Ja, Winterdienst an Müllstandplätzen – abgestimmt auf Ihre Abholtermine
Der Weg zum Müllplatz ist im Winter einer der meistgenutzten und zugleich am häufigsten vergessenen Wege eines Grundstücks. Bewohner tragen täglich Beutel hin, und an den Abholtagen rollen Müllwerker schwere Behälter darüber – ein voller 1.100-Liter-Container bringt schnell mehrere Hundert Kilogramm auf die Räder. Auf Eis oder festgefahrenem Schnee lässt sich so ein Behälter weder sicher bremsen noch lenken.
In Berlin holen die Beschäftigten der Entsorger die Tonnen in vielen Fällen direkt am Standplatz ab und bringen sie zum Fahrzeug. Ist dieser Transportweg nicht sicher begehbar, kann es passieren, dass die Leerung ausfällt. Dann stapeln sich Säcke neben überquellenden Behältern, Tiere werden angelockt und der Ärger landet bei Verwaltung und Eigentümer.
Wir planen den Winterdienst an Müllstandplätzen deshalb nicht nach einem starren Raster, sondern nach Ihrem Abfuhrkalender. Vor jeder Abholung sind der Weg vom Standplatz bis zur Straße geräumt und abgestumpft, die Behälter von Schnee befreit und die Türen von Müllhäusern frei beweglich. An den übrigen Tagen halten wir eine gangbare Spur für die Bewohner offen. Wie Sie selbst zwischen den Einsätzen vorsorgen können, beschreibt unser Ratgeber Mülltonnen im Winter erreichbar halten.
Leistungen rund um Tonnenplatz und Transportweg
Ein Müllstandplatz ist ein kleiner, aber vielschichtiger Bereich. Die Übersicht zeigt, was wir übernehmen und warum jeder Punkt für die Leerung zählt:
| Bereich | Leistung | Bedeutung für die Abholung |
|---|---|---|
| Standfläche | Schnee zwischen und hinter den Behältern räumen | Tonnen lassen sich herausziehen, ohne zu kippen |
| Behälter | Schnee von Deckeln entfernen, Räder freilegen | Deckel öffnen sich, Räder rollen an |
| Müllhaus und Einhausung | Türbereich freiräumen, Schwelle abstumpfen | Tür lässt sich vollständig öffnen |
| Transportweg | Durchgehende Spur in Behälterbreite räumen und streuen | Müllwerker rollen sicher bis zum Fahrzeug |
| Schwellen, Rampen, Stufen | Eis lösen, gezielt abstumpfen | Behälter kippen nicht beim Überfahren |
| Bordsteinabsenkung | Durchlass im Schneewall an der Straße öffnen | Tonnen gelangen bis an die Fahrbahn |
| Zugang für Bewohner | Gangbare Spur an allen Tagen | Kein Abstellen von Säcken auf dem Weg |
Liegt der Standplatz im Innenhof eines Altbaus, verbinden wir diese Leistungen auf Wunsch mit der Räumung des gesamten Hofs. Der Müllstandplatz erhält dann am Abholtag eine eigene Priorität.
Welche Objekte einen Plan für die Abfuhr im Winter brauchen
Besonders anfällig sind Grundstücke, auf denen der Standplatz weit von der Straße entfernt liegt oder der Transportweg Hindernisse hat. Dazu gehören:
- Großwohnsiedlungen: zentrale Müllplätze für mehrere Aufgänge, oft mit langen Wegen über Grünflächen und Gehwege der Anlage. Weitere Leistungen für solche Objekte finden Sie unter Winterdienst für Wohnanlagen.
- Altbauten mit Tonnen im zweiten Hof: Behälter müssen durch Durchfahrten und über Kopfsteinpflaster bis zur Straße.
- Wohnanlagen mit Müllhäusern: eingehauste Standplätze mit Türen, Schlössern und Schwellen.
- Reihenhaussiedlungen mit Sammelplatz: Behälter mehrerer Häuser an einem Punkt, der für das Fahrzeug erreichbar sein muss.
