Ja, wir sind in Johannisthal im Einsatz – geschulte Teams, 24/7 bei Schnee und Eis
Johannisthal ist ein Ortsteil mit Geschichte und viel Gegenwart. Hier startete 1909 der erste Motorflugplatz Deutschlands; heute ist das einstige Flugfeld ein Landschaftspark mit geschützter Wiesenfläche in der Mitte. Rund um diese Freifläche sind in den vergangenen Jahren neue Wohnquartiere entstanden, deren Bewohner andere Erwartungen an den Winterdienst haben als die Eigentümer der älteren Siedlungshäuser am Sterndamm.
Neue Mehrfamilienhäuser bringen Tiefgaragen, Fahrradräume, gemeinschaftliche Innenhöfe und Privatwege mit sich, für die nicht die BSR, sondern die Eigentümergemeinschaft verantwortlich ist. In den gewachsenen Straßen stehen Einfamilien- und Doppelhäuser mit Vorgärten und Garagenzufahrten. Und am Rand des Ortsteils arbeiten Handwerksbetriebe, Händler und Dienstleister, deren Höfe morgens für Lieferverkehr und Personal frei sein müssen.
RAT Winterdienst betreut all diese Objekte mit geschulten Kräften, GPS-gestützter Tourenplanung und umweltschonenden Streumitteln. Nach einer kostenfreien Begehung erhalten Sie ein Festpreisangebot. Wer am Rand des Flugfelds wohnt, weiß, wie schnell Wind und Frost dort Wege unpassierbar machen. Besonders gefragt ist bei Neubauten der Winterdienst an Tiefgaragenzufahrten, denn Rampen gehören zu den glattesten Stellen eines Grundstücks.
Vom Flugfeld zum Wohnquartier: die Bebauung im Überblick
Der Ortsteil lässt sich grob in drei Zonen gliedern. Den Kern bilden die älteren Wohnstraßen rund um den Sterndamm, die Hauptverkehrsader mit Geschäften, Bushaltestellen und Arztpraxen. Hier prägen Siedlungshäuser aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, kleinere Mehrfamilienhäuser und spätere Ergänzungsbauten das Bild. Die Grundstücke haben meist Vorgärten, Zäune und eigene Einfahrten.
Die zweite Zone sind die Neubauquartiere am Landschaftspark entlang des Groß-Berliner Damms. Seit den 2000er-Jahren wurden hier Reihenhäuser, Stadtvillen und mehrgeschossige Wohnanlagen errichtet, oft als Wohnungseigentum. Charakteristisch sind autofreie Wohnwege, gemeinsame Müllstandorte, Spielplätze und Tiefgaragen mit Rampen. Viele Wege sind nicht öffentlich gewidmet – im Winter heißt das, dass die Gemeinschaft selbst für Räumung und Streuung sorgen muss, ähnlich wie beim Winterdienst für Privatstraßen.
Die dritte Zone sind Gewerbeflächen, etwa entlang des Segelfliegerdamms und in Richtung des Technologiestandorts im benachbarten Adlershof. Dort finden sich Hallen, Werkstätten, Büros und Lagerflächen mit Stellplätzen und Ladezonen. Jede Zone verlangt ein anderes Einsatzfenster und andere Technik, weshalb wir für jedes Objekt einen eigenen Räumplan erstellen.
Wind über dem Landschaftspark: Verwehungen und Kaltluft
Die große Wiese im Zentrum des früheren Flugfelds ist ökologisch wertvoll, im Winter aber eine Wetterküche. Auf der offenen Fläche gibt es weder Bäume noch Gebäude, die den Wind bremsen. Pulverschnee wird bei Ostwind über die Freifläche getragen und lagert sich an der ersten Barriere ab – an Zäunen, Hecken, Hausecken und den Einfahrten der angrenzenden Grundstücke. So kann vor einem Haus am Parkrand eine kniehohe Wehe liegen, während einige Straßen weiter nur eine dünne Decke zu sehen ist.
