Ja, Winterdienst für Hausverwaltungen aus einer Hand – mit 3 Mio. € Haftpflichtdeckung
Eine Hausverwaltung trägt im Winter Verantwortung für Flächen, die sie selten selbst sieht: Gehwege vor Altbauten in Prenzlauer Berg, Hofzufahrten in Neukölln, Hauszugänge eines Neubaus in Adlershof. Jedes Objekt hat eigene Maße, eigene Schlüssel, eigene Eigentümer und häufig einen anderen Dienstleister. Genau diese Zersplitterung kann dazu führen, dass bei der ersten Glättenacht irgendwo eine Lücke bleibt. Mehr zu Einsatzgebieten und Vertragsmodellen erfahren Sie auf der Seite Winterdienst in Berlin.
RAT bündelt Ihren Bestand in einem einzigen Rahmenvertrag. Wir erfassen alle Adressen in einer gemeinsamen Objektliste, prüfen die Flächen vor Ort kostenfrei und kalkulieren für jedes Haus ein eigenes Festpreisangebot. Abgerechnet wird gesammelt, aber mit getrennten Positionen je Liegenschaft – so landen die Kosten später ohne Umrechnen in der richtigen Betriebskostenabrechnung. Ihr persönlicher Ansprechpartner kennt das komplette Portfolio und nimmt Zu- und Abgänge auch mitten in der Saison auf.
Technisch arbeiten unsere Einsatzkräfte mit GPS-gestützter Routenplanung, damit benachbarte Häuser in einer Tour liegen. Jeder Einsatz wird digital protokolliert; die Nachweise stehen Ihnen objektweise zur Verfügung, etwa für Rückfragen eines Eigentümers oder eine Anfrage der Versicherung. Ob Sie eine kleine Verwaltung mit Mietshäusern führen oder einen großen Bestand mit Gewerbeeinheiten betreuen: Die Laufzeit regeln wir über einen Saisonvertrag von November bis März, der sich an Ihre Abrechnungsperiode anlehnen lässt.
Leistungsumfang für verwaltete Bestände im Überblick
Der Kern bleibt klassisch: Schnee räumen, Glätte abstumpfen, Gefahrenstellen kontrollieren. Was den Winterdienst für Hausverwaltungen unterscheidet, ist die strukturierte Organisation dahinter. Statt einzelner Aufträge erhalten Sie ein Leistungspaket, das für jedes Haus dieselbe Struktur hat und sich dennoch an die örtlichen Gegebenheiten anpasst.
| Baustein | Inhalt | Nutzen für die Verwaltung |
|---|---|---|
| Objekterfassung | Alle Adressen mit Gehweglänge, Zugängen, Zufahrten und Besonderheiten | Einheitliche Datengrundlage für den ganzen Bestand |
| Räumen und Streuen | Gehwege, Hauseingänge, Hofwege, Müllplatzzugänge nach Vereinbarung | Durchführung der Anliegerpflicht nach Berliner Straßenreinigungsgesetz |
| Streumittel | Abstumpfende Mittel wie Splitt, Sand oder Granulat, salzfrei auf Gehwegen | Vereinbar mit Salzverbot und Baumschutz |
| Kontrollfahrten | Nachkontrolle bei überfrierender Nässe und Reifglätte | Weniger Lücken zwischen zwei Schneefällen |
| Dokumentation | Digitales Einsatzprotokoll je Objekt mit Datum und Uhrzeit | Belastbarer Nachweis gegenüber Eigentümern und Versicherern |
| Abrechnung | Sammelrechnung mit Einzelpositionen je Liegenschaft | Direkte Übernahme in die Betriebskostenabrechnung |
Welche Flächen tatsächlich zum Auftrag gehören, legen wir pro Haus schriftlich fest. Bei einem Gründerzeitbau mit Seitenflügel kann das der Gehweg plus der Weg durch zwei Höfe sein, bei einem Zeilenbau eher die Zuwegung zu vier Treppenhäusern. Diese Festlegung beugt dem Streit vor, wer den Durchgang zur Fahrradgarage hätte räumen müssen.
