Ortsteil im Bezirk Mitte

Winterdienst in Moabit gesucht?

Zwischen Spree, Westhafen und Schifffahrtskanal liegt ein Quartier aus Gründerzeitkiezen, Gerichtsbauten, Großmarkt und gläsernen Neubauten am Hauptbahnhof. Jede dieser Welten stellt eigene Ansprüche an Schnee- und Glättebekämpfung. RAT bündelt Ihre Flächen in einer festen Inseltour, räumt Gehwege, Durchfahrten und Ladezonen und belegt jeden Durchgang digital.

  • Feste Tour über die Kanalbrücken
  • Höfe und Durchfahrten nach Absprache
  • Salzfrei am Uferweg

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Splitt wird auf dem Bürgersteig vor einem Gründerzeit-Mietshaus mit Tordurchfahrt verteilt
In den Altbaukiezen endet unsere Arbeit nicht am Bordstein – Durchfahrt und Hofwege werden im selben Durchgang abgestumpft.

Ja, wir räumen und streuen in Moabit – mit Einsatzprotokoll und DEVK-Haftpflicht

Moabit ist eine Insel – nicht im übertragenen Sinn, sondern wörtlich. Im Süden fließt die Spree, im Westen der Charlottenburger Verbindungskanal, im Norden der Westhafenkanal und im Osten der Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. Wer hierher will, überquert eine Brücke. Für den Winterdienst ist das mehr als eine geografische Fußnote: Über dem Wasser bildet sich bei Temperaturen um null Grad häufig Nebel, und an Brückenköpfen und Uferpromenaden entsteht Reifglätte, während die Straßen im Kiezinneren noch trocken sind. Grundsätzliches zu Räumpflicht, Ablauf und Vertragsmodellen bündelt unser Schneeräumdienst in Berlin.

Innerhalb dieser Grenzen wechselt das Bild auf wenigen hundert Metern. Im Stephankiez und im Beusselkiez stehen fünfgeschossige Mietshäuser mit Durchfahrt, Seitenflügel und Quergebäude. An der Turmstraße drängen sich Läden, Imbisse und die Arminius-Markthalle. Nördlich des Hauptbahnhofs ist entlang der Heidestraße ein komplett neues Viertel mit Büros, Hotels und Wohnungen entstanden, und im Westen prägen Großmarkt, Westhafen und Industrieflächen die Beusselstraße.

Wir betreuen Wohnhäuser, Gewerbeobjekte und Einrichtungen in allen diesen Lagen. Grundlage ist immer eine kostenlose Begehung: Erst wenn wir Frontlängen, Belag, Hofwege und Zufahrten gesehen haben, erstellen wir ein transparentes Festpreisangebot für die Saison.

Lage von Moabit im Berliner StadtgebietWinterdienst MitteWinterdienst Friedrichshain-KreuzbergWinterdienst PankowWinterdienst Charlottenburg-WilmersdorfWinterdienst SpandauWinterdienst Steglitz-ZehlendorfWinterdienst Tempelhof-SchönebergWinterdienst NeuköllnWinterdienst Treptow-KöpenickWinterdienst Marzahn-HellersdorfWinterdienst LichtenbergWinterdienst ReinickendorfFriedrichsh.-KreuzbergPankowCharlottenb.-WilmersdorfSpandauSteglitz-ZehlendorfTempelhof-SchönebergNeuköllnTreptow-KöpenickMarzahn-HellersdorfLichten-bergReinicken-dorfWinterdienst HansaviertelHansaviertelWinterdienst TiergartenTiergartenWinterdienst WeddingWeddingWinterdienst CharlottenburgCharlottenburgWinterdienst Charlottenburg-NordCharlottenburg-NordMoabit
Lage im Stadtgebiet. Moabit liegt im Westen des Bezirks Mitte und ist rundum von Wasser begrenzt: Spree, Westhafenkanal, Charlottenburger Verbindungskanal und Schifffahrtskanal. Nachbarn sind Hansaviertel, Tiergarten, Wedding, Charlottenburg und Charlottenburg-Nord. Wichtige Achsen sind Turmstraße, Alt-Moabit, Beusselstraße und Perleberger Straße – wir fahren das Quartier als eigene Schleife über die Brücken an.

