Ja, Winterdienst für Ladezonen und Laderampen – nachts und mit Einsatzprotokoll
Laderampen zählen im Winter zu den heikelsten Stellen eines Betriebsgeländes. Das Rampenplateau liegt frei, wird von unten nicht gewärmt und vereist deshalb früher als der Hofboden. Dazu kommen Stahlkanten von Überladebrücken, Gummipuffer mit Reifansatz und Torbereiche, in die bei jedem Öffnen feuchte Hallenluft strömt und am kalten Beton gefriert. Wer dort ausrutscht, stürzt im ungünstigsten Fall über die Kante oder gerät zwischen Fahrzeugheck und Rampe. Gleichzeitig sind gerade diese Flächen nachts in Betrieb, wenn auf dem übrigen Gelände noch niemand unterwegs ist. Wer mehrere Flächen betreuen lassen möchte, findet das Gesamtangebot beim Winterdienst für ganz Berlin.
Unser eingespieltes Team betreut Anlieferzonen von Lebensmittelmärkten, Lagerhallen, Produktionsbetrieben und Gewerbehöfen in allen Berliner Bezirken. Maßstab jedes Einsatzes sind Ihre Lieferfenster: Kommt die Frischware um 4:30 Uhr, planen wir die Tour so, dass die Rampe nach Möglichkeit vorher geräumt und abgestumpft wird. Rangierflächen halten wir so frei, dass Sattelzüge rückwärts andocken können, ohne dass Schneewälle die Schleppkurve verengen oder den Blick in den Außenspiegel verdecken.
Vor Saisonbeginn besichtigen wir Ihr Gelände kostenfrei, erfassen Rampen, Tore, Gefälle und mögliche Lagerplätze für Schnee und machen daraus ein Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge. Jeder Einsatz wird mit Uhrzeit, Fläche und Maßnahme digital festgehalten. Den Kundenparkplatz vor dem Markt übernehmen wir bei Bedarf über die Parkplatzräumung gleich mit.
Leistungsübersicht: Was wir an Rampe, Tor und Anlieferfläche erledigen
Eine Anlieferzone besteht aus mehreren Zonen mit ganz unterschiedlichen Anforderungen. Deshalb legen wir für jeden Bereich fest, wie geräumt wird, welches Streumittel passt und in welcher Reihenfolge das Team vorgeht. Die folgende Übersicht zeigt den typischen Umfang; im Angebot passen wir ihn an Ihr Gelände an.
| Bereich | Maßnahme | Worauf wir achten |
|---|---|---|
| Rampenplateau | Schnee von Hand abschieben, Eis lösen, fein abstumpfen | Keine Schneereste an der Kante, kein grobes Korn vor dem Tor |
| Überladebrücke und Rampenkante | Stahlflächen freilegen, Reif abkratzen, Granulat streuen | Lippe und Klappmechanik bleiben frei beweglich |
| Torbereich innen/außen | Schwelle und Torlaufbahn freihalten, Tropfeis entfernen | Bodendichtung und Torschiene frieren nicht fest |
| Rangier- und Wartefläche | Maschinell räumen, anschließend abstumpfend streuen | Schleppkurven und Rückwärtsgasse ohne Schneewälle |
| Fahrerweg zur Warenannahme | Durchgehend räumen und streuen, inklusive Stufen | Kein Umweg über die Fahrgasse nötig |
| Leergut- und Palettenstellfläche | Stellplätze räumen, Hubwagenwege abstumpfen | Rollen von Hubwagen blockieren nicht im Schneematsch |
| Schneelager | Schnee an vereinbarter Stelle sammeln, bei Bedarf abfahren | Schmelzwasser läuft nicht zurück zur Rampe |
Zusätzlich kontrollieren wir bei Frostnächten ohne Niederschlag, ob sich Reifglätte auf dem Plateau gebildet hat. Dieser Kontrollgang ist für Rampen besonders wichtig, weil sich dort Eis bildet, obwohl die übrige Fläche trocken aussieht.
Für welche Betriebe und Anlieferhöfe wir arbeiten
Unsere Einsätze an Rampen und Ladehöfen richten sich an Betriebe, bei denen Ware zu festen Zeiten ankommt oder das Gelände verlässt. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Branche deutlich:
- Lebensmittelhandel und Discounter: Anlieferung meist vor Ladenöffnung, oft mehrere Lieferanten hintereinander. Mehr zum gesamten Marktumfeld lesen Sie unter Winterdienst für Supermärkte.
