Ja, wir sind in Heinersdorf für Haus und Betrieb im Einsatz – über die DEVK versichert
Der Ortsteil ist klein, aber gemischt. Rund um die Dorfkirche hat sich der Kern des alten Angerdorfs erhalten, daran schließen Straßen mit Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern an. Zwei Verkehrsachsen prägen das Gebiet: die Bahnstrecke mit dem S-Bahnhof und die Prenzlauer Promenade, die nach Norden in die A114 übergeht. Entlang dieser Achse haben sich Autohäuser, Fachmärkte und Betriebe angesiedelt, die auf freie Zufahrten angewiesen sind.
Für den Winterdienst ergeben sich daraus zwei Arten von Aufträgen. Private Eigentümer brauchen einen geräumten Gehweg, eine freie Einfahrt und einen sicheren Hauszugang bis sieben Uhr. Gewerbekunden brauchen große Flächen, die vor Schichtbeginn, Anlieferung und Kundenverkehr befahrbar und begehbar sind. Beides lässt sich in einer Tour organisieren, weil die Wege im Ortsteil kurz sind und die Gewerbeflächen direkt an der Anfahrtsroute liegen.
Unsere Teams kommen aus der Kollwitzstraße über die Prenzlauer Promenade in wenigen Minuten nach Norden. Vor jedem Vertrag steht eine kostenfreie Flächenanalyse, danach ein Festpreis ohne versteckte Zuschläge. Für Betriebe gilt das Angebot zur Betreuung von Gewerbeimmobilien.
Angerdorf, Siedlungshäuser und ein neues Stadtquartier
Die Bebauung ist in Schichten gewachsen. Wer hier eine Fläche betreut, sollte die drei Typen kennen, die das Bild bestimmen.
Der historische Kern
An der Straße Alt-Heinersdorf steht die Dorfkirche inmitten älterer Gehöfte und Wohnhäuser. Die Grundstücke haben breite Tore, teilweise Natursteinpflaster und Bäume am Gehweg. Hier räumen wir überwiegend von Hand, weil altes Pflaster empfindlich auf Stahlkanten reagiert.
Siedlungen mit Eigenheimen
Der größte Teil der Wohnfläche entfällt auf Einfamilien- und Doppelhäuser mit Vorgarten, Carport oder Garage. Viele Straßen sind schmal und ruhig, die Gehwege nicht immer durchgehend ausgebaut. Ob und in welcher Breite geräumt werden muss, prüfen wir bei der Begehung. Eigentümer buchen meist ein Paket aus Gehweg, Einfahrt und Hauszugang.
Entwicklung am früheren Rangierbahnhof
Auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs zwischen Pankow und Heinersdorf ist unter dem Namen Pankower Tor ein neues Stadtquartier mit Wohnungen, Schulen und Handel geplant. Solange dort gebaut wird, entstehen Baustellenzufahrten und provisorische Gehwege, die im Winter gesichert werden müssen. Wie wir Bauflächen betreuen, zeigt der Winterdienst für Baustellen.
Prenzlauer Promenade: Autohäuser, Märkte und Betriebshöfe
Die Prenzlauer Promenade ist eine der großen Ausfallstraßen im Nordosten. An ihr liegen Autohäuser mit großen Ausstellungsflächen, Fachmärkte mit Kundenparkplätzen und Betriebe mit Lkw-Verkehr. Die Fahrbahn räumt die BSR nach ihrem Streuplan. Gehwege vor den Grundstücken, Zufahrten, Stellplätze und Betriebshöfe bleiben Aufgabe der Eigentümer oder Mieter.
Autohäuser und Ausstellungsflächen
Bei Autohäusern geht es um zwei Dinge: Kunden müssen sicher zum Eingang und zur Werkstattannahme kommen, und die Fahrzeuge auf der Ausstellungsfläche sollen nicht durch Räumgeräte beschädigt werden. Wir räumen Fahrgassen maschinell, arbeiten zwischen den Fahrzeugen von Hand und streuen Laufwege gezielt. Mehr dazu unter Winterdienst für Tankstellen und Autohäuser.
