemeinschaften, werden aber von Tausenden Menschen täglich genutzt, darunter Schulkinder, Berufspendler und viele ältere Bewohner. Rechtlich greift hier die Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers. Wer sie vernachlässigt, haftet bei einem Sturz zivilrechtlich – unabhängig davon, ob der Weg als öffentlich wahrgenommen wird.

Typische Flächen je Gebäude

  • Hauseingang mit Vordach, Stufen und Rampe
  • Zuwegung von der Straße oder vom Parkplatz
  • Feuerwehraufstellfläche und Umfahrt
  • Müllstandplatz, oft in eigener Einhausung
  • Fahrradbügel und Kinderwagenabstellplatz

Windkanäle und Schattenzonen zwischen den Hochhäusern

Hohe Gebäude verändern das Kleinklima am Boden spürbar. Zwischen zwei Hochhausscheiben beschleunigt sich der Wind, Schnee wird gegen Eingangstüren und in Hausnischen gedrückt, während offene Flächen fast blank geweht sind. Gleichzeitig liegen die Nordseiten vieler Gebäude im Winter den ganzen Tag im Schatten. Dort hält sich überfrorene Nässe deutlich länger als auf der Südseite, und festgetretener Schnee wird über Tage zu einer harten Eisschicht.

Wir berücksichtigen das bei der Planung mit zwei Maßnahmen. Erstens erfassen wir bei der Begehung die bekannten Schattenbereiche, Fallrohre und Durchgänge und kennzeichnen sie im Räumflächenplan als Kontrollpunkte. Zweitens kommen wir nach Tauwetter mit anschließendem Frost gezielt zu diesen Stellen zurück, auch wenn kein neuer Schnee gefallen ist. Abtauendes Wasser von Dachflächen und Balkonen ist in Hochhausquartieren eine häufig unterschätzte Ursache für Glatteis direkt vor dem Eingang.

Besonders gefährdet
  • Durchgänge unter auskragenden Gebäudeteilen
  • Rampen zu Tiefgaragen auf der Nordseite
  • Wege unter Balkonen, von denen Schmelzwasser tropft

Rangfolge im Räumflächenplan: was zuerst frei sein muss

In einem Quartier mit vielen Hundert Wohnungen kann nicht alles gleichzeitig geräumt werden. Entscheidend ist deshalb eine verbindliche Reihenfolge, die mit der Verwaltung abgestimmt ist und im Schadensfall belegt, dass sinnvoll priorisiert wurde. Bewährt hat sich folgende Staffelung:

  1. Rettungswege: Feuerwehrzufahrten, Aufstellflächen und Notausgänge – mehr dazu unter Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten freihalten.
  2. Öffentliche Gehwege vor den Grundstücken innerhalb der gesetzlichen Fristen.
  3. Hauseingänge mit Stufen und Rampen, damit Pflegedienste, Rollstuhlnutzer und Eltern mit Kinderwagen das Haus verlassen können.
  4. Hauptwege zu den U-Bahnhöfen und zu Schulen.
  5. Tiefgaragenausfahrten und Stellplatzanlagen.
  6. Nebenwege, Müllplätze und Spielplatzzugänge.

Wie ein solcher Plan aufgebaut wird und welche Angaben hineingehören, zeigt unser Ratgeber Räumplan im Mehrfamilienhaus. Für das Quartier ergänzen wir ihn um eine Lageskizze, auf der jede Fläche eine Nummer erhält, die im späteren Protokoll wieder auftaucht.

Illustration: Einsatzkraft streut feines Granulat auf eine Rampe am Eingang eines Wohnblocks
Rampen räumen wir bis zum Belag und stumpfen sie mit feinem Granulat ab, das Rollatoren und Rollstühle nicht behindert.

Barrierefreie Zugänge für eine älter werdende Bewohnerschaft

Viele Erstbezieher der Siedlung leben bis heute hier, dazu kommen Seniorenwohnungen und betreute Wohnformen. Für diese Bewohner ist ein vereister Hauseingang nicht nur unangenehm, sondern ein echtes Sturzrisiko. Gleichzeitig sind viele Häuser über Rampen und ebenerdige Zugänge erschlossen, die bei Glätte schneller gefährlich werden als eine Treppe mit Handlauf, weil das Gefälle auf glatter Oberfläche kaum zu kontrollieren ist.