- Lager, Speditionen und Umschlaghallen: Viele Tore nebeneinander, Schichtbetrieb, Wechselbrücken auf der Wartefläche. Das komplette Werksgelände betreuen wir über den Winterdienst für Industrie und Logistik.
- Großküchen, Kantinen und Caterer: Kühlware mit engen Zeitfenstern, häufig kleine Anlieferbuchten im Hof.
- Bau- und Gartenmärkte: Schwere Ware auf Paletten, Flurförderzeuge im Außenbereich.
- Kliniken, Hotels und Verwaltungen: Versorgungshöfe für Wäsche, Medizinbedarf und Lebensmittel, die getrennt vom Besucherverkehr laufen.
- Gewerbehöfe mit gemeinsamer Anlieferung: Mehrere Mieter teilen sich Rampe und Hof; wir stimmen den Plan mit der Verwaltung ab.
Ob eine einzelne Hecktür-Rampe hinter einer Bäckerei oder zwölf Tore an einer Umschlaghalle: Die Arbeitsweise bleibt gleich, nur der Maschinenanteil und die Zahl der Einsatzkräfte ändern sich.
- 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
- 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · Rund um die Uhr, ausgerichtet auf Ihre Lieferfenster
- 3AngebotPreis ab 0,80 € pro m² und Saison (netto), verbindlicher Preis auf Anfrage – verbindlich ist das schriftliche Angebot
- 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Schnee und Glätte · Saisonvertrag Nov.–März oder Einsatz auf Abruf
Warum Rampen früher vereisen als der übrige Hof
Viele Betriebe wundern sich, dass der Hof trocken wirkt, während die Rampe spiegelglatt ist. Dafür gibt es handfeste Ursachen, die wir bei der Planung berücksichtigen:
Freiliegende Bauteile kühlen schneller aus
Ein Rampenplateau ist an drei Seiten der Luft ausgesetzt. Stahlteile wie Kantenschutz und Überladebrücke leiten Kälte zusätzlich ab. Sinkt die Temperatur nachts unter den Taupunkt, bildet sich dort zuerst Reif – oft schon bei Werten knapp über null Grad Lufttemperatur.
Warme Hallenluft und wartende Motoren
Öffnet sich das Tor, trifft feuchte Luft aus der Halle auf den kalten Boden davor und schlägt sich als dünner Eisfilm nieder. Ähnlich wirkt ein Lkw, der mit laufendem Kühlaggregat wartet: Schnee taut unter dem Fahrzeug an und gefriert, sobald es abfährt.
Gefälle sammeln Schmelzwasser
Tiefliegende Andockstellen mit abschüssiger Zufahrt leiten Tauwasser direkt vor die Rampe. Ist der Ablauf zugefroren, steht dort morgens eine geschlossene Eisfläche. Warum gerade solche Stellen kritisch sind, erklärt unser Ratgeber zu Gefahrenstellen für Glätte.
Aus diesen Gründen bekommt die Rampe in unserem vorausschauenden Räumplan grundsätzlich eine höhere Priorität als die offene Fahrfläche.
Welche Risiken eine vereiste Anlieferung mit sich bringt
Glätte an der Rampe ist nicht nur ein Sturzrisiko. Sie bremst den gesamten Warenfluss und verursacht Kosten, die in keiner Winterdienstrechnung auftauchen:
- Fahrer stürzen beim Öffnen der Hecktüren oder beim Übergang von der Ladefläche auf die Rampe.
- Gabelstapler und Ameisen verlieren mit voller Last die Traktion und rutschen Richtung Kante.
- Rückwärts andockende Lkw kommen ins Rutschen und beschädigen Rampenpuffer, Torzargen oder Abdichtungen.
- Lieferanten verweigern das Andocken, der Slot verfällt und Ware fehlt am Morgen im Regal.
- Kühlware wartet zu lange im Freien, die Kühlkette ist gefährdet.
- Splitt aus dem Außenbereich gelangt in die Halle und beschädigt Rollen und Bodenbeschichtung.
Bei einem Unfall mit Personenschaden fragen Berufsgenossenschaft, Versicherung und gegebenenfalls Ermittler, wann zuletzt geräumt und gestreut wurde. Fehlt ein Nachweis, wird die Lage für den Betreiber schwierig. Unsere digitalen Einsatzprotokolle dokumentieren jeden Einsatz und können als Nachweis dienen. Für Schäden, die bei unserer Arbeit entstehen, besteht eine Betriebshaftpflicht bei der DEVK mit 3.000.000 € pauschal für Personen- und Sachschäden.
