Ja, wir sind in Wannsee bei Schnee und Glätte im Einsatz – versichert über die DEVK
Der Ortsteil im äußersten Südwesten Berlins ist größer, als viele denken. Er reicht von der Havelbucht mit den Villenkolonien über die Pfaueninsel und Klein Glienicke bis zur Glienicker Brücke an der Potsdamer Stadtgrenze; dazu gehören Kohlhasenbrück, Stolpe und die frühere Exklave Steinstücken. Zwischen diesen Siedlungsteilen liegen Wald, Wasser und lange Straßenabschnitte ohne Bebauung. Wer hier einen Winterdienst plant, muss Entfernungen mitdenken, denn zwischen zwei Kunden können mehrere Kilometer Waldstraße liegen.
Die Bebauung ist überwiegend locker: Villen und Landhäuser des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, viele davon direkt am Ufer, daneben Einfamilienhäuser, einige Wohnanlagen in Bahnhofsnähe und Kultur- und Bildungseinrichtungen in ehemaligen Privathäusern. Hinzu kommen Wassersportvereine, Ausflugslokale und eine Klinik. RAT Winterdienst betreut all diese Objekte im Rahmen des Bezirks Steglitz-Zehlendorf mit festen Touren, die am Bahnhof beginnen und den Ortsteil systematisch abfahren. Vor dem ersten Schnee sehen wir uns jedes Grundstück kostenfrei an, erfassen Hanglagen und windoffene Wege und erstellen ein Festpreisangebot ohne versteckte Zuschläge. Gesteuert wird alles von unserem Sitz in der Kollwitzstraße aus.
Uferanwesen und Villenkolonien an der Havel
Die Ufer der Havelbucht wurden ab den 1860er-Jahren mit Sommer- und Landhäusern wohlhabender Berliner bebaut; die Villenkolonie Alsen gilt als eine der ältesten ihrer Art. Viele dieser Häuser liegen auf Grundstücken, die vom Straßenniveau zum Wasser hin abfallen. Zwischen Haus, Bootshaus und Steg verlaufen Treppen, Rampen und gepflasterte Wege, die oft nur von Hand zu räumen sind.
Für Eigentümer bedeutet das zweierlei: Der Gehweg an der Straße unterliegt der Anliegerpflicht nach Berliner Straßenreinigungsgesetz, die Wege auf dem Grundstück der privaten Verkehrssicherungspflicht. Gerade bei Häusern, die als Gästehäuser, Tagungsorte oder Kultureinrichtungen genutzt werden, sind beide Pflichten ernst zu nehmen. Wir erfassen die Flächen bei der Begehung getrennt und vereinbaren mit Ihnen, ob auch Wege zum Bootshaus oder zur Terrasse am Wasser betreut werden sollen.
Viele Uferanwesen werden im Winter nur zeitweise genutzt. Für diese Fälle hinterlegen wir in der Tour, welche Zugänge bei Abwesenheit geräumt werden müssen – meist Gehweg, Tor und Briefkasten – und welche erst bei Ankunft der Bewohner oder Gäste. Das hält die Kosten im Rahmen, ohne die gesetzliche Pflicht zu vernachlässigen. Kündigen sich Gäste oder die Eigentümer selbst an, genügt ein Anruf, und die übrigen Wege werden vor der Ankunft mitgeräumt – auch an Feiertagen und zwischen den Jahren.
Wind, Wasser und Schneeverwehungen
Die großen Wasserflächen beeinflussen das Winterwetter spürbar. Wind kann über die offene Havel ungehindert anlaufen und treibt Schnee an Uferstraßen und auf freien Flächen zu Wehen zusammen. Ein Gehweg, der um fünf Uhr geräumt war, kann um acht wieder zugeweht sein. In windgeschützten Waldstraßen dagegen bleibt der Schnee liegen, wo er fällt, taut aber im Schatten der Bäume kaum ab.
Hinzu kommt die Luftfeuchtigkeit. Solange die Havel nicht zugefroren ist, gibt sie Feuchtigkeit ab, die sich in klaren Nächten als Reif auf Wegen, Brücken und Stegen niederschlägt. Bei Eisregen, der im Berliner Raum regelmäßig vorkommt, überziehen sich in kurzer Zeit alle Flächen mit einer glasigen Schicht. Was Anlieger dann sofort tun sollten, fasst unser Ratgeber Eisregen: Was Anlieger jetzt sofort tun müssen zusammen.
