Ja, wir übernehmen den Winterdienst in Fennpfuhl – mit Protokoll nach jedem Einsatz
Kaum ein Ortsteil in Lichtenberg ist so einheitlich aus einem Guss geplant worden. Ab Anfang der Siebzigerjahre wuchs hier eines der ersten großen Neubaugebiete Ost-Berlins: fünf- und sechsgeschossige Blöcke vom Typ P2, dazwischen Hochhäuser wie das Doppel-Hochhaus am Roederplatz, in der Mitte der Park mit dem namensgebenden Pfuhl. Bis 1986 war das Wohngebiet weitgehend fertig. Die großzügigen Abstände zwischen den Häusern sind im Sommer ein Gewinn – im Winter bedeuten sie viele Meter Weg, die jemand räumen muss.
Wir übernehmen für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften, Eigentümergemeinschaften und Gewerbemieter in Fennpfuhl die Pflichten aus dem Berliner Straßenreinigungsgesetz und die Verkehrssicherung auf dem Grundstück. Das beginnt mit einer kostenfreien Begehung, bei der wir jede Zuwegung, jeden Müllstandplatz und jede Feuerwehraufstellfläche erfassen. Daraus wird ein Räumplan mit klaren Prioritäten und ein Festpreisangebot, das Sie bei vermieteten Objekten sauber in die Betriebskosten übernehmen können, sofern die Mietverträge es vorsehen.
Im Einsatz arbeiten unsere geschulten Kräfte mit GPS-gestützter Tourenplanung und dokumentieren jeden Räumgang digital. Ihre Verwaltung sieht so jederzeit, wann an welchem Haus geräumt und gestreut wurde.
Großsiedlung mit weiten Wegen: Was im Winter anfällt
In einem gewachsenen Altbauquartier endet die Räumpflicht meist an der Hauswand. In der Großsiedlung liegt dagegen zwischen Gehweg und Haustür oft ein Vorplatz, ein Wohnweg oder eine Zufahrt, die zum Grundstück der Wohnungsgesellschaft gehört. Maßgeblich ist für diese Vorplätze, Wohnwege und Zufahrten nicht das Straßenreinigungsgesetz; es greift die privatrechtliche Verkehrssicherungspflicht, die Gerichte meist für die Zeit von ungefähr 7 bis 20 Uhr annehmen.
Bei der Begehung unterscheiden wir deshalb drei Flächenarten:
- Öffentliche Gehwege entlang von Straßen wie der Paul-Junius-Straße oder der Karl-Lade-Straße – hier gelten Fristen und Räumbreite nach Gesetz.
- Private Wohnwege zwischen den Blöcken, die oft gleichzeitig Feuerwehrzufahrt sind und deshalb in voller Breite befahrbar bleiben müssen.
- Nebenflächen wie Müllstandplätze, Fahrradbügel und Wege zu Tiefgaragen oder Stellplätzen.
Für Unternehmen mit vielen Hausnummern im Bestand bietet sich ein Rahmenvertrag an, wie wir ihn unter Winterdienst für Hausverwaltungen beschreiben. Er regelt, welche Fläche in welcher Reihenfolge drankommt, und hält die Abrechnung pro Objekt getrennt.
Rettungswege und Müllplätze zwischen den Blöcken
In den Höfen der Großsiedlung führen Feuerwehrzufahrten häufig direkt über Wohnwege. Wird dort Schnee nur auf einem schmalen Fußstreifen beiseitegeschoben, bilden sich an den Rändern Wälle, die ein Löschfahrzeug behindern können. Wir räumen solche Zufahrten in der markierten Breite und halten Aufstellflächen frei – ausführlich unter Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten freihalten.
Ein zweiter Schwachpunkt sind die Müllstandplätze. Die Wege dorthin werden in Hausordnungen gern vergessen, obwohl Bewohner sie täglich nutzen und die BSR-Fahrzeuge an Leerungstagen anfahren müssen. Gerade an geneigten Zufahrten und vor Gitterboxen sammelt sich Tauwasser, das nachts gefriert. Unser Winterdienst an Müllstandplätzen bezieht diese Wege fest in den Plan ein.
