Ja, im Märkischen Viertel halten wir Wege frei – rund um die Uhr einsatzbereit
Zwischen 1963 und 1974 entstand am nördlichen Stadtrand eine der größten Wohnsiedlungen West-Berlins. Rund 17.000 Wohnungen verteilen sich auf Hochhäuser, lange Riegel und gestaffelte Bauten, verbunden durch Fußwege, Grünflächen und Stellplatzanlagen. Die Straßen tragen die Namen märkischer Städte – vom Senftenberger Ring bis zum Dannenwalder Weg – und erschließen Wohnhöfe, die man im Winter nicht mit ein paar Schippen Schnee freibekommt.
Wer im Märkischen Viertel für den Winterdienst verantwortlich ist, braucht eine Organisation, die über den einzelnen Gehweg hinausgeht. Ein Hochhaus hat oft mehrere Eingänge, Rampen, Fahrradräume, einen Müllplatz und eine Feuerwehraufstellfläche. Hunderte Bewohner verlassen morgens fast gleichzeitig das Haus, Kinder gehen zur Schule, ältere Menschen mit Rollator zum Einkaufen.
RAT Winterdienst betreut Wohnanlagen, Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften und Gewerbeflächen in dieser Größenordnung. Wir nehmen jedes Objekt kostenlos auf, nummerieren Flächen und Eingänge und legen fest, in welcher Reihenfolge geräumt wird. Daraus entsteht ein Festpreis für die Saison. Seit Jahren sanierte Fassaden und neue Eingangsbereiche ändern daran wenig: Der Aufwand bleibt groß, nur die Details verschieben sich. Die Nachbarschaft zum Bezirk Reinickendorf und seinen übrigen Ortsteilen hilft uns, die Touren effizient zu planen.
Großsiedlung mit eigener Logik: Flächen, Wege, Zuständigkeiten
In der Innenstadt ist der Gehweg vor dem Haus die Hauptaufgabe. In der Großsiedlung liegt der Großteil der Flächen auf privaten Grundstücken: Wohnwege zwischen den Häusern, Zugänge zu Tiefparterre und Kellern, Wege zu Haltestellen und Spielplätzen, Stellplatzanlagen und Zufahrten. Zuständig für diese Wege im Märkischen Viertel ist nicht die BSR und nicht der Bezirk, sondern der Eigentümer selbst oder ein von ihm beauftragter Dienstleister.
Hinzu kommen die öffentlichen Gehwege an den Erschließungsstraßen, für die das Berliner Straßenreinigungsgesetz gilt. Entlang des Wilhelmsruher Damms mit Einkaufszentrum, Kulturhaus und Bushaltestellen sind viele Fußgänger unterwegs, weshalb dort nach aktuellem Stand ein 1,5 Meter breiter Räumstreifen angemessen ist. In den Wohnstraßen reicht häufig der Mindeststreifen von einem Meter.
Für einen funktionierenden Winterdienst müssen diese Ebenen sauber getrennt und trotzdem gemeinsam geplant werden. Wir erstellen deshalb pro Liegenschaft eine Übersicht mit drei Kategorien: öffentliche Gehwege mit gesetzlicher Pflicht, private Hauptwege mit hoher Nutzung und Nebenflächen mit geringerer Priorität. So weiß jede Einsatzkraft, was zuerst kommt, und die Verwaltung sieht im Protokoll, welche Kategorie wann erledigt war. Wie wir Wohnanlagen dieser Art betreuen, zeigt die Seite Winterdienst für Wohnanlagen.
Wind zwischen Hochhäusern und lange Schatten
Hohe, freistehende Gebäude verändern das Kleinklima am Boden. Zwischen zwei Hochhäusern beschleunigt der Wind, an Gebäudeecken entstehen Wirbel. Schnee wird dort weggeblasen und an anderer Stelle zu Wehen aufgetürmt – häufig genau vor Eingangstüren, die im Windschatten liegen. Eine Fläche kann also an einer Stelle blank und wenige Meter weiter knietief verschneit sein.
Ebenso ausgeprägt sind die Schatten. Ein Hochhaus wirft im Winter, wenn die Sonne tief steht, einen langen Schatten auf Wege und Stellplätze an seiner Nordseite. Dort taut Eis tagelang nicht, während die Südseite schon trocken ist. Tropfwasser von Balkonen und Vordächern gefriert in der Nacht auf Eingangspodesten.
