Ortsteil im Bezirk Spandau

Winterdienst in Siemensstadt gesucht?

Morgens strömen tausende Beschäftigte aus den U-Bahnhöfen zu Büros, Laboren und Werkshallen, während nebenan Bewohner der denkmalgeschützten Ringsiedlung zur Arbeit aufbrechen. Für beide Gruppen müssen Wege, Parkplätze und Eingänge bei Schnee rechtzeitig sicher sein. RAT Winterdienst plant Gewerbe- und Wohnflächen getrennt und dokumentiert jeden Einsatz digital.

  • Firmengelände vor Arbeitsbeginn frei
  • Schonend im denkmalgeschützten Bestand
  • Großparkplätze maschinell geräumt

Direkt anrufen: 030 201 64 24 81

  • 24/7 bei Schnee und Glätte
  • 3 Mio. € Betriebshaftpflicht (DEVK)
  • Kostenlose Flächenanalyse
  • Digitales Einsatzprotokoll
  • GPS-gestützte Tourenplanung
  • Salzfrei auf Gehwegen
Illustration: Kleines Räumfahrzeug befreit den Vorplatz eines Bürogebäudes am frühen Morgen
Vor Arbeitsbeginn räumt ein kompaktes Fahrzeug Vorplätze und Zugänge der Bürobauten, damit Beschäftigte vom U-Bahnhof sicher ins Gebäude gelangen.

Ja, wir räumen in Siemensstadt vor Dienstbeginn – 24/7 einsatzbereit

Kein anderer Berliner Ortsteil trägt den Namen eines Unternehmens – und kaum einer ist so deutlich von einem Arbeitgeber geprägt. Ab dem späten 19. Jahrhundert verlegte Siemens seine Produktion auf die Flächen zwischen Spree und Jungfernheide, es entstanden Werkshallen, Verwaltungsbauten und Wohnungen für die Belegschaft. Heute wird das historische Werksgelände zu einem gemischten Quartier mit Büros, Forschung, Produktion und Wohnungen umgebaut, während die Ringsiedlung aus den Jahren um 1930 als Teil des UNESCO-Welterbes „Siedlungen der Berliner Moderne“ geschützt ist.

Für den Winterdienst ergeben sich daraus zwei Schwerpunkte. Auf den Gewerbeflächen zählen Uhrzeit und Fläche: Große Parkplätze, Anlieferhöfe und Bürozugänge müssen frei sein, bevor die ersten Mitarbeitenden eintreffen. In der Siedlung zählen Sorgfalt und Materialwahl, denn Wege, Treppen und Vorgärten gehören zu einem denkmalgeschützten Ensemble.

Wir übernehmen beides – mit getrennten Räumplänen, abgestimmter Technik und einem Protokoll, das Ihre Verkehrssicherung lückenlos belegt. Vor der Saison sehen wir uns jedes Grundstück kostenlos an, messen Fronten und Flächen und besprechen mit Ihnen, welche Bereiche Vorrang haben und wo Schnee gelagert werden darf.

Lage von Siemensstadt im Berliner StadtgebietWinterdienst MitteWinterdienst Friedrichshain-KreuzbergWinterdienst PankowWinterdienst Charlottenburg-WilmersdorfWinterdienst SpandauWinterdienst Steglitz-ZehlendorfWinterdienst Tempelhof-SchönebergWinterdienst NeuköllnWinterdienst Treptow-KöpenickWinterdienst Marzahn-HellersdorfWinterdienst LichtenbergWinterdienst ReinickendorfMitteFriedrichsh.-KreuzbergPankowCharlottenb.-WilmersdorfSteglitz-ZehlendorfTempelhof-SchönebergNeuköllnTreptow-KöpenickMarzahn-HellersdorfLichten-bergReinicken-dorfWinterdienst HaselhorstHaselhorstWinterdienst Charlottenburg-NordCharlottenburg-NordWinterdienst WestendWestendSiemensstadt
Lage im Stadtgebiet. Der Ortsteil bildet den Ostrand des Bezirks zwischen Haselhorst im Westen, Charlottenburg-Nord und der Jungfernheide im Osten sowie der Spree im Süden. Nonnendammallee, Siemensdamm und Rohrdamm sowie die U7 sind die Verkehrsachsen. Für unsere Tourenplanung ist er das Bindeglied zwischen Innenstadt und westlichem Bezirk, mit sehr frühen Einsatzzeiten für die Gewerbeflächen.