Hinzu kommt Kaltluft. Klare Nächte lassen die Temperatur über unbebauten Flächen stärker fallen als in dichten Wohnvierteln. Bodenfrost und Reifglätte treten am Parkrand deshalb früher und häufiger auf. Schmelzwasser, das tagsüber von Dächern und Wegen abläuft, gefriert in solchen Nächten zuverlässig zu Glatteis.
- Nach Windnächten gezielte Kontrolle von Einfahrten und Toren auf Verwehungen
- Frühere Streurunden bei klarer Wetterlage und fallenden Temperaturen
- Schneelagerflächen so wählen, dass der Wind nichts zurückträgt
- Nachstreuen dort, wo Fallrohre Schmelzwasser auf Wege leiten
Wie solche Schwachstellen entstehen, erklärt auch der Ratgeber zu typischen Glättefallen an Brücken, Rampen und in Schattenlagen.
Eigentümergemeinschaften im Neubau: Privatwege und Rampen
In vielen neuen Anlagen ist die Frage, wer im Winter räumt, beim Einzug offen geblieben. Teilungserklärung und Hausordnung regeln die Pflicht oft nur allgemein, und eine Hausmeisterfirma ist nicht immer beauftragt. Die Folge: Jeder geht davon aus, ein anderer kümmert sich. Spätestens nach dem ersten Sturz auf einem Wohnweg stellt sich dann die Haftungsfrage.
Für Wohnungseigentümergemeinschaften empfiehlt sich ein Beschluss in der Eigentümerversammlung, der den Winterdienst an einen Dienstleister vergibt. Die Verwaltung schließt den Vertrag, die Kosten werden über das Hausgeld verteilt. Worauf es bei Beschluss und Haftung ankommt, erklärt der Ratgeber zum Winterdienst in der WEG; unsere Leistungen für Gemeinschaften finden Sie unter Winterdienst für Eigentümergemeinschaften.
Typische Flächen in den neuen Quartieren
- Öffentlicher Gehweg an der Erschließungsstraße
- Private Wohnwege zu den Hauseingängen, häufig mit Betonsteinpflaster
- Tiefgaragenrampe mit Gefälle, oft beheizt oder mit Rinne
- Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen, die frei bleiben müssen
- Müll- und Fahrradstandorte
Gerade die Rampe verdient Aufmerksamkeit: Sie liegt im Schatten, ist geneigt und wird morgens von vielen Fahrzeugen in kurzer Folge befahren. Wir räumen sie vor dem Berufsverkehr und streuen griffiges Granulat, das auch bei Gefälle haftet.
Siedlungshäuser und Eigenheime an den gewachsenen Straßen
Abseits der Neubaugebiete wohnen viele Familien seit Generationen im eigenen Haus. Hier ist der Winterdienst eine Frage der Gewohnheit: Früher schob der Großvater, heute fehlt oft die Zeit oder die Kraft. Hinzu kommt, dass Eckgrundstücke in den rechtwinkligen Straßenrastern zwei Gehwegseiten haben, die beide geräumt werden müssen.
Für diese Häuser übernehmen wir den Bürgersteig in der gesetzlich geforderten Breite, die Einfahrt und den Weg zur Haustür. Wer verreist ist, kann sich darauf verlassen, dass die Pflicht trotzdem erfüllt wird. Mehrere Nachbarn in derselben Straße schließen sich gelegentlich zusammen und beauftragen uns gemeinsam – das verkürzt unsere Wege und kann sich im Preis niederschlagen.
Gerade am Sterndamm mit seinen Bushaltestellen und Geschäften ist auf den Gehwegen mehr los als in den Nebenstraßen. Dort prüfen wir, ob die erhöhte Räumbreite von 1,5 Metern gilt, und planen den Abschnitt früh in die Tour ein. In den ruhigen Seitenstraßen reicht in der Regel ein Meter, doch auch dort muss der Weg nach nächtlichem Schneefall bis sieben Uhr frei sein.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Johannisthal
Neubau, Siedlungshaus und Gewerbehof liegen hier oft nur eine Straße auseinander. Zehn Punkte, wie wir allen drei Objektarten gerecht werden.