- Hauseingänge im Windschatten mit Schneewehen
- Gebäudeecken mit Wirbeln und Glatteis durch Verwehungen
- Nordseiten mit dauerhaftem Schatten
- Eingangspodeste unter Balkonen und Vordächern
- Rampen zu Tiefgaragen und Kellereingängen
Wir hinterlegen diese Stellen im Räumplan und kontrollieren sie bei Frost gezielt. Lieber zweimal abstumpfen als einmal zu wenig – gerade dort, wo viele Menschen auf engem Raum unterwegs sind. Verwehungen vor Türen räumen wir ab, bevor die ersten Bewohner sie festtreten, denn festgetretener Schnee wird binnen Stunden zu einer glatten, schwer lösbaren Schicht.
Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen an Hochhäusern
Bei Gebäuden dieser Höhe sind Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen für Drehleitern keine Formalität. Sie müssen jederzeit befahrbar sein, auch bei Schnee. Wird eine Zufahrt mit dem geräumten Schnee der Stellplätze zugeschoben, kann im Ernstfall wertvolle Zeit verloren gehen.
Wir behandeln diese Flächen deshalb mit höchster Priorität. Sie werden im Räumplan gesondert markiert, Schnee wird dort grundsätzlich nicht abgelegt, und bei starkem Schneefall räumen wir sie auch zwischen den regulären Runden. Gleiches gilt für Fluchtwege aus Tiefgaragen und Notausgänge von Gemeinschaftsräumen.
Für Verwaltungen hat das einen weiteren Vorteil: Bei Brandschauen oder Begehungen lässt sich anhand der Protokolle zeigen, dass die Flächen auch im Winter frei gehalten wurden. Details zu dieser Leistung finden Sie unter Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten.
Mobilität ohne Schienenanschluss: Wege zu Bus und Bahn
Die Siedlung hat keinen eigenen U- oder S-Bahnhof. Die nächsten Schienenhalte liegen am westlichen Rand im Nachbarortsteil Wittenau, wo die U8 endet und die S1 hält. Für die meisten Bewohner ist der Bus daher das wichtigste Verkehrsmittel, und die Wege zu den Haltestellen gehören zu den meistgenutzten Fußwegen des Quartiers.
Daraus ergibt sich eine klare Reihenfolge. Zuerst müssen die Verbindungen von den Hauseingängen zu den Haltestellen begehbar sein, und zwar bevor der morgendliche Pendelverkehr einsetzt. Nach aktuellem Stand ist Schnee, der nach 20 Uhr gefallen ist, auf öffentlichen Gehwegen bis 7 Uhr zu räumen; private Hauptwege mit vergleichbarer Nutzung behandeln wir genauso.
Viele Bewohner sind älter oder auf Rollator und Rollstuhl angewiesen. Rampen, abgesenkte Bordsteine und stufenlose Hauszugänge räumen wir in voller Breite und streuen sie mit feinem Granulat, das kleine Räder nicht blockiert. Mehr dazu auf der Seite barrierefreier Winterdienst.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst im Märkischen Viertel
Eine Großsiedlung braucht keinen Hausmeister mit Schaufel, sondern einen Plan. Diese Leistungen machen den Winter für Verwaltungen und Bewohner berechenbar.
- 01Räumplan
Jeder Eingang hat eine Nummer
Wir erfassen alle Hauszugänge, Wege und Nebenflächen mit Nummer und Priorität. Die Einsatzkräfte wissen genau, was zuerst kommt, und die Verwaltung erkennt im Protokoll sofort, welcher Eingang wann geräumt wurde.
- 02Rettungswege
Feuerwehrzufahrten mit Vorrang
Aufstellflächen und Zufahrten für Rettungsfahrzeuge räumen wir bevorzugt und nutzen sie nie als Schneelager. Bei starkem Schneefall kontrollieren wir sie auch zwischen den regulären Runden, damit sie jederzeit befahrbar bleiben.
- 03Barrierefreiheit
Rampen für Rollator und Rollstuhl
Stufenlose Zugänge, Rampen und Bordsteinabsenkungen räumen wir in voller Breite und streuen sie mit feinem Granulat. So bleiben Wege für ältere und mobilitätseingeschränkte Bewohner auch bei Frost nutzbar.
- 04Müllplätze
Abfuhr kommt auch bei Schnee
Wege und Rampen zu den Müllstandplätzen räumen wir in der ersten Runde mit. Die Fahrzeuge der Abfuhr erreichen die Behälter, und Mieter müssen ihren Müll nicht über vereiste Flächen tragen.
- 05Umlage
Kosten sauber pro Haus ausgewiesen
Auf Wunsch schlüsseln wir den Saisonpreis nach Häusern oder Wirtschaftseinheiten auf. Das erleichtert die Betriebskostenabrechnung, macht nachvollziehbar, welcher Anteil auf welche Wohnungen entfällt, und beantwortet Rückfragen von Eigentümern schon im Voraus.
