Ja, wir übernehmen Ihre Laubbeseitigung in Berlin – mit DEVK-Haftpflicht bis 3 Mio. €
Herbstlaub ist mehr als ein optisches Ärgernis. Sobald Regen und erste Nachtfröste einsetzen, verkleben die Blätter zu einer schmierigen Schicht, auf der Fußgänger, Radfahrende und Paketboten ausrutschen. Eigentümer tragen dafür ein Haftungsrisiko, das viele erst nach einem Unfall wahrnehmen. Unsere geschulten Einsatzkräfte befreien den Bürgersteig vor Ihrem Grundstück, Hofeinfahrten, Stellplätze und Treppenzugänge von Blättern, Kastanien, Eicheln und herabgefallenen Zweigen. Wie diese Leistung mit Räumen, Streuen und Kontrolle zusammenspielt, zeigt die Übersicht zum Winterservice in Berlin.
Dabei denken wir über den einzelnen Termin hinaus. In Berlin fallen die Blätter der Straßenbäume je nach Art von Oktober bis in den Dezember: Linden und Ahorn verlieren ihr Laub früh, Platanen und Eichen deutlich später. Deshalb planen wir eine fachgerechte Laubbeseitigung in mehreren Durchgängen, die sich am tatsächlichen Blattfall orientieren, und vermerken Datum sowie Uhrzeit jedes Durchgangs elektronisch. Das eingesammelte Material wird getrennt – gesundes Laub darf auf den Kompost, befallenes Kastanienlaub gehört in die Entsorgung.
Weil der Herbst nahtlos in die kalte Jahreszeit übergeht, verbinden viele Kunden die Laubräumung mit einem anschließenden Winterdienst im Saisonvertrag. So kennt dasselbe Team Ihre Flächen bereits, wenn der erste Schnee fällt. Die Besichtigung vor Ort kostet Sie nichts; maßgeblich ist danach das schriftliche Festpreisangebot, versteckte Zuschläge gibt es nicht.
Was unsere Laubräumung im Herbst umfasst
Ein Herbsteinsatz besteht aus deutlich mehr als einmal Durchfegen. Wir nehmen die Blätter von allen vereinbarten Flächen auf, reinigen Ecken, Mauerfüße und Zaunsockel, an denen sich der Wind verfängt, und lösen festgetretene Blattmatten aus Pflasterfugen. Rinnsteinbereiche vor dem Grundstück behandeln wir so, dass möglichst nichts davon in die Straßeneinläufe gelangt, denn verstopfte Gullys führen bei Starkregen zu Pfützen, die nachts überfrieren.
| Leistungsbaustein | Inhalt | Typische Flächen |
|---|---|---|
| Laub aufnehmen | Rechen, Blasen oder Saugen, zusammentragen, verladen | Gehweg, Vorgarten, Hofeinfahrt |
| Feinreinigung | Blattreste aus Fugen, Ecken und Treppenstufen entfernen | Eingänge, Außentreppen, Rampen |
| Fruchtstände | Kastanien, Eicheln, Bucheckern und Ahornsamen einsammeln | Wege unter Altbäumen |
| Grünschnitt-Trennung | Zweige und Äste getrennt von Blättern sammeln | Parkflächen, Grundstücksränder |
| Verwertung | Kompostierung vor Ort oder Abfuhr zur Entsorgung | alle Flächen |
| Nachweis | digitales Einsatzprotokoll mit Datum und Uhrzeit | alle Flächen |
Blätter in hoch liegenden Regenrinnen gehören nicht zu diesem Paket. Dafür gibt es unsere eigene Reinigung von Dachrinnen und Fallrohren, die wir auf Wunsch am selben Tag einplanen. Auch Pflanzarbeiten, das Abdecken von Beeten oder das Entleeren von Gartenleitungen erledigen wir separat, damit jede Position im Angebot klar erkennbar bleibt.
