Ja, wir sind in Staaken bei Schnee und Eis für Sie da – rund um die Uhr
Der Ortsteil markiert den äußersten Westen der Stadt. Hinter den letzten Häusern beginnen Felder und das brandenburgische Umland, die Heerstraße führt als Bundesstraße weiter in Richtung Dallgow-Döberitz. Diese Randlage hat eine bewegte Geschichte: Der westliche Teil gehörte nach dem Krieg jahrzehntelang zur DDR und kam erst 1990 wieder zu Berlin. Bis heute merkt man an der Bebauung, dass die Teile des Ortsteils sich unterschiedlich entwickelt haben.
Zwei Wohnformen bestimmen das Bild. Im Süden liegt die Gartenstadt, zwischen 1914 und 1917 nach Plänen von Paul Schmitthenner gebaut: schmale Reihenhäuser, kleine Plätze, geschwungene Wege und viel Grün. Nördlich der Heerstraße erhebt sich die Großsiedlung Heerstraße Nord mit Hochhäusern aus den 1960er- und 1970er-Jahren, langen Wegeverbindungen und großen Parkplätzen. Dazwischen und am Rand finden sich Einfamilienhäuser, Kleingärten, Schulen und Fachmärkte.
RAT Winterdienst übernimmt für Eigentümer, Genossenschaften, Wohnungsunternehmen und Gewerbetreibende die Räum- und Streupflicht – angepasst an Bauform, Fläche und die Wetterbedingungen am offenen Stadtrand. Vor dem ersten Frost besichtigen wir jedes Objekt kostenlos, messen Fronten und Wege und halten in einem Räumplan fest, welche Flächen zuerst frei sein müssen und wo bei starkem Wind regelmäßig Wehen entstehen.
Stadtrand mit zwei Gesichtern
Wer von Osten über die Heerstraße kommt, erlebt den Wechsel deutlich. Auf der einen Seite stehen die Wohnhochhäuser der Großsiedlung, auf der anderen Seite die niedrigen, dicht gesetzten Häuser der Gartenstadt. Weiter westlich lockert sich die Bebauung auf, bis Wiesen, Äcker und Gewerbeflächen am Stadtrand übernehmen. Im Norden schließt das Falkenhagener Feld an, im Osten die Wilhelmstadt.
Für einen Winterdienst bedeuten diese Gegensätze, dass Technik und Personal flexibel eingesetzt werden müssen. In den Hochhausanlagen lohnt sich ein Kleintraktor mit Räumschild, der breite Wege und Parkplätze in kurzer Zeit freilegt. Wenige hundert Meter weiter ist dasselbe Gerät nutzlos, weil die Wohnwege der Gartenstadt dafür zu schmal sind und das historische Pflaster geschont werden muss. Wir planen deshalb gemischte Teams, die beide Aufgaben in einer Tour erledigen.
Hinzu kommen Grundstücke mit Einfamilienhäusern und Doppelhäusern, deren Eigentümer oft nur die Gehwegfront und die Zufahrt geräumt haben möchten. Diese Aufträge bündeln wir mit den größeren Objekten in der Nachbarschaft, damit die Anfahrt an den Stadtrand wirtschaftlich bleibt.
Die Gartenstadt: Handarbeit zwischen Reihenhäusern
Die Gartenstadt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs gilt als eines der bedeutenden Beispiele der Gartenstadtbewegung in Deutschland und steht unter Denkmalschutz. Ihre Wege sind schmal, teils kopfsteingepflastert und von Vorgärten, Hecken und Zäunen gesäumt. Viele Häuser haben eigene kleine Zugänge, an denen Mülltonnen, Fahrräder und Briefkästen stehen.
Für die Räumung dieser Wege kommt nur manuelle Schneeräumung in Frage. Unsere Einsatzkräfte arbeiten mit Schieber, Besen und Handstreuer und achten darauf, dass Schnee nicht in Vorgärten oder vor Nachbartüren landet. Auf Kopfsteinpflaster streuen wir feinkörnigen Splitt, der sich in den Fugen verkeilt und besseren Halt gibt als grobes Material.
Gemeinschaftliche Wege klar zuordnen
Ein Teil der Wege in der Siedlung ist nicht öffentlich gewidmet, sondern gehört zur Wohnanlage. Maßgeblich ist hier deshalb nicht das Straßenreinigungsgesetz; vielmehr trägt der Eigentümer die privatrechtliche Verkehrssicherungspflicht. Unser Winterdienst für Privatstraßen deckt auch diese Wege ab. Wichtig ist, vorab festzuhalten, welche Wegabschnitte zu welchem Eigentümer gehören – das klären wir bei der Begehung.