Die Insel zwischen Spree und Kanälen

Der Wasserring um das Quartier bestimmt, wo es im Winter zuerst glatt wird. Feuchte Luft vom Fluss kondensiert in klaren Nächten auf kalten Oberflächen, und Brücken kühlen von unten wie von oben aus. Am Zugang zur Lessingbrücke in Richtung Hansaviertel, an der Moltkebrücke zum Regierungsviertel und an den Uferwegen entlang von Spree und Kanälen beginnt die Reifglätte oft schon, bevor der Wetterdienst sie für die Stadt meldet.

Für Anlieger, deren Grundstück an einen solchen Abschnitt grenzt, heißt das: Ein einziger Kontrollgang am Morgen reicht bei solchen Wetterlagen nicht immer aus. Wir legen für diese Objekte zusätzliche Prüfzeiten fest – in der Regel am frühen Morgen und noch einmal am späten Nachmittag, wenn die Temperatur wieder fällt. Warum gerade Brücken und Schattenlagen gefährlich sind, beschreibt der Ratgeber Wo Glätte zuerst entsteht.

Ein zweiter Effekt der Insellage betrifft die Logistik. Alle Zufahrten führen über Brücken, die bei Schneefall schnell zu Staustellen werden. Deshalb fahren unsere ortskundigen Teams die Objekte zwischen Spree und Westhafen als zusammenhängende Route ab und wechseln nicht mehrfach zwischen Quartier und Umland. Das spart Zeit an den Brücken.

Auch die Grünanlagen beeinflussen das Mikroklima. Am Kleinen Tiergarten, im Fritz-Schloß-Park und entlang der Uferpromenaden werfen alte Bäume dichte Schatten, sodass Eis auf angrenzenden Gehwegen dort oft Tage länger liegen bleibt als auf sonnigen Abschnitten. Solche Schattenstrecken markieren wir im Flächenplan und streuen sie bei Tauwetter mit Nachtfrost gezielt nach.

Gründerzeitkieze mit Durchfahrt und Hinterhof

Der größte Teil des Wohnungsbestands stammt aus der Zeit um 1900. Die typischen Häuser im Stephankiez rund um den Stephanplatz und im Beusselkiez haben eine schmale Grundstücksfront von 15 bis 25 Metern, eine Tordurchfahrt und dahinter einen oder zwei Höfe. Für den Winterdienst bedeutet das mehrere getrennte Aufgaben:

  • Bürgersteig vor dem Haus: gesetzliche Anliegerpflicht, meist ein Meter Räumbreite in Wohnstraßen.
  • Durchfahrt: oft mit Kopfsteinpflaster oder alten Granitplatten, bei Frost durch Tropfwasser von oben besonders tückisch.
  • Hofwege: zu Seitenflügel, Gartenhaus und Fahrradkeller, häufig im Schatten und dadurch lange vereist.
  • Weg zu den Mülltonnen: Bewohner wie Müllabfuhr brauchen hier freie Bahn – wie das gelingt, zeigt unser Ratgeber zum Zugang zu Mülltonnen und Briefkasten.

Die private Seite dieser Aufgaben fassen wir in der Hofräumung zusammen. In engen Höfen arbeiten wir ausschließlich von Hand, denn Fahrräder, Kinderwagen und Pflanzkübel lassen keinen Platz für Maschinen. Den geräumten Schnee schichten wir dort auf, wo er beim Tauen nicht in Kellerfenster oder Lichtschächte läuft.