- Schnee wird auf Feuerwehraufstellflächen abgeladen.
- Rampen an Seiteneingängen bleiben ungeräumt, weil nur der Haupteingang im Plan steht.
- Wege zu Fahrradräumen und Kellerabgängen fehlen ganz.
- Nach Tauwetter wird nicht nachgestreut.
Solche Lücken fallen meist erst auf, wenn jemand stürzt. Wir legen deshalb mit Ihnen fest, welche Wege wirklich genutzt werden, statt nur die Hauptzugänge abzuhaken.
Ältere Bewohner, Rollatoren und barrierearme Zugänge
Viele Haushalte leben seit Jahrzehnten im Quartier, entsprechend hoch ist in manchen Häusern der Anteil älterer Menschen. Für sie entscheidet ein sauber geräumter Weg zur Haltestelle der M5, M6 oder M8 darüber, ob sie im Winter das Haus verlassen können.
Bei Rampen, nachgerüsteten Aufzugsvorbauten und flachen Eingangsbereichen reicht ein grob abgestreuter Weg nicht. Grobkörniger Splitt kann sich in Rollatorrädern verfangen, Pfützen aus Schmelzwasser frieren an Bordsteinabsenkungen zuerst. Wir arbeiten an solchen Stellen mit feinerem Granulat und räumen Übergänge zu Bordsteinabsenkungen besonders sorgfältig. Wie das im Detail aussieht, erklärt die Seite Barrierefreier Winterdienst.
Auch Seniorenwohnanlagen, Tagespflegen und Arztpraxen in den Erdgeschossen der Hochhäuser profitieren davon, wenn ihre Zugänge vor Sprechstundenbeginn frei sind. Wir stimmen die Reihenfolge der Tour darauf ab.
Ladenzeilen, Bürokomplexe und Schulen
Rund um den Anton-Saefkow-Platz mit Bibliothek, Einzelhandel und Hochhaus bündelt sich der Alltag. Hier treffen Kunden, Lieferverkehr und Fahrgäste der Straßenbahn aufeinander. Für Geschäfte bedeutet das: Der Bereich vor dem Eingang muss während der Öffnungszeiten griffig sein, und Anlieferzonen dürfen nicht zuschneien. Mehr dazu unter Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte.
An der Landsberger Allee und der Storkower Straße liegen Büro- und Geschäftskomplexe wie der Storkower Bogen, die Landsberger Spitze oder das Forum Landsberger Allee. Diese Objekte haben eigene Zufahrten, Parkflächen und Vorplätze, auf denen Mitarbeiter und Gäste vor 8 Uhr ankommen. Wir fahren sie so früh an, dass der Arbeitstag ohne Glätte beginnt – für Büroobjekte siehe Winterdienst für Bürogebäude.
Hinzu kommt eine dichte Schullandschaft mit Grundschulen wie der Schule am Roederplatz und der Hans-Rosenthal-Schule sowie dem Herder-Gymnasium. Schulträger und Betreiber von Kitas erwarten, dass Schulwege, Pausenhöfe und Eingänge zum Unterrichtsbeginn sicher sind. Für Bildungseinrichtungen haben wir ein eigenes Leistungspaket: Winterdienst für Schulen und Kitas.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Fennpfuhl
In einer Großsiedlung zählt, dass viele Wege gleichzeitig und in sinnvoller Reihenfolge sicher werden. Das bringt Ihnen unsere Arbeitsweise konkret.
- 01Prioritäten
Räumplan nach tatsächlicher Nutzung
Haltestellenwege und Hauseingänge kommen vor Nebenflächen. Wir legen gemeinsam mit Ihnen fest, welche Wege die Bewohner wirklich nutzen, und arbeiten sie bei jedem Einsatz in dieser Reihenfolge ab.
