Ja, wir übernehmen den Winterdienst für Parkdecks – mit lückenlosem Einsatzprotokoll
Ein Parkdeck verhält sich im Winter wie eine Brücke. Unter der Platte zirkuliert kalte Luft, oben pfeift der Wind über die offene Fläche, und Sonnenwärme aus dem Erdreich fehlt völlig. Während der Asphalt am Straßenrand noch nass glänzt, hat sich auf dem obersten Geschoss längst eine dünne Eisschicht gebildet. Hinzu kommen Rampen mit Gefälle und engen Kurven, auf denen Fahrzeuge bremsen, anfahren und lenken müssen.
Diese Bedingungen verlangen einen Winterdienst für Parkdecks, der die Bauweise kennt und Sicherheit mit Substanzschutz verbindet. Schwere Räumfahrzeuge passen oft nicht durch die Einfahrtshöhe, Schneeberge belasten die Decke punktuell, und herkömmliches Streusalz kann den Stahlbeton und seine Schutzbeschichtung über Jahre angreifen. Wir stimmen deshalb Gerät, Streumittel und Schneeablage vor der Saison mit Ihnen als Betreiber ab und halten die Ergebnisse in einem Räumplan fest.
Im Einsatz räumen wir zuerst die Rampen und Fahrwege, danach die Stellflächen und Fußwege zu Treppenhäusern und Aufzügen. Abläufe werden freigehalten, damit Schmelzwasser nicht auf dem Deck stehen bleibt und nachts erneut gefriert. Wann Glätte an exponierten Stellen typischerweise zuerst auftritt, beschreibt der Ratgeber Wo Glätte zuerst entsteht. Jeder Einsatz wird digital protokolliert.
Leistungsübersicht für Oberdeck, Rampen und Zugänge
Parkhäuser bestehen aus Bereichen mit völlig unterschiedlichen Anforderungen. Überdachte Ebenen bleiben meist trocken, nur an den Einfahrten tragen Fahrzeuge Schnee hinein. Das offene Oberdeck und die Rampen dorthin sind dagegen voll der Witterung ausgesetzt. Unsere Leistung konzentriert sich auf diese freiliegenden Flächen.
| Bereich | Maßnahme | Besonderheit |
|---|---|---|
| Auffahrts- und Abfahrtsrampen | Räumen, abstumpfen, Nachkontrolle bei Frost | Höchste Priorität wegen Gefälle und Kurven |
| Fahrgassen auf dem Oberdeck | Maschinell oder von Hand räumen, abstumpfen | Gerät passend zu Einfahrtshöhe und Deckenlast |
| Stellplätze auf dem Oberdeck | Räumen bei Leerstand, Nachräumen frei gewordener Reihen | Rücksicht auf parkende Fahrzeuge |
| Fußwege zu Treppenhäusern und Aufzügen | Vollständig räumen und streuen | Wichtigster Gehbereich für Parkende |
| Abläufe und Entwässerungsrinnen | Freihalten, Splitt und Schneematsch entfernen | Verhindert stehendes Schmelzwasser |
| Rampenfuß und Übergang zur überdachten Ebene | Eingetragenen Schnee entfernen, Nässe abstumpfen | Typische Rutschstelle durch Tropfwasser |
| Schneedepot oder Abtransport | Ablage nach Lastplan, bei Bedarf Abfuhr | Keine Punktlasten auf kritischen Feldern |
Ebenerdige Stellplatzanlagen ohne Deckenkonstruktion betreuen wir mit anderem Gerät und anderer Planung im Rahmen der Parkplatzräumung.
Das offene Oberdeck: Wind, Kälte und begrenzte Traglast
Auf dem obersten Geschoss treffen drei Faktoren zusammen, die den Winterdienst erschweren. Erstens kühlt die Platte von beiden Seiten aus und erreicht Minusgrade schneller als der Boden ringsum. Zweitens verweht der Wind Schnee zu Verwehungen an Brüstungen und Treppenhausköpfen, während andere Stellen fast blank bleiben. Drittens ist die Decke für Pkw-Verkehr bemessen, nicht für beliebig schwere Arbeitsmaschinen oder meterhohe Schneehaufen.