Wir räumen Rampen deshalb auf voller Breite bis zum Belag, stumpfen sie mit feinkörnigem Granulat ab, das nicht in die Räder von Rollatoren drückt, und halten die Bewegungsflächen vor Aufzügen und Türen frei. Auch der Weg vom Behindertenparkplatz zum Eingang gehört dazu. Ausführliche Informationen zu Material, Breiten und Kontrollintervallen finden Sie auf der Seite Barrierefreier Winterdienst.

Ein weiterer Punkt betrifft die Arztpraxen, Apotheken und Pflegedienste rund um die U-Bahnhöfe. Ihre Patienten kommen häufig zu Fuß. Wir stimmen die Einsatzzeit für diese Gewerbeeinheiten auf die Sprechstunden ab, damit Eingang und Gehweg vor der ersten Behandlung frei sind.

Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Gropiusstadt

In einem Quartier dieser Größe kommt es auf Organisation an. Diese Vorteile zählen für Verwaltungen, Eigentümer und Mieter gleichermaßen.

  1. 01Räumplan

    Feste Reihenfolge für jedes Quartier

    Jede Fläche erhält im Plan eine Nummer und eine Priorität. Rettungswege und Eingänge kommen zuerst, Nebenwege zuletzt. So ist auch bei starkem Schneefall nachvollziehbar, warum welche Stelle zu welchem Zeitpunkt geräumt wurde.

  2. 02Rettungswege

    Feuerwehrumfahrten immer befahrbar

    Aufstellflächen und Umfahrten an Hochhäusern halten wir mit Räumschild frei und lagern keinen Schnee darauf ab. Das ist bei Gebäuden dieser Höhe besonders wichtig, weil Drehleitern nur auf tragfähigen, freien Flächen aufgestellt werden können.

  3. 03Senioren

    Sichere Wege für ältere Bewohner

    Rampen, ebenerdige Zugänge und Bereiche vor Aufzügen räumen wir bis zum Belag und streuen feines Granulat. Rollatoren und Rollstühle rollen darüber, ohne einzusinken, und Pflegedienste erreichen ihre Klienten auch an frostigen Morgen.

  4. 04Windzonen

    Nacharbeit an zugewehten Eingängen

    Zwischen hohen Gebäuden treibt der Wind Schnee in Nischen und vor Haustüren. Diese Stellen sind im Plan als Kontrollpunkte markiert, an denen unsere Teams nach dem ersten Durchgang noch einmal nachschauen und bei Bedarf erneut räumen.

  5. 05Schattenlagen

    Gezielte Kontrolle nach Tauwetter

    Auf Nordseiten hält sich Eis tagelang. Wenn tagsüber Schmelzwasser von Balkonen tropft und nachts Frost folgt, fahren wir diese Bereiche gezielt an, auch ohne neuen Schnee, damit sich keine spiegelglatte Fläche vor dem Hauseingang bildet.

  6. 06Hochhaus

    Erfahrung mit großen Wohngebäuden

    Vordächer, Tiefgaragen, Müllhäuser und Fahrradräume gehören bei uns zum Standard der Objektaufnahme. Wir wissen, welche Flächen bei hohen Wohngebäuden zusätzlich anfallen, und vergessen bei der Kalkulation keine Zuwegung zwischen Parkplatz und Haus.

  7. 07Umlage

    Kosten sauber pro Objekt getrennt

    Bei mehreren Gebäuden weisen wir die Beträge je Haus und Fläche getrennt aus. So lässt sich der Winterdienst ohne Nachrechnen auf die Betriebskostenabrechnung der einzelnen Wirtschaftseinheiten verteilen, sofern die Mietverträge eine Umlage vorsehen.

  8. 08Schulweg

    Hauptwege frei vor Schulbeginn

    Die Verbindungen zu Schulen und Kitas stehen im Plan weit oben. Bevor Kinder und Eltern morgens aufbrechen, sind die Wege dorthin geräumt und abgestumpft, damit niemand auf festgetretenem Schnee zwischen den Häusern ausrutscht.

  9. 09Sammelnachweis

    Ein Monatsbericht für alle Häuser

    Verwaltungen erhalten auf Wunsch einen monatlichen Bericht mit allen Einsätzen je Objekt. Die digitalen Einzelprotokolle bleiben gespeichert und können bei einer Schadensmeldung oder Rückfrage der Versicherung kurzfristig abgerufen werden.