- 02Rettungswege
Zufahrten in voller Breite frei
Feuerwehrzufahrten zwischen den Blöcken räumen wir in der markierten Breite und lagern den Schnee so ab, dass keine Aufstellfläche zugeschoben wird. Das schützt im Ernstfall Leben und erspart Ärger bei Begehungen durch die Feuerwehr.
- 03Senioren
Sichere Wege für Rollator und Rollstuhl
An Rampen und Bordsteinabsenkungen nutzen wir feines Granulat statt groben Splitts. So bleiben Räder nicht hängen, und ältere Bewohner erreichen Straßenbahn, Arztpraxis und Supermarkt ohne Angst vor einem Sturz.
- 04Umlage
Kosten getrennt nach Flächenart
Auf Wunsch weisen wir Gehweg, Wohnwege und Stellplätze getrennt aus. Das erleichtert die Betriebskostenabrechnung für Wohnungsunternehmen und Genossenschaften erheblich und macht Rückfragen von Mietern oder Mieterbeiräten nachvollziehbar beantwortbar, ohne dass Sie Belege nachträglich aufschlüsseln müssen.
- 05Schneewehen
Hausecken und Nischen im Blick
Zwischen den Hochhäusern lagert der Wind Schnee an Eingangsnischen ab. Wir kennen diese Stellen aus der Begehung und planen dort mehr Zeit ein, statt uns auf die gemeldete Schneehöhe zu verlassen.
- 06Früher Start
Geschäfte und Büros vor Öffnung
Ladenzeilen am Anton-Saefkow-Platz und Bürokomplexe an der Storkower Straße fahren wir so früh an, dass Kunden und Beschäftigte zur Öffnung einen griffigen Zugang vorfinden. Anlieferzonen für den Morgenverkehr berücksichtigen wir dabei mit.
- 07Grünanlagen
Salzfrei rund um Park und Pfuhl
Die Höfe sind von Bäumen und Rasenflächen geprägt, im Zentrum liegt ein Gewässer. Unsere abstumpfenden Streumittel schonen Pflanzen und Wasser und sind auf Gehwegen ohnehin vorgeschrieben. Den Splitt kehren wir im Frühjahr auf Wunsch wieder auf.
- 08Nachweis
Protokoll für jedes einzelne Haus
Jeder Räumgang wird je Hausnummer mit Uhrzeit und Maßnahme erfasst. Bei vielen Objekten behalten Sie den Überblick, und bei einem Schadensfall liegt der Nachweis sofort vor. Auch die Hausmeister vor Ort können die Einträge einsehen.
- 09Haftpflicht
Abgesichert bei der DEVK
Für Personen- und Sachschäden besteht eine Betriebshaftpflicht über 3.000.000 € pauschal, für Vermögensschäden über 500.000 €. Das ist bei großen Beständen mit vielen Wegen ein wichtiger zusätzlicher Schutz.
- 10Erreichbarkeit
Direkter Draht bei Änderungen
Hausmeister oder Verwaltung melden neue Baustellen, gesperrte Zugänge oder zusätzliche Flächen direkt an Ihren persönlichen Ansprechpartner. Die Änderung fließt sofort in die nächste Tour ein, ohne Nachtrag zum Vertrag und ohne Wartezeit.
Warum Wohnungsunternehmen und Genossenschaften uns beauftragen
Große Bestände brauchen verlässliche Abläufe statt Einzelfalllösungen. Diese Gründe hören wir von Auftraggebern am häufigsten.
Planung für viele Hausnummern
Wir denken in Beständen, nicht in Einzelobjekten. Jede Adresse bekommt einen eigenen Räumplan, die Touren werden so gelegt, dass benachbarte Häuser nacheinander drankommen. Das spart Fahrzeit und sorgt dafür, dass ein ganzes Quartier gleichzeitig sicher wird.