- 06Wehen
Gezielt gegen Wind und Schatten
Eingänge im Windschatten der Hochhäuser, Gebäudeecken und Nordseiten sind im Plan als Gefahrenpunkte hinterlegt. Wir kontrollieren sie bei Frost gesondert und räumen Verwehungen ab, bevor sie festgetreten werden.
- 07Maschinen
Technik für große Stellplatzanlagen
Ausgedehnte Parkflächen und Fahrgassen räumen wir maschinell, Treppen und Hauszugänge von Hand. Dadurch sind auch sehr große Liegenschaften in einem überschaubaren Zeitfenster abgearbeitet, und die Hauszugänge werden trotzdem sorgfältig von Hand freigelegt.
- 08Haftung
Abgesichert bei hoher Frequenz
Wo viele Menschen unterwegs sind, steigt das Risiko eines Sturzes. Über die DEVK sind wir mit pauschal 3 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden versichert, für Vermögensschäden mit 500.000 Euro. Für Verwaltungen ist das eine wichtige Grundlage bei der Auswahl.
- 09Frühdienst
Haltestellenwege vor dem Berufsverkehr
Verbindungen zwischen Hauseingängen und Bushaltestellen sind die meistgenutzten Wege im Quartier. Wir räumen sie in der ersten Runde, damit Bewohner morgens sicher zum Bus und weiter zur Bahn kommen.
- 10Saisonende
Splitt weg, bevor er stört
Nach dem Winter kehren wir auf Wunsch das Streugut von Wegen, Rampen und Stellplätzen ab. Die Splittbeseitigung verhindert, dass Material in Kellereingänge, Aufzüge und Treppenhäuser getragen wird und dort Böden zerkratzt.
Warum Verwaltungen großer Wohnquartiere mit uns arbeiten
Wer tausende Wohnungen verantwortet, braucht einen Partner mit System. Fünf Gründe, die für RAT Winterdienst sprechen.
Struktur statt Zufall
Jede Liegenschaft bekommt einen eigenen Flächenplan mit Prioritäten, der vor der Saison abgestimmt wird. Bei Schneefall muss niemand improvisieren: Die Einsatzkräfte arbeiten den Plan ab, und Abweichungen, etwa ein zugeparkter Weg, werden sofort an die Verwaltung gemeldet.
Nachweise für jede Fläche
Digitale Einsatzprotokolle halten fest, wann welche Fläche geräumt und gestreut wurde. Bei Mieteranfragen, Brandschauen oder einem Unfall liegt damit schwarz auf weiß vor, dass geräumt und gestreut war. Das schützt die Verwaltung und den Eigentümer gleichermaßen, auch Jahre nach dem Einsatz.
Ein Ansprechpartner für viele Häuser
Sie haben einen persönlichen Kontakt, der alle betreuten Liegenschaften kennt. Neue Häuser, geänderte Zuständigkeiten oder Bauarbeiten werden direkt in die Pläne übernommen. Rückfragen müssen nicht über mehrere Stellen laufen, was gerade im Winter Zeit spart.
Umweltschonende Streumittel
In den großen Grünflächen zwischen den Häusern stehen viele Bäume und Sträucher. Wir verwenden Splitt, Sand und Granulat statt Salz. Das schont Pflanzen, Haustierpfoten und Beläge, entspricht dem Berliner Salzverbot auf Gehwegen und erspart Ihnen Schäden an Rasenkanten.
Festpreis nach Besichtigung
Wir kalkulieren erst, wenn wir die Flächen gesehen haben. Die Begehung ist kostenlos, das Angebot ein Festpreis ohne versteckte Zuschläge. So können Verwaltungen den Winterdienst verlässlich in den Wirtschaftsplan aufnehmen und gegenüber Eigentümern oder dem Beirat nachvollziehbar begründen.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Viele Eingänge pro Hochhaus | Nummerierter Räumplan mit Prioritäten | Kein Eingang wird vergessen |
| Rettungswege bei Schnee | Feuerwehrzufahrten mit Vorrang, kein Schneelager | Einsatzfähigkeit im Ernstfall gesichert |
| Ältere Bewohner mit Rollator | Rampen in voller Breite, feines Granulat | Barrierefreie Wege auch bei Frost |
| Wehen und Schatten an Hochhäusern | Gefahrenpunkte gezielt kontrollieren | Weniger Glätteunfälle an Eingängen |
| Umlage auf viele Wohnungen | Kosten pro Haus aufgeschlüsselt | Nachvollziehbare und prüffeste Betriebskostenabrechnung |
Müllplätze, Stellplätze und Parkdecks
Die Müllabfuhr kommt früh, und sie kommt auch bei Schnee. Sind die Wege zu den Müllstandplätzen vereist oder die Tonnen eingeschneit, bleiben sie stehen – bei hunderten Haushalten pro Standort ein echtes Problem. Wir räumen Müllplätze und die Wege dorthin daher in der ersten Runde mit, inklusive der Rampen, über die die Behälter zum Fahrzeug gerollt werden. Was dazugehört, beschreibt die Seite Winterdienst an Müllstandplätzen.