Welche Grundstücke und Auftraggeber profitieren
Laubprobleme entstehen überall dort, wo große Bäume auf befestigte Flächen treffen. In Berlin ist das in nahezu jedem Kiez der Fall, denn viele Straßen sind von großen Alleebäumen gesäumt. Besonders gefragt ist unsere Unterstützung bei:
- Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften, die für Mehrfamilienhäuser mit Vorgarten, Innenhof und Müllstandplatz verantwortlich sind und einen belastbaren Nachweis für die Abrechnung brauchen.
- Gewerbeobjekten mit Kundenparkplätzen, Ladenzugängen oder Lieferzonen, auf denen nasses Laub sofort zum Sicherheitsthema wird.
- Öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäuden, deren Wege täglich von vielen Menschen genutzt werden.
- Privathaushalten in Villen- und Siedlungsgebieten, in denen alte Eichen, Linden oder Platanen jedes Jahr mehrere Kubikmeter Blätter abwerfen.
Gerade Eigentümer, die nicht vor Ort wohnen oder im Herbst verreisen, schätzen feste Termine. Wir kommen im vereinbarten Rhythmus, ohne dass Sie jedes Mal Bescheid geben müssen. Bei Wohnanlagen mit mehreren Hauseingängen erstellen wir einen strukturierten Flächenplan, damit kein Abschnitt vergessen wird und die Mieter wissen, wann das Team kommt.
Wer mehrere Liegenschaften betreut, erhält einen festen Ansprechpartner, der Termine bündelt und Fragen zur Abrechnung beantwortet. Kleinere Aufträge, etwa ein einzelner Reihenhaus-Vorgarten, nehmen wir ebenso gern an.
- 1AnfrageFormular, Telefon oder E-Mail – mit Adresse und Flächenart
- 2Flächenanalysekostenlos vor Ort · werktags in den zulässigen Gerätezeiten
- 3AngebotPreis auf Anfrage nach kostenloser Besichtigung – verbindlich ist das schriftliche Angebot
- 4Einsatz24/7-Bereitschaft bei Schnee und Glätte · Oktober bis Dezember nach Blattfall
Rutschgefahr durch nasses Laub: Risiken, die Sie vermeiden
Frisch gefallene, trockene Blätter wirken harmlos. Nach zwei, drei Regentagen beginnen sie jedoch zu zerfallen und bilden einen glitschigen Film, der auf Natursteinplatten, Granitpflaster und Holzstufen ähnlich tückisch ist wie Eis. Kommt Nachtfrost hinzu, gefriert die feuchte Blattschicht und wird für Passanten praktisch unsichtbar.
- Außentreppen und Hauseingänge mit glatten Stufen
- Rampen zu Tiefgaragen und barrierefreie Zugänge mit Gefälle
- Gehwegabschnitte unter Straßenbäumen im Schatten von Altbaufassaden
- Bereiche vor Hofeinfahrten, in denen Autos die Blätter festfahren
- Bushaltestellen und Fahrradständer direkt vor dem Grundstück
Neben Stürzen entstehen weitere Schäden. Liegt das Laub wochenlang auf Rasenflächen, erstickt es die Gräser darunter und begünstigt Pilzbefall. Auf Pflaster und Beton hinterlassen Gerbstoffe aus Eichen- und Walnussblättern dunkle Flecken, die sich nur mühsam entfernen lassen. Verstopfte Hofabläufe sorgen für Staunässe, die bei Frost Pflastersteine anhebt.
Welche Stellen in Ihrer Umgebung zuerst glatt werden, erklärt unser Ratgeber zu typischen Glätte-Gefahrenstellen. Diese Bereiche stehen in unserer Einsatzreihenfolge ganz oben und werden bei jedem Termin vorrangig bearbeitet.