Werkstadt und Wohnsiedlung auf engem Raum

Der Ortsteil erstreckt sich vom Spreeufer im Süden bis an die Waldflächen der Jungfernheide im Nordosten. Die Nonnendammallee und der Siemensdamm durchziehen ihn als Hauptachsen von Ost nach West, der Rohrdamm verbindet sie in Nord-Süd-Richtung. Südlich der Nonnendammallee liegen die großen Werks- und Verwaltungsbauten, darunter das Schaltwerk-Hochhaus, eines der frühen Industriehochhäuser in Europa. Nördlich davon schließen Wohngebiete an, darunter die Großsiedlung, die teilweise bis nach Charlottenburg-Nord reicht.

Diese Aufteilung bestimmt den Tagesrhythmus. Zwischen sechs und neun Uhr fließt der Berufsverkehr aus den U-Bahnhöfen Siemensdamm und Rohrdamm in die Werksbereiche, mittags wechseln Beschäftigte zwischen Gebäuden und Kantinen, am Nachmittag kehrt sich der Strom um. In den Wohnstraßen verteilt sich die Nutzung gleichmäßiger über den Tag. Ein Winterdienst muss deshalb die Gewerbeflächen besonders früh und die Wohnwege besonders gründlich bedienen.

Hinzu kommt der Umbau. Auf dem historischen Werksareal entstehen neue Gebäude, Plätze und Wege, gleichzeitig ist die Wiederinbetriebnahme der Siemensbahn geplant. Baustellen verändern Zufahrten und Fußwege oft mehrmals im Jahr, weshalb wir Räumpläne für betroffene Objekte vor jeder Saison neu abgleichen.

Welterbe vor der Haustür: Räumen im Denkmalbestand

Die Ringsiedlung entstand zwischen 1929 und 1931 nach Entwürfen von Architekten wie Hans Scharoun, Walter Gropius und Hugo Häring. Lange, helle Wohnzeilen stehen in weiten Grünräumen, die Wege dazwischen sind bewusst schmal und von Rasen und Bäumen gesäumt. Was die Siedlung architektonisch auszeichnet, macht den Winterdienst anspruchsvoll: Es gibt viele kurze Zuwege, Eingänge mit wenigen Stufen und Vorgärten, die nicht durch Schneewälle oder Räumgeräte beschädigt werden sollen.

Wir räumen hier überwiegend von Hand oder mit schmalen Geräten und achten darauf, Kanten, Stufen und historische Oberflächen nicht mit Metallschiebern anzuschlagen. Auftaumittel verwenden wir nicht, weil sie Putz, Sockel und Pflanzen angreifen. Unser umweltfreundlicher Winterdienst setzt stattdessen auf Granulat und Splitt, die sich im Frühjahr wieder aufnehmen lassen.

Eigentümergemeinschaften und Wohnungsunternehmen

Die Bestände in der Siedlung gehören teils Wohnungsunternehmen, teils Eigentümergemeinschaften. Gerade für Gemeinschaften mit wechselnden Zuständigkeiten ist ein klarer Vertrag hilfreich. Wir stimmen den Leistungsumfang mit der Verwaltung ab, legen ihn in einem Räumplan fest und stellen das Protokoll so bereit, dass es bei der Eigentümerversammlung oder der Jahresabrechnung vorgelegt werden kann.