- Kontrollgänge an windexponierten Straßen nach dem ersten Räumen
- Früheres Streuen in Ufernähe, wenn die Temperatur in Richtung Taupunkt sinkt
- Schneeablage auf der windabgewandten Seite, damit Wehen nicht zurück auf den Weg treiben
- Abstumpfende Mittel statt Salz, um Ufer und Wasser zu schonen
Bahnhof, Königstraße und Fährverkehr
Am S- und Regionalbahnhof treffen sich S1, S7 und Regionalzüge; vom nahen Anleger fährt die BVG-Fähre nach Kladow. Hier entsteht der dichteste Fußverkehr im Ortsteil, morgens durch Pendler, am Wochenende durch Ausflügler. Grundstücke an den Wegen zum Bahnhof setzen wir an den Anfang der Tour, damit die Frist bis 7 Uhr sicher eingehalten wird. An Wochenenden mit Neuschnee planen wir für diese Wege einen zweiten Durchgang am späten Vormittag ein, wenn Ausflügler mit Kindern und Schlitten aus der Innenstadt anreisen und die Gehwege zu den Uferwegen stark genutzt werden.
Die Königstraße ist als Bundesstraße die Hauptachse durch den Ortsteil bis zur Glienicker Brücke. Für Bürgersteige an solchen Hauptstraßen schreibt das Landesrecht derzeit anderthalb Meter Räumbreite vor. Entlang der Straße liegen Wohnhäuser, Geschäfte, Einrichtungen des Gesundheitswesens und Bushaltestellen, an denen der Schnee so abgelegt werden muss, dass Fahrgäste ohne Hindernis einsteigen können.
Abseits der Hauptstraße sind die Wege ruhiger, aber lang. Viele Straßen am Waldrand haben nur auf einer Seite Grundstücke, auf der anderen beginnt der Forst. Der Gehweg vor den Grundstücken ist trotzdem zu räumen, auch wenn dort selten jemand geht; wer hier stürzt, ist oft lange allein. Wir behandeln diese Abschnitte daher mit derselben Sorgfalt wie belebte Straßen. Hinzu kommt, dass viele dieser Straßen Steigungen haben, etwa hinauf zu den höher gelegenen Villengrundstücken; dort streuen wir vor allem die Gefällestrecken besonders sorgfältig ab.
Klinik, Kultur und Bildungseinrichtungen
An der Königstraße betreibt das Immanuel Krankenhaus Berlin einen Standort mit stationären und ambulanten Patienten. Kliniken brauchen freie Liegendanfahrten, Rettungswege und barrierefreie Eingänge zu jeder Tages- und Nachtzeit. Für solche Objekte planen wir mehrfache Räumungen bei anhaltendem Schneefall und Kontrollgänge zum Schichtwechsel; Einzelheiten beschreibt unser Angebot für Arztpraxen und Kliniken.
Zahlreiche Kultur- und Bildungseinrichtungen haben ihren Sitz in historischen Villen am Wasser, darunter Museen, Gedenkstätten, Akademien und Tagungshäuser. Sie empfangen auch im Winter Besucher, oft in Gruppen. Wir sichern Zugänge, Parkflächen und Wege zwischen Parkplatz und Eingang vor Öffnung und stimmen uns bei Veranstaltungen am Abend mit dem Haus ab, damit auch der Rückweg sicher ist.
Bei Gedenk- und Kultureinrichtungen achten wir zudem auf einen zurückhaltenden Ablauf: kein Maschinenlärm während Führungen, keine Schneehaufen vor Informationstafeln, keine Fahrzeuge auf Rasenflächen. Solche Absprachen halten wir im Flächenplan fest, damit jede Einsatzkraft sie kennt.
Ihre Vorteile mit RAT Winterdienst in Wannsee
Weite Wege, Ufernähe und eine Mischung aus Privatanwesen, Vereinen und Einrichtungen prägen den Ortsteil. So setzen wir das in der Praxis um.
- 01Windlage
Nachräumen, wenn der Schnee zurückweht
An Uferstraßen weht der Wind Schnee oft schon kurz nach dem Räumen wieder auf den Weg. Wir planen dort Kontrollgänge ein und legen den Schnee auf der windabgewandten Seite ab, damit die Fläche länger frei bleibt.
- 02Weite Wege
Touren durch alle Siedlungsteile
Von der Villenkolonie am Ufer bis nach Kohlhasenbrück und Steinstücken liegen viele Kilometer. Unsere GPS-gestützte Routenplanung verbindet diese Teile zu festen Abschnitten, damit kein Grundstück am Rand vergessen wird.