Reinigungspflicht und Rechtslage in Berlin
Wer für das Laub auf dem öffentlichen Gehweg zuständig ist, richtet sich in Berlin nach dem Straßenreinigungsgesetz und der Einstufung Ihrer Straße im Straßenreinigungsverzeichnis. Nach heutiger Rechtslage übernimmt die BSR in den Reinigungsklassen A und B auch die Gehwege, Grundstückseigentümer zahlen dafür ein Entgelt. In Straßen der Kategorie C bleibt die Reinigung dagegen Sache der Anlieger – und dazu zählt im Herbst ausdrücklich das Laub.
Unabhängig von der Reinigungsklasse gilt auf privatem Grund die allgemeine Verkehrssicherungspflicht: Hofwege, Zugänge, Parkplätze und Treppen müssen so beschaffen sein, dass niemand bei normaler Vorsicht zu Schaden kommt. Stürzt jemand auf ungepflegten Flächen, drohen zivilrechtliche Ansprüche nach § 823 BGB. Eine kompakte Einordnung liefert unser Ratgeber zur Verkehrssicherungspflicht, die im Herbst nach denselben Grundsätzen greift.
- Laub darf nicht auf die Fahrbahn oder in Straßeneinläufe gekehrt werden.
- Laubbläser und Laubsauger mit Verbrennungsmotor dürfen in Wohngebieten nach der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung werktags nur von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr laufen.
- Wird die Arbeit an eine Firma übertragen, bleibt der Eigentümer zur Auswahl und Kontrolle verpflichtet.
Für Vermieter interessant: Kosten für die Pflege gärtnerisch angelegter Flächen und für die Straßenreinigung sind nach § 2 BetrKV grundsätzlich als Betriebskosten umlagefähig, wenn der Mietvertrag das vorsieht. Details erläutert der Beitrag zu umlagefähigen Nebenkosten. Alle Angaben ersetzen keine Rechtsberatung; im Zweifel sollten Sie Ihren Fall rechtlich prüfen lassen.
Wohin mit den Blättern? Kompost, Biogut und BSR-Laubsäcke
Die Frage nach dem Verbleib ist bei Herbstlaub oft größer als die eigentliche Arbeit. Ein Berliner Altbauhof mit zwei Linden produziert schnell mehrere Kubikmeter Blätter, für die keine Biotonne ausreicht. Wir klären bei der Besichtigung, welcher Weg für Ihr Grundstück passt:
Kompostierung auf dem Grundstück
Ist ein Garten mit Komposter oder Laubkorb vorhanden, bleiben gesunde Blätter vor Ort. Gemischt mit Rasenschnitt und Häckselgut entsteht daraus im Folgejahr wertvoller Humus. Unter Hecken und Sträuchern verteilt, schützt eine dünne Laubschicht zudem Bodenlebewesen und Igel.
Biogut-Tonne und Recyclinghof
Kleinere Mengen passen in die Biogut-Tonne, größere fahren wir zur Annahmestelle. Die Abfuhr ist im Festpreisangebot als eigene Position ausgewiesen, damit Sie die Kosten vorab kennen.
BSR-Laubsäcke für Straßenbaumlaub
Für Blätter von Straßenbäumen bietet die BSR in der Herbstsaison eigene Laubsäcke an. Ob und zu welchen Bedingungen das für Ihre Adresse gilt, prüfen wir jeweils aktuell bei der BSR, bevor wir Säcke befüllen und zur Abholung bereitstellen.
- Rosskastanien sind in Berlin häufig von der Miniermotte befallen.
- Die Puppen überwintern im Laub – deshalb gehört es nicht auf den Hauskompost.
- Konsequentes Einsammeln im Herbst verringert den Befall im nächsten Jahr.
Ihre Vorteile bei der Laubbeseitigung mit RAT
Herbstpflege wirkt einfach, verlangt aber Planung, passende Geräte und einen sicheren Entsorgungsweg. Diese zehn Punkte unterscheiden unsere Arbeit von einer schnellen Aufräumaktion.