Turmstraße und Gerichtsviertel: Einkaufsachse mit breiter Spur

Die Turmstraße ist das Geschäftszentrum des Quartiers. Zwischen dem U-Bahnhof, dem Rathaus Tiergarten, der Arminius-Markthalle und dem Kleinen Tiergarten herrscht morgens dichter Fußverkehr: Schulkinder, Marktbeschicker, Kunden der Arztpraxen, dazu der Bus- und Lieferverkehr. Für Geschäftsstraßen dieser Art schreibt das Berliner Straßenreinigungsgesetz nach aktuellem Stand 1,5 Meter Räumbreite vor, nicht nur den sonst üblichen einen Meter.

Ähnliches gilt für Alt-Moabit, wo das Kriminalgericht und Bundesbehörden täglich viele Besucher anziehen. Schon vor acht Uhr sind dort Anwälte, Zeugen und Beschäftigte unterwegs. Ein Ladeninhaber oder Eigentümer an diesen Straßen sollte daher nicht nur auf die Frist bis 7 Uhr achten, sondern auf das Tempo, mit dem neuer Schnee festgetreten wird.

Für Läden, Apotheken, Bäckereien und Supermärkte koordinieren wir den Gehweg vor dem Geschäft mit dem Kundeneingang und der Anlieferung – mehr dazu auf der Seite Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte. Wer Mieter einer Ladenfläche ist, sollte klären, ob die Räumpflicht laut Vertrag bei ihm oder beim Vermieter liegt.

Eine Eigenheit der Einkaufsachse sind die vielen Fahrradbügel, Auslagen, Bäume mit Baumscheiben und Wartehäuschen der Busse. Sie verengen den nutzbaren Gehweg, und genau an diesen Engstellen staut sich der Fußverkehr. Wir räumen die Spur in der vorgeschriebenen Breite, auch an Engstellen, soweit die Möblierung es zulässt, und schieben den Schnee nicht auf Baumscheiben, Radwege oder Haltestellenbereiche.

Illustration: Einsatzkraft räumt nachts eine verschneite Laderampe auf einem Gewerbehof
Betriebe an Großmarkt und Westhafen beginnen früh; Rampen und Andockstellen planen wir auf die ersten Anlieferungen hin ein.

Gewerbe zwischen Westhafen, Großmarkt und Huttenstraße

Der Westen des Quartiers ist von Arbeit geprägt. Am Westhafen werden Container und Schüttgüter umgeschlagen, an der Beusselstraße liegt der Berliner Großmarkt, und rund um die Huttenstraße arbeiten Industriebetriebe mit Schichtbetrieb. Diese Flächen haben einen völlig anderen Takt als die Wohnkieze: Der Großmarkt ist bereits in der Nacht aktiv, und Lkw-Fahrer, Händler und Gastronomen erwarten um vier Uhr morgens befahrbare Wege.

Für solche Betriebe richten wir eine vorausschauende Einsatzplanung auf den Schichtbeginn aus. Wichtig sind:

  • Rampen, Tore und Andockstellen, an denen Gabelstapler und Hubwagen fahren – Details unter Winterdienst für Ladezonen und Laderampen.
  • Fahrwege auf dem Betriebsgelände, die mit Maschinen geräumt und anschließend gestreut werden.
  • Fußwege vom Parkplatz zum Personaleingang, die oft vergessen werden, obwohl hier viele Menschen zu Fuß unterwegs sind.

Für große Gewerbeflächen rechnen wir nicht nach laufendem Meter, sondern nach Quadratmeter und Saison. Wie wir Logistikstandorte und Produktionsbetriebe betreuen, zeigt die Seite Winterdienst für Industrie und Logistik.

Ihre Vorteile mit RAT in Moabit

Kanalufer, Gerichtsviertel, Großmarkt und Altbauhof unter einem Dach: Diese zehn Punkte machen unsere Betreuung im Quartier aus.