- Gewerbe und Gastronomie: Container, Biotonnen und Wertstoffbehälter, die häufig geleert werden und große Mengen fassen.
- Pflegeheime, Kliniken und Schulen: hohes Abfallaufkommen, oft tägliche oder mehrfach wöchentliche Abholung.
Je häufiger geleert wird und je länger der Weg ist, desto stärker lohnt ein auf den Kalender abgestimmter Dienst statt einer allgemeinen Morgenräumung.
- 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
- 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · Früh am Abholtag, vor Ankunft des Entsorgungsfahrzeugs
- 3Festpreis1,80–3,00 € pro lfm und Monat; Abruf 25–45 € je Einsatz – ohne versteckte Zuschläge
- 4EinsatzNach Abfuhrplan; bei Eisregen jederzeit abrufbar · Saisonvertrag Nov.–März oder gezielt an Abholtagen
Warum Tonnen und Transportwege im Winter zum Problem werden
Müllstandplätze liegen selten an sonnigen Stellen. Meist stehen sie an Gebäuderückseiten, hinter Hecken oder in Einhausungen, wo Schnee lange liegen bleibt. Hinzu kommen einige Eigenheiten:
Festgefrorene Deckel und Räder
Schnee auf dem Deckel taut tagsüber leicht an und läuft in den Spalt zwischen Deckel und Behälter. Nachts gefriert er dort fest. Ähnlich ergeht es den Rädern, die in einer Pfütze aus Schmelzwasser stehen. Ein Müllwerker, der einen festgefrorenen Behälter mit Kraft losreißt, riskiert Verletzungen und beschädigte Deckelscharniere.
Schneewälle an der Grundstücksgrenze
Räumfahrzeuge auf der öffentlichen Straße schieben den Schnee an den Fahrbahnrand. Genau dort, wo die Tonnen zum Fahrzeug müssen, entsteht ein harter Wall, über den kein Behälter rollen kann.
Schwellen und kleine Rampen
Türschwellen von Müllhäusern und kurze Rampen zum Gehweg vereisen besonders schnell. Für einen Menschen ohne Last sind sie harmlos, mit einem schweren Container werden sie zur Kippgefahr.
Wir behandeln diese Punkte deshalb gezielt und nicht nur im Rahmen einer allgemeinen Wegräumung.
Ausgefallene Leerung und Unfälle: Was auf dem Spiel steht
Ein vereister Weg zum Müllplatz hat Folgen, die weit über eine einzelne verpasste Abholung hinausgehen:
- Behälter bleiben ungeleert, die nächste Abholung findet oft erst nach einer oder zwei Wochen statt.
- Bewohner stellen Säcke neben die Tonnen, Ratten und Füchse werden angelockt.
- Biotonnen gefrieren zu einem Block, der sich auch bei der nächsten Leerung nicht löst.
- Müllwerker oder Bewohner stürzen mit oder ohne Behälter auf dem Transportweg.
- Ein rutschender Container beschädigt Fahrzeuge, Fassaden oder Zäune.
- Verwaltungen müssen Beschwerden bearbeiten und gegebenenfalls Sonderleerungen organisieren.
Hinzu kommt der hygienische Aspekt: Gerade in großen Wohnanlagen kann ein ausgefallener Leerungstermin schnell dazu führen, dass der gesamte Standplatz zugestellt ist. Mit einem Einsatz vor jeder Abholung lässt sich dieses Risiko weitgehend vermeiden. Wenn sich am Standplatz bereits dicke Eisschichten gebildet haben, kommt zusätzlich unsere Eisbeseitigung zum Einsatz.
Pflichten rund um den Abfallplatz nach aktuellem Stand
Der Weg zum Müllstandplatz liegt meist auf privatem Grund. Für ihn gilt die allgemeine Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers. Sie besteht gegenüber Bewohnern, die ihren Abfall wegbringen, ebenso wie gegenüber den Beschäftigten der Entsorger, die den Weg beruflich nutzen müssen. Verläuft der Transportweg über den öffentlichen Gehweg, gelten dort zusätzlich die Räum- und Streupflichten nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz, einschließlich des Verbots von Auftaumitteln.