Klare Trennung der Pflichten
Wir unterscheiden zwischen öffentlicher Anliegerpflicht und privater Verkehrssicherung auf dem Grundstück. Sie wissen genau, welche Fläche nach welcher Regel geräumt wird, und können das bei Rückfragen von Mietern oder Ordnungsamt mit Protokollen belegen, statt sich auf mündliche Absprachen zu verlassen.
Abrechnung, die zur Betriebskostenabrechnung passt
Unsere Rechnungen lassen sich je Objekt und auf Wunsch je Flächenart aufteilen. Das erleichtert die Umlage nach Betriebskostenverordnung, sofern die Mietverträge es vorsehen, und vermeidet Diskussionen mit Mieterbeiräten. Pauschalen und Verbrauchsmaterial weisen wir getrennt aus, damit jede Position prüfbar bleibt.
Erfahrung mit Barrierefreiheit
Viele Häuser wurden mit Rampen und Aufzügen nachgerüstet. Wir kennen die Anforderungen dieser Zugänge und passen Streumittel und Räumtechnik an, damit Menschen mit Gehhilfen, Rollstühlen oder Kinderwagen sicher unterwegs sind. Problemstellen halten wir im Räumplan fest, damit jede Einsatzkraft sie kennt.
Kurze Anfahrt von jenseits der Ringbahn
Unser Sitz in Prenzlauer Berg liegt in direkter Nachbarschaft. Bei plötzlichem Eisregen oder Nachschnee sind unsere Teams schnell vor Ort, und für Abstimmungen mit Ihrer Verwaltung ist ein persönlicher Termin unkompliziert möglich, auch kurzfristig vor Ort im Quartier.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Viele Zugänge pro Wohnblock | Räumplan je Hausnummer mit festen Prioritäten | Kein Eingang wird vergessen |
| Feuerwehrzufahrten über Wohnwege | Räumung in markierter Breite ohne Schneewälle | Rettungskräfte kommen jederzeit durch |
| Hoher Anteil älterer Bewohner | Feines Granulat an Rampen und Absenkungen | Sichere Wege mit Rollator und Rollstuhl |
| Schneewehen an Hochhausecken | Mehr Zeit für bekannte Ablagerungsstellen | Gleichmäßig begehbare Zugänge |
| Umlage auf viele Mietparteien | Rechnung getrennt nach Objekt und Flächenart | Nachvollziehbare Abrechnung für alle Mietparteien |
Wind zwischen Hochhäusern und Kälte am Pfuhl
Die Hochhäuser an Roederplatz und Anton-Saefkow-Platz verändern das Kleinklima. Wind wird an den Gebäudekanten beschleunigt und lagert Schnee an Hausecken und Eingangsnischen ab, während offene Flächen fast blank bleiben. Wer nur nach der Wetterlage plant, unterschätzt die Arbeit an diesen Stellen.
Der Teich im Park, verbunden mit dem kleineren Langpfuhl, und der Wolfgangspfuhl im Süden sorgen in klaren Nächten für feuchte Luft. Auf den Parkwegen und auf der Brücke über das Gewässer bildet sich dann schneller Reif als auf den Straßen ringsum. Für angrenzende Grundstücke heißt das: An Tagen ohne Schnee kann trotzdem Glätte entstehen, die vor dem Berufsverkehr abgestumpft werden muss.
Wir nehmen solche Punkte in unsere Kontrollgänge auf. Bei angekündigtem Frost nach Regen fahren wir die gefährdeten Abschnitte gezielt an, auch ohne Schneefall. Wie Sie Gefahrenstellen auf dem eigenen Grundstück erkennen und dokumentieren, beschreibt der Ratgeber Räumplan im Mehrfamilienhaus.
Hochhäuser: Vordächer, Tauwasser und Eiszapfen
Die Wohnhochhäuser am Roederplatz und am Anton-Saefkow-Platz bringen eine eigene Problemlage mit. Über den Eingängen sitzen Vordächer und Windfänge, von deren Kanten Schmelzwasser auf die Zugänge tropft. Tagsüber taut die Sonne den Schnee auf dem Vordach an, abends gefriert das Wasser auf dem Weg darunter zu einer dünnen, kaum sichtbaren Eisschicht. Genau dort, wo am meisten Menschen gehen, ist es dann am glattesten.
