Ja, wir räumen und streuen in Mitte – Einsatzbasis direkt nebenan in Prenzlauer Berg
Berlin-Mitte vereint Regierungsviertel, Kultur und Wirtschaft auf engem Raum. Daraus ergeben sich hohe Frequenzen und komplexe Anforderungen an die Flächenbetreuung im Winter: Touristengruppen auf der Museumsinsel, Pendler am Bahnhof Friedrichstraße, Lieferverkehr vor den Läden der Rosenthaler Straße und Schulkinder im Brunnenviertel nutzen dieselben Gehwege zur selben Uhrzeit. Ein Räumdienst, der erst um halb neun auftaucht, kommt hier zu spät. Dieser Ort ist eines von vielen Einsatzgebieten; das Gesamtangebot finden Sie beim Räum- und Streudienst in Berlin.
Gemeint ist dabei nicht nur der historische Kern zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor. Zum Bezirk gehören auch die Ortsteile Moabit, Hansaviertel, Tiergarten, Wedding und Gesundbrunnen – mit Gründerzeitkiezen, Nachkriegsmoderne, Großsiedlungen der Siebziger, Kanalufern und Gewerbehöfen. Wir betreuen beide Ebenen: den Bezirk als Ganzes und den gleichnamigen Ortsteil im Zentrum.
Für jedes Objekt entwickeln wir eine passgenaue Lösung, abgestimmt auf die örtlichen Gegebenheiten, die Nutzung der Flächen und die rechtlichen Pflichten nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz. Systematische Tourenplanung, geschulte Einsatzkräfte und abstumpfende Streumittel helfen dabei, dass Ihre Wege bei Schnee und Glätte begehbar bleiben. Weil unser Betrieb in der Kollwitzstraße sitzt, liegen die ersten Adressen im Bezirk nur eine kurze Fahrt entfernt.
Sechs Ortsteile mit sehr unterschiedlichem Winterprofil
Kaum ein Berliner Bezirk ist baulich so gemischt. Wer hier Winterdienst plant, muss jede Ecke anders denken – deshalb haben die fünf Ortsteile außerhalb des Zentrums jeweils eine eigene Seite mit lokalen Details.
- Historisches Zentrum: Stein- und Granitbeläge, sehr hohes Fußgängeraufkommen, Hotels, Botschaften, Ministerien, enge Hinterhöfe in der Spandauer Vorstadt und DDR-Wohnhochhäuser an Leipziger Straße und Fischerinsel.
- Moabit: eine Insel zwischen Spree und Kanälen mit Gründerzeitkiezen, dem Kriminalgericht an der Turmstraße, dem Westhafen und dem Neubaugebiet rund um die Heidestraße nördlich des Hauptbahnhofs.
- Hansaviertel: die Interbau-Siedlung von 1957 – Punkthochhäuser, Zeilenbauten und Atriumhäuser in einer offenen Parklandschaft mit langen, baumbestandenen Fußwegen.
- Tiergarten: Potsdamer Platz, Kulturforum, Diplomatenviertel und das Lützowviertel – viel Glasfassade, repräsentative Vorplätze und Landwehrkanal-Brücken.
- Wedding: Müllerstraße und Leopoldplatz als Einkaufsachse, dazu das Afrikanische Viertel, das Virchow-Klinikum und die Siedlungen am Schillerpark.
- Gesundbrunnen: Fern- und Ringbahnhof, die Badstraße, das Brunnenviertel mit seinen Großwohnanlagen und der Humboldthain mit spürbarem Höhenunterschied.
Für unsere strukturierte Disposition bedeutet das: Nicht der Postleitzahlbereich bestimmt die Reihenfolge, sondern die Frage, wo zuerst Menschen unterwegs sind. Bürovorplätze am Spreebogen haben andere Spitzenzeiten als ein Wohnblock am Soldiner Kiez, und ein Hotelportal an der Invalidenstraße braucht einen anderen Rhythmus als eine Kita in der Lehrter Straße. Objekte im Ortsteil Mitte selbst fahren wir meist als Erstes an, weil dort Büro-, Hotel- und Besucherverkehr am frühesten einsetzt; die Wohnquartiere im Norden folgen in eng getakteten Schleifen.
