Ja, wir übernehmen den Winterdienst in Tempelhof-Schöneberg – mit Protokoll für jeden Einsatz
Tempelhof-Schöneberg reicht als schmales Band vom Nollendorfplatz am Rand der City West bis an die Stadtgrenze zu Brandenburg. Auf diesem Weg wechselt die Bebauung mehrfach ihren Charakter. Wer hier einen Winterdienst sucht, braucht deshalb keinen Anbieter mit Einheitslösung, sondern einen, der in einer Altbaudurchfahrt ebenso arbeiten kann wie auf einem Werksgelände mit Lkw-Verkehr oder vor einem Einfamilienhaus mit langer Gartenfront – und der alle drei Aufgaben in einer gemeinsamen Tourenplanung zusammenführt. Mehr zum Unternehmen und zu allen Leistungen lesen Sie beim Winterdienst Berlin.
RAT betreut Eigentümer, Hausverwaltungen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen in allen sechs Ortsteilen. Vor Saisonbeginn sehen wir uns jedes Objekt bei einer kostenlosen Flächenanalyse an, halten Gehwegmeter, Hof- und Parkflächen, Treppen und Rampen fest und erstellen danach ein schriftliches Festpreisangebot. Während der Saison fahren unsere geschulten Kräfte GPS-geplante Touren zwischen Schöneberg und Lichtenrade, sind bei Schnee und Glätte zu jeder Tageszeit unterwegs und protokollieren digital, zu welcher Uhrzeit welche Fläche mit welchem Streumittel behandelt wurde. Diese Protokolle können Ihnen als Eigentümer als Nachweis dienen, wann Ihre Flächen im Rahmen des Berliner Straßenreinigungsgesetzes und Ihrer Verkehrssicherungspflicht auf privaten Flächen betreut wurden.
Sechs Ortsteile im Überblick
Jeder Ortsteil bringt eigene Objekte und damit eigene Schwerpunkte im Winter mit sich. Was in Schöneberg, Friedenau, Tempelhof und den übrigen Ortsteilen jeweils wichtig ist, fasst die Übersicht unten zusammen – mehr Details stehen auf den jeweiligen Ortsteilseiten.
- Schöneberg: dicht bebaute Gründerzeitkieze, Geschäftsstraßen wie Haupt- und Potsdamer Straße, Wochenmärkte, viele Praxen. Gefragt sind Handräumung in Höfen und Durchfahrten sowie breite Räumspuren vor Läden.
- Friedenau: ehemalige Landhauskolonie mit Vorgärten, Villen und alten Alleebäumen. Wichtig sind Vorgartenwege, Natursteinstufen und salzfreies Streugut.
- Tempelhof: Gewerbehöfe an Ringbahn und Teltowkanal, Geschäftsstraße am Damm, die Gartenstadt am früheren Flughafen. Hier treffen Ladezonen und Reihenhauszeilen aufeinander.
- Mariendorf: Wohnsiedlungen unterschiedlicher Jahrzehnte, der Mariendorfer Damm als Einkaufsachse, die Trabrennbahn und Gewerbe im Süden. Gefragt sind Gehwegräumung und Parkplatzbetreuung.
- Marienfelde: eines der großen Industriegebiete Berlins mit Produktions- und Logistikbetrieben, daneben Siedlungen und Großwohnanlagen. Im Mittelpunkt stehen Werkszufahrten, Stellplatzanlagen und Fluchtwege.
- Lichtenrade: überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser bis zur Landesgrenze, dazu die Bahnhofstraße als Geschäftszentrum. Typisch sind lange Gehwegfronten und Zufahrten.
Für Kunden mit Objekten in mehreren Ortsteilen fassen wir alles in einem Vertrag zusammen, rechnen aber je Adresse getrennt ab. Das Bezirksamt hat seinen Sitz im Rathaus am John-F.-Kennedy-Platz; die Kontrolle der Anliegerpflichten liegt beim bezirklichen Ordnungsamt, das bei Versäumnissen tätig werden kann. Im Extremfall kann sogar eine Ersatzvornahme angeordnet werden, deren Kosten der Eigentümer trägt.