Kundenparkplätze
Für Fachmärkte und Discounter zählt, dass Parkplatz und Eingang zur Öffnungszeit sicher sind. Wie weit die Räumpflicht auf einem Kundenparkplatz reicht, erläutert der Ratgeber zum Kundenparkplatz im Winter. Wir räumen vor Ladenöffnung und kontrollieren bei anhaltendem Schneefall im Lauf des Tages nach.
- Schneehaufen versperren Sicht an der Ausfahrt zur Hauptstraße.
- Der öffentliche Gehweg vor dem Grundstück wird vergessen, weil nur der Parkplatz beauftragt ist.
- Rampen und Ladezonen werden zuletzt geräumt, obwohl die Anlieferung am frühesten kommt.
Betriebshof und Lieferverkehr vor Schichtbeginn
Handwerksbetriebe, Lager und Dienstleister mit eigenem Hof starten oft vor sechs Uhr. Mitarbeiter kommen mit dem Auto, Transporter fahren zu den Baustellen aus, Lieferungen kommen an. Wenn der Hof erst um acht Uhr geräumt ist, steht der Betrieb zwei Stunden still oder Mitarbeiter laufen über Eis.
Wir legen die Einsatzzeit deshalb nach Ihrem Betriebsbeginn fest, nicht nach der gesetzlichen Frist für Gehwege. Reihenfolge: Zufahrt vom öffentlichen Straßenland, Mitarbeiterparkplatz, Wege zu Eingängen und Sozialräumen, danach Lagerflächen. Für Arbeitgeber gelten auf dem Betriebsgelände eigene Pflichten aus Verkehrssicherung und Arbeitsschutz, die der Ratgeber zum Winterdienst auf dem Firmengelände zusammenfasst.
Große Höfe räumen wir mit kompakten Räumfahrzeugen und Schiebeschild; was diese Technik leistet und wo ihre Grenzen liegen, steht bei der maschinellen Schneeräumung. Abgerechnet wird die Betriebsfläche nach Quadratmeter, der öffentliche Gehweg nach laufendem Meter.
Kirchen, Moschee und Gemeindezentren
Im Ortsteil liegen mehrere Gemeindebauten, darunter die Dorfkirche im historischen Kern und die Khadija-Moschee in der Tiniusstraße. Solche Häuser haben Besucherspitzen zu festen Zeiten: Gottesdienste, Gebete, Feste, Konzerte oder Trauerfeiern. Zu diesen Terminen kommen viele Menschen gleichzeitig, darunter ältere Besucher und Familien mit Kindern.
Für Gemeinden planen wir den Winterdienst nach dem Veranstaltungskalender. Vor wichtigen Terminen wird zusätzlich kontrolliert und nachgestreut, damit Vorplatz, Treppe und Eingang sicher sind. Stufen und Podeste bekommen feines Granulat, das an Schuhen nicht in die Räume getragen wird. Mehr zur sicheren Gestaltung von Zugängen steht unter Winterdienst an Treppen und Eingängen.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Heinersdorf
Ein Ortsteil, in dem Siedlungshaus und Autohaus Nachbarn sind, braucht flexible Einsatzzeiten. Diese zehn Punkte machen unseren Dienst hier praxistauglich.
- 01Gewerbe
Höfe frei vor Schichtbeginn
Betriebshöfe und Mitarbeiterparkplätze räumen wir nach Ihrem Arbeitsbeginn, nicht nach der allgemeinen Frist. Wenn die ersten Transporter um halb sechs ausfahren, ist die Zufahrt bereits befahrbar und der Weg zum Sozialraum gestreut.
