Ja, wir sind in Steglitz-Zehlendorf für Sie im Einsatz – mit DEVK-Haftpflicht bis 3 Mio. €
Kein anderer Berliner Bezirk verbindet so viel Wald und Wasser mit so vielen Wohnadressen. Zwischen Havel, Grunewaldseen und Teltowkanal liegen sieben Ortsteile, die unterschiedlicher kaum sein könnten: das dichte Geschäftszentrum an der Schloßstraße, die Villenkolonien in Lichterfelde und Dahlem, die Gartenstädte in Zehlendorf und Nikolassee, die Seegrundstücke am Wannsee und ruhige Wohnviertel in Lankwitz. Hinzu kommen große Einrichtungen wie die Freie Universität, das Universitätsklinikum am Hindenburgdamm, Museen, Forschungsinstitute und zahlreiche Schulen.
Für Eigentümer bedeutet das: Die Anliegerpflicht nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz gilt überall, aber ihr Aufwand unterscheidet sich enorm. Eine Villa mit 50 Metern Front unter alten Kiefern verlangt etwas anderes als ein Geschäftshaus an einer Einkaufsstraße, an der 1,5 Meter Breite gefordert sind.
RAT Winterdienst übernimmt diese Aufgabe für private Eigentümer, Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften, Unternehmen und Einrichtungen im ganzen Bezirk. Wir besichtigen jedes Grundstück kostenfrei, kalkulieren einen Festpreis und räumen im Winter nach festem Tourenplan. Jeder Einsatz wird digital protokolliert, sodass Sie Ihre Kontrollpflicht auch dann belegen können, wenn Sie selbst nicht vor Ort wohnen.
Wald, Wasser und Villen: der grüne Südwesten
Ein großer Teil der Bezirksfläche besteht aus Wald und Gewässern. Der südliche Grunewald, der Düppeler Forst und die Seenkette mit Schlachtensee, Krummer Lanke und Wannsee prägen das Bild ebenso wie die Havel an der westlichen Grenze. Dazwischen liegen Wohngebiete, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert als Villenkolonien und Landhaussiedlungen angelegt wurden. Viele Straßen sind von Kiefern, Eichen und Linden gesäumt, Grundstücke sind großzügig geschnitten, Häuser stehen oft weit hinter der Straßenfront.
Im Nordosten verdichtet sich die Bebauung. Rund um die Schloßstraße und im Osten von Lichterfelde stehen Mietshäuser aus der Gründerzeit und der Nachkriegszeit, im Süden von Lichterfelde Hochhäuser der 1970er-Jahre. Diese Spannweite macht den Bezirk für den Winterdienst anspruchsvoll: Kaum eine Tour gleicht der anderen, und dieselbe Wetterlage wirkt am Seeufer anders als in der Einkaufsstraße.
- Lange Grundstücksfronten in Villengebieten
- Schattige Waldstraßen mit lang anhaltender Glätte
- Hanglagen an Seen und Endmoränen
- Belebte Geschäftsstraßen mit erhöhter Räumbreite
- Große Einrichtungen mit Publikumsverkehr
Die sieben Ortsteile im Überblick
Jeder Ortsteil hat eigene Schwerpunkte. Die Tabelle fasst zusammen, worauf es jeweils ankommt; ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten der einzelnen Ortsteile.
| Ortsteil | Prägung | Schwerpunkt im Winter |
|---|---|---|
| Steglitz | Einkaufsmeile, Gründerzeit, Villenhang am Fichtenberg | Geschäftsgehwege, Hofdurchfahrten, Gefälle |
| Lichterfelde | Villenkolonie, Bahnhofsviertel, Großsiedlung, Klinikum | Lange Fronten, Patientenwege, Wohnanlagen |
| Lankwitz | Wohnviertel mit Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern, Teltowkanal | Siedlungsgehwege, Kanalbrücken |
| Zehlendorf | Ortszentrum am Teltower Damm, Waldsiedlungen, Villen | Geschäftsstraße, schattige Siedlungswege |
| Dahlem | Universität, Museen, Institute, Villen | Campuswege, Publikumsverkehr, Villenzufahrten |
| Nikolassee | Landhauskolonie, Schlachtensee, Strandbad | Hanggrundstücke, Waldrandlagen |
| Wannsee | Seegrundstücke, Villen, Ausflugsziele | Seeuferlagen, lange Zufahrten, Hänge |
Die Unterschiede reichen bis in die Wahl des Arbeitsgeräts: In Steglitz arbeiten wir an Geschäftsfronten mit kompakten Maschinen und viel Handarbeit, in Wannsee und Nikolassee mit Fahrzeugen, die auch lange und ansteigende Zufahrten bewältigen.