Büros, Labore und Werkshallen

Gewerbliche Kunden im Ortsteil reichen von großen Industrie- und Technologieunternehmen über mittelständische Dienstleister bis zu Handwerksbetrieben und Gastronomie. Gemeinsam ist ihnen die Pflicht, ihr Gelände für Beschäftigte, Besucher und Lieferanten verkehrssicher zu halten. Wie weit diese Pflicht auf dem Firmengelände reicht, hängt von Nutzungszeiten und Publikumsverkehr ab.

Für Bürokomplexe mit Haupteingang, Fahrradabstellanlagen, Raucherbereichen und Besucherparkplätzen ist unser Winterdienst für Bürogebäude auf einen Ablauf ausgelegt, der zuerst die Zugänge vom ÖPNV und den Parkflächen sichert. Produktionsbetriebe benötigen darüber hinaus geräumte Werksstraßen, Anlieferhöfe und Notausgänge.

Oft übersehen auf Firmengeländen
  • Notausgänge an Gebäuderückseiten, die im Alltag kaum genutzt werden
  • Sammelplätze für Evakuierungen
  • Rampen für Rollstühle und Lieferwagen
  • Wege zwischen Gebäuden, die im Campusbetrieb täglich gequert werden

Besonders Fluchtwege und Aufstellflächen der Feuerwehr dürfen im Winter nicht zugeschoben werden. Mit unserem Service zum Freihalten von Fluchtwegen und Feuerwehrzufahrten sorgen wir dafür, dass diese Flächen dauerhaft frei bleiben und im Protokoll gesondert ausgewiesen werden.

Illustration: Einsatzkraft schiebt Schnee von einem schmalen Weg vor einer hellen Wohnzeile
In der denkmalgeschützten Siedlung wird von Hand geräumt – so bleiben Stufen, Kanten und Vorgärten des Ensembles unbeschädigt.

Großparkplätze und Anlieferhöfe

Viele Arbeitgeber im Ortsteil verfügen über Mitarbeiterparkplätze mit mehreren hundert Stellplätzen. Solche Flächen räumen wir mit Kleintraktor und Räumschild, die Fahrgassen zuerst, danach Stellplatzreihen und Fußwege zu den Eingängen. Den Schnee lagern wir an vorher festgelegten Stellen, die keine Stellplätze für Menschen mit Behinderung, Ladesäulen oder Hydranten blockieren. Wird der Platz knapp, organisieren wir den Abtransport.

Bei der Parkplatzräumung unterscheiden wir zwischen voll belegten Flächen am Tag und leeren Flächen in der Nacht. Am effizientesten ist ein Durchgang vor Arbeitsbeginn, wenn noch keine Fahrzeuge parken. Schneit es tagsüber weiter, folgt ein zweiter Einsatz, bei dem wir die Fahrgassen und Gehbereiche zwischen den Autos sichern.

Anlieferhöfe planen wir nach Ihren Lieferzeiten. Wo Lkw rangieren, entstehen durch Reifen und Motorwärme schnell festgefahrene Eisplatten. Diese Bereiche erhalten zusätzliches Streugut und werden bei Bedarf mechanisch aufgebrochen, bevor sie zu einer dauerhaften Gefahr werden.

Neuere Parkflächen verfügen zunehmend über Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Kabel, Sockel und Bodenmarkierungen dürfen beim Räumen nicht beschädigt werden, und die Ladeplätze müssen erreichbar bleiben, damit Dienstwagen morgens geladen abfahren können. Wir markieren solche Punkte im Räumplan und räumen den Bereich um die Säulen mit Schieber und Besen statt mit dem Räumschild. Ähnlich gehen wir bei Fahrradabstellanlagen vor, die gerade im Winter von vielen Beschäftigten weiter genutzt werden.

Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Siemensstadt

Zwischen Werkshallen und Welterbe-Siedlung brauchen Sie einen Dienstleister, der Tempo und Sorgfalt verbindet. Darauf können Sie sich verlassen.