Welche Verwaltungsbestände von der Bündelung profitieren
Am deutlichsten zeigt sich der Effekt bei Verwaltungen, deren Häuser über mehrere Bezirke verstreut liegen. Wer heute für jedes Gebäude einen anderen Hausmeister, eine andere Firma oder einen Mieterdienst koordiniert, spart mit einem einzigen Partner spürbar Abstimmungsaufwand.
Mietverwaltung
Für Mietshäuser im Auftrag privater oder institutioneller Eigentümer steht die saubere Umlage im Vordergrund. Wir liefern dafür die nötigen Belege; wie die Kosten rechtlich auf Mietparteien verteilt werden, beschreibt unsere Seite für Vermieter und private Eigentümer ausführlicher.
WEG-Verwaltung
Verwalten Sie Wohnungseigentum, braucht es vor der Vergabe meist einen Beschluss der Gemeinschaft. Die Besonderheiten rund um Versammlung, Beschlussvorlage und Kostenschlüssel haben wir auf der Seite zum Winterdienst in der WEG zusammengefasst. Für Sie als Verwalter bedeutet das: Wir stellen ein prüffähiges Angebot je Gemeinschaft bereit, das sich der Einladung beilegen lässt.
Sondereigentums- und Mischbestände
Viele Berliner Verwaltungen betreuen parallel Mietwohnungen, einzelne Eigentumswohnungen und Ladenflächen. Für Häuser mit Gewerbe im Erdgeschoss oder reine Geschäftshäuser gelten oft längere Nutzungszeiten; Details dazu finden Sie beim Winterdienst für gewerblich genutzte Immobilien. In der Objektliste markieren wir solche Häuser gesondert, damit Ihr Team auf einen Blick erkennt, wo erweiterte Zeiten vereinbart sind.
- 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
- 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · rund um die Uhr bei Schneefall und Eisbildung
- 3AngebotPreis ab 1,80 € pro lfm und Monat, verbindlicher Preis je Objekt auf Anfrage – verbindlich ist das schriftliche Angebot
- 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Schnee und Glätte · Saison November bis März, Einsatz nach Wetterlage
Ein fester Kontakt für alle Liegenschaften
Der größte Zeitfresser in einer Hausverwaltung ist selten der Schnee selbst, sondern die Kommunikation darüber. Mieter rufen an, Eigentümer schreiben, das Ordnungsamt meldet sich. Wenn dann erst geklärt werden muss, welcher Dienstleister für welches Haus zuständig war, vergeht wertvolle Zeit.
Bei uns erhalten Sie deshalb einen festen Ansprechpartner, der Ihr gesamtes Portfolio kennt. Er pflegt die Objektliste, nimmt Hinweise auf neue Gefahrenstellen auf und gibt Rückmeldung, sobald ein Einsatz abgeschlossen ist. Ihre Sachbearbeiter müssen keine Rufnummern verschiedener Firmen pflegen und keine Hotline-Warteschleifen überstehen.
Bestandsänderungen während der Saison
Verwaltungsmandate beginnen und enden selten genau zum 1. November. Übernehmen Sie im Januar ein weiteres Haus, nehmen wir es nach einer kurzen Besichtigung in den laufenden Vertrag auf. Endet ein Mandat, wird die Liegenschaft zum vereinbarten Stichtag herausgenommen; wie die laufende Saison dann abgerechnet wird, regelt das Angebot. So vermeiden Sie Doppelbeauftragungen genauso wie unversorgte Adressen.
Zugang und Schlüssel
Für Hofflächen, Müllräume oder Tiefgaragen brauchen unsere Teams oft Schlüssel oder Transponder. Wir dokumentieren, welcher Zugang zu welchem Objekt gehört, und vereinbaren mit Ihnen die Übergabe. Damit ist geklärt, wer im Notfall Zutritt hat, ohne dass Mitarbeitende der Verwaltung nachts ausrücken müssen.