In vielen Mietshäusern ist in der Hausordnung geregelt, dass Mieter den Weg zu den Tonnen frei halten. Ob eine solche Regel wirksam ist, hängt vom Mietvertrag ab – mehr dazu im Ratgeber Winterdienst in der Hausordnung.
- Die Pflicht lässt sich an einen Fachbetrieb übertragen; die Überwachung bleibt Aufgabe des Eigentümers.
- Die Kosten für den Winterdienst sind nach aktuellem Stand als Betriebskosten umlagefähig, wenn der Mietvertrag dies vorsieht.
- Vorgaben der Entsorger zu Transportwegen, Gefälle und Stufen können je nach Vertrag variieren und sollten beim jeweiligen Entsorger erfragt werden.
Diese Hinweise geben einen allgemeinen Überblick und ersetzen keine Rechtsberatung. Im Einzelfall sollten Sie die Situation rechtlich prüfen lassen.
Ihre Vorteile beim Winterdienst an Müllstandplätzen
Ein geräumter Tonnenplatz fällt niemandem auf – ein vereister dagegen allen. Diese Punkte sorgen dafür, dass die Abfuhr den ganzen Winter planmäßig läuft.
- 01Abfuhrkalender
Einsätze nach Ihren Leerungsterminen
Wir übernehmen die Abholtage aller Tonnenarten in unseren Einsatzplan. Vor jeder Leerung mit Schnee oder Glätte sind Standplatz und Transportweg vorbereitet, auch wenn Hausmüll, Bioabfall und Wertstoffe an verschiedenen Tagen abgeholt werden.
- 02Leerungssicherheit
Keine stehengebliebenen vollen Tonnen
Ein sicherer Transportweg ist die Voraussetzung dafür, dass Müllwerker die Behälter mitnehmen. So vermeiden Sie ausgefallene Leerungen, überquellende Standplätze und zusätzliche Sonderabholungen, die Zeit und Geld kosten. Auch Ärger mit Mietern bleibt aus.
- 03Behälterpflege
Deckel und Räder frei beweglich
Wir fegen Schnee von den Deckeln und lösen Eis an den Rädern vorsichtig. Spröder Kunststoff und Scharniere bleiben heil, und die Tonnen lassen sich ohne Gewalt öffnen und rollen.
- 04Durchgängig
Spur vom Standplatz bis zur Fahrbahn
Wir räumen eine durchgehende Gasse in Behälterbreite und öffnen den Schneewall an der Bordsteinabsenkung. Die Behälter rollen dadurch ohne Hindernis bis zum Fahrzeug, auch bei hohen Wällen nach starkem Schneefall.
- 05Biotonne
Sparsames Streuen nahe dem Bioabfall
In Behälternähe dosieren wir abstumpfende Mittel zurückhaltend, damit möglichst wenig Splitt im Bioabfall landet. Unsere umweltschonenden Streumittel greifen weder Räder noch Kunststoff an, anders als Salzlauge. Auch Pflaster und Fugen bleiben geschont.
- 06Müllhaus
Türen und Schwellen von Einhausungen frei
Eingehauste Standplätze haben Türen, die bei Schneewehen nicht mehr aufgehen. Wir räumen den Schwenkbereich und stumpfen Schwellen ab, damit Bewohner und Müllwerker ungehindert hinein- und hinausgelangen – auch mit vollen Containern.
- 07Bewohner
Täglich gangbarer Weg für Mieter
Neben den Abholtagen halten wir eine Spur für die Bewohner offen. Wer seinen Abfall wegbringt, muss nicht über vereiste Stellen balancieren, und Säcke landen im Behälter statt auf dem Weg.
- 08Nachweis
Protokoll bei Streit um ausgefallene Leerung
Jeder Einsatz wird digital dokumentiert. Bleibt eine Tonne trotzdem stehen, können Sie gegenüber dem Entsorger belegen, wann der Weg geräumt und gestreut wurde. Zwischen den Abholtagen helfen unsere Kontrollgänge bei Glättegefahr.