- 02Autohaus
Schonend zwischen Ausstellungsfahrzeugen
Auf Ausstellungsflächen arbeiten Maschinen nur in den Fahrgassen. Zwischen den Fahrzeugen räumen wir von Hand, damit kein Lack und keine Felge durch Schiebeschild oder Streugut Schaden nimmt. Kundenwege zum Showroom werden besonders gründlich gesichert.
- 03Eigenheim
Paket aus Gehweg und Einfahrt
Für Eigentümer in den Siedlungen räumen wir Gehweg, Einfahrt, Hausweg und Mülltonnenplatz in einem Durchgang. Sie müssen sich morgens um nichts kümmern und kommen mit dem Auto ungehindert aus der Garage.
- 04Gemeinden
Räumung nach dem Veranstaltungskalender
Kirche, Moschee und Gemeindezentren betreuen wir passend zu Gottesdiensten, Gebeten und Festen. Vor großen Terminen kontrollieren wir zusätzlich, damit Vorplatz und Treppe beim Andrang sicher sind, auch wenn das Wetter kurzfristig umschlägt.
- 05Brücken
Engere Kontrolle an Gleisrampen
Rampen und Überführungen über die Bahn vereisen zuerst. Grundstücke an solchen Stellen bekommen kürzere Kontrollintervalle und werden bei überfrierender Nässe vorrangig nachgestreut, oft schon am frühen Abend, bevor der Berufsverkehr zurückkommt.
- 06Pendler
Bahnhofswege in der ersten Runde
Gehwege an den Zugängen zum S-Bahnhof und zur Straßenbahn-Endhaltestelle werden früh geräumt. Dort sind morgens die meisten Menschen unterwegs, und ein Sturz in der Hektik hat schnell Folgen.
- 07Transparenz
Meter und Quadratmeter getrennt
Gehweg nach laufendem Meter, Hof und Parkplatz nach Quadratmeter: Gewerbekunden sehen auf einen Blick, wie sich der Festpreis zusammensetzt. Nachträgliche Zuschläge, die Sie erst auf der Rechnung entdecken, schließen wir aus.
- 08Protokoll
Einsatznachweis für Betrieb und Haus
Für jede Runde speichern wir Zeitpunkt, bearbeitete Fläche und Streumaterial. Arbeitgeber und Eigentümer haben damit einen Beleg für ihre Kontrollpflicht, falls es auf dem Gelände oder vor dem Haus zu einem Unfall kommt.
- 09Streugut
Ohne Salz an Gärten und Kleingärten
Splitt, Sand und Granulat schonen Hecken, Vorgärten und die angrenzenden Kleingartenflächen. Tausalz ist auf Berliner Gehwegen ohnehin grundsätzlich tabu, und auf privaten Flächen verzichten wir darauf, wo Pflanzen in der Nähe stehen.
- 10Versicherung
Absicherung über die DEVK
Für Personen- und Sachschäden sind über die DEVK pauschal drei Millionen Euro abgesichert, für Vermögensschäden eine halbe Million. Für Gewerbekunden ist das oft eine Voraussetzung für die Vergabe.
Warum Betriebe und Hausbesitzer im Nordosten uns wählen
Kurze Wege, gemischte Kundschaft und klare Absprachen prägen unsere Arbeit in diesem Teil des Bezirks. Fünf Gründe, die für uns sprechen.
Kurze Anfahrt über die Promenade
Von unserem Betriebssitz in der Kollwitzstraße erreichen die Teams den Ortsteil über die Prenzlauer Promenade ohne Umweg durch die Innenstadt. Bei nachträglichem Glatteis ist ein zusätzlicher Einsatz deshalb schnell organisiert, auch wenn die Nordtour bereits abgeschlossen ist.
Einsatzzeiten nach Ihrem Betrieb
Wir richten uns nach Schichtbeginn, Anlieferung und Öffnungszeiten, nicht nach einem starren Tourenplan. Was im Vertrag steht, wird eingehalten, und Änderungen wie eine neue Frühschicht nehmen wir kurzfristig in die Planung auf, damit der Ablauf auch im zweiten Wintermonat stimmt.