Sammelabrechnung mit Kostentrennung je Wirtschaftseinheit
Eine einzige Rechnung über den ganzen Bestand ist bequem, hilft aber wenig, wenn Ihre Buchhaltung die Summe anschließend mühsam auf Häuser verteilen muss. Unsere Sammelabrechnung enthält deshalb für jede Liegenschaft eine eigene Position mit Adresse, Leistungsart und Betrag. Auf Wunsch übernehmen wir Ihre interne Objektnummer, damit die Zuordnung in der Verwaltungssoftware ohne Zwischenschritt gelingt.
Für die jährliche Nebenkostenabrechnung zählt außerdem, dass umlagefähige Leistungen klar von anderen Positionen getrennt sind. Reine Räum- und Streuarbeiten weisen wir getrennt von Sonderleistungen wie dem Beseitigen von Eiszapfen oder einer Dachräumung aus. Ob und wie diese Beträge auf Mietparteien umgelegt werden können, hängt vom jeweiligen Mietvertrag ab; einen Überblick gibt der Ratgeber zu Winterdienstkosten in den Nebenkosten.
- Objektadresse und Ihre interne Objekt- oder Wirtschaftseinheitsnummer
- Leistungszeitraum, zum Beispiel November bis März
- Art der Leistung: Saisonpauschale, Einzeleinsatz oder Notfalleinsatz
- Streumittel getrennt ausgewiesen, sofern nach Verbrauch berechnet
- Nettobetrag und Umsatzsteuer
Wenn Mieter Belegeinsicht verlangen, kann Ihre Verwaltung neben der Rechnung die passenden Einsatzprotokolle vorlegen. Das kann lange Diskussionen darüber ersparen, ob an einem bestimmten Tag tatsächlich geräumt wurde.
Pflichten der Verwaltung nach Berliner Recht
Für jedes verwaltete Objekt gilt: Die Anlieger, meist also die Eigentümer, haben den angrenzenden Gehweg schneefrei zu halten und Glätte mit abstumpfendem Streugut zu bekämpfen – so regeln es § 3 und § 1 Abs. 4 StrReinG im Zusammenspiel. Für Schnee, der später als 20 Uhr fällt, endet die Frist nach aktuellem Stand am nächsten Morgen um 7 Uhr, sonntags und feiertags um 9 Uhr. Die Mindestbreite liegt bei einem Meter, an stark frequentierten Geschäftsstraßen bei anderthalb Metern und mehr.
Eigentümer dürfen diese Pflicht übertragen, etwa über die Verwaltung auf ein Fachunternehmen. Damit wandert allerdings nicht jede Verantwortung ab: Wer delegiert, muss sorgfältig auswählen und stichprobenartig kontrollieren. Für Verwalter heißt das, die Überwachung organisatorisch nachweisen zu können – etwa durch dokumentierte Einsätze und regelmäßige Rückmeldungen. Mehr dazu erläutert der Beitrag Welche Pflichten hat die Hausverwaltung im Winter?
Ersatzvornahme und Kontrolle durch die Bezirke
Ob die Anlieger der verwalteten Häuser ihrer Pflicht nachkommen, überprüfen die bezirklichen Ordnungsämter. Bei Versäumnissen kann der Senat Ersatzvornahmen durch Bezirk oder BSR anordnen; die Kosten tragen die Eigentümer. Für eine Verwaltung mit vielen Häusern entsteht so schnell ein Bündel aus Bescheiden, Rückfragen und Ärger mit Auftraggebern.
- Streusalz ist auf Berliner Gehwegen grundsätzlich verboten; Ausnahmen gibt es nur befristet bei extremer Glätte auf Anordnung der Senatsverwaltung.
- Für Ihren Einzelfall – etwa Straßen der Kategorie C – empfiehlt sich eine rechtliche Prüfung.
Ihre Vorteile beim Winterdienst für Hausverwaltungen von RAT
Für eine Verwaltung zählt, dass der Winter möglichst wenig Bürozeit kostet. Diese zehn Punkte entlasten Ihr Team konkret.
- 01Objektliste
Gesamter Bestand in einer Übersicht
Alle Liegenschaften stehen mit Flächen, Zugängen und Besonderheiten in einer gemeinsamen Liste. Ihr Team sieht auf einen Blick, welche Leistungen für welches Haus vereinbart sind, und muss keine verstreuten Einzelverträge mehr durchsuchen.
