Ja, wir räumen und streuen in Lankwitz – mit DEVK-Haftpflichtschutz
Der Ortsteil im Südosten des Bezirks Steglitz-Zehlendorf ist kein reines Villengebiet und auch keine Großsiedlung. Nach den schweren Kriegsschäden entstanden viele drei- bis fünfgeschossige Mietshäuser mit Abstandsgrün, daneben blieben ältere Landhäuser und kleine Siedlungsparzellen erhalten. Für den Winterdienst heißt das: lange Gehwegfronten mit Vorgärten, schmale Plattenwege zwischen den Hauszeilen, Müllplätze am Rand der Grünflächen und vergleichsweise viele private Stellplätze, Garagenhöfe und Carports, die morgens gleichzeitig mit dem Gehweg frei sein sollen.
RAT Winterdienst übernimmt diese Flächen als Saisonbetreuung oder auf Abruf. Den öffentlichen Bürgersteig vor Ihrem Grundstück räumen wir nach den Vorgaben des Berliner Straßenreinigungsgesetzes – die Gehwegräumung bildet bei fast jedem Objekt hier den Kern des Auftrags. Hinzu kommen Hauseingänge, Treppen, Garagenhöfe und Zufahrten, die rechtlich zur privaten Verkehrssicherungspflicht gehören. Vor Vertragsbeginn sehen wir uns das Grundstück kostenfrei an, messen die Frontlänge aus und erstellen danach ein Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge. Die Disposition sitzt in der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg; per GPS-gestützter Routenplanung fassen wir Objekte in Lankwitz und dem übrigen Südwesten zu festen Touren zusammen.
Wohnzeilen, Abstandsgrün und Siedlungsparzellen
Wer durch die Straßen nördlich und südlich der Leonorenstraße geht, sieht vor allem Wohnbauten aus den 1950er- und 1960er-Jahren: verputzte Zeilen mit Satteldach, zurückgesetzt hinter Rasenstreifen, oft im Besitz von Genossenschaften, Wohnungsunternehmen oder Eigentümergemeinschaften. Zwischen diesen Zeilen verlaufen Wege, die nicht öffentlich sind, aber täglich von Mietern, Pflegediensten und Paketboten genutzt werden. Genau dort passieren im Winter viele Stürze, weil sich niemand zuständig fühlt.
Wir erfassen deshalb neben der Straßenfront jeden inneren Weg, jeden Kellerabgang und jeden Weg zum Müllplatz in einem Flächenplan. Bei größeren Beständen gliedern wir die Flächen nach Priorität: zuerst Bürgersteig und Hauseingänge, dann Verbindungswege, zuletzt Fahrradabstellplätze und Wäscheplätze. Für Verwaltungen mit mehreren Häusern bietet sich unser Paket für Wohnanlagen an, für kleinere Häuser mit sechs bis zwölf Parteien der Zuschnitt für Eigentümergemeinschaften mit klarer Kostenaufteilung.
Weiter südlich, Richtung Lichterfelder Grenze und Teltowkanal, dominieren Einfamilien- und Doppelhäuser auf schmalen, tiefen Grundstücken. Hier ist die Gehwegfront kurz, dafür kommen Garagenzufahrten und manchmal Eckgrundstücke mit zwei Straßenseiten hinzu. Solche Objekte betreuen wir häufig gebündelt, wenn mehrere Nachbarn gemeinsam beauftragen.
Geschäftsstraßen rund um die Dorfkirche
Das Zentrum des Ortsteils liegt dort, wo Leonorenstraße und Kaiser-Wilhelm-Straße aufeinandertreffen, rund um die Dorfkirche und die Bushaltestelle „Lankwitz Kirche“. Bäckereien, Apotheken, Arztpraxen und Supermärkte reihen sich hier aneinander, dazwischen liegen Haltestellen mehrerer Buslinien. Vor diesen Läden sind weit mehr Fußgänger unterwegs als in den Wohnstraßen, deshalb gilt nach aktuellem Stand auch eine größere Breite: An Hauptverkehrs- und vielen Geschäftsstraßen verlangt Berlin 1,5 Meter Räumbreite, nicht bloß den sonst üblichen einen Meter.