- 03Klinikzugang
Rettungswege mit Vorrang
Zufahrten und Eingänge des Krankenhauses an der Königstraße stehen bei jedem Einsatz weit vorn in der Reihenfolge. Bei anhaltendem Schneefall räumen wir mehrfach, damit Rettungsdienst, Personal und Patienten jederzeit sicher ankommen.
- 04Vereine
Gelände auch im Winterlager sicher
Wenn Boote in der Halle liegen, sind Mitglieder und Werkstätten trotzdem vor Ort. Wir halten Zufahrten, Hallenvorplätze und Parkflächen frei und stimmen die Häufigkeit auf die tatsächliche Nutzung des Vereinsgeländes ab.
- 05Gastronomie
Gäste sicher zum Tisch
Für Ausflugslokale und Hotels am Wasser räumen wir Parkplatz und Eingang vor Öffnung und streuen am frühen Abend nach. Am Wochenende, wenn die meisten Gäste kommen, ist die Kontrolle besonders engmaschig geplant.
- 06Uferschutz
Kein Salz an Havel und Seen
Streusalz würde mit dem Schmelzwasser direkt ins Gewässer gelangen. Wir streuen deshalb ausschließlich abstumpfende Mittel und nutzen Uferböschungen niemals als Schneeablage, auch nicht bei großen Mengen auf Parkflächen.
- 07Zweitwohnsitz
Betreuung bei zeitweiser Nutzung
Für Anwesen, die im Winter nur zeitweise bewohnt sind, hinterlegen wir, welche Zugänge dauerhaft und welche nur bei Anwesenheit geräumt werden. So bleibt die gesetzliche Pflicht erfüllt, ohne unnötige Kosten zu verursachen.
- 08Nachweis
Protokoll für jede Fläche
Bei jedem Einsatz am Wannsee protokollieren wir digital Datum, Uhrzeit, Fläche und verwendetes Streumittel. Eigentümer und Vereinsvorstände können ihre Kontrollpflicht damit belegen, und bei Rückfragen nach einem Unfall liegen die Daten sofort vor.
- 09Versicherung
Haftungsschutz für Vereinsvorstände
Vereinsvorstände haften gegenüber Mitgliedern und Gästen. Es beruhigt, dass ein Dienstleister mit DEVK-Haftpflicht arbeitet, die Personen- und Sachschäden mit drei Millionen Euro und Vermögensschäden mit 500.000 Euro abdeckt.
- 10Festpreis
Saisonpreis ohne Wetterrisiko
Ihr Festpreis gilt für die ganze Saison, unabhängig davon, wie oft Wind und Schnee uns zum Nachräumen zwingen. Nach der kostenfreien Besichtigung erhalten Sie eine Aufstellung, die jede Fläche einzeln ausweist.
Warum Uferanlieger, Vereine und Häuser am Wasser mit uns planen
Am Wasser reicht es nicht, einmal am Morgen zu räumen. Unsere Kunden schätzen, dass wir das Wetter an der Havel einkalkulieren.
Erfahrung mit exponierten Lagen
Wind, Seenebel und Hanglagen erfordern eine andere Einsatzplanung als eine Wohnstraße in der Innenstadt. Wir berücksichtigen diese Faktoren schon bei der Begehung und legen Kontrollgänge dort fest, wo das Wetter die Arbeit schnell wieder zunichtemacht.
Bereitschaft an allen Tagen
Ausflugsziele haben am Wochenende und an Feiertagen Hochbetrieb, Kliniken arbeiten rund um die Uhr. Unsere Einsatzkräfte sind während der Saison durchgehend bereit und halten die gesetzlichen Fristen auch dann ein, wenn andere Dienste Pause machen.
Rücksicht auf besondere Orte
Gedenkstätten, Museen und Akademien verlangen einen ruhigen, respektvollen Ablauf. Wir sprechen Zeiten, Lärm und Schneeablage mit dem Haus ab und halten diese Vereinbarungen fest, damit jede Einsatzkraft sie bei jedem Einsatz kennt und einhält, auch wenn eine Vertretung einspringt.
Umweltschonend am Wasser
In einem Ortsteil, der vom Wasser lebt, gehört salzfreies Streuen zum Selbstverständnis. Abstumpfende Mittel schützen Ufer, Pflanzen und Gewässer, und im März sammeln wir das Streugut auf Wunsch ein, bevor Regen es in die Havel spült.