- 01Rampen
Tiefgaragenausfahrt vor sechs Uhr
Geneigte Rampen räumen wir vor dem Berufsverkehr und streuen griffiges Granulat, das auch bei Gefälle haftet. So kommen Bewohner morgens ohne Rutschpartie aus der Garage und auf die Straße.
- 02Privatwege
Wohnwege der Gemeinschaft betreut
Autofreie Wege zwischen den Neubauten sind oft privat. Wir nehmen sie vollständig in den Räumplan auf, einschließlich Spielplatzzugängen und Fahrradstellplätzen, damit kein Abschnitt zwischen Gehweg und Haustür vergessen wird.
- 03Verwehungen
Schneewehen am Parkrand entfernt
Nach windigen Nächten kontrollieren wir Grundstücke am offenen Landschaftspark gezielt auf Verwehungen. Einfahrten, Tore und Hauseingänge werden freigeräumt, auch wenn auf der Straße kaum Schnee liegt. Die Kontrolle ist im Saisonpreis bereits enthalten.
- 04Gewerbe
Höfe frei für Lieferverkehr
Gewerbehöfe räumen wir maschinell vor Arbeitsbeginn, Laufwege und Rampen an Lagertoren werden von Hand nachgearbeitet. Ihr Betrieb startet pünktlich, und Beschäftigte gelangen sicher vom Parkplatz zum Arbeitsplatz, ohne über vereiste Fahrgassen balancieren zu müssen.
- 05WEG-tauglich
Angebot passend für die Versammlung
Unser Angebot ist so aufgebaut, dass die Verwaltung es der Eigentümerversammlung vorlegen kann: klare Flächenliste, Festpreis, Leistungsbeschreibung. Das erleichtert den Beschluss und die spätere Kostenverteilung über das Hausgeld.
- 06Naturschutz
Salzfrei neben geschützter Wiese
Am Rand eines Naturschutzgebiets verbietet sich Tausalz von selbst. Wir verwenden abstumpfende Streumittel, die weder Boden noch Grundwasser belasten und im Frühjahr wieder aufgenommen werden können. Auch Hundepfoten und Kinderschuhe danken es.
- 07Eigenheim
Ecklagen mit beiden Fronten
Bei Eckgrundstücken in den Siedlungsstraßen erfassen wir beide Gehwegseiten vollständig. Sie müssen sich nicht merken, welche Seite zu Ihnen gehört – alles steht im Flächenplan und wird bei jedem Einsatz abgearbeitet.
- 08Dokumentation
Nachweis für Verwaltung und Beirat
Jeder Einsatz wird mit Zeit und Maßnahme digital festgehalten. Verwaltung und Verwaltungsbeirat können jederzeit nachvollziehen, wann geräumt wurde, und Rückfragen von Eigentümern schnell beantworten. Bei einem Schadensfall liegen die Daten sofort vor.
- 09Abtransport
Schneeberge bei Platzmangel abgefahren
Wo in dichten Neubauquartieren kein Platz für Schnee bleibt, organisieren wir auf Wunsch den Abtransport. Feuerwehrzufahrten und Stellplätze bleiben so auch nach starkem Schneefall nutzbar, und beim Tauwetter entstehen keine Pfützen vor den Hauseingängen.
- 10Erreichbarkeit
Ein fester Kontakt für Ihr Objekt
Sie erreichen einen persönlichen Ansprechpartner, der Ihr Quartier aus der Begehung kennt. Fragen zu Rampenheizung, Baustellen in der Nachbarschaft oder geänderten Zufahrten klären Sie direkt mit ihm, ohne Umweg über eine Zentrale.