- 01Versicherung
Abgesichert durch DEVK-Betriebshaftpflicht
Unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK deckt Personen- und Sachschäden pauschal mit 3.000.000 €, Vermögensschäden mit 500.000 €. Entsteht während eines Einsatzes ein Schaden, wird er nach den Bedingungen dieser Versicherung reguliert.
- 02Blattfall
Termine nach dem echten Blattfall
Linden, Ahorn, Eichen und Platanen werfen zu unterschiedlichen Zeiten ab. Mit vorausschauender Terminplanung verteilen wir die Durchgänge so, dass zwischen zwei Terminen möglichst keine dicken, nassen Blattschichten entstehen, die Rasen und Pflaster schädigen.
- 03Abfuhr
Entsorgung ohne eigenen Aufwand
Sie müssen weder Säcke schleppen noch zum Recyclinghof fahren. Wir verladen das Material, bringen es zur Annahmestelle oder kompostieren es auf Ihrem Grundstück, wenn dort Platz vorhanden ist.
- 04Nachweis
Digitales Protokoll nach jedem Einsatz
Datum, Uhrzeit und bearbeitete Flächen werden digital erfasst. Hausverwaltungen nutzen diese Nachweise für die Betriebskostenabrechnung, Eigentümer als Hilfe bei ihrer Kontrollpflicht gegenüber beauftragten Dienstleistern. Bei Rückfragen von Mietern oder Versicherern liegt jede Leistung schwarz auf weiß vor.
- 05Klare Kosten
Festpreisangebot nach Besichtigung
Nach der kostenfreien Flächenanalyse erhalten Sie ein Angebot mit klar benannten Positionen für Durchgänge und Abfuhr. Versteckte Zuschläge gibt es nicht; wie Mehraufwand bei besonders starkem Blattfall behandelt wird, steht vorab im Angebot. Das erleichtert die Budgetplanung für die Herbstsaison.
- 06Ansprechpartner
Kurzer Draht bei allen Rückfragen
Ihr persönlicher Ansprechpartner kennt Ihr Objekt und koordiniert Sonderwünsche. Bei mehreren Liegenschaften bündelt er die Termine, sodass Verwaltungen nicht für jedes Haus einzeln anrufen müssen. Änderungswünsche landen direkt bei der richtigen Stelle.
- 07Wintervorbereitung
Saubere Flächen vor dem Frost
Der letzte Herbsttermin liegt vor dem Beginn der Räumsaison. So greifen Schneeschieber und Streumittel später direkt auf dem Belag statt auf einer gefrorenen Blattschicht, die jede Glättebekämpfung erschwert.
- 08Orientierung
Klarheit bei der Reinigungsklasse
Wir prüfen mit Ihnen, ob Ihre Straße in Kategorie C liegt und Sie das Laub selbst beseitigen müssen, oder ob die BSR den öffentlichen Gehweg im Rahmen der Reinigungsklassen A und B übernimmt.
- 09Gartenschutz
Schonender Umgang mit Rasen und Beeten
In Beeten und auf Rasen arbeiten wir mit Rechen statt Gebläse. Unter Hecken lassen wir bewusst Rückzugsorte für Igel und Insekten liegen, sofern dort niemand gefährdet wird. Pflanzflächen behalten so ihre schützende Mulchschicht, ohne dass Wege darunter leiden.
- 10Stadtgebiet
Einsatz in allen Berliner Bezirken
Ob Altbaustraße in Friedrichshain oder Villengrundstück in Zehlendorf: Unsere Teams fahren GPS-gestützt geplante Routen und planen Ihre Adresse im gesamten Stadtgebiet zu den vereinbarten Terminen ein. Kurze Wege zwischen benachbarten Objekten erleichtern die Tourenplanung.
Warum Hausverwaltungen und Eigentümer in Berlin auf RAT setzen
Wer Grundstücke mit altem Baumbestand betreut, braucht einen Partner, der den Herbst und die anschließende Kälteperiode zusammen denkt.