  1. 01Glättepunkte

    Brückenzugänge zuerst im Blick

    Zugänge zu Lessingbrücke, Moltkebrücke und den Kanalübergängen frieren früher als das Kiezinnere. Liegt Ihr Grundstück an einem solchen Abschnitt, kontrollieren wir dort bei kritischer Wetterlage zusätzlich am Nachmittag.

  2. 02Gerichtsviertel

    Wege früh in der Tour

    Rund um das Kriminalgericht und die Behörden an Alt-Moabit beginnt der Publikumsverkehr früh. Angrenzende Gehwege und Eingänge setzen wir deshalb früh in die Tour, Treppenstufen und Rampen an Seiteneingängen eingeschlossen.

  3. 03Nachtbetrieb

    Einsätze im Takt des Großmarkts

    Betriebe an der Beusselstraße arbeiten, wenn die Stadt noch schläft. Hofeinfahrten, Rampen und Wege planen wir auf die frühen Lieferzeiten hin ein. Auch Personalwege vom Parkplatz zur Halle gehören dazu.

  4. 04Altbauhöfe

    Durchfahrt bis zum letzten Hof

    Gehweg, Tordurchfahrt, Hofwege zu Seitenflügel und Gartenhaus: Wir übernehmen die gesamte Kette und achten darauf, dass zwischen öffentlicher und privater Fläche keine Lücke im Räumplan entsteht.

  5. 05Gewässerschutz

    Kein Salz am Ufer

    An Spree und Kanälen verwenden wir ausschließlich abstumpfende Mittel. Das hält das Streuverbot ein, schont Uferbäume und beugt vor, dass Lauge über Gullys direkt ins Wasser gelangt. Im Frühjahr nehmen wir übrig gebliebenen Splitt auf Wunsch wieder auf.

  6. 06Entsorgung

    Wege zu den Müllplätzen im Plan

    Die Wege zu Tonnen und Containern räumen wir so, dass Bewohner gut hinkommen und die Abholung an den Leerungstagen möglichst reibungslos läuft. Standplätze in engen Höfen bekommen einen eigenen Kontrollpunkt.

  7. 07Inseltour

    Eine Route über alle Brücken

    Weil jede Zufahrt über Wasser führt, fahren wir die Objekte als geschlossene Schleife ab. Das spart Zeit an den Brücken und sorgt für gleichmäßige Abstände zwischen den Kontrollgängen.

  8. 08Eisregen

    Bereit bei überfrierender Nässe

    Gefrierender Regen macht Uferwege und Brückenköpfe sehr schnell glatt. Unsere Bereitschaft rückt dann auch außerhalb fester Zeiten aus und streut nach, bis sich die Lage stabilisiert hat, und dokumentiert jeden zusätzlichen Durchgang.

  9. 09Erreichbarkeit

    Direkter Draht durch die Saison

    Ein persönlicher Ansprechpartner kennt Ihr Objekt, die Codes für das Hoftor und die Besonderheiten der Fläche. Änderungen wie ein neuer Fahrradständer im Hof klären Sie mit einem Anruf.

  10. 10Kostenklarheit

    Saisonpreis nach Meter oder Fläche

    Für Wohnhäuser rechnen wir pro laufendem Meter, für Gewerbehöfe pro Quadratmeter. Der Betrag steht nach der Begehung im schriftlichen Festpreisangebot für die ganze Saison; Streumittel rechnen wir nach Vereinbarung ab.

Warum Eigentümer zwischen Spree und Westhafen uns vertrauen

Altbau, Industrie und Neubau liegen im Quartier dicht beieinander. Fünf Gründe, die dort für uns sprechen.

Ein Team für sehr verschiedene Objekte

Ob Mietshaus mit drei Höfen, Lagerhalle mit Laderampe oder Bürohaus mit Glasfoyer: Wir stellen Werkzeug und Arbeitsweise auf das jeweilige Objekt ein. Für Hausverwaltungen mit gemischten Beständen heißt das ein Vertrag, ein Standard und ein Ansprechpartner für alle Adressen.