- Ob Mieter oder Eigentümer räumen muss, regelt der Gewerbemietvertrag – nicht das Ladenschild.
- Lieferzonen und Kundenparkplätze sind private Flächen und brauchen eine eigene Absprache.
- Eingangsstufen und Rampen vereisen schneller als der Gehweg, weil Schmelzwasser von Markisen und Fußmatten nachtropft.
Für Händler und Filialisten planen wir den ersten Räumgang so, dass die Front vor Geschäftsöffnung fertig ist und nach dem Mittagsverkehr ein Kontrollgang folgt. Hat ein Lankwitzer Supermarkt einen eigenen Parkplatz, fassen wir Gehweg und Stellfläche vertraglich zusammen – mehr dazu auf der Seite Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte. Schnee lagern wir dabei nicht vor Schaufenstern oder auf Fahrradständern, sondern am Fahrbahnrand, ohne Rinnsteine und Überwege zu blockieren.
S-Bahn, Hochschulcampus und Schulwege
Der S-Bahnhof an der Anhalter Vorortbahn mit den Linien S25 und S26 ist für viele Bewohner der wichtigste Weg in die Innenstadt; kurz vor sieben Uhr füllen sich die Zugänge. Wer ein Grundstück an den Straßen zum Bahnhof besitzt, sollte deshalb nicht erst um halb acht räumen lassen. Wir legen solche Objekte in die erste Welle unserer Morgentour, damit Pendler vor dem ersten Berufsverkehr griffigen Belag vorfinden.
An der Malteserstraße liegt der Campus Lankwitz der Freien Universität, dazu kommen Grundschulen, Oberschulen und Kitas, die über den ganzen Ortsteil verteilt sind. Schulträger und freie Träger haben morgens ein enges Zeitfenster: Eltern bringen Kinder ab etwa halb acht, Lehrkräfte sind früher da. Für diese Gruppe ist unser Angebot Winterdienst für Schulen und Kitas gedacht, das Zugänge, Schulhöfe und Fluchtwege in eine feste Reihenfolge bringt.
Wie die Aufgaben verteilt sind, wird an Lankwitzer Bushaltestellen und Querungen besonders deutlich: Die BSR kümmert sich nach ihrem Streuplan um Fahrbahnen und Fußgängerüberwege, für den Bürgersteig bis zur Haltestelle sind die Anlieger zuständig. Wir schieben dort so, dass kein Schneewall zwischen Gehweg und Wartebereich entsteht – ein Detail, das Rollstuhlfahrern und Eltern mit Kinderwagen den Weg zum Bus erst möglich macht.
Kanalnähe, Brücken und überfrierende Nässe
Der Süden des Ortsteils grenzt an den Teltowkanal. Wasserflächen geben im Winter Feuchtigkeit an die Luft ab; in klaren Nächten setzt sich daraus Raureif auf Brücken, Geländern und Gehwegen in Ufernähe ab. Brückenbeläge kühlen von oben und unten zugleich aus und werden deshalb oft glatt, während der Gehweg zwei Straßen weiter noch trocken ist. Ähnlich verhalten sich die Unterführungen und Rampen rund um die Bahntrasse, in die Schmelzwasser hineinläuft und nachts gefriert.
Für Grundstücke in solchen Lagen reicht ein einmaliger Streugang am Morgen häufig nicht aus. Wir ergänzen die Tour dort um zusätzliche Kontrollgänge am späten Nachmittag und in den frühen Morgenstunden, wenn die Temperatur unter den Taupunkt fällt. Wo es stadtweit typischerweise zuerst glatt wird, erklärt unser Ratgeber zu Gefahrenstellen für Glätte wie Brücken, Rampen und Schattenlagen.