Vom Gründerzeitblock zum Siedlungshaus: Bebauung und Räumaufwand
Im Norden prägen Mietskasernen und Bürgerhäuser der Kaiserzeit das Bild. Gehwegfronten sind hier kurz, oft 15 bis 25 Meter, dafür sind viele Menschen unterwegs, und es gibt kaum Platz für den geräumten Schnee. Bäume, Fahrradbügel, Außengastronomie und parkende Autos engen den Bürgersteig ein. Maschinen bleiben die Ausnahme; geräumt wird überwiegend in Handarbeit, und bei starkem Schneefall muss der Schnee unter Umständen abtransportiert werden, weil er weder auf die Fahrbahn noch in Baumscheiben geschoben werden darf. Unsere Leistung Schneeabtransport ist für solche Lagen gedacht.
Weiter südlich lockert sich die Bebauung auf. Zeilenbauten der Zwischenkriegs- und Nachkriegszeit, Genossenschaftssiedlungen mit großen Innenhöfen und einzelne Hochhausgruppen bestimmen die mittleren Ortsteile. Hier sind interne Wege, Müllplätze und Stellplatzanlagen zu betreuen, und Kleintraktoren mit Schild sparen viel Zeit.
Ganz im Süden dominieren Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser mit Vorgärten, Einfahrten und Carports. Der Aufwand pro Grundstück ist überschaubar, die Strecken zwischen den Grundstücken sind dafür länger. Wer hier wohnt, kann sich über unser Paket Winterdienst für Privathaushalte informieren, das auf Eigenheime zugeschnitten ist.
- Räumbreite: 1,5 m an Hauptverkehrs- und vielen Geschäftsstraßen, sonst wenigstens 1 m
- Fällt nach 20 Uhr Schnee: Räumen bis 7 Uhr am Folgemorgen, sonntags und feiertags bis 9 Uhr
- Gehwege nur mit Sand, Splitt oder Granulat abstumpfen, Auftaumittel sind tabu
Die B96 als Rückgrat: Geschäftsstraßen und Räumbreiten
Fast der gesamte Bezirk hängt an einer einzigen Nord-Süd-Achse. Die Bundesstraße 96 zieht sich als Tempelhofer Damm, Mariendorfer Damm und Lichtenrader Damm vom Platz der Luftbrücke bis an die Stadtgrenze. Entlang dieser Straße liegen Einkaufszonen, Ärztehäuser, Banken und Supermärkte. Im Norden übernehmen Hauptstraße, Potsdamer Straße und Martin-Luther-Straße diese Rolle, in Friedenau die Rheinstraße, in Lichtenrade die Bahnhofstraße.
Auf den Gehwegen solcher Hauptverkehrs- und Geschäftsstraßen schreibt das Gesetz häufig anderthalb Meter Räumbreite vor. Für Eigentümer bedeutet das mehr Fläche pro Meter Front und einen frühen Räumbeginn, weil der Fußverkehr vor sieben Uhr einsetzt. In unseren Touren stehen diese Abschnitte deshalb vor den Wohnstraßen. Für Händler und Märkte entlang der Achse haben wir eine eigene Leistung: Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte.
Fahrbahnen, Radstreifen und Fußgängerüberwege der B96 räumt die BSR. Den Gehweg vor dem Grundstück übernimmt sie nicht. Die genaue Abgrenzung – auch abseits der B96 – erklärt unser Ratgeber Was die BSR räumt und was Sache der Anlieger bleibt.
Gewerbe- und Industriestandorte im Bezirk
Der Bezirk ist nicht nur Wohnort, sondern auch ein bedeutender Industriestandort. Drei Schwerpunkte stechen heraus. Auf der Roten Insel hat sich am alten Gasometer der EUREF-Campus als Standort für Firmen aus Energie und Mobilität etabliert. Zwischen Ringbahn und Teltowkanal liegen traditionsreiche Gewerbehöfe mit Handwerk, Großhandel und Logistik. Im Süden schließlich erstreckt sich in Marienfelde eines der größten zusammenhängenden Industriegebiete Berlins, in dem auch das Mercedes-Benz-Werk liegt, dazu viele mittelständische Produktions- und Logistikbetriebe.