Viele Bewohner der Gartenstadt sind älter und möchten nicht mehr selbst räumen. Welche Möglichkeiten Staakener Senioren haben, wenn die Kraft fürs Schneeschippen nachlässt, die Räumpflicht aber weiter gilt, erklärt unser Ratgeber zum Winterdienst im Alter.
Hochhäuser an der Heerstraße: Wege, Eingänge, Stellplätze
Die Großsiedlung nördlich der Heerstraße umfasst mehrere tausend Wohnungen in Gebäuden mit vielen Geschossen. Rund um die Häuser verlaufen breite Fußwege, die Eingänge, Garagen, Spielplätze, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten wie an der Obstallee verbinden. Für Wohnungsunternehmen und Hausverwaltungen ist der Winterdienst hier eine logistische Aufgabe: Jeder Eingang wird täglich von vielen Menschen genutzt, darunter Kinder auf dem Schulweg und Ältere mit Rollatoren.
Wir bearbeiten solche Anlagen nach einem festen Plan. Zuerst werden die öffentlichen Gehwege an den Straßen und die Hauptwege zu den Eingängen geräumt, dann Zufahrten zu Tiefgaragen und Parkplätzen, zuletzt Nebenwege und Spielplatzumgebungen. Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen bleiben frei, ebenso die Zugänge zu Müllstandplätzen, damit die Abholung am Abfuhrtag nicht ausfällt.
Verwaltern mit großem Bestand liefert unser Winterdienst für Hausverwaltungen eine Abrechnung, die pro Gebäude oder Wirtschaftseinheit gegliedert ist. So lassen sich die Kosten sauber in die Betriebskostenabrechnung übernehmen.
Wohin mit dem vielen Schnee?
Auf großen Flächen sammeln sich nach starkem Schneefall erhebliche Mengen an. Schneehaufen dürfen weder Sichtachsen an Ausfahrten verdecken noch Gullys oder Hydranten zuschütten. Welche Ablageflächen zulässig sind, erläutert unser Ratgeber Wohin mit dem Schnee?. Reicht der Platz nicht aus, übernehmen wir den Schneeabtransport mit Fahrzeugen.
Wind über offenen Feldern: Verwehungen am Stadtrand
Westlich der Bebauung gibt es kaum Hindernisse für den Wind. Bei Schneefall mit kräftigem Westwind treibt er den Schnee über die Felder in die ersten Straßen hinein. An Zäunen, Hecken, Garagen und Hauswänden bilden sich Wehen, die mehrere Dezimeter hoch werden können, obwohl die gemessene Schneehöhe gering ist. Wege, die am Abend geräumt wurden, können am Morgen wieder zugeweht sein.
Zwischen Hochhäusern verstärkt sich dieser Effekt durch Düsenwirkung. Der Wind beschleunigt zwischen den Gebäuden und lagert Schnee an Gebäudeecken und in Hauseingängen ab. Gleichzeitig werden andere Flächen blankgefegt und vereisen dort, wo nasser Schnee festgefroren ist.
- Bekannte Wehenstellen werden bei der Begehung notiert und im Räumplan markiert.
- Bei Sturm mit Schnee folgt eine Nachräumung am selben Tag.
- Blankgefegte, vereiste Flächen werden gezielt abgestumpft.
- Schneewälle werden so gesetzt, dass sie nicht auf geräumte Wege zurückwehen.
In Mulden und an Kleingartenanlagen kann außerdem Kaltluft liegen bleiben. Dort friert Schmelzwasser schneller als im Siedlungskern, was wir bei Kontrollgängen in den Abendstunden berücksichtigen.
Auch die Temperaturunterschiede zur Innenstadt sind spürbar. In klaren Nächten kühlt der Stadtrand stärker aus als die dicht bebauten Viertel im Zentrum. Während es in der City noch regnet, kann am westlichen Rand bereits nasser Schnee liegen bleiben oder Regen auf gefrorenem Boden zu Eis werden. Unsere Einsatzplanung orientiert sich deshalb nicht an einem einzigen Messwert für die ganze Stadt, sondern an der Lage vor Ort. Die Westtour startet bei solchen Wetterlagen früher als die Touren in den inneren Bezirken.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Staaken
Am offenen Stadtrand entscheiden Technikwahl und Nachräumung darüber, ob Wege wirklich frei bleiben. Hier sehen Sie, was wir dafür tun.