Der historische Kern zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor
Im gleichnamigen Ortsteil liegt das, was Besucher mit Berlin verbinden: Unter den Linden, Friedrichstraße, Gendarmenmarkt, Hackescher Markt, Nikolaiviertel und der Platz unter dem Fernsehturm. Für den Winterdienst heißt das vor allem drei Dinge.
Belag, der Rücksicht verlangt
Granitplatten, Kleinsteinpflaster und das typische Berliner Mosaikpflaster vertragen keine Stahlkanten, die über die Fugen rattern, und kein Tausalz, das Fugenmörtel und Natursteinkanten angreift. Wir arbeiten hier mit Gummilippen-Schiebern, kleinen Kehrmaschinen und feinkörnigem Granulat, das sich im Frühjahr wieder aufnehmen lässt. Vor Altbauten der Spandauer Vorstadt kommen Kellerlichtschächte und gusseiserne Roste hinzu, die nicht zugeschoben werden dürfen.
Plattenbau und Hochhaus im Zentrum
Die Wohnhochhäuser an der Leipziger Straße, auf der Fischerinsel und entlang der Karl-Marx-Allee zwischen Alexanderplatz und Schillingstraße haben große Vorplätze, Tiefgaragenrampen und Müllplätze, die über lange Wege angefahren werden. Zwischen den Gebäuden entstehen Windkanäle, in denen Schnee verweht und sich an Hauseingängen sammelt – dort räumen wir bei anhaltendem Schneefall mehrfach.
Spree, Spreekanal und Brücken
Auf der Museumsinsel und an der Fischerinsel wird es durch die Wassernähe früher feucht-kalt. Brücken wie die Weidendammer Brücke oder die Jungfernbrücke frieren schneller als Straßen auf festem Grund. Die Fahrbahn und die Überwege gehören in den Streuplan der BSR – die Gehwegabschnitte vor angrenzenden Grundstücken bleiben jedoch Sache der Anlieger und werden bei uns als eigene Kontrollpunkte geführt.
Hinzu kommen die Weihnachtsmärkte am Gendarmenmarkt und am Roten Rathaus, deren Zuwege bis in die Abendstunden genutzt werden. Für Gastronomie und Handel rund um diese Märkte planen wir deshalb auch Spätkontrollen ein.
Eine Besonderheit des Zentrums sind außerdem die vielen Baustellen. Bauzäune verengen Gehwege oft auf wenig mehr als einen Meter, provisorische Bretterstege und Stahlplatten werden bei Frost spiegelglatt. Liegt Ihr Objekt an einer solchen Engstelle, stimmen wir mit Ihnen ab, welche Abschnitte zusätzlich kontrolliert werden, und vermerken die Situation im Protokoll.
Technik und Planung für dichte Innenstadtlagen
Zwischen parkenden Lieferwagen, Fahrradständern, Außengastronomie und Baustellenzäunen ist wenig Platz. Unsere Ausstattung ist darauf ausgerichtet:
- Oberflächenschonende Verfahren: schonende Räumtechnik für Pflaster, Naturstein und empfindliche Beläge, damit Fugen und Kanten den Winter möglichst ohne Schaden überstehen.
- GPS-gestützte Routenplanung und leise Geräte: Touren werden digital geplant und verfolgt; in Wohnstraßen setzen wir nachts auf Handarbeit und geräuscharme Maschinen statt auf laute Schneeschilde.
- Angepasste Einsatzkonzepte: eigene Tourenpläne für Fußgängerbereiche, Zufahrten und Gehwege, abgestimmt auf Ihre Objekte und deren Nutzungszeiten.
- 24/7-Bereitschaft: eingespielte Einsatzteams sind bei Schneefall und Eisbildung rund um die Uhr erreichbar – auch nachts, an Feiertagen und bei plötzlichem Wetterumschwung.
Auf Gehwegen gilt außerdem das Gewichtslimit der StVO: Räumfahrzeuge dürfen dort nach § 35 Abs. 6 grundsätzlich höchstens 2,8 Tonnen wiegen. Gerade über U-Bahn-Tunneln, Leitungsschächten und alten Gewölbekellern unter dem Bürgersteig setzen wir deshalb bewusst kleines Gerät ein.