Hier haftet der Betreiber aus seiner Verkehrssicherungspflicht als Grundstücksnutzer. Dazu zählen Werkszufahrten, Fahrgassen, Mitarbeiterparkplätze, Ladezonen, Außentreppen und Fluchtwege – maßgeblich sind meist die Zeiten, in denen tatsächlich gearbeitet wird. Beginnt die Frühschicht um fünf oder sechs Uhr, planen wir den Winterdienst entsprechend früher ein. Unsere eingewiesenen Teams räumen diese Flächen maschinell in der Nacht, arbeiten Rampen, Treppen und Notausgänge von Hand nach und stimmen Schneelagerplätze so ab, dass Hydranten und Sichtachsen frei bleiben und möglichst wenige Stellplätze verloren gehen. Abgerechnet wird nach Quadratmetern und Saison.
- Werkszufahrten und Fahrgassen: maschinelle Räumung, abstumpfendes Material passend zum Belag
- Ladezonen: auf die erste Anlieferung hin eingeplant, Rampenkanten von Hand
- Fluchtwege: bei jedem Einsatz kontrolliert, auch hinter Hallen
- Mitarbeiterparkplätze: Fahrgassen zuerst, dann Gehbereiche zwischen den Reihen
Freiflächen, Kanal und Stadtrand: das Winterwetter im Bezirk
Die Wetterbedingungen unterscheiden sich innerhalb des Bezirks spürbar. Im dicht bebauten Norden speichern Häuser und Straßen Wärme, Schnee taut schneller, gefriert nachts aber an schattigen Stellen und unter Bahnbrücken wieder. Die Gleisanlagen rund um Südkreuz und Yorckstraße sowie die Hochbahn der U2 schaffen viele solcher Kältepunkte.
In der Mitte liegt das ehemalige Flugfeld, eine riesige offene Fläche, über die der Wind Schnee an die Ränder treibt. Quer durch Tempelhof und Mariendorf verläuft der Teltowkanal; an seinen Ufern und Brücken bildet sich in klaren Nächten Reifglätte. Ganz im Süden schließlich grenzt der Bezirk an offene Felder in Brandenburg. Dort ist es nachts oft einige Grad kälter als in der Innenstadt, und Schnee bleibt länger liegen. Am Rand der Siedlungen kommt es zu Verwehungen.
Wir berücksichtigen diese Unterschiede in einer vorausschauenden Tourenplanung: Kontrollrunden am Kanal und an Brücken, Nachräumung bei Wind am Feldrand und am Stadtrand, besonders frühe Einsätze in den Außenbezirken bei Nachtfrost. Wie sich Glätte an solchen Stellen bildet und was Anlieger dagegen tun können, beantworten wir gern bei der Besichtigung. Für Eigentümer in Tempelhof-Schöneberg heißt das konkret: Die gleiche Wetterlage kann im Norden eine Streurunde und im Süden einen vollständigen Räumeinsatz erfordern.
Ihre Vorteile mit RAT in Tempelhof-Schöneberg
Ein Bezirk mit Altbau, Industrie und Eigenheimen verlangt Vielseitigkeit. Das spricht für uns als Dienstleister in allen sechs Ortsteilen.
- 01Bezirksweit
Ein Vertrag für alle Standorte
Besitzen Sie Objekte im Norden und im Süden, schließen Sie nur einen Vertrag ab. Wir verteilen die Adressen auf die passenden Routen, rechnen je Objekt getrennt ab und bleiben für alles Ihr einziger Ansprechpartner.
- 02Technik
Handgerät im Hof, Maschine im Werk
In engen Altbauhöfen räumen wir mit Schieber und Besen, auf Werksgeländen mit Räumschild und Kehrwalze. Die Technik richtet sich nach Ihrer Fläche, nicht nach dem, was gerade auf dem Fahrzeug liegt.
- 03Schichtbeginn
Industrieflächen früh in der Tour
Gewerbe- und Industriebetriebe stehen am Anfang der Touren. Werkszufahrten, Mitarbeiterparkplätze und Ladezonen planen wir auf den Schichtbeginn hin ein, auch wenn die Schicht schon um fünf Uhr beginnt.