Klare Zuständigkeiten
Wir trennen im Flächenplan eindeutig zwischen öffentlichem Gehweg, privaten Wegen und Flächen, die andere Stellen betreuen. So wissen Eigentümer, Vereine und Verwaltungen genau, wofür sie bezahlen und wofür sie selbst verantwortlich bleiben. Überschneidungen und Lücken fallen so schon vor der Saison auf.
| Worauf es ankommt | So setzen wir es um | Ihr Nutzen |
|---|---|---|
| Schneeverwehungen an Uferstraßen | Kontrollgänge, Ablage auf windabgewandter Seite | Wege bleiben länger frei |
| Reif und Eisregen in Wassernähe | Früheres Streuen mit abstumpfenden Mitteln | Griffige Flächen schon am Morgen |
| Klinikzufahrt an der Königstraße | Mehrfachräumung bei anhaltendem Schneefall | Rettungswege jederzeit nutzbar |
| Vereinsgelände im Winterlager | Zufahrt und Hallenvorplatz nach Nutzung | Sicherer Zugang zu Booten |
| Abgelegene Siedlungsteile am Stadtrand | Eigene Tourabschnitte per GPS-Planung | Kein Grundstück wird übersehen |
Vereine, Häfen und Ausflugsgastronomie
Entlang der Ufer liegen zahlreiche Segel-, Ruder- und Motorbootvereine, kleine Häfen und Werften. Im Winter ruht der Wassersport weitgehend, doch die Gelände sind nicht leer: Boote liegen im Winterlager, Mitglieder arbeiten an ihren Booten, Werkstätten laufen weiter. Zufahrten, Parkplätze und Wege zu den Hallen müssen deshalb auch in den kalten Monaten sicher sein. Für Vereinsgelände mit Außenflächen eignet sich unser Angebot für Sportanlagen, das Zuwege, Stellflächen und Hallenvorplätze einschließt.
Ausflugslokale und Hotels am Wasser haben andere Spitzenzeiten. Am Wochenende kommen Spaziergänger und Gäste aus der ganzen Stadt, unter der Woche ist es ruhiger. Wir richten die Einsätze nach den Öffnungszeiten aus: Parkplatz und Eingang sind frei, bevor die Küche öffnet, Terrassenzugänge und Wege zu den Toiletten prüfen wir mittags, und vor dem Abendgeschäft wird noch einmal gestreut. Mehr dazu finden Sie unter Winterdienst für Hotels und Gastronomie.
Bei starken Schneefällen stellt sich auf großen Parkflächen die Frage, wohin mit dem Schnee. Uferböschungen und Gewässer sind als Ablage tabu. Wir legen vorab Lagerflächen auf dem Gelände fest; wie die Regeln dafür aussehen, beschreibt der Ratgeber Wohin mit dem Schnee?.
Bootshallen, Stege und Schneelast auf großen Dächern
Die Winterlager der Vereine und Werften sind oft weitgespannte Hallen mit flach geneigten Dächern. Nasser Schnee, der über mehrere Tage liegen bleibt und zwischendurch von Regen durchtränkt wird, kann dort beträchtliches Gewicht aufbauen. Wie viel ein Dach tragen kann, ergibt sich aus der Statik des jeweiligen Gebäudes; Vorstände und Eigentümer sollten die Werte kennen, bevor der erste große Schneefall kommt. Unser Ratgeber zur Schneelast auf dem Dach erklärt, worauf es ankommt.
Wird eine Entlastung nötig, räumen wir Dachflächen nur mit Sicherung und nach Absprache, denn Arbeiten in der Höhe erfordern eigene Vorkehrungen. Unten am Gebäude sichern wir in solchen Fällen den Bereich, in den der Schnee fällt, damit niemand unter der Traufe entlanggeht.
Stege und Uferbefestigungen sind ein Sonderfall. Holzstege werden bei Reif extrem glatt, sind aber im Winter oft gar nicht freigegeben. Wir klären bei der Begehung, ob ein Steg gesperrt und abgesperrt wird oder ob er für Bootswarte begehbar bleiben muss. Im zweiten Fall räumen wir von Hand und streuen feinen Splitt, der zwischen den Planken nicht ins Wasser rieselt.