  10. 10Technik

    Maschine und Handarbeit kombiniert

    Breite Wohnwege und Parkplätze räumen wir mit Kleintraktor und Kehrwalze, Stufen, Rampen und schmale Durchgänge von Hand. Diese Kombination spart Zeit auf großen Flächen und verhindert Schäden an Kanten, Bänken und Fahrradbügeln.

Warum Wohnungsunternehmen und Verwaltungen auf RAT Winterdienst setzen

Großsiedlungen stellen besondere Anforderungen an Organisation, Nachweis und Erreichbarkeit.

Verantwortung klar geregelt

Die Räum- und Streupflicht lässt sich vertraglich auf uns übertragen. Kontrollieren muss weiterhin der Eigentümer – mit unseren digitalen Protokollen gelingt das aber mühelos: Für jede Fläche in Gropiusstadt ist ersichtlich, wann geräumt und mit welchem Mittel gestreut wurde, und Sie müssen dafür nicht vor Ort sein.

Einsatzbereit an allen Tagen

Hausmeister haben Feierabend und Wochenenden, der Winter nicht. Während der Saison sind unsere Teams Tag und Nacht einsatzbereit – auch an Feiertagen, an denen sich in vielen Quartieren niemand um die Außenanlagen kümmert.

Streumittel ohne Salz

Auf Gehwegen sind nach Berliner Recht abstumpfende Mittel vorgeschrieben. Wir setzen Sand, Splitt oder Granulat ein und stimmen Körnung und Menge auf Rampen, Pflaster und Spielplatzzugänge ab, damit Rasenflächen und Bäume zwischen den Häusern keinen Schaden nehmen.

Kalkulierbare Kosten

Nach der kostenlosen Flächenanalyse nennen wir einen Festpreis pro Saison, der alle Räum- und Streueinsätze umfasst. Es gibt keine versteckten Zuschläge für schneereiche Monate, sodass Verwaltungen den Winterdienst schon im Wirtschaftsplan des Vorjahres verlässlich ansetzen können.

Versicherungsschutz im Hintergrund

Über die DEVK sind wir betriebshaftpflichtversichert: Für Personen- und Sachschäden gilt eine Pauschaldeckung von drei Millionen Euro, für Vermögensschäden eine von 500.000 €. Bei Objekten mit vielen Bewohnern ist diese Absicherung ein wichtiger Baustein für Eigentümer und Verwalter.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
7 UhrRäumfristNachtschnee beseitigt
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Fußwegenetz abseits der StraßenRäumflächenplan mit nummerierten AbschnittenKeine Fläche wird übersehen
Hohe Gebäude mit DrehleiterbedarfAufstellflächen und Umfahrten zuerst räumenRettungsdienst erreicht jedes Haus
Viele ältere BewohnerRampen bis zum Belag, feines GranulatSichere Wege mit Rollator
Schattige Nordseiten und WindkanäleMarkierte Kontrollpunkte nach TauwetterWeniger Glatteis vor Eingängen
Mehrere Häuser pro VerwaltungKosten und Protokolle je Objekt getrenntEinfachere Abrechnung der Betriebskosten

U7-Stationen, Einkaufszentrum und Gewerbeeinheiten

Vier Stationen der U7 erschließen den Ortsteil: Johannisthaler Chaussee, Lipschitzallee, Wutzkyallee und Zwickauer Damm. Rund um jede Station gibt es Läden, Bäckereien, Imbisse und Dienstleister, deren Gehwege morgens von Pendlern und Schülern stark frequentiert sind. An der Johannisthaler Chaussee liegen die Gropius Passagen, eines der größten Einkaufszentren Berlins, mit weitläufigen Parkflächen und Anlieferzonen.

Gewerbemieter in den Ladenzeilen sind oft unsicher, ob sie selbst räumen müssen oder der Vermieter. Das hängt vom Mietvertrag ab. Wir bieten beiden Seiten an, die Fläche vor der Ladeneinheit als eigenen Abschnitt in die Tour aufzunehmen und getrennt abzurechnen. Für Tiefgaragen, die zu Wohnhäusern oder Geschäftseinheiten gehören, übernehmen wir zusätzlich die Ein- und Ausfahrt samt Rampe; die Details stehen unter Winterdienst an Tiefgaragenzufahrten.