Geräte passend zum Bauwerk
Ob ein Räumfahrzeug auf das Deck darf, hängt von Durchfahrtshöhe, Achslast und Rampengeometrie ab. Diese Daten klären wir vorab mit Ihnen oder Ihrem Facility Management. Häufig kommen kompakte Geräte mit Schiebeschild oder Kehrwalze zum Einsatz, ergänzt durch Handräumung an Brüstungen, Stützen und Ladesäulen.
Verwehungen und Brüstungen
Schneewehen an der Brüstung wachsen bei Wind schnell an und engen die Fahrgasse ein. Wir räumen sie bevorzugt ab, bevor sie verdichten. Schnee wird dabei niemals über die Brüstung nach unten geworfen – darunter liegen Gehwege, Zufahrten oder Nachbargrundstücke.
- 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
- 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · Vor Öffnung, bei 24-h-Betrieb fortlaufend
- 3Festpreis0,80–1,50 € pro m² und Saison (netto) – ohne versteckte Zuschläge
- 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Schnee und Eis · Saison November bis März
Rampen mit Gefälle und Kurven sicher halten
Steigungen sind die kritischsten Bereiche jedes Parkhauses. Fahrzeuge fahren bergauf an, bremsen bergab und lenken gleichzeitig in engen Radien. Schon eine dünne Eisschicht reicht, damit ein Auto beim Anfahren durchdreht oder in der Wendel an die Seitenwand rutscht. Hinzu kommt Tropfwasser an den Übergängen zwischen offener Rampe und überdachter Ebene, das sich als glatter Film am Rampenfuß sammelt.
- Rampen räumen wir in jedem Einsatz zuerst und kontrollieren sie bei Frost erneut.
- Auf Steigungen verwenden wir gröberes, griffiges Material, das beim Anfahren nicht wegrollt.
- Rinnen am Rampenfuß halten wir frei, damit Schmelzwasser abläuft statt gefriert.
- Gehwege neben der Rampe, sofern vorhanden, werden vollständig geräumt.
Für Parkhäuser mit 24-Stunden-Betrieb bieten wir regelmäßige Kontrollen auch zwischen den Schneefällen an. Wie diese Rundgänge ablaufen, beschreibt die Leistung Glättekontrolle. Einfahrtsrampen in reine Untergeschosse betreuen wir dagegen beim Winterdienst an Tiefgaragenzufahrten.
Betonschutz: Warum Chloride auf dem Deck nichts verloren haben
Parkdecks bestehen in der Regel aus Stahlbeton. Der Stahl im Inneren ist durch die alkalische Umgebung des Betons vor Rost geschützt, solange keine Chloride bis zur Bewehrung vordringen. Genau das passiert jedoch, wenn über Jahre Tausalz auf die Fläche gelangt: Gelöstes Salz dringt durch Risse und Poren ein, die Bewehrung beginnt zu korrodieren, und Betonabplatzungen sind die Folge. Instandsetzungen solcher Schäden sind aufwendig und legen oft ganze Ebenen still.
Viele Decks tragen deshalb eine Oberflächenbeschichtung, die Wasser und Chloride fernhalten soll. Diese Schicht ist jedoch empfindlich gegenüber mechanischer Belastung. Scharfkantiger Splitt, der unter Reifen gerieben wird, kann sie abtragen, und Schiebeschilde ohne Schutzleiste hinterlassen Kratzspuren.
- Standardmäßig setzen wir umweltschonende, abstumpfende Streumittel ein.
- Ob auf Ihrem Deck Taumittel zulässig sind und welche, legen wir anhand der Vorgaben für Beschichtung und Bauwerk gemeinsam mit Ihnen fest.
- Die Körnung wählen wir so, dass sie griffig ist, die Beschichtung aber möglichst wenig beansprucht.
- Schiebeschilde arbeiten mit Gummi- oder Kunststoffleisten.
Wie Salz mineralische Beläge schädigt, zeigt der Ratgeber Streusalz-Schäden an Beton, Pflaster und Naturstein. Hintergründe zu unserer Streumittelwahl finden Sie beim umweltfreundlichen Winterdienst.