Auch die Vegetation spielt eine Rolle: Viele Wohnstraßen sind von alten Linden und Ahornbäumen gesäumt. Sie verschatten den Gehweg, sodass Eis dort länger liegen bleibt, und ihre Wurzeln reagieren empfindlich auf Salz. Wir arbeiten auf Gehwegen ausschließlich mit Splitt, Sand oder Granulat, wie es das Landesrecht grundsätzlich vorschreibt, und nehmen bei starkem Bewuchs lieber einen zusätzlichen Durchgang in Kauf als einen Schaden an Baumscheiben.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Lankwitz
Die Bebauung im Ortsteil ist kleinteilig und gemischt, das spiegelt sich in unserem Angebot. Die folgenden Punkte zeigen, was Eigentümer, Verwaltungen und Händler hier konkret davon haben.
- 01Wohnzeilen
Innere Wege werden nicht vergessen
Plattenwege zwischen den Nachkriegszeilen, Kellerabgänge und Pfade zum Müllplatz stehen bei uns im Flächenplan. So bleibt kein Abschnitt zwischen öffentlicher Front und Hauseingang ungesichert, auf dem Mieter oder Paketboten stürzen könnten.
- 02Frühstart
Bahnhofswege in der ersten Welle
Grundstücke an den Wegen zur S-Bahn räumen wir zuerst, damit Pendler der S25 und S26 vor dem morgendlichen Andrang sicheren Belag vorfinden und Eigentümer die gesetzliche Frist bis 7 Uhr einhalten.
- 03Ladenfront
Geschäftsstraße mit breiterem Räumstreifen
Rund um die Kirchkreuzung räumen wir dort, wo es die Straßenklasse verlangt, auf 1,5 Meter Breite und halten Eingänge, Rampen und Lieferbereiche vor Ladenöffnung frei. Den Schnee setzen wir dabei nicht vor Schaufenster.
- 04Baumschutz
Salzfrei unter alten Straßenbäumen
Linden und Ahorn säumen viele Wohnstraßen. Auf den Gehwegen kommen bei uns nur abstumpfende Mittel wie Splitt oder Granulat zum Einsatz – das schont die Wurzeln der Lankwitzer Straßenbäume, Baumscheiben und Vorgärten. Salzränder auf Eingangsstufen bleiben aus.
- 05Kanallage
Mehr Kontrollen an feuchten Stellen
Nahe dem Teltowkanal und an Bahnunterführungen bildet sich Reifglätte früher. Objekte in solchen Lagen erhalten zusätzliche Kontrollgänge, wenn die Temperatur nachts unter den Taupunkt fällt. Brückenaufgänge und Rampen prüfen wir dabei gesondert.
- 06Festpreis
Kalkulierbare Kosten pro Wohnung
Nach der kostenfreien Flächenanalyse erhalten Sie einen Festpreis je Fläche. Verwaltungen können die Saisonkosten dadurch sauber auf die Einheiten umlegen, ohne nachträgliche Zuschläge für Schneetage. Das erleichtert auch den Beschluss in der Eigentümerversammlung.
- 07Protokoll
Jeder Einsatz mit Uhrzeit belegt
Das digitale Einsatzprotokoll nennt Datum, Uhrzeit, Fläche und Streumittel. Damit erfüllen Sie Ihre Kontrollpflicht als Eigentümer und haben bei Rückfragen des Ordnungsamtes eine belastbare Grundlage für Ihre Antwort.
- 08Tourennähe
Gebündelt mit den Nachbarvierteln
Unsere GPS-gestützte Planung verbindet Objekte im Ortsteil mit Kunden in Steglitz und Lichterfelde, die nur wenige Minuten entfernt liegen. Kurze Wege zwischen den Grundstücken bedeuten weniger Wartezeit, wenn nachts plötzlich Schnee einsetzt.
- 09Absicherung
Haftpflicht über die DEVK
Für Personen- und Sachschäden springt pauschal bis zu drei Millionen Euro unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK ein. Das gibt Eigentümern Rückhalt, wenn trotz sorgfältiger Arbeit etwas passiert, und Vermögensschäden sind bis 500.000 Euro mitversichert.