- 01Handräumung
Sorgfalt in den historischen Wohnwegen
In der denkmalgeschützten Gartenstadt räumen wir ausschließlich von Hand. Pflaster, Vorgärten und Zäune bleiben unbeschädigt, und Schnee wird weder vor die Tür der Nachbarn noch auf Beete und Hecken geschoben.
- 02Großanlagen
Maschinen für breite Siedlungswege
In den Hochhausanlagen nördlich der Heerstraße setzen wir Kleintraktoren mit Räumschild ein. Lange Wege und Parkplätze sind damit in kurzer Zeit frei, bevor Bewohner zur Arbeit oder Schule aufbrechen.
- 03Verwehungen
Nachräumung bei Sturm und Schnee
Treibt der Wind Schnee über die Felder in die Straßen, kommen wir am selben Tag erneut. Bekannte Wehenstellen an Zäunen und Hausecken sind im Räumplan markiert und werden gezielt freigelegt.
- 04Pflasterhaftung
Feiner Splitt für Kopfsteinpflaster
Auf unebenem Pflaster greift feinkörniger Splitt besser, weil er sich in den Fugen verkeilt. So bleibt der Weg auch bei überfrierender Nässe sicher begehbar, ohne Salz einsetzen zu müssen.
- 05Wirtschaftseinheiten
Abrechnung pro Gebäude
Wohnungsunternehmen und Verwaltungen bekommen Rechnungen, die sauber nach einzelnen Gebäuden oder Wirtschaftseinheiten aufgeteilt sind. Die Kosten lassen sich so direkt und nachvollziehbar in die Betriebskostenabrechnung übernehmen, ohne aufwendige Umrechnung.
- 06Schulweg
Zugänge vor halb acht gesichert
Schulen, Kitas und Gehwege an Bushaltestellen haben morgens Vorrang. Unsere Tour ist so geplant, dass Kinder und Eltern sichere Wege vorfinden, wenn der Unterricht beginnt und die ersten Busse an den Haltestellen halten.
- 07Seniorenhilfe
Entlastung für ältere Eigentümer
Für viele Reihenhausbesitzer ist das Schippen mit den Jahren zu beschwerlich geworden. Wir übernehmen die Gehwegfront und den Hauszugang zu einem überschaubaren Saisonpreis und kommen zuverlässig, auch wenn niemand zu Hause ist.
- 08Tourbündelung
Wirtschaftliche Anfahrt an den Stadtrand
Objekte in Nachbarschaft zueinander fassen wir zu einer Tour zusammen. So bleiben Anfahrtswege kurz und die Kosten auch für kleinere Grundstücke am äußersten Westrand der Stadt fair kalkuliert.
- 09Rettungswege
Feuerwehrzufahrten an Hochhäusern frei
Gerade bei hohen Wohngebäuden müssen Aufstellflächen und Zufahrten der Feuerwehr jederzeit nutzbar sein. Wir räumen sie bei jedem Einsatz mit und nutzen sie niemals als Ablagefläche für Schnee.
- 10Erreichbarkeit
Direkter Draht bei Wetterumschwung
Kündigt sich Glatteis an oder ist ein Weg zugeweht, erreichen Sie Ihren Ansprechpartner telefonisch oder per E-Mail. Wir reagieren im Rahmen der vereinbarten Einsatzbereitschaft ohne Umwege und melden Ihnen, wann das Team vor Ort ist.
Warum Genossenschaften und Eigentümer im Berliner Westen uns beauftragen
Denkmalschutz, Großsiedlung und Randlage stellen unterschiedliche Anforderungen. Diese Punkte überzeugen unsere Auftraggeber.
Ein Team für beide Bauformen
Statt zwei Dienstleister für Reihenhäuser und Hochhäuser zu beauftragen, erhalten Sie alles aus einer Hand. Unsere gemischten Teams führen Handräumung und Maschinenräumung in derselben Tour aus und kennen die Eigenheiten beider Siedlungstypen – vom Kopfsteinpflaster bis zur Tiefgaragenzufahrt.
Klare Verantwortung
Nach der Übertragung führen wir Räumen und Streuen eigenverantwortlich aus. Ihre Überwachungspflicht erfüllen Sie mit dem digitalen Protokoll, das jeden Einsatz mit Uhrzeit festhält. Bei Fragen zur Rechtslage, etwa zur Einstufung Ihrer Straße oder zu Wegen ohne Gehweg, empfehlen wir eine Prüfung im Einzelfall.
Versicherungsschutz bei der DEVK
Die DEVK versichert uns mit 3.000.000 € pauschal gegen Personen- und Sachschäden und mit 500.000 € gegen Vermögensschäden. Damit sind auch große Wohnanlagen mit vielen Nutzern angemessen abgesichert, falls trotz sorgfältiger Arbeit ein Schaden entsteht.