- 09Flexibel
Saisonpauschale oder Einsatz vor Leerung
Große Anlagen wählen die Saisonpauschale nach laufenden Metern, kleine Häuser oft Einzeleinsätze vor den Abholtagen. Beide Varianten erhalten Sie nach der kostenlosen Besichtigung als Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge.
- 10Frühstart
Vor dem Entsorgungsfahrzeug vor Ort
Die Abfuhr beginnt in Berlin oft früh am Morgen. Wir planen unsere Route so, dass Ihr Standplatz bereit ist, bevor das Fahrzeug in die Straße einbiegt – dank GPS-gestützter Routenplanung auch bei vielen Objekten.
Warum Wohnungsunternehmen und Verwaltungen in Berlin auf RAT Winterdienst setzen
Wer viele Standplätze betreut, braucht einen verlässlichen Takt statt Einzelaktionen. Diese Gründe sprechen aus Sicht unserer Kunden für uns.
Denken in Leerungsterminen
Wir fragen nicht nur, wo der Müllplatz liegt, sondern auch, wann welche Tonne geleert wird. Daraus entsteht ein Plan, der Einsätze genau dort konzentriert, wo sie die meiste Wirkung haben, statt den Standplatz zufällig mitzuräumen.
Ein Ansprechpartner für viele Standplätze
Verwaltungen mit Beständen in mehreren Bezirken erhalten einen persönlichen Ansprechpartner, der alle Objekte kennt. Änderungen an Abholtagen oder neue Standplätze lassen sich mit einem Anruf in den Plan übernehmen, ohne für jedes Haus neu zu verhandeln.
Weniger Beschwerden aus der Mieterschaft
Ausgefallene Leerungen gehören zu den häufigsten Ärgernissen im Winter. Wenn Tonnen zuverlässig geleert werden und der Weg täglich begehbar bleibt, sinkt die Zahl der Beschwerden spürbar, und die Hausverwaltung gewinnt Zeit für andere Aufgaben. Mieter erleben den Winter als geregelt.
Belege für jede Diskussion
Unsere digitalen Einsatzprotokolle zeigen Uhrzeit und Maßnahme. Ob gegenüber dem Entsorger, einem Mieter oder einer Versicherung: Sie können jederzeit nachweisen, dass der Transportweg vor der Leerung geräumt und abgestumpft war. Eigene Notizen oder Fotos der Hausmeister sind dafür nicht mehr nötig.
Kostenlose Besichtigung vor Ort
Wir sehen uns Standplatz, Müllhaus und Transportweg vor Vertragsabschluss kostenfrei an. Erst danach erhalten Sie ein Festpreisangebot, das auf den tatsächlichen Gegebenheiten beruht, und keine Pauschale, die im Winter nachverhandelt werden muss. Für Sie bleibt die Besichtigung unverbindlich.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Leerung findet auch bei Schnee statt | Einsatz vor jedem Abholtermin laut Abfuhrkalender | Keine überquellenden Standplätze |
| Behälter lassen sich öffnen und bewegen | Deckel abgefegt, Räder vorsichtig vom Eis befreit | Keine gebrochenen Scharniere oder Deckel |
| Sicherer Rollweg für schwere Container | Durchgehende Spur in Behälterbreite, Schwellen abgestumpft | Weniger Unfälle mit vollen Behältern |
| Freier Übergang zur Straße | Durchlass im Schneewall an der Bordsteinabsenkung | Tonnen erreichen das Fahrzeug ohne Umweg |
| Nachweis gegenüber Entsorger und Mietern | Digitales Protokoll mit Uhrzeit und Maßnahme | Klärung bei Streit um ausgefallene Leerung |
So gehen wir an Behälter, Deckel und Rollweg heran
Am Standplatz ist Fingerspitzengefühl gefragt. Behälter sind aus Kunststoff, der bei Frost spröde wird, und Deckelscharniere brechen schnell, wenn man festgefrorene Deckel mit Gewalt aufreißt. Unsere Einsatzkräfte gehen deshalb in einer festen Reihenfolge vor:
- Behälter abfegen: Schnee vom Deckel und aus dem Spalt am Scharnier mit dem Besen entfernen.