  1. 01Arbeitsbeginn

    Gewerbeflächen vor sieben Uhr frei

    Mitarbeiterparkplätze, Haupteingänge und Wege von den U-Bahnhöfen stehen am Anfang unserer Tour. So erreichen Beschäftigte und Besucher Ihr Gebäude sicher, auch wenn es die ganze Nacht geschneit hat.

  2. 02Denkmalschutz

    Schonende Räumung in der Ringsiedlung

    In der denkmalgeschützten Siedlung räumen wir überwiegend von Hand und mit schmalen Geräten. Stufen, Kanten und historische Oberflächen bleiben unbeschädigt, und Vorgärten werden nicht mit Schnee zugeschoben, der im Frühjahr Rasen und Stauden erstickt.

  3. 03Maschinentechnik

    Kleintraktoren für große Stellplatzflächen

    Parkplätze mit mehreren hundert Stellplätzen räumen wir maschinell und in festgelegter Reihenfolge. Fahrgassen, Fußwege und Behindertenstellplätze sind zuerst frei, der Schnee landet ausschließlich auf vorab vereinbarten Flächen am Rand des Geländes.

  4. 04Brandschutz

    Fluchtwege dauerhaft zugänglich

    Notausgänge, Sammelplätze und Feuerwehrzufahrten weisen wir im Räumplan gesondert aus. Diese Flächen werden bei jedem Einsatz geräumt und niemals als Schneelager genutzt, was im Protokoll eigens vermerkt wird.

  5. 05Materialwahl

    Granulat statt Salz an Fassaden

    Auftaumittel greifen Putz, Sockel und Pflanzen an. Wir verwenden abstumpfendes Granulat oder Splitt, das sich im Frühjahr wieder aufnehmen lässt und die Bausubstanz von Altbauten wie Neubauten schont.

  6. 06Baustellenwechsel

    Räumpläne passend zum Quartiersumbau

    Wo sich durch Bauarbeiten Wege und Zufahrten verändern, gleichen wir den Räumplan vor jeder Saison und bei Bedarf auch während des Winters an. Provisorische Fußwege werden dabei ebenso berücksichtigt.

  7. 07Verwehungen

    Gezielte Nachräumung an Gebäudeecken

    Zwischen hohen Bauten bilden sich durch Wind Schneewehen an immer denselben Stellen. Wir kennen diese Punkte aus der Begehung und räumen sie gezielt nach, statt die gesamte Fläche erneut zu bearbeiten.

  8. 08Nachweisführung

    Protokolle für Facility-Management und Verwaltung

    Für jeden Einsatz in Siemensstadt halten wir Uhrzeit, Fläche und durchgeführte Maßnahme digital fest. Facility-Manager und Verwalter erhalten damit einen belastbaren Nachweis für Versicherung, Berufsgenossenschaft oder Eigentümerversammlung, den sie jederzeit abrufen und nach Objekten filtern können.

  9. 09Abstimmung

    Begehung gemeinsam mit Ihrem Team

    Bei Firmengeländen gehen wir die Flächen gern zusammen mit Haustechnik oder Werkschutz ab. So fließen Schichtzeiten, Zufahrtsregeln und sensible Bereiche von Anfang an in die Planung ein, und spätere Überraschungen im ersten Schneefall bleiben aus.

  10. 10Preisstruktur

    Getrennte Positionen für jede Fläche

    Gehweg, Parkplatz und Zusatzflächen erscheinen im Angebot als eigene Positionen. Damit können Sie Kosten verschiedenen Kostenstellen oder Mietparteien zuordnen und den Umfang jederzeit anpassen, etwa wenn ein Gebäudeteil leer steht oder hinzukommt.

Warum Arbeitgeber und Verwalter an der Nonnendammallee auf uns setzen

Großflächen, Denkmalbestand und Baustellen verlangen Erfahrung in Planung und Ausführung. Diese Gründe sprechen für eine Zusammenarbeit.