Faire Preise trotz Randlage
Durch die Bündelung benachbarter Objekte entstehen keine teuren Einzelanfahrten an den Stadtrand. Sie zahlen einen Festpreis, der auf gemessenen Flächen beruht und keine versteckten Zuschläge für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagseinsätze enthält. Zusatzleistungen wie Abtransport werden vorher vereinbart.
Wettervorsorge statt Reaktion
Wir verfolgen Wetterlage und Glättewarnungen laufend und planen Einsätze, bevor die Lage kritisch wird. Gerade bei Sturm mit Schnee oder Eisregen am Stadtrand verschafft das einen Vorsprung, der Unfälle verhindern hilft und Ihnen nächtliche Anrufe erspart.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Schmale, gepflasterte Wohnwege | Handräumung mit feinem Splitt | Sichere Wege ohne Pflasterschäden |
| Breite Wege in Hochhausanlagen | Kleintraktor mit Räumschild | Schnell freie Hauptwege |
| Schneeverwehungen von den Feldern | Nachräumung am selben Tag | Wege bleiben auch bei Sturm frei |
| Große Schneemengen auf Parkplätzen | Ablageplanung und Abtransport | Keine verdeckten Gullys oder Hydranten |
| Lange Anfahrt an den Stadtrand | Bündelung benachbarter Objekte | Faire Preise auch für Reihenhäuser |
Fachmärkte, Schulen und öffentliche Einrichtungen
Entlang der Ausfallstraßen haben sich Supermärkte, Discounter und Fachmärkte mit großen Kundenparkplätzen angesiedelt. Für Betreiber gilt eine Verkehrssicherungspflicht während der Öffnungszeiten, die in der Regel früh am Morgen beginnt. Unser Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte räumt Parkflächen, Einkaufswagenboxen und Eingangsbereiche vor Ladenöffnung und kontrolliert über den Tag, wenn Kundenverkehr und Tauwetter neue Glätte erzeugen.
Schulen, Kitas und Sporthallen im Ortsteil haben morgens einen klar begrenzten Zeitkorridor: Zwischen halb acht und acht Uhr kommen hunderte Kinder. Zugänge, Schulhöfe und Bushaltestellen-nahe Gehwege müssen bis dahin gesichert sein. Wer für welche Fläche zuständig ist, hängt vom Träger ab – wir stimmen das mit der Verwaltung ab und planen die Einsätze entsprechend früh.
Bei Arztpraxen, Apotheken und Pflegediensten zählt zusätzlich die Barrierefreiheit. Rampen und ebenerdige Zugänge werden besonders sorgfältig geräumt und abgestumpft, damit Rollstühle und Rollatoren sicher rollen.
Rechtsrahmen für Anlieger am Stadtrand
Das Berliner Straßenreinigungsgesetz gilt bis an die Landesgrenze. Auch in ruhigen Randstraßen müssen Anlieger nach aktuellem Stand den Gehweg vor ihrem Grundstück in mindestens einem Meter Breite räumen und bei Glätte abstumpfend streuen. An der Heerstraße und anderen Hauptverkehrsstraßen kann eine Breite von 1,5 Metern verlangt sein.
Abendlicher Schnee ab 20 Uhr ist bis 7 Uhr früh zu entfernen; an Sonn- und Feiertagen bleibt Zeit bis 9 Uhr. Streusalz ist auf Gehwegen grundsätzlich verboten. Wer die Pflicht vernachlässigt, riskiert eine Ersatzvornahme auf eigene Kosten, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren und bei Unfällen Schadensersatzforderungen. Sie dürfen die Aufgabe an uns delegieren; die Kontrolle der beauftragten Firma bleibt beim Eigentümer, wird durch unser Protokoll aber deutlich erleichtert.
Bei Straßen ohne ausgebauten Gehweg oder mit unbefestigtem Seitenstreifen gelten teils besondere Regeln, etwa bei Straßen der Kategorie C. Im Zweifel empfehlen wir, die Einstufung beim Ordnungsamt zu erfragen oder rechtlich prüfen zu lassen.