- Standfläche räumen: Schnee hinter und zwischen den Tonnen herausholen, ohne Behälter umzustoßen.
- Räder freilegen: Eis um die Räder vorsichtig lösen, damit sie wieder rollen.
- Spur anlegen: Eine durchgehende Gasse in Behälterbreite vom Standplatz bis zur Straße räumen.
- Abstumpfen: Splitt oder Granulat auf Spur, Schwellen und Rampen streuen.
- Durchlass öffnen: Den Schneewall an der Bordsteinabsenkung durchstechen.
Streumittel am Müllplatz
Wir verwenden umweltschonende, abstumpfende Mittel. In unmittelbarer Nähe der Biotonnen streuen wir sparsam, damit möglichst wenig Splitt in den Bioabfall gelangt. Schnee legen wir nie auf oder hinter den Behältern ab, sondern an Stellen, die weder Transportweg noch Standfläche einengen.
Preise für Tonnenplatz und Transportweg
Für die laufende Betreuung berechnen wir den Weg vom Standplatz bis zur Straße nach laufenden Metern. Für jeden laufenden Meter vom Standplatz zur Straße gilt ein Richtwert von 1,80 bis 3,00 € im Monat, berechnet für die Wintersaison November bis März. Wer nur an den Abholtagen eine Räumung wünscht, kann alternativ Einzeleinsätze vereinbaren. Einfluss auf den Preis haben:
- Länge und Breite des Transportwegs
- Zahl und Größe der Behälter am Standplatz
- Schwellen, Stufen, Rampen und Türen von Müllhäusern
- Häufigkeit der Leerungen pro Woche
- Kombination mit weiteren Flächen auf dem Grundstück
| Modell | Richtwert (netto) | Sinnvoll bei |
|---|---|---|
| Saisonpauschale Transportweg | 1,80–3,00 € pro lfm und Monat | Wohnanlagen, Mietshäuser, Gewerbe |
| Einsatz vor dem Abholtag | 25–45 € pro Einsatz | Kleine Standplätze mit kurzem Weg |
| Soforteinsatz | ab 50 € pauschal zzgl. Fläche | Eisregen kurz vor der Leerung |
| Streumaterial | pauschal oder nach Verbrauch | Je nach Mittel und Menge |
Zwei Rechenbeispiele
Wohnanlage mit Müllhaus: Der Transportweg vom Müllhaus durch die Anlage bis zum Gehweg ist 25 m lang. Bei 2,40 € pro lfm und Monat ergeben sich 25 × 2,40 € × 5 Monate = 300 € netto pro Saison.
Kleines Mietshaus: Hier reicht ein Einsatz vor jeder Leerung an Schneetagen. Bei acht Einsätzen à 30 € fallen 8 × 30 € = 240 € netto an. Wie das Modell auf Abruf funktioniert, beschreibt die Seite Winterdienst auf Abruf.
Den verbindlichen Festpreis für Ihren Müllstandplatz erhalten Sie, nachdem wir den Weg kostenlos besichtigt haben.
Container und Wertstoffbehälter bei Gewerbe und Gastronomie
Bei Restaurants, Supermärkten, Bürohäusern und Handwerksbetrieben stehen statt kleiner Tonnen oft Großbehälter mit 660 oder 1.100 Litern, Papierpressen oder Absetzmulden. Für diese Standplätze gelten eigene Anforderungen:
- Häufige Leerung: Gastronomie lässt Bioabfall und Restmüll oft mehrmals pro Woche abholen. Jeder dieser Termine muss im Winter vorbereitet sein.
- Größere Rangierfläche: Großbehälter werden nicht nur gerollt, sondern am Fahrzeug angehoben. Rund um die Schüttung braucht es eine geräumte, ebene Fläche.
- Verschiedene Entsorger: Glas, Papier, Verpackungen und Speisereste werden häufig von unterschiedlichen Unternehmen und zu unterschiedlichen Zeiten abgeholt.