Preisbeispiel: Vereinsgelände mit Parkplatz
Ein ortstypisches Objekt: Wassersportverein mit Gehwegfront an einer Uferstraße von 45 Metern, einem Zufahrtsweg von 25 Metern zum Bootshallenvorplatz und einem Parkplatz mit 600 Quadratmetern für Mitglieder und Gäste.
| Position | Richtwert (netto) | Saison Nov.–März |
|---|---|---|
| Gehweg und Zufahrtsweg, 70 lfm | 2,00 € pro lfm und Monat × 5 | 700,00 € |
| Parkplatz, 600 m² | 1,10 € pro m² und Saison | 660,00 € |
| Gesamt | 1.360,00 € |
Der Parkplatz liegt wegen der Windlage und möglicher Verwehungen im mittleren Bereich unserer Spanne von 0,80 bis 1,50 Euro pro Quadratmeter und Saison. Wird das Gelände nur an bestimmten Tagen genutzt, kann für den Parkplatz auch eine Abrufregelung sinnvoll sein, während der Gehweg als Anliegerpflicht im Saisonvertrag bleibt.
Für akute Lagen außerhalb der Tour, etwa nach Eisregen vor einer Veranstaltung, steht der Winterdienst-Notdienst zur Verfügung, der ab 50 Euro pauschal zuzüglich Fläche berechnet wird. Die genannten Summen sind Orientierungswerte; den festen Preis erhalten Sie nach unserem kostenlosen Termin auf dem Gelände.
Anfahrt und Tourenplanung im Westen
Wir erreichen den Ortsteil über die AVUS oder die Potsdamer Chaussee. Innerhalb des Gebiets beginnen unsere Touren in Bahnhofsnähe und führen von dort entlang der Königstraße nach Westen sowie in die Villenstraßen am Ufer. Objekte in den abgelegenen Teilen wie Kohlhasenbrück oder Steinstücken fassen wir zu eigenen Abschnitten zusammen.
In der Gesamtplanung verbinden wir die Grundstücke mit Kunden im östlich angrenzenden Nikolassee und in Zehlendorf. Für Eigentümer, die auch auf der anderen Havelseite Objekte besitzen, arbeiten wir zudem in Kladow.
- Anfrage mit Adresse, Nutzung und gewünschten Flächen.
- Begehung mit Blick auf Gefälle, Windlage, Ablageflächen und Zugangsregeln.
- Festpreisangebot mit getrennten Positionen für Gehweg, Wege und Parkflächen.
- Einsatz nach Wetterlage, rund um die Uhr, ohne gesonderten Abruf.
- Nachweis per digitalem Protokoll zu jedem Einsatz.
Häufige Fragen
Muss ich auch den Weg zum Bootshaus räumen lassen?
Die gesetzliche Anliegerpflicht betrifft nur den öffentlichen Gehweg. Wege auf dem Grundstück unterliegen der privaten Verkehrssicherungspflicht, die vor allem dann greift, wenn Gäste, Mitglieder oder Handwerker sie nutzen. Wird das Bootshaus im Winter nicht betreten, kann der Weg ausgespart werden. Wenn Sie unsicher sind, sollte Ihr Fall rechtlich geprüft werden.
Was tun Sie, wenn der Schnee wieder zugeweht ist?
An windexponierten Straßen planen wir Kontrollgänge nach dem ersten Räumen ein. Ist der Weg wieder zugeweht, räumen wir erneut, ohne gesonderte Berechnung im Rahmen des Saisonvertrags. Den Schnee legen wir möglichst auf der windabgewandten Seite ab, damit er nicht sofort zurückgetragen wird.
Betreuen Sie auch Grundstücke in Steinstücken oder Kohlhasenbrück?
Ja. Die abgelegenen Teile des Ortsteils fassen wir in eigenen Tourabschnitten zusammen, damit die längere Anfahrt die Einsatzzeit nicht verzögert. Auch dort gilt die Frist bis 7 Uhr nach nächtlichem Schneefall. Bei der Besichtigung klären wir, ob besondere Zufahrtsregeln oder Privatwege zu berücksichtigen sind.
Lohnt sich ein Saisonvertrag für ein Vereinsgelände?
Für den Gehweg in jedem Fall, denn die Anliegerpflicht besteht unabhängig von der Nutzung. Für Parkplätze und Hallenvorplätze hängt es von der Nutzung im Winter ab. Ist das Gelände regelmäßig besucht, bietet die Saisonpauschale Planungssicherheit; wird es nur gelegentlich genutzt, kann eine Abrufregelung mit 25 bis 45 Euro pro Einsatz für kleine Flächen günstiger sein.
Wo lagern Sie den Schnee auf großen Parkflächen?
Wir legen bei der Begehung Ablageflächen auf dem Gelände fest, die Wege, Zufahrten und Rettungswege nicht behindern. Uferböschungen, Gewässer und Baumscheiben scheiden aus. Reichen die Flächen bei starken Schneefällen nicht aus, kann der Schnee abtransportiert werden; das stimmen wir vorab mit Ihnen ab.