- 10Ansprechpartner
Ein fester Kontakt für Ihr Objekt
Ihr Ansprechpartner bleibt stets derselbe und kennt Ihr Grundstück mitsamt seinen Eigenheiten. Änderungen wie ein gesperrter Hofweg oder eine neue Zufahrt werden ohne Umwege in den Flächenplan übernommen.
Warum Verwaltungen und Händler im Berliner Südwesten auf uns setzen
Viele Kunden kommen zu uns, nachdem eine Hausmeisterlösung im ersten strengen Winter an ihre Grenzen gestoßen ist.
Wir kennen die Gebäudestruktur
Zeilenbauten mit Abstandsgrün brauchen eine andere Reihenfolge als ein Ladenlokal an der Hauptstraße. Wir planen jede Fläche nach Nutzung und Gefahr, statt überall nach demselben Schema vorzugehen, und erklären Ihnen nachvollziehbar, warum welcher Weg wann geräumt wird.
Bereitschaft rund um die Uhr
Schneefall richtet sich nicht nach Bürozeiten. Unsere Einsatzkräfte sind bei Schnee und Eisbildung 24 Stunden an sieben Tagen bereit, auch an Feiertagen, wenn die Räumfrist erst um 9 Uhr endet und viele Hausmeister frei haben.
Umweltschonend aus Überzeugung
Wir verzichten auf Gehwegen auf Auftaumittel und setzen abstumpfende Streumittel ein. Das entspricht dem Berliner Recht, schützt Bäume, Pflaster und Hundepfoten und vermeidet die typischen Salzränder auf Treppen und Fußmatten im Eingangsbereich. Im Frühjahr wird der Splitt auf Wunsch wieder eingesammelt.
Klare Verträge, keine Überraschungen
Unser Festpreisangebot listet jede Fläche einzeln. Was nicht darin steht, wird nicht berechnet, und zusätzliche Leistungen besprechen wir vorher mit Ihnen. So wissen Eigentümergemeinschaften schon bei der Versammlung im Herbst, welcher Betrag auf sie zukommt.
Nachweis für den Ernstfall
Kommt es trotz Räumung zu einem Sturz, zählt die Dokumentation. Unsere digitalen Protokolle zeigen lückenlos, wann wir vor Ort waren und was wir getan haben – eine wichtige Unterlage für Versicherung, Verwaltung und gegebenenfalls Gericht. Sie können die Protokolle jederzeit bei uns anfordern.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Lange Gehwegfronten vor Wohnzeilen | Maschinelle Räumung mit schmalem Gerät | Frist bis 7 Uhr sicher eingehalten |
| Wege zwischen den Hauszeilen | Erfassung im Flächenplan nach Priorität | Keine ungesicherten Abschnitte |
| Ladenfronten an der Kirchkreuzung | Räumstreifen 1,5 Meter vor Ladenöffnung | Kunden kommen sicher in den Laden |
| Reifglätte nahe Kanal und Bahn | Zusätzliche Kontrollgänge bei Taupunktnähe | Weniger Stürze in den Morgenstunden |
| Nachweis gegenüber Versicherung | Digitales Protokoll mit Uhrzeit | Kontrollpflicht nachweisbar erfüllt |
Diese Flächen übernehmen wir auf Ihrem Grundstück
Bevor ein Angebot entsteht, gehen wir mit Ihnen oder dem Hausmeister das Grundstück ab. Erfahrungsgemäß fallen dabei Flächen auf, die im Alltag niemand auf dem Zettel hat – etwa der Trampelpfad zum Nachbarhaus oder die Außentreppe zum Fahrradkeller.