Nach Ladenschluss und an Sonntagen ruhen viele Gewerbeflächen. Wir planen die Räumung dann so, dass sie rechtzeitig vor der nächsten Öffnung erledigt ist, und sparen Ihnen Einsätze, wenn niemand die Fläche betritt. An Markttagen oder bei Sonderverkäufen im Einkaufszentrum lässt sich der Rhythmus kurzfristig verdichten.

Kostenbeispiel: Wohnhochhaus mit 120 Einheiten

Wie sich die Saisonkosten in einem typischen Gebäude verteilen, zeigt folgende Rechnung. Angenommen wird ein Hochhaus mit 120 Wohnungen, 60 Metern öffentlichem Gehweg an der Sammelstraße, 80 laufenden Metern interner Wege und Zugänge sowie einer zugehörigen Stellplatzanlage von 1.200 m².

PositionUmfangRichtwertSaisonbetrag netto
Gehweg an der Straße60 lfm2,00 € je lfm/Monat × 5600 €
Interne Wege, Eingang, Rampe80 lfm1,80 € je lfm/Monat × 5720 €
Stellplatzanlage1.200 m²0,90 € je m²/Saison1.080 €
Gesamt2.400 €

Auf 120 Wohnungen umgelegt ergibt das 20 € pro Einheit und Saison, sofern der Mietvertrag die Umlage als Betriebskosten erlaubt. Wie diese Aufteilung funktioniert, erklärt der Ratgeber Kosten pro Wohnung im Mehrfamilienhaus. Wer Einzeleinsätze bevorzugt, zahlt für kleine Teilflächen 25 bis 45 € je Anfahrt, bei einem Objekt dieser Größe wäre das jedoch schon nach wenigen Schneetagen teurer. Die Zahlen sind unverbindliche Richtwerte; Ihr Festpreis ergibt sich aus der kostenlosen Flächenanalyse.

Illustration: Mitarbeiter streut abends die vereiste Ausfahrtsrampe einer Tiefgarage bei Eisregen
Schattige Tiefgaragenrampen frieren bei Eisregen als Erstes – sie stehen deshalb als feste Kontrollpunkte in unserem Räumflächenplan.

Was Hausverwaltungen hier besonders häufig beauftragen

Wer mehrere Häuser im Quartier verwaltet, braucht vor allem Verlässlichkeit und saubere Unterlagen. Unsere Leistung Winterdienst für Hausverwaltungen ist darauf ausgelegt: ein Vertrag für alle Objekte, ein Ansprechpartner, ein Sammelprotokoll pro Monat, aus dem sich jede Einzelfläche herauslesen lässt. Daneben werden in Großsiedlungen besonders häufig folgende Leistungen gebucht:

  • Winterdienst an Müllstandplätzen, damit die Tonnen am Abholtag erreichbar sind – Details unter Müllstandplätze im Winter.
  • Kontrollgänge am Wochenende, weil Hausmeister an Sonn- und Feiertagen oft nicht vor Ort sind.
  • Eiszapfenentfernung an Vordächern und Balkonkanten nach Tauphasen.
  • Splittbeseitigung im Frühjahr auf Wohnwegen und Spielplatzzugängen.

Alle Leistungen lassen sich in einem Rahmenvertrag kombinieren, sodass die Verwaltung nicht mehrere Dienstleister koordinieren muss.

Splitt im Frühjahr, Laub im Herbst: die Saison davor und danach

Großzügige Grünflächen und alte Baumreihen prägen das Bild zwischen den Häusern. Im Oktober und November fällt deshalb viel Laub auf Wohnwege und Rampen. Nass und angefroren wird es zur ersten Rutschgefahr der Saison, noch bevor die Temperaturen unter null fallen. Wir bieten an, die Hauptwege in dieser Zeit regelmäßig freizublasen und das Laub auf den Grünflächen oder an vereinbarten Sammelstellen abzulegen.

Am Ende des Winters liegt dagegen tonnenweise Splitt auf den Wegen. Er knirscht unter den Füßen, landet in Hauseingängen und Aufzügen und verstopft die Abläufe vor den Tiefgaragen. Mit einer Kehrmaschine nehmen wir das Streugut auf, sobald keine Frostnächte mehr zu erwarten sind, und entsorgen es fachgerecht. So beginnt und endet der Winterdienst in Gropiusstadt nicht mit dem ersten und letzten Schnee, sondern deckt die gesamte kalte Jahreszeit ab, in der Wege und Eingänge besondere Aufmerksamkeit brauchen.