Ein Team für Herbst und Winter
Dieselben Einsatzkräfte, die im Oktober die Blätter beseitigen, kennen im Januar jede Stufe und jede Rampe. Diese Ortskenntnis verkürzt Einarbeitungszeiten und verringert das Risiko, dass bei Schneefall eine Fläche übersehen wird. Für Sie bedeutet das weniger Abstimmungen und einen durchgehenden Vertrag.
Kostenfreie Besichtigung vor Ort
Wir kalkulieren nicht aus der Ferne. Bei der gründlichen Begehung zählen wir Bäume, beurteilen Beläge und klären den Entsorgungsweg. Erst danach erhalten Sie ein schriftliches Festpreisangebot für die Herbstsaison, ohne versteckte Zuschläge.
Belege für die Nebenkostenabrechnung
Digitale Einsatzprotokolle zeigen, wann welche Fläche gereinigt wurde. Hausverwaltungen legen diese Belege bei Rückfragen von Mietern vor und dokumentieren gleichzeitig, dass sie ihre Pflicht zur Kontrolle beauftragter Firmen ernst nehmen. Eigentümergemeinschaften erhalten auf Wunsch eine Übersicht für die Jahresversammlung.
Umweltschonende Arbeitsweise
Gesundes Material bleibt möglichst im Kreislauf, befallenes Kastanienlaub geht in die Entsorgung. Wo es die Flächen erlauben, nutzen wir Rechen und Akkugeräte statt lauter Motoren. Im Winter setzen wir diesen Ansatz mit umweltschonenden Streumitteln fort.
Erreichbar, wenn es darauf ankommt
Ein Herbststurm kann über Nacht eine Zufahrt blockieren. Ein Anruf genügt, und wir prüfen, wann sich ein zusätzlicher Durchgang in die laufende Tourenplanung einfügen lässt. Sobald Schnee oder Eis gemeldet sind, gilt unsere 24/7-Bereitschaft, damit aus einem nassen Herbsttag möglichst keine gefährliche Glättenacht wird.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Sichere Gehwege bei Blattfall | mehrere kurze Durchgänge statt einer Großaktion | geringere Sturzgefahr durch nasse Blattmatten |
| Sichere Entsorgung großer Mengen | Kompost vor Ort oder Abfuhr zur Annahmestelle | kein Sackschleppen, keine Fahrten zum Recyclinghof |
| Schutz von Rasen und Pflaster | Rechen auf Grünflächen, Kehrmaschine auf Belägen | weniger Fäulnisflecken und Gerbstoffspuren |
| Nachweis für Verwaltung und Mieter | Einsatznachweis nach jedem Herbsttermin | belastbare Belege für Abrechnung und Kontrolle |
| Saubere Übergabe an die Kältesaison | letzter Herbsttermin möglichst vor dem ersten Frost | Räumen und Streuen wirken direkt auf dem Belag |
Technik: Rechen, Laubsauger oder Kehrmaschine?
Welches Gerät zum Einsatz kommt, entscheiden wir nach Fläche, Untergrund und Nachbarschaft. Auf Rasen und in Beeten arbeiten wir überwiegend mit Rechen und Laubbesen, weil sie Boden und Pflanzen schonen. Leise Akku-Laubbläser eignen sich für Wege mit vielen Ecken, an denen Blätter in Nischen hängen bleiben. Laubsauger mit Häckselfunktion verringern das Volumen deutlich und sparen damit Transportfahrten.