- 04Räumbreite
Anderthalb Meter an der Hauptachse
Entlang der B96 und der Geschäftsstraßen im Norden planen wir die Räumbreite von 1,5 Metern ein. So orientiert sich die Räumung an den Vorgaben für stark frequentierte Straßen, und Kunden finden einen begehbaren Weg in Ihr Geschäft.
- 05Mikroklima
Kontrollrunden an Kanal und Feldrand
Am Teltowkanal, am ehemaligen Flugfeld und an der Landesgrenze verhält sich das Wetter anders als im übrigen Stadtgebiet. Diese Bereiche erhalten zusätzliche Kontrollen bei Reifglätte und Schneeverwehungen, auch ohne frischen Schneefall.
- 06Abtransport
Wohin mit dem Schnee im Kiez
Fehlt in den dicht bebauten Kiezen des Bezirks zwischen Bäumen, Fahrrädern und parkenden Autos der Platz für Schneehaufen, transportieren wir den Schnee ab – Preis auf Anfrage. Das schafft nach starkem Schneefall wieder Platz auf Bürgersteig, vor dem Hauseingang und am Überweg.
- 07Nachweis
Protokolle für jede Adresse
Uhrzeit, Fläche und verwendetes Streumittel speichern wir für jeden Einsatz digital. Hausverwaltungen und Unternehmen mit mehreren Standorten erhalten auf Wunsch übersichtliche Monatsberichte, sortiert nach Objekt und für die Weitergabe an Versicherung oder Eigentümer geeignet.
- 08Streugut
Salzfrei auf allen Gehwegen
Ob Alleebaum im Landhausviertel oder Rasen im Eigenheimgarten: Auf Gehwegen setzen wir ausschließlich abstumpfende Mittel ein. Auf Betriebsflächen wählen wir das Material passend zu Belag, Nutzung und Entwässerung.
- 09Festpreisangebot
Kosten vor dem Winter fest
Nach der kostenlosen Flächenanalyse steht der Saisonpreis in Ihrem schriftlichen Festpreisangebot. Ob für Einsätze in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen Zuschläge anfallen und wie Streumaterial berechnet wird, regelt das schriftliche Angebot nach der Besichtigung. Sie können den Betrag schon im Herbst fest einplanen.
- 10Erreichbar
Persönlicher Kontakt statt Callcenter
Sie erreichen Ihren Ansprechpartner direkt per Telefon oder E-Mail. Er kennt Ihre Objekte von der Besichtigung, passt bei Änderungen wie Baugerüsten oder neuen Flächen die Route an und bestätigt jede Anpassung schriftlich.
Warum Eigentümer und Unternehmen im Berliner Süden auf RAT setzen
Was bei sehr unterschiedlichen Objekten gleichermaßen zählt:
Lösungen für gemischte Bestände
Viele Verwaltungen und Unternehmen besitzen im Bezirk ganz unterschiedliche Objekte, vom Mietshaus mit Laden bis zur Lagerhalle. Wir betreuen beides aus einer Hand, mit passender Technik und abgestimmten Zeitfenstern, und ersparen Ihnen die Abstimmung mit mehreren Dienstleistern.
Klare Übergabe der Pflicht
Die Räum- und Streupflicht darf auf eine geeignete Fachfirma übertragen werden. Ihre Kontrollpflicht als Eigentümer bleibt bestehen, doch unsere digitalen Einsatzprotokolle erleichtern die Überwachung und können im Streitfall, etwa nach einem Sturz vor dem Haus, als Nachweis gegenüber der Versicherung dienen.
Rund um die Uhr einsatzbereit
Von November bis März sind unsere Teams an allen Tagen erreichbar. Sie rücken bei Schneefall, Eisregen und überfrierender Nässe aus, auch nachts und an Feiertagen, und richten sich dabei nach laufend ausgewerteten Wetterdaten statt nach Anrufen. Sie müssen nachts also nicht selbst aus dem Fenster schauen.