Pflichten auf dem Betriebsgelände: Was nach aktuellem Stand in Berlin gilt
Für den öffentlichen Gehweg vor Ihrem Grundstück regelt das Berliner Straßenreinigungsgesetz die Räum- und Streupflicht. Die Anlieferzone selbst ist dagegen in der Regel eine private Fläche. Hier greift die allgemeine Verkehrssicherungspflicht: Wer eine Fläche für Verkehr öffnet, muss sie in zumutbarem Umfang sicher halten.
Für private Ladeflächen setzen Gerichte die Räumpflicht meist zwischen etwa 7 Uhr und etwa 20 Uhr an – oder während der Zeiten, in denen die Rampe tatsächlich genutzt wird. Für Rampen kann das bedeuten: Beginnt die Anlieferung um 4 Uhr, sollte die Fläche zu diesem Zeitpunkt bereits geräumt und gestreut sein. Dazu kommen die Pflichten als Arbeitgeber, Verkehrswege für Beschäftigte sicher zu gestalten – Einzelheiten fasst unser Beitrag zum Winterdienst auf dem Firmengelände zusammen.
- Das Verbot von Auftaumitteln im Berliner Straßenreinigungsgesetz betrifft öffentliche Gehwege. Auf Betriebsflächen arbeiten wir trotzdem bevorzugt mit abstumpfenden Mitteln und setzen Auftaumittel nur nach Absprache und wo zulässig ein.
- Sie können die Räum- und Streupflicht vertraglich übertragen. Eine Auswahl- und Kontrollpflicht bleibt beim Betreiber – praktische Hinweise dazu gibt der Ratgeber Winterdienst richtig kontrollieren.
- Welche Pflichten im Einzelfall gelten, hängt von Mietvertrag, Nutzung und Lieferzeiten ab und sollte rechtlich geprüft werden. Unsere Angaben ersetzen keine Rechtsberatung.
Ihre Vorteile beim Winterdienst für Ladezonen und Laderampen
An der Rampe entscheidet die Uhrzeit über den Nutzen des Räumens. Diese Punkte helfen, dass Ihre Anlieferung auch bei Eisregen möglichst reibungslos läuft.
- 01Lieferfenster
Planung ab dem ersten Lkw
Wir planen jeden Einsatz rückwärts vom frühesten Lieferfenster. Steht die erste Tour um 4:30 Uhr an, richten wir die Reihenfolge darauf aus – unabhängig davon, wann Ihr eigenes Personal den Betrieb aufnimmt.
- 02Rangierfläche
Freie Schleppkurven für Sattelzüge
Schnee schieben wir konsequent aus Rückwärtsgassen und Kurvenbereichen heraus. Fahrer können sauber andocken, ohne an Schneewällen hängen zu bleiben, und der Blick über die Außenspiegel bleibt frei. Wartende Fahrzeuge finden geräumte Stellplätze.
- 03Rampentechnik
Schonender Umgang mit Überladebrücken
Kantenschutz, Lippen und Torschwellen bearbeiten wir mit Handwerkzeug statt mit Maschinen. So schonen wir Mechanik, Abdichtung und Bodenbeschichtung, und die Überladebrücke kann beim nächsten Andocken wieder plan aufliegen.
- 04Streumittel
Feines Korn vor Hallentoren
Vor den Toren streuen wir Granulat oder Sand statt grobem Splitt. Dadurch gelangt weniger Material in die Halle, Hubwagenrollen blockieren seltener, und die Hallenbodenbeschichtung wird geschont. Auch der Reinigungsaufwand in der Halle sinkt.
- 05Nachweis
Einsatzprotokoll für Versicherung und Arbeitsschutz
Jeder Einsatz wird digital mit Uhrzeit, Fläche und Maßnahme dokumentiert. Kommt es an der Rampe zu einem Unfall, kann das Protokoll gegenüber Berufsgenossenschaft und Versicherer als Nachweis dienen. Wie wir diese Nachweise aufbereiten, lesen Sie bei der Winterdienst-Dokumentation.