Abläufe und Entwässerung auf Parkebenen
Auf einem Dach läuft Wasser über Gefälle zu den Abläufen; auf einem Parkdeck ist das nicht anders. Werden diese Punkte durch Schnee, Matsch oder Streugut verstopft, bleibt Schmelzwasser in flachen Mulden stehen. Tagsüber bilden sich Pfützen, nachts Eisflächen – und falls doch Salz eingetragen wurde, etwa über Reifen von der Straße, steht genau dort chloridhaltiges Wasser über längere Zeit auf dem Beton.
- Bei jedem Einsatz legen wir die Abläufe frei und schieben keinen Schnee darauf.
- Streugut, das sich in Rinnen sammelt, entfernen wir regelmäßig, damit Siebe und Leitungen nicht zusetzen.
- Bei Tauwetter kontrollieren wir die Entwässerung gezielt, weil dann die größten Wassermengen anfallen.
Nach dem Winter nehmen wir verbliebenes Streumaterial vom Deck auf, bevor es in Abläufe gespült wird oder unter Reifen die Beschichtung abreibt. Mehr dazu lesen Sie bei der Splittbeseitigung.
Ihre Vorteile beim Winterdienst für Parkdecks von RAT Winterdienst
Ein Parkdeck verzeiht im Winter keine Standardlösung. Diese zehn Punkte zeigen, wie wir Sicherheit für Nutzer und Schutz für Ihr Bauwerk verbinden.
- 01Bauwerksschutz
Streumittel passend zur Beschichtung
Wir stimmen Streumittel und Körnung auf die Vorgaben Ihres Decks ab. Chloride gelangen nicht unkontrolliert in den Stahlbeton, und die Oberflächenbeschichtung wird nicht unnötig abgerieben – das schont die Substanz über viele Jahre.
- 02Rampenpriorität
Steigungen werden zuerst geräumt
Rampen mit Gefälle und engen Kurven stehen in jedem Einsatz an erster Stelle. Erst wenn Auf- und Abfahrt griffig sind, folgen Fahrgassen und Stellplätze auf dem offenen Oberdeck.
- 03Lastplanung
Schneeablage mit Blick auf Statik
Depotflächen legen wir gemeinsam mit Ihnen fest, bevorzugt über tragenden Bauteilen. Schnee wird verteilt statt aufgetürmt, und bei großen Mengen organisieren wir den Abtransport, bevor Deckenfelder überlastet werden.
- 04Gerätewahl
Maschinen passend zur Einfahrtshöhe
Durchfahrtshöhe, Achslast und Rampengeometrie bestimmen, welches Gerät auf das Deck darf. Wir setzen kompakte Technik mit schonenden Schiebeleisten ein und ergänzen sie durch Handräumung an Stützen und Brüstungen.
- 05Entwässerung
Abläufe frei, kein stehendes Wasser
Bei jedem Einsatz legen wir Abläufe und Rinnen frei. Schmelzwasser fließt ab, statt nachts zu gefrieren oder als salzhaltige Pfütze tagelang auf dem Beton zu stehen und Schäden zu begünstigen.
- 06Dauerbetrieb
Einsätze auch nachts und am Wochenende
Viele Parkhäuser sind rund um die Uhr geöffnet. Unsere 24/7-Bereitschaft bei Schneefall und Eisbildung sorgt dafür, dass auch Nachtschichten, Klinikbesucher und Hotelgäste sichere Auffahrten vorfinden. Feiertage sind selbstverständlich eingeschlossen.
- 07Nachweis
Digitales Protokoll für jeden Einsatz
Datum, Uhrzeit, geräumte Bereiche und Streumittel werden lückenlos festgehalten. Das erleichtert die Kontrolle durch Betreiber und Facility Management und liefert Belege, falls nach einem Unfall Fragen von Versicherern, Nutzern oder Behörden aufkommen.
- 08Absicherung
Betriebshaftpflicht über die DEVK
Wir sind mit 3.000.000 € pauschal für Personen- und Sachschäden sowie 500.000 € für Vermögensschäden versichert. Das schafft zusätzliche Sicherheit auf stark frequentierten Parkebenen mit vielen Fahrzeugen.