- 02Ansprechpartner
Eine Person kennt alle Häuser
Statt wechselnder Disponenten betreut Sie ein fester Kontakt. Er beantwortet Rückfragen zu jedem Objekt, nimmt Hinweise auf neue Gefahrenstellen entgegen und meldet abgeschlossene Einsätze an Ihre Sachbearbeitung zurück.
- 03Sammelrechnung
Gebündelt abgerechnet, sauber getrennt
Eine Rechnung pro Abrechnungszeitraum, darin jede Liegenschaft als eigene Position mit Ihrer Objektnummer. Die Buchhaltung übernimmt die Beträge direkt, ohne Summen aufteilen oder nachträglich Belege anfordern zu müssen.
- 04Belege
Nachweise für die Nebenkostenabrechnung
Umlagefähige Räum- und Streuleistungen erscheinen getrennt von Sonderarbeiten. Fordert eine Mietpartei Belegeinsicht, liegen Rechnung und passende Einsatzprotokolle für genau dieses Haus bereit. Ihre Sachbearbeitung muss dafür nichts nachrecherchieren oder bei uns anfragen.
- 05Routenplanung
Benachbarte Objekte in einer Tour
Häuser im selben Kiez fahren unsere ortskundigen Teams nacheinander an. Die GPS-gestützte Planung verkürzt Wege zwischen den Einsätzen und hilft, die gesetzlichen Fristen auch bei vielen Adressen gleichzeitig einzuhalten.
- 06Flexibilität
Neuzugänge auch mitten im Winter
Übernehmen Sie im Januar ein weiteres Mandat, wird das Haus nach kurzer Besichtigung in den laufenden Vertrag aufgenommen. Endende Mandate nehmen wir zum Stichtag heraus; die Abrechnung dafür legt das Angebot fest.
- 07Versicherung
Betriebshaftpflicht mit hoher Deckung
Unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK umfasst pauschal 3 Mio. € für Personen- und Sachschäden und 500.000 € für Vermögensschäden. Diese Angaben können Sie Eigentümern gegenüber bei der Auswahl des Dienstleisters dokumentieren.
- 08Streumittel
Salzfrei auf allen Gehwegen
Wir verwenden umweltschonende, abstumpfende Mittel wie Splitt, Sand oder Granulat. Damit entsprechen die Einsätze vor Ihren Häusern dem Berliner Salzverbot, und Straßenbäume vor den Objekten bleiben geschont. Auch Pflaster und Hauseingänge leiden nicht unter Salzrändern.
- 09Entlastung
Nachts übernehmen unsere Teams statt Ihres Personals
Schlüssel und Zugänge regeln wir vorab. Bei Schneefall nach Feierabend müssen Objektbetreuer und Hausmeister in der Regel nicht ausrücken, weil unsere geschulten Einsatzkräfte rund um die Uhr bereitstehen. Ihre Bereitschaftsdienste können sich auf andere Aufgaben im Bestand konzentrieren.
- 10Vergleichbarkeit
Festpreisangebot je Liegenschaft nach Analyse
Für jedes Haus erhalten Sie nach der Besichtigung ein eigenes Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge. Eigentümer können ihren Anteil nachvollziehen, und Sie vergleichen die Werte mit Vorjahren oder alternativen Angeboten zur Bestandsbetreuung.
Warum Berliner Hausverwaltungen auf RAT setzen
Verwaltungen brauchen keinen Dienstleister, der nur räumt, sondern einen, der sich in ihre Abläufe einfügt. Darauf ist unser Angebot zugeschnitten.
Abläufe passend zur Verwaltungspraxis
Objektnummern, Wirtschaftseinheiten, Abrechnungsperioden: Wir übernehmen Ihre Struktur, statt Ihnen unsere aufzuzwingen. Die Unterlagen kommen in einer Form, die sich in gängige Verwaltungssoftware und in den Ablauf der jährlichen Betriebskostenabrechnung einfügt, ohne dass jemand Zahlen abtippen muss.