Auch die Tageszeiten verschieben sich: Im Geschäftszentrum muss der Gehweg vor Ladenöffnung frei sein, in Dahlem richten sich die Einsätze nach Vorlesungs- und Museumszeiten, in den Seeortsteilen nach Wochenendausflüglern, die bei Schnee zahlreich an Ufer und Waldwege strömen. In Lankwitz und im Osten von Lichterfelde stehen dagegen Pendlerwege zur S-Bahn im Vordergrund. Für jede dieser Lagen legen wir bei der Begehung fest, bis wann geräumt sein muss und welche Wege Vorrang haben.
Villengrundstücke: Front, Zufahrt, Treppe, Dach
Für viele Eigentümer im Bezirk ist der Gehweg nur ein Teil der Aufgabe. Hinter dem Zaun folgen Zufahrten von 20, 30 oder mehr Metern, Außentreppen, Terrassenzugänge und Garagenvorplätze. Bei Besuchern, Lieferdiensten, Handwerkern oder Pflegekräften greift die private Verkehrssicherungspflicht – wer das Grundstück betreten darf, muss es auch sicher betreten können.
Wir betreuen solche Grundstücke als Gesamtpaket. Der öffentliche Gehweg wird über die gesamte Front geräumt, bei Eckgrundstücken an beiden Straßen. Die Zufahrt räumen wir maschinell oder von Hand, je nach Breite und Belag; Natursteintreppen und Klinker behandeln wir mit Splitt in passender Körnung, damit weder Fugen noch Oberflächen leiden. Historische Villen mit Erkern, Gauben und weit überstehenden Dächern bilden bei Tauwetter Eiszapfen und Schneeüberhänge über Eingängen. Auf Wunsch prüfen wir diese Stellen bei jedem Durchgang mit.
Viele Eigentümer verbringen die Wintermonate nicht durchgehend im Haus oder sind beruflich viel unterwegs. Gerade dann ist eine Saisonbetreuung sinnvoll, die automatisch bei jedem Schneefall und jeder Glätte ausgelöst wird. Sie müssen niemanden anrufen, und das digitale Protokoll zeigt Ihnen von unterwegs, wann geräumt und gestreut wurde. Für Grundstücke mit Toranlagen hinterlegen wir auf Wunsch Zugangsregeln, damit die Teams auch die Zufahrt hinter dem Tor erreichen.
- Gehweg nach Anliegerpflicht über die gesamte Front
- Zufahrt und Garagenvorplatz bis zur Haustür
- Außentreppe und Eingang mit schonendem Streugut
- Kontrolle von Dachüberständen und Eiszapfen
Wie sich ein solches Paket für Privatkunden zusammensetzt, zeigt unsere Seite Winterdienst für Privathaushalte.
Seeufer, Waldstraßen und Hanglagen
Die Seenkette im Westen des Bezirks liegt in einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne. Das sorgt für Höhenunterschiede, die man in Berlin sonst selten findet: Straßen fallen zum Ufer hin ab, Grundstücke am Kleinen Wannsee oder an der Krummen Lanke liegen teils am Hang. Bei Eisregen oder überfrierender Nässe werden diese Gefälle zum größten Risiko – für Fußgänger auf dem Gehweg ebenso wie für Fahrzeuge, die aus einer abschüssigen Einfahrt auf die Straße wollen.