Warum Verwaltungen und Betriebe am früheren Flugfeld uns wählen
Gewachsene Siedlung, junge Wohnquartiere und Gewerbe auf engem Raum: Diese fünf Punkte geben bei der Auswahl häufig den Ausschlag.
Erfahrung mit privaten Erschließungen
Viele Neubauquartiere haben Wege, die nicht öffentlich gewidmet sind. Wir kennen die Unterschiede zwischen Anliegerpflicht und privater Verkehrssicherung und gestalten den Vertrag so, dass beide Bereiche lückenlos abgedeckt sind. Unklare Grenzen zwischen Gehweg und Wohnweg klären wir schon bei der Begehung.
Einsatzplanung nach Wetterlage
Wetterdaten zu Wind, Frost und Niederschlag fließen in die Tagesplanung ein. Bei angekündigtem Ostwind kontrollieren wir Parkrandlagen früher, bei klaren Nächten starten Streurunden bereits vor dem Morgengrauen, damit Rampen und Wege rechtzeitig gesichert sind. Personal und Material sind vorab eingeteilt.
Transparente Festpreise
Nach der Begehung steht ein Preis fest, der Nacht- und Wochenendeinsätze sowie mehrfache Runden bei Dauerschnee bereits enthält. Zusätzliche Kosten entstehen nur für vereinbarte Extras wie den Abtransport von Schnee oder besonders hohen Streugutverbrauch. Beides wird vorher mit Ihnen abgesprochen und nie stillschweigend berechnet.
Haftpflicht mit klaren Summen
Unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK deckt Personen- und Sachschäden bis 3.000.000 € sowie Vermögensschäden bis 500.000 € ab. Eigentümergemeinschaften können diese Angaben direkt in ihre Entscheidungsunterlagen übernehmen und mit anderen Angeboten vergleichen, bevor die Versammlung abstimmt.
Eine Firma für alle Objekttypen
Ob Reihenhauszeile, Mehrfamilienhaus oder Werkhalle: Wir betreuen Wohnen und Gewerbe mit derselben Sorgfalt. Wer mehrere Liegenschaften im Ortsteil verwaltet, erhält einen gebündelten Vertrag und eine gemeinsame Abrechnung statt verstreuter Einzelaufträge. Das spart Verwaltungsaufwand und Abstimmung.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Tiefgaragenrampen mit Gefälle | Räumung vor Berufsverkehr, griffiges Granulat | Sichere Ausfahrt am Morgen |
| Private Wohnwege im Neubau | Vollständige Aufnahme in den Flächenplan | Keine Lücken zwischen Gehweg und Haustür |
| Schneewehen vom offenen Park | Kontrolle nach Windnächten | Einfahrten und Tore bleiben nutzbar |
| Gewerbehöfe mit Lieferverkehr | Maschinelle Räumung vor Arbeitsbeginn | Pünktlicher Betriebsstart ohne Verzögerung |
| Kostenverteilung in der WEG | Festpreis mit klarer Flächenliste | Einfacher Beschluss und faire Umlage |
Gewerbehöfe, Werkstätten und Lagerflächen
Betriebe in den Gewerbelagen des Ortsteils brauchen im Winter vor allem eines: einen Hof, auf dem Lieferfahrzeuge rangieren und Mitarbeiter sicher vom Parkplatz zur Halle gehen können. Ein vereister Ladebereich verzögert die Warenannahme, und ein Sturz eines Beschäftigten auf dem Firmengelände ist für den Arbeitgeber auch arbeitsschutzrechtlich relevant.
Für solche Flächen setzen wir Fahrzeuge mit Räumschild und Streuer ein, die größere Höfe zügig bearbeiten. Laufwege, Treppen zu Büroeingängen und Rampen an Lagertoren werden von Hand nachbearbeitet. Der Schnee wird an Stellen gelagert, an denen er weder Stellplätze blockiert noch beim Tauen Wasser in die Hallen laufen lässt. Bleibt dafür kein Platz, ist ein Abtransport möglich.