Transparente Kalkulation
Unsere Angebote weisen Gehweg, Hof, Parkplatz und Sonderflächen getrennt aus. Damit lassen sich die Kosten sauber auf Objekte, Kostenstellen oder Betriebskostenabrechnungen verteilen, und Sie sehen genau, wofür Sie bezahlen. Versteckte Kosten gibt es nicht – alles steht im Angebot.
Versicherungsschutz über die DEVK
Unsere bei der DEVK abgeschlossene Betriebshaftpflicht greift pauschal bis drei Millionen Euro bei Schäden an Personen oder Sachen und bis 500.000 € bei Vermögensschäden. Gerade bei Gewerbeflächen, Supermärkten und Häusern mit regem Publikumsverkehr ist das ein wichtiger Punkt für Eigentümer und Betreiber.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Altbauhöfe ohne Platz für Maschinen | Handräumung und bei Bedarf Abtransport | Platz für Zugänge auch bei Starkschnee |
| Industrie mit frühem Schichtbeginn | Maschinelle Nachträumung, Rampen von Hand | Abgestimmter Start in die Schicht |
| Geschäftsstraßen entlang der B96 | Gehwegspur nach Fußgängeraufkommen bemessen | Breite nach Einstufung |
| Kanal, Flugfeld und Stadtrand | Zusätzliche Kontrollrunden bei Glätte und Wind | Weniger Glatteis an Gefahrenstellen |
| Objekte in mehreren Ortsteilen | Ein Vertrag, getrennte Abrechnung je Adresse | Weniger Aufwand in der Verwaltung |
Bahnhöfe und Verkehrsknoten: wo morgens am meisten los ist
Der Fernbahnhof Südkreuz ist einer der wichtigsten Umsteigepunkte Berlins und liegt mitten im Bezirk. Dazu kommen die Ringbahnstationen, die U6 bis Alt-Mariendorf, die S2 über Marienfelde nach Lichtenrade, die Wannseebahn durch Friedenau sowie im Norden U1, U2, U3, U4 und U7. Rund um diese Stationen sind die Gehwege morgens ab fünf Uhr belebt. Wer ein Grundstück, einen Laden oder ein Bürogebäude in Bahnhofsnähe besitzt, sollte die Räumung besonders früh einplanen lassen.
Ebenso sensibel sind Schulen, Kitas, Kliniken und Senioreneinrichtungen. Im Bezirk gibt es Krankenhäuser in Schöneberg und Tempelhof, viele Grund- und Oberschulen und Pflegeeinrichtungen in allen Ortsteilen. Für öffentliche und gemeinnützige Träger haben wir mit Winterdienst für öffentliche Auftraggeber ein Angebot, das Leistungsverzeichnisse, vereinbarte Räumzeiten und digitale Nachweise berücksichtigt.
Bei solchen Einrichtungen geht es selten nur um den Gehweg. Zufahrten für Krankentransporte, Haltebuchten für Schulbusse, Rampen an Eingängen und Feuerwehrzufahrten gehören ebenso dazu wie Kontrollgänge am Wochenende, wenn kein Hausmeister vor Ort ist. Wir legen diese Flächen bei der Besichtigung gemeinsam mit der Einrichtungsleitung fest und vereinbaren Zeitfenster, die zum Tagesablauf passen – etwa Einsätze, die auf den Frühdienst um sechs Uhr oder den Unterrichtsbeginn hin geplant sind.
Welche Leistungen in welchem Teil des Bezirks gefragt sind
Aus Bebauung und Nutzung ergibt sich eine deutliche Verteilung der Nachfrage. Die Tabelle fasst zusammen, welche Objekte und Leistungen in den einzelnen Bereichen im Vordergrund stehen.