- 06Bereitschaft
Einsatzbereit bei überraschendem Eisregen
Kommt Glätte schneller als vorhergesagt, ist nach Absprache auch ein Einsatz außerhalb des Plans möglich. Unsere Einsatzbereitschaft gilt rund um die Uhr, auch mit Blick auf Nachtanlieferungen.
- 07Festpreisangebot
Kalkulierbare Kosten pro Saison
Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie ein Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge. Sie wissen vor dem ersten Schnee, was die vereinbarte Saisonbetreuung kostet, und können den Betrag sauber im Budget einplanen.
- 08Ansprechpartner
Ein Kontakt für die Disposition
Ihr persönlicher Ansprechpartner kennt Gelände und Lieferzeiten. Ändert sich ein Fenster oder kommt eine Sonderlieferung, genügt ein Anruf, und der Räumplan wird angepasst, ohne neue Abstimmungsrunden oder Formulare. Das spart Ihrer Disposition gerade in der Hochsaison Zeit.
- 09Haftungsschutz
Abgesichert über die DEVK
RAT Gebäudeservice verfügt über eine Betriebshaftpflicht bei der DEVK mit 3.000.000 € pauschal für Personen- und Sachschäden sowie 500.000 € für Vermögensschäden. Das schafft Klarheit für den Fall der Fälle.
- 10Einsatzteam
Einsatzkräfte mit Gespür für Betriebsabläufe
Unsere geschulten Einsatzkräfte arbeiten neben laufendem Lkw- und Staplerverkehr, halten Abstand zu Andockbuchten und räumen abschnittsweise. Ihr Warenfluss läuft weiter, während der Hof Stück für Stück griffiger wird.
Warum Logistiker und Händler in Berlin auf RAT setzen
Betriebe mit Nachtanlieferung brauchen einen Partner, der nicht erst zum Bürobeginn kommt. Fünf Punkte, die unsere Arbeit an Rampen und Ladehöfen prägen.
Planung nach Warenfluss statt Uhrzeit
Wir fragen zuerst nach Lieferanten, Toren und Schichtbeginn und erst danach nach Quadratmetern. Daraus entsteht ein Räumplan, der Ihre wichtigsten Rampen mit Blick auf die kritischen Zeitfenster vorzieht und weniger wichtige Flächen später am Morgen nachholt. Ändert sich Ihr Betrieb, ändert sich der Plan mit.
Touren durch Gewerbegebiete
In Berliner Gewerbegebieten liegen oft mehrere Betriebe mit ähnlichen Lieferzeiten nebeneinander. Durch GPS-gestützte Routenplanung fahren wir sie in sinnvoller Reihenfolge an, und richten die Reihenfolge nach den jeweiligen Lieferfenstern aus. Leerfahrten und Wartezeiten zwischen den Einsätzen verringern sich dadurch, was letztlich auch Ihrem Preis zugutekommt.
Transparenz durch digitale Belege
Sie sehen, wann wir auf Ihrem Gelände waren und was wir getan haben. Diese Belege helfen bei internen Audits, bei Rückfragen der Berufsgenossenschaft und bei der Klärung von Schadensfällen mit Versicherern oder Lieferanten. Sie müssen nichts selbst mitschreiben.
Kostenfreie Analyse vor Vertragsabschluss
Bevor Sie sich festlegen, besichtigen wir Rampen, Tore und Abläufe kostenfrei. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, welcher Umfang wirklich nötig ist, und ein Festpreisangebot, das auf Ihrem tatsächlichen Gelände beruht, nicht auf Pauschalannahmen. So wissen Sie vorab, worauf sich die Abrechnung stützt.
Ganz Berlin aus einer Hand
Betreiben Sie mehrere Standorte in verschiedenen Bezirken, übernimmt RAT alle Anlieferzonen mit einheitlichem Standard und einer gemeinsamen Dokumentation. Für Filialisten und Logistiker vereinfacht das Abrechnung, Kontrolle und Kommunikation erheblich. Statt mehrerer Dienstleister haben Sie einen Ansprechpartner.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Rampe vor der ersten Anlieferung im Blick | Einsatzbeginn rückwärts vom frühesten Lieferfenster geplant | Geringeres Risiko verfallener Slots |
| Rangierfläche ohne Schneewälle | Räumrichtung weg von Toren und Rückwärtsgassen | Leichteres Andocken für Lkw |
| Kein Splitt in der Halle | Feines Granulat vor Toren, Splitt nur auf Fahrflächen | Hallenboden und Hubwagen bleiben geschont |
| Nachweis jedes Einsatzes | Digitales Protokoll mit Uhrzeit, Fläche und Maßnahme | Nachweisunterlagen für Versicherung und Audit |
| Reaktion auf überraschende Glätte | Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft, Soforteinsatz auf Anfrage | Auch nachts einsatzbereit nach Vertrag |
Technik und Streumittel für Plateau, Kante und Rangierfläche
Auf einer Rampe hat schweres Gerät nichts zu suchen. Die fachgerechte Räumung des Plateaus erfolgt mit Schiebern und Besen; festgefrorene Schichten an Kanten und Torschwellen lösen unsere Einsatzkräfte mit Stoßeisen, möglichst ohne Kantenschutz oder Bodenbeschichtung zu beschädigen. Die Lippe der Überladebrücke wird vollständig freigelegt, damit sie beim nächsten Andocken sauber aufliegt.