Unsere Einsätze sind fristgerecht geplant, dokumentiert und an den gesetzlichen Vorgaben ausgerichtet. Ob Unternehmen, Hausverwaltung oder öffentliche Einrichtung – jede Lösung wird individuell abgestimmt, damit Sie bei Ihren Pflichten als Anlieger entlastet werden.
Leistungsbausteine im Bezirk
1. Flächenräumung
- Professionelles Räumen von Gehwegen, Zufahrten, Innenhöfen und Parkplätzen ausgerichtet an der Verkehrssicherungspflicht – die Gehwegräumung vor Ihrer Grundstücksfront ist dabei der Kern.
- Berücksichtigung von Prioritätsflächen wie Notausgängen, Eingängen oder Lieferzonen für einen sicheren Betrieb.
- Unterschiedliche Geräte je nach Fläche und Zugänglichkeit, damit auch enge Durchfahrten effizient bearbeitet werden.
2. Abstreuen
- Umweltfreundliche, abstumpfende Materialien gemäß Berliner Vorschrift – Einzelheiten zum Streudienst finden Sie auf der Leistungsseite.
- Vorbeugendes Streuen oder Streuen nach Bedarf, auch bei Reif- und Eisbildung, um das Glätterisiko möglichst früh zu verringern.
- Genaue Dosierung, um Umweltbelastung und Materialverbrauch gering zu halten.
3. Einsatzdokumentation
- Digitale Protokollierung aller Einsätze als Nachweis bei Haftungsfragen oder Prüfungen – mehr zur Winterdienst-Dokumentation.
- Einsatzberichte digital abrufbar und auf Wunsch archiviert.
- Regelmäßige interne Qualitätskontrolle, ebenfalls dokumentiert.
4. Objektbetreuung
- Persönlicher Ansprechpartner für Ihr Objekt im Bezirk – kurze Kommunikationswege und direkte Rückmeldung.
- Kontrolle und Nachverfolgung der Leistungen durch verantwortliche Objektbetreuer vor Ort.
- Schnelle Abstimmung bei Nachräumungen oder Sonderfällen.
5. Bereitschaftsdienst
- Rund-um-die-Uhr-Einsatzbereitschaft bei akuten Witterungslagen; für kurzfristige Fälle gibt es zusätzlich den Winterdienst-Notdienst.
- Frühzeitige Einsatzentscheidung anhand von Wetterdaten und Glättewarnungen.
- Bereitschaft auch an Wochenenden und Feiertagen – mit dokumentierten Einsätzen.
Ihre Vorteile mit RAT in Mitte
Im Zentrum zählt jede Minute zwischen Schneefall und Berufsverkehr. Was Eigentümer und Gewerbetreibende rund um Alexanderplatz, Spree und Leopoldplatz konkret von uns bekommen, fassen die folgenden zehn Punkte zusammen.
- 01Frühstart
Touren vor dem Pendlerstrom
Nachtschnee arbeiten wir in einer festen Tour ab, die auf die gesetzlichen Fristen hin geplant ist – möglichst bevor sich an Bahnhof Friedrichstraße, Alexanderplatz oder Gesundbrunnen die Menschen drängen und festgetretener Schnee zu Eis wird.
- 02Kurze Wege
Anfahrt aus dem Nachbarbezirk
Von der Kollwitzstraße bis zur Torstraße ist es nur eine kurze Strecke. Das verkürzt die Zeit bis zum ersten Räumgang und erlaubt bei anhaltendem Schneefall zügige Nachkontrollen in der Innenstadt.
- 03Räumbreite
Anderthalb Meter auf Einkaufsachsen
Ob Wohnstraße mit einem Meter oder Geschäftsstraße wie die Müllerstraße mit 1,5 Metern: Wir klären die Einstufung Ihres Abschnitts vorab und räumen genau die geforderte Spur ohne Engstellen.
- 04Baumschutz
Salzfrei unter Straßenbäumen
Linden, Platanen und Ahorn säumen viele Straßen des Bezirks. Wir streuen auf Gehwegen ausschließlich abstumpfende Mittel, um Wurzeln, Baumscheiben und Hundepfoten zu schonen und das Salzverbot zu beachten.