Zeitfenster nach Nutzung statt nach Liste

Der Großmarkt braucht freie Wege um vier, das Gericht um halb acht, die Kita um sieben. Wir planen die Reihenfolge der Tour nach diesen Zeiten und nicht alphabetisch oder nach Postleitzahl, damit jede Fläche möglichst rechtzeitig vor ihrer Nutzung an der Reihe ist.

Kurzer Weg aus dem Nachbarbezirk

Von der Kollwitzstraße erreichen unsere Teams das Quartier über die Invalidenstraße ohne Umweg durch die Innenstadt. Bei anhaltendem Schneefall ist dadurch auch ein zweiter Durchgang am selben Morgen realistisch einzuplanen, ohne dass andere Objekte der Tour darunter leiden.

Sorgfalt mit altem Pflaster

Granitplatten, Mosaik und Kopfsteinpflaster in Durchfahrten sind teils über hundert Jahre alt. Unsere geschulten Räumkräfte arbeiten mit Gummilippen und Besen, damit Fugen nicht ausbrechen und Kanten nicht absplittern – das beugt Reparaturen im Frühjahr und Ärger mit Denkmalbehörde oder Eigentümerversammlung vor.

Nachweise für den Streitfall

Jeder Einsatz wird mit Uhrzeit, Maßnahme und Streumittel digital erfasst. Kommt es nach einem Sturz zu Forderungen, helfen die Protokolle beim Nachweis, wann die Fläche betreut wurde, und unterstützen Ihre Überwachungspflicht als Eigentümer. Auf Wunsch erhalten Sie monatliche Sammelberichte.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
StrReinGFristenTouren darauf geplant
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Reifglätte an Brücken und UfernZusätzliche Kontrollzeiten bei kritischer WetterlageWeniger Sturzrisiko an exponierten Stellen
Breite Spur auf Geschäftsstraßen1,5 Meter an Turmstraße und ähnlichen AchsenBreite nach gesetzlicher Vorgabe
Durchgehende Wege im AltbauGehweg, Durchfahrt und Hof in einem AuftragKlare Zuständigkeit bis zur Grundstücksgrenze
Frühe Arbeitszeiten im GewerbeEinsätze abgestimmt auf Schichtbeginn und AnlieferungPlanbare Abläufe auch bei Schnee
Schutz von Wasser und BäumenAbstumpfende Mittel statt TausalzStreuverbot eingehalten, Ufergrün geschont

Neubauquartier nördlich des Hauptbahnhofs

Entlang der Heidestraße und rund um den Hauptbahnhof ist in den vergangenen Jahren ein Stadtteil entstanden, der mit dem Altbaukiez wenig gemein hat: Bürohäuser mit großen Glasfoyers, Hotels, Wohnblöcke mit begrünten Innenhöfen, Plätze aus großformatigen Betonplatten und viele Tiefgaragen.

Diese Architektur bringt eigene Schwachstellen mit. Großformatige, glatt geschliffene Platten werden bei Nässe und Frost rutschiger als raues Kleinpflaster. Zwischen den hohen Baukörpern weht Schnee in Ecken und vor Eingänge. Und jede Tiefgarage hat eine Rampe, deren Gefälle bei Glätte zum Risiko für Autos und Fußgänger wird. Wir behandeln Rampen als eigene Fläche mit eigener Priorität; was dazu gehört, steht unter Winterdienst an Tiefgaragenzufahrten.

Auf Platzflächen und vor Foyers arbeiten wir mit Kehrmaschine und Granulat, das sich auf glatten Belägen gut verteilt und im Frühjahr ohne Rückstände aufgenommen werden kann. Hotels und Büros an diesen Plätzen erhalten feste Zeitfenster, die sich nach Arbeits- beziehungsweise Frühstücksbeginn richten.