Auf der offenen Rangierfläche setzen wir kompakte Fahrzeuge mit Schild und Kehrwalze ein. Wie wir Maschinen auf größeren Flächen einplanen, beschreibt die Seite zur maschinellen Schneeräumung. Wichtig ist uns die Räumrichtung: Schnee wandert weg von Toren und Andockbuchten, nicht in die Rückwärtsgasse.
Das passende Korn für jeden Bereich
- Vor den Toren: feines Granulat oder Sand. Grober Splitt würde in die Halle getragen und Rollen von Hubwagen blockieren.
- Auf der Rangierfläche: Splitt in größerer Körnung, der auch unter Lkw-Reifen Halt gibt.
- Auf Stahlflächen: sparsam dosiertes Granulat, das sich nicht in Gelenken der Überladebrücke festsetzt.
Reicht der Platz auf dem Gelände nicht, um die Schneemengen sinnvoll zu lagern, organisieren wir nach Absprache den Abtransport des Schnees, möglichst bevor die Wälle die Rangierfläche schrumpfen lassen.
Kosten für Anlieferzonen: Preisfaktoren und Richtwerte
Der Preis richtet sich nach der Fläche, aber nicht nur. Eine Rampe mit drei Toren macht mehr Handarbeit nötig als eine offene Hoffläche gleicher Größe. Folgende Faktoren fließen in die Kalkulation ein:
- Größe der Rangier- und Wartefläche in m²
- Anzahl der Rampen, Tore und Überladebrücken
- Lage der Lieferfenster, insbesondere vor 6 Uhr
- Anteil der Handräumung gegenüber maschineller Räumung
- Platz für Schnee auf dem Gelände oder Bedarf an Abtransport
- Gewünschtes Streumittel und Verbrauch
| Modell | Richtwert (netto) | Geeignet für |
|---|---|---|
| Saisonbetreuung der Fläche | ab 0,80 € pro m² und Saison | Ladehöfe, Rangierflächen, Gewerbeareale |
| Einsatz auf Abruf | ab 25 € pro Einsatz | Kleine Anlieferbuchten; größere Flächen nach Aufwand |
| Soforteinsatz bei Glätte | Preis auf Anfrage | Unerwarteter Eisregen vor einer Anlieferung |
| Streumaterial | nach Verbrauch, Preis auf Anfrage | Splitt, Granulat oder Sand je nach Bereich |
Unverbindliches Rechenbeispiel: Lagerhalle
Ein Lager in Marienfelde hat einen Ladehof mit 650 m² Rangierfläche und vier Toren. Mit dem Einstiegssatz überschlagen: 650 m² × ab 0,80 € = ab 520 € netto für die gesamte Saison von November bis März. Eine kleine Anlieferbucht hinter einem Café, die nur bei Bedarf geräumt wird, kommt bei sechs Einsätzen auf 6 × ab 25 € = ab 150 € netto. Beide Werte sind ohne Bindungswirkung, denn Rampenzahl, Lieferzeiten und Räumaufwand verändern den Preis; bindend wird erst unser Festpreisangebot, das nach einer kostenlosen Besichtigung entsteht – den Anstoß geben Sie über das Anfrageformular.
Ablauf: Von Ihrer Anfrage bis zur ersten Nachtschicht
Damit das Team im Ernstfall nicht vor einem verschlossenen Tor steht, klären wir die Organisation möglichst vor dem ersten Schneefall:
- Anfrage: Sie nennen Adresse, ungefähre Fläche und die wichtigsten Lieferzeiten.