Hinzu kommt das Mikroklima am Wasser. Über den Seen und der Havel bildet sich bei Frost häufig Nebel, der sich als Reif auf Gehwegen und Zufahrten niederschlägt. In den Waldsiedlungen halten Kiefern und Eichen die Sonne ab, sodass Eis im Schatten tagelang liegen bleibt, während die Hauptstraßen längst trocken sind.
Wie wir darauf reagieren
- Vorbeugendes Streuen an Hanggrundstücken, sobald Eisregen angekündigt ist
- Frühere Anfahrt von Seeufer-Adressen in Nebel- und Frostnächten
- Gezielte Nachkontrollen in schattigen Waldstraßen nach Tauwetter
- Gröberer Splitt auf Gefällestrecken für besseren Halt
Typische Glätteformen und ihre Entstehung erklärt der Ratgeber Glatteis, Blitzeis, Reifglätte.
Einkaufsstraßen, Bahnhöfe und Verkehrsknoten
Neben den ruhigen Wohnlagen hat der Bezirk mehrere belebte Zentren. Die Schloßstraße zählt zu den großen Einkaufsstraßen der Stadt, am Teltower Damm in Zehlendorf reihen sich Geschäfte, Praxen und Cafés zwischen S-Bahnhof und Rathaus. Weitere Nahversorgungszentren liegen rund um die Bahnhöfe in Lichterfelde, am Mexikoplatz und an der Clayallee. Verkehrsknoten wie die Bahnhöfe Rathaus Steglitz, Zehlendorf und Wannsee verbinden S-Bahn, U-Bahn, Regionalverkehr und Busse.
Entlang von Hauptverkehrs- und Geschäftsstraßen im Bezirk müssen Gehwege nach aktuellem Stand meist 1,5 Meter breit geräumt werden; wo besonders viele Fußgänger unterwegs sind, kann auch mehr gefordert sein. Bei den Fristen gibt es im Südwesten keine Sonderregeln: Schneit es nach 20 Uhr, ist bis 7 Uhr zu räumen, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr. Bei Läden mit früher Öffnung ist das zu spät – wir planen Geschäftsfronten deshalb an den Anfang der Touren. Den Schnee, den die BSR beim Räumen der Fahrbahn an den Rand schiebt, setzen wir so, dass Haltestellen, Überwege und Radstreifen frei bleiben, statt ihn auf den gerade geräumten Gehweg zurückfallen zu lassen.
- Prüfung der geforderten Breite für jeden Abschnitt
- Räumung vor Ladenöffnung, Nachräumen bei Dauerschneefall
- Eingänge, Windfänge und Lieferzugänge als private Fläche mitbetreut
Ein Paket für Geschäfte mit Eingangsbereich und Anlieferung beschreibt unsere Seite Winterdienst für Einzelhandel und Supermärkte.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Steglitz-Zehlendorf
Ein Bezirk mit Seen, Wäldern, Villen und Einkaufsmeilen braucht einen Dienstleister, der flexibel plant. Diese zehn Punkte machen den Unterschied.
- 01Flächendeckend
Alle sieben Ortsteile in festen Touren
Von der Schloßstraße bis zur Glienicker Brücke gehören alle Ortsteile zu unseren Einsatzgebieten. Getrennte Touren für den Osten und Westen sorgen dafür, dass die Teams nicht quer durch den Bezirk pendeln, sondern zusammenhängende Gebiete abarbeiten.
- 02Villen
Gesamtpaket für große Grundstücke
Gehweg, Zufahrt, Außentreppe und Eingang aus einer Hand: Bei großen Grundstücken betreuen wir alle Flächen, die Besucher und Lieferanten nutzen. So entstehen keine Lücken zwischen öffentlicher Pflicht und privater Verkehrssicherung.
- 03Hanglagen
Vorbeugen statt nachräumen am Gefälle
An Hanggrundstücken rund um die Seen streuen wir vorbeugend, sobald Eisregen angekündigt ist. Auf geneigten Zufahrten lässt sich ein einmal gebildeter Eispanzer nur schwer entfernen – deshalb setzen wir an, bevor er entsteht.