Auf großen, ebenen Flächen wie Firmenparkplätzen oder Zufahrten von Wohnanlagen setzen wir Kehrmaschinen ein. Sie nehmen nasse Blätter samt Schmutzfilm auf, den ein Besen nur verteilen würde. Besonders sorgfältig gehen wir in Bereichen mit Kleintieren vor: Laubhaufen unter Hecken bleiben unberührt, wenn dort Igel überwintern könnten.
| Gerät | Stärke | Einschränkung |
|---|---|---|
| Rechen und Laubbesen | leise, schonend für Rasen und Beete | zeitaufwendig auf großen Flächen |
| Akku-Laubbläser | schnell in Ecken und Nischen | bei nassem Laub wenig wirksam |
| Laubsauger mit Häcksler | verringert das Volumen deutlich | Lärmzeiten in Wohngebieten beachten |
| Kehrmaschine | nimmt nasses Laub und Schmutz auf | nur auf befestigten, ebenen Flächen |
Unsere eingewiesenen Einsatzkräfte tragen Gehörschutz und Warnkleidung, sichern Gehwegbereiche bei Bedarf ab und achten darauf, dass parkende Autos nicht von aufgewirbelten Steinchen getroffen werden.
Preise und Kostenfaktoren im Überblick
Der Aufwand hängt weniger von der Grundstücksgröße ab als von der Zahl und Art der Bäume. Eine Platane wirft großflächige, zähe Blätter ab, Birken dagegen viele kleine, die sich in jeder Fuge festsetzen. Für die Kalkulation zählen außerdem der Untergrund, die Zahl der benötigten Durchgänge und der Entsorgungsweg.
| Leistung | Richtwert (netto) | Abrechnung |
|---|---|---|
| Herbsteinsatz kleine Fläche | auf Anfrage | pro Einsatz |
| Größere Flächen und Wohnanlagen | nach Aufwand, Preis auf Anfrage | Festpreisangebot nach Besichtigung |
| Kurzfristiger Soforteinsatz | Preis auf Anfrage | pro Einsatz |
| Anschließender Gehweg-Winterdienst | ab 1,80 € je lfd. Meter | pro Monat, Saison Nov.–März |
- Gehweg 12 m plus Vorgarten, fünf Herbsteinsätze: Preis auf Anfrage nach Besichtigung
- Anschließender Winterdienst: 12 m × ab 1,80 € × 5 Monate = ab 108 € netto
- Gesamt für Herbst und Winter: Winterdienst ab 108 € netto plus Herbsteinsätze laut Angebot
Abfuhrkosten weisen wir separat aus, sie richten sich nach der Menge. Die genannten Beträge dienen nur der Orientierung, denn der tatsächliche Preis hängt von Baumbestand, Fläche und Aufwand ab; verbindlich ist erst das Festpreisangebot nach der kostenfreien Flächenanalyse. Eine Übersicht aller Tarife finden Sie auf unserer Seite mit den aktuellen Preisen.
So läuft Ihr Auftrag ab
Vom ersten Kontakt bis zum letzten Herbsteinsatz gehen wir in festen Schritten vor, damit für Sie klar ist, was als Nächstes passiert:
- Anfrage: Sie schildern uns telefonisch oder über das Angebotsformular Lage und Größe der Flächen.
- Besichtigung: Wir sehen uns Baumbestand, Untergrund und Zugänge an – kostenfrei und unverbindlich.
- Festpreisangebot: Sie erhalten eine transparente Aufstellung mit Anzahl der Durchgänge, Entsorgungsweg und Preis.
- Terminplanung: Wir legen die Einsätze nach dem erwarteten Blattfall fest und stimmen Zeitfenster mit Ihnen oder der Hausverwaltung ab.
- Durchführung: Unser Team reinigt die Flächen, trennt das Material und verlädt es.
- Protokoll: Nach jedem Einsatz steht ein digitaler Nachweis mit Datum und Uhrzeit bereit.
- Übergabe an den Winter: Auf Wunsch geht der Auftrag ab November nahtlos in die Schnee- und Glättesaison über.
Ändert sich etwas, etwa weil ein Sturm außerplanmäßig viele Blätter abreißt, reicht eine kurze Nachricht an Ihren Ansprechpartner. Wir planen dann nach Möglichkeit einen zusätzlichen Termin ein. Wer in dieser Gegend ein Objekt hat, findet mehr unter Winterdienst Tiergarten.