Planung entlang des Schichtbetriebs

Wir richten die Einsatzzeiten nach Ihrem Betrieb und nicht nach einem Standardplan. Startet der Betrieb um sechs Uhr, sind die Flächen vorher geräumt; liegen Anlieferungen am Vormittag, planen wir einen zweiten Durchgang für Höfe und Rampen ein.

Verantwortung klar geregelt

Mit der Beauftragung übertragen Sie die praktische Durchführung an uns. Ihre Pflicht zur Auswahl und Überwachung bleibt bestehen, wird aber durch das digitale Protokoll erheblich erleichtert. Im Einzelfall empfehlen wir, die vertragliche Gestaltung rechtlich prüfen zu lassen.

Hohe Deckungssummen

Unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK deckt Personen- und Sachschäden mit 3.000.000 € pauschal sowie Vermögensschäden mit 500.000 €. Für Unternehmen mit großem Besucheraufkommen ist das eine wichtige Grundlage bei der Auswahl eines Dienstleisters.

Ortskenntnis aus der Begehung

Wir lernen jedes Gelände vor der Saison kennen: Windkanäle, Schattenzonen, Tropfkanten und Engstellen werden notiert. Unsere Einsatzkräfte wissen dadurch beim ersten Schneefall genau, wo sie besonders aufmerksam sein müssen, und verlieren keine Zeit mit Suchen.

Persönliche Ansprechperson

Sie erreichen eine feste Kontaktperson, die Ihr Objekt kennt. Kurzfristige Änderungen wie eine Veranstaltung auf dem Gelände, eine gesperrte Zufahrt oder ein zusätzlicher Notausgang lassen sich so ohne lange Abstimmungswege umsetzen, oft noch am selben Tag und vor dem nächsten Einsatz.

24/7Bereitschaftbei Schneefall und Eis
7 UhrRäumfristNachtschnee beseitigt
3 Mio.EuroBetriebshaftpflicht
12Bezirkeganz Berlin im Einsatz
Worauf es ankommtSo setzen wir es umIhr Nutzen
Pendlerströme ab sechs UhrGewerbeflächen am Anfang der TourSicherer Weg ins Büro
Denkmalgeschützte Wege und StufenHandräumung und schmale GeräteKeine Schäden am Welterbe
Parkplätze mit hunderten StellplätzenKleintraktor mit fester RäumreihenfolgeSchnell nutzbare Stellflächen
Wechselnde Wege durch BauarbeitenRäumplan vor jeder Saison aktualisiertKeine vergessenen Provisorien
Windkanäle zwischen hohen GebäudenGezielte Nachräumung an bekannten StellenGleichmäßig begehbare Flächen

U-Bahn-Zugänge und Hauptstraßen: Pflichten der Anlieger

An Grundstücken entlang der Nonnendammallee, des Siemensdamms und des Rohrdamms ist mit erhöhtem Fußgängeraufkommen zu rechnen. Das Berliner Straßenreinigungsgesetz schreibt nach aktuellem Stand an Hauptverkehrs- und Geschäftsstraßen 1,5 Meter Räumbreite vor, an allen übrigen Gehwegen wenigstens einen Meter. Die BSR übernimmt Fahrbahnen und Überwege, nicht aber den Gehweg vor Ihrem Grundstück.

Rund um die U-Bahn-Zugänge am Siemensdamm und am Rohrdamm sind die Ströme morgens besonders dicht. Eigentümer angrenzender Grundstücke sollten ihren Gehweg früh und in voller Breite räumen lassen. Schneit es in der Nacht, muss der Weg werktags bis 7 Uhr frei sein, an Sonntagen und Feiertagen bis 9 Uhr. Bleibt der Gehweg ungeräumt, drohen Ersatzvornahme, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren und bei einem Unfall zivilrechtliche Haftung.