| Bereich | Typische Objekte | Typische Leistungen |
|---|---|---|
| Nördliche Kieze | Mietshäuser, Läden, Praxen | Handräumung, Hofräumung, Eiszapfenentfernung, Schneeabtransport |
| Landhausviertel im Westen | Mietshäuser mit Vorgarten, Villen | Treppen und Eingänge, Laub- und Splittbeseitigung |
| Mitte an Ringbahn und Kanal | Gewerbehöfe, Büros, Wohnblöcke | Ladezonen, Fluchtwege, Glättekontrolle |
| Achse der B96 | Supermärkte, Ärztehäuser, Geschäfte | Parkplatzräumung, Gehwege mit 1,5 m Breite |
| Industriegebiet im Süden | Werke, Logistikhallen | Werkszufahrten, Stellplatzanlagen, Notdienst |
| Siedlungen am Stadtrand | Ein- und Zweifamilienhäuser | Saisonvertrag, Einfahrten, Kontrollgänge im Urlaub |
Häufig passt ein Winterdienst-Saisonvertrag, weil er die gesamte Saison umfasst und die Kosten vorab im Festpreisangebot festlegt.
Hausverwaltungen, Genossenschaften und Eigentümergemeinschaften
Ein großer Teil der Wohnungen im Bezirk gehört Genossenschaften, Wohnungsunternehmen und Eigentümergemeinschaften. Viele Verwaltungen betreuen Häuser in mehreren Ortsteilen zugleich: einen Altbau im Norden, eine Siedlung aus den 1930er-Jahren in der Mitte, eine Wohnanlage im Süden. Für sie ist entscheidend, dass alle Objekte nach denselben Standards betreut werden, die Nachweise einheitlich aussehen und die Kosten sauber je Wirtschaftseinheit abgerechnet werden können.
Wir bieten dafür einen Rahmenvertrag mit einem festen Ansprechpartner. Jedes Haus erhält bei der gründlichen Besichtigung einen eigenen Räumflächenplan mit Prioritäten: Gehweg und Hauseingang zuerst, dann Zufahrten, Müllplätze und Nebenwege. Die Einsatzprotokolle kommen gesammelt, auf Wunsch als Monatsbericht pro Objekt. Sieht der Mietvertrag es vor, dürfen die Kosten als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden; unsere getrennt ausgewiesenen Positionen erleichtern die Umlage. Für Eigentümergemeinschaften gilt: Der Winterdienst sollte per Beschluss vergeben werden, damit Zuständigkeit und Kostenverteilung eindeutig geregelt sind. Gern stellen wir für die Eigentümerversammlung ein Angebot mit vollständiger Flächenaufstellung bereit. Wer im Ortsteil Schöneberg ein Objekt betreut, findet Details unter Winterdienst Schöneberg.
Zwei Preisbeispiele aus dem Bezirk
Die Bandbreite der Objekte spiegelt sich in den Kosten. Zwei typische Fälle als unverbindliche Rechenbeispiele, gerechnet mit unseren Einstiegssätzen:
Supermarkt an der Hauptachse
Ein Lebensmittelmarkt mit 3.000 m² Kundenparkplatz und 40 Metern Gehweg an einer Geschäftsstraße mit erhöhter Räumbreite.
| Position | Menge | Richtwert | Saison netto |
|---|---|---|---|
| Parkplatz und Fahrgassen | 3.000 m² | ab 0,80 € je m²/Saison | ab 2.400 € |
| Gehweg mit 1,5 m Räumbreite | 40 lfm | ab 1,80 € je lfm/Monat × 5 | ab 360 € |
| Summe | ab 2.760 € |
Einfamilienhaus am Stadtrand
Ein freistehendes Haus mit 20 Metern Gehwegfront und 6 Metern Einfahrt: 26 lfm × ab 1,80 € × 5 Monate ergeben ab 234 € netto für die Saison. Wer nur gelegentlich Unterstützung braucht, kann Einzeleinsätze ab 25 € abrufen; den Preis für einen Notfalleinsatz nennen wir auf Anfrage. Die erhöhte Räumbreite am Supermarkt oder eine steile Einfahrt verändern den Aufwand; für einen Parkplatz dieser Größe nennen wir den verbindlichen Preis auf Anfrage – bindend ist erst unser Festpreisangebot nach der Flächenanalyse.