- 09Abstimmung
Fester Ansprechpartner für Betreiber
Ein persönlicher Ansprechpartner kennt Ihr Parkhaus, die Zugangsregeln und den Räumplan. Teilsperrungen, Veranstaltungen mit hohem Andrang oder Bauarbeiten auf einer Ebene stimmen Sie direkt mit ihm ab, ohne jedes Mal neu erklären zu müssen, wie Ihr Objekt funktioniert.
- 10Festpreis
Quadratmeterpreis ohne versteckte Zuschläge
Oberdeck und Rampen werden nach Fläche und Saison abgerechnet. Nachteinsätze und zusätzliche Kontrollen bei anhaltendem Schneefall sind im vereinbarten Festpreis enthalten, nur ein Abtransport wird nach Aufwand ergänzt.
Warum Berliner Parkhausbetreiber auf RAT Winterdienst setzen
Parkhäuser sind technische Bauwerke mit eigenen Regeln. Diese fünf Gründe sprechen für einen Winterdienst, der sie respektiert.
Verständnis für das Bauwerk
Wir fragen nach Beschichtung, Traglast und Entwässerung, bevor wir das erste Gerät auf das Deck schicken. Dieses Vorgehen schützt Ihre Investition und verhindert, dass ein schneller Winterdienst später teure Betoninstandsetzungen nach sich zieht, die ganze Ebenen über Wochen stilllegen.
Kostenfreie Flächenanalyse
Bei der Begehung messen wir Oberdeck und Rampen aus, prüfen Einfahrtshöhen und Abläufe und schlagen Depotflächen vor. Daraus entsteht ein Festpreisangebot, das auf echten Daten beruht und spätere Überraschungen ausschließt. Versteckte Zuschläge für Nachteinsätze gibt es dabei nicht.
Geschulte Einsatzkräfte
Unsere Teams wissen, warum Rampen zuerst geräumt werden, weshalb Schnee nicht über Brüstungen fliegt und wie Abläufe freigehalten werden. Sie arbeiten gut sichtbar mit Warnkleidung und Rundumleuchte, auch wenn Fahrzeuge unterwegs sind und Sicht oder Licht eingeschränkt sind.
Planung mit GPS-Routen
Parkhäuser binden wir in feste Touren ein, die über GPS-gestützte Routenplanung gesteuert werden. So erreichen wir Ihre Rampen rechtzeitig vor Öffnung oder Schichtbeginn, auch wenn in der Nacht mehrere Objekte zu betreuen sind und der Schneefall erst gegen Morgen endet.
Einsatz in ganz Berlin
Vom Klinikparkhaus am Stadtrand bis zum Parkdeck eines Einkaufszentrums in der Innenstadt: Wir sind in allen Berliner Bezirken im Einsatz und können mehrere Standorte eines Betreibers in einem gemeinsamen Vertrag bündeln, mit einem Ansprechpartner und einheitlicher Dokumentation.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Griffige Rampen bei Frost | Rampen zuerst räumen, grob abstumpfen, nachkontrollieren | Kein Durchdrehen und Rutschen in Kurven |
| Schutz von Beton und Beschichtung | Streumittel nach Vorgaben des Bauwerks wählen | Weniger Instandsetzung, längere Lebensdauer |
| Funktionierende Entwässerung auf dem Deck | Abläufe bei jedem Einsatz freilegen | Kein stehendes Schmelzwasser, keine Eisflächen |
| Keine Überlastung der Decke | Depots über tragenden Bauteilen, rechtzeitiger Abtransport | Statische Sicherheit auch bei viel Schnee |
| Sichere Wege zu Treppen und Aufzügen | Gehbereiche vollständig räumen und streuen | Weniger Stürze von Parkhausnutzern |
Für welche Parkhausbetreiber wir arbeiten
Parkdecks gibt es in Berlin in vielen Größen – vom Parkhaus mit sechs Ebenen bis zur einstöckigen Parkpalette hinter einem Bürogebäude. Gemeinsam ist ihnen, dass das oberste Geschoss offen liegt und meist über eine oder mehrere Rampen erreicht wird.