Anfahrt und Einsatzorganisation im Südosten

Von unserem Sitz in Prenzlauer Berg aus erreichen wir den Süden Neuköllns über die Stadtautobahn und die großen Radialstraßen. In der Saison sind die Teams jedoch nicht jedes Mal aus der Innenstadt unterwegs: Die Objekte im Quartier bilden mit Häusern in Britz, Buckow und Rudow eine zusammenhängende Tour, die per GPS-Routenplanung gesteuert wird. Bei Schneefall nach 20 Uhr beginnt diese Runde in der Nacht, damit bis sieben Uhr morgens alle Pflichtflächen frei sind.

Neue Kunden starten mit einer kostenlosen Begehung. Im Anschluss bekommen Sie von uns ein Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge; sagen Sie zu, folgt der abgestimmte Räumflächenplan für Ihre Anlage in Gropiusstadt. Ab Saisonbeginn sind Sie in der Tour, und jeder Einsatz wird mit Zeitstempel protokolliert.

Ändert sich während des Winters etwas im Quartier – eine Baustelle sperrt einen Hauptweg, ein Hauseingang wird saniert oder eine neue Kita eröffnet –, passen wir den Räumflächenplan an und informieren die Teams vor dem nächsten Einsatz. Die Verwaltung muss dafür nur eine kurze Nachricht an ihren Ansprechpartner schicken, der die Änderung in die Tourenplanung überträgt und Ihnen schriftlich bestätigt.

Häufige Fragen

Wer muss die Wege zwischen den Hochhäusern räumen?

Die internen Fußwege gehören in der Regel zu den Grundstücken der Wohnungsunternehmen oder Eigentümergemeinschaften. Die BSR räumt sie nicht. Rechtlich zählt hier die Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers, und die darf er an eine Fachfirma weitergeben. Die genaue Grenze zwischen öffentlicher und privater Fläche klären wir bei der Begehung anhand der Lagepläne.

Wie werden Feuerwehrzufahrten im Winter freigehalten?

Wir räumen Umfahrten und Aufstellflächen mit Schild und lagern den Schnee außerhalb der markierten Bereiche. Bei anhaltendem Schneefall werden sie erneut angefahren. Im Räumflächenplan stehen sie an erster Stelle, weil Drehleitern bei Gebäuden dieser Höhe auf freie, tragfähige Flächen angewiesen sind.

Können die Kosten auf die Mieter umgelegt werden?

Ist es im Mietvertrag so vereinbart, können die Winterdienstkosten als Betriebskosten umgelegt werden. Wir weisen die Beträge je Gebäude und Fläche getrennt aus, damit die Verteilung auf die Wirtschaftseinheiten ohne Umrechnung möglich ist. Im Einzelfall sollte die Verwaltung die vertragliche Grundlage rechtlich prüfen lassen.

Räumen Sie auch vor Ladeneinheiten an den U-Bahnhöfen?

Ja. Gehwege vor Läden, Praxen und Imbissen nehmen wir als eigene Abschnitte auf. Ob der Gewerbemieter oder der Vermieter beauftragt, hängt vom Mietvertrag ab; wir rechnen mit dem jeweiligen Auftraggeber getrennt ab und stimmen die Uhrzeit auf die Öffnungszeiten der Einheit ab.

Was kostet der Winterdienst pro Wohnung ungefähr?

Das hängt von Gehweglänge, internen Wegen und Stellplätzen ab. In unserem Beispiel mit 120 Wohnungen und 2.400 € Saisonbetrag ergeben sich rund 20 € pro Einheit. Bei kleineren Häusern mit langer Straßenfront kann der Anteil höher liegen. Ein verbindlicher Festpreis folgt nach der kostenlosen Begehung.

Unverbindliche Anfrage

Anfrage für Ihr Grundstück vor Ort

Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem Festpreis für die Saison.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Festpreis ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

* Pflichtfelder · Bei akuter Glätte bitte direkt anrufen

RAT Winterdienst · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

Kostenlose Flächenanalyse in allen zwölf Berliner Bezirken, Festpreis ohne versteckte Zuschläge und ein digitales Protokoll nach jedem Einsatz – für Hausverwaltungen, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Privat.

Angebot