Wir planen für diese Zugänge einen zusätzlichen Kontrollgang am frühen Abend ein, wenn die Temperaturen unter null sinken. Gefrorene Tropfkanten werden aufgebrochen und mit abstumpfendem Material belegt. Bilden sich an Balkonplatten oder Attiken Eiszapfen, melden wir das sofort an Ihre Verwaltung, damit der Bereich abgesperrt und die Entfernung veranlasst werden kann.
Auch Tiefgaragen- und Stellplatzzufahrten unter den Hochhäusern verdienen Aufmerksamkeit: Die Rampen liegen im Schatten, die Übergänge zwischen warmer Garage und kalter Zufahrt vereisen schnell. Eine griffige Abstumpfung am Rampenkopf verhindert, dass Fahrzeuge bei der Ausfahrt ins Rutschen kommen.
- Abendlicher Kontrollgang an Eingängen mit Vordach
- Meldung von Eiszapfen an die Hausverwaltung
- Abstumpfen von Rampenköpfen an Garagenzufahrten
Preisbeispiel: Wohnblock mit Zuwegungen und Stellplätzen
Zur Orientierung ein typischer Bestand: ein sechsgeschossiger Block mit vier Aufgängen und rund 120 Wohnungen. Vor dem Haus liegen 60 Meter öffentlicher Gehweg, auf dem Grundstück 80 Meter Wohnwege zu Eingängen, Müllplatz und Fahrradraum, dazu ein Stellplatzbereich mit 600 m².
| Fläche | Berechnung | Saison netto |
|---|---|---|
| Gehweg und Wohnwege (140 m) | 140 m × 1,90 € × 5 Monate | 1.330 € |
| Stellplatzbereich (600 m²) | 600 m² × 1,10 € | 660 € |
| Gesamt | Saisonpauschale November bis März | 1.990 € |
| Je Wohnung | 1.990 € ÷ 120 Wohnungen | rund 16,60 € |
Der Meterpreis liegt am unteren Rand der Spanne, weil die Wege zusammenhängend und gut erreichbar sind. Streumaterial wird pauschal oder nach Verbrauch abgerechnet. Die Werte sind unverbindliche Richtwerte; den Festpreis erhalten Sie nach der kostenlosen Begehung. Wie sich Winterdienstkosten fair auf Mietparteien verteilen lassen, zeigt der Ratgeber Kosten pro Wohnung.
Von der Begehung bis zum ersten Räumgang
Unser Büro in der Kollwitzstraße liegt jenseits der Ringbahn in Prenzlauer Berg, sodass die Teams über die Storkower Straße oder die Landsberger Allee in wenigen Minuten im Gebiet sind. Innerhalb des Ortsteils fahren wir in einer festen Reihenfolge: zuerst Haltestellenwege und Geschäftszugänge, dann Wohnwege und Feuerwehrzufahrten, zuletzt Nebenflächen.
- Bestandsaufnahme: Sie nennen uns Adressen und Ansprechpartner der Objekte.
- Begehung: Wir erfassen öffentliche Gehwege, private Wege und Sonderflächen getrennt.
- Räumplan: Für jedes Haus entsteht ein Plan mit Prioritäten und Schneeablageflächen, die keine Zufahrten blockieren.
- Angebot: Festpreis je Objekt, auf Wunsch mit Aufteilung nach Flächenart für die Betriebskostenabrechnung.
- Saisonstart: Ab November sind Ihre Häuser in der GPS-gestützten Tour hinterlegt.
- Berichte: Digitale Einsatzprotokolle stehen nach jedem Räumgang bereit.
Ändert sich der Bestand, etwa durch eine Modernisierung mit neuem Aufzugsvorbau, aktualisieren wir den Räumplan ohne neuen Vertrag.