- Einkaufszentren und Fachmärkte mit Parkdecks für Kunden, die zu Öffnungszeiten stark frequentiert sind.
- Kliniken und Gesundheitszentren, deren Parkhäuser rund um die Uhr von Besuchern, Patienten und Personal genutzt werden.
- Bürokomplexe mit Mitarbeiterparkdecks, auf denen der Schichtbeginn den Takt vorgibt.
- Hotels mit Gästeparkhäusern, in denen auch nachts an- und abgefahren wird.
- Wohnanlagen mit Parkpaletten oder befahrbaren Garagendächern.
- Gewerbeimmobilien mit Dachparkplätzen über Lager- oder Verkaufsflächen.
Die Anforderungen unterscheiden sich dabei erheblich. Ein Einkaufszentrum braucht freie Rampen pünktlich zur Ladenöffnung, ein Klinikparkhaus zu jeder Stunde, ein Mitarbeiterdeck vor allem zum Schichtwechsel. Diese Muster fließen in Einsatzzeiten und Kontrollrhythmus ein.
Ob privat betrieben oder im Auftrag einer Verwaltung: Wir stimmen Einsatzzeiten, Zugang und Ansprechpartner individuell ab und betreuen Objekte in allen Berliner Bezirken.
Verkehrssicherung im laufenden Parkhausbetrieb
Parkhäuser sind private Verkehrsflächen. Für sie gilt die allgemeine Verkehrssicherungspflicht: Wer Fahrzeuge und Fußgänger auf seine Ebenen lässt, muss sie in zumutbarem Umfang vor Glätte schützen. Für Parkdecks gilt die Räum- und Streupflicht laut Rechtsprechung üblicherweise ungefähr zwischen 7 und 20 Uhr oder für die Dauer der Öffnungs- und Nutzungszeiten. Bei einem durchgehend geöffneten Klinikparkhaus kann das bedeuten, dass auch nachts Maßnahmen nötig sind. Im Einzelfall sollte die Reichweite rechtlich geprüft werden.
Teilsperrungen statt Totalausfall
Bei starkem Schneefall kann es sinnvoll sein, das Oberdeck vorübergehend zu sperren und den Verkehr auf überdachte Ebenen zu lenken. So lässt sich das Deck in Ruhe räumen, ohne zwischen parkenden Fahrzeugen arbeiten zu müssen. Ob und wann eine Sperrung erfolgt, entscheiden Sie als Betreiber; wir geben eine Empfehlung und richten den Einsatz danach aus.
Schranken, Kassenautomaten und Ladesäulen auf dem Oberdeck halten wir zugänglich. Unsere geschulten Einsatzkräfte arbeiten mit Warnkleidung und Rundumleuchten, damit sie für Autofahrer jederzeit gut sichtbar sind.
Wohin mit dem Schnee vom Deck?
Auf einem ebenerdigen Platz wird Schnee einfach an den Rand geschoben. Auf einem Deck ist das nicht ohne Weiteres möglich, denn jeder Haufen ist eine zusätzliche Last auf der Decke. Nasser Schnee wiegt ein Vielfaches von Pulverschnee, und ein großes Depot an der falschen Stelle kann die zulässige Belastung eines Deckenfeldes überschreiten.
- Depotflächen legen wir mit Ihnen oder Ihrem Tragwerksplaner fest, bevorzugt über Stützen und Unterzügen.
- Schnee wird verteilt abgelegt, nicht zu einzelnen hohen Bergen aufgetürmt.
- Abwerfen über die Brüstung kommt nicht infrage.
- Wird die zulässige Menge erreicht, organisieren wir den Abtransport.
Bei größeren Schneemengen fahren wir den Schnee mit Kleintransportern oder über die Rampe ab und entsorgen ihn an geeigneter Stelle. Ablauf und Kosten erklärt die Leistung Schneeabtransport. Ob die Statik Ihres Decks bei hoher Schneelast geprüft werden muss, sollten Sie mit einem Fachplaner klären.