Drei Preisbeispiele vom Reihenhaus bis zur Großanlage
Sämtliche Zahlen verstehen sich netto und als unverbindliche Orientierung auf Basis unserer Preisspannen. Einen festen Preis gibt es nach dem unverbindlichen Ortstermin.
| Objekt | Rechnung | Saison (netto) |
|---|---|---|
| Reihenhaus in der Gartenstadt, 7 m Front | 7 lfm × 2,50 € × 5 Monate | 87,50 € |
| Hochhaus mit Wegen, 120 m | 120 lfm × 2,10 € × 5 Monate | 1.260 € |
| Fachmarkt-Parkplatz, 3.000 m² | 3.000 m² × 0,90 € | 2.700 € |
Beim Reihenhaus liegt der Meterpreis im mittleren Bereich der Spanne von 1,80 bis 3,00 €, weil reine Handarbeit nötig ist, die Strecke aber kurz bleibt. Die Hochhausanlage profitiert von der maschinellen Räumung langer, breiter Wege und liegt deshalb bei 2,10 €. Beim Fachmarkt genügen 0,90 € je Quadratmeter, weil die freie Fläche nachts zügig mit dem Räumschild bearbeitet wird.
Wer nur gelegentlich Unterstützung braucht, kann Einsätze auf Abruf für 25 bis 45 € buchen. Für plötzliche Eisglätte bieten wir Soforteinsätze ab 50 € pauschal zuzüglich Fläche. Für das Streugut wählen Sie zwischen einer Pauschale und einer Abrechnung nach Verbrauch.
Ablauf und Anfahrt in den Westen
- Sie nehmen per Telefon oder E-Mail Kontakt auf und nennen Adresse und Flächen.
- Bei einem kostenlosen Ortstermin notieren wir Engstellen, Wehenstellen und Schneeablageflächen.
- Ein schriftliches Festpreisangebot samt Räumplan geht Ihnen zu.
- Nach Ihrer Zusage wird das Objekt in die Westtour aufgenommen, die über die Heerstraße anfährt.
- Ab Saisonbeginn rücken wir bei jedem Wetterereignis aus und protokollieren digital.
Weil der Ortsteil am Ende der Anfahrtswege liegt, bündeln wir Objekte hier besonders konsequent. Wohnanlagen, Reihenhäuser und Gewerbeflächen in Nachbarschaft zueinander werden in einem Durchgang bedient. Wie wir die übrigen Ortsteile betreuen, zeigt die Bezirksseite Spandau.
Häufige Fragen
Räumen Sie auch die schmalen Wege der Gartenstadt?
Ja, und zwar von Hand. Die Wege sind für Maschinen zu schmal, das historische Pflaster muss geschont werden. Unsere Einsatzkräfte arbeiten mit Schieber, Besen und Handstreuer und verwenden feinkörnigen Splitt, der auf Kopfsteinpflaster besser greift als grobes Material und sich im Frühjahr leicht wieder zusammenkehren lässt.
Was passiert, wenn der Wind den Weg wieder zuweht?
Bei Sturm mit Schnee vereinbaren wir eine Nachräumung am selben Tag. Bekannte Wehenstellen markieren wir bei der Begehung im Räumplan, damit sie gezielt bearbeitet werden. Auch blankgefegte, vereiste Flächen stumpfen wir ab, weil der Wind hier oft Glätte statt Schnee hinterlässt.
Ist der Winterdienst für ein Reihenhaus bezahlbar?
Ja. Sieben Meter Gehwegfront zu 2,50 € monatlich kosten 87,50 € netto für die gesamte Saison von November bis März. Weil wir benachbarte Grundstücke bündeln, entstehen keine teuren Einzelanfahrten. Den exakten Betrag legen wir nach einem Termin vor Ort fest.
Wer ist für Wege innerhalb einer Wohnanlage zuständig?
Nicht öffentlich gewidmete Wege gehören zur privaten Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers, etwa einer Genossenschaft oder Eigentümergemeinschaft. Für den öffentlichen Gehweg gilt dagegen das Straßenreinigungsgesetz. Bei der Begehung klären wir, welche Flächen in welche Kategorie fallen, und nehmen beide in den Vertrag auf.
Wo lagern Sie den Schnee bei großen Wohnanlagen?
Wir legen Ablageflächen vorab fest, die weder Sichtachsen an Ausfahrten noch Gullys, Hydranten oder Feuerwehrzufahrten blockieren. Reicht der Platz nach starkem Schneefall nicht aus, transportieren wir den Schnee mit Fahrzeugen ab. Die Kosten dafür werden vorher vereinbart und erscheinen als eigene Position auf der Rechnung.
Wie früh sind Gehwege vor Schulen geräumt?
Schulen, Kitas und angrenzende Gehwege stehen bei uns am Anfang der Tour. Ziel ist, dass sie vor Unterrichtsbeginn, also in der Regel vor halb acht, geräumt und abgestumpft sind. Die konkrete Uhrzeit stimmen wir mit dem Träger oder der Hausverwaltung ab.