Berlinweit in allen Bezirken unterwegs
Ihr Bestand liegt in Spandau, Köpenick und Reinickendorf zugleich? Kein Problem, denn wir sind in allen Berliner Bezirken im Einsatz. Sie müssen für entlegene Häuser keinen zusätzlichen Partner suchen und behalten trotzdem nur einen Vertrag.
Transparente Kalkulation ohne versteckte Zuschläge
Nach der kostenlosen Flächenanalyse erhalten Sie für jedes Haus ein Festpreisangebot, das Größe, Zugänge und Erschwernisse des Objekts berücksichtigt. Ob und wie Nachteinsätze, Wochenenden oder starke Schneefälle berechnet werden, klären wir bei der Besichtigung und schreiben es offen ins Angebot statt ins Kleingedruckte. So können Sie Eigentümern belastbare Zahlen für Wirtschaftsplan und Budget nennen.
Dokumentation als Teil der Leistung
Digitale Einsatzprotokolle sind bei uns kein Zusatzprodukt. Sie entstehen bei jedem Einsatz automatisch, enthalten Datum und Uhrzeit und stehen Ihnen objektweise zur Verfügung. Das unterstützt die Überwachungspflicht, die bei Eigentümern und Verwaltung auch nach der Übertragung bestehen bleibt.
Erreichbarkeit, wenn es darauf ankommt
Bei Schneefall und Eisbildung sind unsere Teams rund um die Uhr einsatzbereit. Ihr Ansprechpartner ist telefonisch unter +49 (0)30 201 64 24 81 und per E-Mail erreichbar, damit kurzfristige Hinweise aus Ihrem Bestand nicht im Postfach liegen bleiben.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Viele Adressen ohne Überblick | Gemeinsame Objektliste mit Flächen und Zugängen | Lücken im Bestand auf einen Blick erkennbar |
| Kosten müssen je Haus umgelegt werden | Sammelrechnung mit Einzelposition je Liegenschaft | Direkte Übernahme in die Betriebskostenabrechnung |
| Überwachungspflicht nach Übertragung | Digitale Protokolle je Einsatz und Objekt | Kontrolle lässt sich nachvollziehbar belegen |
| Mandatswechsel während der Saison | Aufnahme oder Herausnahme zum Stichtag | Weniger Risiko für Doppelbeauftragung und unversorgte Häuser |
| Fristen bei vielen Häusern gleichzeitig | GPS-gestützte Touren nach Kiezen gebündelt | Fristgerechte Tourenplanung auch bei vielen Objekten |
Risiken, die bei verstreuten Beständen entstehen
Je größer ein Verwaltungsbestand, desto mehr Schnittstellen. Und an Schnittstellen entstehen häufig Ausfälle. Aus Gesprächen mit Verwaltungen kennen wir einige wiederkehrende Muster, die eine zentrale Steuerung deutlich entschärft.
- Vergessene Neuzugänge: Ein Haus wird im Dezember übernommen, der bisherige Dienstleister des Vorverwalters hat zum Jahresende gekündigt, und niemand bemerkt die Lücke bis zum ersten Schneefall.
- Unklare Flächengrenzen: Der Gehweg wird geräumt, der Hofweg zu den Mülltonnen nicht, weil er in keinem Vertrag stand.
- Fehlende Nachweise: Ein Passant stürzt, und die Verwaltung kann nicht belegen, wann zuletzt gestreut wurde.
- Unterschiedliche Vertragslaufzeiten: Fünf Firmen bedeuten fünf Kündigungsfristen und fünf Preisanpassungen.
- Überforderte Mieterdienste: In älteren Mietverträgen ist der Winterdienst den Bewohnern übertragen, doch Krankheit oder Urlaub hinterlassen unversorgte Abschnitte.
Ein Glätteunfall vor einem verwalteten Haus kann zivilrechtliche Ansprüche nach § 823 BGB auslösen und bei Personenschäden sogar strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen. Selbst wenn am Ende der Eigentümer haftet, bindet ein solcher Fall Arbeitszeit in der Verwaltung und belastet das Mandatsverhältnis. Eine gewissenhaft dokumentierte Betreuung aller Häuser ist deshalb auch ein Instrument, um das Vertrauen Ihrer Auftraggeber zu sichern.