Kosten für Oberdeck und Rampen
Abgerechnet wird pro Quadratmeter und Saison. Die Spanne liegt bei 0,80 bis 1,50 € netto. Auffahrten und verwinkelte Bereiche mit viel Handarbeit liegen am oberen Ende, große zusammenhängende Oberdecks mit maschineller Räumung eher in der Mitte. Weitere Kostenfaktoren sind Betriebszeiten, Häufigkeit der Kontrollen, gewünschtes Streumittel und der Aufwand für Schneeablage oder Abtransport.
| Leistung | Richtwert netto | Einheit |
|---|---|---|
| Oberdeck, Saisonbetreuung | 0,80–1,50 € | pro m² und Saison |
| Rampen und Zugänge | 0,80–1,50 € | pro m² und Saison, meist oberes Drittel |
| Notfall- und Soforteinsatz | ab 50 € | pauschal zzgl. Fläche |
| Streumaterial | Pauschale oder Abrechnung nach Verbrauch | abhängig vom Streumittel |
| Schneeabtransport | nach tatsächlichem Aufwand | abhängig von der Schneemenge |
Rechenbeispiel Parkhaus eines Fachmarktzentrums
Angenommen, das Oberdeck eines Spandauer Fachmarktzentrums misst 2.400 m², hinzu kommen zwei offene Rampen mit insgesamt 360 m². Für die Hauptfläche kalkulieren wir 1,20 €, für die Auffahrten 1,50 € pro Quadratmeter und Saison:
- Oberdeck: 2.400 m² × 1,20 € = 2.880 €
- Rampen: 360 m² × 1,50 € = 540 €
- Summe: 3.420 € netto pro Saison
Ein eventueller Abtransport wird nach Aufwand ergänzt. Den verbindlichen Festpreis für Ihr Parkdeck erhalten Sie nach der kostenfreien Flächenanalyse – versteckte Zuschläge kommen nicht hinzu.
Ablauf: Von der Bauwerksaufnahme bis zum Einsatz
- Anfrage: Sie nennen Standort, Größe des Oberdecks, Anzahl der Rampen und Betriebszeiten.
- Begehung: Wir besichtigen das Parkhaus kostenfrei, prüfen Einfahrtshöhen, Rampengeometrie, Abläufe und Beschichtung.
- Abstimmung mit dem Betreiber: Zulässige Geräte, Streumittel und Depotflächen legen wir gemeinsam mit Ihnen oder Ihrem Facility Management fest.
- Räumplan und Angebot: Prioritäten, Einsatzzeiten und Festpreis werden schriftlich festgehalten.
- Zugang: Wir klären Zufahrt für unsere Fahrzeuge, Schrankenfreigabe und Ansprechpartner vor Ort.
- Einsatz: Bei Schneefall oder Glätte räumen wir Rampen, Fahrgassen und Gehwege in fester Reihenfolge.
- Dokumentation: Jeder Einsatz wird mit Uhrzeit und Maßnahmen digital protokolliert.
Für Parkhäuser empfehlen wir eine Anfrage im Frühherbst, da die Abstimmung zu Statik und Beschichtung etwas mehr Vorlauf braucht als bei ebenerdigen Flächen. Liegen Unterlagen wie Bestandspläne, Wartungshandbuch oder Angaben des Beschichtungsherstellers vor, beschleunigt das die Planung erheblich.
Häufige Fehler auf Parkdecks – und eine Checkliste für Betreiber
Viele Schäden an Parkdecks entstehen nicht in einem einzigen Winter, sondern schleichend. Einige Fehler sehen wir immer wieder:
- Tausalz wird aus Gewohnheit gestreut, obwohl die Beschichtung dafür nicht ausgelegt ist.
- Schnee wird zu hohen Bergen in der Deckmitte aufgetürmt.
- Abläufe verschwinden unter Schnee und sind bei Tauwetter verstopft.
- Rampen werden erst nach dem Oberdeck geräumt.
- Splitt bleibt bis zum Sommer liegen und schmirgelt die Oberfläche ab.
- Vorgaben zur Beschichtung und zulässigen Streumitteln bekannt?
- Zulässige Achslasten und Durchfahrtshöhen dokumentiert?
- Depotflächen mit Blick auf die Statik festgelegt?
- Abläufe gereinigt und markiert?