Nachbarschaft und Einsatzgebiet im Bezirk
Viele Verwaltungen betreuen nicht nur Häuser in diesem Quartier, sondern auch in angrenzenden Gebieten. Nördlich der Landsberger Allee schließt Alt-Hohenschönhausen an, wo Villen an Seen und Gewerbeflächen dazukommen. Westlich der Ringbahn beginnt Prenzlauer Berg mit seinen Gründerzeithäusern – dort hat RAT Winterdienst auch seinen Sitz. Alle Ortsteile im Überblick finden Sie auf der Seite Lichtenberg.
Wichtig für Grundstücke an den großen Achsen: Entlang der Landsberger Allee, der Storkower Straße und des Weißenseer Wegs mit ihren Straßenbahntrassen ist der Fußgängerverkehr hoch. Auf Gehwegen solcher Hauptverkehrsstraßen verlangt das Straßenreinigungsgesetz nach aktuellem Stand in der Regel einen geräumten Streifen von 1,5 Metern, in ruhigen Wohnstraßen wie der Erich-Kuttner-Straße mit dem denkmalgeschützten ersten P2-Musterbau genügt meist ein Meter. Welche Breite vor Ihrem Haus gilt, klären wir bei der Begehung und halten sie im Räumplan fest. Im Einzelfall empfiehlt sich ein Blick in das amtliche Straßenverzeichnis.
Für Bestandshalter mit Objekten in mehreren Ortsteilen lohnt eine gemeinsame Vereinbarung: ein Ansprechpartner, einheitliche Protokolle, getrennte Abrechnung pro Haus.
Häufige Fragen
Wer räumt die Wege zwischen den Wohnblöcken?
Die Wege auf dem Grundstück gehören nicht zum öffentlichen Gehweg, sondern zur privaten Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers, also meist der Wohnungsgesellschaft oder Genossenschaft. Sie kann die Aufgabe an eine Firma übertragen. In der Regel müssen diese Wege nach der Rechtsprechung etwa von 7 bis 20 Uhr gesichert sein. Für Ihr konkretes Grundstück in Fennpfuhl empfiehlt sich im Zweifel eine juristische Prüfung.
Dürfen Mieter in einer Großsiedlung zum Schneeräumen verpflichtet werden?
Grundsätzlich kann der Winterdienst per Mietvertrag übertragen werden. In Häusern mit vielen Parteien und älteren Bewohnern ist das aber kaum praktikabel, weil der Vermieter die Ausführung kontrollieren muss. Die meisten Bestandshalter beauftragen deshalb eine Firma und legen die Kosten als Betriebskosten um, sofern der Mietvertrag es vorsieht.
Was kostet der Winterdienst pro Wohnung?
Das hängt von der Wegelänge und den Stellplätzen ab. In unserem Beispiel mit 140 Metern Wegen, 600 m² Stellfläche und 120 Wohnungen ergeben sich rund 16,60 € netto pro Wohnung und Saison. Größere Abstände zwischen den Häusern erhöhen den Wert, kompakte Grundstücke senken ihn. Verbindlich ist das Angebot nach der Begehung.
Wohin mit dem Schnee, wenn die Höfe voll sind?
Schnee darf weder auf Feuerwehraufstellflächen noch auf Gullys oder in Hauseingänge geschoben werden. Wir legen bei der Begehung Ablageflächen fest, etwa Rasenstücke ohne Leitungen oder Randbereiche von Stellplätzen. Reicht der Platz nach starkem Schneefall nicht mehr, kann ein Abtransport sinnvoll sein, den wir gesondert anbieten.
Räumen Sie auch vor Geschäften am Anton-Saefkow-Platz?
Ja. Für Einzelhändler, Arztpraxen und Dienstleister übernehmen wir den Gehweg vor dem Laden, den Eingangsbereich und auf Wunsch Anlieferzonen. Die Räumung richten wir nach den Öffnungszeiten aus. Ob Vermieter oder Gewerbemieter zuständig ist, regelt der Mietvertrag – wir arbeiten für beide.