In den neuen Wohnblöcken kommen Innenhöfe hinzu, die als Gärten mit Spielplätzen angelegt sind. Ihre Wege führen über Holzdecks, Betonstufen und Rampen für Rollstühle und Kinderwagen. Gerade Holz und glatter Beton werden bei überfrierender Nässe gefährlich, daher streuen wir dort vorbeugend, sobald die Vorhersage Glätte erwarten lässt, und nicht erst, wenn sich die erste Eisschicht gebildet hat.

Streumittel, Recht und Verantwortung am Wasser

Auf Gehwegen ist Tausalz in Berlin grundsätzlich verboten. Am Ufer ist das doppelt sinnvoll: Salzlauge, die über Gullys und Böschungen in Spree und Kanäle gelangt, belastet das Gewässer, und die vielen Straßenbäume entlang der Uferwege reagieren empfindlich. Wir setzen auf Splitt, Sand oder Granulat – genau dosiert, damit nach dem Winter nicht tonnenweise Material zusammengefegt werden muss. Den passenden Turnus legen wir im Rahmen unseres fachgerechten Streudienstes fest.

Was bei Versäumnissen droht
  • Kontrollen durch das Ordnungsamt des Bezirks und Ordnungswidrigkeitenverfahren.
  • Ersatzvornahme durch Bezirk oder BSR auf Kosten des Eigentümers.
  • Zivilrechtliche Haftung bei Stürzen, im Ernstfall auch strafrechtliche Ermittlungen.

Wer die Pflicht einer Firma überträgt, bleibt nach aktuellem Stand zur Auswahl und Überwachung verpflichtet. Unsere digitalen Einsatzprotokolle zeigen, wann an welcher Adresse geräumt und gestreut wurde, und erleichtern Ihnen diese Kontrolle. Die genaue rechtliche Bewertung Ihres Falls sollte im Einzelfall erfolgen.

Illustration: Kompakte Kehrmaschine reinigt den Plattenbelag vor einem modernen Bürohaus
Auf den glatten Platzflächen nördlich des Hauptbahnhofs nimmt die Kehrmaschine Schneematsch und Streugut auf, bevor es erneut überfriert.

Preisbeispiele: Mietshaus im Kiez und Gewerbehof

Zwei typische Objekte aus dem Quartier zeigen in einem unverbindlichen Rechenbeispiel, wie sich die Saisonkosten mindestens zusammensetzen.

ObjektFläche und AnsatzSaison (Nov.–März)
Mietshaus im Stephankiez: Gehweg19 lfm × ab 1,80 € × 5 Monateab 171,00 €
Mietshaus: Durchfahrt, Hofweg, Müllplatz12 lfm × ab 1,80 € × 5 Monateab 108,00 €
Mietshaus gesamtnetto, zzgl. Streumittel nach Vereinbarungab 279,00 €
Gewerbehof an der Beusselstraße650 m² × ab 0,80 € pro m² und Saisonab 520,00 €

Beim Mietshaus verteilt sich der Betrag auf viele Parteien: Bei 18 Wohnungen beträgt der Anteil ab 15,50 € pro Wohnung und Saison. Beim Gewerbehof hängt der Quadratmeterpreis vor allem davon ab, wie viel maschinell geräumt werden kann und wie früh die Fläche frei sein muss. Für sehr kleine Flächen ist alternativ ein Einzeleinsatz auf Abruf möglich, nach Richtwert ab 25 € pro Einsatz. Der tatsächliche Preis hängt von Fläche, Lage und Aufwand ab; verbindlich ist immer das Festpreisangebot nach der kostenlosen Begehung. Auch im Nachbarort sind wir unterwegs – lesen Sie dazu Winterdienst Hansaviertel.

Anfahrt, Tour und Ablauf

Von unserem Sitz in Prenzlauer Berg führt der Weg über Invalidenstraße und Sandkrugbrücke oder über die Perleberger Straße in das Quartier. Innerhalb der Insel fahren wir eine Schleife von der Heidestraße über Alt-Moabit und Turmstraße bis zur Beusselstraße und zurück über die Perleberger Straße. Objekte im benachbarten Wedding hängen wir bei Bedarf am Nordhafen an.