| Fläche | Typisch hier | Rechtlicher Rahmen |
|---|---|---|
| Gehweg an der Straßenfront | Lange Fronten vor Wohnzeilen, Ecklagen | Anliegerpflicht nach StrReinG |
| Hauszugang und Eingangsstufen | Zwei bis vier Stufen, Vordach selten | Private Verkehrssicherungspflicht |
| Wege im Abstandsgrün | Plattenwege zwischen den Zeilen | Private Verkehrssicherungspflicht |
| Müll- und Fahrradplätze | Am Rand der Grünflächen, oft unbeleuchtet | Zugang für BSR-Abholung |
| Stellplätze und Garagenhöfe | Mieterparkplätze, Reihengaragen | Nutzungszeiten des Objekts |
Aus dieser Aufstellung entsteht der Flächenplan, den Ihr persönlicher Ansprechpartner bei uns verwaltet. Ändert sich etwas – ein neuer Fahrradschuppen, ein gesperrter Hofweg wegen Bauarbeiten –, passen wir den Plan an, ohne dass Sie einen neuen Vertrag brauchen. Das digitale Einsatzprotokoll verweist später auf genau diese Flächen, sodass Sie bei einer Nachfrage der Versicherung oder des Ordnungsamtes zeigen können, welche Bereiche wann bearbeitet wurden.
Preisbeispiel: Mietshaus aus der Wiederaufbauzeit
Ein typisches Objekt im Ortsteil: Mehrfamilienhaus mit 18 Wohnungen, Baujahr um 1958, Grundstück an einer Wohnstraße mit Baumbestand. Die Gehwegfront misst 26 Meter, dazu kommen 14 Meter Plattenweg zu zwei Hauseingängen und ein Mieterparkplatz mit rund 250 Quadratmetern.
| Position | Ansatz (netto) | Saison Nov.–März |
|---|---|---|
| Gehweg und Hauswege, 40 lfm | 2,10 € pro lfm und Monat × 5 | 420,00 € |
| Mieterparkplatz, 250 m² | 1,00 € pro m² und Saison | 250,00 € |
| Summe | 670,00 € |
Umgerechnet auf 18 Wohnungen ergeben sich gut 37 Euro je Einheit und Saison. Ist der Winterdienst im Mietvertrag als Betriebskostenposition vereinbart, lässt sich dieser Betrag umlegen; wie Verwaltungen dabei rechnen, zeigt unser Ratgeber Kosten pro Wohnung im Mehrfamilienhaus. Die Zahlen sind unverbindliche Richtwerte aus unserer Preisspanne; verbindlich wird erst das Festpreisangebot nach der Besichtigung.
Wer Planungssicherheit für den ganzen Winter möchte, wählt den Saisonvertrag mit fester Monatspauschale. Für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 12 Metern Front kann dagegen der Einsatz auf Abruf günstiger sein, der je nach Fläche zwischen 25 und 45 Euro pro Einsatz kostet – in schneearmen Wintern ein Vorteil, in langen Frostperioden ein Risiko.
Rechtliche Pflichten kurz eingeordnet
Auch im Südwesten Berlins gilt das Straßenreinigungsgesetz des Landes: Schnee ist nach dem Ende des Schneefalls unverzüglich zu räumen, Glätte unverzüglich abzustumpfen. Bei Schneefall nach 20 Uhr reicht die Frist nach aktuellem Stand bis 7 Uhr am nächsten Tag, sonn- und feiertags bis 9 Uhr. Für Gehwege gilt weiterhin ein grundsätzliches Streusalzverbot, wobei die Senatsverwaltung seit der Gesetzesänderung im Februar 2026 bei extremer Glätte befristete Ausnahmen zulassen kann.
Kontrolliert wird durch das Ordnungsamt des Bezirks. Bleibt ein Gehweg ungeräumt, drohen Ersatzvornahme auf Kosten des Eigentümers und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren; kommt jemand zu Schaden, folgen zivilrechtliche Ansprüche. Auch wenn wir die Pflicht für Sie übernehmen, müssen Sie uns sorgfältig auswählen und kontrollieren – genau dafür eignen sich unsere Protokolle. Für Ihre konkrete Situation empfehlen wir im Zweifel eine rechtliche Prüfung im Einzelfall.
Anfahrt, Tourenplanung und Ablauf
Unsere Fahrzeuge erreichen den Ortsteil über die Stadtautobahn und den Steglitzer Kreisel oder über Tempelhof und Mariendorf. In der Tourenplanung verbinden wir Objekte hier mit Kunden im angrenzenden Steglitz und in Lichterfelde, weil die Wege kurz sind und sich Einsatzspitzen so besser verteilen lassen.