- Rückseitige Lage: Gewerbliche Standplätze liegen meist an Hinterausgängen, die von Kunden nicht genutzt und deshalb oft vergessen werden.
Wir erfassen alle Entsorger mit ihren Abholtagen und stimmen die Einsätze darauf ab. Für Betriebe, deren Entsorgungsbereich direkt an eine Anlieferzone grenzt, verbinden wir den Standplatz mit dem Winterdienst für Rampen und Ladezonen in einem gemeinsamen Räumplan, damit am Hinterausgang weder Ware noch Abfall im Schnee stecken bleibt.
Vom Abfuhrkalender zum Einsatzplan
Der wichtigste Baustein dieser Leistung ist die Abstimmung auf die Leerungstermine. So entsteht Ihr individueller Plan:
- Anfrage: Sie nennen uns Adresse, Lage des Standplatzes und, falls vorhanden, die Abholtage der verschiedenen Tonnen.
- Vor-Ort-Termin: Wir messen den Transportweg, prüfen Schwellen, Türen und Gefälle und klären, wo Schnee hin darf.
- Kalender erfassen: Hausmüll, Bioabfall, Papier und Wertstoffe werden oft an unterschiedlichen Tagen abgeholt – wir übernehmen alle Termine in den Einsatzplan.
- Angebot: Sie erhalten ein Festpreisangebot als Saisonpauschale oder auf Basis von Einzeleinsätzen.
- Zugang: Wir klären Schlüssel für Müllhäuser, Tore oder Schranken.
- Einsätze: Vor jedem Abholtermin mit Schnee oder Glätte räumen wir Standplatz und Weg; dazwischen halten wir die Spur für Bewohner frei.
- Dokumentation: Jeder Einsatz wird digital protokolliert, sodass Sie bei Rückfragen zu einer ausgefallenen Leerung belegen können, dass der Weg frei war.
Ändert ein Entsorger seine Abholtage, etwa rund um die Feiertage, genügt eine kurze Nachricht, und die neuen Termine landen im Einsatzplan. Ihre Anfrage können Sie direkt über unser Formular für ein Angebot senden.
Häufige Fehler am Tonnenplatz – und was Bewohner tun können
Manche Probleme entstehen nicht durch fehlendes Räumen, sondern durch gut gemeinte Handgriffe:
- Schnee auf die Tonnen geschoben: Wer den Weg freiräumt und den Schnee auf die Behälter wirft, verursacht festgefrorene Deckel.
- Tonnen in den Schneewall gestellt: Ein im Wall feststeckender Behälter lässt sich kaum bewegen.
- Feuchter Bioabfall direkt in die Tonne: Er friert an Boden und Wänden fest und lässt sich beim Leeren nicht herausschütteln.
- Säcke neben dem Behälter: Sie blockieren den Transportweg und werden in der Regel nicht mitgenommen.
- Salz in Behälternähe: Salzlauge greift Räder und Kunststoff an und ist auf dem Gehweg ohnehin nicht erlaubt.
- Bioabfall in Zeitungspapier einwickeln und den Tonnenboden mit Papier auslegen.
- Deckel nach dem Einwerfen vollständig schließen, damit kein Schnee eindringt.
- Keine Säcke neben oder auf die Behälter stellen.
- Glatte Stellen auf dem Weg der Verwaltung melden.
Ein kurzer Aushang im Hausflur zu Beginn des Winters bewirkt oft mehr als jede Beschwerde im Nachhinein. Ein solcher Hinweis sollte die wichtigsten Regeln für den Tonnenplatz in wenigen Sätzen zusammenfassen und direkt neben den Behältern hängen, wo ihn jeder beim Einwerfen sieht.
Müllplätze in Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und ganz Berlin
Besonders viele zentrale Müllplätze mit langen Transportwegen gibt es in den Großwohnsiedlungen. In Marzahn und Hellersdorf liegen die Standplätze oft zwischen den Blöcken, in Neu-Hohenschönhausen und der Gropiusstadt teilen sich mehrere Aufgänge einen Platz. In Altbauvierteln wie Friedrichshain, Schöneberg und Moabit stehen die Tonnen häufig im Hinterhof, sodass der Weg durch die Durchfahrt führt. Auch Wohnanlagen in Spandau, Steglitz und Reinickendorf betreuen wir nach Abfuhrkalender, abgestimmt auf die dort jeweils geltenden Abholtage.