Abgerechnet wird nach Quadratmetern: Für gewerbliche Flächen kalkulieren wir zwischen 80 Cent und 1,50 € je Quadratmeter für die gesamte Saison. Welche Leistungen für Firmengelände im Paket enthalten sind, beschreibt die Seite zum Winterdienst für Gewerbeimmobilien.
Schulen, Kitas und Wege zur Haltestelle
Mit den neuen Wohnquartieren sind auch Kitas und Schulplätze entstanden, und viele Familien bringen ihre Kinder morgens zu Fuß oder mit dem Rad. Die Wege dorthin führen häufig über private Wohnwege, an Spielplätzen vorbei und über Querungen am Groß-Berliner Damm. Liegt dort um halb acht noch Schnee oder überfrorene Nässe, ist das Risiko eines Sturzes für Kinder und Eltern besonders hoch.
Für Träger von Bildungseinrichtungen planen wir Einsatzfenster, die deutlich vor Betriebsbeginn liegen. Zugänge, Kinderwagenabstellplätze und Rampen erhalten Vorrang; Höfe und Spielflächen folgen danach. Auch Eigentümergemeinschaften, deren Wohnwege als Schulweg genutzt werden, sollten diesen Umstand bei der Festlegung der Räumzeiten berücksichtigen.
Ähnliches gilt für die Wege zu den Bushaltestellen am Sterndamm. Wer an diesen Laufachsen ein Grundstück besitzt, hat morgens mehr Fußverkehr vor der Tür und sollte die Front früh in der Tour wissen.
Rechtliche Eckpunkte für Hausbesitzer und Gemeinschaften
Für öffentliche Gehwege gilt das Berliner Straßenreinigungsgesetz: Anlieger räumen Schnee nach dem Ende des Schneefalls und streuen bei Glätte abstumpfend. Fällt der Schnee erst nach 20 Uhr, bleibt bis zum nächsten Morgen um 7 Uhr Zeit, an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen bis 9 Uhr. Streusalz ist auf Gehwegen grundsätzlich verboten; der Senat kann seit der Gesetzesänderung vom Februar 2026 bei extremer Glätte befristet Ausnahmen zulassen.
Auf privaten Wohnwegen, Höfen und Rampen gilt die allgemeine Verkehrssicherungspflicht. Sie besteht laut gängiger Rechtsprechung meist tagsüber bis etwa 20 Uhr und richtet sich nach der tatsächlichen Nutzung. Überträgt der Eigentümer die Arbeit einer Firma, muss er sie weiterhin kontrollieren. Versäumt ein Pflichtiger das Räumen, drohen Ersatzvornahme, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren und im Schadensfall zivilrechtliche Ansprüche.
Unser digitales Einsatzprotokoll unterstützt die Kontrollpflicht, ersetzt aber keine Rechtsberatung. Alle Angaben entsprechen dem aktuellen Stand; Einzelfälle sollten Sie fachkundig prüfen lassen.
Kostenbeispiele für Neubau und Gewerbe
Zwei typische Objekte zeigen, wie sich die Preise zusammensetzen. Die Berechnung folgt unseren Richtwerten für die fünf Wintermonate.
| Objekt und Fläche | Ansatz | Netto je Saison |
|---|---|---|
| Wohnanlage: Gehweg an der Straße, 30 m | 30 m × 2,20 € × 5 | 330,00 € |
| Wohnanlage: Privatwege zu den Eingängen, 40 m | 40 m × 1,90 € × 5 | 380,00 € |
| Wohnanlage: Tiefgaragenrampe, 60 m² | 60 m² × 1,50 € | 90,00 € |
| Summe Wohnanlage | 800,00 € | |
| Gewerbehof mit Stellplätzen, 1.500 m² | 1.500 m² × 0,90 € | 1.350,00 € |
Bei einer Wohnanlage mit 24 Einheiten entspricht das gut 33 € pro Wohnung und Saison. Der Gewerbehof liegt im unteren Bereich der Spanne, weil die Fläche offen und maschinell gut zu räumen ist; verwinkelte Höfe mit vielen Hindernissen kosten mehr. Das Streugut kommt als Pauschale oder nach tatsächlichem Verbrauch hinzu. Erst nach der kostenlosen Begehung in Johannisthal steht der verbindliche Festpreis fest.