Erfahrung mit gemischten Flächen
Pflaster am Dorfanger, Asphalt im Betriebshof, Stufen vor der Gemeinde und Kies in der Einfahrt verlangen unterschiedliche Werkzeuge. Wir stimmen Gerät und Streumittel auf jeden Belag ab, damit Flächen sicher werden und unbeschädigt bleiben. Das spart Ihnen Reparaturen im Frühjahr.
Ein Ansprechpartner für alles
Ob Sie ein Doppelhaus besitzen oder ein Autohaus führen: Ihr persönlicher Ansprechpartner kennt Ihr Objekt aus der Begehung. Bei ihm landen Ihre Rückfragen, Änderungen und Sonderwünsche direkt – keine Warteschleife, kein erneutes Erklären von Anfang an.
Rechtliche Vorgaben im Blick
Fristen, Räumbreiten und das Streusalzverbot fließen in jeden Räumplan ein. Wo es auf den Einzelfall ankommt, sagen wir das offen und empfehlen eine rechtliche Prüfung. Die digitalen Berichte erleichtern Ihnen die Aufsicht über uns, zu der Sie auch nach der Übertragung verpflichtet bleiben.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Früher Arbeitsbeginn in Betrieben | Räumzeit nach Schichtbeginn statt nach Frist | Kein Stillstand am Morgen |
| Fahrzeuge auf Ausstellungsflächen | Maschine in Gassen, Handarbeit zwischen Autos | Keine Schäden an Lack und Felgen |
| Besucherandrang an Gemeindebauten | Zusatzkontrolle vor großen Terminen | Sichere Treppen und Vorplätze |
| Vereisung an Rampen und Brücken | Kürzere Kontrollintervalle an Gleisüberführungen | Weniger Sturzrisiko an Gefahrenstellen |
| Gehweg und Einfahrt am Eigenheim | Komplettpaket mit festem Saisonpreis | Morgens frei, ohne eigenen Aufwand |
Bahntrasse, Brücken und offene Gartenflächen
Das Mikroklima unterscheidet sich spürbar von den dicht bebauten Kiezen weiter südlich. Große Kleingartenanlagen, Wiesen und die Bahnböschungen sorgen für offene Flächen, über die nachts kalte Luft streicht. Bei klarem Himmel fällt die Temperatur hier schneller unter null, und Reif setzt sich auf Gehwegen und Autos ab.
- Brücken und Rampen: Überführungen über die Gleise kühlen von unten und oben aus und vereisen als Erstes. Grundstücke an solchen Rampen betreuen wir mit kürzeren Kontrollintervallen.
- Bahnhofszugänge: Am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf steigen morgens Pendler aus den Siedlungen in S2 und S8. Gehwege an den Zuwegen werden in der ersten Runde geräumt.
- Straßenbahn-Endpunkt: Die M2 endet im Ortsteil. An Haltestellen und Wendeschleifen sammeln sich Fahrgäste, die Anliegergehwege dort sind entsprechend stark begangen.
- Gärten und Hecken: Schatten von dichten Hecken hält Eis auf Gehwegen oft bis in den Nachmittag.
Wir starten in diesem Teil des Bezirks früher als in der Innenstadt und richten Kontrollfahrten nach den Glättewarnungen des Wetterdienstes aus.
Eigenheime: Gehweg, Einfahrt und Mülltonnen
Ausgangspunkt für private Eigentümer ist die Anliegerpflicht aus dem Straßenreinigungsgesetz: Den Gehweg vor dem Grundstück gilt es zu räumen und abstumpfend zu streuen; schneit es nach 20 Uhr, läuft die Frist bis 7 Uhr am Folgetag, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr. Die Pflicht lässt sich auf einen Dienstleister übertragen; die Auswahl und Kontrolle bleibt aber beim Eigentümer.