- 05Belagschutz
Schonend auf Granit und Mosaik
Natursteinplatten, Kleinpflaster und Mosaikbeläge räumen wir mit Gummilippen und Besen statt mit Stahlkanten. Das schont Fugen und Kanten und beugt Schäden vor, die sonst im Frühjahr bei der Abnahme des Gehwegs auffallen.
- 06Nachweis
Protokoll für Behörde und Versicherer
Jeder Räumgang wird mit Uhrzeit und Maßnahme digital erfasst. Hakt das Ordnungsamt in Mitte nach oder fordert eine Versicherung nach einem Sturz Belege an, können Sie den Nachweis schnell vorlegen, selbst Monate nach dem Räumgang.
- 07Ansprechpartner
Ein Kontakt für mehrere Adressen
Verwalten Sie Häuser in Moabit, im Wedding und im Zentrum, haben Sie trotzdem nur einen Ansprechpartner. Änderungen an Flächen oder Zugangscodes klären Sie mit einem Anruf, statt mehrere Dienstleister einzeln zu informieren.
- 08Lieferzonen
Lieferzonen früh in der Tour
Ladezonen, Hintereingänge und Rampen von Geschäften und Restaurants planen wir früh in der Tour ein, damit die Morgenlieferung möglichst ungehindert durchkommt und Mitarbeiter nicht über vereiste Stufen tragen müssen. Das gilt auch für Anlieferhöfe in Seitenstraßen.
- 09Festpreisangebot
Saisonpreis nach kostenloser Begehung
Nach der objektbezogenen Flächenanalyse erhalten Sie ein Festpreisangebot für die Saison. Wie der Saisonpreis berechnet wird und wie Nacht- oder Feiertagseinsätze darin berücksichtigt sind, klären wir vor Ort und halten es schriftlich fest – versteckte Kosten gibt es nicht. So lassen sich Kosten sauber in den Wirtschaftsplan übernehmen.
- 10Versicherung
Haftpflicht mit Millionendeckung
Über die DEVK sind Personen- und Sachschäden pauschal mit drei Millionen Euro und Vermögensschäden mit 500.000 Euro abgedeckt – bei viel besuchten Flächen in Mitte wie Hoteleingängen oder Ladenzeilen ein wesentliches Argument.
Warum Verwalter und Gewerbetreibende im Zentrum auf uns setzen
Dichte Bebauung, viele Beteiligte und ein strenges Ordnungsamt: Fünf Gründe, warum Auftraggeber im Bezirk uns diese Verantwortung übertragen.
Nachbarschaft statt langer Anfahrt
Unser Betrieb liegt in Prenzlauer Berg und damit unmittelbar an der Bezirksgrenze. Bei einsetzendem Schneefall sind die Wege für die ersten Teams kurz, und wenn nachts ein zweiter Durchgang nötig wird, kostet das keine halbe Stunde Fahrt quer durch die Stadt.
Gespür für gemischte Bestände
Altbauhof, Plattenbau-Vorplatz und Glasfoyer stellen völlig unterschiedliche Anforderungen. Wir planen Personal, Werkzeug und Streumittel je Objekt und vermeiden Einheitslösungen, die auf dem Papier funktionieren, aber an der Durchfahrt mit Kopfsteinpflaster scheitern. Jede Fläche erhält deshalb eine eigene Arbeitsanweisung.
Planung vor dem ersten Frost
Begehung, Flächenplan und Tourenzuordnung schließen wir möglichst ab, bevor im November die ersten Nachtfröste kommen. Damit steht fest, wer wann wohin fährt, und Ihr Objekt wird nicht erst im Ernstfall in eine Liste aufgenommen. Änderungen während der Saison, etwa durch Baustellen, arbeiten wir zeitnah ein.
Klare Zuständigkeiten
Wir grenzen schriftlich ab, welche Flächen wir übernehmen und wo die BSR oder ein Nachbar zuständig ist. So beugen wir Lücken an Grundstücksgrenzen, Überwegen oder gemeinsamen Zufahrten vor, die im Schadensfall Streit auslösen. Diese Abgrenzung ist zugleich Teil Ihrer Dokumentation gegenüber Versicherern.