- Begehung: Wir sehen uns Rampen, Tore, Gefälle, Abläufe und mögliche Schneelager vor Ort an – kostenfrei.
- Räumplan: Wir legen Prioritäten fest, etwa Rampe 1 vor der Frischeanlieferung, danach Fahrerweg, zuletzt Wartefläche.
- Festpreisangebot: Sie erhalten schriftlich ein transparentes Angebot mit Leistungsumfang und Preisgrundlage.
- Zugang und Kontakte: Wir hinterlegen Schlüssel oder Zugangscodes und die Nummer Ihrer Nachtschicht oder Disposition.
- Einsatz: Bei Schneefall oder Glättegefahr rückt das Team nach Plan aus, abgestimmt auf das nächste Lieferfenster.
- Nachweis: Uhrzeit, Fläche und Maßnahme stehen im digitalen Protokoll, das Sie auf Anfrage erhalten.
Ändern sich Lieferzeiten während der Saison, etwa im Weihnachtsgeschäft, genügt ein Anruf bei Ihrem Ansprechpartner. Wir passen den Plan dann an. Wie das in einem konkreten Stadtteil aussieht, zeigt beispielhaft die Seite Winterdienst Hellersdorf.
Typische Fehler an Ladehöfen – und eine Checkliste für Ihr Lager
Bei Begehungen sehen wir immer wieder dieselben Schwachstellen. Die meisten lassen sich mit wenig Aufwand vermeiden:
- Schnee vor die Rampe geschoben: Was beim Räumen der Fahrfläche bequem erscheint, blockiert später die Andockposition.
- Räumung erst mit Schichtbeginn: Die erste Anlieferung kommt oft vor dem Personal – die Rampe ist dann noch ungeräumt.
- Paletten im Schneefeld abgestellt: Unter Leergut bleibt Schnee liegen und wird zu festem Eis.
- Ablaufrinnen nicht frei: Zugefrorene Rinnen vor tiefliegenden Toren verwandeln die Zufahrt in eine Eisfläche.
- Kein Protokoll: Ohne Nachweis lässt sich im Schadensfall kaum belegen, dass rechtzeitig gestreut wurde.
- Lieferfenster aller regelmäßigen Lieferanten notiert?
- Schneelager festgelegt, das weder Tore noch Abläufe blockiert?
- Zugang zum Gelände für die Nacht geregelt?
- Ansprechpartner für kurzfristige Änderungen benannt?
- Streugutvorrat für Notfälle in Rampennähe vorhanden?
- Kontrolle der Dienstleistung organisiert und dokumentiert?
Abstimmung mit Disposition und Schichtbetrieb
Ein Ladehof funktioniert nur, wenn Räumdienst und Warenverkehr sich nicht in die Quere kommen. Unsere Einsatzkräfte arbeiten deshalb in Abschnitten: Während an Tor 2 ein Lkw entladen wird, räumen sie Tor 3 und die Wartefläche. Kein Fahrzeug muss für den Winterdienst umparken, sofern wir das vorab mit Ihrer Disposition abgesprochen haben.
Bei Schneefall über mehrere Stunden kommen wir mehrfach. Die Taktung orientiert sich daran, wann die nächsten Fahrzeuge erwartet werden, nicht an einem starren Zeitraster. Unsere GPS-gestützte Routenplanung hilft dabei, mehrere Betriebe in einem Gewerbegebiet so anzufahren, dass jede Rampe möglichst vor ihrem Lieferfenster an der Reihe ist.
Für Betriebe mit wechselnden Schichtplänen empfehlen wir einen kurzen Austausch zu Beginn jeder Kältewelle: Welche Tore sind in Betrieb, wo stehen Wechselbrücken, gibt es Sonderanlieferungen? Mit diesen Informationen wird aus einem pauschalen Räumdienst eine Betreuung, die zu Ihrem tatsächlichen Warenfluss passt. Ihr fester Ansprechpartner begleitet Sie dabei durch die Saison.
Ladehöfe von Spandau bis Treptow-Köpenick
Anlieferzonen betreuen wir in allen Berliner Bezirken. Typisch sind Gewerbegebiete mit dichtem Lieferverkehr, etwa in Marienfelde mit seinen Lagerhallen nahe der Stadtgrenze, im Industriegürtel von Siemensstadt oder rund um den Technologiepark Adlershof. Ebenso kommen Versorgungshöfe von Märkten in Neukölln, Umschlagflächen in Lichtenberg und Gewerbehöfe in Reinickendorf infrage. Dank GPS-gestützter Routen bündeln wir Betriebe einer Gegend, und planen die Reihenfolge nach den Lieferfenstern – auch wenn mehrere Betriebe zur gleichen Zeit beliefert werden.