Für Arbeitgeber kommt hinzu, dass ein Sturz auf dem Weg zur Arbeit Fragen nach Arbeitsunfall und Verantwortung auslösen kann. Unser Ratgeber zum Glatteisunfall auf dem Arbeitsweg erläutert die Zusammenhänge. Für Sie als Unternehmen entscheidend ist, dass Ihre eigenen Flächen nachweisbar gesichert waren.

Spree, Jungfernheide und Wind zwischen Hochbauten

Die Spree bildet die südliche Grenze, im Nordosten beginnt der Wald der Jungfernheide. Beide Landschaftselemente beeinflussen das Winterwetter vor Ort. Am Fluss steigt bei Frost häufig Dunst auf, und Brücken wie Uferwege überziehen sich mit einer Reifschicht. Am Waldrand liegen Wege dagegen oft bis Mittag im Schatten und tauen kaum auf.

Zwischen großen Werksbauten und Bürohochhäusern entstehen außerdem Windkanäle, in denen Schnee verweht und an Gebäudeecken Wehen bildet. Ein Gehweg kann deshalb an einer Stelle blank sein und wenige Meter weiter knietief verschneit. Unsere Teams kennen solche Stellen nach der Begehung und räumen sie gezielt nach.

Bei Tauwetter tropft Schmelzwasser von Vordächern, Fassaden und Brückenbauwerken auf darunterliegende Wege und gefriert nachts wieder. Diese Tropfkanten nehmen wir in die Kontrollgänge auf, damit sie nicht zur unbemerkten Sturzfalle werden.

Auch der Uferweg an der Spree wird von Beschäftigten in der Mittagspause und von Anwohnern genutzt. Soweit Abschnitte zu privaten Grundstücken gehören, betreuen wir sie wie jeden anderen Weg: geräumt, abgestumpft und dokumentiert. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt prüfen wir solche Wege bevorzugt am frühen Morgen, wenn Nebel und nächtliche Abkühlung zusammenwirken.

Illustration: Mitarbeiter streut Granulat auf einem großen Parkplatz bei Eisregen am Abend
Setzt am Abend Eisregen ein, werden Fahrgassen und Gehbereiche großer Parkflächen sofort abgestumpft, bevor die Spätschicht zum Auto geht.

Kosten an zwei typischen Objekten

Die folgenden Richtwerte sind unverbindliche Nettopreise. Ein verbindliches Angebot folgt auf die kostenfreie Flächenanalyse vor Ort.

ObjektBerechnungSaisonpreis (netto)
Bürogebäude: Gehweg 60 m60 lfm × 2,80 € × 5 Monate840 €
Bürogebäude: Parkplatz 2.400 m²2.400 m² × 0,95 €2.280 €
Wohnzeile der Siedlung: Gehweg und Zuwege 35 m35 lfm × 2,30 € × 5 Monate402,50 €

Für das Bürogebäude ergibt sich zusammen ein Saisonpreis von 3.120 € netto. Der Gehweg liegt mit 2,80 € im oberen Bereich der Spanne von 1,80 bis 3,00 € pro Meter und Monat, weil an einer Hauptstraße die größere Räumbreite und ein sehr frühes Einsatzfenster einkalkuliert sind. Für den Parkplatz reichen 0,95 € je Quadratmeter (Spanne 0,80 bis 1,50 €), weil eine große zusammenhängende Fläche maschinell effizient geräumt werden kann.

Die Wohnzeile liegt mit 2,30 € im mittleren Bereich: Die Wege sind kurz, erfordern aber viel Handarbeit. Einzeleinsätze auf Abruf kosten 25 bis 45 € pro Einsatz, ein Notfalleinsatz beginnt bei 50 € pauschal zuzüglich Fläche.