Stellplatzanlagen sind in der Siedlung großflächig angelegt, teils ergänzt durch Parkdecks und Garagenhöfe. Hier arbeiten wir maschinell und legen vorab fest, wo der Schnee gelagert wird. Wichtig ist, dass keine Stellplätze für Menschen mit Behinderung zugeschoben werden und die Fahrgassen breit genug für Rettungsfahrzeuge bleiben.
Auf offenen Parkdecks kommt eine Besonderheit hinzu: Die Fahrbahnplatte kühlt von unten aus und vereist schneller als der Boden. Für diese Flächen bieten wir einen eigenen Winterdienst für Parkdecks mit angepasstem Streumittel an.
Einkaufszentrum, Ladenzeilen und Kulturhaus
Am Wilhelmsruher Damm bündelt sich das öffentliche Leben des Viertels: das Märkische Zentrum mit Geschäften, Ärzten und Dienstleistern, dazu das Fontane-Haus als Veranstaltungsort und zahlreiche Haltestellen. Dazu kommen kleinere Ladenzeilen in den Wohnquartieren mit Bäckerei, Apotheke oder Imbiss.
Für Gewerbetreibende gelten zwei Pflichten nebeneinander: die Räum- und Streupflicht für den öffentlichen Gehweg, sofern sie vertraglich übernommen wurde, und die Verkehrssicherungspflicht auf den eigenen Flächen während der Öffnungszeiten. Wer um 7 Uhr öffnet, braucht freie Eingänge um 7 Uhr – auch wenn es um 6 Uhr noch geschneit hat.
Wir stimmen unsere Einsätze bei Ladenflächen auf die Öffnungszeiten ab und kontrollieren tagsüber nach, wenn Kunden Schnee und Nässe in den Eingangsbereich tragen. Für Supermärkte und Ladenflächen mit Parkplätzen gibt es den Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte.
Grünzüge, Spielplätze und Abkürzungen durchs Quartier
Zwischen den Häusern liegen großzügige Grünflächen, durchzogen von Wegen, die Bewohner als Abkürzung zu Schule, Kita, Einkaufszentrum oder Haltestelle nutzen. Nicht jeder dieser Wege muss im Winter geräumt werden; wer einen Weg aber offiziell als Verbindung anbietet und beleuchtet, sollte ihn auch sichern oder klar als nicht betreut kennzeichnen. Welche Wege dazugehören, klären wir bei der Begehung mit der Verwaltung.
In der Praxis zeigt sich schnell, welche Trampelpfade tatsächlich genutzt werden. Werden sie nicht geräumt, laufen Bewohner trotzdem darüber und treten den Schnee zu einer glatten Bahn fest. Wir empfehlen deshalb, die stark frequentierten Verbindungen in den Räumplan aufzunehmen und weniger wichtige Wege bewusst auszuklammern.
Spielplätze selbst werden im Winter in der Regel nicht geräumt, wohl aber die Zugänge, wenn sie zugleich Wege zu Hauseingängen sind. Unter den Bäumen der Grünzüge verwenden wir ausschließlich abstumpfende Mittel. Im Frühjahr kehren wir das Streugut auf Wunsch von den Wegen, damit es nicht in Rasenflächen und Beete gelangt.
Was der Winterdienst pro Wohnung kostet
Für Verwaltungen und Eigentümergemeinschaften ist weniger der Gesamtpreis interessant als der Betrag pro Wohnung. Die folgenden Nettorichtwerte bilden die Grundlage; verbindlich ist das Festpreisangebot nach der kostenlosen Analyse.
| Leistung | Richtwert netto |
|---|---|
| Gehwege und Hauptwege, Saisonpauschale | 1,80–3,00 € pro lfm und Monat |
| Stellplatzanlagen und Höfe | 0,80–1,50 € pro m² und Saison |
| Einzeleinsatz auf Abruf | 25–45 € pro Einsatz |
| Notfalleinsatz bei Glätte | ab 50 € pauschal zzgl. Fläche |
Rechenbeispiel: Hochhaus mit 120 Wohnungen
Zum Haus gehören 80 Meter Wege und Gehwege. Bei 2,00 € pro Meter und Monat über fünf Monate ergibt das 80 × 2,00 € × 5 = 800 €. Die zugehörige Stellplatzanlage misst 1.200 m², bei 1,00 € pro m² und Saison kommen 1.200 € dazu. Insgesamt kostet die Saison 2.000 € netto, das sind rund 16,67 € pro Wohnung.