Alle 12 Bezirke
- Neukölln
- Mitte
- Marzahn-Hellersdorf
- Reinickendorf
- Treptow-Köpenick
- Pankow
- Steglitz-Zehlendorf
- Lichtenberg
- Spandau
- Tempelhof-Schöneberg
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Friedrichshain-Kreuzberg
Ortsteile, in denen wir oft unterwegs sind
- Hellersdorf
- Karlshorst
- Rummelsburg
- Prenzlauer Berg
- Gatow
- Moabit
- Neu-Hohenschönhausen
- Wartenberg
- Bohnsdorf
- Lichtenrade
- Wannsee
- Müggelheim
- Köpenick
- Lankwitz
Flächenanalyse in jedem Bezirk kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Wie früh räumen Sie eine Laderampe?
So früh, wie Ihre erste Anlieferung es erfordert. Wir planen den Einsatz rückwärts vom frühesten Lieferfenster. Kommt die erste Tour um 4 Uhr, legen wir den Einsatz so, dass die Rampe nach Möglichkeit vorher geräumt und abgestumpft ist; die Einsatzzeiten halten wir im Vertrag fest. Bei anhaltendem Schneefall kommen wir mehrmals, abgestimmt auf weitere Lieferungen im Laufe des Morgens.
Muss der Lkw-Verkehr für das Räumen unterbrochen werden?
Nein. Unsere Einsatzkräfte arbeiten abschnittsweise und räumen jeweils die Tore und Flächen, an denen gerade nicht entladen wird. Voraussetzung ist eine kurze Abstimmung mit Ihrer Disposition vor Saisonbeginn, damit wir wissen, welche Tore wann belegt sind und wo Wechselbrücken abgestellt werden.
Welches Streumittel verwenden Sie an der Rampe?
Vor Hallentoren und auf Stahlflächen streuen wir feines Granulat oder Sand, damit möglichst wenig Material in die Halle gelangt. Auf der Rangierfläche kommt Splitt in gröberer Körnung zum Einsatz, der auch unter Lkw-Reifen Halt gibt. Auftaumittel setzen wir nur nach Absprache und dort ein, wo sie zulässig sind.
Was kostet der Winterdienst für einen Ladehof?
Ladezonen und andere Gewerbeflächen kalkulieren wir ab 0,80 € netto je m² und Saison. Für einen Ladehof mit 650 m² ergibt das unverbindlich gerechnet ab 520 € für die Saison. Rampen, Lieferfenster vor 6 Uhr und Schneeabtransport beeinflussen den Preis. Bindend ist erst das Festpreisangebot, das Sie nach einer kostenlosen Besichtigung Ihrer Rampen erhalten.
Wohin kommt der geräumte Schnee?
Wir legen bei der Begehung ein Schneelager fest, das weder Tore noch Abläufe oder Rückwärtsgassen blockiert und von dem kein Schmelzwasser zur Rampe zurückläuft. Fehlt auf dem Gelände der Platz, organisieren wir nach Absprache den Abtransport, möglichst bevor Schneewälle die Rangierfläche einschränken.
Bin ich als Betreiber nach der Beauftragung aus der Haftung?
Nicht vollständig. Die Räum- und Streupflicht für Ihre Ladezone lässt sich nach aktuellem Stand übertragen; den Dienstleister sorgfältig auszuwählen und ihn stichprobenartig zu kontrollieren, bleibt jedoch Ihre Aufgabe. Unsere digitalen Protokolle erleichtern diese Kontrolle erheblich. Wie weit Ihre Pflichten im Einzelfall reichen, sollten Sie rechtlich prüfen lassen.
Übernehmen Sie auch einzelne Rampen ohne Saisonvertrag?
Ja. Kleine Anlieferbuchten räumen wir auch auf Abruf, hier gilt ab 25 € pro Einsatz. Bei überraschender Glätte ist zusätzlich ein Soforteinsatz möglich, dessen Preis wir auf Anfrage nennen. Für Betriebe mit täglicher Anlieferung ist ein Saisonvertrag allerdings meist besser planbar.