- 04Naturschutz
Streugut, das Wald und Seen schont
In einem Bezirk mit so viel Natur verzichten wir auf Gehwegen konsequent auf Tausalz und verwenden abstumpfende Mittel. Das schützt Straßenbäume, Waldränder und Uferbereiche vor Salzeintrag und schont zugleich Pflaster und Natursteinbeläge.
- 05Geschäftsstraßen
Ladenfronten zuerst geräumt
An Schloßstraße, Teltower Damm und den Nahversorgungszentren stehen Geschäftsfronten am Anfang der Touren. Händler und Kunden finden einen breit geräumten Gehweg vor, bevor die Läden öffnen, und bei Dauerschneefall räumen wir mehrfach nach.
- 06Einrichtungen
Vorrang für Kliniken und Praxen
Bei Praxen, Pflegeheimen und privaten Einrichtungen räumen wir Rampen, Eingänge und Zufahrten zuerst und schauen dort in kurzen Abständen nach. Menschen mit Gehhilfen oder Rollstuhl sollen auch bei Glätte sicher ankommen.
- 07Wohnanlagen
Fester Plan für große Bestände
Für Wohnanlagen und Siedlungen arbeiten wir mit festgelegter Reihenfolge und getrennten Nachweisen je Gebäude. Hausverwaltungen mit Objekten in mehreren Ortsteilen erhalten einen Vertrag und eine einheitliche Abrechnung für alle Adressen.
- 08Protokoll
Digitaler Nachweis jedes Einsatzes
Uhrzeit, Fläche, Maßnahme und Streumittel werden bei jedem Durchgang festgehalten. Eigentümer, Verwalter und Versicherer können jederzeit nachvollziehen, wann und wie gearbeitet wurde – eine wichtige Grundlage für die Kontrollpflicht.
- 09Festpreis
Planbare Kosten ohne Überraschungen
Nach der kostenfreien Begehung erhalten Sie einen Festpreis, der auf gemessenen Metern und Flächen beruht. Zuschläge für Nachtarbeit, Wochenenden oder schneereiche Monate gibt es nicht, und Zusatzleistungen werden immer vorher abgestimmt.
- 10Ansprechpartner
Eine Person für alle Fragen
Ein persönlicher Ansprechpartner betreut Sie und weiß um Ihr Grundstück und Ihre Wünsche. Änderungen, Zusatzeinsätze oder Rückfragen zum Protokoll werden direkt geklärt, ohne Warteschleife und ohne dass Sie Ihre Situation mehrfach erklären müssen.
Warum Eigentümer und Verwalter im Berliner Südwesten auf uns setzen
Zwischen Seeufer und Einkaufsstraße zeigt sich, ob ein Winterdienst wirklich plant. Fünf Gründe für die Zusammenarbeit:
Jedes Grundstück vorher gesehen
Wir kalkulieren nicht nach Luftbild, sondern nach Besichtigung. Gefälle, Bäume, Treppen, Natursteinbeläge und Schneelagerplätze werden vor Ort aufgenommen und von Anfang an berücksichtigt. So bleibt das Angebot auch im Januar gültig und es gibt keine nachträglichen Aufschläge.
Geschulte Teams mit passendem Gerät
Unsere geschulten Einsatzkräfte wissen genau, wie man historische Beläge schont, Gefällestrecken sicher abstumpft und Schnee so lagert, dass Bäume und Hecken nicht leiden. Gehweg-Fahrzeuge bewegen sich innerhalb der StVO-Gewichtsgrenzen, damit Gehwege, Kantensteine und Leitungen unbeschädigt bleiben.
Bereit, wenn das Wetter umschlägt
Schnee und Eisregen halten sich nicht an Bürozeiten. Tag und Nacht stehen unsere Teams bereit – Wochenenden und Feiertage eingeschlossen. Touren werden schon bei der Wetterwarnung vorbereitet, damit nach Schneefallende keine Zeit verloren geht und die Fristen sicher eingehalten werden.
Haftpflicht mit klaren Summen
Personen- und Sachschäden sind über unsere DEVK-Betriebshaftpflicht pauschal mit 3 Mio. € versichert, Vermögensschäden mit 500.000 €. Ihre Auswahl- und Kontrollpflicht bleibt bestehen, doch Sie übertragen die Aufgabe an einen versicherten Betrieb, der jeden Einsatz belegt.