- Anfrage: Sie schildern uns Objekt, Adresse und gewünschte Leistung per Telefon oder E-Mail.
- Besichtigung: Wir messen Gehwegfront und Innenflächen aus und notieren Gefahrenstellen wie Stufen, Gefälle oder Schattenlagen.
- Festpreisangebot: Sie erhalten eine Aufstellung pro Fläche mit Saisonpauschale oder Abrufpreis.
- Einsatzbereitschaft: Von November an steht Ihr Grundstück fest in unserer Tour, und bei Schnee oder Eis fahren wir los, ohne dass Sie uns eigens beauftragen müssen.
- Nachweis: Nach jedem Einsatz liegt ein digitales Protokoll mit Datum, Uhrzeit und Maßnahme vor.
Zwischen den Einsätzen ist Ihr Ansprechpartner telefonisch erreichbar, etwa wenn ein Umzugswagen die Zufahrt blockiert oder eine Baustelle den gewohnten Weg versperrt.
Häufige Fragen
Muss ich auch die Wege zwischen den Wohnhäusern räumen lassen?
Was das Straßenreinigungsgesetz als Anliegerpflicht vorschreibt, bezieht sich auf den öffentlichen Gehweg. Für Wege auf dem eigenen Grundstück, die Mieter und Besucher nutzen, gilt jedoch die private Verkehrssicherungspflicht. Wer dort stürzt, kann den Eigentümer in Anspruch nehmen. Wir empfehlen deshalb, Hauszugänge und innere Verbindungswege in den Vertrag aufzunehmen; im Einzelfall sollte die Haftungsfrage rechtlich geprüft werden.
Gilt an der Leonorenstraße eine größere Räumbreite?
Nach aktuellem Berliner Recht sind an Hauptverkehrs- und vielen Geschäftsstraßen wenigstens 1,5 Meter des Gehwegs zu räumen, während in Wohnstraßen meist ein Meter ausreicht. Maßgeblich ist das Fußgängeraufkommen. Bei der Besichtigung prüfen wir, welcher Wert für Ihr Grundstück anzusetzen ist, und berücksichtigen das im Angebot.
Wie früh sind Sie bei Nachtschnee vor Ort?
Für Schnee, der nach 20 Uhr fällt, endet die Räumfrist am Folgetag um 7 Uhr, sonn- und feiertags um 9 Uhr. Wir beginnen die Tour so früh, dass alle Objekte vorher bearbeitet sind. Grundstücke an den Wegen zur S-Bahn und vor Schulen liegen dabei am Anfang der Reihenfolge.
Lohnt sich ein Saisonvertrag für ein Einfamilienhaus?
Das hängt von der Frontlänge und Ihrer Risikobereitschaft ab. Bei kurzen Gehwegen kann der Einsatz auf Abruf mit 25 bis 45 Euro pro Einsatz günstiger sein, sofern der Winter mild bleibt. Der Saisonvertrag schützt dagegen vor Kostenspitzen und garantiert, dass Sie ohne Anruf in der Tour stehen. Wir rechnen beide Varianten gern für Ihr Grundstück durch.
Welche Streumittel verwenden Sie unter Straßenbäumen?
Wie vom Berliner Recht grundsätzlich vorgegeben, verwenden wir auf Gehwegen nur abstumpfendes Material – Splitt, Sand oder Granulat. Diese Mittel schaden Wurzeln und Baumscheiben nicht. Im Frühjahr kann der liegengebliebene Splitt auf Wunsch zusammengefegt und entsorgt werden, damit er nicht in Rinnsteine und Gullys gelangt.
Können mehrere Nachbarn gemeinsam beauftragen?
Ja, gerade in Straßen mit Doppel- und Reihenhäusern ist das sinnvoll. Jedes Grundstück erhält trotzdem einen eigenen Flächenplan und ein eigenes Protokoll, damit die Verantwortung klar bleibt. Abgerechnet wird nach Wunsch einzeln oder gesammelt über eine Person. Die gebündelte Lage verkürzt unsere Wege und wirkt sich günstig auf den Preis aus.