Ablauf, Touren und Nachbarschaft
- Sie senden uns Adresse, Lageplan oder Fotos der Flächen.
- Wir besichtigen das Objekt, messen Wege, Rampen und Höfe aus und notieren Schneelagerplätze.
- Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Flächenplan und Festpreis.
- Nach Beauftragung wird Ihr Objekt in die passende GPS-Tour eingeplant.
- Bei Schnee und Glätte rücken wir aus und protokollieren jeden Einsatz.
Unsere Touren verbinden den Ortsteil mit dem Wissenschafts- und Gewerbestandort Adlershof im Südosten, mit Niederschöneweide im Nordosten und mit dem Neuköllner Ortsteil Rudow jenseits des Teltowkanals. Sterndamm und Groß-Berliner Damm dienen als Rückgrat der Route. Die Übersicht über alle Ortsteile im Bezirk steht auf der Seite Treptow-Köpenick.
Häufige Fragen
Wer muss die Wohnwege in einem Neubauquartier räumen?
Sind die Wege nicht öffentlich gewidmet, liegt die Pflicht bei den Eigentümern, in einer WEG also bei der Gemeinschaft. Sie kann die Aufgabe per Beschluss an einen Dienstleister übertragen. Ohne klare Regelung drohen Haftungsrisiken für alle Eigentümer. Lassen Sie im Zweifel prüfen, welche Flächen öffentlich und welche privat sind.
Wie sichern Sie eine Tiefgaragenrampe?
Wir räumen die Rampe vor dem morgendlichen Berufsverkehr vollständig und streuen griffiges Granulat, das auf Gefälle haften bleibt. Entwässerungsrinnen am Fuß der Rampe halten wir frei, damit Schmelzwasser abfließen kann. Ist die Rampe beheizt, kontrollieren wir die Ränder, an denen die Heizung oft nicht vollständig wirkt.
Was tun Sie gegen Schneeverwehungen am Parkrand?
Nach Nächten mit kräftigem Wind kontrollieren wir Grundstücke an der offenen Freifläche gesondert. Verwehungen an Einfahrten, Toren und Hauseingängen räumen wir weg, auch wenn kein neuer Schnee gefallen ist. Den Schnee lagern wir so, dass er nicht sofort zurückgeweht wird.
Was kostet der Winterdienst für eine kleine Wohnanlage?
Eine Anlage mit rund 30 Metern Gehweg, 40 Metern Privatwegen und einer Tiefgaragenrampe kommt nach unseren Richtwerten auf etwa 800 € netto pro Saison. Je nach Zahl der Wohnungen sind das wenige Dutzend Euro pro Einheit. Den genauen Festpreis ermitteln wir bei einer kostenlosen Begehung.
Übernehmen Sie auch Gewerbehöfe mit Schichtbetrieb?
Ja. Für Betriebe mit frühem Schichtbeginn oder Wochenendarbeit legen wir die Räumzeiten entsprechend fest. Fahrgassen und Ladezonen räumen wir maschinell, Laufwege und Treppen von Hand. Bei anhaltendem Schneefall kommen wir mehrfach, damit der Hof während der gesamten Betriebszeit befahrbar bleibt.
Können Nachbarn in der Siedlung gemeinsam beauftragen?
Das ist möglich und oft sinnvoll. Mehrere Eigentümer in derselben Straße können einen gemeinsamen Auftrag erteilen; jeder erhält eine eigene Rechnung für seine Frontmeter. Für uns verkürzen sich die Wege, was sich im Angebot positiv bemerkbar machen kann. Sprechen Sie Ihre Nachbarn am besten schon im Herbst an.