Rücksicht auf Anwohner
In Wohnstraßen arbeiten wir nachts so leise wie möglich, mit Schaufel und Besen statt Motorlärm. Schnee wird nicht vor Hauseingänge, Radwege oder Fußgängerüberwege geschoben, sondern an den Fahrbahnrand oder auf geeignete Flächen. Baumscheiben und Hydranten bleiben dabei frei zugänglich.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Gehweg nach Nachtschnee | Nachtschnee in fester Tour abarbeiten | Touren auf die gesetzliche Frist geplant |
| Richtige Breite je Straßenabschnitt | Einstufung bei der Begehung klären | Weniger Anlass für Beanstandungen |
| Empfindliche Natursteinbeläge im Zentrum | Gummilippen, Besen und feines Granulat | Fugen und Kanten werden geschont |
| Nachweis gegenüber Ordnungsamt und Versicherung | Zeitstempel und Maßnahme für jede Adresse | Kontrolle des Dienstleisters nachvollziehbar belegt |
| Budget für Wirtschaftsplan und Mieter | Saisonbetrag nach Ortstermin fest vereinbart | Kosten vorab kalkulierbar |
Räumbreiten, Fristen und das Ordnungsamt
In Mitte gilt wie überall in der Stadt das Berliner Straßenreinigungsgesetz: Anlieger, in der Regel die Eigentümer, müssen den Gehweg entlang ihres Grundstücks vom Schnee befreien und bei Glätte mit abstumpfendem Material streuen. Mindestens ein Meter muss frei sein. An Hauptverkehrsstraßen und an vielen Geschäftsstraßen verlangt das Gesetz nach aktuellem Stand 1,5 Meter, bei außergewöhnlich starkem Fußgängerverkehr im Einzelfall noch mehr. Im Bezirk betrifft das zum Beispiel die Friedrichstraße, die Turmstraße in Moabit, die Müllerstraße im Wedding oder die Badstraße. Wie Sie die passende Breite für Ihren Abschnitt bestimmen, beschreibt unser Ratgeber zur Räumbreite auf dem Gehweg – wir klären es bei der Begehung.
- Sobald der Schneefall endet, unverzüglich räumen – bei andauerndem Schneefall wiederholt.
- Schnee, der nach 20 Uhr fällt: am nächsten Morgen bis 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr.
- Glätte unverzüglich nach dem Entstehen beseitigen.
Tausalz ist auf Gehwegen grundsätzlich verboten. Das schützt nicht nur die Linden auf dem gleichnamigen Boulevard, sondern auch die vielen Straßenbäume in Wedding und Moabit. Zwar erlaubt die Gesetzesänderung vom Februar 2026 der Senatsverwaltung, bei extremer Glätte befristet Ausnahmen zu gewähren; solange keine Freigabe vorliegt, setzen wir in Mitte aber auf Splitt, Sand oder Granulat.
Kontrolliert wird die Anliegerpflicht vom Ordnungsamt des Bezirks. Bleibt der Gehweg ungeräumt, drohen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren und gegebenenfalls eine Ersatzvornahme auf Kosten des Eigentümers. Kommt jemand zu Schaden, kann der Pflichtige zivilrechtlich haften. Auch wer den Winterdienst vergibt, muss die beauftragte Firma weiterhin sorgfältig auswählen und kontrollieren – genau dafür liefern wir unsere Protokolle. Für Ihren konkreten Fall lassen Sie die Rechtslage bitte im Einzelfall prüfen.
Wer bei uns Flächen betreuen lässt
Der Bezirk hat eine ungewöhnliche Mischung aus Wohn-, Verwaltungs- und Besucherflächen. Entsprechend breit ist der Kreis unserer Auftraggeber:
- Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften mit Gründerzeitbeständen in der Spandauer Vorstadt, im Stephankiez oder im Sprengelkiez – oft mit Durchfahrt, Quergebäude und mehreren Höfen.
- Wohnungsunternehmen mit Großanlagen im Brunnenviertel, an der Leipziger Straße oder im Hansaviertel, bei denen lange interne Wege und Müllstandplätze dazukommen.
- Hotellerie und Gastronomie rund um Hauptbahnhof, Potsdamer Platz und Hackeschen Markt, wo Gäste schon vor sieben Uhr mit Rollkoffern unterwegs sind – passende Lösungen zeigt die Seite Winterdienst für Hotels und Gastronomie.