Kostenfaktoren und Richtpreise für Mehrobjekt-Verträge
Wir kalkulieren jedes Haus einzeln, auch wenn der Vertrag den ganzen Bestand umfasst. Entscheidend sind die Länge der Gehwegfront, zusätzliche Hof- und Zugangswege, die Zahl der Eingänge sowie Erschwernisse wie Treppen, Rampen oder enge Durchfahrten. Liegen mehrere Häuser in einem Kiez, verkürzt die vorausschauende Routenplanung die Wege zwischen den Einsätzen; das fließt in das Festpreisangebot ein.
| Leistung | Richtwert netto | Typischer Einsatz im Verwaltungsbestand |
|---|---|---|
| Räumen und Streuen, Saisonpauschale | ab 1,80 € pro lfm und Monat | Gehwege und Hauszugänge von Wohnhäusern |
| Flächenbetreuung | ab 0,80 € pro m² und Saison | Stellplatzanlagen, große Höfe, Gewerbeareale |
| Einzeleinsatz auf Abruf | ab 25 € pro Einsatz | Kleine Flächen, Objekte mit eigenem Hausmeister |
| Notfall- und Soforteinsatz | Preis auf Anfrage | Kurzfristige Übernahme bei Ausfall eines anderen Dienstes |
| Streumittel | nach Aufwand, Preis auf Anfrage | Splitt, Sand oder Granulat je nach Objekt |
Unverbindliches Rechenbeispiel: sechs Mietshäuser in fünf Bezirken
Eine Verwaltung beauftragt die Saisonbetreuung für sechs Häuser über fünf Monate, gerechnet mit dem Einstiegssatz ab 1,80 € pro laufendem Meter und Monat:
- Prenzlauer Berg, 16 m Front: 16 × ab 1,80 € × 5 = ab 144 €
- Friedrichshain, 22 m Front: 22 × ab 1,80 € × 5 = ab 198 €
- Neukölln, Eckhaus mit 34 m Front: 34 × ab 1,80 € × 5 = ab 306 €
- Steglitz, 18 m Front: 18 × ab 1,80 € × 5 = ab 162 €
- Lichtenberg, 40 m Front: 40 × ab 1,80 € × 5 = ab 360 €
- Wedding, 20 m Front: 20 × ab 1,80 € × 5 = ab 180 €
Zusammen ergeben 150 laufende Meter eine Saisonsumme ab 1.350 € netto, auf der Sammelrechnung sauber nach Häusern getrennt. Diese Beispielrechnung hat keine Bindungswirkung: Je nach Fläche, Lage und Aufwand liegt der Preis eines Hauses über dem Einstiegssatz, und bindend für Ihre Verwaltung ist allein das Festpreisangebot nach der kostenlosen Flächenanalyse.
Vom Bestandsverzeichnis zum ersten Einsatz
Der Start mit einem größeren Portfolio braucht etwas Vorlauf. Planen Sie idealerweise im September oder Oktober, damit alle Häuser vor dem ersten Nachtfrost erfasst sind.
- Objektliste übermitteln: Sie senden uns eine Tabelle mit Adressen, Objektnummern und, falls vorhanden, Lageplänen.
- Flächenanalyse vor Ort: Unsere Mitarbeitenden besichtigen jedes Haus kostenfrei, messen Gehwege und Zuwege und notieren Gefahrenstellen.
- Festpreisangebot je Liegenschaft: Sie erhalten ein Gesamtangebot mit Einzelpreisen, das Sie bei Bedarf an Eigentümer weiterreichen können.
- Vertrag und Zugänge: Nach Freigabe regeln wir Laufzeit, Schlüsselübergabe und Ihre Wunschstruktur für die Abrechnung.
- Routenplanung: Die Häuser werden GPS-gestützt zu Touren zusammengefasst, sodass nahe Objekte nacheinander angefahren werden.
- Saisonbetrieb: Bei Schneefall oder Glätte rücken die eingespielten Teams aus; jeder Einsatz erscheint im digitalen Protokoll.