Ein Partner für ganz Berlin
Viele Eigentümer und Verwalter haben Objekte im Südwesten und zugleich in anderen Bezirken. Weil wir berlinweit in jedem Bezirk tätig sind, betreuen wir alle Ihre Adressen nach einheitlichem Standard, mit einem festen Ansprechpartner und über eine gemeinsame, übersichtliche Abrechnung.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Lange Fronten und Zufahrten bei Villen | Gesamtpaket von Gehweg bis Haustür | Keine Lücken in der Verkehrssicherung |
| Gefälle an Seen und Hängen | Vorbeugendes Streuen bei Eisregenwarnung | Kein Eispanzer auf Zufahrt und Gehweg |
| Schattige Straßen in Waldsiedlungen | Gezielte Nachkontrolle nach Tauwetter | Glätteinseln werden rechtzeitig entschärft |
| Hohe Frequenz an Geschäftsstraßen | Erhöhte Breite und Räumung vor Ladenöffnung | Kunden kommen sicher ins Geschäft |
| Viele Objekte in mehreren Ortsteilen | Ein Vertrag mit einheitlichen Protokollen | Weniger Verwaltungsaufwand für Verwalter |
Universität, Kliniken, Museen und Schulen
Kaum ein Bezirk beherbergt so viele Einrichtungen mit Publikumsverkehr. In Dahlem liegen die Freie Universität mit ihren verteilten Instituten, Forschungseinrichtungen, Museen und die Domäne Dahlem. Das Universitätsklinikum am Hindenburgdamm ist einer der großen Krankenhausstandorte der Stadt, weitere Kliniken gibt es in Zehlendorf. Dazu kommen Gymnasien, Grundschulen, internationale und private Schulen, Kitas, Pflegeheime und Arztpraxen.
Öffentliche Träger vergeben ihren Winterdienst in eigenen Verfahren. Private Schulen und Kitas, Praxisinhaber, Pflegeeinrichtungen, Vermieter von Institutsgebäuden und Betreiber von Ärztehäusern beauftragen uns dagegen direkt. Für sie gilt: Wege, Rampen und Zufahrten müssen während der Öffnungs- und Nutzungszeiten sicher sein, nicht erst ab 7 Uhr und nicht nur bis Mittag.
- Vorrangige Räumung von Rampen und barrierefreien Zugängen
- Kontrollgänge während Sprechstunden und Unterrichtszeiten
- Abstimmung mit Hausmeistern und Haustechnik vor Ort
Speziell für medizinische Einrichtungen beschreibt unsere Seite Winterdienst für Arztpraxen und Kliniken den Leistungsumfang.
Wohnanlagen, Siedlungen und Denkmalschutz
Neben Villen und Einfamilienhäusern gibt es im Bezirk eine Vielzahl an Wohnanlagen: Wohnblöcke der 1950er- und 1960er-Jahre in Steglitz und Lankwitz, die Hochhäuser der Thermometersiedlung in Lichterfelde, neue Wohnquartiere mit Tiefgaragen und Privatwegen. Besonders ist die Zehlendorfer Waldsiedlung Onkel Toms Hütte: Sie zählt zu den Siedlungen der Berliner Moderne und damit zum UNESCO-Welterbe. Ähnliche denkmalgeschützte Siedlungen prägen weitere Straßenzüge im Bezirk.
In Wohnanlagen arbeiten wir nach festem Räumplan: Hauseingänge und Rampen zuerst, dann Wege zu Haltestellen, Kitas und Garagen, anschließend Feuerwehrumfahrten und Müllplätze. In denkmalgeschützten Siedlungen achten wir zusätzlich auf historische Beläge, Treppen und Einfriedungen; grobe Technik, die Kanten beschädigt, bleibt dort im Fahrzeug. Bei Fragen zu zulässigen Mitteln und Geräten stimmen wir uns mit der Verwaltung ab, bevor die Saison beginnt, damit im Ernstfall niemand improvisieren muss. Für Hausverwaltungen mit Beständen in mehreren Ortsteilen bündeln wir alle Adressen in einem Vertrag mit einheitlicher Dokumentation.