- Einzelhandel und Gewerbe an Friedrichstraße, Müllerstraße, Turmstraße und Badstraße mit Ladezonen, Anlieferung und Kundeneingängen.
- Öffentliche Einrichtungen, Kliniken und Bildungsstätten, etwa Praxen und Pflegeeinrichtungen im Umfeld der Charité-Standorte, Schulen und Kitas im Wedding oder Hochschulgebäude.
- Privatleute mit einem Stadthaus oder einer kleinen Wohnanlage, die den Winter nicht mehr selbst schaufeln möchten.
Gemeinsam ist allen: Die Flächen sind oft klein, aber stark frequentiert. Ein vergessener Meter vor dem Hoftor reicht für einen Sturz. Deshalb nehmen wir bei der gründlichen Begehung jede Teilfläche einzeln auf und ordnen ihr eine Priorität zu.
Preisbeispiel: Eckhaus in der Spandauer Vorstadt
Ein unverbindliches Rechenbeispiel aus dem Zentrum: ein fünfgeschossiges Gründerzeit-Eckhaus mit 22 Metern Front an einer Wohnstraße und 14 Metern an einer belebten Geschäftsstraße, dazu eine Durchfahrt mit acht Metern Weg bis zu den Müllcontainern im ersten Hof.
| Teilfläche | Ansatz | Saison (5 Monate) |
|---|---|---|
| Gehweg Wohnstraße, 22 lfm | ab 1,80 € pro lfm und Monat | ab 198,00 € |
| Gehweg Geschäftsstraße, 14 lfm, 1,5 m breit | ab 1,80 € pro lfm und Monat | ab 126,00 € |
| Durchfahrt und Hofweg, 8 lfm | ab 1,80 € pro lfm und Monat | ab 72,00 € |
| Summe Saisonpauschale | netto, zzgl. Streumittel nach Vereinbarung | ab 396,00 € |
Auf der Geschäftsstraßenseite liegt der tatsächliche Preis meist höher, weil dort die breitere Räumspur und häufigere Kontrollen anfallen. Wer statt einer Saisonpauschale lieber einzeln abrechnet, zahlt für eine kleine Fläche nach Richtwert ab 25 Euro pro Einsatz; Notfall- und Soforteinsätze gibt es zum Preis auf Anfrage. Bei einem schneereichen Winter mit vielen Einsätzen ist die Pauschale meist günstiger und vor allem planbar. Diese Zahlen sind lediglich ein Anhaltspunkt; verbindlich ist erst das Angebot, das wir nach einem kostenlosen Termin vor Ort am Eckhaus für Sie ausarbeiten. Speziell auf den Ortsteil Moabit zugeschnitten ist die Seite Winterdienst Moabit.
Ablauf von der ersten Anfrage bis zum Räumgang
- Erster Kontakt: Ein Anruf oder eine kurze Nachricht mit Anschrift, Gebäudetyp und den Flächen, die betreut werden sollen, genügt.
- Begehung: Wir messen Frontlängen, prüfen die Straßeneinstufung, sehen uns Belag, Schächte, Stufen und Rampen an und notieren Engstellen wie Fahrradbügel oder Außengastronomie.
- Festpreisangebot: Für Ihr Objekt in Mitte bekommen Sie ein schriftliches Angebot ohne verdeckte Aufschläge, wenn gewünscht samt Flächenplan.
- Einordnung in die Tour: Ihr Objekt bekommt einen festen Platz in einer GPS-gestützten Route, abgestimmt auf Öffnungs- und Nutzungszeiten.
- Einsatz: Bei Schneefall oder Glätte rücken unsere eingewiesenen Teams ohne Ihren Anruf aus, räumen, streuen und kontrollieren nach.
- Protokoll: Uhrzeit, Maßnahme und Streumittel werden digital festgehalten und stehen Ihnen zur Verfügung.
Die Anfahrt aus Prenzlauer Berg ins Zentrum führt über Torstraße und Invalidenstraße, nach Gesundbrunnen und Wedding über die Bernauer Straße. Für Tiergarten und Moabit planen wir eigene Routen, damit die Spreeübergänge nicht zum Nadelöhr werden.