  1. Kontakt: Sie schicken Adresse und Objektart, gern mit Fotos von Hof und Durchfahrt.
  2. Begehung: Wir vermessen Frontlänge und Hofwege, prüfen Belag, Gefälle und Zugänge.
  3. Angebot: Festpreisangebot für die Saison oder Abrechnung pro Einsatz – schriftlich und ohne versteckte Zuschläge.
  4. Tourenplatz: Ihr Objekt wird in die Route eingeordnet, mit Zeitfenster passend zur Nutzung.
  5. Einsatz und Nachweis: Räumen, Streuen, Nachkontrolle und digitales Protokoll nach jedem Durchgang.

Die Nachbarquartiere zwischen Plötzensee und Alexanderplatz stellt die Übersicht für den gesamten Bezirk vor.

Häufige Fragen

Gehört der Weg durch die Tordurchfahrt zur gesetzlichen Räumpflicht?

Die Anliegerpflicht nach dem Straßenreinigungsgesetz betrifft den öffentlichen Gehweg vor dem Grundstück. Durchfahrt und Hofwege sind private Flächen, für die die allgemeine Verkehrssicherungspflicht gilt. Weil Bewohner sie täglich nutzen, sollten sie trotzdem geräumt und gestreut werden. Wir nehmen beide Bereiche auf Wunsch in einen gemeinsamen Vertrag auf.

Räumen Sie auch nachts für Betriebe am Großmarkt?

Ja. Für Gewerbe mit Nacht- oder Frühschicht planen wir die Einsätze auf den Betriebsbeginn hin. Bei Schneefall in der Nacht ist ein eingespieltes Team nach Tourenplan unterwegs, um Zufahrten, Rampen und Personalwege zu räumen. Die genauen Zeitfenster vereinbaren wir bei der Begehung und halten sie im Vertrag fest.

Wie breit muss vor einem Laden an der Turmstraße geräumt werden?

Nach aktuellem Stand sind an Geschäftsstraßen mit viel Fußverkehr 1,5 Meter zu räumen, in gewöhnlichen Wohnstraßen wenigstens ein Meter. Maßgeblich ist die Einstufung des jeweiligen Abschnitts. Wir klären sie vor Saisonbeginn, damit die Räumbreite zur Einstufung passt.

Warum ist es am Ufer manchmal glatt, obwohl es nicht geschneit hat?

Über dem Wasser ist die Luftfeuchte höher. Kühlen Gehweg und Brücke in einer klaren Nacht unter null Grad ab, schlägt sich die Feuchtigkeit als Reif nieder. Diese Reifglätte entsteht oft lokal und ohne Niederschlag. Deshalb kontrollieren wir Objekte an Spree und Kanälen bei solchen Lagen auch dann, wenn kein Schnee gefallen ist.

Können mehrere Nachbarhäuser einen gemeinsamen Vertrag abschließen?

Das ist möglich und im Kiez oft sinnvoll, weil die Häuser direkt nebeneinanderliegen. Jede Eigentümerseite erhält auf Wunsch eine eigene Abrechnung nach Frontmetern. Wichtig ist, die Grenzen zwischen den Grundstücken sauber festzuhalten, damit kein Abschnitt doppelt oder gar nicht betreut wird. Das übernehmen wir bei der gemeinsamen Begehung.

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Nennen Sie uns Adresse, Flächenart und ungefähre Größe. Wir melden uns zeitnah mit einem Termin für die kostenlose Flächenanalyse oder – bei klaren Angaben – direkt mit einem schriftlichen Angebot für die Saison.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Schriftliches Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge
  • Ihre Daten nutzen wir nur für Ihre Anfrage

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RAT · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

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