In der Praxis wünschen sich die meisten Hausbesitzer mehr: eine freie Einfahrt, damit das Auto morgens aus der Garage kommt, einen sicheren Weg zur Haustür für Zusteller und Pflegedienst und einen erreichbaren Platz für die Mülltonnen am Abfuhrtag. Diese Flächen nehmen wir bei der Begehung mit auf.
Doppel- und Reihenhäuser
Bei Doppelhäusern teilen sich zwei Eigentümer eine Grundstücksgrenze, bei Reihenhäusern oft einen gemeinsamen Wohnweg. Wir bieten an, solche Flächen gemeinsam zu betreuen und die Kosten pro Haus abzurechnen. Das spart Anfahrt und verhindert, dass ein Abschnitt zwischen zwei Grundstücken ungeräumt bleibt. Wer im Winter verreist, muss sich zudem nicht mit dem Nachbarn absprechen, wer an welchem Tag schippt. Die Pflicht ist für beide Häuser gleichermaßen erfüllt, und die Protokolle zeigen jedem Eigentümer, wann seine Front geräumt wurde. Bei Eigentümerwechsel lässt sich der Vertrag in der Regel einfach auf den neuen Besitzer übertragen.
Schneelagerung und Abtransport auf großen Flächen
Auf einem Parkplatz mit mehreren Tausend Quadratmetern kommen bei einem kräftigen Schneefall große Mengen zusammen. Wohin damit, ist eine Frage, die vor dem ersten Einsatz geklärt sein sollte. Schneehaufen an der falschen Stelle kosten Stellplätze, versperren die Sicht an Ausfahrten zur Hauptstraße oder blockieren Abläufe, sodass sich beim Tauen große Wasserflächen bilden, die nachts wieder gefrieren.
Bei der Begehung legen wir deshalb Lagerflächen fest: Randstreifen ohne Stellplatzfunktion, Grünflächen ohne empfindliche Bepflanzung, Ecken ohne Sichtachse. Diese Flächen tragen wir in den Räumplan ein, damit jedes Team gleich arbeitet. Sind die Lagerflächen in Heinersdorf nach mehreren Schneetagen voll, wird der Schnee aufgeladen und abtransportiert. Diese Leistung beschreibt die Seite Schneeabtransport; sie wird vorher vereinbart und nicht ungefragt berechnet.
Auf die Fahrbahn der Prenzlauer Promenade oder auf den öffentlichen Gehweg wird kein Schnee geschoben. Das wäre nicht nur gefährlich, sondern verlagert das Problem lediglich auf den Nachbarn oder die BSR.
Preisbeispiel: Doppelhaus, Autohaus und Gewerbehof
Drei typische Objekte im Ortsteil, gerechnet mit den Richtwerten unserer Preisliste. Die Beträge verstehen sich netto und gelten für die Monate November bis März; bindend ist das Festpreisangebot, das Sie nach einer kostenlosen Begehung erhalten.
| Objekt | Rechnung | Saisonbetrag |
|---|---|---|
| Doppelhaushälfte, 12 m Gehweg plus 8 m Einfahrt | 20 lfm × 2,20 € × 5 Monate | 220,00 € |
| Autohaus an der Ausfallstraße, 2.000 m² Freifläche | 2.000 m² × 0,90 € | 1.800,00 € |
| Gewerbehof mit Rampe, 800 m² | 800 m² × 1,20 € | 960,00 € |
| Gehweg vor dem Gewerbehof, 30 m | 30 lfm × 2,40 € × 5 Monate | 360,00 € |
Beim Autohaus liegt der Quadratmeterpreis im unteren Bereich, weil die Fahrgassen maschinell geräumt werden; die Handarbeit zwischen den Fahrzeugen ist eingerechnet. Der Gewerbehof liegt höher, weil Rampe und Ladezone besonders sorgfältig behandelt werden müssen. Das Streumaterial kommt je nach Absprache als Pauschale oder nach tatsächlichem Verbrauch hinzu. Für Notfälle außerhalb eines Vertrags gilt der Soforteinsatz ab 50 € pauschal zuzüglich Fläche.