Auch über die Bezirksgrenze hinaus im Einsatz
Viele Hausverwaltungen haben Bestände in mehreren Bezirken. Unsere Einsätze erfolgen deshalb in ganz Berlin – neben dem Zentrum auch in Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Neukölln, Pankow, Reinickendorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick. Alle Bezirke werden über feste Touren abgedeckt, sodass auch ein gemischter Bestand nach denselben Standards betreut wird.
Wir betreuen private wie gewerbliche Auftraggeber, von der Wohnanlage bis zur Industriefläche. Mit eigenem Personal, passender Technik, transparenten Abläufen und verbindlichen Absprachen geht unser Angebot über reines Schneeschieben hinaus: Sie bekommen eine Lösung, die auch auf mehrere Nächte mit Eisregen ausgelegt ist. Für Verwalter mit Objekten in mehreren Ortsteilen fassen wir alle Adressen in einem Vertrag zusammen; die Tourenplanung sortiert sie trotzdem nach Lage und Priorität. Sie erhalten eine gemeinsame Saisonübersicht und auf Wunsch getrennte Rechnungen je Liegenschaft, damit die Betriebskostenabrechnung für jedes Haus einzeln stimmt.
Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung – wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Häufige Fragen
Betreuen Sie auch kleine Objekte im Zentrum, etwa ein einzelnes Wohnhaus?
Ja. Gerade im Zentrum sind viele Grundstücksfronten nur 15 bis 25 Meter lang. Solche Objekte binden wir in eine bestehende Tour ein, damit sich die Anfahrt lohnt. Bei 18 Metern Gehweg ergeben sich unverbindlich gerechnet mit ab 1,80 € pro laufendem Meter und Monat über fünf Monate ab 162 € netto für die Saison; den genauen Betrag legt das schriftliche Angebot fest.
Wer räumt die Fahrbahn und die Überwege vor meinem Haus?
Für Fahrbahnen, Radstreifen, Fußgängerüberwege und einzelne Plätze ist die BSR zuständig, die dabei ihrem eigenen Streuplan folgt. Der Gehweg vor Ihrem Grundstück bleibt dagegen Pflicht der Anlieger. Wir übernehmen genau diesen Teil und zusätzlich auf Wunsch private Flächen wie Höfe, Durchfahrten, Eingangsstufen oder Rampen. Die Abgrenzung halten wir im Vertrag fest.
Dürfen Sie in Fußgängerbereichen mit Maschinen fahren?
Laut § 35 Abs. 6 StVO dürfen auf Gehwegen Räumfahrzeuge mit bis zu 2,8 Tonnen fahren, mit geringem Reifendruck sogar bis 3,5 Tonnen, solange weder Belag noch Leitungen beschädigt werden. Im Zentrum setzen wir trotzdem überwiegend kleines Gerät und Handarbeit ein, weil Stadtmöbel, Fahrradbügel und Außengastronomie wenig Platz lassen.
Was passiert, wenn es tagsüber erneut schneit?
Hört der Schneefall nicht auf, reicht ein einzelner Räumgang nach heutiger Rechtslage nicht aus. Unsere erfahrenen Teams bleiben in diesem Fall auf der Tour und fahren die Objekte nach Priorität erneut an – stark frequentierte Eingänge und Geschäftsstraßen zuerst. Jeder zusätzliche Durchgang erscheint im Protokoll mit Uhrzeit und Maßnahme.
Kann ich die Kosten auf meine Mieter umlegen?
Sieht Ihr Mietvertrag die Umlage vor, zählen die Kosten zu den Betriebskosten – je nach Vertragsgestaltung bei der Position Straßenreinigung oder beim Hauswart. Damit die Zuordnung leichtfällt, trennen wir auf der Rechnung Gehweg, Hof und Sonderleistungen. Ob die Umlage in Ihrem Fall zulässig ist, sollte im Einzelfall geprüft werden.
Wie schnell bekomme ich einen Termin für die Begehung?
In der Regel vereinbaren wir die kostenlose Flächenanalyse innerhalb weniger Tage, im Herbst ist die Nachfrage allerdings hoch. Wer Mitte Oktober anfragt, hat die besten Chancen auf einen festen Tourenplatz zum Saisonstart im November. Für kurzfristige Einsätze bei akuter Glätte steht unser Notdienst bereit.