Alle 12 Bezirke
- Reinickendorf
- Tempelhof-Schöneberg
- Steglitz-Zehlendorf
- Mitte
- Treptow-Köpenick
- Pankow
- Marzahn-Hellersdorf
- Spandau
- Lichtenberg
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Neukölln
Ortsteile, in denen wir oft unterwegs sind
- Neu-Hohenschönhausen
- Mariendorf
- Westend
- Johannisthal
- Blankenburg
- Tempelhof
- Hellersdorf
- Wittenau
- Schmargendorf
- Niederschönhausen
- Wilmersdorf
- Grunewald
- Blankenfelde
- Rudow
Flächenanalyse in jedem Bezirk kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Holt die Müllabfuhr die Tonnen auch bei Schnee ab?
Grundsätzlich ja. Damit die Müllwerker die Behälter mitnehmen können, muss der Transportweg vom Standplatz bis zum Fahrzeug aber sicher begehbar sein. Ist er vereist oder zugeschneit, kann es passieren, dass die Leerung ausfällt. Ein geräumter und abgestumpfter Weg vor dem Abholtermin beugt dem vor.
Wer muss den Weg zu den Mülltonnen räumen?
Für private Wege ist nach aktuellem Stand der Eigentümer im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht zuständig. Er kann die Aufgabe per Mietvertrag oder Hausordnung auf Mieter übertragen, sofern das wirksam vereinbart ist, oder einen Fachbetrieb beauftragen. Die Überwachungspflicht bleibt beim Eigentümer. Im Einzelfall sollte das rechtlich geprüft werden.
Richten Sie sich nach unseren Abholtagen?
Ja, das ist der Kern dieser Leistung. Wir übernehmen die Abholtage für Hausmüll, Bioabfall, Papier und Wertstoffe in unseren Einsatzplan. Vor jeder Leerung mit Schnee oder Glätte räumen wir Standplatz und Transportweg. Änderungen, etwa an Feiertagen, teilen Sie uns einfach mit.
Welche Kosten entstehen für Standplatz und Transportweg?
Die Saisonpauschale für den Weg zu den Tonnen ergibt sich aus 1,80 bis 3,00 € je laufendem Meter und Monat. Ein 25 m langer Transportweg kostet bei 2,40 € also 300 € netto für die Saison von November bis März. Kleine Standplätze lassen sich auch mit Einzeleinsätzen von 25 bis 45 € betreuen.
Befreien Sie auch festgefrorene Tonnen?
Ja. Wir entfernen Schnee von Deckeln und lösen Eis an den Rädern, damit die Behälter wieder rollen. Dabei gehen wir behutsam vor, weil Kunststoff bei Frost spröde wird und Scharniere leicht brechen. Festgefrorenen Abfall im Inneren der Tonne lösen wir nicht; hier hilft Vorbeugung durch Zeitungspapier.
Darf am Müllplatz Streusalz verwendet werden?
Grundsätzlich untersagt das Berliner Recht Streusalz auf öffentlichen Gehwegen. Auf privaten Wegen setzen wir ebenfalls auf abstumpfende Mittel wie Splitt oder Granulat, weil Salzlauge Räder und Kunststoff der Behälter angreift und Pflanzen schadet. In der Nähe von Biotonnen streuen wir zudem besonders sparsam.
Kann ich nur den Müllplatz beauftragen, ohne weitere Flächen?
Ja. Der Standplatz mit Transportweg lässt sich als eigene Leistung vereinbaren, entweder als Saisonpauschale oder mit Einsätzen vor den Abholtagen. Viele Kunden kombinieren ihn später mit Gehweg oder Hof, weil die Einsatzkräfte ohnehin vor Ort sind. Notwendig ist das aber nicht.