Ablauf von der Anfrage bis zum ersten Einsatz
- Anfrage: Sie nennen Adresse, Flächenart und gewünschte Einsatzzeiten, bei Betrieben auch Schichtbeginn und Anlieferung.
- Begehung: Wir messen Gehwege und Flächen aus, notieren Rampen, Treppen und Engstellen und klären, wo Schnee gelagert werden darf.
- Festpreisangebot: Gehweg nach Meter, Flächen nach Quadratmeter, alle Positionen einzeln ausgewiesen.
- Einplanung: Ihr Objekt kommt per GPS-gestützter Routenplanung in die Nordtour; der persönliche Ansprechpartner bleibt die Saison über derselbe.
- Einsatz und Protokoll: Räumen und Streuen nach Wetterlage, jeder Einsatz digital dokumentiert.
Kunden im angrenzenden Weißensee und in Blankenburg liegen auf derselben Route. Alle weiteren Ortsteile im Bezirk Pankow stellt unsere Übersichtsseite zum Bezirk vor.
Häufige Fragen
Räumen Sie Betriebshöfe auch vor sechs Uhr?
Ja. Bei Gewerbekunden richtet sich die Einsatzzeit nach Schichtbeginn und Anlieferung. Wir legen im Vertrag fest, bis wann Zufahrt, Mitarbeiterparkplatz und Wege zu den Eingängen frei sein müssen, und planen die Tour entsprechend. Für die Betriebsfläche gilt die Abrechnung nach Quadratmetern: Richtpreis sind 0,80 bis 1,50 € pro m² für die gesamte Saison.
Wer ist vor einem Autohaus für den Gehweg zuständig?
Zuständig sind laut Berliner Straßenreinigungsgesetz die Anlieger – das ist meist der Eigentümer des Grundstücks. Bei gemieteten Flächen kann die Pflicht per Vertrag auf den Mieter übertragen sein. Wichtig ist, dass der Gehweg nicht vergessen wird, wenn nur der Parkplatz beauftragt ist. Im Einzelfall sollten die Verträge rechtlich geprüft werden.
Was kostet der Winterdienst für ein Doppelhaus?
Unsere Preisliste nennt 1,80 bis 3,00 € je Meter Front und Wintermonat. Eine Doppelhaushälfte mit 12 Metern Gehweg und 8 Metern Einfahrt kommt bei 2,20 € auf 220 € netto pro Saison. Wer nur selten Bedarf hat, kann stattdessen Einsätze auf Abruf zu 25 bis 45 € pro Einsatz buchen.
Können Sie Ihre Einsätze an Gottesdienste oder Feste anpassen?
Ja. Für Gemeinden planen wir nach dem Veranstaltungskalender und kontrollieren vor wichtigen Terminen zusätzlich. Vorplätze, Treppen und Eingänge werden so geräumt und gestreut, dass auch ältere Besucher und Familien sicher ankommen. Die Termine stimmen wir zu Beginn der Saison mit Ihnen ab.
Wohin kommt der Schnee von großen Parkflächen?
Wir lagern ihn auf vorher festgelegten Flächen, die keine Stellplätze, Sichtachsen oder Abläufe blockieren. Ist nach kräftigem Schneefall kein Platz mehr, lässt sich der Schnee auch abtransportieren. Diese Leistung wird vorab vereinbart und nicht nachträglich berechnet. Auf die Fahrbahn oder den öffentlichen Gehweg schieben wir keinen Schnee.
Welche Streumittel verwenden Sie auf Gewerbeflächen?
Auf öffentlichen Gehwegen nur Splitt, Sand oder Granulat zum Abstumpfen, da Streusalz dort grundsätzlich verboten ist. Auf privaten Flächen stimmen wir das Material auf Belag und Nutzung ab: grobes Granulat für Rampen und Ladezonen, feineres für Eingänge, Treppen und Wege, auf denen viele Kunden laufen.