- Saisonabschluss: Im Frühjahr erhalten Sie die Abschlussrechnung und auf Wunsch eine Übersicht aller Einsätze je Objekt.
Kommt ein Haus nachträglich hinzu, beginnt der Ablauf für dieses Objekt bei Schritt zwei – der übrige Bestand läuft unverändert weiter. Wer in dieser Gegend ein Objekt hat, findet mehr unter Winterdienst Müggelheim.
Einsatznachweise und Reporting für Auftraggeber
Eigentümer erwarten von ihrer Verwaltung zunehmend Transparenz. Wer im Frühjahr belegen kann, an welchen Tagen welches Haus betreut wurde, beantwortet viele Fragen schon, bevor sie gestellt werden.
Unsere Einsatzkräfte protokollieren jede Räumung und jedes Streuen digital mit Datum und Uhrzeit. Diese Daten fassen wir objektweise zusammen. Für einen Bestand mit mehreren Auftraggebern ist das besonders praktisch: Sie können jedem Eigentümer genau die Übersicht für sein Haus weiterleiten, ohne fremde Daten offenzulegen. Wie die Protokolle aufgebaut sind, zeigt die Seite zur Dokumentation im Winterdienst.
- Beantwortung von Mieteranfragen zu einzelnen Glättetagen
- Belegeinsicht im Rahmen der Nebenkostenabrechnung
- Rückmeldung an Versicherer nach einem Schadenfall
- Jahresbericht an Eigentümer oder Beirat
- Grundlage für die Vertragsverlängerung im Folgejahr
Auch Ihre Überwachungspflicht gegenüber dem beauftragten Dienstleister lässt sich mit diesen Unterlagen leichter erfüllen. Stichproben vor Ort ersetzen sie nicht vollständig, sie halten aber fest, wann ein Team am Objekt war.
Vergabefehler vermeiden: Checkliste für Verwalter
Viele Probleme lassen sich schon bei der Ausschreibung vermeiden. Typisch ist etwa, nur den Gehweg zu beauftragen und die Zuwege zu Hauseingängen, Fahrradräumen oder Müllplätzen zu vergessen. Ebenso häufig fehlt eine Regel, was bei anhaltendem Schneefall gilt, wenn mehrfach geräumt werden muss.
- Alle Häuser mit Adresse, Objektnummer und Ansprechpartner erfasst
- Flächen je Objekt eindeutig benannt, idealerweise mit Skizze
- Räumzeiten an Gesetzeslage und Nutzung angepasst
- Streumittel festgelegt, Salzverbot auf Gehwegen berücksichtigt
- Nachweisform vereinbart und Zugriff auf Protokolle geklärt
- Abrechnungsstruktur mit Einzelpositionen je Liegenschaft
- Haftpflichtversicherung des Dienstleisters geprüft
- Regelung für Zu- und Abgänge während der Saison
Wer mehrere Angebote einholen möchte, sollte ein einheitliches Leistungsverzeichnis verwenden, damit Preise vergleichbar werden. Hinweise dazu liefert der Ratgeber Winterdienst ausschreiben. RAT ist mit 3.000.000 € pauschal für Personen- und Sachschäden sowie 500.000 € für Vermögensschäden bei der DEVK versichert – eine Angabe, die Sie in Ihrer Vergabeakte festhalten können.
Verwaltete Häuser von Pankow bis Neukölln betreut
Hausverwaltungen in Berlin haben selten nur einen Schwerpunkt. In Prenzlauer Berg prägen Gründerzeithäuser mit schmalen Gehwegen und mehreren Hinterhöfen den Bestand, in Neukölln kommen viele Eckhäuser mit doppelter Gehwegfront hinzu. Rund um den Kurfürstendamm in Charlottenburg verlangen hohe Fußgängerzahlen breitere Räumstreifen. In Lichtenberg und Marzahn betreuen Verwaltungen dagegen Zeilenbauten mit langen Zuwegen, in Steglitz kleinere Mehrfamilienhäuser mit Vorgärten. Wir fassen solche Bestände zu Touren zusammen, sodass jedes Haus trotz unterschiedlicher Anforderungen fristgerecht versorgt wird.