In fünf Schritten zum Winterdienst

  1. Sie senden uns Adresse und Flächenart, bei Firmengeländen gern mit Lageplan.
  2. Wir begehen das Objekt kostenfrei, gern gemeinsam mit Ihrem Facility-Management oder der Hausverwaltung.
  3. Wir legen Ihnen einen Festpreis vor, ergänzt um Räumplan, Prioritäten und Schneeablageflächen.
  4. Wir stimmen Zugangswege, Schlüssel oder Zufahrtsberechtigungen ab und nehmen Ihr Objekt in die Tour auf.
  5. Ab Saisonbeginn sind wir bei Schnee und Glätte im Einsatz; jeder Gang wird digital protokolliert.

Nach dem Winter bleibt auf großen Firmenflächen oft eine beachtliche Menge Streugut liegen. Mit der Splittbeseitigung kehren wir Parkplätze und Wege im Frühjahr ab, damit Splitt nicht in Entwässerungsrinnen gelangt oder Bodenbeläge zerkratzt.

Unsere Tour erreicht den Ortsteil über die Stadtautobahn und die Nonnendammallee und verbindet ihn mit dem westlich angrenzenden Haselhorst. Wie wir in den übrigen Spandauer Ortsteilen arbeiten, zeigt die Übersichtsseite zum Bezirk Spandau.

Häufige Fragen

Wie früh räumen Sie Firmenparkplätze?

Das richtet sich nach Ihren Arbeitszeiten. In der Regel planen wir Gewerbeflächen so, dass sie vor dem Eintreffen der ersten Beschäftigten geräumt und abgestumpft sind. Bei Schichtbetrieb stimmen wir die Uhrzeit individuell ab. Schneit es tagsüber weiter, folgt ein zweiter Einsatz für Fahrgassen und Gehbereiche.

Was ist bei Häusern der Welterbe-Siedlung zu beachten?

Die Wege, Treppen und Vorgärten gehören zu einem denkmalgeschützten Ensemble. Wir räumen deshalb schonend, überwiegend von Hand, und verzichten auf Auftaumittel, die Sockel und Putz schädigen können. Schnee wird nur auf Flächen abgelegt, auf denen er weder Pflanzen noch Bausubstanz beeinträchtigt.

Übernehmen Sie auch Feuerwehrzufahrten und Notausgänge?

Ja. Diese Flächen werden im Räumplan gesondert markiert und bei jedem Einsatz geräumt. Sie dürfen nicht als Schneelager genutzt werden. Im Protokoll weisen wir sie separat aus, damit Sie bei einer Brandschau oder gegenüber Versicherungen belegen können, dass sie im Winter frei waren.

Wer räumt den Gehweg an der Nonnendammallee?

Für den Gehweg vor einem Grundstück sind nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz die Anlieger verantwortlich, in der Regel die Eigentümer. Die BSR räumt Fahrbahnen, Radstreifen und Überwege. An Hauptverkehrsstraßen kann eine Räumbreite von 1,5 Metern gelten. Diese Aufgabe können Sie vertraglich an uns abgeben.

Können Sie bei Baustellen auf dem Gelände flexibel reagieren?

Ja. Wir gleichen den Räumplan vor jeder Saison mit dem aktuellen Stand der Bauarbeiten ab und passen ihn bei Bedarf auch kurzfristig an. Provisorische Fußwege und geänderte Zufahrten nehmen wir in die Tour auf, sobald Sie uns darüber informieren. Die Änderungen werden im Protokoll vermerkt.

Wie werden die Kosten für Mieter einer Wohnzeile berechnet?

Grundlage ist die Saisonpauschale pro laufendem Meter Gehweg und Zuweg. 35 Meter zu je 2,30 € monatlich führen über fünf Monate zu 402,50 € netto. Ist es im Mietvertrag vereinbart, können diese Kosten als Betriebskosten auf die Wohnungen umgelegt werden.

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info@rat-winterdienst.de030 201 64 24 81

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RAT Winterdienst · 24/7 bei Schnee und Glätte

Geräumt und gestreut, bevor der Tag beginnt

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