- Regeln für Teilsperrungen des Oberdecks abgestimmt?
- Ansprechpartner für nächtliche Einsätze benannt?
Parkdecks von Steglitz bis Pankow im Blick
Rund um die Schloßstraße in Steglitz liegen Einkaufszentren mit offenen Parkdecks, deren Rampen an Samstagen im Minutentakt befahren werden. Auf dem Klinikcampus in Buch sind Parkhäuser rund um die Uhr in Betrieb. Im Gesundbrunnen und in Spandau betreuen wir Dachparkplätze über Verkaufsflächen. Bürostandorte in Adlershof und Hotels in Mitte nutzen Parkpaletten für Mitarbeiter und Gäste, deren Oberdecks früh vereisen. Auch Stellplatzdecks von Wohnanlagen in Lichtenberg und Marzahn gehören zu den Flächen, auf denen wir Rampen und Abläufe im Winter betreuen.
Alle 12 Bezirke
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Flächenanalyse in jedem Bezirk kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Warum ist ein Parkdeck schneller glatt als die Straße?
Die Deckenplatte kühlt von oben und unten gleichzeitig aus, weil unter ihr kalte Luft zirkuliert und Wärme aus dem Erdreich fehlt. Hinzu kommt Wind auf der offenen Fläche. Dadurch bildet sich Eis auf dem Oberdeck und auf Rampen oft deutlich früher als auf ebenerdigen Flächen in der Umgebung.
Darf auf einem Parkdeck Streusalz verwendet werden?
Das Salzverbot des Straßenreinigungsgesetzes gilt für öffentliche Gehwege, nicht für private Parkhäuser. Trotzdem ist Tausalz auf Stahlbetondecks problematisch, weil Chloride die Bewehrung angreifen können. Welche Mittel zulässig sind, hängt von Ihrer Beschichtung ab. Wir legen das gemeinsam mit Ihnen fest und streuen standardmäßig abstumpfend.
Kann ein Räumfahrzeug auf das Oberdeck fahren?
Das hängt von Durchfahrtshöhe, zulässiger Achslast und Rampengeometrie ab. Viele Parkhäuser lassen nur kompakte Geräte zu. Diese Daten klären wir bei der Begehung mit Ihnen oder Ihrem Facility Management. Wo keine Maschine hinpasst, räumen unsere Einsatzkräfte von Hand, unterstützt durch handgeführte Kleingeräte.
Wohin kommt der Schnee vom Oberdeck?
Wir legen Depotflächen gemeinsam mit Ihnen fest, bevorzugt über Stützen und Unterzügen, und verteilen den Schnee statt ihn aufzutürmen. Über die Brüstung wird nichts geworfen. Erreicht die Menge die vereinbarte Grenze, fahren wir den Schnee ab. Der Abtransport wird nach Aufwand berechnet.
Was kostet der Winterdienst für ein Parkhaus-Oberdeck?
Für Decks und Rampen rechnen wir mit Richtwerten zwischen 0,80 und 1,50 € netto je Quadratmeter und Saison. Ein Deck mit 1.500 m² kostet bei 1,10 € demnach 1.650 € für den Winter. Rampen mit viel Handarbeit liegen meist am oberen Ende der Spanne. Den verbindlichen Festpreis erhalten Sie nach der kostenfreien Flächenanalyse.
Muss das Parkhaus auch nachts geräumt werden?
Die Räum- und Streupflicht auf privaten Flächen richtet sich nach der Rechtsprechung meist nach den Nutzungszeiten. Ist Ihr Parkhaus rund um die Uhr geöffnet, etwa an einer Klinik, können auch nachts Maßnahmen erforderlich sein. Wir sind 24/7 einsatzbereit. Die genaue Reichweite sollte im Einzelfall rechtlich geprüft werden.
Was passiert mit dem Splitt nach dem Winter?
Liegengebliebener Splitt reibt unter Reifen die Beschichtung ab und verstopft Abläufe. Deshalb räumen wir Rinnen schon während der Saison regelmäßig aus und nehmen das restliche Material im Frühjahr vom Deck auf. So bleibt die Entwässerung funktionsfähig und die Oberfläche geschont.