Tourenplanung in einem langgestreckten Bezirk
Von Norden nach Süden misst der Bezirk viele Kilometer. Eine einzige Tour wäre zu lang, um alle Flächen innerhalb der gesetzlichen Fristen zu schaffen. Wir teilen ihn deshalb in mehrere Routen: eine für die nördlichen Kieze, eine für die Mitte mit den Gewerbehöfen und eine oder mehrere für den Süden mit Industriegebiet und Siedlungen. Die GPS-gestützte Planung verbindet jede Route mit angrenzenden Adressen in den Nachbarbezirken, etwa in Steglitz-Zehlendorf im Westen oder in Neukölln im Osten.
- Kontakt aufnehmen und Adresse, Objektart sowie gewünschten Umfang durchgeben
- Kostenlose Flächenanalyse vor Ort, bei Gewerbe auch mit Blick auf Schichtzeiten und Anlieferung
- Schriftliches Festpreisangebot mit getrennten Positionen für Gehweg, Hof, Parkplatz und Sonderflächen
- Aufnahme in die passende Route samt Räumflächenplan und Prioritäten
- Ausrücken bei Schneefall, Eisregen und Reifglätte – Tag und Nacht, Werktag wie Feiertag
- Nachweis jedes Einsatzes im digitalen Protokoll, gebündelt als Monatsbericht je Objekt
Gestartet wird von unserem Sitz an der Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg aus. Kündigt sich Schneefall an, gehen die südlichen Routen deshalb besonders früh los, damit Eigenheime an der Landesgrenze ebenso fristgerecht eingeplant sind wie Läden am Nollendorfplatz.
Häufige Fragen
Betreuen Sie wirklich alle sechs Ortsteile?
Ja. Wir räumen und streuen von den Altbaukiezen im Norden über die Gewerbehöfe an Ringbahn und Teltowkanal bis zu den Siedlungen an der Landesgrenze. Dafür teilen wir den Bezirk in mehrere Routen auf, die wir auf die gesetzlichen Fristen hin planen, auch wenn sie viele Kilometer auseinanderliegen.
Kann ich Objekte in verschiedenen Ortsteilen in einem Vertrag bündeln?
Das ist möglich und bei Hausverwaltungen oder Unternehmen mit mehreren Standorten üblich. Sie schließen einen Rahmenvertrag ab, wir verteilen die Adressen auf die passenden Routen und rechnen je Objekt getrennt ab. Die Protokolle erhalten Sie gesammelt, auf Wunsch als Monatsbericht pro Standort.
Wer räumt die Gehwege an der B96?
Die Fahrbahn, Radstreifen und Überwege räumt die BSR. Für den Gehweg vor dem Grundstück sind nach aktuellem Stand die Anlieger verantwortlich, an Hauptverkehrs- und vielen Geschäftsstraßen mit einer Räumbreite von 1,5 Metern. Diese Pflicht können Sie an uns übertragen, die Kontrollpflicht bleibt jedoch bei Ihnen als Eigentümer.
Wie früh werden Industrieflächen geräumt?
Wir planen die Räumung auf den Betriebsbeginn hin. Bei Schichtbeginn um fünf oder sechs Uhr startet die Räumung entsprechend in der Nacht. Wir fragen Schichtpläne und Anlieferzeiten bei der Besichtigung ab und legen Werkszufahrten, Ladezonen und Mitarbeiterparkplätze an den Anfang der Route.
Was kostet der Winterdienst für ein Einfamilienhaus im Süden?
Bei 20 Metern Gehwegfront und einer kurzen Einfahrt beginnt der Saisonpreis unverbindlich gerechnet ab 234 € netto. Was die Pauschale umfasst, legen wir nach der Begehung schriftlich fest. Wer lieber einzeln auf Abruf bestellt, zahlt pro Einsatz ab 25 €. Verbindlich wird es mit unserem Festpreisangebot nach der Begehung.
Was passiert, wenn kein Platz für den Schnee ist?
In den dicht bebauten Kiezen im Norden ist das häufig der Fall. Schnee darf nicht auf die Fahrbahn, in Baumscheiben oder vor Hydranten geschoben werden. Reicht der Platz nicht aus, laden wir ihn auf und transportieren ihn ab. Diese Leistung vereinbaren wir je nach Objekt im Vertrag oder bei Bedarf; den Preis nennen wir auf Anfrage.