Diese Kosten sind als Betriebskosten umlagefähig, sofern der Mietvertrag dies vorsieht. Wie sich Winterdienstkosten auf einzelne Einheiten verteilen, erklärt unser Ratgeber zu den Kosten pro Wohnung.
Vom Flächenplan zum ersten Einsatz
Bei großen Liegenschaften lohnt sich ein früher Start. Je mehr Häuser betreut werden, desto mehr Zeit braucht die Aufnahme der Flächen.
- Anfrage: Sie nennen Adressen, Anzahl der Häuser und die gewünschten Flächen.
- Begehung: Wir gehen jede Liegenschaft ab, nummerieren Eingänge, markieren Feuerwehrzufahrten, Rampen, Müllplätze und Schattenlagen.
- Flächenplan: Sie erhalten eine Übersicht mit Prioritäten, die Sie mit Ihrer Verwaltung abstimmen.
- Festpreis: Auf dieser Grundlage kalkulieren wir die Saison – auf Wunsch aufgeschlüsselt pro Haus.
- Einsatz: Bei Schnee und Glätte räumen wir nach Plan und senden digitale Protokolle.
Eigentümergemeinschaften, die einen Beschluss vorbereiten, unterstützen wir mit Unterlagen für die Versammlung – mehr dazu unter Winterdienst für Eigentümergemeinschaften. Die Touren für das Quartier verbinden wir mit dem angrenzenden Lübars, sodass die Fahrzeuge zwischen Hochhaus und Dorfaue ohne lange Leerfahrten unterwegs sind.
Häufige Fragen
Wer ist für die Wege zwischen den Hochhäusern zuständig?
Die Wege zwischen den Häusern liegen meist auf privatem Grund. Zuständig ist der Eigentümer, in der Regel vertreten durch die Hausverwaltung. Weder BSR noch Bezirk räumen diese Flächen. Die Pflicht kann auf einen Winterdienst übertragen werden; die Kontrolle bleibt beim Eigentümer.
Wie stellen Sie sicher, dass Feuerwehrzufahrten frei bleiben?
Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen sind in unserem Räumplan gesondert markiert. Sie werden vorrangig geräumt, und dort wird grundsätzlich kein Schnee abgelegt. Bei starkem Schneefall kontrollieren wir sie zusätzlich zwischen den regulären Runden und dokumentieren jeden Einsatz digital. Bei Brandschauen liegen die Nachweise damit sofort vor.
Was kostet der Winterdienst pro Wohnung?
Das hängt von Wegelängen und Stellplatzflächen ab. In unserem Beispiel mit 80 Metern Wegen und 1.200 m² Stellplätzen kostet die Saison 2.000 € netto, bei 120 Wohnungen rund 16,67 € pro Wohnung. Den genauen Betrag für Ihre Liegenschaft nennen wir nach der kostenlosen Begehung.
Räumen Sie auch Rampen für Rollstuhlfahrer?
Ja. Rampen, abgesenkte Bordsteine und stufenlose Zugänge räumen wir in voller Breite und streuen sie mit feinem Granulat, das Rollator- und Rollstuhlräder nicht blockiert. Gerade in einem Quartier mit vielen älteren Bewohnern hat das hohe Priorität im Räumplan und wird bei Frost zusätzlich kontrolliert.
Können Sie mehrere Häuser einer Verwaltung gemeinsam betreuen?
Ja, das ist bei Großsiedlungen der Normalfall. Wir erstellen für jedes Haus einen eigenen Flächenplan, fassen alle Objekte in einem Vertrag zusammen und weisen die Kosten auf Wunsch getrennt aus. Ein persönlicher Ansprechpartner betreut alle Liegenschaften und hält die Pläne aktuell.
Wann sind die Wege morgens geräumt?
Fällt nach 20 Uhr Schnee, ist er auf den öffentlichen Gehwegen im Märkischen Viertel nach aktuellem Stand bis 7 Uhr zu beseitigen, sonntags wie feiertags bis 9 Uhr. Private Hauptwege zu Haltestellen behandeln wir genauso. Bei anhaltendem Schneefall räumen wir mehrfach und kontrollieren Gefahrenstellen zusätzlich.