Vermieter in Steglitz-Zehlendorf können die Kosten des Winterdienstes nach aktuellem Stand als Betriebskosten umlegen, sofern der Mietvertrag das vorsieht. Unsere Rechnungen weisen Objekt und Leistungszeitraum getrennt aus, damit die Abrechnung ohne Nacharbeit gelingt.
Nadeln, Laub und Splitt: der Winter vor und nach dem Schnee
In einem so baumreichen Bezirk beginnt der Winterdienst eigentlich schon im Herbst. Nasses Eichenlaub und Kiefernnadeln auf Gehwegen und Zufahrten bilden unter der ersten Schneedecke eine glitschige Schicht, die selbst nach dem Räumen kaum Halt bietet. Wer seine Flächen vor dem ersten Frost von Laub befreit, erleichtert den Winterdienst und verringert das Sturzrisiko erheblich. Auf Wunsch übernehmen wir diese Arbeit im Rahmen der Herbstpflege, damit die Saison auf sauberem Untergrund startet.
Auch das Ende des Winters verdient Aufmerksamkeit. Nach mehreren Schneefällen liegt auf Gehwegen, Zufahrten und Treppen eine Schicht aus Splitt und Granulat, die bei Trockenheit wie Kugellager wirkt und in Abläufe und Gullys gespült wird. Wer für das Aufkehren zuständig ist, hängt nach aktuellem Stand unter anderem von der Straßenkategorie ab; auf privaten Flächen liegt es ohnehin beim Eigentümer. Wir kehren das Material nach der Saison auf und entsorgen es fachgerecht.
- Herbst: Laub und Nadeln von Gehweg, Zufahrt und Treppen entfernen
- Winter: Räumen, abstumpfen, nachkontrollieren
- Frühjahr: Streugut aufkehren, Abläufe freihalten
So entsteht ein durchgehender Pflegezyklus, der gerade bei Villen mit großem Baumbestand und langen Zufahrten den Aufwand für Eigentümer deutlich reduziert.
Preisbeispiel: Seegrundstück mit langer Zufahrt
Ein typisches Objekt aus dem Westen des Bezirks: eine Villa am Hang mit 52 Metern Straßenfront, einer ansteigenden Zufahrt von 30 Metern und einer Außentreppe zum Eingang. Wegen Gefälle, Kiefernnadeln und Waldrandlage setzen wir für den Gehweg 2,80 € pro laufendem Meter und Monat an, für die Zufahrt 2,60 €. Die Treppe ist im Preis der Zufahrt enthalten.
| Position | Rechnung | Betrag netto |
|---|---|---|
| Gehwegfront | 52 m × 2,80 € × 5 Monate | 728,00 € |
| Zufahrt mit Außentreppe | 30 m × 2,60 € × 5 Monate | 390,00 € |
| Saison gesamt | 1.118,00 € | |
| Zum Vergleich: Ladenfront 15 m | 15 m × 3,00 € × 5 Monate | 225,00 € |
Streumaterial wird je nach Vereinbarung pauschal oder nach Verbrauch berechnet. Für Grundstücke ohne gesetzliche Gehwegpflicht, etwa ein Wochenendhaus mit kurzer Zufahrt, kann ein Einsatz auf Abruf zu 25 bis 45 € günstiger sein. Sämtliche Zahlen dienen als unverbindliche Orientierung – verbindlich wird erst das Festpreisangebot, das auf unserer kostenlosen Flächenanalyse beruht. Weitere Beispiele zu Saisonpauschale und Einzeleinsatz enthält der Ratgeber Was kostet ein Winterdienst?
Ablauf, Touren und Nachbarbezirke
- Anfrage: Teilen Sie uns mit, um welche Adresse und Objektart es geht und welche Flächen wir übernehmen sollen.
- Kostenfreie Flächenanalyse: Wir vermessen Fronten, Zufahrten und Plätze, prüfen Straßeneinstufung, Gefälle und Besonderheiten wie Bäume oder Treppen.