Alle 12 Bezirke
- Reinickendorf
- Treptow-Köpenick
- Lichtenberg
- Neukölln
- Spandau
- Mitte
- Tempelhof-Schöneberg
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Pankow
- Steglitz-Zehlendorf
- Marzahn-Hellersdorf
- Charlottenburg-Wilmersdorf
Ortsteile, in denen wir oft unterwegs sind
- Prenzlauer Berg
- Baumschulenweg
- Oberschöneweide
- Rudow
- Marzahn
- Märkisches Viertel
- Waidmannslust
- Marienfelde
- Kreuzberg
- Hakenfelde
- Grünau
- Rahnsdorf
- Tempelhof
- Halensee
Flächenanalyse in jedem Bezirk kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Können wir nur einen Teil unseres Bestands beauftragen?
Ja. Viele Verwaltungen starten mit den Häusern, bei denen bisher Mieterdienste oder einzelne Hausmeister zuständig waren, und nehmen weitere Objekte nach und nach auf. Jedes Haus erhält ein eigenes Festpreisangebot, deshalb lässt sich der Rahmenvertrag schrittweise erweitern, auch während der Saison.
Wie läuft die Abrechnung für mehrere Eigentümer?
Sie erhalten eine Sammelrechnung, in der jede Liegenschaft als eigene Position mit Adresse und Objektnummer erscheint. Auf Wunsch stellen wir für einzelne Auftraggeber getrennte Rechnungen aus, etwa wenn ein Eigentümer direkt zahlen möchte. Beide Varianten lassen sich in einem Vertrag kombinieren.
Wer haftet, wenn trotz Beauftragung jemand stürzt?
Mit der Übertragung übernimmt das beauftragte Unternehmen die vereinbarte Durchführung; für eigene Fehler kann es haftbar sein. Eigentümer und Verwaltung bleiben nach aktuellem Stand verpflichtet, den Dienstleister mit Sorgfalt auszuwählen und zu kontrollieren. Unsere objektweisen Protokolle helfen, diese Kontrolle gegenüber Eigentümern nachzuweisen. Den konkreten Einzelfall sollten Sie rechtlich prüfen lassen.
Was passiert, wenn wir ein Mandat im Winter verlieren?
Sie teilen uns den Stichtag mit, an dem die Verwaltung endet. Bis dahin betreuen wir das Haus weiter; wie die restliche Saison abgerechnet wird, steht in Ihrem Angebot. Auf Wunsch übergeben wir dem neuen Verwalter die bisherigen Einsatzprotokolle, damit die Nachweiskette nicht abreißt und der Nachfolger nahtlos anknüpfen kann.
Brauchen Ihre Teams Schlüssel zu unseren Objekten?
Für reine Gehwegflächen nicht. Sobald Hofwege, Müllplätze, Tiefgaragen oder Innenhöfe hinter verschlossenen Toren dazugehören, benötigen wir Schlüssel oder Transponder. Wir dokumentieren, welcher Zugang zu welchem Haus gehört, und vereinbaren mit Ihnen eine geregelte Übergabe und Rückgabe. Bei Mandatsende erhalten Sie alle Schlüssel vollständig zurück.
Wie früh sollten wir einen größeren Bestand anmelden?
Für zehn oder mehr Häuser empfehlen wir, die Objektliste bis Anfang Oktober zu senden. Dann bleibt genug Zeit für die Besichtigungen, das Angebot und die Abstimmung mit Eigentümern. Kurzfristige Aufnahmen sind möglich, doch eine frühe Planung hilft, die Touren vor dem ersten Frost aufzustellen.
Kann der Winterdienst auch Gewerbeeinheiten im Bestand abdecken?
Ja. Ladenlokale, Praxen oder Büros in Ihren Häusern markieren wir in der Objektliste gesondert. Dort sind oft längere Nutzungszeiten oder zusätzliche Flächen wie Kundenzugänge zu berücksichtigen. Die Kosten weisen wir getrennt aus, damit Sie sie der richtigen Mietpartei zuordnen können.