Übergang zum Winter: Warum der Blattfall vor dem Frost weg muss
In Berlin überschneiden sich Spätherbst und Winterbeginn regelmäßig. Platanen tragen oft noch im Dezember Blätter, während die ersten Nächte bereits unter null Grad fallen. Bleibt Laub liegen, entstehen Probleme, die mit Schaufel und Streugut kaum zu lösen sind.
- Schnee auf einer Blattschicht lässt sich nicht sauber abschieben; das Räumschild rutscht über die Matte.
- Abstumpfende Mittel wie Splitt oder Granulat sinken in feuchtes Laub ein und verlieren ihre Wirkung.
- Gefrorene Blattreste sind beim Kontrollgang schwer von Eis zu unterscheiden.
Deshalb planen wir den letzten Herbsteinsatz möglichst so, dass Ihre Flächen vor Saisonbeginn frei von Laub sind. Wer den Streudienst bei uns gebucht hat, profitiert doppelt: Das eingespielte Team kennt Gefälle, Stufen und Problemstellen bereits aus dem Herbst. Auch das Befüllen von Streugutkisten oder das Vorbereiten von Gartenanlagen lässt sich in diesem Zeitfenster erledigen – Einzelheiten dazu finden Sie unter Außenanlagen winterfest machen.
Umgekehrt gilt: Ist der Winter vorbei, bleibt Splitt auf den Gehwegen zurück. Diese Restmengen nehmen wir im Frühjahr im Rahmen der regulären Gehwegpflege auf.
Checkliste für Eigentümer und Verwaltungen
Bevor der Blattfall richtig beginnt, lohnt ein kurzer Rundgang über das Grundstück. Mit diesen Punkten behalten Sie den Überblick:
- Reinigungsklasse der Straße im Straßenreinigungsverzeichnis nachsehen
- Bäume mit starkem Blattfall und Fruchtständen notieren
- Treppen, Rampen und Eingänge als Prioritätsflächen markieren
- Hofabläufe und Rinnen auf Verstopfungen prüfen
- Platz für Komposter oder Sammelstelle festlegen
- Kastanien auf Miniermottenbefall kontrollieren
- Zuständigkeit im Mietvertrag oder in der Hausordnung klären
- Anschluss an die Wintersaison frühzeitig vereinbaren
Häufige Fehler begegnen uns regelmäßig: Blätter werden auf die Fahrbahn gepustet, in den Rinnstein gekehrt oder unter Hecken gestopft, wo sie Ratten anziehen. Ebenso verbreitet ist ein einziger großer Termin Ende November – dann liegt das Laub wochenlang und hat Rasen und Pflaster bereits geschädigt. Mehrere kurze Durchgänge sind in der Regel günstiger als eine aufwendige Großaktion.
Wenn Sie unsicher sind, welcher Rhythmus zu Ihrem Baumbestand passt, schauen wir uns die Flächen gemeinsam an und schlagen einen realistischen Plan vor.
Laubräumung von Steglitz-Zehlendorf bis Pankow
Viel Arbeit macht der Herbst dort, wo alte Alleebäume stehen. In Dahlem und Zehlendorf werfen mächtige Eichen und Buchen über Villengrundstücke ab, in Prenzlauer Berg verstopfen Lindenblätter die engen Altbauhöfe. Frohnau, Grunewald und Karlshorst sind für ihre Kastanien- und Platanenstraßen bekannt, deren Laub bis in den Dezember fällt. In Köpenick kommen Wohnanlagen mit großen Grünflächen hinzu. Wir planen die Durchgänge je nach Baumart des Viertels und sind in allen Berliner Bezirken im Einsatz.