- Festpreisangebot: Sie erhalten eine schriftliche Kalkulation mit klar beschriebenen Flächen und ohne versteckte Zuschläge.
- Tourenplanung: Ihr Grundstück wird einer der Touren im Südwesten zugeordnet.
- Einsatz: Räumen, Streuen und Kontrollieren bei jeder Wetterlage, rund um die Uhr.
- Dokumentation: Jeder Durchgang wird mit Uhrzeit, Maßnahme und Material digital festgehalten.
Geplant werden die Einsätze für Steglitz-Zehlendorf an unserem Standort Kollwitzstraße in Prenzlauer Berg. Wegen der Größe des Bezirks arbeiten wir mit mehreren Touren, die per GPS-gestützter Routenplanung entlang der Hauptachsen verlaufen: eine östliche Tour über Schloßstraße, Lankwitz und Lichterfelde, eine westliche über Dahlem, Zehlendorf, Nikolassee und Wannsee. Objekte in den angrenzenden Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg verbinden wir mit diesen Touren, sodass Teams und Fahrzeuge bei Schneefall bereits in der Nähe sind.
Häufige Fragen
Betreuen Sie alle Ortsteile des Bezirks?
Ja. Wir sind in Steglitz, Lichterfelde, Lankwitz, Zehlendorf, Dahlem, Nikolassee und Wannsee im Einsatz. Wegen der Größe des Bezirks arbeiten wir mit einer östlichen und einer westlichen Tour, die per GPS-gestützter Routenplanung zusammengestellt werden. So sind die Teams bei Schneefall bereits in der Nähe Ihres Grundstücks und müssen nicht erst durch die Stadt fahren.
Was kostet der Winterdienst für eine Villa mit langer Zufahrt?
Als Richtwert kalkulieren wir Gehwege und Zufahrten mit 1,80 bis 3,00 € je laufendem Meter und Monat – gerechnet über die Saison von November bis März. Eine Villa mit 52 Metern Front und 30 Metern Zufahrt kommt im Beispiel auf 1.118 € netto pro Saison. Bindend ist der Festpreis, den wir Ihnen nach einem kostenfreien Ortstermin nennen.
Unser Grundstück liegt am Hang zum See – was ist zu beachten?
Gefälle sind bei Eisregen und überfrierender Nässe besonders gefährlich. Wir streuen solche Flächen vorbeugend, sobald Eisregen angekündigt ist, und verwenden gröberen Splitt für besseren Halt. Seeufer-Adressen fahren wir in Nebel- und Frostnächten früher an, weil sich dort Reif schneller bildet als im Ortsinneren.
Dürfen Sie auf unserer privaten Zufahrt Salz streuen?
Das Verbot von Auftaumitteln betrifft öffentliche Gehwege. Auf privaten Flächen ist Salz nach Abstimmung grundsätzlich möglich, sofern keine anderen Vorschriften entgegenstehen. Wir raten in Wald- und Seenähe dennoch davon ab, weil Salz Bäume, Hecken und Natursteinbeläge schädigt. Abstumpfende Mittel erfüllen den Zweck meist ebenso gut.
Wie schnell muss nach nächtlichem Schneefall geräumt sein?
Das Berliner Straßenreinigungsgesetz setzt für Schneefall nach 20 Uhr eine Frist bis 7 Uhr des nächsten Tages, sonn- und feiertags bis 9 Uhr. Tagsüber gilt: unverzüglich nach Ende des Schneefalls, bei anhaltendem Schneefall auch mehrfach. In Steglitz-Zehlendorf planen wir die Touren so, dass zuerst die Geschäftsfronten und anschließend die Wohnstraßen geräumt sind.
Können Hausverwaltungen alle Objekte im Bezirk in einem Vertrag bündeln?
Ja. Wir fassen Objekte in mehreren Ortsteilen und auch in anderen Bezirken in einem Vertrag zusammen. Jede Adresse erhält ein eigenes Protokoll und wird auf der Rechnung getrennt ausgewiesen, damit die Kosten sauber auf die jeweiligen Betriebskostenabrechnungen verteilt werden können. Ein persönlicher Ansprechpartner koordiniert alle Objekte.