Alle 12 Bezirke
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Marzahn-Hellersdorf
- Treptow-Köpenick
- Spandau
- Pankow
- Lichtenberg
- Tempelhof-Schöneberg
- Mitte
- Neukölln
- Reinickendorf
- Steglitz-Zehlendorf
- Friedrichshain-Kreuzberg
Ortsteile, in denen wir oft unterwegs sind
- Mahlsdorf
- Rosenthal
- Prenzlauer Berg
- Lichtenrade
- Hermsdorf
- Wilmersdorf
- Alt-Hohenschönhausen
- Charlottenburg
- Buch
- Westend
- Kaulsdorf
- Schöneberg
- Borsigwalde
- Karlshorst
Flächenanalyse in jedem Bezirk kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Muss ich das Laub vor meinem Haus selbst entfernen?
Das hängt von der Reinigungsklasse Ihrer Straße ab. Nach aktuellem Stand ist in Straßen der Kategorie C der Anlieger für die Reinigung des Gehwegs zuständig, einschließlich Herbstlaub. In den Klassen A und B übernimmt die BSR diese Aufgabe gegen Entgelt. Auf privaten Flächen wie Hof, Einfahrt oder Treppe tragen Sie als Eigentümer in der Regel die Verantwortung. Im Zweifel lohnt ein Blick ins Straßenreinigungsverzeichnis.
Wie oft sollte im Herbst geräumt werden?
Bei starkem Baumbestand empfehlen wir einen Rhythmus von ein bis zwei Wochen zwischen Oktober und Dezember. Entscheidend ist, dass die Blätter nicht tagelang nass liegen bleiben. Grundstücke mit wenigen Bäumen kommen oft mit drei bis vier Terminen aus. Nach der Besichtigung schlagen wir einen Plan vor, der zu den Baumarten auf und vor Ihrem Grundstück passt.
Darf ich Laub einfach auf die Straße pusten?
Nein. Blätter auf der Fahrbahn gefährden Rad- und Motorradfahrer und landen in den Straßeneinläufen, die dadurch verstopfen. Laub muss aufgenommen und verwertet oder entsorgt werden. Auch das Abladen im Park oder auf fremden Grünflächen ist nicht erlaubt. Wir sammeln alles ein und kümmern uns um den passenden Weg zur Verwertung.
Was passiert mit Kastanienlaub?
Rosskastanien sind in Berlin oft von der Miniermotte befallen, deren Puppen im Laub überwintern. Solche Blätter gehören deshalb nicht auf den heimischen Kompost, sondern in die Entsorgung. Wer im Herbst alles einsammelt, hilft, den Befall im nächsten Frühjahr zu verringern. Wir trennen Kastanienlaub bei der Arbeit vom übrigen Material.
Wann dürfen Laubbläser in Berlin eingesetzt werden?
Für motorbetriebene Laubbläser und Laubsauger gelten in Wohngebieten nach der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung enge Zeitfenster: werktags von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. An Sonn- und Feiertagen bleiben sie aus. Wir richten unsere Einsatzzeiten danach aus und arbeiten wo möglich mit Rechen oder leisen Akkugeräten.
Zählt die Herbstpflege zu den Betriebskosten?
Grundsätzlich ja, wenn der Mietvertrag es vorsieht. Kosten für Gartenpflege und für die Straßenreinigung zählen nach § 2 BetrKV zu den umlagefähigen Betriebskosten. Wichtig sind nachvollziehbare Belege, die wir mit unseren digitalen Einsatzprotokollen liefern. Für Grenzfälle, etwa gemischt genutzte Flächen, empfiehlt sich eine juristische Prüfung.
Lässt sich die Herbstpflege mit dem Winterdienst kombinieren?
Ja, und das ist für viele Kunden die praktischste Lösung. Der letzte Herbsteinsatz wird vor Beginn der Räumsaison eingeplant, danach übernimmt dasselbe Team das Räumen und Streuen von November bis März. Sie haben einen Ansprechpartner, einen abgestimmten Vertrag und Einsatzprotokolle aus einer Hand.